Profil für R. Dellwo > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von R. Dellwo
Top-Rezensenten Rang: 4.562
Hilfreiche Bewertungen: 789

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
R. Dellwo "ruedi01"
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
Panasonic HDC-SD40EG-K Full HD Camcorder (SD-Kartenslot, 17-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
Panasonic HDC-SD40EG-K Full HD Camcorder (SD-Kartenslot, 17-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz

153 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen rundum gelungen und sehr günstig, 1. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach längerem hin und her habe ich mich nun entschlossen, einen HD-CamCorder zu kaufen.

Meine Situation, ich besitze mit dem Panasonic NV-GS150 bereits einen sehr guten CamCorder. Dieser liefert mit seinem 3CCD-Chip Aufnahmesystem wirklich sehr gute Videobilder. Aber es sollte nun endlich ein HD-Modell sein und ich wollte von den miniDV Kassetten weg.

Allerdings suchte ich einige Ausstattungsmerkmale bei HD-Cams entweder vergeblich oder diese finden sich erst in Preisklassen, die mir dann doch etwas zu abgehoben sind. So hätte ich gerne, wie bei der 'alten', einen Anschluss für ein externes Richtmikrofon inkl. Einem Aufsteckschuh auf der Kamera. Leider wird dieses Feature, früher in der Mittelklasse eigentlich selbstverständlich, offensichtlich heute von allen mir bekannten Herstellern - außer bei den Spitzenmodellen - nicht mehr angeboten. Ein Umstand, der leider auch bei der HDC-SD40EG zutrifft. Dieses Manko und die Tatsache, dass man es immer noch nicht hinbekommen hat, einem CamCorder beizubringen einigermaßen brauchbare Fotos einzufangen, sind für mich Grund genug, einen Stern abzuziehen. Dies sind aber eigentlich schon die einzigen echten Kritikpunkte, die ich vorbringen kann...

Selbstverständlich erreicht die Video-Qualität nicht ganz das Niveau einer 3-Chipkamera. Wer da das letzte Quäntchen herausholen möchte, muss zur HDC-SD800EG greifen - der derzeit preiswerteste 3CMOS CamCorder - und wird dann mit noch etwas natürlicheren Farben belohnt. Auch dürfte die Bildqualität bei schwächerem Licht bei 3-Chip Cams noch etwas besser sein. Die 1-Chip HDC-SD40EG steigt da doch relativ schnell aus, das Bild leidet unter sichtbarem Rauschen. Der zuschaltbare LED-Scheinwerfer ist nur bei relativ geringer Entfernung zum Motiv ein gewisser Behelf, immerhin.

Bei gutem Licht und da kann es auch durchaus bewölkt sein, ist die Aufnahmequalität aber sehr zufriedenstellend. Leichte Kompressionsartefakte sind aber auch bei der höchsten Qualitätseinstellung nicht zu vermeiden. Das bewegt sich m.E. aber alles noch auf durchaus akzeptablem Niveau. Die Kamera bietet bei der besten Qualität eine Datenrate von 17Mb/s, Geräte der Oberklasse lassen bis zu 24 Mb/s zu. Der automatische Weißabgleich arbeitet nach den ersten Tests sehr gut und liefert natürliche Farben, nicht zu bunt und auch nicht zu blass. Die Kamera erlaubt in 1080i50 drei Kompressionseinstellungen ([HA]17, [HG]13, [HX]9 Mb/s) im Format AVCHD. Ein PAL-Modus oder eine Aufnahme in 720p50 ist leider nicht möglich. In der höchsten Qualität (HA) passen etwa 1h:6m Spielzeit auf einen 8 GB-Chip. Das ist ganz ordentlich. Chips bis 64 GB sind derzeit möglich, wobei SDHC und SDHX Chips unterstützt werden. Es ist zu empfehlen, relativ schnelle SD-Speicher zu verwenden, mindestens Class 6. Einen eingebauten Speicher besitzt die Kamera nicht, auch wird keine SD-Card mitgeliefert. Der Speicher muss also zusätzlich ins Budget mit eingerechnet werden!

Sehr angenehm bei dieser Cam finde ich die einfache und intuitive Bedienung. Da kommt jeder mit zurecht, der schon mal einen CamCorder in der Hand hatte. Und mit dem Vollautomatikmodus (intelligenter Automatikmodus) macht man unter normalen Bedingungen bereits sehr zufriedenstellende Videos. Blende und Verschlusszeit, sowie Weißabgleich und Focus funktionieren vollautomatisch. Vor allem der Autofocus arbeitet sehr schnell und sehr präzise. Eine Gesichtserkennung ist ebenfalls vorhanden.

Für schwierigere Aufnahmebedingungen kann man unter 4 weiteren Programmen wählen: Porträt, Landschaft, Spotlight und Dämmerungslicht. Die bildrelevanten Parameter werden dann entsprechend den Anforderungen optimiert von der Automatik gesteuert. Zusätzlich gibt es noch den (voll) manuellen Aufnahmebetrieb. Hier können Weißabgleich, Verschlusszeit, Blende und Focus manuell gesteuert werden. Auch der Pegel des Tons kann, falls gewünscht, manuell ausgesteuert werden. So hat man, wenn man es braucht, alles selber in der Hand.

Das Objektiv mit einer hohen Lichtstärke (1:1,8) leistet gute Arbeit. Der Zoom (16,8 fach optisch) ist vollkommen ausreichend. Leider gibt es kein Weitwinkel, den könnte man hin und wieder gebrauchen. Einen Digitalen Zoom (50 oder 2000 fach) gibt es noch oben drauf, dessen Nutzung verbietet sich aber eigentlich, deshalb ist er im Menü abschaltbar.

Der sehr wirksame optische Bildstabilisator (OiS) rundet das Ausstattungspaket ab.

Leichte Kritik fängt sich das LC-Display (2,7") ein. Es könnte etwas größer sein und die relativ geringe Auflösung (230.400 Pixel) ist etwas mager. Hier hat wohl der Rotstift zugeschlagen. Immerhin, es macht nicht wirklich Probleme, man gewöhnt sich schnell daran und hell und kontraststark ist es auch. Auf einen Touch-Screen hat man verzichtet, was ich persönlich sehr angenehm finde, ich hasse Displays mit Fettfingerabdruck! Gesteuert wird alles über ein Navigationskreuz und zwei weiteren Tasten (Menü, Enter) direkt neben dem Bildschirm.

Da die Kamera sehr klein und leicht ist (passt in jede Jackentasche!) und auch der mitgelieferte Akku schon Saft für mehr als 2 Stunden liefert (größere Akkus bieten locker das Doppelte), kann man die Kamera praktisch überall mit hinnehmen. Ein weiterer Vorteil, den ich von meiner alten NV-GS150 nicht gewohnt gewesen war.

Unter dem Strich ist der Preis von deutlich unter 300 Euro äußerst günstig und macht die Kamera zu einem echten Schnäppchen. Wer keine semiprofessionellen Ansprüche hat, kommt mit ihr gut zurecht. Anspruchsvollere Filmer sollten zu einem 3CMOS CamCorder bzw. zu Geräten mit einer möglichen Datenrate von bis zu 24 Mb/s greifen. Diese kosten dann aber locker das 2- bis 3-Fache.

Vorteile:

- insgesamt gute und natürlich wirkende Videoqualität
- viele manuelle Einstell- und Eingriffsmöglichkeiten
- auch im Vollautomatikmodus sofort ordentliche Qualität
- sehr schneller und präziser Autofocus
- präzise Automatikbelichtung
- keine unschönen Nebengeräusche (z.B. durch Zoommotor) auf der Aufnahme
- optischer Bildstabilisator (OiS) gegen Verwacklung, natürlich abschaltbar
- extrem klein und handlich
- insgesamt ordentliche Verarbeitung
- gute Betriebszeit schon mit Standardakku
- mitgeliefertes Schnitt- und Bildbearbeitungsprogramm für den Einstieg gut brauchbar und recht einfach zu bedienen
- sehr gute Bedienungsanleitung gedruckt und als PDF auf CD

Nachteile:

- bei wenig Licht starkes Rauschen
- kein Weitwinkel
- Standbilder (Fotos) praktisch unbrauchbar
- kein Anschluss für ein externes Mikrofon
- kein Speicher mitgeliefert
- nur Aufnahme in 1080i50 (AVCHD) mit maximal 17 Mb/s und im Apple Format iFrame möglich


Dreher & Kauf TURNTABLE STYLUS NATIONAL EPS-270ED
Dreher & Kauf TURNTABLE STYLUS NATIONAL EPS-270ED
Wird angeboten von dieboxhifi___KEINERLEI_Rücksendekosten_für_Sie
Preis: EUR 11,06

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut und sehr günstig, 13. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Durch Zufall fiel mir vor Kurzem ein nahezu perfekt erhaltener Technics SL-1710 in die Hände, ein großartiger Dreher aus der Hochzeit des Plattenspielerbaus. Ausgerüstet war dieses Gerät mit dem Orignaltonabnehmer EPC-270-C-II. Ein guter Abtaster der gehobenen Mittelklasse, mit dem man auch heute noch gut Musik hören kann. Damals lieferten die großen Hersteller noch keine Alibi-Tonabnehmer mit ihren Drehern aus...

Einziger Fehler, der Nadelträger war leicht verbogen. Klanglich hat sich das zwar nicht hörbar ausgewirkt aber ich hatte Bedenken, dass dieser Fehler die Platten beschädigen könnte. Also musste ein neuer Nadeleinschub oder ein komplett neues System her.

Da hat man die Auswahl zwischen dem Original, als sog. NOS-Ware. Wenn man das Bedürfnis verspürt, dafür mal eben schlappe 160 Euro (nur für die Nadel!) auszugeben. Was ich angesichts der Qualität des Systems irgendwie nicht für angemessen halte. Denn für den Preis könnte man sich heute auch gleich einen komplett neuen Tonabnehmer vergleichbarer Qualität unter die Headshell bauen. Z.B. ein Denon DL 110/160 oder ein Ortofon 2M blue. Diese Investition wollte ich aber nicht tätigen, zumal ich mich damit klanglich nicht wirklich verbessert hätte.

Schweren Herzens griff ich dann zu dieser Nachbaunadel. Nachbaunadeln genießen in Sachen Qualität allgemein nicht den besten Ruf, es heißt, die Originale seien besser. Aber für den Preis (keine 20 Euro plus Versandt) habe ich es dann mal riskiert. Ich bin nicht enttäuscht worden. Die neue Nadel ließ sich leicht aber mit dem nötigen Nachdruck (ohne Gewalt anzuwenden!) in den Systemkorpus schieben und sitzt perfekt passgenau. Die Nadel hat zumindest nach Augenschein keine Azimuthabweichungen. Klanglich macht die Nadel was sie soll. Die Höhen kommen sauber und klar und ohne die gefürchteten Zischlaute bei scharfen Vokalen und zwar bis zum Ende der Rille. die Räumlichkeit stimmt, ist zwar nicht besonders ausladend aber sehr präzise und glaubwürdig. Bass und Grobdynamik spielen auch nicht ganz auf dem Niveau von Oberklassesystemen (wie z.B. einem Ortofon MC Rondo red), das gleiche gilt für die Feinauflösung, echte Schwachpunkte sucht man aber vergebens, das Selbe gilt für die sehr ausgeglichene Tonalität. Es stört nichts und es kommt nicht das Verlangen nach etwas besserem auf. Einfach Platten auflegen und genießen.

Kritikpunkte bezüglich der Deklaration hätte ich aber. Nirgendwo ist angegeben, um welchen Schliff es sich bei der Nadel handelt. Vermutlich Elliptisch wie das Original, aber mit welchen Radien? Auch Angaben zum Stein (nackter Diamant oder gefasst, vermutlich nur gefasst) finde ich nirgens. Ebenso finde ich keine Angaben zur Nadelnachgiebigkeit, Abtastfähigkeit usw.. Diese Angaben liegen auch nicht der Verpackung bei. Ein Hersteller (Cleorec ?) wird auch nicht genannt.

Angesichts des sehr günstigen Preises aber eine mehr als passable Leistung! volle fünf Sterne.


LP Schallplatten Innenhüllen Deluxe Protected (100 Stück)
LP Schallplatten Innenhüllen Deluxe Protected (100 Stück)
Wird angeboten von Protected
Preis: EUR 21,90

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...grundgut und preiswert, 1. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich will meine aufwendig gewaschenen Platten, die ich teilweise sehr schmutzig von Flohmärkten oder Second-Hand Händlern erwerbe nicht wieder in die alte und schmutzige Innenhülle packen. Also müssen neue und saubere Schutzhüllen her.

Diese hier gleichen denen, die ich schon vor rund 30 Jahren verwendet habe. Außen Papier, innen PE-Folie mit Sichtfenster für das Label.

Ich kann mich den anderen Rezensenten nur anschließen, das Produkt ist gut und sein Geld wert. Die Platten gleiten leicht und problemlos in die Hüllen und die Hüllen lassen sich recht einfach mit der Platte in das Cover schieben. Die Hüllen passen in jedes 'normale' Platten-Cover. Lediglich bei einigen wenigen sehr eng geschnittenen Maxi-Singel Covern oder bei steifen Papinnenschubern, wie sie bei aktuellen Neupressungen häufiger vorkommen, passen sie nicht oder nur mit 'Gewalt'. Da bietet sich als bessere Alternative die LP Innenhülle Nagaoka NO. 102 an.

Leichte Kritikpunkte meinerseits, das Papier könnte etwas dicker und steifer sein und die Klebefalzen könnten etwas mehr Kleber vertragen, die Falzen neigen beim schieben in das Cover zu Knickstellen. Da muss man halt ein bisschen aufpassen, dann ist das kein Problem.

Insgesamt trotz der Kritik - auch weil es zu diesem Preis kaum Alternativen gibt - volle 5 Punkte.


SHURE M97xE Phono-Tonabnehmer
SHURE M97xE Phono-Tonabnehmer
Wird angeboten von Berlin Deals
Preis: EUR 79,99

30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker und ein absoluter Preis-/Leistungshit, 22. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: SHURE M97xE Phono-Tonabnehmer (Elektronik)
...es war einmal ein trauriger alter Dual-Plattenspieler. Ein CS 505-3, der anno 1987 das Licht der Hifi-Welt erblickte. Er war traurig, weil sein wichtigster Teil, der Tonabnehmer, das zeitliche gesegnet hatte. Nach so vielen Stunden zuverlässiger Dienste in Sachen Musik wollte das original Ortofon OMB10 einfach nicht mehr...

Sein Besitzer - meine Wenigkeit - stellte sich nun die Frage, was soll man da machen? Eigentlich brauche ich diesen Dreher nicht mehr, da noch drei andere Exemplare dieser Gattung derzeit um die Gunst seines Besitzers buhlen und das nicht schlecht. Aber irgendwie konnte ich diesen traurigen Anblick nicht mehr ertragen. Einstmals thronte der Dual an der Spitze einer imposanten klassischen Hifi-Kette und war hier der unumstrittene Star. Und jetzt, abgestellt und verstaubt in einer hinteren Ecke auf dem Dachboden...oder gar über ein bekanntes online Auktionsportal für ein Butterbrot verscherbelt?!? ...wer weiß in welche Hände der dann gelangt....nein, das konnte sein Besitzer nicht zulassen!

Also habe ich das Projekt Restauration in Angriff genommen. Nur, welcher Tonabnehmer kommt in Frage? Das Problem bei den leichten Armen, wie sie von Dual produziert worden sind ist, ein passendes System mit hoher Nadelnachgiebigkeit zu finden. Ein Denon DL 160, wie ich es dem schwereren Arm meines Thorens TD 160 spendiert habe, dürfte an einem Dualarm suboptimal laufen. Außerdem wollte ich nicht schon wieder 130 € oder mehr ausgegeben. Ein System aus der OMB-Serie von Ortofon wollte ich auch nicht mehr, da ich von der klanglichen Leistung dieser Systemreihe nicht wirklich überzeugt bin. Ein Ortofon aus der Vinyl Master Serie wäre noch in Frage gekommen. Allerdings legt man hier für das 'red' mit ganzem polierten Stein und elliptischem Schliff auch knapp 130 € auf die Theke.

Dann erinnerte ich mich an mein altes Shure M95 EDM, das vor rund 30 Jahren meinem Dual CS 1237 zu regelrechten klanglichen Höhenflügen verhalf. Leider ist dieses System, genauso wie das legendäre V15 längst Geschichte und ist heute nur noch antiquarisch zu haben. Und gute Ersatznadeln kosten alleine schon richtig viel Geld. Eine billige Nachbaunadel verbietet sich für diese tollen Tonabnehmer.

Dann gibt es noch diverse 'Geheimtipps' aus den einschlägigen Foren. Z.B. das Empire 500ID. Allerdings gehen da die Meinungen sehr weit auseinander. Die einen loben es über den grünen Klee, die anderen finden es ziemlich grottig. Der Grund dafür scheint die sehr schwankende Fertigungsqualität der Nadel zu sein. Erwischt man ein gutes Exemplar, bekommt man für erstaunlich wenig Geld einen richtig guten TA, wenn nicht, spielt es deutlich unter seinen Möglichkeiten. Auf so eine Lotterie wollte ich mich nicht einlassen.

Aber da gibt es ja immer noch das M97xE vom amerikanischen Traditionshersteller Shure. Es soll dem M95 technisch sehr ähnlich sein und es verfügt über eine hochwerte Nadel aus einem ganzen Stein mit elliptischem Schliff und hochwertiger Polierung. Das ist neu für deutlich unter 100 zu bekommen. Ich habe es gebraucht für knapp 60 €, nur eine Hand voll Stunden gelaufen, erwerben können. Also habe ich zugeschlagen.

Als es dann in seiner sehr wertigen Alu-Schatulle - mein 5-mal so teures Ortofon MC Rondo red wurde in einer schnöden Plastikverpackung geliefert - vor mir auf dem Tisch lag, musste ich es natürlich sofort unter den Arm des CS505-3 schnallen. Etwas Fummelarbeit ist das schon, aber letztendlich passt alles und die Justage ist dank der Kopflehre von Dual auch keine Wissenschaft. Dem Dual habe ich dann noch schnell einen neuen Zahnriemen für die Pitch-Verstellung gegönnt, der alte war gerissen, und dann konnte es losgehen mit den ersten Hörtests...

Kurz gesagt, das Ergebnis übertraf meine Erwartungen deutlich. Kein Vergleich mit dem OMB10. Das Shure geht bei weitem filigraner und fein auflösender zu Werke. Der nächste Eindruck, die unglaublich seidigen und praktisch unverzerrten Höhen. Und trotz des wirklich guten Tiefbasses, werden die Mitten warm und prägnant herausgearbeitet. Insgesamt liefert das M97xE eine ausgezeichnete Balance zwischen analytischer Klarheit und warmer körperhafter Darstellung und bleibt dabei erstaunlich verzerrungsarm. Volltreffer! Im Vergleich mit meinem vor kurzem gepimpten Thoren TD 160 mit Denon DL 160 arbeitet sich der Dual mit dem Shure deutlich auf die Polposition vor. Kurz gesagt, der Dual spielt musikalischer und feingeistiger. Das hätte ich nicht erwartet.

...nun strahlt er wieder, der alte Dual. Jetzt braucht er sich nicht mehr zu verstecken und dreht weiterhin stolz seine Runden.

Somit hat sich das Shure als Retter meines guten alten Duals seine 5 Sterne ohne wenn und aber verdient. So viel Klang für so wenig Geld....wo gibt es das sonst noch?
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 20, 2013 1:42 PM CET


AKG K 701 Bügel Kopfhörer
AKG K 701 Bügel Kopfhörer
Preis: EUR 189,00

68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht kaum...., 17. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AKG K 701 Bügel Kopfhörer (Elektronik)
Nach langer Zurückhaltung habe ich mir jetzt auch den AKG K 701 gekauft. Das Spitzenprodukt des österreichischen Traditionsherstellers AKG in Sachen Hifi-Consumer Kopfhörer.

Ich besitze seit einigen Jahren den 'kleinen' K 601 und bin sehr zufrieden mit diesem Hörer. Vor allem die sehr natürliche und weitgehend unverfärbte Wiedergabe hat mich schon immer überzeugt. Im Gegensatz zu meinem Beyerdynamic DT 990, der vor allem einen deutlich zu dicken Bass und etwas zu vorlaute Höhen generiert, bewegt man sich mit dem AKG sehr nahe an der musikalischen Wahrheit. Das ist am Anfang zwar wenig spektakulär, auf die Dauer merkt man aber, dass diese Natürlichkeit musikalisch richtig ist. Und vor allem erlaubt sie stundenlanges ermüdungsfreies Hörvergnügen. Der nach meiner Ansicht gute Tragekomfort trägt seinen Anteil dazu bei. Die ausgezeichnete Verarbeitung und die Auswahl hochwertiger Materialien unterstreichen den Premiumanspruch dieses Hörers. Auch kann man lobend erwähnen, dass die Spitzenprodukte von AKG (noch) nicht in Fernost produziert werden. Die tragen noch das Prädikat 'made in Austria'.

Damit empfiehlt sich der K 601 vor allem für anspruchsvolle Klassik- und Jazzhörer, denen Natürlichkeit und eine gute Räumlichkeit vor allen anderen Kriterien wichtig ist. Diejenigen, die es gerne sehr laut und spritzig mit viel Wumms untenherum mögen, sollten dagegen eher zu anderen Hörern greifen. Z.B. zu einem Beyerdynamic DT 990, den ich - zugegebenermaßen - auch mal gerne aufsetze, wenn ich knackige Rockmusik höre.

Warum also jetzt der K 701? Zur Beantwortung dieser Frage muss ich weiter ausholen...Einen direkten Vergleich zwischen verschiedenen Spitzen Kopfhörern konnte ich vor Jahren in einem dieser bekannten Jupiter-Märkte machen. Der Sennheiser HD 650 fiel gleich von vorne herein durch, der DT 880 von Beyerdynamik war schon nicht schlecht und der K 601 war mit dem deutlich teureren K 701 klanglich praktisch gleich auf. Leider sind diese Vergleich nur von geringem Aussagewert. Denn der Anschluss der Hörer über eine Gemeinschaftsverstärkeranlage, wie es in den üblichen Elektrofachmärkten gemacht wird, lässt sich die Qualität eines hochwertigen Hörers nicht beurteilen! Es gibt keinen Pegelabgleich und die unterschiedlichen Ansprüche der einzelnen Hörer an die Leistungsfähigkeit der Kopfhörerendstufen findet keine Berücksichtigung.

In besagten Jupiter-Markt stand für die Kopfhörer sogar ein CD-Spieler (Denon) mit regelbarem Kopfhörerausgang bereit. Aber auch das kann man bestenfalls als suboptimal bezeichnen. Denn aktuelle Hifi-Geräte, so sie denn noch über einen KH-Anschluss verfügen, bieten dieses Feature allenfalls als Dreingabe. Auf hochwertige Qualität wird idR. kein großer Wert gelegt. So verwundert es kaum, dass der K 701 keinen hörbaren Vorsprung gegenüber dem K 601 verbuchen konnte. Beide klangen bis auf ganz kleine Nuancen praktisch gleich!

Bei mir zu Hause konnte ich den Hörer dann an drei verschiedenen Verstärkern betreiben. Eine Pro-Ject Headbox SE II, eine alte Stereovorstufe (Yamaha CX-630) und ein DAC mit integriertem Kopfhörerverstärker (ZeroDAC). Kurz gesagt, alle drei Geräte boten genügend Potential, um die klanglichen Unterschiede zwischen den beiden Hörern zu offenbaren. Unterschiede, die - je nach wiedergegebenem Musikmaterial - schon als nicht unerheblich durchgehen dürfen.

Insgesamt spielt der 701 klar mittiger. Der 601 klingt im direkten Vergleich fast schon etwas dünn. Das verleiht Stimmen und voluminösen Instrumenten beim 701 eine natürlichere Körperhaftigkeit. Auch die räumliche Abbildungsqualität gewinnt dadurch. In Sachen Bass legt der 701 auch einen Tick zu. Die Qualitäten sind hier aber sehr ähnlich. Bass gibt es nur, wenn er auch vorhanden ist, da wird nichts hinzugedichtet. Wenn der Bass aber kommt, dann ist er extrem schnell und klar konturiert. Und auch abgrundtief. Beide Hörer spielen auch bei sehr hohen Lautstärken sehr verzerrungsarm, ein guter Kopfhörerverstärker vorausgesetzt! Jeder Fehler in der Produktion bzw. der Aufnahmetechnik wird gnadenlos seziert. Das kann bei sehr schlecht produziertem Musikmaterial sogar bis zur Unerträglichkeit führen und zeitgeistige Popmucke im Loudness-Wahn produziert, klingt so was von übel... Aber das kann man dem Hörer ja nicht anlasten. Zum Schluss fällt auf, der 701 tönt bei gleicher Verstärkereinstellung etwas lauter als der 601. Was vermutlich auf seinen geringeren Anschlusswiderstand (62 Ohm, 601: 120 Ohm) zurückzuführen sein dürfte.

Alles in allem ein Kauf, der sich für den höchst anspruchsvollen Musikliebhaber lohnt. Ein Paar Stereolautsprecher, die vergleichbar gut aufspielen, sofern man denn überhaupt laut aufdrehen darf, kosten einen satten 4-stelligen Eurobetrag.

Die Lieferung und der Preis hier bei Amazon waren wie immer Spitze.

Vorteile:
+ klanglich absolute Spitze bei elektrodynamischen Hörern, positive Charakteristik:
neutral, weder Bass noch Höhen werden übertrieben und in der Mitte fehlt auch nichts
extrem feine Detailauflösung, man hört wirklich alles
bleibt auch bei hohen Pegeln locker und lässig ohne Kompressionseffekte
Sehr saubere und ausgeprägte räumliche Abbildung, trotzdem ohne Übertreibung.
Sehr natürlich körperhafte Wiedergabe von Stimmen und akustischen Instrumenten
+ insgesamt guter Tragekomfort
+ gute Verarbeitung. Hochwertige Materialien und sehr gute Passgenauigkeit aller Teile. Es klappert und knarzt praktisch nichts
+ Hochwertiger vergoldeter 3,5 mm Klinkenadapter mitgeliefert
+ Preis-/Leistungsverhältnis kaum zu übertreffen

Nachteile:
- braucht recht kräftige und vor allem hochwertige Kopfhörerendstufen, damit er seine Qualitäten voll entfalten kann. Ggf. ist ein separater Kopfhörerverstärker erforderlich, an mobilen Geräten praktisch nicht zu gebrauchen.
- empfindliche Naturen könnte das automatische Kopfband ein bisschen zu stark drücken
(lässt sich nicht manuell einstellen)
- insgesamt recht groß
- Kabel fest installiert

Unter dem Strich 10 Sterne....eigentlich.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 15, 2013 7:33 PM CET


Shure M44-7 H (auf Original Technics Headshell)
Shure M44-7 H (auf Original Technics Headshell)

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Alternative zu den Ortofon Concorde Tonabnehmern, 20. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Shure M44-7 H wird als sog. DJ-Tonabnehmer beworben. Dies bedeutet, es ist auf die speziellen Anforderungen im Discothekenbetrieb ausgelegt. Daher ist es robust, betriebssicher und ein Nadeltausch ist preiswert. Die Rundnadel soll darüber hinaus den Verschleiß bei den Platten gegenüber einem scharfen Nadelschliff (elliptisch, Fine Line, Shibata usw.) reduzieren. Damit es auf das typische DJ-Arbeitsgerät passt, ist das System direkt auf eine Technics Headshell mit SME-Anschluss montiert. Damit passt es auch auf alle anderen ähnlich konstruierten DJ-Plattenspieler mit SME-Kupplung.

Ich bin allerdings kein DJ und nutze das System rein für den häuslichen Betrieb. Eigentlich verwende ich an meinen SL-1210 M5G das hervorragende Ortofon Rondo red. Das natürlich klanglich eine ganz andere Hausnummer ist, als das Shure. Der Grund für den Kauf des Shure ist einfach zu erklären. Ich besitze auch eine ganze Reihe von Platten - vornehmlich Singles - die schon so verschlissen und beschädigt sind, dass ich mein gutes Rondo damit nicht malträtieren möchte. ich befürchte einfach eine Beschädigung der Nadel und diese ist bei dem Rondo nicht so einfach durch eine neue ersetzbar, da sie fest montiert ist.

Und genau bei diesen heruntergenudelten Scheiben macht das Shure eine gute Figur. Es spielt die Platten zuverlässig ab und reagiert auch nicht so sensibel auf Kratzer und Rillenbeschädigungen wie das Rondo mit seiner schärferen Nadel. Bei guten Platten ist allerdings der klangliche Unterschied zu einem besseren System deutlich zu hören. So ist das Shure recht dick im Bass (typisch für DJ-Systeme) aber ein echter Tiefbass wird eigentlich nicht reproduziert. Die Höhen sind recht schwach ausgeprägt und auch etwas verzerrt aber zum Glück nicht scharf. Insgesamt kann man das gesamte Klangbild als eher mittig bezeichnen, auch die räumliche Abbildung ist eher Flach, die Musik löst sich nicht wirklich von den Lautsprechern. Das ist sicher nichs für Feingeister. Auch spielen diese Eigenschaften bei unterschiedlicher Art von Musik eine jeweils andere Rolle. Bei Rock- und Popmusik kann man das als rockig und knackig bezeichnen. Hier kommt es meist nicht so sehr auf Feinauflösung und gute Räumlichkeit an, die ohne eine saubere Darstellung der oberen Mitten und der Höhen nicht möglich ist. Insgesamt kann man sagen, dass es sich klanglich in etwa auf dem Niveau der Concorde-Systeme von Ortofon bewegt.

Kurz gesagt, wer Klassische Musik oder Jazz mit allen seinen Feinheiten genießen will und auch noch über gute Lautsprecher und/oder einen guten Kopfhörer verfügt, sollte die Finger vom Shure M44-7 lassen. Wer überwiegend Rock hört und vielleicht auch nicht so pfleglich mit seinen Platten umgeht, der könnte allerdings Gefallen an diesem Tonabnehmer finden. Wer Lautsprecher besitzt, die mehr durch einen hohen Schalldruck, als durch gute audiophile Eigenschaften gekennzeichnet sind, der kann auch getrost zum Shure greifen. Fazit, das Shure macht seinen Job, nicht mehr und nicht weniger, wenn man das berücksichtigt, kann man es empfehlen, zumal es recht preiswert ist. Wer was Gutes sucht, sollte lieber zu einem anderen TA greifen, empfehlenswert wären hier beispielsweise die kleinen High-Output MC-Systeme von Denon (DL 110 und 160), das sind klanglich schon ganz andere Kaliber.

Ich fahre das Shure an meinem Technics übrigens mit einer Auflagekraft von 2 Gramm. Empfohlen ist ein Bereich von 1,5 bis 3 Gramm. Und natürlich benutze ich mein Ortofon Rondo red auch weiterhin bevorzugt an meinem SL-1210. Das Shure tritt nur dann in Aktion, wenn mal wieder die ganz alten Schätzchen dran sind. Die SME-Headshells machen einen ganz schnellen Wechsel der Systeme möglich.

Vor- und Nachteile:

+ gute Verarbeitung, nicht zuletzt die originale Headshell von Technics überzeugt
+ direkt auf die Headshell vormontiert, anklicken, Auflagekraft und Antiskating einstellen, los geht's
+ unproblematisch und robust im Betrieb
+ leichter und preiswerter Nadelwechsel
+ geringer Verschleiß an den Platten
+ grobdynamisch durchaus überzeugend
+ hoher Ausgangspegel

- tonal ziemlich unausgeglichen
- sehr mäßige Feinauflösung
- unsaubere und zu schwache Höhen

Nachtrag 14.01.2013

Mittlerweile nutze ich das Shure als Standardsystem an meinem Technics SL-1710. Vor allem bei druckvoller Rockmusik kann es seine Stärken unter Beweis stellen. Man kann sagen 'es rockt'. Knackig und dynamisch treibend macht es sehr viel Spaß. Dass es dabei kein ausgewiesener Feingeist, ist stört nicht weiter. Trotzdem leistet es sich keine unsaubere (verzerrte) Wiedergabe. Der Nadelschliff scheint also sehr hochwertig zu sein.

Vielleicht muss man sich ein wenig reinhören oder es könnte auch sein, dass das System einfach mit der Zeit schlicht besser wird. Jedenfalls nutze ich das Shure heute deutlich häufiger als früher. Für alles feingeistige und wenn es auf absolut exakte Wiedergabe ankommt, habe ich mein Ortofon MC Rondo red am SL-1210 M5G, das Teil spielt halt in einer ganz anderen Liga.

Ich gebe deshalb jetzt einen Stern mehr.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 19, 2011 10:24 AM MEST


Hama Stereo-Phono-Vorverstärker "PA 506", inkl. Netzadapter (230V/50Hz, 3000mA) und Cinchkabel
Hama Stereo-Phono-Vorverstärker "PA 506", inkl. Netzadapter (230V/50Hz, 3000mA) und Cinchkabel
Preis: EUR 36,98

34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen preiswert, gut und klanglich stark, nur für MM-Tonabnehmer, 25. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Kauf des Hama PA 506 diente nur dazu, eine Zweitanlage auszustatten, wo ein einfacherer Plattenspieler (Technics SL-5) an eine Minianlage ohne Phonoeingang angeschlossen werden sollte. Eigentlich war damit der Qualitätsanspruch eher nicht sehr hoch.

Doch schon beim Auspacken kam Freude auf. Das mattdunkelgrau lackierte Stahlblechgehäuse mit den beiden vergoldeten und solide installierten Stereo-Cinchanschlüssen auf der Rückseite verströmte eine angenehme Solidität. Das Steckernetzteil dagegen ist eher einfach, erfüllt aber seine Aufgabe.

Die ersten Tests, an meiner Hauptanlage mit hochwertigem Plattenspieler (Thorens TD 160 mit Denon DL 160) ließen durchaus aufhorchen. Das gesamt Frequenzspektrum wurde sauber und unverzerrt abgebildet. Kein Anzeichen einer Verfärbung. Auch von Rauschen und Brumm keine Spur. Eine ordentliche und vor allem stabile räumliche Abbildung rundete die Vorstellung ab. Fazit, für den kleineren Dreher mit eher einfacherem Tonabnehmersystem würde das Gehörte mehr als ausreichen.

Zum Vergleich habe ich dann mal den Hama PA 506 gegen den Phonovorverstärker laufen lassen, der sonst die Signale des Thorens verstärkt, ein Trigon Vanguard II, immerhin ein Gerät, das rund zehnmal so teuer ist, wie der Hama. Natürlich wird bei diesem Vergleich deutlich, dass der Hama in allen Belangen unterlegen ist. Den Höhen fehlt die letzte Brillanz, der absolute Tiefbass ist nicht vorhanden und die feindynamische Auflösung der kleinsten Details geht dem Hama ebenfalls ab. Allerdings bewegt man sich hierbei in Dimensionen, die nur wirklich guten Tonabnehmer vorbehalten sind, wie z.B. einem Denon DL 160. Der Tonabnehmer des besagten kleinen Technics kommt da nicht dran.

Da die angegebenen Anschlusswerte für den Hama für die große Mehrheit der am Markt verfügbaren und auch der älteren und schon lange nicht mehr produzierten Moving Magnet (MM) Tonabnehmer passend sind, sollte man wenig Probleme mit Kompatibilitäten bekommen. Allerdings können Moving Coil (MC) Tonabnehmer mit ihrer zu geringen Ausgangsspannung nicht angeschlossen werden. Mit Ausnahme sog. High-Output MC-Systeme wie z.B. das Denon DL 160.

Unter dem Strich bewegt man sich mit dem Hama PA 506 also in einem erstaunlich hochwertigen Bereich, sowohl was die Verarbeitung als auch was die klangliche Vorstellung betrifft, der Preis ist demgegenüber als sehr günstig zu bezeichnen. Deshalb volle 5 Sterne. Obwohl es klar sein muss, dass es absolut gesehen noch deutlich besser klingende Phonovorverstärker gibt, diese machen aber nur in Kombination mit entsprechend hochwertigen (und recht teuren) Plattenspielern und Tonabnehmern Sinn.

Gruß

RD


Anschlusskabel Toslink, High Quality, Stecker an Stecker,  Ø 6mm, blau, 3m, Good Connections®
Anschlusskabel Toslink, High Quality, Stecker an Stecker, Ø 6mm, blau, 3m, Good Connections®
Wird angeboten von Incubator24
Preis: EUR 4,57

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solide, preiswert und gut!, 24. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Optische Digitalkabel (TosLink) sind nicht immer unproblematisch. Als Dreingabe bekommt man mit dem Kauf eines Gerätes allenfalls die billigen und dünnen aber sehr unflexiblen und knickempfindlichen Billigkabel, deren mickrige Steckerchen entweder oft nur mit Gewalt in die Buchsen zu drücken sind oder im anderen Extremfall so schlapp sitzen, dass sie leicht herausfallen können. So etwas gehört ohne weiteres Zögern direkt in den Müll!

Mit all diesen Problemen muss man sich mit diesem sehr hochwertigen Kabel nicht herumärgern! Das Kabel ist recht flexibel, die Stecker sind groß genug, um sie sicher zu packen und sie sitzen fest aber nicht zu stramm in der Buchse.

Da der Preis auch noch als mindestens angemessen zu bezeichnen ist, volle fünf Sterne.


Grundig Cinch Audiokabel 2RCA / 3m
Grundig Cinch Audiokabel 2RCA / 3m
Wird angeboten von Multistore 2002 GbR
Preis: EUR 6,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach, preiswert und gut, 24. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grundig Cinch Audiokabel 2RCA / 3m
Was soll man zu einem Cinchkabel sagen? Vorweg, 'Kabelklang' ist für mich eine Erfindung der Hersteller, die damit ihre teilweise abartig angesetzten Preis zum Zwecke der Profitmaximierung rechtfertigen wollen.

Das was tatsächlich zählt ist eine solide Verarbeitung vor allem der Stecker. Vergoldete Kontakte gewährleisten eine dauerhafte Funktion. Die Stecker selber müssen satt in den Buchsen sitzen, damit sie nicht versehentlich abgezogen werden können und das Kabel braucht eine solide Schirmung, um externe elektromagnetische Störfelder auszuschließen. Dabei sollte es noch ausreichend flexibel sein, damit man es passgenau verlegen kann. Alles das bietet dieses Kabel zu einem realistischen Preis. Mehr muss ein richtig gutes Audiokabel nicht kosten, Punkt!

Was die Länge betrifft, da sollte man nach dem Prinzip, so kurz wie möglich und so lang wie nötig vorgehen. Ich brauchte diese Länge, sonst hätte ich ein kürzeres (1,5 Meter) gewählt.

Damit kann ich nicht meckern und fünf Sterne sind voll gerechtfertigt.


Denon DL 160 Moving Coil Tonabnehmer System
Denon DL 160 Moving Coil Tonabnehmer System

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Preis-Leistung topp, 2. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer sich heute noch einen neuen Tonabnehmer für einen ollen Plattenspieler zulegt, muss schon ein wenig Gaga sein....

Im Zeitalter von datenreduzierten Formaten wie MP3, WMA und AAC wo man riesige Plattensammlungen auf nicht mal zigarettenschachtelgroße mobile Geräte speichern und nahezu perfekt wiedergeben kann, erregt der Betrieb eines alten Plattendreher bei vielen Zeitgenossen nur noch mitleidiges Kopfschütteln...zumindest auf den ersten Blick.

Nun betreibe ich seit einiger Zeit gleich zwei Stück dieser alten Schätzchen. Ich bin also nicht nur ein wenig Gaga. Dabei habe ich die Platte im Gegensatz zu den meisten Menschen nie ganz aus den Augen verloren, ein Plattendreher gehörte bei mir - wenngleich eine ganze Zeit lang nur sehr selten genutzt - eigentlich immer schon zu einer vollständigen Hifi-Anlage dazu. Nun habe ich in den letzten 5 Jahren das Thema Schallplatte wieder ein bisschen aus dem Dornröschenschlaf herausgeholt. Mehr noch, wenn ich heute Musik höre, dann eher Platte, als digitale Formate. Einfach weil es etwas Faszinierendes hat, so einem gelassen vor sich hindrehenden feinmechanischen Präzisionsinstrument bei der Arbeit zusehen zu dürfen. Oder einfach nur, weil die klangliche Qualität heutiger CD-Produktionen oft dermaßen übel ist (Stichwort: Loudness-Race), dass es eine Wohltat ist, eine mehr als 30 Jahre alte Platte in ihrer ganzen Klangpracht genießen zu können.

...soviel zu meinen Motiven...

Als ob ich mit meinen beiden Drehern nicht schon genug Altmetall da stehen hätte...da hat mir doch tatsächlich ein Bekannter seinen alten Thorens TD 160 zum Kauf angeboten. Bei so einem Kultdreher konnte ich nun wirklich nicht widerstehen, also habe ich ihm einen fairen Preis bezahlt und das noch ganz gut erhaltene Teil mitgenommen und kosmetisch ein wenig aufgearbeitet. Leider war der verbaute Originaltonabnehmer (AT13eaV) weder in der Lage meinen anderen Kombis (Technics SL-1210 M5G mit Ortofon MC Rondo red, Dual CS 714Q mit Yamaha MC9) klanglich Paroli zu bieten, noch passte es wirklich zum mittelschweren Arm (TP 16) des Thorens. Der olle Kratzer musste also runter...aber was sollte ihn ersetzen? Ein MC müsste es schon sein. Die knackige und lebendige Spielart von MCs bevorzuge ich. Allerdings gehören MC-Systeme auch nicht gerade zu den low-cost Produkten und deutlich über 300 Euro, wie für das Rondo, wollte ich nicht schon wieder ausgeben...

Nach längeren Diskussionen in einem Fachforum wurde mir geraten, das Denon DL 160 auszuprobieren, ein Moving Coil Tonabnehmer mit sog. High-Output Technik. Ein Klassiker unter den TAs, das jetzt seit rund 30 Jahren angeboten wird. Weil es in großen Stückzahlen hergestellt wird und seine Entwicklungskosten längst wieder reingespielt hat, kann es zu einem recht günstigen Preis angeboten werden. Es passt mit seiner mittleren Nadelnachgiebigkeit nahezu perfekt zum mittelschweren Thorens TP 16 und auch die Bauform und -höhe passt zur Headshell (TP 60). Also habe ich es gewagt und hier bei Amazon Marketplace zugegriffen. Selbstredend war der Preis hier auch noch besonders günstig...

Bei der Montage auf die Headshell gab es dann erstmal ein bisschen Ärger. Die mitgelieferten Schrauben und Muttern passten nicht. Die TP 60 hat im Kopf Gewindebuchsen verbaut, die offensichtlich ein anders Maß haben, als die heute gängigen TA-Befestigungsschrauben. Zum Glück passten die alten Schrauben, mit dem das alte TA montiert gewesen ist. Dann kam der nächste Ärger, die Kabelschuhe der Headshell waren etwas zu groß und hielten nicht auf den Pins des Tonabnehmers. Da musste ich mit einer Telefonzange erst einmal das Maß der Kabelschuhe passend machen, eine nicht ganz leichte Fummelangelegenheit. Am Ende hat aber alles gepasst. Und dank der original Kopflehre von Thorens und einem Unterlegplättchen, das die Nadel auf die richtige Höhe bringt, war die Justierung dann am Ende kein Problem mehr. Zum Schluss mit einem Taschenspiegel auf dem Plattenteller noch die Feinjustage für den Azimut kontrollieren und ein wenig korrigieren, fertig ist die Geschichte. Die empfohlene Auflagekraft von rund 2 Gramm und das passende Antiskating einzustellen ist am TP16 - vielleicht der beste Arm, der je von Thorens gebaut worden ist - ein Kinderspiel.

Jetzt konnte endlich die spannende Frage geklärt werden, was das DL 160 klanglich zu leisten im Stande ist. Dabei sollte man einem neuen TA immer ein paar Stunden Einspielzeit gönnen. Die Leistungen lassen sich wie folgt beschreiben. Die Feinauflösung ist dank des nackten elliptischen Diamanten wie erwartet gut, dennoch zeigen mein MC9 und vor allem das Rondo, das da noch mehr geht. Die lebendige Darstellung ist, wie man es von einem MC erwarten kann, vorhanden. Feindynamisch überzeugt es. Dabei zeigt das Denon einen gewissen Hang zu einem ausgeprägten Grundtonbereich, was auch stundenlange Hörsitzungen stressfrei und angenehm macht. Das ist streng genommen natürlich nicht ganz neutral. Die Räumlichkeit ist m. E. auf sehr hohem Niveau, das können meine beiden anderen TAs auch nicht wirklich besser. Der Bass ist als eher etwas fetter zu bezeichnen, ohne dabei all zu stark zu übertreiben. Den absoluten Tiefbass bringt es aber eher nicht. Dabei ist es im Vergleich zu meinen anderen TAs bei Platten mit höheren Rillengeräuschen gnädiger. Auch etwas verschlissene Platten bleiben mit dem Denon durchaus erträglich. Die am Anfang etwas schrillere Hochtondarstellung legt es nach einer Einspielzeit von 15 bis 20 Stunden praktisch ab. Um es auf den Punkt zu bringen, es klingt ein bisschen oldfashioned. Zu einem alten Dreher wie dem TD 160 passt es damit richtig gut.

Natürlich bleibt insgesamt nach oben noch Luft. Das kann man bei dem Preis auch nicht anders erwarten. Mein Rondo red ist einfach das insgesamt bessere System mit einer besseren Grobdynamik und einer klar ausgeglichenereren Tonalität. Aber das war ja auch mehr als doppelt so teuer.

Bleibt noch zu erwähnen, dass das DL 160 als sog. High-Outputsystem an einem normalen MM-Phonoeingang betrieben werden kann. Bei mir läuft es an einer Yamaha-Vorstufe (CX-630), die nicht weiter anpassbar ist problemlos. Man muss aber wegen der leicht geringeren Ausgangsspannung einen etwas kleineren Pegel in Kauf nehmen, als bei einem normalen MM-System. Was aber ohne weiteres durch den Lautstärkeregler wieder ausgeglichen werden kann.

Zusammenfassung:

+ sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
+ läuft an einem MM-Phonoeingang
+ Feinauflösung und Verzerrungsverhalten auf einem insgesamt guten Niveau
+ Gute und präzise räumliche Darstellung
+ Lange Hörsitzungen können stressfrei genossen werden

0 passt bestens zu klassischen Plattenspielern mit mittelschweren bis schwereren Armen
0 die sonore Spielweise macht es besonders für Klassik- und Jazzfans interessant

- Tonal nicht ganz verfärbungsfrei
- Tiefbass fehlt ein wenig
- in Sachen Feindynamik und Auflösung geht noch etwas mehr
- mäßige Ausstattung (nur zwei Schrauben mit Muttern, ein Nadelpinsel und ein Unterlegplättchen zur Beschwerung)

Da insgesamt durchaus noch Luft nach oben ist, vergebe ich 'nur' 4 Punkte. Eigentlich würde ich 4,5 Punkte vergeben, das geht aber leider nicht. Denn für den aufgerufenen Preis ist es ein sehr verlockendes Angebot für alle, die ihren Vintage Dreher wieder zum Leben erwecken wollen. Eine klare Empfehlung von mir also...zumindest für alle, die genauso Gaga sind wie ich.

Gruß

RD
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 1, 2011 4:05 AM CET


Seite: 1 | 2 | 3