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Top-Rezensenten Rang: 3.104
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Rezensionen verfasst von
Vinylomane "Mad Cow Disease" (Universe)

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Post Pop Depression [Vinyl LP]
Post Pop Depression [Vinyl LP]
Preis: EUR 21,99

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich rockt es mal wieder bei Iggy, 19. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Post Pop Depression [Vinyl LP] (Vinyl)
Vorweg, Iggy rockt 'n rollt tatsächlich wieder, will heißen, er parodiert sich dieses Mal nicht selbst, wie er das leider in den letzten Jahren (mit den Pseudo-Stooges) zu häufig getan hat. Dieses ganze Affentheater und dieser Hype um die Reunion der "Stooges" habe ich nicht verstehen können. Schon gar nicht, wenn man sich die dazugehörenden erschienen Platten anhört - ohne Substanz, einfach nur Popanz und Selbstdarstellung. Und für die "Ewig-Gestrigen" war es eine Reise in die "gute alten Zeit" mit glückseligen Altersschunkelei. Aber nun zur Platte. Man merkt dem Album die Federführung von Josh Homme an - und das meine ich im postiven Sinne. Geradliniger Rock & Roll, ohne viel Geschnörkel und ewigen Saitengefummel. Der Song Gardenia hat sogar "Hit-Charakter". Iggy setzt sich textlich doch auch (ähnlich wie Bowie, nur nicht so deutlich und eindringlich) mit dem Tod - seinem Tod? - auseinander. Verständlich, gehört er ja nicht mehr zu den "Jungen Wilden", die den Rest seiner Begleitband ausmachen (Dean Fertita & Matt Helders). Der Sound der neuen neun Songs ist sehr modern, hebt sich aber doch deutlich von dem heutigen Einheitsbrei im Rockgenre ab. Nicht zuletzt ist es die sonore eindringliche Stimme Iggy's, die den Songs das Unverwechselbare gibt. Und stimmlich hat sich Iggy tatsächlich mal wieder viel Mühe gegeben ohne aber irgendwie verkrampft zu klingen. Ich glaube, es hat ihm sehr viel Spass bereitet, wieder einmal mit anderen und deutlich besseren Musikern im Studio, Aufnahmen machen zu können. Dieser Spass kommt auch rüber.
Nun noch zu etwas sehr Ärgerlichem: Leider ist es ja so, dass die heutige Musikbranche die Kunden gerne abzockt und dabei nur selten Qualität bietet. Ich meine damit wieder einmal das "Vinyl". Vor ca. einem Monat habe ich mir extra (als Vinylomane seit den 70ern) die limitierte Ausgabe bestellt. Beim Auspacken sind mir gleich die Fingerabdrücke auf dem Cover aufgefallen, obwohl die Platte ja verschweißt war. Das gehört sich nicht, wer Fettgriffel hat, soll Handschuhe anziehen, vor allem in der Produktion sollte das eigentlich selbstverständlich sein. Dann habe ich versucht das Vinyl dem Cover zu entnehmen. Das war schon verdammt schwer, weil das Cover, nicht wie üblich an den Rändern geklebt ist, sondern am Stück ausgestanzt zu sein scheint. Ist weniger aufwendig in der Produktion, für das Verpacken aber offensichtlich nicht, denn das Innersleeve war ziemlich verknickt und wellig. Man kann die Platte kaum in das Cover wieder einführen, nur mit viel Geschick und ständigen "Vor und zurück-Geschiebe". Ärgerlich und unsinnig zugleich. Da es sich bei der limiterten Ausgabe um ein Gatefold Cover handelt, hat man meist ja auch zwei Einschubmöglichlketen. In diesem befindet sich das gut aufgemachte Booklet. Auch das kam geknickt und wellig zum Vorschein. Bei einem Preis von satten 32 Euronen (64 DM !!!) für einen einzigen Tonträger, ist das einfach nur eine Unverschämtheit. Zurücksenden bringt nichts, da diese Ausgabe bereits vergriffen ist. Als Sammler und Musikfreak habe ich mich schon häufig über die vielen Unzulänglichkeiten der Musikindustrie beschwert - auch bei den Plattenfirmen selbst. Ohne jedoch jemals eine Antwort zu erhalten. Vermutlich haben sie sich das von der Politik abgeschaut - oder umgekehrt?!?!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2016 12:29 PM MEST


who's gonna save the world LP
who's gonna save the world LP
Wird angeboten von musikdrehscheibe
Preis: EUR 35,36

5.0 von 5 Sternen Progressive Folk / Country, 12. März 2016
Rezension bezieht sich auf: who's gonna save the world LP (Vinyl)
Schade, dass so niemand diese Perle je so richtig beachtet hat. Wahrscheinlich falsches Management, denn so aufmüpfig, selbstbewußt und ironisch wie Cindy Lee Berryhill sich geriert, war sie für die Musikindustrie einfach nicht so vor(ver-)führbar wie die meisten anderen Girlies in den 80ern. Eigenständiger Stil - manchmal erinnert sie an PJ Harvey, dann wieder irgendwie ein wenig Kate Bush - und den Country/Folk-Anteil erinnert gerne auch einmal an Rickie Lee Jones. Es ist aber nicht so, dass Cindy einfach nur plump die besagten Artistinnen kopiert (immerhin sind 10 von 11 Songs von ihr selber komponiert). Vielmehr ist es ihre Schnoddrigkeit und unkonventionelle Art zu singen, manchmal trotzig und rotzig wie ein ungezogenes Gör, dann wieder einfühlsam anklagend wie bei "Steve On H". Das Album ist hervorragend produziert, nicht überladen, keine unnötigen Technikspielereien - einfach und direkt, fast schon wie 'live'. Sie hätte das Zeug dazu gehabt, eine amerikanische PJ zu werden. Wie gesagt, es ist schade, dass man hier in Deutschland sie so gar nicht kennt. Ihre letzten Aufnahmen sind leider auch schon aus 2007, wobei dieses Album hier (Debutalbum) auch gleichzeitig ihr bestes ist.


Bowie at the Beeb (Best of BBC Radio Recordings) [Vinyl LP]
Bowie at the Beeb (Best of BBC Radio Recordings) [Vinyl LP]
Preis: EUR 69,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klangqualität des Vinyls lässt zu wünschen übrig, 7. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuerst was mir negativ aufgefallen ist:
Vorab, ich besitze drei verschiedene Plattenspieler mit verschiedenen Tonabnehmersystemen. Auf allen drei Plattendrehern klang die Vinylausgabe dumpf, viel zu Bass lastig, wenig Höhen und wenn, dann meist zischend. Auch die räumliche Auflösung ist kaum vorhanden. Zum Vergleich habe ich dann die CD aus dem Jahre 2000 aufgelegt. Hier verwende ich auch drei verschiedene CD-Player. Die CD klingt deutlich besser, bessere Dynamik, transparenter, räumlicher und die Stimmen kommen auch deutlich besser rüber. Ich habe keine Ahnung, was da bei der Vinylabmischung wieder für ein Murks gemacht wurde. Obwohl die Abmischung in den AIR-Studios erfolgten, heißt das noch lange nicht, dass da auch zwingend Qualität das Haus verlassen muss (siehe bzw. höre das Remaster von Aladin Sane aus 2013, auch kaputt gemastered). Das ist ja nicht zum ersten Mal. Wenn man bedenkt, was die Box hier kostet, finde ich das einfach nur noch dreist.
Was gibt es an Positiven zu berichten?
Nicht viel. Die Box selbst ist stabil, das Booklet in Hochglanz mit guten und ausführlichen Hintergrundinformationen, 180 g Vinyl in schwarzen Antistatic-Innersleeves. Das Vinyl ist sauber, kein Knistern oder Schabbern.

Fazit:
Als Sammler und Vinylomane gehört die Box natürlich in meine Sammlung - nur der Vollständigkeit halber. Klanglich bevorzuge ich hier (leider) die CD Ausgabe aus 2000. Schade schade, kann man nur hoffen, dass die nächsten Veröffentlichungen, die mit Sicherheit nach seinem zu frühen Tod, noch folgen werden, besser in der Abmischung sein werden. Eigentlich benötigen die Masterbänder von damals keine neue Abmischung, lediglich ein neutrales Remaster (wenn überhaupt).
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 30, 2016 4:26 PM MEST


AmazonBasics Stativ, verstellbar, Stativkopf mit Pistolengriff, 178 cm
AmazonBasics Stativ, verstellbar, Stativkopf mit Pistolengriff, 178 cm
Preis: EUR 79,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Massiv, stabil, schwer und gut durchdacht., 5. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war sehr angenehm überrascht über die massive Ausfertigung des AmazonBasics Stativ. Bei anderen Herstellern bekommt man eine solche Ausstattung nur gegen viele Euros mehr.
Praktisch ist der Pistolengriff zur Justierung der des Kamerauafsatzes bzw. Kamera. Besonders gut finde ich die Möglichkeit der Überkopfaufhängung, sodass ich die Kamera auch zwischen den Stativbeinen anbringen kann. Die eingebaute Wasserwaage finde ich etwas klein geraten, schlecht ablesbar. Die Teleskopbeine lassen sich gut ausziehen und arretieren. Durch die beweglichen Füsse, bekommt das Stativ auch auf unebenem Gelände genügend Halt. Ich persönlich finde es gut, dass das Stativ massiv und schwer ist, weil dadurch doch echt sehr robust. So einige andere Stative haben meine Outdoor Exkursionen nicht überlebt, weil sie aus leichtem und daher leicht biegsamen Materialien waren. Durch die schwere Ausführung ist das Stativ auch nicht so anfällig für Wind. Die mitgelieferte Tragetasche ist auch robust und stabil, mit Trageriemen für die Schulter. Für den preis kann man hier nichts verkehrt machen.


Knosti 1300001 Disco-Antistat-Schallplattenwaschmaschine
Knosti 1300001 Disco-Antistat-Schallplattenwaschmaschine
Preis: EUR 40,19

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für wenig Geld viel Pflege für meine Lieblinge, 5. März 2016
Vorweg, ich habe bislang keine Probleme mit einer angeblichen Verklebung der Rillen durch den mitgelieferten Reiniger. Übrigens wäre ich vorsichtig mit so einigen hier erwähnten Rezepturen für die Reinigung der Schallplatten. Wenn die Mischungen nämlich nicht korrekt sind, wer übernimmt dann die Haftung? Ich habe früher immer Spüli und destilliertes Wasser genommen. Die Lösung von Knosti finde ich aber persönlich deutlich besser und auch sehr ergiebig. Bislang habe ich ca. vierzig Platten gewaschen. Überrascht war ich dann doch über den Schmutzrückstand im beigelegten Filter. Die Handhabung der Knosti ist auch ziemlich simpel gehalten. Man sollte auf jeden Fall den Flüssigkeitsbehälter in dem die Scheiben gereinigt werden, mit einer Hand festhalten, während man mit der freien Hand die Platte manuell dreht. Wie oft man die Platte drehen soll? Dumm gesagt, so lange bis sie sauber ist. Spass beiseite, ich drehe die Platten so ca. 5 bis 6 Mal um die eigene Achse. Wenn ich vorher sehe, dass eine Platte besonders schmutzig erscheint, weiche ich sie erst mal ein wenig ein und drehe entsprechend länger. Anschließend verwende ich besonders weiche Abschminktücher meiner Frau und nehme die überschüssige Flüssigkeit am Rillenauslauf damit auf, denn sonst läuft man eventuell Gefahr, dass zu viel von der Reinigungsflüssigkeit auf das Label läuft und dieses eventuell aufweichen könnte (bislang nicht passiert, aber vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste). Die Trocknung der Platten dauert je nach Raumtemperatur ca. 15 bis 20 Minuten. Wer es eilig hat, der kann ja auch vorsichtig mit einem Fön nachhelfen. Die Reinigungsergebnisse können sich echt sehen bzw. hören lassen. Da ich erst vor Kurzem auf einem Flohmarkt eine Doppel-LP von Software erstanden hatte, diese aber einfach nur schrecklich klang, weil andauerndes Geknister und Geschabber den Hörgenuss trübte (ganz ruhige Berlin School Music), war ich besonders hier auf das Ergebnis gespannt. Wow! Fast wie neu, ab und an mal ein kleines leises Knistern, aber nicht störend und in Anbetracht des Alters der Platte (1985) echt erstaunlich. Problemlos auch die Rückbefüllung des Reinigers, da ein Trichter mit einem feinen Siebtuch mitgeliefert ist. Was ich immer anschließend mache ist, den Behälter für die Reinigungsflüssigkeit mit den Borsten in der Mitte mit warmen Wasser und Essigessenz reinigen. So ist gewährleistet, dass kein Schmutzrückstand an den Borsten hängen bleibt. So viel zu den positiven Eigenschaften. Es gibt aber auch einige Wermutstropfen. Unverständlich warum man nicht von vornherein eine Kurbel mitgeliefert hat, die man dann aufstecken könnte, um damit die Platten leichter zu drehen. Ebenfalls unverständlich, warum man für die Mittelachse und die dazugehörende Abdeckung des Labels billiges Plastik verwendet, denn das Gewinde ist schon jetzt bei mir etwas ausgeleiert. Der Fehler liegt vor allem hier darin, dass man keine Gummi- oder auch meinetwegen Latexdichtungsringe für die Labelabdeckung genommen hat. So wäre gewährleistet, dass tatsächlich keine Reinigungsflüssigkeit auf das Label kommen kann. Auch für das Abtropfgestell hätte man gerade an den Stabenden ein weiches Material verwenden können, um nicht Gefahr zu laufen, beim Herausnehmen die Platten zu zerkratzen. Ich habe hier Abhilfe mit einigen übrig gebliebenen Kopfhörerstöpsel. Die habe ich einfach darüber gestülpt. Alles in allem aber ist die Knosti Plattenwaschmaschine eine sehr gute, günstige und einfach zu handhabende Möglichkeit, meine audiophilen Schätzen zu neuem Glanz zu verhelfen.


Elv1s 30 No 1 Hits [Vinyl LP]
Elv1s 30 No 1 Hits [Vinyl LP]

1.0 von 5 Sternen VINYL-AUSGABE ist eine Katastrophe !, 23. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elv1s 30 No 1 Hits [Vinyl LP] (Vinyl)
Vorweg, ich habe diese Ausgabe auch als CD. Deswegen muss ich keine Rezension verfassen, haben das andere hier schon reichlich getan. Auch gebe ich keine Wertung über die Songs von und mit Elvis ab, denn auch hier haben sich ohne Ende Rezensionen eingefunden.
Mir geht es schlichtweg um das Vinyl. Da ja Amazon nach wie vor die verschiedenen Ausgaben nicht unterscheidet, wohl aus Bequemlichkeit, hoffe ich doch, dass einige Leser dies hier mitbekommen.
Die Abmischung der Vinylausgabe ist wirklich ein einzige Katastrophe. Bässe rumpeln mal laut mal leise und völlig unharmonisch in den Liedern rum, dass man immer wieder erschrickt. Die Höhen sind teilweise so zischen und klirrend, dass man den Eindruck hat, die Nadel schleife über das Vinyl (dem ist aber nicht so). Mitten? Welche Mitten? Dynamik? Hier wurde wohl auch Loudness mit Dynamik verwechselt. So eine indifferente Abmischung von Elvis Songs habe ich zuvor nur selten gehört. Zum Vergleich habe ich dann mal eine alte Scheibe (Elvis Forever Vol. 1, 1974) aufgelegt. Bis auf ein leichtes Rauschen, eine deutlich bessere Abmischung - in sich stimmig. Dafür dass die 30 No. 1 Hits ein Remaster sein soll, frage ich mich, was wurde hier "remastered"? Wohl lediglich die Einnahmen. Um einen wirklichen Vergleich anstellen zu können, habe ich dann noch eine neue Remaster einiger Tracks auf Vinyl aufgelegt. Aber auch hier ist der unterschied eklatant zur 30 No. 1 Hits. Nun ja. so habe ich eine Platte mehr in meinem Plattenregal - aber nur zum Anschauen.


Blackstar [Vinyl LP]
Blackstar [Vinyl LP]
Preis: EUR 21,99

108 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Neuer" Wein in "alten" Schläuchen, 8. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Blackstar [Vinyl LP] (Vinyl)
Vorweg erst einmal enige Worte zur Vinylausgabe: Wie ich schon in vielen anderen Rezensionen angemerkt habe, ist es heutzutage leider häufig so, dass die Vinylausgaben weder klanglich noch materialtechnisch auf hohem Niveau sind. Den Vinylgöttern sei Dank - hier bei Black Star ist dies nicht der Fall. Eine sehr ausgewogene Abmischung und das Vinyl selber gibt keine schleifenden und kratzenden Geräusche von sich sondern so wie es sein soll: M U S I K ! Die Aufmachung des Covers (Klappcover, Stern ausgestanzt) finde ich ebenfalls sehr ästhetisch. Die LP selbst findet Schutz in einer Plastikhülle, wobei ich hier weiche Antistatic-Innersleeves bevorzuge. Denn beim Herausnehmen der Platte schleift diese zwangsläufig am Plastik. Das hinterlässt bei mehrmaligen Entnehmen feine quer über die Rillen verteilte haardünne Streifen. Man hört diese zwar nicht zwingend - sieht aber einfach unschön aus. Das Booklet im LP-Format lässt sich schwer lesen (glänzend schwarze Buchstaben auf schwarzen Hintergrund). Hier muss man dann doch das Booklet, im Licht leicht schräg gehalten, lesen. Finde ich persönlich jetzt nicht so schlimm - man macht das ja nicht ständig. Jedenfalls sieht es einfach nur klasse aus. Ach ja, ein Download-Coupon (MP3) ist auch dabei. So viel zur Optik des Vinyls.
Nun zur Musik und Bowie und und und ... Ich musste ja schon wieder recht herzlich lachen ... all die Rezensionen, die es bereits am ersten Tag des Erscheinens des neuen Albums auf die Amazon-Seite geschafft haben. Eines ist bei Erscheinen eines Albums von Altmeister BOWIE immer sicher: Er polarisiert wie kaum ein anderer Künstler! Wer das noch immer schafft, immerhin darf man dabei nicht sein Alter außen vor lassen, der hat doch etwas in seinem Leben richtig gemacht. Er überlässt es anderen sich eine Meinung zu bilden. Die daraus entstehenden Mythen haben dann ja etwas sehr - zum Teil amüsantes, zum Teil lächerliches. Ihm wird es egal sein. Was mich aber am meisten hier belustigt ist die immer wiederkehrende überhöhte Erwartungshaltung seiner (angeblichen) Fans und der unzähligen sogenannten "Fachleute" in Sachen Bowie ... Da werden dann all die Platten aufgezählt die sie in ihren Regalen zuhause stehen haben, all die Konzerte zitiert, auf denen sie waren, Anekdoten zum Besten gegeben und all das nur um die Wichtig- und Richtigkeit ihrer Aussage, zu unterstreiichen. Besonders lustig wird es, wenn es um die Beurteilung seiner Musik geht. Noch immer werden die abgedroschenen Phrasen kolportiert wie "das beste Lied", "die beste Platte aller Zeiten", "früher war alles besser" usw. usf. Und wenn dann die persönliche Enttäuschung und Frustration ihren Höhepunkt erreicht, hagelt es Beleidigungen, Pseudo-Fachsimpeleien, Belehrungen und zum überflüssigsten Schluss folgt dann die Abwertung mit einem Klick auf den "Nein-Button" "Fanden Sie die Rezension hilfreich". Ein kindisches Verhalten - nur frage ich mich immer wieder: Was hat das alles hier zu suchen? Von einer Rezension erwarte ich doch nicht in erster Linie eine Aufreihung persönlicher Vorlieben sondern eine sachliche, nüchterne - wenn möglich objektive Information über das jeweilige Produkt. Warum gehen denn all die "Geschmacksversteher" und "aller besten Fans" nicht in die diversen Foren und lassen dort ihrem geistigen Erguss freien Lauf??? Dort könnt ihr doch Euch ohne Ende über Euren Geschmack und Eure Vorlieben streiten bis die Internetleitung glüht. Als Interessent und vermeintlicher Käufer eines Produktes interessieren mich diese persönlichen Meinungen erst einmal nicht. Ich möchte etwas über das Produkt erfahren, so was wie Materialqualität, Aussehen, Klang, Verarbeitung, Haptik etc. Wenn es um Musik geht, habe ich doch die Möglichkeit, diese hier oder wo anders vor dem Kauf, anzuhören. Und dann kann ich doch selber entscheiden, ob mir das Gehörte gefällt oder nicht. Mein Kauf ist doch gerade bei Musik, Literatur und Kunst nicht davon beeinflusst wie ein anderer seine subjektive Wahrnehmung bewertet, sondern einzig und alleine mein eigenes Empfinden. Nun - so viel zu diesem Thema.
Ich "persönlich" finde die neue Platte verglichen mit "The Next Day" deutlich fortschrittlicher, progressiver, sperriger und nicht gefällig. Das macht es für mich einfach spannender nicht nur der Musik zu lauschen sondern vor allem mich auf sie einzulassen. Erst heute Morgen habe ich in einer namhaften Onlinezeitung lesen können [... "melancholisches Album" ...] sei Blackstar. Dem kann ich nicht zustimmen. Der Song Blackstar selber ist etwas melancholisch, mehr vom Gesang als von der Lyrik. Und schon bin beim Gesang angekommen. Die Stimme von Bowie ist bei dieser Platte nicht so druckvoll wie noch bei "The Next Day". Das mag aber daran liegen, dass die Songstrukturen und die etwas zum Teil sperrigen Harmonien einfach jazziger sind. So folgt seine Stimme dieser offenen Grundstimmung der Songs. Manchmal leicht brüchig, sehnsüchtig und mehr nach Innen gekehrt - weniger extrovertiert, wie man das sonst von Herrn Bowie gewohnt ist. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Songs deshalb weniger druckvoll sind. Ich empfinde sie viel eindringlicher und gefühlvoller als noch bei der letzten Platte. Es gibt nun einige Unkenrufe in einigen Medien, dass Bowie mit der neuen Scheibe sein "Erbe verwalte" und "Er weiß, dass er irgendwann abtreten muss". Selten habe ich solch einen ausgemachten Schwachsinn gelesen. Von was bitte soll er denn abtreten? Was ist an der Verwaltung seines Erbes schlecht? Und in welchem Bezug steht dies mit der neuen Scheibe? Aber ich schweife ja schon wieder ab ... man verzeihe mir. Zum Schluss möchte ich all Jenen, die ja bekanntlich alles besser wissen und besser können, dies aber nie unter Beweis haben stellen können, es sei denn, man nimmt ihr Geschreibsel als Leistungsbeweis, zu bedenken geben: Nach so vielen Dekaden die Bowie sich im Pop-Olymp zu behaupten weiß, es noch immer schafft kreativ zu sein, seine Sicht seiner musikalischen und künstlerischen Welt dem geneigten Zuhörer/Zuschauer vermitteln kann - und auch noch Generationen übergreifend zu polarisieren weiß, muss nichts und niemandem mehr etwas beweisen. Am allerwenigsten den "selbst ernannten Bowie-Kennern". Vielleicht sollte einjeder sich einmal etwas zurücknehmen und mal sich selber mit 69 Jahren zu sehen. Ob er dann noch immer Höchstleistung vollbringen wird und ständig das "noch nie Dagewesene" erfindet? Ich glaube kaum, dass wir diesem Anspruch gerecht würden ... und wozu auch? Ich für mich genieße es, wieder einmal mehr eine neue Platte von Bowie hören zu dürfen, die mir für - ich weiß nicht für wie lange - eine (un-)gewisse Zeit eine musikalische Reise in das "Bowieversum" ermöglicht. Ich finde, das ist ein tolles Geschenk. Genießt den neuen Wein im alten Schlauch ... wer weiß wie lange das noch möglich sein wird?!?
Nachtrag für Sammler: Ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass es zu der "normalen" Vinyl-Ausgabe noch eine streng limitierte "Clear Vinyl" Ausgabe gab/gibt, limitiert auf 5.000 Stück. Diese hatte ich mir bereits vor zwei Monaten Online bestellt. Die sieht natürlich klasse aus. Ich habe mir diese Scheibe wirklich auch nur gekauft, um meine Sammlung zu kompletieren und als Hingucker. Anhören tue ich nur die "schwarze Scheibe" - und die klingt wie bereits erwähnt, sehr ausgewogen und glasklar. Also Ihr Lieben ---- noch viel Spaß beim Hören!
NACHRUF: Danke David für Deine unsterbliche Musik und Kunst die Du uns/mir über so einen langen Zeitraum geschenkt hast ! Welch ein grandioser Abschied ! Ein Gentleman bis zum Schluß ! You Are 'Ziggy', You Are 'Heroes' You Are A 'Scary Monster' You Are 'Outside' You Are An 'Earthling' You Are 'Heathen' You Are 'Reality' You Are 'The Next Day' You Are A 'Blackstar' ... forever and a day ... Thank You For The Music !!!
Kommentar Kommentare (21) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2016 5:06 PM CET


Five Years (1969-1973) [Vinyl LP]
Five Years (1969-1973) [Vinyl LP]
Wird angeboten von SEDIVA Deutschland
Preis: EUR 289,07

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit einigen Ausnahmen eine TOP-VINYL-BOX !!!, 30. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Five Years (1969-1973) [Vinyl LP] (Vinyl)
Tja, was soll man sagen? Zunächst einmal die Terminverschiebung von Amazon ist mir ein völliges Rätsel?! So habe ich wohl oder übel bei jpc bestellen müssen und dort wurde mir die Box auch ohne Probleme bereits am 25. Sept. 2015 zugesandt. So viel zum Thema Amazon und Kundenservice ...
Nun zur Box. Eine richtig schwere Angelegenheit muss man schon attestieren. Jede einzelne Vinylscheibe hat ein Gewicht von 180g. Das aber sagt nichts über die Qualität aus, obwohl damit immer wieder geworben wird. Vielmehr wäre es Zeit, mal das Presswerk zu nennen. Anyway ...
Die Platten sind in einem sehr stabilen und wertig anmutendem Schuber untergebracht. Was ich besonders lobenswert finde ist das ausführliche Begleitbuch mit unglaublich vielen Informationen wie die Entstehungsgschichten der einzelnen Platten von den Produzenten selber kommentiert (Tony Visconti, Ken Scott). Dazu Reviews aus verschiedenen Music-Mags und Zeitungen aus den jeweiligen Jahren. Das Vorwort selber ist von Ray Davis (The Kinks).
LP 1: "David Bowie aka Space Oddity". Klappcover, innenseitig bedruckt mit den Songtexten, Innersleeve weiss, antistatic, zusätzlich noch ein Repro des originalen Innersleeves. Seltsam ist, dass man kein Hochglanzcover verwendet hat, wie seinerzeit beim Original. (Hierfür ein Stern Abzug). Klang ist hervorragend ausbalanciert. Fazit: Schön finde ich, dass man sich weitestgehend ans Original gehalten hat, klanglich war man nicht übermotiviert (kein Loudness-War), lediglich das Material für das Cover ist zu beanstanden.
LP 2: "The Man Who Sold The World". Normales Cover (UK Release), Innersleeve weiss, antistatic, zusätzlich noch ein Repro des originalen Innersleeves. Das Material für das Cover fühlt sich an wie eine Canvas-Leinwand. Klanglich finde ich persönlich ist das Remaster zu bass-lastig - ist wohl dem Produzenten Tony Visconti geschuldet, da er ja bekanntlich auch den Bass spielt. Aber ansonsten sind die Aufnahmen gut abgemischt, sehr detailreich und vor allem keine übertriebene Clearance. Fazit: Alles in allem hervorragend gelungenes Remaster und Design bis auf die Vorderseite des Covers, dort ist das Parlophone Logo aufgedruckt. Das hätte man sich sparen können, weil störend.
LP 2: "Hunky Dory". Normales Cover (UK Release), Innersleeve weiss, antistatic, zusätzlich noch ein Repro des originalen Innersleeves und Reprint des Lyric-Sheets. Klanglich ist auch diese Abmischung sehr ausgewogen, hier nicht zu bass-lastig, da von Ken Scott produziert. Fazit: Super Klang, tolle Reproduktion des Covers (Glossy).
LP 3: "The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars". Normales Cover (UK Release), Innersleeve weiss, antistatic, zusätzlich noch ein Repro des originalen Innersleeves und Reprint des Lyric-Sheets. Klanglich ist es das Remaster aus 2012, was schon damals sehr gut war. Fazit: Auch hier hat man sich an die Originalvorlage des UK-Release gehalten bis auf das unnötige Parlophone Logo auf der Front, klanglich ebenfalls top.
LP 4: "Aladdin Sane". Klappcover, Reprint des Innersleeve mit Lyrics, Innersleeve weiss, antistatic. Klanglich eine Katastrophe (siehe meine Kritik zum 40th Anniversary Release). Fazit: Design gibt es nichts zu mäkeln (wohltuend: keine Logo von Parlophone auf der Front!). Was mich hier ärgert ist, dass man tatsächlich das viel kritisierte Remaster von 2013 genommen hat. Das wird den ursprünglichen Aufnahmen einfach nicht gerecht (Bässe dünn, Höhen spitz und zum Teil klirrend, bei einigen Tracks unangenehmes Rauschen). Hier gibt es deutlich Minuspunkte.
LP 5: "Pinups". Normales Cover (UK Release), Innersleeve weiss, antistatic, zusätzlich noch ein Repro des originalen Innersleeves und Reprint der damaligen Beilage. Klanglich gibt es auch hier nichts zu beanstanden, eher sehr konservativ abgemischt. Fazit: Auch dieses Repro ist sehr gelungen und für Klangfetischisten eine gelungene Abmischung. Für mich persönlich gehört dieses Album zu den schwächeren Alben von Bowie der 70ern. Einzig und allein "Sorrow" kann überzeugen. Man merkt schon hier, dass die Luft raus war.
LP 6: "Live Santa Monica '72". 2-LP, normales Cover, Innersleeves weiss, antistatic, zusätzlich noch ein Repro der originalen Innersleeves. Klanglich stammt das Remaster aus 2008. Schon damals hat man versucht so viel wie möglich aus den Aufnahmen zu machen. Hierzu gibt es einige Kritiken im Internet, auch hier bei Amazon bezüglich des Klanges und die Beschneidung einiger Tracks. Ich selber habe noch eine Bootleg CD aus Anfang der 90er, die sind erstaunlicherweise besser als die hier vorliegenden Aufnahmen. Fazit: Warum man sich hier nicht die Mühe gemacht hat ein neues Remaster mit der Originallänge der Tracks kann ich nicht verstehen. Ebenfalls fehlt das Konzertplakat der Originalausgabe aus 2008 (die heute Sammlerwert hat). Ansonsten hat man sich an das Original gehalten und wohltuend auch hier kein Parlophone Logo.
LP 7: "Ziggy Stardust - The Motion Picture Soundtrack". 2-LP, Klappcover, Innersleeves weiss, antistatic, zusätzlich noch ein Repro der originalen Innersleeves (30th Anniversary Edition 2003). Klanglich gibt es nichts zu beanstanden. Hier wurde das Remaster aus 2003 verwendet. Fazit: Klanglich wurde schon damals so ziemlich alles rausgeholt, was rauszuholen war. Es waren auch schon 1983 einige klangliche Defizite, aber in Anbetracht der Entstehung der Live-Aufnahmen aus 1973, finde ich aber gerade die Live-Atmosphäre sehr authentisch. Warum man unbedingt die 30th Anniversary Edition als Grundlage für das Cover verwendet hat, kann ich nicht sagen. Persönlich bevorzuge ich das Original aus 1983.
LP 8: "The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars (2003 Ken Scott Mix)". Normales Cover, Innersleeves weiss, antistatic, zusätzlich ein Innersleeve im Reprolook des Originalsleeves von 1972 bis auf die Hintergrundfarbe, schwarz mit weisser Schrift. Die Vorderseite des Covers und die Rückseite des Covers ist ebenfalls anders. Hier wurden Photos aus dem Ziggy Stardust Shooting verwendet. Fazit: Klanglich ist das bislang die beste Veröffentlichung, sehr räumlich, sehr transparent, trockene Bässe, die Akustikgitarren kommen besser zur Geltung. Insgesamt hat Ken Scott hier sehr viel mit Phasern und Echoes gearbeitet. Absolut gelungen. Das original war 2012 als sogenannte "40th Anniversary Vinyl Edition" erschienen (EMI ‎– DBZSX 40, EMI ‎– 5099946361417) eben mit jener DVD mit dem Ken Scott Mix. Lediglich das Parlophone logo auf der Coverfront stört.
LP 9: "Re:Call 1". 2-LP, normales Cover, Innersleeves weiss, antistatic, 2 Innersleeves mit Aufnahmedaten, Credits etc. Klanglich auf Top-Niveau. Fazit: Persönlich finde ich das Cover nicht sonderlich originell. Hier hätte ich mir mehr Fanatsie der Designer gewünscht. Ein schönes Klappcover mit z.Bsp. einer Fotocollage aus den "Five Years", meinetwegen auch mit Zeitungsauschnitten etc. Wenn ich mal Zeit finde, kreiere ich mal so ein Cover und poste es hier. Die Auswahl der Songs ist gut, aber leider nicht vollständig. Klangqualität jedoch ist vorbildlich, schöne Monoaufnahmen dabei.
Fazit für die Box: Wie bereits erwähnt fehlen doch einige Tracks wie z.Bsp. die Hunky Dory Outtakes, oder "Lightning Frightning" aus den Man Who Sold The World Sessions, "Growin' Up" Pin up Sessions, "Sweet Head" Ziggy Stardust Sessions, etc pp., um nur einige zu nennen. Hier hätte ich mir bei der Re:Call eine dritte LP gewünscht. Die Box it dem Schuber selber ist sehr stabil in der Ausführung. Wehrmutstropfen hier ist, dass man die einzelnen Cover nicht in Klarsichthüllen verpacken kann, weil sie sonst nicht in den Schuber passen. Normalerweise habe ich alle meine Platten in Klarsichthüllen. Das aber kann man ja verschmerzen, weil die Cover ja im Schuber gut geschützt aufbewahrt werden. Positiv ist, das sämtliche Vinylscheiben in Antistatic-Innersleeves aufbeahrt sind. Das ist absolut vorbildlich, weil nicht üblich. Besonders schön auch, dass man sich weitestgehend an die Originale gehalten hat (UK Releases wohlgemerkt). Das Buch selber ist ebenfalls ein Gewinn, weil inhaltlich nicht wie sonst üblich, die Selbstbeweihräucherungspolitik hier die Oberhand gewonnen hat. Alles in allem eine sehr wertige Box die schnell an Sammlerwert gewinnen wird. Auch die Haptik ist einfach toll und ein wirklicher "Eyecatcher". Preislich ist das auch im Rahmen, wobei ich den EK (zweistellige Gewinnmarge) kenne, durch einen Bekannten, der in einem Musikladen arbeitet. Ich persönlich bereue den Kauf nicht. Zugreifen - solange es diese Box nocht gibt!
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 22, 2016 8:48 PM CET


Der Monstrumologe und das Drachen-Ei: Roman
Der Monstrumologe und das Drachen-Ei: Roman
von Richard Yancey
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Where is the plot? Where is the punch line?, 16. September 2015
Ich hatte das Vergnügen bislang alle Bände mit großem Genuß zu lesen. So freute ich mich schon ungeduldig auf das Finale. Sobald es erschien, habe ich sofort zugeschlagen, es mir beiseite gelegt, um es "naiv" zu sagen, aufzusparen für die Trockenzeit. Seit circa drei Wochen kaue ich nun an dem Buch. Nicht nur dass man ständig den Faden verliert - das Buch besitzt einfach keinen Lesefluss. Was bitte soll die Pseudo-Prosa? Ein ständiges Hin und Her zwischen der Kindheit des Wills, dann mal wieder das Gejammer des greisen Professors um wieder in die Gegenwart des Wills und seinen Gedanken über seine Vergangenheit. Und immer wieder, meist zu Kapitelbeginn, diese Scheinprosa. Wo sind die rasanten Monsterverfolgungen, die gruselige Atmosphäre bei der man einerseits fasziniert ist und andererseits Abscheu empfindet? Ich hoffe, ich kann mich noch irgendwie dazu durchringen, das Buch zu Ende zu lesen. Jammerschade, einen solch gelungenen Zyklus so kaputt zu dichten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2015 10:14 AM MEST


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2.0 von 5 Sternen Wenn Sicherheit zur Bedrohung wird, 6. September 2015
War die Vorgängerversion noch richtig gut, weil schonend mit den Resourcen umgegangen wurde, so ist diese neue Version ein Absturz. Egal was man am Rechner gerade macht, alles wird verzögert, Software, die vorher ohne Probleme funktionierte, wird permanent im Hintergrund gescannt. Im Internet surfen wird zur Qual, so als ob man mit einem 56-K-Modem unterwegs wäre. Nach einem Monat hat es mir dann doch gereicht. Ich habe diesen Müll deinstalliert ... und siehe da ... mein Rechner läuft wieder wie am Schnürchen und Internet mit DSL-Speed. Meine Empfehlung: Finger weg!


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