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buji "buji" (Linz)

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Der 13. Apostel
Der 13. Apostel
von Wilton Barnhardt
  Taschenbuch

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Details zum Christentum, 30. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Der 13. Apostel (Taschenbuch)
Das Buch ist kein Spannungsroman, da die Handlung von vielen Mono- und Dialogen und ähnlichem unterbrochen wird. Die heutigen Schnellleser des Internets sollten daher aufpassen, für sie ist der Roman nicht geeignet. Auch Fans von Mord und Totschlag werden schwer enttäuscht sein. Man ist als LeserIn bei keinem einzigen direkt dabei. Man sieht also aus keiner einzigen Zeile das Blut herausspritzen. Doch wer Sakrileg usw gelesen hat, und wem dort das "Wissen" zu kurz gekommen ist, der wird mit diesem "best-regergierten Buch" aller Zeiten bestens bedient. Es ist trotz der Dicke flüssig geschrieben, bis vielleicht auf die ersten 50 Seiten (ich wollte schon aufhören). Doch dies kommt einem auch nur so vor, man muss sich auf diesen anderen Romanstil erst einlesen.

Die einzelnen Details über manche Heiligen, manche heiligen Plätze, zB in Rom, Jerusalem usw., entsprechen alle der Wahrheit, und dieses Buch ist gespickt voll damit. Wenn man sich dafür interessiert, legt man das Buch nicht mehr aus der Hand. Ich kenne sonst keinen Roman, in dem so viel Geschichtswissen in eine Handlung verpackt ist. Nirgendwo sonst kann man so leicht so viel "lernen". Also kaufen und lesen!


Rx5
Rx5
Preis: EUR 6,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen You "can't stop" your feet!, 11. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Rx5 (Audio CD)
Im Mai 1981 schoss Alvin Lee nach seinem Rock-Pop-Album gleich eine LP in ähnlichem Sound nach. Im Studio kamen zur Free-Fall-Truppe (Tom Compton/dr, Steve Gould/g+v, Mick Fe'at/b+v) noch der Keyboarder Chris Stainton dazu. Für mich kam es nicht mehr ganz so top rüber, obwohl keine schlechte Nummer drauf ist, deshalb erstmals von mir für ein Werk Alvins nur 4 Sterne.
Aber dafür ist auf diesem Album eine Nummer, die bei mir sogar heute noch manchmal rund um läuft. Wenn ich über die Autobahn brause, vielleicht gar auch noch in den Süden, dann drückt dieser kochende Running-Rock schwer aufs Gaspedal und meine Urlaubsstimmung steigert sich Richtung Euphorie. Manche Radarstrafe kann davon erzählen. Dieser Song lebt von der grandiosen Double-Drum Tom Comptons, so You "Can`t stop" your feet. Ich habe nie wieder eine ähnlich dahin stampfende Nummer gehört, na ja, vielleicht doch: "Stomp" auf der "Ssssh" von TYA, aber die lebt nicht gar so sehr vom Drum.
Wer schon Free Fall und alle alten TYA hat: kaufen!


Freefall (F.R.E.E.F.A.L.L)
Freefall (F.R.E.E.F.A.L.L)
Preis: EUR 6,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1980! Von TYL zu ALB!, 11. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Freefall (F.R.E.E.F.A.L.L) (Audio CD)
Alvin Lee löste im Mai 1980 seine Ten Years Later auf und ging dann sofort mit seiner neuen Formation, der Alvin Lee Band, auf Tournee. Im Herbst dieses Jahres nahm er eine meiner Lieblings-LPs der Nach-TYA-Ära auf: Free Fall. Er schloss endlich seinen Kompromiss mit der Zeit, holte sich zu seinem Power-Drummer Tom Compton noch die Top-Leute Steve Gould (g/v) und Mick Fe'at (b/v) ins Studio und brachte ein grandioses, abwechslungsreiches Rock-Pop-Album heraus, auf dem alles drauf ist, was Hörgenuss bereitet, von harten Rockrennern, denen Tom mit seinem versierten Spiel und seiner Doubledrum eine eigene Note verleiht, und zarten Blueshadern, die von den Stimmen Alvins, Steves und Micks geprägt sind.
Dieses Album wurde immer schwer unterbewertet, weil es nichts mehr mit TYA oder TYL zu tun hat. Alvin Lee ist da über seinen Schatten gesprungen, er hat sich neu erfunden, was ihm die meisten seiner Fans nie verzeiht haben. Schade drum. Vielleicht aber finden die jungen Hörer von heute leichter einen Zugang hiezu, die nicht mit dem alten Lee, diesem Speedking, aufgewachsen und somit keine harten Puristen sind.
Die CD hat natürlich wieder Top-Sound-Qualität. Auch der Bonustrack "Real life blues" hat es in sich.


Rocket Fuel
Rocket Fuel
Preis: EUR 9,97

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein knochenhartes Hammeralbum!!!!, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Rocket Fuel (Audio CD)
Nach drei Jahren der unterschiedlichsten und abwechslungsreichen Solo- und Sessionsprojekte hatte Alvin wieder "seine Band" gefunden. Er war mit dem fast alten Etikett "on the road again". Sein aus dem kochenden Hut voller Spitzenmusiker der Londoner Szene gezogenes Power-Trio mit MICK HAWKSWORTH (Bass) und dem energiegeladenen Muskeldrummer TOM COMPTON (später dann bei Johnny Winter) taufte er unverschämt TEN YEARS LATER. Noch im selben Jahr legte er mit dem Titel "ROCKET FUEL" ein überzeugendes, vor Kraft nur so strotzendes Hardrock-Album vor (Musik Express). Sein Händchen für aufreizende Gitarrenthemen hatte er noch nicht verloren: "Friday the 13.th" oder "Sombody callin` me", ein Rockbluesfeger allererster Güteklasse, zeugen davon. Kamerad Fingerflink war also nicht kaputt zu kriegen! (Musik Express). Dem Herrgott sei`s gedankt! Die hintergründig dahin schwitzende und in geilen Soundkaskaden einher furzende Rockgrooveperle "The Devil's Screaming" ("Des Teufels Gekreische" oder für mich "Des Teufels Spucke", wegen dem Sound) nicht zu vergessen. Allein wegen dieser einen einzigen Nummer ist der Ankauf dieses Hardrock-Krachers schon wert. So einen Song hat man zuvor noch nicht und auch dann nie wieder gehört.


Let It Rock (+ 2 Bonus Tracks)
Let It Rock (+ 2 Bonus Tracks)
Preis: EUR 6,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Let us rock!, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Let It Rock (+ 2 Bonus Tracks) (Audio CD)
1978 erschien Alvin`s Solowerk "LET IT ROCK", sehr "laid back" gehalten, mit einigen hervor stechenden Tracks wie "Chemicals, chemistry, mystery and more" oder "Time to meditate". ALVIN hatte sich für dieses Projekt den farbigen Superdrummer MARTIN SUSSWELL engagiert, der mit seiner exzellenten Arbeit diesem Album eine eigene Note verlieh. Weiters waren mit von der Partie: Alan Spenner, Bass und Zoot Mooney, Piano.
Mit Alvin Lee ist das so eine Sache. Man hat ihn auf den Speedking, Mr. I'm goin' home "reduziert". Also hat er sich mit seinen Soloprojekten immer weiter von sich weg entwickelt. Wer diese Weiterentwicklung nicht nachvollziehen konnte oder wollte, dem gefielen seine neuen Sachen halt nicht so. Aber wer ein alle Sprektren übergreifender Musikliebhaber ist, der wird auch mit diesem Album seine Freude haben. Beste Sound-Qualität hat es sowieso.


Pump Iron
Pump Iron
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwarzenegger pumpt das Eisen für Alvin Lee!, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Pump Iron (Audio CD)
ALVIN LEE setzte nach dem country-balladesken "On the road to freedom" seine Sololaufbahn mit ALVIN LEE & CO. (In Flight) und 1975 der LP "PUMP IRON" fort. Diese wiederum leicht countrymäßig, gewürzt mit dem kräftigen Stones-Rock & Roller "Truckin` down the other way", der wunderschönen Slowballade "The darkest night" oder psychodelicdüster im Alptraum "Let the sea burn down".
Alvin Lee ging andere Wege und holte sich hiezu diverse Spitzenleute, wie Tim Hinkley, Ian Wallace, Boz Burrel, den Spitzensaxophonisten und Flötenspieler Mel Collins u.a. Wenn man Alvin Lee/TYA - Fan war, dann kam der Schock - und der saß tief. Inzwischen hatte sich auch der Musikgeschmack der Jugend auf die bereits nächste Generation überlagert, weltweit hielt das Discozeitalter Einzug, die Sounds verflachten zu puren Rhythmus- und Dancecollagen, und für ALVIN wurde es immer schwieriger. Viele enttäuschte TYA-Fans hatten ihm den Split sowieso nie verziehen und wandten sich anderen Interessen zu. Der "schnellste Gitarrist der Welt" (Sounds) verschwand mehr und mehr aus den Schlagzeilen und pausierte 1977 um eine neue Band vorzubereiten.
Ich gebe zu, auch mir gefiel anfangs "Pump Iron" nicht besonders, doch ich zwang mich zum Hören, und siehe da, nach ein paar Monaten liebte ich es geradezu.
Die CD hat Top-Qualität. Die Bonus-Tracks werfen einen aber nicht vom Hocker.


Recorded Live
Recorded Live
Preis: EUR 11,99

37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein 10-Sterne-Album!!!, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Recorded Live (Audio CD)
1973 bewies TYA mit dem Doppelalbum "RECORDED LIVE", dass die Woodstock-Stars um "Captain Speedfinger" professionell genug waren, um die bereits von den zahlreichen Welttourneen ermüdeten Saiten, Tasten und Felle nicht schleifen zu lassen. "Denn TYA sind verdammt gute Handwerker, spielen sauber und perfekt" (Bravo). "Einfühlsames Orgelspiel verbindet sich mit massiven Basslinien und leidenschaftlichem Schlagzeugspiel zu ALVINS unglaublicher Gitarrenarbeit" (POP). So wurde "RECORDED LIVE" ein "All Time Rock - Klassiker" unter allen Alben dieses Genres, das beste Live-Dokument der Gruppe, welches auch heute noch mitreißt. (Nun, nach Veröffentlichung der Doppel-CD von den beiden Konzerten im Fillmore East vom 27. und 28. Februar 1970 streiten sich da natürlich die Fan-Geister!) Wer auf seine Plattensammlung stolz sein wollte, der hatte jedenfalls dieses Album in seiner Plattensammlung - selbst wenn er nicht drauf stand, und das gilt auch heute noch, denke ich, zumindest für Gitarristen. An Mr. Speedking kommen nicht einmal Gitarren-Schnöseln vorbei.
In den aufgezeichneten Live-Konzerten (Frankfurt, Amsterdam und Paris) zeigten sich TYA nicht nur mit wahnsinniger Spielfreude, sondern auch als swingende, rockende, groovende und wirklich modern agierende Bluesrock Band mit Entertainerqualitäten. Ein großartiges Album, dessen gitarristische Qualitäten ALVIN LEE eigentlich später nie wieder überbieten konnte. Das hier zu erlebende Niveau von Songwriting und Arrangements hat er seither nie wieder erreicht (Gitarre & Bassmagazin), was ich persönlich jedoch nicht ganz so sehe.
Dieses Vermächtnis, mit eindeutiger Stildefinition des Bluesrock, war mit den Chartplätzen England Nr. 26, U.S.A. Nr. 36, sowie Deutschland Nr. 10 auch nicht schlecht gelaufen. Und das zu einer Zeit, als der Disco gerade die Massen zu bewegen begann und noch dazu mit einem Album, bei dessen Gitarrenlastigkeit und Speedfingerfertigkeit selbst versierte Gitarristen geistig ausgestiegen sind. Ich habe damals immer behauptet und tue dies auch heute noch: ein Rockgitarrist, der nicht auf Alvin Lee steht, steht nur deshalb nicht auf ihn, weil ihn der Neid frisst. Und leben tut der Mann ja auch noch, er ist ein "Lebendes Relikt". Da traut man sich dann halt als halber Niemand doch eine blöde Nummer zu schreiben, auch wenn man Ambros heißt.
Die CD hat Top-Sound-Qualität!


Rock & Roll Music to the World
Rock & Roll Music to the World
Preis: EUR 18,98

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Religion" - eine absolute Hör-Geilheit!!!, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Rock & Roll Music to the World (Audio CD)
Im Juni 1972 ging TYA wieder einmal nach einer ausgedehnten Mammut-Tournee ins Studio und nahm neues Material auf. Die Gruppe festigte mit dem Longplayer "ROCK 'N ROLL MUSIC TO THE WORLD", veröffentlicht im Oktober 1972, Stil konsolidierend und brillant aufgenommen, ihren damaligen musikalischen Standort. Pulsierender Rock & Roll dominierte mit den beiden herausragenden Tracks "Standing at the station" und "You give me loving", die wunderbar "mellow" eingespielte Softballade "Religion" geriet zur absoluten Hör-Geilheit. Die die Band Status Quo parodierende Single "Choo choo moma" befand sich wieder wochenlang in den US-Top 100. Die Single-Auskoppelung "You can't win them all" schaffte es bis auf Platz 3 der Deutschen Charts, die LP auf Platz 4.
Und natürlich wie immer: Top-Sound-Qualität, auch auf der CD!!!


Alvin Lee and Company
Alvin Lee and Company
Preis: EUR 10,99

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kein offizielles TYA-Album, aber spitze!!!, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Alvin Lee and Company (Audio CD)
"A SPACE IN TIME" war das TYA-Debut für das neu gegründete "Chrysalis"-Label ihres Agenten Chris Wright und des Jethro Tull-Managers Terry Ellis. Für die U.S.A. handelten Wright und LEE einen Kontrakt mit dem Popzar Clive Davis bei Columbia/CBS aus.
Das geprellte Ex-Label Decca/Deram rächte sich mit einer Zusammenstellung alter, unveröffentlichter Studioaufnahmen aus der Stonedhenge-Zeit: "ALVIN LEE & COMPANY" (US Nr.55). Von diesen bestimmt nicht schlechten, aber ungewollt veröffentlichten Aufnahmen hat sich TYA deutlich distanziert. Auf diesem Album fanden sich auch die beiden Tracks der 1. TYA-Single vom Februar 1968 (Sounds & Portable People).
Wer auf TYA steht, der muss dieses Spitzenalbum einfach auch in seinem Schrank haben. Aber vielleicht bin ich ja, wie Herr Sonicher unter TYA-krank und kann das nicht mehr richtig beurteilen, haha. Kaufen, kaufen, kaufen!!!!


A Space in Time
A Space in Time
Preis: EUR 16,88

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen best rock-album of all the times, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: A Space in Time (Audio CD)
"A SPACE IN TIME", das 7. TYA-Album, ein wahres Kunstwerk, ein Meilenstein ins Heute, jede einzelne Nummer ein Highlight des absoluten Hörgenusses. Für mich zählt es zu den Top 10 aller jemals veröffentlichter Longplayer samt CD`s bis Heute. Die Gruppe zeigte überzeugende Alternativen zur Bluesrock - Formel, ALVIN LEE lieferte bestes Songmaterial, sang differenzierter als bei seinen nasal gepressten, vergangenen Shouter-Vehikeln und setzte für schöne Melodieeinfälle zumeist akustische Gitarren ein, CHICK CHURCHILL steuerte Synthesizer-Experimente bei, er hatte sich wieder durchgesetzt, und die beiden zogen kurz und inspiriert bei "Uncle Jam" alle Swingregister, von RIC und LEO tatkräftigst unterstützt.
Die zarte, eingängige Nummer "I`d love to change the world" wurde ein US-Single-Top 40-Hit (9/71), der das Popularitätspendel endgültig über den Atlantik schlagen ließ. TEN YEARS AFTER arbeiteten bei "A SPACE IN TIME" mit allerlei (zur damaligen Zeit sehr futuristisch anmutenden) Soundtricks (One of these days), Verfremdungen (Here they come) und Effekten (Let the sky fall) und füllten den Raum zwischen Blues und Jazz mit schnellen, leichten, aber nicht leichtgewichtigen Attitüden (Encyclopedia of Rock) und betonten dabei immer wieder die Hardrock-Komponente. Die Fans rund um den Erdball waren begeistert und so wurde "A SPACE IN TIME" die erfolgreichste Visitenkarte der einstigen Underground-Band. TYA hatte nun ein Platinalbum!
Im Jänner 1972 erblickte die Single "Baby won't you let me rock & roll you" (B-Seite: Once there was a time) die Welt. Und die Unendlich-Touren gingen weiter.
Wie Herr Schrempf unten sagt: das beste Rockalbum aller Zeiten!


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