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Glaube nicht alles

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Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden: Wie die Bibel wurde, was sie ist
Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden: Wie die Bibel wurde, was sie ist
von Bart D. Ehrman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

16 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schon mal ein Anfang, 28. Dezember 2009
Stimme im Wesentlichen der Rezession "auf halbem Weg" zu. Das Buch ist für "Einsteiger" ins Thema kritische Bibelexegese geeignet. Es bleibt in Umfang und Tiefe der Darstellungen zum neuen Testament aber dort stehen, wo es kritisch wird, weiterzudenken. Zudem fehlt wirklich viel zum Thema, da vor allem die (für den Bibel-Wortgläubigen) schlimmsten Erkenntnisse fehlen.
Leider gibt es (meines Wissens) kein Werk, in dem dieses Thema vollständig und lesbar zusammengefasst ist, so dass man leider recht viele Bücher dazu lesen muss, um einigermassen informiert zu sein.
Als Vorbereitung dazu kann ich empfehlen:
Nein und Amen, Anleitung zum Glaubenszweifel von Uta Ranke Heinemann
Wer schrieb das neue Testament - Die Erfindung des christlichen Mythos von Burton L. Macker
Die Bücher von KH Deschner (z.B. "der manipulierte Glaube") sind zwar umfassender und fundierter, aber wirklich schwer lesbar

Bezüglich dem alten Testament gibt es ein solches. Ich finde das Buch: "keine Posaunen vor Jericho" dazu als das beste und lesbarste. Auch wenn sich die Entstehungsgeschichten altes-/neues Testament natürlich fundamental unterscheiden, bezieht sich das neue T. ja in allen Weissagungen auf das alte T und begründet sich auch dadurch!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2011 7:09 PM CET


Heilungschancen bei Krebs: Die besten Therapiemöglichkeiten  - Wegweiser im Krankheitsfall
Heilungschancen bei Krebs: Die besten Therapiemöglichkeiten - Wegweiser im Krankheitsfall
von Thomas Kroiss
  Taschenbuch

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der Weg zum kritischen Umgang mit Krebs und Vorbereitung, falls man einen bekommen sollte, 28. Dezember 2009
Habe das Buch gelesend, da ich infolge mehrerer (unglücklich) ausgegangener Fälle im Bekanntenkreis nicht (mehr) an die Erfolge der Standardtherapien bei Krebs glaube. Halte es für ein gutes Buch, um sich vorbereitend, oder im konkreten Fall über sinnvolle Behandlungsmethoden zu informieren und dem Arzt nicht alles blind glauben zu müssen. Die Darstellungen finde ich fundiert, sie sind auch keinesfalls "verteufelnd", sondern betrachten auch, wann die "Standardmethoden" Sinn machen.
Vorteilhaft ist, dass das Buch recht konkret ist. Habe mir vorgenommen, falls ich mal ein Betroffener werden sollte, mich danach zu orientieren. Eine lange - mentale - Vorbereitung und Information ist dazu erforderlich, da ja auch die Alternativen eine Heilung nicht sicherstellen können, sondern dann eben "nur" weniger Nebenwirkungen haben.

Zusatzlektüre: "Krebszellen wollen keine Himbeeren", bestätigt das Buch von Kroiss, ist aber nur auf den Teilaspekt der Ernährung ausgelegt, also einseitiger.
Wer als Frau betroffen ist, demn kann ich das Buch "Überleben Glücksache" von Sybille Herbert empfehlen. Die Autorin hat darin als Betroffene Ihre gesamte Behandlung und Therapieentscheidungen im Nachhinein von den behandelnden Ärzten analysieren und beschreiben lassen und dies interessant und gut lesbar zusammengefasst und ergänzt. Es zeigt deutlich die Grenzen und auch Fragwürdigkeiten (z.B. der Chemotherapie)auf (deshalb eine Ergänzung zum "Kroiss").

Denn sie wissen nicht, was sie glauben: Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann. Eine Streitschrift
Denn sie wissen nicht, was sie glauben: Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann. Eine Streitschrift
von Franz Buggle
  Taschenbuch

43 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 19 Rezensionen und nun die 20te, 28. Mai 2006
Ist Gott eine Erfindung der Menschen (nicht unwahrscheinlich), dann hat die Kirche keine Berechtigung. Ist er wirklich, stellt sich die Frage, warum er so (menschlich-) grausam ist und wie die dann vom neuen Papst gerade beim Polenbesuch beschworene "absolute Bibeltreue" zu einer besseren Welt führen soll, denn die meisen, wenn nicht alle heute so beschworenen Christlichen Errungenschaften sind in Wirklichkeit humanistische Abtrotzungen gegen die Kirchenlehre.

Leider ist das Buch, wie viele dieser kritischen Bücher überfrachtet und schwer lesbar, also eher ein Nachschlagewerk. Damit ist es z.B. als Ergänzung der Bücher von Deschner, in welchen das alte Testament fast fehlt, nutzbar.

Wer nicht schon durch längere Beschäftigung mit kritischen Werken eine Meinung gebildet hat, wird sie alleine durch dieses schwer gewinnen, wohl eher Anstoss zum Überdenken finden. Dazu ist das Buch zu wenig "didaktisch" im Sinne einer Gesamtlinie und Ausarbeitung.

Wer (kritisches) Interesse am alten Testament hat, dem kann ich (als Ergänzung, aber auch alleine) das Buch "keine Posaunen vor Jericho" empfehlen. Ich halte es für das beste Buch, um sich durch gute Information Gedanken über die Christliche Religion über deren wahren Ursprung, dem alten Testament zu machen.

Das Buch ist absolut glaubhaft geschrieben, (noch) lesbar und der Inhalt eine Bombe, obwohl in Teilen gar nicht so neu. Danach wundert man sich, oder erkennt, warum der Papst nur noch kritiklose, bibelgäubige Anhänger akzeptiert.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2013 12:10 PM CET


Paulus von Tarsus. Verfolger und Apostel Jesu Christi
Paulus von Tarsus. Verfolger und Apostel Jesu Christi
von Johannes Maisch
  Broschiert

3.0 von 5 Sternen Kleine, kritische Buchbesprechung, 28. Mai 2006
Wer dieses Buch liest, kann den Versuch einer Biografie von Paulus und seinen Reisen erwarten. Dazu Deutungsversuche seines Verhaltens und Spiritualität.
Aus welchem Blickwinkel dies geschieht und welche Deutungen herauskommen, kann man jedoch sofort ahnen, wenn man beim Vorliegen des Buches liest, dass es sich beim Verleger um die "Christliche Verlagsanstalt" handelt. Im Grunde ist es der Versuch einer Weiterführung der fehlenden Hinterlegungen im neuen Testament.

Der Erfolg von Paulus wird dabei eindeutig aus Sicht kirchlichen Denkens dargestellt und abgeleitet, eben ein Buch von Gläubigen für Gläubige.
Man erwarte deshalb keinerlei Kritik oder Beeinflusung durch neuere, kritische Forschungsergebnisse.
Wer sich etwas mit Kirchenkritik beschäftigt und erfahren wöchte, wie es Paulus gelungen ist, aus dem Jüdischen einen Heidenchristlichen Glauben zu formen, findet darin aufgrund der recht umfangreichen Angaben die Hinweise, herausschälen und deuten muss er sie aber selbst.

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