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Rezensionen verfasst von
_Mat_ (Rosenheim)

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Hero (Director's Cut - Premium Edition, 3 DVDs) (WMV HD-DVD)
Hero (Director's Cut - Premium Edition, 3 DVDs) (WMV HD-DVD)
DVD ~ Jet Li
Wird angeboten von media-store
Preis: EUR 9,95

25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk ..., 4. Juni 2005
... des modernen asiatischen Kinos wird uns hier nun endlich auf DVD in der Fassung geboten, welche der Regisseur eigentlich immer machen wollte.
Hero ist eigentlich ein klassisches asiatisches Märchen, welches in die Zeit eines großen Feldherren versetzt wurde, welcher versuchte China zu einen. Die Person um welche sich eigentlich alles handelt ist ein namenloser Krieger, welcher von Jet Li verkörpert wird, und welcher beim Imperator eine Audienz hat, da er die gefährlichsten Attentäter des Landes ausgeschaltet hat, angeblich.
Der Film wird zwar oft mit "Tiger and Dragon" verglichen, wobei das eigentlich ein recht unfairer Vergleich ist, für beide Filme. Sie bestechen zwar beide durch tolle Kampfszenen und klasse Schauspieler, aber der Stil der beiden Filme ist so unterschiedlich, dass man hier wirklich nur schlecht einen Vergleich anstellen kann. Das auffälligste an Hero sind eindeutig die tollen Farben in denen der Film gehalten ist. Jeder Charakter/Handlungsstrang hat seinen eigenen Farbton, von Grün über Rot zu Blau und zu Gelb. Das alles wirkt einfach toll und fesselt den Zuseher sofort.
Die Schauspieler liefern auch alle eine absolut tolle und glaubwürdige Leistung ab, und auch die Dialoge sind alles andere als schwach. Das Drehbuch weiß hier wirklich zu überzeugen, ohne jemals lächerlich oder kitschig zu wirken, was bei dieser Geschichte mit Sicherheit nicht einfach war, aber der Regisseur und der Drehbuchautor haben es geschafft dies sehr gut umzusetzen.
Nun aber zu dem besonderen an dieser Version. Hier handelt es sich ja um die 3 Disc Premium Edition, welche ausstattungstechnisch und materialtechnisch die normale Version natürlich überflügelt. So sind hier drei DVDs vorhanden. Auf zweien ist jeweil der Directors Cut des Films enthalten. Einmal als "normale" Version und einmal als HighDefintion Version, welche für Leute die entsprechende Geräte besitzen sicherlich sehr interessant sein dürfte. Die dritte DVD beinhaltet einiges an Bonusmaterial, welches einen tieferen Einblick in die Schaffung des Films gibt. Der Directors Cut ist etwas länger als die normale Kinoversion und bietet etwas mehr Charaktertiefe und ein bisschen verlängerte Kampfszenen, auf jeden Fall der Kinoversion vorzuziehen, obwohl diese natürlich auch schon richtig klasse war.
Kann also allen Leuten, welche auf asiatische Filme mit dem besonderen Flair stehen nur raten, sich diese Version zuzulegen.


Königreich der Himmel (Einzel-DVD)
Königreich der Himmel (Einzel-DVD)
DVD ~ Orlando Bloom
Preis: EUR 5,97

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besseres gewöhnt., 25. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Königreich der Himmel (Einzel-DVD) (DVD)
Das können wir doch besser Mr. Scott. Waren wir doch von Ridley Scott Klassiker im Formate eines Gladiators gewöhnt, so entäuscht mich dieser Film doch ein wenig, wenn nicht sogar ganz schön. Als ich das erste Mal davon hörte, dass er einen Film drehen will, welcher in der Zeiten der Kreuzzüge spielt war ich ehrlich begeistert, da Gladiator noch nicht zu lange zurücklag und ich so sehr zuversichtlich war, dass dieser Film ebenfalls klasse werden könnte. Als dann bekannt wurde welche Schauspieler in dem Film vertreten wären, war auch noch längst nicht abzusehen was aus dem Film später mal werden würde. Aber alles von vorne mal.
Der Film handelt von dem Schmied Balian, welcher in Frankreich lebt und nach dem Tode seiner Frau von seinem Vater (welcher sich ihm erst da zu erkennen gibt) mit nach Jerusalem genommen wird, wo er mitten in den Kampf um die Stadt und auch um den Kampf seiner eigenen Integrität gerät. Klingt an sich alles nicht schlecht, wenn auch ein kleines bisschen an den Haaren herbeigezogen, aber wie gesagt an sich nicht schlecht. Die Geschichte beruht auch auf historischen Tatsachen, wobei hier die Betonung auf "beruht" liegt, denn die Geschichte wird schon sehr verfremdet wiedergespiegelt, aber dazu später noch mehr.
Als Schauspieler konnte man einige namenhafte Leute verpflichten, so sieht man in der Hauptrolle Orlando Bloom (Herr der Ringe, Fluch der Karibik, Troja), sein Vater wird von Liam Neeson (Star Wars: Episode I, Batman Begins, Gangs of New York) verkörpert und König Baldwin von Edward Norton (Fight Club, Larry Flint, American History X). Auch andere Schauspieler welche im Moment recht beliebt zu sein scheinen sind mit an Bord. So sieht man in den Rollen der Bösewichter Guy de Lusignan Marton Csokas (Herr der Ringe, xXx) und Reynald wird von Brendan Gleeson (Gangs of New York, Troja, Cold Mountain) gespielt. Die Leistungen dieser Personen sind alle relativ gut, mit Ausnahme von Orlando Bloom, welcher zwar in diesem Film seine bisher beste Leistung bringt, neben all den Topstars aber doch etwas schwach bleibt, und leider nicht über eine durchschnittliche Leistung hinauskommt, was besonders ärgerlich ist, da der Film auch von seiner Glaubhaftigkeit und Verkörperung der Rolle lebt. Noch anzumerken wären Jeremy Irons, welcher den Tiberias spielt und Eva Green, welche als Sibylla eine gute Performance hinlegt. Wie gesagt, die Leistungen sind im Großen und Ganzen gut, und bewegen sich zwischen Durchschnittlich und Brilliant.
Nun zum nächten Punkt des Films, und dies wäre die optische Umsetzung. Diese ist einfach absolut gelungen. Die Kulissen und Kostüme sehen absolut glaubwürdig aus und bestechen vor allem durch ihren Detailreichtum und ihre Detailverliebtheit. Die Armeen bewgen sich glaubhaft auf dem Schlachtfeld und man kann sich als Laie durchaus vorstellen, dass es damals so ähnlich gelaufen sein könnte. Zwar erinnern sie manchmal an die Schlachten anderer Filme dieser Zeit, aber dies ist nicht die Schuld des Films, denn Schlachten spielen hier nunmal eine Rolle und großartig anders kann man sie nunmal nicht darstellen. Die Farbsprache, welche Mr. Scott in Gladiator schon gut rüberbrachte führt er hier konsequent fort. Und so merkt man schon allein an der Farbgebung der Bilder, wie die Stimmung der Hauptperson ist, oder wie sich die Szene nun wohl zu entwickeln scheint. Also hier kann man dem Regisseur absolut keinen Vorwurf machen. Einen super Job gemacht und wirklich das Bestmögliche rausgeholt.
Nun kommen wir zum größten Kritikpunkt an diesem Film, und dies ist leider das Drehbuch. Die ganze Geschichte, inkl. der Charakterentwicklung einzelner Personen wirkt leider nicht nur einmal mehr als nur fragwürdig, sondern eher schon unglaubwürdig. Es ist durchaus das Recht des Regisseurs eine Geschichte so zu schreiben wie er sie für richtig hält und er muss nicht unbedingt die historischen Tatsachen berücksichtigen. Allerdings verdreht der Film die Fakten so, dass mit Ausnahme einer weniger, alle christilchen Personen in diesem Film als die blutgeilen Schlächter schlechthin dargestellt werden, wohingegen es bei den Muslimen genau andersherum aussieht. Ich will gar nicht abstreiten, dass es unter den Kreuzfahrern viele Verbrechen gab, nur kommt es in dem Film so rüber, als wenn NUR die Kreuzfahrer verbrechen begangen hätten, die andere Seite aber nicht. So einen undifferenzierten Blick halte ich in der heutigen Zeit und bei der momentanen politischen Lage für sehr gefährlich.
Was noch als zweiter großer Kritikpunkt am Drehuch hinzukommt, ist einfach seine Langatmigkeit. Es schafft es einfach nicht einen richtigen Spannungsbogen aufzubauen. Man sieht sich den Film an, und ich hatte nicht nur einmal das Gefühl auf die Uhr schauen zu müssen. Dies ist kein gutes Zeichen für einen Film. Man fühlt sich einfach nicht hineingesetzt, bleibt immer etwas außen vor und nimmt den Film zwar wahr, sieht ihn aber nicht.
Dritter und letzer Punkt sind die flachen Charaktere. Außer Balian macht kein Charakter eine Wandlung durch (und die des Schmieds, welcher zum Retter der Bewohner Jerusalems wird ist mehr als unglaubwürdig). Die meisten Charakter tauchen auf, und nach dem ersten Moment weiß man schon "Ah, der gehört zu den Bösen" und "Okay, der ist eher den Guten zuzuordnen". Überraschungen oder Wendungen sind hier nicht wahr zu nehmen.
Die Musik im Film ist ehrlich gesagt auch nicht sonderlich toll, da sie größtenteils aus Stücken anderer Soundtracks besteht, wie z.B. "The Crow" oder "Hannibal". Dies fiel mir vor allem deshalb auf, da ich die beiden anderen Filme klasse fand und sehr gut kannte. Die Stücke passen zwar recht gut, aber einen eigenen Soundtrack hätte dem Film schon gut getan.
Da es sich hier um die Single Disc handelt ist davon auszugehen, dass dies die Kinoversion ist, welche verglichen zum DC gekürzt wurde. Dies muss allerdings nicht unbedingt schlecht sein, da der Film auch in dieser Version schon seine Längen hat, und die neuen Szenen nicht wirklich dazu beitragen den Film schneller oder besser zu machen.
Also kann den Leuten nur raten, leiht ihn euch zuerst einmal aus. Wer einen Film wie Gladiator erwartet wird entäuscht sein, aber besser als Troja ist er alle mal. Durchscnittliche Unterhaltung, welcher viel viel mehr Potential gehabt hätte. Schade, eine weitere Chance welche in Hollywood vergeben wurde.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2011 3:29 PM CET


Königreich der Himmel (Special Edition, 2 DVDs) [Deluxe Edition]
Königreich der Himmel (Special Edition, 2 DVDs) [Deluxe Edition]
DVD ~ Orlando Bloom
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 16,50

4 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schonmal besser gesehen., 25. Mai 2005
Das können wir doch besser Mr. Scott. Waren wir doch von Ridley Scott Klassiker im Formate eines Gladiators gewöhnt, so entäuscht mich dieser Film doch ein wenig, wenn nicht sogar ganz schön. Als ich das erste Mal davon hörte, dass er einen Film drehen will, welcher in der Zeiten der Kreuzzüge spielt war ich ehrlich begeistert, da Gladiator noch nicht zu lange zurücklag und ich so sehr zuversichtlich war, dass dieser Film ebenfalls klasse werden könnte. Als dann bekannt wurde welche Schauspieler in dem Film vertreten wären, war auch noch längst nicht abzusehen was aus dem Film später mal werden würde. Aber alles von vorne mal.
Der Film handelt von dem Schmied Balian, welcher in Frankreich lebt und nach dem Tode seiner Frau von seinem Vater (welcher sich ihm erst da zu erkennen gibt) mit nach Jerusalem genommen wird, wo er mitten in den Kampf um die Stadt und auch um den Kampf seiner eigenen Integrität gerät. Klingt an sich alles nicht schlecht, wenn auch ein kleines bisschen an den Haaren herbeigezogen, aber wie gesagt an sich nicht schlecht. Die Geschichte beruht auch auf historischen Tatsachen, wobei hier die Betonung auf "beruht" liegt, denn die Geschichte wird schon sehr verfremdet wiedergespiegelt, aber dazu später noch mehr.
Als Schauspieler konnte man einige namenhafte Leute verpflichten, so sieht man in der Hauptrolle Orlando Bloom (Herr der Ringe, Fluch der Karibik, Troja), sein Vater wird von Liam Neeson (Star Wars: Episode I, Batman Begins, Gangs of New York) verkörpert und König Baldwin von Edward Norton (Fight Club, Larry Flint, American History X). Auch andere Schauspieler welche im Moment recht beliebt zu sein scheinen sind mit an Bord. So sieht man in den Rollen der Bösewichter Guy de Lusignan Marton Csokas (Herr der Ringe, xXx) und Reynald wird von Brendan Gleeson (Gangs of New York, Troja, Cold Mountain) gespielt. Die Leistungen dieser Personen sind alle relativ gut, mit Ausnahme von Orlando Bloom, welcher zwar in diesem Film seine bisher beste Leistung bringt, neben all den Topstars aber doch etwas schwach bleibt, und leider nicht über eine durchschnittliche Leistung hinauskommt, was besonders ärgerlich ist, da der Film auch von seiner Glaubhaftigkeit und Verkörperung der Rolle lebt. Noch anzumerken wären Jeremy Irons, welcher den Tiberias spielt und Eva Green, welche als Sibylla eine gute Performance hinlegt. Wie gesagt, die Leistungen sind im Großen und Ganzen gut, und bewegen sich zwischen Durchschnittlich und Brilliant.
Nun zum nächten Punkt des Films, und dies wäre die optische Umsetzung. Diese ist einfach absolut gelungen. Die Kulissen und Kostüme sehen absolut glaubwürdig aus und bestechen vor allem durch ihren Detailreichtum und ihre Detailverliebtheit. Die Armeen bewgen sich glaubhaft auf dem Schlachtfeld und man kann sich als Laie durchaus vorstellen, dass es damals so ähnlich gelaufen sein könnte. Zwar erinnern sie manchmal an die Schlachten anderer Filme dieser Zeit, aber dies ist nicht die Schuld des Films, denn Schlachten spielen hier nunmal eine Rolle und großartig anders kann man sie nunmal nicht darstellen. Die Farbsprache, welche Mr. Scott in Gladiator schon gut rüberbrachte führt er hier konsequent fort. Und so merkt man schon allein an der Farbgebung der Bilder, wie die Stimmung der Hauptperson ist, oder wie sich die Szene nun wohl zu entwickeln scheint. Also hier kann man dem Regisseur absolut keinen Vorwurf machen. Einen super Job gemacht und wirklich das Bestmögliche rausgeholt.
Nun kommen wir zum größten Kritikpunkt an diesem Film, und dies ist leider das Drehbuch. Die ganze Geschichte, inkl. der Charakterentwicklung einzelner Personen wirkt leider nicht nur einmal mehr als nur fragwürdig, sondern eher schon unglaubwürdig. Es ist durchaus das Recht des Regisseurs eine Geschichte so zu schreiben wie er sie für richtig hält und er muss nicht unbedingt die historischen Tatsachen berücksichtigen. Allerdings verdreht der Film die Fakten so, dass mit Ausnahme einer weniger, alle christilchen Personen in diesem Film als die blutgeilen Schlächter schlechthin dargestellt werden, wohingegen es bei den Muslimen genau andersherum aussieht. Ich will gar nicht abstreiten, dass es unter den Kreuzfahrern viele Verbrechen gab, nur kommt es in dem Film so rüber, als wenn NUR die Kreuzfahrer verbrechen begangen hätten, die andere Seite aber nicht. So einen undifferenzierten Blick halte ich in der heutigen Zeit und bei der momentanen politischen Lage für sehr gefährlich.
Was noch als zweiter großer Kritikpunkt am Drehuch hinzukommt, ist einfach seine Langatmigkeit. Es schafft es einfach nicht einen richtigen Spannungsbogen aufzubauen. Man sieht sich den Film an, und ich hatte nicht nur einmal das Gefühl auf die Uhr schauen zu müssen. Dies ist kein gutes Zeichen für einen Film. Man fühlt sich einfach nicht hineingesetzt, bleibt immer etwas außen vor und nimmt den Film zwar wahr, sieht ihn aber nicht.
Dritter und letzer Punkt sind die flachen Charaktere. Außer Balian macht kein Charakter eine Wandlung durch (und die des Schmieds, welcher zum Retter der Bewohner Jerusalems wird ist mehr als unglaubwürdig). Die meisten Charakter tauchen auf, und nach dem ersten Moment weiß man schon "Ah, der gehört zu den Bösen" und "Okay, der ist eher den Guten zuzuordnen". Überraschungen oder Wendungen sind hier nicht wahr zu nehmen.
Die Musik im Film ist ehrlich gesagt auch nicht sonderlich toll, da sie größtenteils aus Stücken anderer Soundtracks besteht, wie z.B. "The Crow" oder "Hannibal". Dies fiel mir vor allem deshalb auf, da ich die beiden anderen Filme klasse fand und sehr gut kannte. Die Stücke passen zwar recht gut, aber einen eigenen Soundtrack hätte dem Film schon gut getan.
Da es sich hier um die Special Edition handelt ist davon auszugehen, dass dies die längere Version des Films ist. Man merkte nämlich an der Kinoversion schon mehr als nur einmal, dass der Film an einigen Stellen gekürzt war. Wer also den Film so sehen will wie Ridley Scott ihn haben wollte, der sollte sich diese Version des Filmes ansehen. Allerdings bleibt es abzuwarten ob diese Version besser ist. Denn auch die Kinoversion hatte ihre Längen und dies wird durch eine größere Laufzeit wohl kaum besser werden.
Also kann den Leuten nur raten, leiht ihn euch zuerst einmal aus. Wer einen Film wie Gladiator erwartet wird entäuscht sein, aber besser als Troja ist er alle mal. Durchscnittliche Unterhaltung, welcher viel viel mehr Potential gehabt hätte. Schade, eine weitere Chance welche in Hollywood vergeben wurde.


La Tortura
La Tortura
Wird angeboten von goodtasterecords
Preis: EUR 6,75

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was lange währt..., 20. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: La Tortura (Audio CD)
... wird endlich gut. Lange hat man auf neues Material von Shakira warten müssen, die sich nach ihrem internationalen Durchbruch einiges an Zeit zur Erholung und zum Kräfte sammeln gegeben hat. Und dies auch völlig zurecht wenn man sich die erste Singleauskopplung ihres neuen Albums anhört.
Das Lied ist wieder komplett in Spanisch gehalten, was ihrer Stimme meiner Meinung nach sehr zu Gute kommt. Zwar klingen ihre Lieder auf Englisch auch sehr gut, aber in ihrer Muttersprache haben sie doch noch ein ganz besonderes Flair, was sehr schwer zu beschreiben ist. Das Lied ist auch ihr erstes, mir bekanntes Duett. Sie ergänzt sich mit ihrem Partner sehr gut und vermittelt das kolumbianische Lebensgefühl und die Energie, welche sie ausstrahlt sehr sehr gut.
Meiner Meinung nach eine sehr gelungene Comebacksingle, einer der besten Sängerinnen und Performerinen unserer Zeit. Was Shakira vor allem gegenüber anderen angesagten Popstars auszeichnet ist die Natürlichkeit mit welcher sie an die Sache geht. Also allen Shakirafans oder Fans von sommertauglicher, energiegeladener Musik kann ich diese Scheibe nur empfehlen.


Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
DVD ~ Ewan McGregor
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 23,25

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als gelungener Abschluss!, 19. Mai 2005
Mit diesem Teil hat Lucas das geschafft, was ihm nach den beiden vorherigen viele der "Alt-Fans" gar nicht mehr zugetraut hätten. Er schafft es wieder das richtige Star Wars Feeling aufkommen zu lassen. Ob dies nun am Auftritt des Imperators oder Darth Vaders, oder an anderen Sachen liegt sei mal dahingestellt. Aber fangen wir mit meiner Rezension von ganz vorne an.
Waren doch viele Leute nach Episode I recht entäuscht, da sie vielen zu kindlisch, albern, witzig erschien, und auch viele nicht mit Episode II so glücklich, teils lächerliche Dialoge, manchmal hölzerne Darstellerleistungen, etc... so macht dies Lucas hier doch um einiges besser.
Jar Jar Binks, vielen seit dem ersten Teil ein Hassobjekt, kommt in Episode III nur zweimal kurz durchs Bild und hat keinen einzigen Satz zu sagen. Dies fiel mir schonmal sehr sehr positiv auf. Die Leistungen der Darsteller sind dieses Mal zwar auch nicht völlig fehlerfrei, doch überzeugen die Leute von denen ich es eigentlich nicht erwartet hätte, allen voran Hayden Christiansen als Anakin Skywalker. Lieferte er im Vorgänger noch eine manchmal nicht so ganz gelungene Vorstellung ab, so hat er sich zu diesem Film richtig gemausert, und mit anderer Frisur und Kleidung nimmt man ihm den zweifelnden, aufbrausenden jungen Jedi ab, der er sein soll. Ewan McGregor, Ian McDermid und Samuel L. Jackson liefern wie gewohnt solide bis teilweise sehr gute Leistungen ab. Die einzige die mich in diesem Film ein wenig entäuschte war Natalie Portman, von der man schon bessere Leistungen gewöhnt war, siehe Filme wie Leon - Der Profi. Aber alles in allem waren die darstellerischen Leistungen auf einem guten bis sehr guten Niveau.
Das Drehbuch und die Dialoge waren etwas, an denen nicht nur die neuen Teile krankten. So merkt man zwar auch hier noch manchmal, dass Lucas evtl doch nicht der beste Dialogschreiber ist, doch sind nur wenige Stellen dabei, an denen man sich denken würde, "Hey, sowas sagt doch kein normaler Mensch". Alles andere passt sehr gut in den Rahmen des Star Wars Universum und passt perfekt zu diesem Film. Die Story wird auch recht zügig vorangetrieben, auch wenn sie ein oder zwei Mal ein wenig unglaubwürdig erscheint und manche Charakterhandlungen einem nicht sofort verständlich sind. Doch wenn man etwas drüber nachdenkt erkennt man wie raffiniert manche Beziehungen der Charaktere untereinander laufen und man versteht ihr Handeln.
Die Special Effects sind wieder einmal das Non-Plus-Ultra. Wer ILM nach den Herr der Ringe filmen abschrieb und für überbewertet hielt, soll sich mal diesen Film zu Gemüte führen. Hier zeigt die SFX-Schmiede von George Lucas was in Ihnen steckt und sie brennen hier ein wahres Feuerwerk an Effekten ab. Sie haben sich gegenüber den anderen beiden Teilen noch weiterentwickelt und vermitteln fast immer einen fotorealistischen Eindruck. Es ist Beeindruckend wieviel in diesem Film am Computer erstellt wurde, und mit welchem Aufwand selbst Kleinigkeiten designt wurden und man auch auf die Details geachtet hat. Wirklich meine Hochachtung vor diesen Leuten.
Die Musik ist wie von John Williams gewohnt erste Sahne. Die üblichen Stücke wie das Star Wars Thema sind in abgewandelter Form natürlich auch vertreten, aber auch andere Stücke aus den Vorgängern, sowie einige Neukommpossitionen sind vertreten, welche den Film ein wenig von den anderen abheben. Wieder eine klasse Vorstellung des Altmeisters.
Dies so im Groben ein Überblick was der Film bietet, ohne jetzt irgendwelche Spoiler verwendet zu haben. Die einzige Sache die mir nicht gefiel, waren die ersten 15 Minuten, die doch teilweise leider ein wenig zu lustig ausfielen, nach meinem Geschmack. Sonst ein doch sehr düsterer Film, welcher an manchen Stellen doch schon ein wenig heftig ist und sicherlich nicht für alle 12jährigen geeignet.
Mein Fazit lautet: Auf jeden Fall ansehen, wenn man für Star Wars nur ein bisschen übrig hat, oder sich allgemein für tolle Weltraummärchen interessiert.


One Day Remains
One Day Remains
Wird angeboten von all-my-music-rheingau
Preis: EUR 16,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Brett., 4. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: One Day Remains (Audio CD)
Die Auflösung von Creed kam zwar nicht völlig überraschend, trotzdem fand ich es sehr sehr schade, da ich sowohl die Musik als auch Scott Stapps Stimme sehr gerne mochte.
War also sehr überrascht als ich kurze Zeit später hörte das die übrige Band mit einem neuen Sänger weitermachen würde. Bin da mit einer gehörigen Portion Vorurteilen rangetreten und wurde eines viel besseren belehrt.
Fangen wir zuerstmal mit dem neuen Sänger an. Kennedy ist ein ausgezeichneter Sänger, welcher mit Sicherheit variationsreicher als sein Vorgänger singen kann (obwohl ich den wie ja oben geschrieben ebenfalls sehr gut fand). Seine Stimme ist etwas höher und erinnert so an manchen Stellen ein wenig an den Hair-Spray Metal der späten 80er, doch nur ganz selten, denn er kann ebenfalls tiefe Passagen singen, die an Eddie Vedder oder eben Scott Stapp erinnern. Er macht seinen Job ausgesprochen gut und legt auch viel Gefühl in seine Stimme und verleiht den Songs so den entscheidenden Schliff, denn
musikalisch sind sie auch aller erste Sahne. Man merkt den Jungs um Mark Tremonti an, das sie wieder etwas in ihre Anfangszeiten zurückkehren wollten. Das Album ist ein wenig härter als das letzte Creed-Album, jedoch ist ihre musikalische Herkunft unverwechselbar hörbar. Nie hat man aber den Eindruck hier einen Creed-Nachfolger bzw. Abklatsch zu hören. Man spürt einfach ihre Wurzeln, wie sie sich jedoch jetzt in eine bisschen andere Richtung entwickeln wollen.
Das Album ist ebenfalls sehr facettenreich ausgefallen, was man besonders an den Songs "Metalingus" (recht harte Rockscheibe mit leichten Metalelementen), "In loving memory" (sanfte Rockballade) und "Open your Eyes" (erinnert am stärksten an die alten Creedzeiten) bemerkt. Wer also einen kleinen Überblick über das Album bekommen will sollte sich diese Songs auf jeden Fall anhören.
Fazit: Ein klasse Rockalbum, welches zwar in die selbe Kerbe wie Creed schlägt aber eben auch andere Elemente zu bieten hat. Für jeden Rockfan ein Pflichtkauf.


The Unquestionable Truth (Part 1) (Limited Digipak)
The Unquestionable Truth (Part 1) (Limited Digipak)
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 7,63

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht abschrecken lassen., 4. Mai 2005
Das kann ich den Leuten raten die aufgrund der recht geringen Trackzahl sich dieses Album nicht mal anhören wollen würden, zu der Laufzeit aber später mehr.
Dieses Album (nennen wir es mal Album) erscheint ganz ohne großes Mediengetöse und großartiger Werbung. Auch eine Singleauskopplung ging nicht voraus um das Album an die Spitze der Charts zu pushen, und vielleicht ist das ganz gut so. Mit dieser Scheibe geht man wieder eher "Back to the roots". Vorbei scheinen die Zeiten eines "Behind Blue Eyes" zu sein, auch wenn man mit "The Surrender" wieder ein ruhigeres Lied auf der CD hat. Doch alle anderen Songs rocken so wie Limp Bizkit in ihren Anfangstagen waren.
Charttauglich? Wahrscheinlich eher nicht.
Rocktauglich? Auf jeden Fall.
Man merkt den Liedern auch die Rückkehr eines Wes Borland an, welcher für mich mindestens genauso wichtig für Limp Bizkit ist wie ein Fred Durst. Denn nicht nur die harte Gitarrenarbeit welche er abliefert macht ihn wichtig, sondern auch seine Stärken als Songwriter und seine Bühnenshow, die einen Gegenpol zu Fred bietet. Aber wieder zurück zum Album.
Wie ich schon schrieb erinnert das Album an die Anfangszeiten der Jungs. Es ist hart, kompromisslos und nicht auf den Mainstream zugeschnitten. Alles sehr lobenswerte Punkte.
Was allerdings missfällt ist die wirklich sehr sehr kurze Dauer der Scheibe, nicht einmal 30 Minuten ist schon ein wenig kurz für ein Album, und dass man in absehbarer Zeit Teil 2 veröffentlichen wird riecht schon ein klein wenig nach Abzocke. Warum nicht alle Lieder auf eine CD? Oder eine Doppel CD?
Aber trotz dieser nicht ganz verständlichen Politik ist das Album doch ganz gut, brauchte nur ein paar Durchläufe bis es richtig gezündet hat. Kann nur allen Limp Bizkit Fans empfehlen da mal reinzuhören.


Joe Perry
Joe Perry
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Leistung., 3. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Joe Perry (Audio CD)
Eine starke Leistung liefert hier Joe Perry ab. Die eine Hälfte des Führungsduos von Aerosmith, welche früher nicht ohne Grund als die "Toxic Twins" bekannt waren. Doch von der früheren Vergangenheit, wie überhaupt von den meisten Aerosmithalben spürt man auf diesem Album recht wenig.
Es geht sehr stark in die Richtung Blues-Rock, allerdings die etwas härtere Gangart, welche aber auf keinen Fall schlecht sein muss. Ich habe mir das Album als Blindkauf zugelegt, da ich Joe Perry für einen der besten Gitarristen halte und ihn auch als Sänger ganz gut finde (wenn er auch keine so einprägsame Stimme wie z.B: ein Steven Tyler oder ein Axl Rose hat). Album also heute angekommen, gleich mal reingehört und restlos begeistert. Seine Stimme ist mit der Zeit nur besser geworden und wie gefühlvoll er hier Gitarre spielt ist wirklich bewundernswert. Die Songs leben eindeutig von seinen Fähigkeiten an der Gitarre (und an fast allen anderen Instrumenten welche er mit Ausnahme der Drums selber eingespielt hat). Die beiden Coverversionen sind ebenfalls sehr gelungen und fügen sich gut in das Bild dieser CD ein.
Kann also allen Leuten von gefühlvollem härteren Blues-Rock nur empfehlen sich diese CD zuzulegen, und auch Aerosmith-Fans bzw. allgemein Fans der alten Rocktage kann ich ein kurzes Reinhören nur nahelegen. Wirklich eine äußerst gelungene CD.


Die Tiefseetaucher
Die Tiefseetaucher
DVD ~ Bill Murray
Preis: EUR 7,99

16 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitterböse Komödie., 22. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Tiefseetaucher (DVD)
Man könnte sagen dies ist ein typischer Wes Anderson Film (welcher Gott sei Dank, mit seinem Namensvetter Paul Anderson nichts, aber auch absolut nichts, gemein hat), der Film ist witzig, steckt voller schwarzem Humor, hat aber auch seine ruhigen und dramatischen Stellen.
Fangen wir aber von vorne an. Wie auch schon in "The Royal Tennenbaums" hat der Regisseur auch hier eine illustre Runde aus momentanen und ehemaligen Stars um sich geschart. Angeführt werden diese zweifelsohne von Bill Murray und Anjelica Huston. Unterstützt werden sie unter anderem von Owen Wilson, Cate Blanchet, Jeff Goldblum und Willem Dafoe. Eben diese Rolle, welche Willem Dafoe verkörpert war für mich jene, welche mir im Film am besten gefiel. Er spielt den Schwaben im Team, names Klaus Daimler. Der Akzent welchen er spricht war in der deutschen Version einfach herrlich, und nun bin ich wirklich gespannt wie sein Akzent in der Originalversion des Filmes geklungen hat.
Der Film selber handelt von Bill Murray, welcher einen Tiefseeforscher spielt, dessen beste Zeiten aber vorüber zu sein scheinen. Als dann auch noch sein bester Freund von einem Hai gefressen wird scheinen sich auch die letzten Geldgeber verabschiedet zu haben. Doch mit der Unterstützung seiner Mitarbeiter und Freunde schafft er es doch, noch für einen letzten Film/Expedition Geldgeber aufzutreiben, und so gerät man in ein Abenteuer welches einen nicht mehr loslässt.
Den Film einfach nur als Komödie zu beschreiben wäre falsch. Denn wer unter Komödie Filme wie American Pie oder Road Trip versteht (welche ich übrigens auch lustig fand) und auch nur solche lustig findet, der wird mit diesem Film wohl keinen Spaß haben. Der Humor dieses Films ist einfach um einiges tiefgründiger und niveauvoller, als der der anderen von mir genannten Filme. Es ist eben kein Klamaukfilm, sondern eine intelligten, schwarze Komödie. Welche sicherlich nicht jeden Geschmack trifft, aber hier geht Probieren einfach über studieren.
Fazit: Wem schon seine vorherigen Filme gefallen haben der kann bedenkenlos zugreifen. Wer noch keinen kennt, sollte sich den Film vielleicht zuerst mal ausleihen, da der Humor des Films wirklich nicht Jedermanns Geschmack ist. Ich fand ihn allerdings klasse.


Shaun Of The Dead
Shaun Of The Dead
DVD ~ Simon Pegg
Preis: EUR 5,55

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lustig ohne Ende!, 17. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Shaun Of The Dead (DVD)
Hatte bevor ich diesen Film gesehen habe schon sehr gute Kritiken über ihn gehört, und hatte so auch große Erwartungen an den Film. Diese wurden aber auf keinen Fall entäuscht, sondern eher sogar noch übertroffen. Aber von Anfang an.
Der Film handelt von Shaun, welcher zusammen mit Ed und Pete wohnt und sein Leben nicht wirklich auf die Reihe bekommt. Mit seiner Freundin läuft es alles andere als gut, und das Verhältnis zu seiner Mutter und seinem Stiefvater war auch schonmal besser. Gerade als er versucht das alles auf die Reihe zu bekommen wird England von einem Virus infiziert, welcher die Leute in Zombies verwandelt. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen in dem Shaun zeigen kann was er wirklich drauf hat, und ob er die Sachen mit seiner Freundin und seiner Mutter ins Reine bekommt. Dies so in groben Zügen die Story.
Das der Film nicht wirklich von seiner Story lebt ist klar. Doch wer ältere Zombiefilme mag und auch dem britischen Humor nicht abgeneigt ist, wird sich in diesem Film richtig wohl fühlen. Er steckt voller Anspielungen auf Zombiefilme und die Charaktere sind so schräg, das man sie schon wieder lieben muss.
Fazit: Für mich wirklich eine der Überraschungen des letzten Jahres. Sehr sehr witzig, und bis auf eine Szene auch nicht sonderlich brutal.


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