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Rezensionen verfasst von
R. Dellwo "ruedi01"
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Pioneer A-10-K Stereo-Verstärker (2x 50 Watt, Loudness Funktion) schwarz
Pioneer A-10-K Stereo-Verstärker (2x 50 Watt, Loudness Funktion) schwarz
Preis: EUR 169,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassisch, einfach und solide, 20. Juni 2014
Wer einen klassischen Stereoverstärker alter Schule ohne 'modernes Gedöns' haben will liegt bei diesem Gerät genau richtig.

Die klassische Ausstattung mit groß dimensionierten Drehreglern für Bass, Höhen und Balance, einer Loudnesschaltung, zwei Lautsprecherpaar Ausgängen und einem großen Drehknopf für die Lautstärke sowie einem Source-Direct Schalter lassen Freude aufkommen. Auf den Anschluss für einen Kopfhörer muss man auch nicht verzichten. Die zweimal 50 Watt Verstärkerpower sollten ebenfalls für die allermeisten Lautsprecher vollkommen ausreichen.

Sechs analoge Eingänge, darunter ein Anschluss für einen Plattenspieler mit Magnettonabnehmer (MM) und einen Rekorder mit Aufnahmefunktion, da ist (fast) alles vorhanden was das analoge Hifi-Herz begehrt. Vernünftig dimensionierte Schraubanschlüsse für die Lautsprecherkabel runden das solide Verarbeitungspaket ab.

Schön wäre eine auftrennbare Vor-/Endstufe gewesen oder eine echte Metallfront. Auf eine Fernbedienung muss man auch verzichten. Angesichts des Preises und der insgesamt ordentlichen Verarbeitung sind diese Defizite aber absolut verschmerzbar. Und wer darauf und auf mehr Verstärkerleistung nicht verzichten mag, für denjenigen bietet Pioneer ja die größeren Modelle A-20, A-30 und A-50 an.

Fazit, ein solides klassisches Stück Hifi von einem der großen Hersteller. Im Grunde braucht man nicht mehr...


Logitech K400 Wireless Touch Tastatur (QWERTZ, deutsches Tastaturlayout) schwarz
Logitech K400 Wireless Touch Tastatur (QWERTZ, deutsches Tastaturlayout) schwarz
Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 60,49

4.0 von 5 Sternen Praktische Minitastatur mit Mausersatz, 16. Januar 2014
Sucht man eine kompakte schnurlose Tastatur mit vollwertigem Layout und integriertem Mausersatz, ist die Auswahl erstaunlich klein. Ich dachte nach so was sollte die Nachfrage im Zeitalter von universellen Media-PCs für's Wohnzimmer, die als komfortable Musik-, Video- und Internetplattform vieler Orts klassische Unterhaltungselektronikhardware ersetzen groß und das Angebot entsprechend umfangreich sein.

Kabellose Eingabegeräte gibt es wie Sand am Meer. Leider ist die große Mehrzahl davon viel zu klobig, als das ich so was auf dem Wohnzimmertisch liegen haben möchte. Dann sitze ich gerne entspannt und zurückgelehnt auf meinem Sofa, die Tastatur auf den Beinen, da ist die Maus auf dem Tisch nicht wirklich eine ergonomische Lösung. Also sollte ein brauchbarer Mausersatz in die Tastatur integriert sein. Und dann will man natürlich noch eine gute Verarbeitung mit entsprechender Haptik und Optik (für's Wohnzimmer darf es ruhig ein bisschen netter aussehen). Dabei sollte der Tastaturanschlag nicht viel schlechter sein, als bei meinem Standardhackbrett auf dem Schreibtisch. Ein paar E-mails sollte man auch im Wohnzimmer mal schreiben können.

Kurz gesagt, eine nahezu perfekte Lösung die alle Anforderungen gleichermaßen gut abdeckt gibt es (noch) nicht. Dies jedenfalls konnte ich nach einer kurzen Marktanalyse feststellen. Die K400r des bekannten schweizer Computerperipherieanbieters schien mir ein vernünftiger Kompromiss zu sein. Die Größe passte, das Mauspad schien brauchbar und sie hat nicht all zu viel von diesem Sonderfunktionen Schnickschnack, den ich sowieso nicht nutze. Der Preis war auch im Rahmen.

Nach dem Auspacken machte sich zunächst einmal Ernüchterung breit. Das Ding besteht vollständig aus ziemlich billigem Hartplastik (schwarze Oberseite, hellgraue Rückseite), schön ist anders. Beim Anfassen knarzt und knistert es deutlich. Immerhin, die Spaltmaße passen und es gibt keine unschönen Ecken und Kanten.

Bei der Funktion und der Einrichtung hellte sich dann die Stimmung wieder auf. Nachdem man die etwas fummelige Batteriefachabdeckung entfernt und die zwei mitgelieferten Mignon-Batterien eingesetzt hat, muss man nur noch den USB-Funkadapter in einen freien Steckplatz im Rechner einsetzen und das Ding funktioniert sofort nachdem man den stirnseitig angebrachten Funktionsschalter auf 'on' geschoben hat. Eine zusätzliche Installation von Treibern oder Software ist nicht erforderlich.

Auch der zweite Eindruck war überwiegend positiv. Die Eingabebefehle werden ohne merkliche Verzögerung umgesetzt, was auch für die Mausbedienung gilt. Dabei sind die beiden Maustasten schön groß geraten. Eine dedizierte Scrollfunktion fehlt allerdings, immerhin kann man sich mit der zusätzlichen linke-Maustaste oben links ganz gut behelfen. Wer dennoch multimediale Sonderfunktionen braucht findet diese als primäre Funktion auf den doppelt belegten Standardfunktionstasten F1 bis F 12, eine sinnvolle Lösung um das Tastaturlayout nicht unnötig voll zu pflastern. Auf einen separaten Ziffernblock muss man indes verzichten. Dieser wäre ohne eine deutliche Vergrößerung der Tastatur einfach nicht mehr realistisch umsetzbar gewesen. Über die maximale Entfernung zwischen Tastatur und Empfänger bei der die Bedienung noch einwandfrei funktioniert kann ich nicht viel sagen, da bei mir der Abstand kaum mehr als 4 Meter beträgt. In diesem Rahmen jedenfalls gibt es keinerlei Probleme. Auf irgendwelche LED-Lämpchen hat man wohl mit Rücksicht auf den Stromverbrauch verzichtet, das geht durchaus in Ordnung. Aber darüber wie lange die beiden Batterien durchhalten kann ich nach gerade mal rund drei Monaten Nutzung - und die auch nicht tagtäglich und stundenlang - auch noch nichts genaues erzählen.

Der Tastaturanschlag ist hinreichen präzise und die Tasten haben eine ausreichende Dimensionierung. Das Schreiben von Texten ist damit zwar nicht so komfortabel und einfach wie mit einem richtigen Brett aber damit will man ja auch keine Romane tippen. Für das Verfassen von E-mails und anderen Kurztexten reicht es locker.

Unter dem Strich ist die K400r von Logitech eine vernünftige und funktionsfähige Lösung. Die Abstriche bei der Haptik und der Verarbeitung kosten aber einen Stern. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, ich betreibe die Tastatur an einer Zotac Zbox AD06 mit Windows 7/64. Sehr interessant ist die K400r für Smart-TV Besitzer von Samsung. Damit lassen sich bequem alle Eingaben erledigen, die mit der Standard TV-Fernbedienung sehr umständlich wären. Auch die Raspberry Pi soll mit der K400r bedienbar sein. Mangels Möglichkeit kann ich zu diesen Themen aber nichts weiter berichten.


Zotac ZBOX-AD06-PLUS-BE Desktop-PC (AMD E2-1800, 1,7GHz, 2GB RAM, 320GB HDD, Radeon HD 7340)
Zotac ZBOX-AD06-PLUS-BE Desktop-PC (AMD E2-1800, 1,7GHz, 2GB RAM, 320GB HDD, Radeon HD 7340)

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Minirechner, klein, leise, leistungsfähig., 11. Dezember 2013
Ich habe mir die AD06 genau in dieser Konfiguration mit 320 GByte Festplatte und 2 GByte-RAM gekauft (Plus-Version). Der Rechner sollte als HTPC seinen Dienst tun, da die verbaute CPU in Verbindung mit der Radeon Graphik genügend Leistung auch für HD-Videos (Bluray) versprach.

Um die Maschine optimal für Windows 7 64 Bit auszustatten habe ich noch einen RAM-Riegel mit 4 GByte nachgerüstet. Dank der gelungenen Architektur und dem sehr gut gestalteten Gehäuse war das kein großer Aufwand und in drei Minuten erledigt. Für Bluray habe ich ein externes USB-Laufwerk (LG BP40NS20.AUAE10B) gekauft. Als Tastatur und Mausersatz verwende ich die Logitech K400. Alles in allem hat man damit eine gute Basis für einen leistungsfähigen HTPC, Internetrechner und Mediaserver und bleibt auch preislich noch in einem vertretbaren Rahmen. Gefallen hat mir die gute Ausstattung mit zwei USB 3.0 und vier USB 2.0 Schnittstellen und einem optischen S/P-DIF Ausgang, ein SD-Card Reader ist auch vorhanden. Mit Monitoren und Beamern kann die Box über einen HDMI und einen DVI Anschluss verbunden werden, natürlich können zwei Bildwiedergabegeräte parallel verwendet werden. Durch die kompakten Abmessungen, kann man den Rechner praktisch überall aufstellen. Eine Halterung (VESA-Standard) für die Montage an einem Monitor wird mitgeliefert, dadurch verschwindet der Rechner hinter dem Bildschirm platzsparend und praktisch unsichtbar auf dem Schreibstisch. Ein Ständer mit dem die Box hochkant aufgestellt werden kann liegt ebenfalls bei. Man kann die Netbox natürlich auch flach aufstellen, dazu sind an der Unterseite vier weiche Gummifüsschen angebracht. Die ganze Box macht insgesamt einen sehr gut durchdachten Eindruck. Alle Schnittstellen sind gut platziert und schnell erreichbar. Der auf der Gehäuseoberseite grün leuchtende Kreis gibt der kleinen Box einen leicht spacigen Touch. Natürlich ist das Gehäuse komplett aus Plastik. Zu diesem Preis kann man einfach keine teure Aluminium- oder gar Magnesiumlegierung erwarten. Aber es sieht alles m.E. sehr gut aus und ist ordentlich verarbeitet. Die schwarze Hochglanzoptik zieht allerdings Fingerabdrücke und Staub magisch an. Die Gehäuseteile passen gut ineinander, die Spaltmaße stimmen und wenn man es anfasst hat man nicht den Eindruck, dass es gleich kaputt gehen könnte.

Wer mehr Flexibilität will, kann sich die Bareboneversion kaufen. Die wird bei ansonsten identischer Konfiguration ohne Festplatte und ohne RAM geliefert. Einer individuellen Ausstattung mit einer schnellen SSD und so viel RAM wie man will steht dann nichts im Weg.

Alles in allem kann die Kiste die Erwartungen gut erfüllen. Die Leistung der CPU und der GPU reicht für flüssige Bluray Wiedergabe grundsätzlich vollkommen aus. Wer mehr CPU-Leistung will, kann zu einer Ausführung mit Intels Core-Prozessoren greifen. Allerdings ruckelt die Bluray-Wiedergabe stellenweise ganz leicht. Wer weniger benötigt (also eine reine Netbox ohne HD-Videonutzung) kann sich eine Box mit Intels Atom-Prozessoren zulegen für etwas weniger Geld, als diese Ausführung mit dem E2-1800 (Brazos 2.0) von AMD aber mit deutlich weniger Leistung. Auch die gute Kombination von CPU und Radeon GPU (sog. APU) dürfte recht interessant sein, da eine ausgewogene Leistung zwischen reiner CPU-Rechenleistung und Graphikpower erreicht wird, gleichwohl dürfte diese Kombination für anspruchsvolle 3D-Games zu schwach sein aber für solche Anwendungen wird man sich wohl kaum eine Netbox zulegen wollen. Die Realtek Soundkarte liefert eine sehr ordentliche Soundperformance und - ganz wichtig - die Kühlung ist sehr effektiv und sehr leise. Im Videobetrieb hört man die Box praktisch nicht. Die Leistungsaufnahme ist mit 11 Watt im Leerlauf, 23,6 Watt bei Vollast und knapp 17 Watt bei HD-Videowiedergabe geradezu sensationell niedrig (Messwerte von tomshardware.de). Die Werte gelten für das Gesamtsystem mit allen Komponenten. Insgesamt halte ich diese Ausführung (ID06) mit dem AMD E2-1800 (Brazos 2.0) für die Version der ZBOX mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis. Bei insgesamt guter Performance ist das System sehr leise, sehr stromsparend und zu einem attraktiven Preis zu bekommen. Die gute Ausstattung rundet das Paket ab.

Damit ist diese Netbox eine sehr gute und preiswerte Möglichkeiten einen HTPC aufzubauen. Auch als klassischer Internet- und Officerechner macht er eine gute Figur, die Leistung stimmt, dabei ist der Stromverbrauch sehr niedrig und die Box nervt nicht mit akustischem Spektakel. Und wenn man will, kann man die kleine Kiste hinter dem Monitor verschwinden lassen. Der Wermutstropfen, es ist kein optisches Laufwerk eingebaut. Braucht man das (z.B. auch für die Installation des Betriebssystems), muss man halt ein externes USB-Laufwerk anschließen.

Ich kann dieser Zotac-Box volle 5 Sterne geben. Bisher habe ich noch keine nennenswerten Nachteile feststellen können. Wenn diese kleine Kiste einige Jahre klaglos ihren Dienst verrichtet, ist sie es jedenfalls wert.

Nachtrag: Es gibt wie ich nach einer genaueren Recherche herausgefunden habe einige Möglichkeiten der Optimierung. Zunächst sollte die zugewiesene Speichergröße für die Graphik von 256 MB (voreingestellter Standard) auf die maximal mögliche Größe (1 GB) im Bios erweitert werden. Damit scheinen auch die leichten Ruckler bei Bluray-Videos verschwunden zu sein. Das macht natürlich nur Sinn, wenn man die Box mit mindestens 4 GByte RAM ausgestattet hat. Für eine ruckelfreie Bluray-Video Wiedergabe sollte zudem die Bildwiedergabefrequenz auf 24(oder 48) Frames/sec eingestellt werden. Für eine optimierte Soundwiedergabe sollten die WASAPI-Treiber installiert werden. Diese können dann z.B. als PlugIn in Foobar o.ä. eingebunden werden. Die native Audiowiedergabe mit den realen Samplingfrequenzen wird damit u.a. unterstützt. Auch kann foobar z.B. mit diesem Treiber exklusiv auf das Audiointerface zugreifen. Andere prallel laufende Applikationen (Systemprogramme u.a.) können somit die Musikwiedergabe nicht stören oder unterbrechen.


Koss Porta Pro Stereo-Kopfhörer
Koss Porta Pro Stereo-Kopfhörer
Wird angeboten von technikbilliger
Preis: EUR 39,30

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absoluter Klassiker, ein Muss!, 20. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Koss Porta Pro Stereo-Kopfhörer (Elektronik)
...was könnte man noch zu dieser Ikone der Unterhaltungselektronik gescheites sagen?!?

Das Design wirkt, als wäre man in die Zeit der 80er Jahre zurückversetzt. In die Ära von Kassetten Walkman und Co.. Tatsächlich lautet das Geburtsjahr des PortaPro 1984. Bis heute wird er praktisch unverändert gebaut, heute kommt er - wie könnte es wohl anders sein - aus China, was seiner Qualität aber keinen Abbruch tut. Als er in diesem Jahr auf den Markt kam, war er der erste mobile Kopfhörer mit audiophilem Anspruch und ließ sofort alle Beipack-Plärrer von mobilen Abspielgeräten klanglich weit hinter sich. Mehr noch, er konnte sich diesbezüglich sogar mit vielen großen Hifi-Kopfhörern anlegen.

Dabei ist sein Tragekomfort m.E. unübertroffen. Nach ein paar Minuten auf dem Kopf bemerkt man ihn praktisch nicht mehr, stundenlanges Hörvergnügen ist so problemlos möglich. Dabei kann man seinen Sound als sehr luftig und räumlich, mit hervorragend aufgelösten Mitten, strahlenden Höhen und satten Bässen bezeichnen, auch bei sehr hohen Lautstärken verzerrt er noch nicht hörbar und bietet immer noch ein unkomprimiertes Hörvergnügen. Tatsächlich übertreibt er es beim Bass aber doch ein bisschen, ohne dabei aber zu Dröhnen. Um dies zu korrigieren reicht es, am Equalizer (hat heute praktisch jedes mobile digitale Abspielgerät) ein bisschen die Bässe herauszunehmen. Da er sehr empfindlich ist und einen guten Wirkungsgrad besitzt, kann er mit ausreichender Lautstärke an praktisch jedem digitalen Mobilgerät, auch am Mobiltelefon, sowie an Soundkarten von PC, Tablet und Notebook verwendet werden. Auf eine Sache sollte man aber hinweisen, da es sich um einen offenen Hörer handelt, schirmt er nur sehr schlecht gegen Außengeräusche ab. Auch dringt von seinem Sound einiges in die Umwelt, davon könnten sich einige Mitmenschen gestört fühlen. Über eine aktive Noice-Cancelling-Funktion verfügt er natürlich nicht.

Man sollte sich nicht täuschen lassen, von seiner auf den ersten Blick etwas klapprigen Mechanik. Ich besitze zwei PortaPro. Einen habe ich vor rund 10, 11 Jahren gekauft, den zweiten (die 25th Anniversery-Version) vor rund vier Jahren. Beide Hörer sind trotz zahlreicher Einsätze noch voll funktionsfähig. Das Einzige, was mit der Zeit kaputt geht, sind die Schaumstoffohrpolster. Dafür gibt es aber sehr preiswert Ersatz. Man kann ihn zusammenklappen, das kurze Kabel drumwickeln und ihn für den Transport in die weiche Kunstledertasche stecken. Was aber recht fummelig ist, da die Tasche doch recht eng bemessen ist. Auch ist das Material nicht sehr hochwertig. Hier hätte man sich bei Koss in der langen Zeit doch eine bessere Lösung ausdenken können.

Alles in allem ist der PortaPro auch heute noch eine dicke Empfehlung wert, vor allem, wenn man seinen Preis berücksichtigt. Da gibt es für vergleichbares Geld bis heute auf dem Markt weit und breit keine Alternative. Wenn man mit seinem historischen Design leben kann und wenn man die Eigenschaften eines offenen Hörers hinnehmen will, dann ist er eigentlich Pflicht. Trotz aller Schwächen, deshalb auch alle fünf Sterne!

Eines sei noch erwähnt...es gibt heute sehr viele optisch verblüffend und täuschend ähnlich gemachter illegaler Kopien, praktisch nur vom Fachmann zu unterscheiden. Diese Kopien können klanglich natürlich nicht mit dem Original mithalten. Leider lassen sich bisweilen auch seriöse Händler diese Kopien unterschieben. Deshalb ist Vorsicht geboten! Von Koss selber gibt es eine kleine Schulung, wie man solche Fälschungen am besten erkennen kann: [...]


Logitech Z120 PC Lautsprecher (2.1, USB)
Logitech Z120 PC Lautsprecher (2.1, USB)
Preis: EUR 12,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfache Beschallung für kleines Geld, 19. Juni 2013
Ich kann mich der Rezension von 'Sven' voll inhaltlich anschließen. Bei den Z120 handelt es sich sicher nicht um audiophile Granaten, aber danach habe ich auch nicht gesucht. Ich wollte Stereolautsprecher, die möglichst klein sind - auf meinem Schreibtisch ist nicht viel Platz - und die mir den Ton von Videos aus dem Internet sauber abspielen. Will ich Musik von meiner PC-Festplatte abspielen, streame ich diese über mein WLAN auf einen Musik-Client, der direkt mit meiner Stereoanlage verbunden ist. Das ist klanglich natürlich was ganz anderes.

Diese kleinen Dinger machen nach dem auspacken trotz Vollplastikgehäuse einen ordentlichen Eindruck, da wackelt und klappert nichts und alle Spaltmaßen sind eng und gleichmäßig. Sie stehen sehr solide und rutschsicher auf ihrem leicht gummierten rundlichen Fuß. Im hinteren Teil des Gehäuses befindet sich die Möglichkeit die Kabel aufzurollen. Was für den Transport eine nette Sache ist, auch kann man so die Länge des herumliegenden Kabels auf dem Schreibtisch auf das absolut notwendige Maß beschränken. Eine kleine Kritik gibt es aber, das Gehäuse ist nicht verschraubt, es lässt sich also ohne Gewalt kaum öffenen. Was eine Reparatur - z.B. bei einem Kabelbruch - deutlich erschwert, denn alle Kabel sind fest montiert. Auch begrenzt die Länge des Verbindungskabels zwischen den Boxen die Aufstellungsdistanz. Um sie rechts und links neben meinem 24 Zoll Monitor aufzustellen reicht das Kabel aber.

Der Anschluss erfolgt über USB (dient nur der Stromversorgung!) und über einen 3,5 mm Stereo-Klinkenstecker, der an der Kopfhörerbuchse der Soundkarte angeschlossen wird. Die Kabel hätten dabei durchaus etwas länger sein dürften. Steht der Rechner (Tower) wie bei mir unter dem Schreibtisch auf dem Boden, wird es ein bisschen knapp, es hat aber noch gerde so eben gereicht.

Der rechte Lautsprecher verfügt über einen Lautstärkeregler mit Ein-/Ausschalter. Der Betrieb wird durch eine grüne Leuchtdiode angezeigt. Mehr braucht es nicht.

Wie klingt es denn nun? Eigentlich wie erwartet, vielleicht sogar noch ein bisschen besser. Es sind - bei der Größe der Tröten nicht verwunderlich - praktisch kein Bass und wenig unteren Mitten vorhanden, auch darf man keine Diskothekenlautstärken erwarten. Ansonsten tönen die Breitband-Knirpse klar und deutlich. Dialoge sind sehr gut zu verstehen und sogar Musik liegt tonal nicht zu sehr daneben, dass es weh tut. Wie gesagt, auf Bass muss man dabei natürlich verzichten. Auch vernehme ich keinerlei Brummen oder Rauschen, selbst wenn man den Lautstärkeregler voll aufdreht. Die erreichbare Lautstärke kann man dabei als vollkommen ausreichend bezeichnen. Nein, eigentlich spielen die Dinger erstaunlich laut, ohne dabei hörbar zu verzerren, nur wenn man es übertreibt, dann fangen sie an zu 'schrabbeln'.

Fazit, für den Preis lässt sich kaum was besseres vorstellen. Wenn man nicht intensiv am PC/Notebook Musik hören will, wenn es nebenbei laufen soll oder wenn man Youtube-Videos gucken möchte braucht man nicht mehr. Besonders gut gefällt mir, dass die Lautsprecher keine zusätzliche Stromversorgung (externes Netzteil) benötigen, der Strom der USB-Buchse am Rechner reicht für den Betrieb vollkommen aus. Also eine klare Kaufempfehlung meinerseits. Einen Stern Abzug gibt es von mir aber dennoch, da es unbestritten bessere Lautsprecher für den PC gibt...


Citizen Armbanduhr Set Promaster NY0040-09EEM
Citizen Armbanduhr Set Promaster NY0040-09EEM
Wird angeboten von uhrcenter
Preis: EUR 249,00

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr robuste Alltagsuhr für alle Gelegenheiten und Einsatzzecke, 9. Juni 2013
Ich besitze die Promaster Automatik jetzt seit rund 15 Jahren und trage sie im Wechsel mit zwei anderen Uhren regelmäßig. Die Optik solcher Taucheruhren ist natürlich nicht jedermann's Sache. Der Große Vorteil ist aber, dass man sie praktisch nie abnehmen muss, z.B. im Schwimmbad, unter der Dusche oder sonst wo, wo es nass zugeht. die 200 Meter Tauchtiefe brauche ich nicht, da ich im Urlaub maximal ein bisschen schnorchle, aber schön wenn man weiß, dass da noch einige Reserven übrig sind. Denn nur eine Uhr, die tatsächlich 'waterproof' ist, ist auch hunderprozentig dicht. Sog. waterresistent Klassifizierungen sind lediglich spritzwassergeschützt, eignen sich im Zweifel also nicht mal zum Schwimmen. Dringt Wasser ein, gibt es keine Grantie oder Gewährleistung. Das sollte man wissen.

Ich wollte eine Uhr, die wirklich wasserdicht ist und habe mich nachdem ich die Quarz getriebene Promaster bereits besaß dann für die Automatikversion entschieden. Das Automatikwerk kann man nur als ganggenau und sehr zuverlässig beschreiben. Meine Promaster geht konstant etwa ein bis zwei Sekunden pro Tag vor. Das kann man absolut akzeptieren. Die Gangreserve ist auch mehr als ausreichend. Legt man die Uhr abends zum Schlafen gehen ab, dann läuft sie am anderen Morgen immer noch. Nicht nur das, wenn man vergisst sie anzulegen, dann reicht die Gangreserve auch locker bis zum frühen Nachmittag. ggf. sogar bis zum frühen Abend. Natürlich ohne dass man sie zwischendurch manuell aufziehen muss.

Die Lünette lässt sich nicht zu leicht drehen, dadurch verdreht sie sich praktisch nicht ungewollt. Für die Grundfunktion einer Taucheruhr ist diese Eigenschaft sehr wichtig, um die Tauchzeit einstellen zu können. Das Gehäuse gehört zwar nicht zu den schlankesten im Lande, trotzdem ist die Uhr noch nicht als klobig zu bezeichnen. Die große verschraubbare Krone dichtet sauber ab und lässt kein Wasser ins Gehäuse sickern. Ansonsten ein großer Schwachpunkt bei wasserdichten Uhren. Außerdem ist sie sinnvoller Weise links unten am Gehäuse angebracht, so kann man mit ihr nicht so leicht an irgendwelchen Hindernissen (Kabel, Bänder usw.) hängen bleiben. Die gesamte Verarbeitung und Materialanmutung kann man als sehr wertig bezeichnen, da gibt es nichts zu meckern, selbst drei und viermal so teure Uhren sind da nicht besser!

Nebenbei sei erwähnt, dass man eine Taucheruhr, falls man sie tatsächlich für den gedachten Zweck einsetzt (also unter höheren Druckverhältnissen unter Wasser), regelmäßig (alle zwei bis drei Jahre) vom Werksservice auf Dichtigkeit prüfen lassen sollte, bei dieser Gelegenheit werden auch gleich alle Dichtungen durch neue ersetzt. Denn diese Dichtungen halten nur eine begrenzte Zeit zuverlässig unter hohem Druck dicht...

Geliefert wird die Uhr mit einem Edelstahlarmband mit Faltschließe und einem zweiteiligen schwarzen Kautschukband mit Bügelschließe in einem großen Kunststoffklappetui mit Reißverschluss. Da für den Gebrauch im Wasser das Kautschukband die bessere Lösung ist, benutze ich dieses Band ausschließlich. Ein kleines Werkzeug zur Einstellung der Bänder ist auch noch beigelegt.

Da die Uhr auch noch extrem preiswert ist, kann man sie rundweg bei der gebotenen Qualität als fettes Schnäppchen bezeichnen. Aber sie ist für Poser und andere auf Prestige angelegte Zeitgenossen natürlich nicht geeignet, denn ein exklusives Schmuckstück für besser verdienende und die, die sich dafür halten ist sie definitiv nicht...

Nachtrag 28.04.2014

Ich habe gerade gesehen, dass ich einen groben Schnitzer in meiner Rezension eingebaut habe! Die Angaben zur Gangenauigkeit (ein bis zwei Sekunden zu schnell am Tag) beziehen sich auf meine Promaster Quartz. Meine Automatik Promaster kommt auf eine Gangungenauigkeit von 10 bis 15 Sekunden am Tag, ebenfalls zu schnell. Was für ein mechanisches Uhrwerk aber immer noch vollkommen in Ordnung geht.

Gruß

RD


The Pursuit (Vinyl) [Vinyl LP]
The Pursuit (Vinyl) [Vinyl LP]

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jamie Cullum, nicht ohne Schwächen aber durchaus überzeugend, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Pursuit (Vinyl) [Vinyl LP] (Vinyl)
Die Scheibe ist was besonderes, ist mir so noch nie unter gekommen. Es ist eine Doppel-LP aus schwerem Vinyl mit 45 UPM! aber das macht durchaus Sinn, denn den klanglichen Eigenschaften kommt das durchaus entgegen.

Wobei sie erst einmal ein wenig enttäuscht. denn die Rillengeräusche sind doch recht hoch, noch nicht dramatisch, aber für eine nagelneue Scheibe doch recht ungewöhnlich. Vielleicht sollte ich sie einfach mal waschen, denn es fällt auf, dass das Vinyl ein bisschen fleckig schimmert, wen man die Scheiben gegen das Licht hält...Pressrückstände?

Die Platte eins ist ansonsten perfekt plan und die Bohrung ist sauber zentriert. Dies gilt leider nicht für die zweite Platte, die ist ein wenig wellig, allerdings noch gerade akzeptabel. Es bleibt unter dem Strich festzuhalten, dass man heute praktisch keine perfekte Preisqualität mehr bekommt...denn das habe ich bisher bei allen Vinyl-Neukäufen der letzten Jahre erlebt. Bei den qualitativ besseren zumindest...über den Rest rede ich hier lieber nicht, ist auch ein anderes Thema.

Auch finde ich es unverständlich, dass für den Preis von immerhin knapp 25 keine gefütterten Innenhüllen zum Standard gehören...

Zur Musik...

Cullum, der ja eigentlich aus der klassischen Jazz-Welt kommt wandelt hier hin und her zwischen Jazz und Chartpop. Was ihm von seinen 'Fans' auch ziemlich übel zum Vorwurf gemacht worden ist. Ich halte diese Kritik für daneben. Denn der Mann ist als Kompositeur, Arrangeur und Interpret gleichermaßen gut und zu flexibel, um nur auf einer Fete zu spielen! Was Cullum beispielsweise aus Rihannas Hit 'don't stop the music' gemacht hat, kann man nur als absolut genialen Wurf bezeichnen und zeigt, was er musikalisch drauf hat. Die Nummer kommt dermaßen prägnant und treibend daher dass man sich dem nicht entziehen kann. Trotzdem ist der Song locker und lässig aus dem Ärmel geschüttelt und überzeugt über dies durch ein perfektes Timing, das ihn vom harmlosen Anfang bis ans furiose Ende, bis an den Höhepunkt trägt. Seine hervorragenden Qualitäten als Pianist und sein technisch nahe an der Perfektion liegender Gesang - gut, eine wirklich schöne Stimme hat er jetzt nicht, aber eine unverwechselbare - machen den Song endgültig zu einem Track, den man immer und immer wieder hören möchte.

Aber gestartet wird das Album mit einer reinrassigen Swing Big-Band Nummer von Cole Porter; 'Just on of those Things'. Nett, rhythmisch, treibend, aber auch ein wenig konventionell. Ein bisschen schade, dass das der einzige Song dieser Art auf dem Album ist.

'I'm all over it' ist dann die erste Nummer aus seiner Feder...irgendwie hat man hier den Eindruck, man höre den jungen Paul McCartney singen. Netter altmodischer Pop. Vielleicht ein bisschen abgeguckt, aber wirklich hörenswert.

Das schnoddrig schnelle 'Wheels' kann man als modern und in unsere Zeit passend bezeichnen, ansonsten ist es eher belanglos, könnte aus dem Soundtrack einer der unzähligen US-Lifesyle TV-Serien stammen. Geht rein ins Ohr und sofort wieder raus.

`If I ruled the World' ist Herzschmerz pur. Etwas für lange Winterabende am offenen Kamin. Getragen, melancholisch...mir aber ein bisschen zu schwülstig, aber immerhin wieder ein bisschen jazzig.

'You and me are gone' ist eine schnelle Jazz-Tanznummer, zappelig, schön schlampig und verrucht. Das geht direkt ohne Umweg über die Hirnwindungen in die Beine. Kompromisslos, schnell, sparsam arrangiert. Das passt.

'Don't Stop the Music'...s.o..

`Love ain't gonna let you down', die Nummer könnte auch von Robbie Williams intoniert werden oder von Frankie oder von Sammy Davies junior oder von...zeitloses Entertainment ohne Ecken und Kanten, ruhig melancholisch aber auch ein bisschen gewöhnlich, das hat man so oder so ähnlich schon x-mal gehört, sogar noch etwas besser.

'Mixtape' ist eine schnelle einschmeichelnde Pop-Nummer. Zeitgemäß melancholisch, sogar ein wenig rockig. Macht Spaß ohne einen letztendlich vom Sitz zu hauen. Ist in Ordnung, bis der Jazz-Einschlag kommt dann passt es irgendwie nicht mehr so Recht. Der drastische Stilbruch ist dann zum Glück schnell vorbei.

Mit 'I think I Love' holt er dann seine romantische Seite wieder raus. Ein Mann, seine Stimme und sein Klavier - sorry, Flügel - das darf als direkter Aufruf zum Beischlaf verstanden werden, und damit bekommt man jede Frau ins Bett wenn man es kann wie er, garantiert!...man kann sich gar nicht vorstellen wie ich solche Typen beineide.

Mit 'We run Things' gibt er dann wieder den progressiven Pop-Rocker. Aber auch der verfällt dann wieder schnell ins jazzige. Wobei das hier - im Gegensatz zu 'Mixtape' - wirklich sehr schön zusammenpasst. Den Song kann man als treibende und bisweilen aggressive Kraft beschreiben. Leider ist er ein wenig schnell zu Ende. Für meine Begriffe einer der Höhepunkte des Albums.

'Not while I'm around' ist gepflegter Hochglanz-Pop vom Feinsten. Glatt, eingängig und einschmeichelnd. Riskiert aber auch nichts.

'Music is through' ist Danceflour. Ein bisschen House, ein bisschen Synthie Pop, ein bisschen New Wave. Chartkompatibel, massenkompatibel und abwaschbar. Gefällt mir trotzdem, weil auch hier die Qualitäten von Cullum voll durchschlagen und er mit den Versatzstücken der verschiedensten Genre souverän spielt.

'I get along without you very well'. Eine Abschiedshymne wie aus dem Bilderbuch, eigentlich würde man erwarten, dass dies der letzte Song des Albums wäre. Herzschmerz für alle, die gerade eine Beziehung beendet haben. Wer's nötig hat, hier wird er fündig.

'Everyone's lonely' ist dann zum Abschluss noch mal ein bisschen Lebensphilosophie von Jamie. Musikalisch eher konventioneller Pop, geht aber durchaus in Ordnung, weil richtig gut produziert, das dreckige Lachen am Ende der Nummer lässt einiges an Interpretationsspielraum zu, das sei aber jedem selber überlassen.

Abschließend möchte ich jedem, der noch über einen ordentlichen Plattenspieler verfügt die Vinyl-Version ans Herz legen. Denn die CD-Edition leidet, wie heute leider üblich unter dem allseits bekannt Loudness-Wahn. Die Vinyl-Ausgabe ist zwar wie beschrieben auch nicht perfekt, klingt aber deutlich besser als die digitale Version.

Unter dem Strich insgesamt 4-Sterne. Die Scheibe ist gut, ich würde sogar sagen überzeugend. Aber sowohl die technische Seite hat Schwächen, als auch die musikalische. Deshalb einen Stern Abzug.


Yamaha R-S500 Stereo Receiver (Apple iPhone/iPod/Bluetooth kompatibel, 2x 105 Watt) silber
Yamaha R-S500 Stereo Receiver (Apple iPhone/iPod/Bluetooth kompatibel, 2x 105 Watt) silber

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In Sachen Preis-/Leistungfähigkeit kaum zu schlagen, 27. November 2012
Der R-S 500 ist der mittlere der drei aktuellen Stereo-Receiver von Yamaha im Retro-Design der späten 1970er Jahre. Um es kurz zu sagen, der R-S 500 ist von den dreien (R-S 300, R-S 500, und R-S 700) das Angebot mit dem klar besten Preis-/Leistungsverhältnis.

Für rund 300 Euro bekommt man grundsolides Hifi und eine für die meisten Anforderungen mehr als ausreichend potente Stereo-Endstufe. Die angegebenen 2 x 70 Watt bei 8 Ohm und 2 x 105 Watt bei 4 Ohm RMS-Leistung (beide Kanäle ausgesteuert!) dürften alle gängigen Lautsprecher zwischen 200 und 2000 Euro je Paar locker bis an ihre Grenzen treiben können.

Die Verarbeitung ist auf einem erfreulich hohen Niveau. Das Gerät ist recht schwer, was auf ein leistungsfähiges Netzteil schließen lässt. Die Frontplatte ist massives Aluminium in gebürsteter Optik. Insgesamt ist das Gehäuse sehr gut verschraubt mit präzisen Spaltmaßen und ohne gröbere Kanten, solide Gerätefüße runden das sehr positive Bild ab. Die Schalter und Drehknäufe haben eine hochwertige Haptik, einzig der Drehregler für die Lautstärke könnte ein bisschen solider wirken ('satter' in der Hand liegen), hier fehlt auch ein kräftiger Drehwiderstand. Auch die winzig kleinen runden Tasten unterhalb des Displays könnten ein bisschen größer und erhabener ausfallen, dann wären sie besser zu treffen. Auch auf der Rückseite gibt es nicht viel zu meckern. Die Lautsprecherklemmen sind solide und ausreichend groß dimensioniert und die Cinchbuchsen sind bombenfest montiert, da wackelt nichts. Leider sind die Cinchterminals nicht vergoldet, dazu hat das Budget dann doch nicht mehr ausgereicht. Das Netzkabel ist - preisklassenüblich - leider fest montiert, eine Kaltgerätebuchse passte auch nicht mehr in den Preisrahmen.

Die Ausstattung ist Preisklassen bezogen sehr ordentlich, hat aber nicht unwesentliche Haken, dazu später mehr. Positiv Hervorzuheben ist der Phonoanschluss, passend zur Retrooptik wird dem Plattenfreund die Möglichkeit geboten einen Plattenspieler anzuschließen. Der Anschluss beschränkt sich zwar auf Tonabnehmer mit Moving Magnet Technik, MC-Systeme können nicht verwendet werden, allerdings bietet Yamaha hier die gewohnt gute Qualität für sehr kleines Geld, in der Preisklasse wäre ein brauchbarer MC-Phonoanschluss kaum zu realisieren. Ein Vorverstärkerausgang für einen aktiven Subwoofer ist - ganz zeitgemäß - auch vorhanden. Wer also lieber kompaktere Satelliten, als ausgewachsene große Lautsprecher betreiben möchte und sich dazu einen aktiven Sub hinstellt, bekommt hier die optimale Plattform geboten.

Zwei Tape-Anschlüsse sind vorhanden, also Schnittstellen für Geräte mit Wiedergabe und Aufnahmemöglichkeit. Wer also noch ein altes aber gutes Tapedeck oder gar einen Großspuler besitzt, kann diese uneingeschränkt weiter verwenden. Zumal es über einen Record-Selector auch eine Monitorfunktion gibt. Eine heute bei vielen Herstellern scheinbar 'vergessene' Funktion. Auch die nur bei Yamaha angebotene regelbare Loudness gibt es bei diesem Gerät. Ein durchaus sinnvolles Element besonders für Leisehörer, die auch bei kleineren Pegeln (gemäßigte Zimmerlautstärken) noch ein bisschen Bass und Höhenbrillianz spüren möchten. Eine stromsparende Standby-Funktion mit einer Leistungsaufnahme von 0,5 Watt ist sehr erfreulich.

Verzichtet wird beim R-S 500 auf die Auftrennbarkeit von Vor- und Endstufe, dieses interessante Feature bleibt dem großen Bruder R-S 700 vorbehalten. Komplettiert wird das Anschlussfeld durch einen iPod Dockanschluss, entsprechendes Zubehör findet sich im Programm von Yamaha...wer's braucht.

Jetzt komme ich zu den oben angesprochenen Haken...und da ergeben sich nach meinem Dafürhalten zwei nicht unwesentliche Kritikpunkte, die dann in der Bewertung insgesamt einen Stern kosten.

Zunächst ist die Fernbedienung ein absolutes Billigteil. So solide das Gerät selber anmutet, so popelig ist die FB, das muss leider so gesagt werden! Auch leidet die Ergonomie unter den zu kleinen Tasten und der winzigen Beschriftung. Leute, die altersbedingt z.B. mit den Augen nicht mehr so gut zu Fuß sind, bekommen da ihre Schwierigkeiten. Das muss doch nicht sein!

Der Zweite Punkt, ich weiß gar nicht warum es den anderen Rezensenten hier nicht aufgefallen ist, ein UKW-Radio ohne RDS-Funktion....halloohoo, wo gibt es das denn heute noch?!? Eigentlich ein absolutes No Go! Ansonsten ist gegen das Radio wenig zu sagen, außer, dass man sich noch gerne eine richtige Feldstärkeanzeige gewünscht hätte. Die Empfangsqualität ist zwar nicht überragend, geht aber in Ordnung. Eine ordentliche Außenantenne ist für rauschfreien UKW-Empfang - außer in Lagen mit direkter Sendernähe - ohnehin Pflicht, mit der Wurfantenne reißt man da gar nichts...

Korrektur: Mittlerweise musste ich mich belehren lassen, dass die RDS-Funktion über die 'Info-Taste' am Gerät als auch über die Fernbedienung aktiviert werden kann. Yamaha 'versteckt' diese Funktion also ziemlich geschickt...

...und was ist zu den klanglichen Eigenschaften zu sagen?...Gegenfrage, wer glaubt heute noch an nennenswerte klangliche Unterschiede bei Verstärkerelektronik? Wie zig andere Geräte dieser Art macht auch der Yamaha seine Sache untadelig und absolut zufrieden stellend. Und das hoffentlich lange Jahre sehr zuverlässig, wobei ich da beim Namen Yamaha eigentlich keine Bedenken habe. Nicht mehr und nicht weniger kann man dazu sagen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2012 5:52 PM CET


Humax iCord HD Digitaler Satelliten-Receiver (HDTV, HDMI, 500 GB Festplatte, 2x CI-Schächte, 2x Scartanschlüsse, USB 2.0) schwarz
Humax iCord HD Digitaler Satelliten-Receiver (HDTV, HDMI, 500 GB Festplatte, 2x CI-Schächte, 2x Scartanschlüsse, USB 2.0) schwarz

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zuverlässig, preiswert und praxistauglich, macht Spaß!, 15. August 2012
Ich nutze den iCord HD (500 GByte) jetzt seit rund 3,5 Jahren und bin unter dem Strich sehr zufrieden. Dennoch gibt es Ansätze für Kritik und Wünsche. Aber der Reihe nach...

Der iCord ersetzte bei mir drei Geräte. Einen Humax PR-HD1000 DVB-S HD Receiver, einen schon etwas älteren DVD-Rekorder von Panasonic und einen DVB-T Receiver, der als Signalquelle für die Aufnahmen auf den DVD-Rekorder diente.

Die ganze Konstruktion war etwas umständlich, da ich im Wohnzimmer derzeit aber nur einen SAT-Anschluss (Gemeinschaftsanlage) besitze, musste ich den DVB-T Receiver für die Aufnahmen nehmen, sonst hätte ich parallel kein anderes Programm via Satellit gucken können....Jetzt habe ich mit dem iCord ja einen Twin-Receiver. Der natürlich erst dann seine volle Leistungsfähigkeit erreicht, wenn man auch einen zweiten SAT-Anschluss besitzt, Dann können uneingeschränkt bis zu vier SD-Programme und/oder zwei HD-Programme parallel aufgezeichnet werden. Oder man kann mehrere Sendungen aufzeichnen, während man entweder ein anderes Programm guckt oder sich eine Aufzeichnung (natürlich auch eine noch laufende!) im Timeshift-Verfahren ansieht. Mit nur einem SAT-Anschluss kann per Durchschleifbetrieb ebenfalls der zweite Tuner genutzt werden, was dann natürlich zu den im SAT-Betrieb bekannten Nutzungseinschränkungen führt. Aber selbst mit Einkabelanschluss geht noch einiges. Selbstverständlich können auch Radioprogramme auf der Festplatte mitgeschnitten werden.

Meine Erfahrungen sind seit dem Kauf Ende 2008 überwiegend sehr positiv. Die Bildqualität (auf einem 50 Zoll Full-HD Pioneer Plasma-TV) ist m.E. etwas besser, als beim alten HD1000 (und damit sehr gut!), vor allem der Kontrast scheint besser zu sein, auch gibt es jetzt keine ruckelnden Bewegungsdarstellungen mehr. Darunter litt der alte HD-Receiver leider.

Die Inbetriebnahme gestaltet sich dank logischer Benutzerführung schnell und einfach. Dagegen ist das Handbuch leider weniger gut brauchbar, durch das gut strukturierte Menü kommt man mit ein bisschen Basiswissen aber sehr schnell auch ohne Handbuch klar. Allerdings habe ich den Eindruck, dass der Sendersuchlauf, trotz einer Signalstärke von 80 % nicht alle Sender gefunden hat. Ich musste den Sendersuchlauf insgesamt dreimal durchführen, dann waren alle Sender gelistet. Dank des sehr flotten Suchlaufs war das kein großer Akt. Werden trotzdem einzelne Sender vermisst, kann man die Transponder gezielt einzeln scannen. Die Sender können dann in mehrere Favoritenlisten sortiert werden. Das gestaltet sich zwar etwas zeitintensiv, ist aber für eine mehrköpfige Familie eine feine Sache. Jeder kann sich hier seine eigene Liste mit seinen Lieblingssendern generieren und einfach nutzen. Auch können für TV- und für Radiobetrieb getrennte Favoritenlisten erstellt werden.

Die Bedienung ist einfach, dank der überwiegend guten und logisch aufgebauten Fernbedienung und Gerätesoftware. Alles was nicht unter dem Schieber ist, ist sowohl logisch und ergonomisch angeordnet, als auch gut zu erreichen. Negativ ist die Tatsache, dass einige nicht unwichtige Tasten (z.B. die Formatumschaltung, die Radio/TV-Umschaltung u.a.) nur umständlich unter dem Schieber zu erreichen sind, auch könnte die Beschriftung und die Dimensionierung der Tasten unter dem Schieber ein wenig größer ausfallen, Platz genug wäre ja vorhanden. Und manchmal muss man zweimal (oder auch etwas länger?!?) drücken, bis ein FB-Befehl verarbeitet wird, da war die FB des HD1000 doch etwas flinker....und ja, ich habe die Schutzfolie abgezogen....

Die Aufnahme-Programmierung per EPG, (das heißt ja bei Humax 'Reservierung') ist einfach und komfortabel. Vorlauf- und Nachlaufzeiten für die Aufnahme können im Einstellungsmenü gewählt werden, damit man einen Film auch mit Sicherheit komplett aufnimmt.

Die Verwaltung der Aufnahmen auf der internen 500 GByte Platte erscheint mir auch recht gelungen. Man hat über die Media-Taste schnellen Zugriff für die Wiedergabe oder das Löschen. Leider kann man einzelne Aufnahmen auch nur einzeln Löschen. Mehrere Aufnahmen zu markieren und diese dann am Block von der Platte zu entfernen ist leider nicht möglich. Eine Schnittfunktion fehlt auch, aber das Thema ist ja bekannt. Ich kann damit leben. Denn Aufnahmen können sowohl per LAN (100 MBit) auf einen Rechner übertragen werden, um sie dort weiter zu verarbeiten, als auch via USB (2.0) und auf externe Massenspeicher kopiert werden, NTFS-formatierte Medien werden nicht unterstützt. WLAN bzw. WiFi wird auch nicht geboten. Man merkt an dieser Ausstattung, dass der iCord HD nicht mehr den allerneuesten Stand der Technik darstellt....

Die Netzwerkschnittstelle habe ich sehr schnell eingerichtet bekommen, das war dank der guten Anleitung von der Humax-Website sehr einfach. Der iCord ist bei mir via Ethernet über DLAN (Devolo Adapter mit 85 kBit/Sec) an meine Fritzbox angeschlossen, so dass ich via WLAN mit FileZilla per PC auf die Festplatte des iCord zugreifen und die Dateien auf den PC kopieren kann. Klares Mako, die Ethernetschnittstelle läuft nur mit 100 MBit/Sec, das ist heute eigentlich klar zu wenig...

Die Zuverlässigkeit dieses Gerätes hat mich von Anfang an überzeugt. Die Software läuft stabil, bisher ist der iCord noch nicht ein einziges Mal abgestürzt. Das Zapping erreicht zwar keine Rekordzeiten, läuft aber durchaus zufrieden stellend schnell. Die Festplatte als auch der Lüfter arbeiten erstaunlich leise und insgesamt bleibt das Gerät auch im Betrieb richtig kühl, mehr als handwarm wird das Gerät am Gehäuse niemals. Entsprechend gut steht es um den Stromverbrauch. Chiponline hat im Betrieb einen Stromverbrauch von rund 26 Watt und im Standby von ca. 0,4 Watt gemessen. Das ist schon fast sensationell niedrig! Lediglich im Standby mit aktiver Timerprogrammierung konsumiert der iCord knapp 5 Watt. Was sich m.E. aber noch verschmerzen lässt, da saugen andere Geräte anderer Hersteller locker das Doppelte.

Leider gab es (nach Ablauf der Garantiezeit) einen Hardware-Defekt. Wie sich herausstellte, waren es die ELKOS des Netzteiles. Ein Fehler, den man heute leider bei vielen Geräten von allen möglichen Herstellern kennt. Ich habe den iCord in einer freien Elektronikwerkstatt für einen mittleren 2-stelligen Euro-Betrag reparieren lassen können, wobei mir dort gleich höherwertige ELKOS eingebaut worden sind. Warum macht Humax das nicht gleich vom Werk aus?!?

Insgesamt bin ich recht zufrieden, es bleiben aber Wünsche offen. Aber für rund 500 Euro (damaliger Kaufpreis, heute deutlich preiswerter) bieten auch die Wettbewerber nicht wirklich besseres. Und wer auf diverse Pay-TV Anbieter und den HD+ Unfug verzichten kann, bekommt mit dem klassischen Humax iCord HD einen zuverlässigen PVR für Satellitenempfang mit Twin-Tuner und integrierter Festplatte, der täglich Spaß macht und seine Aufgaben voll erfüllt, nicht mehr und nicht weniger. Wer deutlich mehr Geld ausgeben will und kann, der sollte vielleicht zur ReelBox greifen. Da wird einem klar mehr geboten, als beim iCord, Das ist schon ein ausgewachsener HTPC auf Linux-Basis, feines Teil....dafür zahlt man dann aber auch mehr als das Doppelte....und die aktuelle Dreambox für HD scheint ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein und extrem teuer ist sie auch noch...... Soviel mal zum grundsätzlichen Systemvergleich.

Ich möchte die positiven und die negativen Erfahrungen meinerseits mal zusammenfassen:

+ insgesamt recht gute Anfassqualität und positiver Gesamteindruck
+ Twin-Tuner für DVB-S2
+ gelungene Menüstrukturierung, insgesamt ordentliche aber verbesserungsfähige Fernbedienung (warum nicht mit leistungsfähigeren Mignonzellen?!?)
+ gute, wenn nicht sehr gute Bildqualität, sowohl HD als auch SD
+ trotz Lüfter recht leise. Dank Lüfter hoffentlich eine ordentliche Lebensdauer aller Komponenten
+ gutes Punktmatrix Front-Display mit Senderklarschriftanzeige
+ insgesamt einfache und logische Bedienung
+ läuft stabil
+ Einfache Aufnahmeprogrammierung bzw. Reservierung per EPG oder Timer
+ Einfache Einbindung in eine LAN-Umgebung per FTP, Daten lassen sich frei hin- und herkopieren
+ recht gute Unterstützung auf der Humax-Website (bei dem miesen Handbuch auch nötig!)
+ zwei CI-Schächte
+ niedriger Energieverbrauch im stand-by und im Betrieb
+ gute Software-Unterstützung. Updates kommen, wenn Probleme bekannt sind recht prompt
+/- USB-Frontanschluss für externe Massenspeicher, leider werden NTFS-Medien nicht unterstützt

- unzureichendes und teilweise abenteuerlich formuliertes Handbuch
- keine Schnittfunktion für die Aufnahmen
- Schnittstellen Ausstattung nicht mehr ganz zeitgemäß: keine GigaBit Ethernetschnittstelle, keine e-sata Schnittstelle, kein WiFi, 300 MBit WLAN wäre auch schön.....
- manchmal recht träge arbeitende Fernbedienung, Tasten unter dem Schieber teilweise wenig sinnvoll und zu klein
- nach Ablauf der Garantie Netzteil defekt. Die Reparatur konnte aber preiswert durchgeführt werden
...

Nachtrag: Das Gerät hatte nach knapp drei Jahren einen Defekt. Zeitweilig stürzte das Gerät ab, nur ein kompletter Kaltstart konnte es wieder beleben. Weitere Zeit später lies sich der Receiver dann gar nicht mehr starten. Ich hatte den iCord eigentlich schon ausrangiert bis ein Bekannter mir den Tipp gab, es mal mit einer Reparatur in einer kleinen unabhängigen Werkstatt, die sich auf solche Defekte spezialisiert hat zu versuchen. Und siehe da, für wenig Geld konnte der iCord wieder zum Leben erweckt werden. Der Defekt lag im Netzteil vor, dort ist ein Kondensator ausgefallen. Ein, wie man mir sagte, heute sehr oft vorkommender Defekt. Alle Netzteil Kondensatoren, nicht nur der Defekte wurden gegen höherwertige mit längerer Lebensdauer getauscht, Reparaturkosten 60 €. Jetzt läuft der iCord wieder tadellos.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2012 11:32 AM CET


Headshell Systemträger C universal -leer-
Headshell Systemträger C universal -leer-
Wird angeboten von Quinte Beschallungstechnik
Preis: EUR 9,81

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Qualität für's Geld, 24. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für meine beiden Technics Plattenspieler (SL-1210, SL-1710) brauchte ich neue Headshells (Systemträger), damit ich verschiedenen Tonabnehmersysteme schnell wechseln kann.

Die Original Systemträger von Technics sind zwar qualitativ Spitze, leider gilt das auch für den Preis, das war mir dann doch etwas zu viel. Schweren Herzens habe ich dann diesen Nachbau gekauft. Die Headshell wird natürlich mit der kompletten Verkabelung geliefert.

Um es kurz zu machen, ich bin nicht enttäuscht worden. Der Nachbau leistet sich keine echten Schwächen, ebenso wie das Original ist der Nachbau aus Aluminium gefertigt. Alles passt. Die Systeme lassen sich problemlos montieren und justieren und der SME-Anschluss passt exakt an den Arm. Es gibt kein Spiel und es klemmt nichts.

Kleiner Schönheitsfehler, die Entgratung des Gusses ist hier und da nicht perfekt, das ist aber nur ein optischer 'Mangel'.

Natürlich passt diese preiswerte Alternative auch an die vielen Technics-Nachbau-Plattenspieler.

Kurz gesagt, ohne Einschränkungen empfehlenswert.


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