|
|
Beiträge von HoKu
Top-Rezensenten Rang: 11.449
Hilfreiche Bewertungen: 41
|
|
Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".
|
Rezensionen verfasst von HoKu
|
|
|
|
|
|
|
3.0 von 5 Sternen
In der Kürze..., 13. Mai 2013
...liegt die Würze. Leider nicht bei diesem Grisham-Buch. "Das Geständnis" hat eine wirklich interessante Grundidee, ist ein engagiertes Plädoyer gegen die Todesstrafe und auch einigermaßen spannend. Aber leider mindestens 200 Seiten zu lang, Polizeiprotokolle oder auch absolut nichtige Begebenheiten werden Seite um Seite um Seite ... umständlich ausgebreitet. Schade!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Schema F und nur leidlich spannend, 6. April 2013
Man nehme - bessere Kreise im ländlichen England - eine ältere, pfiffige Hobby-Detektivin und einen begriffsstutzigen Inspektor - einen (natürlich nur platonisch verbundenen!) Gefährten vom Typ rauhe Schale/weicher Kern... Man erwähne proaktiv- - dass das Ganze sehr an die früheren Miss Marple Krimis erinnert... ...und fertig ist ein Miss Marple Krimi des 21. Jahrhunderts. Im Gegensatz zum Vorgänger "Die Tote von Higher Barton" fällt "Der Tod schreibt mit" erheblich ab. Die ständigen Erwähnungen von Altersbeschwerden und zig anderer Klischees nerven, zumal die Heldin Mabel Clarence gerade mal knapp über 60 ist. Warum nimmt sie als vermögende Schloss-Besitzerin einen Job als Haushälterin an? Warum entwickelt sich zwischen ihr und ihrem Tierarzt-Freund so rein gar nix außer ein paar albernen "Kabbeleien"? Warum veröffentlicht jemand, der untergetaucht war und noch immer viel zu verbergen hat, ein Buch unter seinem richtigen Namen? Die Handlung ist einigermaßen spannend, man möchte schon wissen, wer die/der Mörder/in ist - die Auflösung relativ überraschend, aber sehr unglaubwürdig. Nach dem ersten Buch habe ich mich auf den Nachfolger gefreut, nach diesem werde ich keinen weiteren Mabel-Clarence-Fall mehr lesen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Schema F, aber spannend, 6. April 2013
Man nehme - bessere Kreise im ländlichen England mit dubiosen Bediensteten - eine ältere, pfiffige Hobby-Detektivin und einen begriffsstutzigen Inspektor - einen (natürlich nur platonisch verbundenen!) Gefährten vom Typ rauhe Schale/weicher Kern... Man gebe hinzu - ein bisschen was "Modernes" wie Handys, Navigationsgeräte oder auch ein Verhältnis ältere vermögende Frau + jugendlicher Liebhaber... Man erwähne proaktiv- - dass das Ganze sehr an die früheren Miss Marple Krimis erinnert... ...und fertig ist ein Miss Marple Krimi des 21. Jahrhunderts. Dennoch ist das Buch kurzweilig und lesenswert, spannend, die Figuren nachvollziehbar gezeichnet und das Ende überraschend. Die Autorin ist sicher keine Literatin, aber sie hat Schreiberfahrung und Talent - das unterscheidet sie wohltuend von vielen Hobby-Autoren, die sich bei Kindle tummeln.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Großartige Serie, schwache DVD, 29. März 2013
Man weiß gar nicht, was man an dieser Serie mehr loben soll: die vorzüglichen Schauspieler, allen voran Jörg Hartmann und Uwe Kockisch? die stimmige Atmosphäre der DDR der 80er Jahre? die Spannung? Man wird emotional wirklich "mitgenommen", ohne dass das Ganze irgendwann mal auf Christine Neubauer- oder Veronica Verres-Niveau absinkt. Absolut unverständlich, dass die 2. Staffel schon ewig im ARD-Schrank liegt und es bisher nicht ins Programm geschafft hat. Enttäuschend dagegen die DVD, nicht das klitzekleinste Extra. Weder bei der ersten noch bei der zweiten Staffel. Dabei hätte ich mich gerade hier über Kommentare der Akteure oder ein Making-of gefreut. Fazit: Zugreifen, zumal die Doppelbox einen erheblichen Preisvorteil gegenüber den beiden Einzelausgaben bietet.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1.0 von 5 Sternen
Absolut läppische Kurzgeschichten, 26. Februar 2013
Man möchte es kaum glauben, dass die große Agatha Christie, eine meine drei Lieblingsautorinnen, so etwas wie die unsäglichen Tommy und Tuppence erschaffen hat. Ein spießiges Ehepaar, immer auf der Suche nach "Abenteuern", das irgendwie im englischen Geheimdienst gearbeitet hat und nach dem Krieg ein Detektiv-Büro übernimmt - die Kriegs-Abenteuer waren ja nun leider vorbei. Die Beziehung und die Kommunikation der beiden erinnern an Paul Temple und seine Angetraute, nur dass der Handlungsrahmen noch viel lächerlicher ist und die Spannung und der Unterhaltungswert aller elf Geschichtchen gegen Null tendiert. Dauernd reißt Tuppence die Augen auf und plappert irgendeinen Sch..., dauernd wird betont, wie anders doch das wahre Leben im Vergleich zu irgendwelchen Detektivgeschichten sei, die die beiden wohl ständig lesen ... Einfach nur ärgerlich, habe leider die einwöchige Rückgabefrist versäumt - Nicht kaufen!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Gutes 3D-Bild, aber sonst nix los, 16. Februar 2013
Das Bild ist gut, ständige Pop-outs, nix Konvertiertes, sondern erkennbar original in 3D gefilmt. Ansonsten eignet sich das Ganze aber nur als Demo, fünf sehr kurze und sehr ähnliche Filme mit überwiegend kleinen Aquarien-Fischen, gefilmt mit starrer Kamera-Position, untermalt mit erfreulich unnerviger Chill-Musik. Schön wäre, die Bluray unauffällig im Hintergrund laufen zu lassen, ab und zu 'mal hinzugucken und sich vorzustellen, ein Aquarium mitten im Zimmer stehen zu haben - wenn man nicht diese doofen Brillen aufsetzen müsste.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Großartiges Zeitdokument, guter Krimi, 9. Februar 2013
Über Mittelalter, Kaiserreich, Weimarer Republik, das Dritte Reich, die Nachkriegsjahre ab dem "Wunder von Bern" habe ich jeweils schon zig bis dutzende von Büchern gelesen - aber die unmittelbaren Nachkriegsjahre? Entweder gibt's darüber nur wenig oder es ist an mir vorbei gegangen. Umso interessanter für mich die unglaubliche Armut und extremen Entbehrungen im Hamburg des bitterkalten Winters 1947. Beherrscht wird die Stadt von den englischen Besatzern, die die Arbeiterviertel zerstört und die Villen clevererweise stehen gelassen hatten - um sich dort nun häuslich einzurichten und wie die Kolonialherren aufzuführen. Das Ganze von Cay Rademacher wirklich vorzüglich recherchiert. Die nachvollziehbaren, interessanten und plastischen Beschreibungen dieser mir weitgehend unbekannten Zeit haben mich in der ersten Hälfte des Buches bei der "Stange gehalten". Die Krimi-Handlung um vier ermordete, nicht identifizierbare Menschen nimmt erst so allmählich Fahrt auf, wird dann aber auch immer spannender bis hin zum überraschenden Schluss. Wirklich lesenswert und eines meiner bisherigen Kindle-Highlights.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Wie kann man nur..., 6. Januar 2013
...eine interessante Idee so verhunzen??? Die ersten ca. 100 Seiten sind wirklich stark, interessant, spannend, flüssig und nachvollziehbar geschildert, mit dem "Helden" möchte und kann man sich identifizieren (zumal er ein Millionen-Erbe ist ;-). Auch wie sein eher nichtsnutziges Leben dann allmählich von einem "Wolga-Deutschen", bei dessen Verhaftung er geholfen hatte, zum Entgleisen gebracht wird, habe ich noch mit großer Feude gelesen. Achtung Spoiler!!! Spätestens mit seiner Entführung wird das Ganze dann mehr als ärgerlich, die seitenlangen, einfach nur widerlichen Beschreibungen der Zustände in irgendwelchen postsowjetischen Gulags und Krankenversuchsanstalten mochte ich irgendwann wirklich nicht mehr lesen - gefühlt hunderte von Seiten, eine solche Langatmigkeit und ständige Wiederholungen habe ich selten erlebt. Hinzu kommen absolute Unglaubwürdigkeiten, z.B. dass der einstige Multimillionär/das jetzige Wrack auf die Mutter seines Peinigers trifft und von dieser gesund gepflegt wird - in einem Riesenreich mit mehreren Millionen Quadratkilometern. Sorry, nach ca. 2/3 konnte ich einfach nicht mehr - hätte lieber einige Tage in diesem Gulag verbracht als noch eine weitere Seite zu lesen. Tipp an den Autor: Das Buch auf maximal die Hälfte eindampfen und den lakonisch-charmanten Schreibstil des ersten Drittels beibehalten - auch Widerlichkeiten muss man ja nicht (dutzende von) seitenlang zelebrieren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Banal und langweilig, 3. Januar 2013
Hoecker als Neuseeland-Botschafter, der den Tourismus pushen soll. Er muss im Rahmen einer Rundreise verschiedene Aufgaben (dürfen aber keinesfalls so genannt werden!) lösen, die von Internet-Usern formuliert wurden und von denen jeweils eine von drei ausgewählt wird. So weit, so einigermaßen interessant. Ist halt ein irgendein Job, von dem ein freiberuflich tätiger Künstler lebt. Vier Sterne. Aber warum muss er über diese Banalität ohne besondere Höhepunkte auch noch ein Buch schreiben? Ist genauso interessant oder uninteressant wie jeder Neuseeland-Urlaub. 1 Stern Abzug. Und warum muss er das Hörbuch (das ich bei Audible runtergeladen hab und hier rezensiere) so überpointiert besprechen? Dadurch wird das Ganze auch nicht interessanter. Weiterer Stern Abzug. Mag Hoecker eigentlich ganz gern, aber "Am schönsten Arsch der Welt" ist sicherlich kein Höhepunkt seines Schaffens.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wer Agatha Christie mag..., 29. Dezember 2012
...wird "Schneesturm und Mandelduft" wirklich stark finden. Wer nicht, wahrscheinlich nicht. Ist ein typisches Whodunit mit einer überschaubaren Anzahl potienzieller Mörder/innen, alle einer Millionärs-Sippe entstammend, die auf einer eingeschneiten Insel gefangen sind. Gut also schon mal, dass man sich alle problemlos merken kann. Im Lauf der Handlung werden immer mehr menschliche Abgründe deutlich - neben extremer allgemeiner Egozentrik z.B. Unterschlagungen, Seitensprünge, div. geschäftliche Unfähigkeiten. Es gibt aber keinerlei Grausamkeiten, keine Action, keine rituell zugerichteten Leichen und keine sonstigen Extrem-Geisteskrankheiten, die ja heute offenbar bei Thrillern so beliebt sind. Die Auflösung ist überraschend, wenn auch nicht der absolute Kracher. Zudem gelingt es der Autorin, trotz der Kürze des Buches sowohl Charaktere und Beziehungen als auch Handlung und Ambiente nachvollziehbar zu schildern > Kopf-Kino! Das unterscheidet sie sowohl von manchen Schreib-Profis (wie z.B. Elizabeth George), die für die Beschreibung eines Zimmers schon mal vier Seiten brauchen - als auch von vielen Kindle-Hobby-Autoren, die eben nur Schreiber und keine Schriftsteller sind.
|
|
|