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Rezensionen verfasst von
T. Langhein "ElAlacran" (Kaltenkirchen)
(REAL NAME)   

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Count Me in
Count Me in
Preis: EUR 21,65

4.0 von 5 Sternen I cam to fight, I came to win...Count me In!, 20. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Count Me in (Audio CD)
...so lautet es im gleichnamigen Song "Count me in" und dieses Album der Jungs aus Boston kann man getrost zu der Rubrik "kämpfender und gewinnender Hardcore" zuzählen.
Hier steckt, wie der Vorrezensent schon schrieb, 100% Hardcore in jedem einzelnen Song dieses lange auf sich warten lassenden Werks von DBD.
Extrem angepisste Lyrics und dementsprechendes Shouting passen auch hier wunderbar zu der wirklich rohen, aber dennoch in meinen Augen sehr angenehmen Produktion. Selten höre ich ein Album, bei dem der Bass so prägnant "knarzend und polternd" herauszuhören ist, was meiner Meinung nach jedoch gerade zu Musikstilen wie Hardcore perfekt passt und gerne öfter produktionstechnisch eingesetzt werden könnte.

Zu den einzelnen Songs an sich gibt es nicht soviel zu sagen, was für mich persönlich auch der einzige kleinere Kritikpunkt ist...die Songs sind einfach mit zu wenig Abwechslung versehen. Dieses Manko auszugleichen ist den Jungs allerdings dafür auf "Better ways to die", dem Nachfolgealbum sehr gut gelungen.
Sicherlich waren extrem abwechlunsgreiche und verschachtelte Titel im Hardcore noch nie typisch und auch nicht Ausdrucksweise der Musik, aber mir fehlt es hier einfach bei einigen Songs etwas an Wiedererkennungswert, was beim Nachfolgealbum wie gesagt besser gelungen ist. Einzig und allein "Count me in" und "Break through it all" haben für mich einen unverkennbaren Wiedererkennungswert. Alle anderen Songs sind 100% Hardcore und gut, allerdings wünscht man sich beim Hören hier und da doch die ein oder andere "Überraschung" für Hardcoreverhältnisse.
Dafür gibts für mich auch einen Stern Abzug.
Ansonsten ein reines authentisches Hardcorealbum, ohne Metalcore-Anleihen und sonstigen Schnickschnack, das durch die unverkennbare Stimme des Frontmanns und eine "rohe" Produktion ihren Effekt wunderbar erzielt...das man zu der Musik abgehen muss.


Better Ways to die
Better Ways to die
Preis: EUR 21,64

5.0 von 5 Sternen unglaublich authentisch rüberkommender Hardcore!, 19. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Better Ways to die (Audio CD)
Für mich ist Death before Dishonor eine der überzeugendsten und eine der am authentisch wirkendsten Hardcorebands aus meinem Sammelsurium an verschiedensten Bands aus eben jener Szene.
Mit "Count me in", ihrem Vorgängeralbum, legten sie ein durch und durch mit typischen Eigenschaften des Hardcore durchsetztes starkes Album vor, das meiner Meinung nach von "Better ways to die" aber noch übertroffen wird.
Denn im Verhältnis zu "Count me in" haben es die Bostoner Jungs auf ihrem neuesten Werk geschafft einen richtig oldschooligen Einschlag mit einigen akzentuiert eingesetzten Neuerungen (gibt sogar mal einen cleanen Gitarrenpart) zu kombinieren.
Auch die Produktion dieses Albums passt auf ganzer Linie zu der Musik und könnte meiner Ansicht nach kaum perfekter auf die Band zugeschnitten sein.
Die Drums klingen druckvoll und sind mit einem sehr "realen" Sound belassen worden, dazu die aggressiven Gitarren und wiedermal (wie auch bei "Count me in") ein schön herauszuhörender knarziger Bass. Wobei hierbei die gesamte Produktion noch etwas differenzierter und "sauberer" als beim Vorgängeralbum klingt, ohne dabei zu "glatt" zu erscheinen und dennoch einen "warmen" Gesamtsound besitzt. Für mich persönlich so absolut genau richtig.
Das entscheidende an DBD allerdings ist das über alles thronende Stimmorgan vom Frontmann! Für mich wiedermal perfekt auf Hardcore zugeschnitten...angepisst, tief, voluminös und so als wenn der junge Mann passionierter Whiskeytrinker und neben der Musik auch noch Anheizer einer Ultras-Tribühne beim Fußball wäre.
Dazu die wirklich oft eingesetztn Gangshouts, die für mich auch eben etwas entscheidendes sind, was den Hardcore ausmacht und auch tatsächlich beim Hörer den Eindruck erwecken, als wenn ein gesamter "Fanblock" die Parts eingeshoutet hätte. Generell übernimmt auch nicht nur der Frontmann komplett die Shouts, was wiederum für gelungene Abwechslung sorgt.
Für mich also ein rundum gelungendes Hardcorealbum mit einem nicht unerheblichen oldschooligen Einschlag, der mir sehr gefällt.
Man muss erwähnen das nicht alle Songs auf dem selben sehr hohen Niveau sind, denn meiner Ansicht nach fallen z.b "Coffin Nail" und "Black Cloud" sowie "No more Lies" ein wenig ab.
Dafür überzeugt der Rest der Songs auf ganzer Linie, allen voran mein Anspieltipp "So far from home", der für mich stärkste Song auf dem Abum.
Wer auf Hardcore mit genretypischer angepisster Grundstimmung, Toughguy-Attitüde, vielen Gangshouts und oldschooligem Einschlag steht, dem kann ich "Better ways to die" absolut empfehlen!


Perseverance
Perseverance
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hardcore wie er sein muss!, 19. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Perseverance (Audio CD)
Ersteinmal vorweg: Für mich ist das Album "Perserverance" definitiv noch wesentlich stärker dem Hardcore zuzuordnen als dem Metalcore (in welche Richtung sich Hatebreed meiner Meinung nach erst auf den nachfolgenden Alben zunehmend entwickelten).
Wer also all die typischen Charakteristika des Hardcore sucht, der wird mit diesem energiegeladenen Album 100% fündig!
Die bekannten und unverwechselbaren aggressiven Shouts von Frontmann Jamey Jasta, hauptsächlich Songs im 2-3 Minuten Rahmen, präzise und rythmusdienlich eingesetzte Drums (die extrem auf diesem Album zum "Abgehfaktor" beitragen), brutale und klassisch dem Hardcore entsprechende Gitarrenriffs (hier in tiefem Tuning) und für mich eine der Hardcorehymnen überhaupt ("I will be heard") machen dieses Album im Gesamtpaket zu einem Album, das man getrost als 100% Hardcore unterzeichnen kann!

Allerdings entspricht dieses Album dadurch wie gesagt auch eben "nur" dem reinen Hardcore und wer eher Metalcore sucht, mit ausgeprägterer Gitarrenarbeit, abwechslungsreicheren und anspruchsvolleren Songstrukturen und stärkerer und häufigerer Melodieführung, der wird mit diesem Album sicherlich eher nicht so stark Freundschaft schließen. Man sollte sich dann lieber an den späteren Werken der Band und ganz besonders dem aktuellen Output der Band orientieren!

Wem es um brutalen und energiegeladenen Hardcore geht, der für mich vom Shouting her vom meiner Ansicht nach besten Shouter der Hardcore/Metalcore-Szene getragen wird, dem kann ich dieses Album wärmstens empfehlen!


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