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Beiträge von Clan Alba
Top-Rezensenten Rang: 21.560
Hilfreiche Bewertungen: 101
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Rezensionen verfasst von Clan Alba
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Die Schotten besser verstehen, 7. April 2011
Die dritte offizielle Sprache der Schotten ist das Scots, das sich als ein sehr eigenständiger Dialekt aus dem Englischen und dem Skandinavischen über die Jahrhunderte entwickelt hat. Dabei sind eine ganz Reihe regional unterschiedlicher Varianten in weiter Verbreitung erhalten geblieben, die heute noch kommunikativ gepflegt werden. Um die Schotten also auch wirklich gut verstehen zu können, erscheint es sinnvoll sich ein wenig mit dem Scots auseinanderzusetzen. Mittels des übersichtlichen Handbuches und der CD ist dafür eine sehr gute Hilfestellung gegeben. Vor allen Dingen der von einer Schottin von der Insel Arran besprochene Silberling, der auch einige dieser regionalen Sprachvariationen aus unterschiedlichen Regionen zu Gehör bringt, verdeutlicht schon allein beim Zuhören ohne Begleitbuch, dass sehr viele Parallelen zu den skandinavischen Sprachen existieren. Sehr gut beispielsweise der Abschnitt falsche Freunde im Buch, in welchem die unterschiedliche Bedeutung gleichlautender Worte des Englischen und des Scots vorgestellt werden, die das eine oder andere Missverständnis zu verhindern helfen. Die vorgestellten gebräuchlichen Phrasen und Begriffe aus dem Alltag geben zudem auch einen kleinen Einblick in typische Traditionen und die schottische Mentalität. Sprachführer und CD erleichtern dem Leser und Schottlandreisenden das Verständnis so mancher Konversation, die er auf der Straße hört oder in die er selbst mit einbezogen ist, wenngleich sie letztlich wohl nur eine ordentliche Grundlage und Einführung zum Lernen der Sprache liefern und nicht den Anspruch darauf erheben das Scots nach der Lektüre perfekt beherrschen zu können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Die Schotten verstehen, 7. April 2011
Die dritte offizielle Sprache der Schotten ist das Scots, das sich als ein sehr eigenständiger Dialekt aus dem Englischen und dem Skandinavischen über die Jahrhunderte entwickelt hat. Dabei sind eine ganz Reihe regional unterschiedlicher Varianten in weiter Verbreitung erhalten geblieben, die heute noch kommunikativ gepflegt werden. Um die Schotten also auch wirklich gut verstehen zu können, erscheint es sinnvoll sich ein wenig mit dem Scots auseinanderzusetzen. Mittels des übersichtlichen Handbuches und der CD ist dafür eine sehr gute Hilfestellung gegeben. Vor allen Dingen der von einer Schottin von der Insel Arran besprochene Silberling, der auch einige dieser regionalen Sprachvariationen aus unterschiedlichen Regionen zu Gehör bringt, verdeutlicht schon allein beim Zuhören ohne Begleitbuch, dass sehr viele Parallelen zu den skandinavischen Sprachen existieren. Sehr gut beispielsweise der Abschnitt falsche Freunde im Buch, in welchem die unterschiedliche Bedeutung gleichlautender Worte des Englischen und des Scots vorgestellt werden, die das eine oder andere Missverständnis zu verhindern helfen. Die vorgestellten gebräuchlichen Phrasen und Begriffe aus dem Alltag geben zudem auch einen kleinen Einblick in typische Traditionen und die schottische Mentalität. Sprachführer und CD erleichtern dem Leser und Schottlandreisenden das Verständnis so mancher Konversation, die er auf der Straße hört oder in die er selbst mit einbezogen ist, wenngleich sie letztlich wohl nur eine ordentliche Grundlage und Einführung zum Lernen der Sprache liefern und nicht den Anspruch darauf erheben das Scots nach der Lektüre perfekt beherrschen zu können.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein zauberhaftes Meisterwerk der gezeichneten Filmkunst, 3. April 2011
Außergewöhnlich in seiner Art, aber mit bezaubernd schönen und inspirierenden Bildern ist der Animationsfilm The Illusionist des Franzosen Sylvain Chomet, eine LowBudget-Produktion, die 2011 für den Oscar nominiert war jedoch dem Hollywood-Streifen Toy Story 3 den Vortritt lassen musste. Der Film basiert auf einem Drehbuch von Jacques Tati und erzählt in anrühriger Weise vom Niedergang der Kleinkunst und des Varietés zum Ende der 50er Jahre des 20.Jahrhunderts. Der gezeichnete französische Protagonist ähnelt denn auch in verblüffender Weise in der Gestalt und im Benehmen dem Tati-Charakter M.Hulot bzw. dem skurrilen Franzosen selbst. Er reist, immer wieder aufs Neue von modernen Entwicklungen verdrängt, von den Bühnen in Paris zunächst nach London, um nach einem Abstecher auf die schottischen Inseln Mull und Iona - hier wird gerade die Ankunft der Elektrizität auf der Insel gefeiert und nach dem Auftritt des Zauberers flugs eine Music-Box installiert - schließlich in Edinburgh in Little Joes Hotel, einer etwas zwielichtigen Künstlerabsteige, zu landen. Die schottische Hauptstadt ist dabei in akribischer Genauigkeit nach zeitgenössischen Fotografien aus den 50er Jahren sehr authentisch illustriert und dargestellt. Auch das so zuverlässig wie beständig wechselnde Licht und das schottische Wetter entging nicht der Aufmerksamkeit der Produzenten und Zeichner. Neben dem Zauberer und seinem weißen, sehr eigenwilligen Kaninchen gehört ein junges Mädchen, Alice, von der Insel Iona zu den gezeichneten Hauptdarstellern. Sie glaubt, dass der große, ältere Herr im Anzug tatsächlich des Zauberns mächtig ist, folgt ihm und begleitet ihn schließlich nach Edinburgh. Ihre jugendlichen und geldintensiven Wünsche, ihre Hoffnung auf ein weniger ärmliches Leben treiben den Zauberer in immer neue Schwierigkeiten, denn er sieht sich außer Stande sie mit der Wahrheit zu konfrontieren. Es wird kaum gesprochen in diesem Film, was sich nur zum Teil auf der natürlichen Sprachbarriere zwischen Frankreich und Großbritannien begründet, Alices wenige Worte sind zudem auf Gälisch. Kommuniziert wird in erster Linie über Blicke, Gestik und Handlungen der Akteure. Das knapp 80 Minuten lange Werk hinterlässt einen sehr tiefen Eindruck und wirkt lange nach. Man identifiziert sich mit den dargestellten Personen, freut sich und leidet mit ihnen an der alltäglichen Tristesse, wartet womöglich auf das Happy End. Der Film The Illusionist, der nur sporadisch auf 3-D-Effekte setzt, wirkt mit seinen fantastischen Zeichnungen und zauberhaften Illustrationen vor allem im Kino auf einer großen Leinwand, verliert daher leider ein wenig im heimischen Pantoffelkino, deshalb nur vier Sterne. Als Bonus findet sich u.a. ein sehr interessantes, längeres Gespräch mit Sylvain Chomet.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Whiskykunde für Einsteiger, 14. Januar 2011
Whisky erfreut sich stetiger, beizeiten sogar zunehmender Beliebtheit. Nicht nur als stilvolles Getränk, sondern auch als Finanzanlage, die hohe Renditen bringen kann, wenn man nicht der Versuchung erliegt, das geldwerte Nass durch die Kehle rinnen zu lassen.... Fabian Pfister hat seine innige Leidenschaft zum 'Wasser des Lebens' im Kultbuch Malt Whisky dargestellt. Sehr überzeugend und sehr persönlich. Zunächst beschreibt er die Kulturgeschichte, um dann sehr ausführlich und gut verständlich auf den Produktionsprozess einzugehen. Im Kapitel Genuss kommt er schnell von der allgemeinen Einleitung zu seinen sehr subjektiven, aber durchaus wohlklingenden Empfehlungen, womit ein guter Whisky begleitet werden könnte oder sollte. Und auch der Sternekoch Johann Lafer kommt mit einigen Rezepten für süße Verführungen unter Zugabe von Whisky zu Wort. In der zweiten Hälfte des Buches, die Pfister mit einer kleinen Sammlung aus Sprüchen, Zitaten und Sprichworten ' dankenswerterweise im englischen Original ' einleitet, widmet er sich den regionalen, geschmacklich mitunter gravierenden Unterschieden zwischen den schottischen Single Malts. Er stellt verschiedene Destillerien aus den jeweiligen Gebieten vor, deren Namen man als Whisky-Greenhorn teilweise doch schon gehört haben könnte, andere dürften gänzlich unbekannt sein. Whiskykenner, die einen Single Malt Whisky wohl niemals als trendiges Kultgetränk bezeichnen würden, mögen hier die Auswahl der Destillerien in Frage stellen, für den Einstieg ins Thema ist sie jedenfalls gut geeignet. Die Geschichte der Brennerei wird hier kurz umrissen, ebenso Besonderheiten rund um die Whiskyproduktion am Ort sowie die geschmacklich hervorstechenden Eigenheiten. Kleine Exkurse führen den Autor schließlich nach Irland und Deutschland. Insgesamt erscheint das mit vielen Bildern illustrierte Buch sehr gut, beinahe liebevoll recherchiert und bietet einen guten Einstieg ins das Thema Whisky.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Umfassender Grundwortschatz, 9. Januar 2011
Gälisch, eine Sprache die einst per Dekret verboten worden und vermeintlich dem Untergang geweiht war, erfreut sich heute glücklicherweise im eigenen Land wieder einer wachsenden Beliebtheit. Eigene Radio- und Fernsehprogramme der nationalen Sender zeugen davon, auch die Schulen haben die alte Sprache Schottlands längst wieder auf dem Lehrplan und erhalten damit dieses wichtige, kulturhistorisch bedeutsame Gut. Vor allem die Folkmusikszene war und ist ein Garant für die Pflege des Gälischen, klingt es doch insbesondere im Gesang zwar ungewöhnlich, aber dafür ausgesprochen angenehm und beinahe reizend. Für einen Ausländer sind die zuweilen absurd anmutenden Buchstabenkombinationen jedoch böhmische Dörfer und dennoch gibt es genug Zeitgenossen, die sich gern und mit Inbrunst gerade dieser Sprache widmen und sie selbst auch erlernen wollen. Der Autor hat die Herausforderung angenommen und eine Zusammenstellung der wichtigsten, aktuellen Worte und Begriffe aufgelistet. Dies ist schon allein deshalb bemerkenswert, weil das Gälische in erster Linie auf mündlichen Überlieferungen beruht und für die gleichen Ausdrücke oft regional sehr unterschiedliche Schreibweisen bekannt sind. So beruft er sich konsequent auf die modernen Richtlinien der Gaelic Orthographic Conventions (GOC). Zu finden sind zahlreiche Wortneuschöpfungen, die es der alten Sprache erlauben auch im zeitgemäßen Gebrauch zum Einsatz zu kommen. Es fehlen weder das Computerwesen (coimpiutaireachd) noch die Autobahn (mòr-rathad) oder die Mobilität (gluasadachd). Das Wörterbuch bietet eine ausgezeichnete Hilfe zur direkten Übersetzung von gälischen Texten ins Deutsche, ohne die sonst etwas umständlichen Umwege über das Englische. Bestimmte Redewendungen und Sprichwörter sind ebenfalls aufgeführt, genauso wie Wortartangaben und Kasusformen. Leider wurde auf die Darstellung der phonetischen Schreibweise verzichtet. Der Nutzer findet also nur die Übersetzung und nicht die zuweilen extrem von der geschriebenen Darstellung abweichende Aussprache der Worte und Idiome. Trotz des Fehlens der Lautschrift ein empfehlenswertes Werk mit gut 15.000 Einträgen für all diejenigen, die sich mit dieser einzigartigen Sprache intensiver auseinandersetzen möchten.
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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Für Schottland-Neulinge, 3. Dezember 2010
Schottland gehört wohl zu den Ländern dieser Erde, die ganz besonders mit Klischees, Vorurteilen und besonderen Eigenheiten behaftet sind und um ihr Image zu kämpfen haben. Schottlandkenner wollen und können diese längst nicht mehr hören, diejenigen jedoch, die vom Land noch nicht so viel wissen, finden darin durchaus Anregungen, um die Neugier und das Interesse am Land und an den Menschen zu wecken. Genau hier setzt das Kultbuch Schottland an, das streng nach Alphabet viele dieser ' kultigen - Dinge abarbeitet. Die bewegte Geschichte, Personen des aktuellen Zeitgeschehen, Dinge des täglichen Lebens, schottische Eigenarten kommen zu Wort, von A wie Auld Lang Syne über H wie Haggis bis hin zum W wie Whisky, ohne sie subjektiv zu werten. Der Autor Matthias Vogt widmet jedem Thema eine Doppelseite, illustriert jeweils einseitig mit einem, meist großformatigen Foto. Bei der Bildauswahl finden sich einige Motive, die man schon oft gesehen hat, andere sind leider seitenverkehrt gedruckt, wieder andere werden ganz pfiffig im Goldrahmen präsentiert, so z.B. eine Nahaufnahme von Porridge auf der Seite Geiz. Die Titelseite ist aufwändig, teils im Hochglanzdruck gestaltet, das Buch selbst überzeugt durch seine ansprechende und übersichtliche Aufbereitung. Einige Themen stellt Vogt ausführlicher auf vier Seiten vor. Hierzu gehören die Abschnitte über Robert Burns, Edinburgh, Glen Coe, Golf, die Hebriden, über Highland Games, Loch Ness, Charles Rennie Mackintosh, Maria Stuart, die Orkney Inseln, Sir Walter Scott, Tartan und natürlich Whisky. Bei der Themenwahl überrascht er dankenswerterweise zudem mit dem ' schottischen ' Kultgetränk Irn Bru, mit Abhandlungen über Andrew Carnegie, Alexander Fleming oder Robert Louis Stevenson, die in anderen, ähnlich konzipierten Publikationen gerne einmal unter den Tisch fallen. Die Texte sind sprachlich nicht immer überzeugend und lassen oft auch, wohl aus Platzgründen, den inhaltlichen Tiefgang fehlen, reichen aber unbedingt aus für einen Einstieg und gefälligen Überblick über das jeweilige Thema. Augenzwinkern inklusive. Hin und wieder schleicht sich ein Druckfehler ein, leider zuweilen auch im Fettdruck, was im konkreten Fall besonders schade ist (Kapitel Gälisch). Dennoch gut und flüssig lesbar und wer mehr Informationen zu den einzelnen Themen möchte, der wird sie in den einschlägigen Medien zu finden wissen oder am besten gleich vor Ort einmal nachschauen. Gut geeignet also für angehende Schottland-Fans.
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4.0 von 5 Sternen
Reizende Geschichte, 23. November 2010
Einen amüsanten Einblick in das Leben schottischer Hochlandschafe gibt das Buch von Elfi Schöniger. In Die Legende von Conner MacSheep aus der Edition Schöne Bücher beschreibt sie das keineswegs langweilige Dasein der Hauptperson Conner von seiner Geburt, der Zeit als niedliches Lämmchen bis hin zu den Abenteuern eines Teenie-Widders. Die Autorin erläutert beinahe beiläufig viele schottische Traditionen und Eigenheiten, wie beispielsweise Ablauf und Inhalt von Highland Games, die hier natürlich von Vierbeinern bestritten werden. Ein kurzweiliger Lesespaß für Jung und Alt, der sich auch gut zum Vorlesen eignet. Im Anhang, des mit keltisch anmutenden Motiven selbst illustrierten Buches, finden sich einige Rezepte für süße schottische Delikatessen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Eine ganz besondere Sprache, 23. November 2010
Sprachen lernen war und ist immer eine Herausforderung, vor allem für Zeitgenossen fortgeschrittenen Alters. Erfahrungen bestätigen, dass wirkliches Erlernen am Besten durch intensiven Aufenthalt im entsprechenden Kulturkreis möglich ist, inklusive aller dort vorhandenen Dialekte und Sprachmelodien. Schottisch-Gälisch gehört sicher nicht zu den populärsten Landessprachen, die ein Aneignen sinnvoll erscheinen lassen. Dennoch, vielleicht auch gerade aus diesem Grunde, hat sich Michael Klevenhaus mit der Gründung des Deutschen Zentrums für Gälische Sprache und Kultur dieser Aufgabe ganz besonders gewidmet. Bekannt und beliebt sind seine alljährlichen Sprachkurse auf den Hebriden, bekannt auch das Filmfestival Film Alba, an dem er maßgeblichen Anteil hat und damit einen erheblichen Beitrag leistet zum Erhalt dieser auf dem Keltischen beruhenden Sprache. Wer die gälischen Schreibweisen im Westen des schottischen Hochlandes und auf den Inseln schon gesehen hat oder gar versuchte sie zu lesen, wird daran zweifeln, dass diese Worte für einen Nicht-Einheimischen überhaupt erlernbar sind. Abhilfe verspricht nun das Lehrbuch der Schottisch-Gälischen Sprache, das Michael Klevenhaus herausgegeben hat. Nach einer ausführlichen Einführung in die Geschichte der Sprache, von ihrer Herkunft bis zur heutigen Verwendung, folgt zunächst eine Erklärung zu Alphabet und Aussprache, bevor die eigentlichen Lernkapitel, 40 an der Zahl, beginnen. Das Werk ist auch geeignet zum Selbsterlernen, wobei allerdings die eingestreuten Partnerübungen etwas problematisch werden könnten. Sehr hilfreich und überaus wichtig zur Aufnahme der besonderen Sprachmelodie des Gälischen ist das aufmerksame Hören der beigefügten CD, welche die Dialoge der Kapitel akustisch wiedergibt. Im Begleitheft zur eigenständigen Kontrolle des Lernstandes sind die Übersetzungen aller Dialoge zu finden, dazu Grammatiktabellen und Hilfestellungen zu den einzelnen Übungen. Und jetzt: Suas leis a' Ghàidhlig!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein liebevoll feinsinniger Reiseführer, 23. November 2010
Das Buch von Heinz Ohff ist kein Reiseführer im eigentlichen Sinne. Fotos und Abbildungen sucht man vergeblich. Dafür hält der leider schon verstorbene Autor eine Ode auf das Land, zu dem er seit seiner Militärzeit im Norden Afrikas eine ganz besondere Beziehung hat, als er nämlich erstmalig mit schottischen Soldaten (Glaswegians) in Berührung kam ' seine Freundfeinde, wie er sie später nannte ' und eine enge Freundschaft mit ihnen schloss. Und mit ihrer Stadt und ihrem Land, von deren Herzlichkeit, Freundlichkeit und Offenheit er immer wieder angetan war. Trotz allen Lobes, das er durch Zitate anderer Literaten noch unterstützt, stellt Ohff auch die Schattenseiten dar, verschweigt nicht soziale Probleme, wirtschaftliche oder städtebauliche Unzulänglichkeiten. Er erklärt aus seiner subjektiven Sicht, manchmal auf ironische, aber nicht verletzende Weise die diversen Klischees, die Sprache, die Differenzen im Großen und im Kleinen, mit England, zwischen den Städten, unter den Regionen. Fakten aus der Geographie und Geschichte des Landes und ihre Persönlichkeiten, Erfinder und Erfindungen, Poeten und Kulturschaffende werden allenthalben beschrieben und des öfteren auch augenzwinkernd vorgestellt. Und er zeichnet mit seinen Worten Bilder, welche die schon erwähnten, mithin fehlenden Fotografien problemlos zu ersetzen vermögen. Die 206 Seiten sind von Anfang bis Ende ein großer, kurzweiliger und informativer Lesespaß, der Lust macht auf Land und Leute, ohne sich dabei in einer endlosen Litanei von Daten und Zahlen zu verhaspeln oder schlicht im schnöden Überschwang zu schwelgen. Auch oder gerade wer Schottland nicht kennt ist mit diesem Schmöker zum Schmunzeln und Lernen bestens aufgehoben. Man sollte ihn also unbedingt vor einer Reise lesen, weil es wohl kaum eine idealere Vorbereitung aufs Land gibt, auch wenn einige faktische Informationen mittlerweile überholt sind.
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3.0 von 5 Sternen
Spaziergänge in der Hauptstadt Schottlands, 23. November 2010
Recht unspektakulär präsentiert sich der knapp 100-seitige Wanderführer Historic Walking Guides Edinburgh als Bestandteil der gleichnamigen Reihe des britischen Verlages Destin World Publishing. 12 unterschiedliche Vorschläge für Spaziergänge im Stadtgebiet Edinburghs werden vorgestellt, recht detailliert beschrieben und viele Sehenswürdigkeiten ebenfalls näher erläutert. Dabei reicht die Bandbreite von der hinlänglich bekannten Royal Mile über Wanderungen durch die Royal Botanic Gardens und Holyrood Park bis hin zum Innocent Railway Tunnel. Zu Beginn eines jeden Abschnitts gibt eine Kartenskizze eine grobe Übersicht zum Streckenverlauf, während zeitgenössische Schwarz-Weiß Fotos den illustrativen Part übernehmen. Deren Druckqualität ist allerdings leider nicht besonders hochwertig. Das Taschenbuch ist komplett in englischer Sprache abgefasst, einige weiße Seiten am Schluss, hinter einigen Tipps für Restaurants und Unterkünfte, bieten Raum für eventuelle Notizen. Hier hätte man sich vom Autoren Andy Hayes dann vielleicht doch noch einen weiteren Tourenvorschlag gewünscht.
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