Profil für Johannes Fuchs > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Johannes Fuchs
Top-Rezensenten Rang: 3.201
Hilfreiche Bewertungen: 497

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Johannes Fuchs "Bookaneer" (Neustadt/Weinstraße)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11
pixel
Fahnenmast - Flaggenmast 620cm - 10515
Fahnenmast - Flaggenmast 620cm - 10515
Wird angeboten von shopping-meile24
Preis: EUR 58,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnell aufgebaut, dennoch stabil, 7. August 2014
Die Stangen aus Alu sind gut verarbeitet und "steht wie eine Eins" - es gibt keine Grate oder scharfen Kanten. Anfängliche Skepsis, ob der Mast lange hält wich Begeisterung, als nach zwei windstarken Nächten der Mast immer noch aufrecht stand. Wir sind super zufrieden, die Anleitung ist wirklich sinnvoll und leicht umzusetzen, einziges Manko: die Haken für die Flaggen sollten nicht aus Vollkunststoff sein. Ansonsten ist der Mast wirklich nur zu empfehlen.

Nachtrag: Es gab einen massiven Orkan bei uns; mehrere Bäume wurden entwurzelt, eine Weide ist regelrecht abgerissen worden und der (verschraubte) Fahnenmast meines Nachbarn ist weggerissen worden. Unser Fahnenmast steht noch wie eine eins. Respekt.


Die Hexe von Gerresheim: Ein Krimi aus der Umgebung von Düsseldorf
Die Hexe von Gerresheim: Ein Krimi aus der Umgebung von Düsseldorf
Preis: EUR 2,99

1.0 von 5 Sternen Wirrer Roman - aber hat was..., 7. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kurz vor Weihnachten wird das beschauliche Gerresheim bei Düsseldorf von einer grauenhaften Mordserie heimgesucht - Pater Martin, der Visionen der Taten hat, eine Rockergang, die auf undurchsichtige Weise in die Fälle verwickelt ist, eine Kneipe, deren halbzwielichtige Gestalten sehr undurchsichtig wirken und eine atemberaubende Schönheit, die nach langer Abstinenz zurück ins verschalfene Gerresheim kommt; all das sind Elemente, die im Roman aufgegriffen werden.

Und damit hat es sich auch schon mit der Logik: nicht nur, dass gleich zu Beginn die ersten 30 Seiten sich wiederholen (erst dachte ich, das sei ein Kunstgriff des Autors, um einen Perspektivwechsel zu erzeugen - es stellte sich heraus, dass wohl der Lektor schlichtweg vergessen hat, eine frühere Version des Romans zu löschen; absolut stümperhaft), auch wirkt die Handlung zerrissen, gebrochen und an manchen Stellen künstlich aufgefüllt. Ein Beispiel: einer der Hauptakteure verbringt ein Schäferstündchen mit seiner Ehefrau. ein Kapitel weiter - dem Leser wird das Element der Gleichzeitig durch entsprechende Stilmittel vermittelt - ist der gleiche Mann wieder dabei, eine unbekannte Schönheit anzubaggern. Das ist schlichtweg grottig und zerstört sämtliche Illusion der Fiktion.

Was noch dramatischer ist sind die Rechtschreib- und Orthographiefehler, die sich durch die Kindle-Version ziehen wie ein roter Faden: aus Doomsday-Gang wird Doomesday-Gang, Namen ändern ihre Schreibweise und Sätze enden im Nirvana. Der Roman ist fast nicht lesbar, wenn man Sinn und Inhalt sucht.

Jetzt könnte man sagen "schade ums Geld, schade um die Zeit". Nein - der Roman hat das gewisse Etwas; Peters schafft es, runde Charaktere zu erschaffen, eine Spannung über wenige Seiten aufzubauen und die Grundlage für einen guten Roman zu kreieren - leider verzweifelt er an seiner Unfähigkeit, eine logisch-stringente Rahmenhandlung zu erzeugen (die Charaktere springen von Tag zu Nacht, von Kneipe zu Hotel zu Villa zurück zur Polizei) und es mangelt einfach an Erzählter Zeit - aber Potenzial ist wirklich vorhanden.

Warum dennoch nur ein Stern? Gerade dann, wenn man endlich einen Faden gegriffen hat und diesem logisch folgen will, driftet Peters mit seinen Charakteren ins Lächerliche ab - und verhaspelt sich in Nebenschauplätzen, die die Story an sich null weiterbringen. Hier sei nur die Situation erwähnt, in der Komissar Stiefel auf einmal "Strafdienst" in der Stube machen muss und ein Täter eine Anruferin regelrecht meuchelt. Grundsätzlich geniale Idee, aber sie versandet einfach und wird nicht mehr aufgegriffen.

Wenn der Autor mehr Kontinuität erzeugt, einen reifen Plot mit passender Erzählter Zeit schafft und dazu nicht ständig von Schauplatz zu Schauplatz und Figur zu Figur springt, hat er das Zeug zu einem großem Roman - aber so eben nicht.


Panini 7998 - FIFA World Cup Brasil 2014 Sammelsticker Sonderblister mit 15 Tüten und 5 Sticker
Panini 7998 - FIFA World Cup Brasil 2014 Sammelsticker Sonderblister mit 15 Tüten und 5 Sticker
Wird angeboten von Gizzmo Heaven
Preis: EUR 10,35

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fragwürdige Zulosung - das war mal anders, 30. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin komplett enttäuscht über die diesjährige Verteilung der Bilder in den Tüten. Es ist mehr als seltsam, dass ich immer Bilder "in einer Reihe" ziehe, sprich drei untereinander angeordnete Bilder innerhalb eines Teams - das kann kein Zufall sein. Zudem kommt, dass überraschenderweise pro Sonderblister immer nur einzelne Teams vorzufinden sind: im vorliegenden Blister waren zum Beispiel Iran und Honduras überproportional vertreten.

Schade, seit 30 Jahren sammle ich nun die Bilder, habe diese Leidenschaft (zum Leidwesen meiner Partnerin) an die nächste Generation weitergegeben und stelle nun fest dass die Leidenschaft schamlos ausgenutzt wird...weiss nicht, ob ich das bei der WM 2020 nochmals mitmache.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 12, 2014 6:44 AM MEST


Need for Speed: Rivals - [PlayStation 4]
Need for Speed: Rivals - [PlayStation 4]
Preis: EUR 55,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen NFS: Ein Konzept läuft (leider) aus, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich spiele NFS seit die erste Version, damals noch für den 486er rauskam. WIr haben stundenlang gezockt und konnten nie genug kriegen - ich weiss noch dass es eine Sequenz gab, in der man den Lamborghini Diablo mit maximal 303 km/h über ein Autobahnstück rasen lassen konnte.

Seitdem hat sich viel getan; die Reihe hat Teile veröffentlicht, die erstaunlich, aber auch Versionen auf den Markt geworfen, die einfach nur langweilig und eintönig waren. "The Run" erschien mir als Tiefpunkt, zumal die Geschichte linear verläuft und keine großartige Herausforderung ausser dem "als erster ins Ziel kommen" wartet. Jetzt legt EA wieder einen Teil nach - und dieser Teil wird meinen Erwartungen leider (wieder) nicht gerecht.

Die Story
-----------
...ist recht schnell erzählt: eine Gruppe Raser tyrannisiert eine malerische Landschaft, in der sich so ziemlich jede Art von Strecke finden lässt. Die Polizei rüstet auf, die Raser reagieren; es kommt zum Wettkampf mit Underground- und Supercars. Der Spieler wählt also entweder die Seite des Rasers oder des Gesetzeshüters. Je nachdem, welche Rolle man wählt erhält man verschiedene Fahrzeuge zur Wahl, deren Eigenschaften sich durch Modifikationen und Verteidigungsanlagen individuell ausstatten lassen. Das Erscheinungsbild lässt sich ebenfalls (im Maßen) modifizieren - und genau hier setzt meine Hauptkritik an: das Spiel wiederholt sich und stellt für erfahrene Racer nach einiger Zeit kaum noch Neues. Klar, es sind immer wieder andere Fahrzeuge, und ja, die Upgrades werden immer besser. Aber letztlich wiederholt sich das Spiel mit jedem neuem Fahrzeug.

In-Game-Erlebnis
----------------------
Die Karte ist im Großen und Ganzen bereits zu Beginn freigeschaltet, nur Details ändern sich. Umwege, Abkürzungen und Alternativrouten werden nicht angezeigt, sind aber definitiv nutzbar und von Vorteil. Ein wenig Erfahrung hat sich hier als pragmatischer Vorteil erwiesen.

Die Engine, mit der die Fahrzeuge animiert sind, ist schnell und massiv, allerdings fielen mir zuletzt ditches und Pixelfehler auf, also verlangsamte und fehlerhafte Darstellung, wenn mehr als vier Fahrer zeitgleich online gegeneinander antreten. Das Fahrverhalten ist nicht realistisch; ich kann mich nicht erinnern, dass ich wenn ich Fuß- und Notbremse gleichzeitig betätige einen perfekten Slide hinkriege. Hat etwas gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Auch ein Nachteil: Nach einem spektakulärem Unfall, bei dem das Auto in der Regel ohne Stoßfänger, Motorhaube, Frontscheibe oder verschobenen Türstößen stehenbleibt (was ziemlich cool aussieht), ist beim Respawn das Auto fast wieder im Normalzustand - ist der Wagen kurz davor, bei der kleinsten Berührung in seine Einzelteile zu zerfallen, warnt eine Stimme "Schaden kritisch"...wäre cool, wenn man wüsste, wie weit heruntergewirtschaftet der Wagen schon ist.

Enttäuschend ist auch dass man "Automatik" als Voreinstellung hat; wer gut schalten kann, gewinnt leicht durch zeitgenaues Schalten bis zu 2 Sekunden. Pro Kurve! Ich empfehle allen, die ein wenig mehr Kick aus dem Spiel ziehen wollen, hier ein wenig mehr Herausforderung zu schaffen.

Sehr gut gefällt mir Landschaft und Rendering - die Gegend ist ein optischer Augenfänger, egal ob man an der Küste entlangrast, die schneebedeckten Berge hinaufhetzt oder durch die rote Wüste jagt - es ist eine wahre Pracht. Auch die interaktiven Stellen (Tankstellen, Verstecke, Stützpunkte) sind ideal angeordnet, wobei mir aufgefallen ist, dass das GPS nicht immer die nächste, sondern die letzte passierte Tankstelle anzeigt. Ist keine Kritik - es fiel mir nur auf. Was allerdings auffiel: geparkte Fahrzeuge sehen aus wie aus der Holzkiste geschnitzt. Ein wenig lieblos - das geht besser, wenn man die Modelle doch eh schon gerendert hat...?

Die Engine als Gegner ist recht ambivalent: spielt man als Cop, ist es sehr einfach, an die zehn Verhaftungen vorzunehmen, ohne ins Schwitzen zu geraten. Anders als Raser; mehr als einmal habe ich geflucht, wenn ich plötzlich sieben oder acht Polizeifahrzeuge hinter mir habe und kurz vor dem Ziel (Tankstelle oder Versteck) abgeschossen, gestoppt oder einfach nur dumm irgendwo gegengefahren bin, weil im richtigen Moment die Engine auf mich reagiert. Das erscheint mir unverhältnismäßig, auch wenn die Herausforderungen manchmal recht einfältige Cops produziert. Was ich in jedem Teil bisher kritisiert habe, lässt sich auch hier leider wiederfinden: ein computergesteuerter Cop kann unheimlich schnell beschleunigen und hängt mir nach kurzer Zeit am hinteren Stoßfänger. Beschleunige ich hinter einem Raser, dauert es eine Zeit bis der Wagen auf Touren ist und der Raser kann sich recht schnell absetzen und Abstand schaffen.

Trophäen
------------
Nachdem ich jetzt pro freiem Fahren eine Stufe höher im Cop- bzw. Raser-Modus freischalte, habe ich angefangen, die Trophäen zu jagen: "Fahre mehr als 50 Minuten mit einem Ford", "führe 10 Verhaftungen am Stück durch"...usw.
Einige dieser Herausforderungen klingen sehr abstrus, sind aber recht witzig zu erlangen.

Fazit
------
Da dies mein erstes Spiel auf der PS4 ist/war, kann ich nicht sagen, ob es wirklich die Leistungsfähigkeit der Konsole ausreizt. Vom Spielspaß her ist das Spiel allerdings bei weitem nicht der große Wurf, der es zu Beginn sein schien, sondern verläuft sich in Wiederholung und Monotonie. Was reizt, ist der Online-Modus, was verleitet, als Cop auf die Jagd nach Freunden zu gehen. Leider sind oftmals nicht genug Leute online, um eine session zu starten. Zudem kommt, dass einige Fahrer scheinbar selbst noch keinen Führerschein besitzen und/oder eine herabgesetzte Toleranzgrenze gegenüber ihren Fahrfehlern bzw.überlegenen Fahrern besitzen; es kommt desöfteren vor, dass verhaftete Racer oder verfolgende Cops die Sitzung einfach verlassen.

Wer also die Reihe kennt, wird enttäuscht sein, da die hohen Erwartungen aus anderen Teilen (leider schon lange zurückliegenden...) nicht erfüllt werden. Auch die beschränkte Modifikation ist enttäuschend - ich hätte mir hier wesentlich mehr erwartet. Ich überlege mir bereits langsam, ob ich mir den nächsten Teil überhaupt noch antun soll - schaun mer mal. Für Beginner ist das Spiel sicher ein guter Einstieg - allerdings sollten diese sich von ausgebufften Profis nicht ins Bockshorn jagen lassen.


Tomorrowtop EASYN Überwachungskamera Set cam WiFi Lan/WLan zwei-Wege Audio Pan Tilt IP Kamera MAC / Windows / Linux kompatibel Nachtsicht, Alarm per Email, FTP. IR LED 2-Audio Nightvision Schwarz
Tomorrowtop EASYN Überwachungskamera Set cam WiFi Lan/WLan zwei-Wege Audio Pan Tilt IP Kamera MAC / Windows / Linux kompatibel Nachtsicht, Alarm per Email, FTP. IR LED 2-Audio Nightvision Schwarz
Wird angeboten von Andoer
Preis: EUR 44,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wesentlich besser als erwartet, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach den vorangegangenen Rezensionen war ich ein wenig kritisch, dachte aber, dass ich bei dem Preis keinen großen Fehler machen würde. Daher habe ich mir die Kamera bestellt. Wir wollen die Kamera zur Überwachung der Aussenanlagen einsetzen; speziell abends gab es in letzter Zeit Probleme; Hundebesitzer liessen ihre Tiere bei uns ihr Geschäft verrichten, Jugendliche verwechselten unser Gelände mit einer Müllhalde bzw. Flaschensammelstelle.

Installation
--------------
Das Gerät kam mit einer wie schon von anderen Rezensenten beschrieben mit sehr dürftiger Anleitung und sehr fragwürdigem Adapter für mitteleuropäische Stecker. Auch sind meine PC-Kenntnisse nicht allzu ausgeprägt. Als ich nach Anleitung vorging, ging erstmal gar nix; ich tauschte einfach mal aus Intuition das Datenkabel mit einem meiner eigenen - und prompt funktionierte alles.

Mittlerweile habe ich ein wenig an den Einstellungen herumgetüftelt und mich mit den Möglichkeiten vertraut gemacht. Es ist letztlich idiotensicher, wer ein wenig technisches Verständnis hat, kann selbst mit wenig PC-Kenntnissen die Cam zum Laufen bringen. Die einzelnen Optionen sind meines Erachtens sehr einfach strukturiert und nachvollziehbar, somit kann man die Cam intuitiv erlernen.
Die Cam läuft über Laptop und Smartphone, hierbei war allerdings tüfteln angesagt: die empfohlene App für Smartphones ist nicht geeignet, da die App ständig abstürzt und die Cam nicht erkennt. DIe Lösung war die App "IP Camera" und hat sich sehr einfach installieren und einrichten lassen; hat man das Handy als "Nutzer" über den Browser zugelassen, ist die Cam auch über das Handy steuerbar - sehr prakisch.

Bild und Software
----------------------
Das Bild wirkt scharf und gut, es gibt keine Farbfehler oder Pixelstörungen, auch die Ansteuerung an die Cam ist recht einfach und direkt. Die einzelnen Steuerungsoptionen sind simpel gehalten und lassen sich leider nicht individualisieren. Das Bild wird entweder in 160x120, 320x240 oder 640x480 wiedergegeben. Zwar nicht so der Bringer, aber ausreichend. Leider kann man das Bild nicht importieren oder als extra-Cam nutzen, sprich, neben der vorhandenen PC-Cam als zweite Cam ansteuern.

Raumüberwachung
-------------------------
Die Optionen Raumüberwachung und Alarm funktionieren top, ich habe die Cam probeweise im Flur aufgehängt und jetzt ein 10sekündiges Video jeder Person erhalten, die in 24 Stunden das Haus betreten hat. Die Nachtsichtfunktion ist absolut ausreichend; gestern habe ich die Cam im Aussenbereich (geschützt) angebracht und hatte kurz darauf den ersten ungebetenen Gast auf Cam: man erkennt Gesichtszüge und Statur (gegen 23h, keine andere Lichtquelle ausser der Cam).

Audio
-------
Meine Vorrezensenten haben diesen Aspekt zum Teil nicht berücksichtigt, ich habe auch diese Option getestet. Die Cam verfügt über ein Mikro und einen Minilautsprecher. Das Mikro ist ok, nichts Besonderes, aber immerhin geeignet, die Geräusche in direkter Umgebung aufzufangen. Der Lautsprecher wiederum ist kaum der Rede wert: Sprachausgabe kommt verzerrt und blechern an - aber wenn man jemand erschrecken will, funktioniert das.

Fazit
------
Nach ersten Tests und Optionen ist die Cam wirklich ihr Geld wert. Sie wirkt zwar auf den ersten Blick günstig verarbeitet und sehr leicht, liefert auch nicht wirklich viele Möglichkeiten zur Bearbeitung oder Anderseinbindung (höchstens als Gastzugang, den man dann individuell vergeben kann), aber ist exakt das, was man braucht, um eine Raum- bzw. Bereichsüberwachung herzustellen. Übrigens lassen sich parallel bis zu vier Cams gleichzeitig betreiben und überwachen, aber eine reicht erstmal.


Die Frau des Seiltänzers: Historischer Roman
Die Frau des Seiltänzers: Historischer Roman
Preis: EUR 8,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Frau des Seiltänzers - Ansätze eines emanzipatorischen Romans?, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Philipp Vandenberg ist dafür bekannt, unglaublich dichte und recht akurate Romane zu verfassen, die auf hstorischen Fakten beruhen, aber ein fiktives Element beinhalten.

Inhalt
=====

Süddeutschland, 1525: Magdalena Beelzebub, ihres Zeichens Novizin in einem Kloster, flieht kurz vor ihrem Gelübde aus demselben. Sie schließt sich einer Gauklertruppe an, der der mysteriöse Rudolfo vorsteht. Mit ihm geht Magdalena ein amouröses Verhältnis ein, das jedoch nach einem tragischen Unfall jäh beendet wird. Verzweifelt, enttäuscht und verwirrt flieht Magdalena von da an durch ein Land, das von Bauernaufständen, Verschwörungen, Geheimnissen und Rätseln geprägt und zerrissen ist. Wird sie das Geheimnis, das Rudolfo umgab, lösen? Und in wie weit ist sein Tod ein Unfall, Unglück oder Anschlag?

Ich habe den Roman sehr gern gelesen und unheimlich genossen; ich mag die Dichte, mit der Vandenberg erzählt und gestaltet. Nur wenige Charaktere bleiben flach, was den Leser tief in die Geschichte zieht und nicht mehr loslässt. Man nimmt gerne Anteil an dem Schicksal der Personen - und sogar vermeintlich negative Charaktere werden so geschildert, dass sie charismatisch aber nicht bösartig erscheinen.

Spoilerhinweis
===========

- Nachstehend werden Inhalte analysiert, die, wenn man den Roman noch nicht gelesen hat, die Lesefreude schmälern könnten -

Was mir persönlich ein wenig zu sehr konstruiert vorkam, war die Art und Weise, wie Vandenberg das Zusammentreffen der Unsichtbaren Neun schildert; es ist historisch nicht nachvollziehbar, dass z.B. ein Erasmus sich mit Machiavelli getroffen haben soll - zumal in Deutschland. Fakt ist, dass Machiavelli von Erasmus wusste und dessen kirchenkritisches Denken als Grundlage neuer Weltbilder und -anschauungen sah (vgl. Lehmkuhl: Erasmus - Machiavelli. Zweieinig gegen Dummheit. 2008.). Ich hätte mir einen kritischeren Dialog zwischen den Neun (acht...) Unsichtbaren gewünscht, da Vandenberg hier wirklich ausgezeichnete Charaktere der Geschichte ausgesucht hat. Das kam leider ein wenig zu kurz.

Auch stellt Vandenberg (sicher auch aus eigener Wahrnehmung) die historischen Ereignisse verkürzt und einseitig dar: die Bauernkriege werden nur am Rande erwähnt und hier als Schändung der Landesbevölkerung durch die jeweiligen Landesfürsten (etwa die Folterung der Würzburger Aufrührer, exemplarisch Tilman Riemenschneiders) dargestellt. Es wäre durchaus legitim und positiv gewesen, hier noch den Kurfürst der Pfalz und eventuell den Bischof von Bamberg (in Bamberg findet die Geschichte ihren Klimax) als Gegengewicht zu den katholischen "Hardlinern" einzubauen, um der Historie noch ein wenig gerechter zu werden - aber das sind letztlich nur Kleinigkeiten am Rande.

Schön ist, dass Vandenberg versucht, eine emanzipatorische Schiene aufzumachen, die allerdings nur leidlich gelingt, da er zu wenig vom Frauenbild des Mittelalters vermittelt (vielleicht setzt der Autor ja auf profundes Vorwissen, was allerdings gewagt wäre). Auch die klassische Geschlechterrolle versucht Vandenberg anzusetzen und zu durchdringen, doch leider verflacht das Element, da er an dem entscheidenden Punkt (Magdalena trifft auf Schwartz, den Fuggerschen Prokuristen) einen Schritt zurück macht und Magdalena ins typische Frauenbild zurückfallen lässt. Hier hätte ich mir mehr Mut vom Autor erhofft.

Der Gedanke, dass Wissen existiert, dass entweder durch Unglück verloren ging oder einfach noch nicht gefunden wurde, ist für mich wahnsinnig spannend umgesetzt und auch sehr abwechslungsreich beschrieben - und aufgrund Vandenbergs historischer fundierter Kenntnisse durchaus unterhaltsamer als Dan Brown, weil nicht ganz so abstrus konstruiert.

Fazit
====

Alles in Allem ein sehr abwechslungsreicher und kurzweiliger Lesespaß, ein Roman, den man nicht aus der Hand legt und der fesselt. Ich würde dennoch "nur" 3 1/2 Sterne geben (aufgerundet eben doch 4), da mir eben oben genannte Punkte doch 1 1/2 Sterne vom Gesamtbild als Abzug gerechtfertigt erscheinen.


KKS-3. Wasserfilter für Samsung, LG, GE, Daewoo, Miele Side by Side Kühlschrank Filter extern. Schlauchanschluss ist fest integriert.
KKS-3. Wasserfilter für Samsung, LG, GE, Daewoo, Miele Side by Side Kühlschrank Filter extern. Schlauchanschluss ist fest integriert.
Wird angeboten von INTERFILTER
Preis: EUR 36,15

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnell und einfach angeschlossen, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schließe mich meinen Vorrezensenten an: der Filter ist ohne Probleme verbaubar an einem LG Side-by-Side Kühlschrank. Keine Probleme gab's beim befestigen der Lebensmittelschläuche, allerdings floss recht lange das "schwarze Kohlewasser"...ist wohl aber normal.


Design Stand Waschbecken Waschtisch Säule Keramik
Design Stand Waschbecken Waschtisch Säule Keramik

4.0 von 5 Sternen Mal was Anderes, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Beim Bau unseres Hauses zerbrach das eigentlich für unser Gästebad vorgesehene Waschbecken. Bei der Suche nach Ersatz stolperten wr über das vorliegende Standbecken; optisch etwas ganz anderes, als man üblicherweise in Privathäusern findet - also genau richtig für uns.

Die Lieferung erfolgte über einen Lieferanten, der netterweise half, das "Ungetüm" in den Flur zu wuchten; das Waschbecken stand auf mitgelieferten Palette. Der Anschluss erfolgte nach den handelsüblichen Anschlüssen; Abflussrohr, Anschluss an Wasserleitungen mit Flexleitungen - fertig.

Seitdem steht das Waschbecken, formschön und individuell. Einzig die Tatsache, dass man das ganze Becken von der Wand abschrauben und drehen muss, ist ein wenig nervig, aber letztlich eine Sache, die man auch nicht allzu oft machen muss. Kurzum: Kaufempfehlung für ein sehr schönes Becken, wenn man eine platzsparende und elegante Lösung sucht.

Noch ein Tipp: wir haben eine gebogene, 180-Grad Mischbatterie angeschlossen, die zwar massiv scheint, aber im gesamten Bild doch einen sehr schönen Akzent setzt.


Magnat WSB 50 Pro
Magnat WSB 50 Pro
Wird angeboten von Elektrowelt24
Preis: EUR 548,00

4.0 von 5 Sternen Seit einem Jahr perfekter Sound, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magnat WSB 50 Pro (Elektronik)
Nachdem wir gebaut hatten, war die Diskussion, wie wir künftig im Wohnzimmer für "perfekte Beschallung" sorgen. Zu unseren Grundlagen: unser Wohnzimmer hat eine Fläche von 35qm, die Couch steht ca. 4m vom TV entfernt. Wir haben einen SAT-Receiver, über den Radio und TV laufen, dazu noch Playstation und DVD-Player. Der TV unterstützt USB/MP3. Wir haben eine Universalfernbedienung (logitech harmony), welche die Soundbar unterstützt.

Meine Partnerin hat aus nachvollziehbaren Gründen veto gegen Satellitenlautsprecher einer Surroundanlage eingelegt (Kabelsalat, Dreck der sich unter den Boxenständern fängt, sieht sch.. aus), ich habe aus Gründen der Frequenzsicherheit auf digitale, kabellose Surroundboxen verzichten wollen - blieb nur noch die Frage, ob es vernünftige Soundbars gibt.

Und ja die gibt es. Und was für welche! Die Magnat WSB wurde in zwei großen Paketen geliefert und war recht schnell aufgebaut: Dübel in die Wand für die Bar, Kabel vom TV, Playstation und des Receivers an der Bar angeschlossen, Frequenz für die Bass-Box (die etwas überdimensionale Maße einnimmt) eingestellt, und los ging's!

An der Bar selbst sind frontal nur vier Einstellungen vornehmbar: ein/aus, laut/leise, Kanalwahl und 3-D-Effekt. Es überraschte mich, dass es keine Vorauswahl gab wie bei vergleichbaren Satellitenanlagen (Spielmodus, Hall, 3-D-Effekte, etc.). Allerdings wurde beim ersten Einschalten klar, warum das nicht notwendig ist.

Nutzung zum TV schauen und Musik hören
==================================

Die Bar hängt ca. 110cm bodenhoch und ca. 15cm unter dem TV, somit befindet sie sich leicht über Kopfhöhe beim Sitzen. Der Sound ist satt, verteilt sich im Raum und bietet einen unglaublich klaren und sauberen Klang. Die Bar selbst wummert bei 2x40 Watt satt auf, hat eine Maximalleistung von 100 Watt pro Box und bietet selbst bei einem Abstand von unter 2m zum Bild einen klar hörbaren Surroundsound. Der Subwoofer ist mit maximal 250 Watt ein Energiebündel ohne Grenzen.

Bei Filmen kommt der 3-D-Effekt sehr gut an; die Bar erkennt digitale Eingänge automatisch und liefert ein Klangerlebnis ohne Einschränkungen. Digitale Rauschunterdrückung und Klangverstärkung nach dts ergeben einen Ohrenschmaus. Wir nutzen unsere TV-Anlage auch zum Musik hören, entweder über digitales Satellitenradio oder über USB am TV. Dabei werden Höhen und Tiefen klar und rein wiedergegeben und kreieren einen sehr angenehmen Klang, der sich perfekt im Raum verteilt. Dies ist auch praktisch bei Parties: wir schliessen einen USB-Stick mit Musikdaten an den TV, aktivieren ihn - den Rest macht die Anlage. Und durch die angebrachte Höhe ist der Ton überall gleich gut hör- und verstehbar.

Ein Problem ergibt sich beim TV schauen; ist der 3-D-Effekt aktiviert, kann es durchaus passieren, dass die Tonspur diesen Effekt nicht unterstützt. Dadurch kann es passieren, dass Sprachanteile nicht sauber übertragen werden und somit als "zu leise" erscheinen. Ist 3-D beim TV deaktiviert, wird der Ton gleich klarer und besser zu verstehen.

Spielen und Zocken
================

Dank des digitalen Signals über das optische Kabel ist jede Soundoption, die Sony für die PS bietet, abrufbar. Der Klang ist astrein und klar, die Spiele kommen unglaublich sauber rüber vom Klang her. Sehr angenehm finde ich, dass die Soundbar so gut wie kein Dithering zulässt (das Geräusch, wenn digitale Effekte übersteuert werden und somit entweder ein Knattern oder Zittern im Klang erzeugen). Dadurch wird der Spielspaß ungetrübt stundenlang genossen. Und gerade beim Zocken entwickelt der Bass einen Wumms, bei dem der Boden regelrecht bebt...wirklich genial (wenn man das mag).

Vor- und Nachteile nach einem Jahr Nutzung
===================================

Eindeutig vorteilhaft ist die einfache Installation und Inbetriebnahme; ich habe noch nie so schnell eine Anlage in Betrieb genommen - und ich hatte schon ein paar bisher. Zudem tritt überhaupt kein Interferenzeffekt auf (das Geräusch, wenn man ein Handy in der Nähe der Anlage liegen hat oder wenn man ein weiteres, digitales Signal nahe der Boxen verwendet), was ich am meisten befürchtet habe. Die Leistung ist High-End und überzeugt absolut, super auch, dass die Bar die Logitech Harmony erkannt hat und somit unterstützt. Ein Riesenvorteil ist natürlich der kabellose Aufbau - einzig drei Kabel laufen die Wand hoch, doch auch diese haben wir mittlerweile in einem Kabelkanal versteckt.

Es gibt allerdings ein paar Nachteile, die (je nach Geschmack) ins Gewicht fallen:

- ab und an gibt die Bassbox beim Einschalten wummernde Geräusche von sich. Laut Hersteller handelt es sich hierbei um eine Frequenzüberlagerung, die allerdings nicht schädlich sein soll. Dieser Punkt stört zwar aber ist nicht so dramatisch, solange die Membran nicht überlastet wird.
- es kommt vor, dass wenn man beim TV-schauen Kanäle wechselt, die Bar zwischen digitalem und analogem Signal wechselt. Dies führt dazu, dass ein künstliches, digitales "Kratzen" im Ton erscheint. Laut Hersteller ist dies aber Problem des TV-Geräts, welches den Filter nicht optimal ansteuert und somit das Geräusch erzeugt. Schaltet man den Ton um, ist es weg. Dennoch ein nerviger "Bug" - ob aber der Bar selbst zuzuordnen ist nicht klar.
- die digitalen Ein- bzw. Ausgänge haben manchmal verschieden Lautstärken, d.h. wenn man erst über den digitalen Kanal spielt und danach auf TV umschaltet, kann es passieren, dass der Ton "überlaut" erscheint oder "flüsterleise" ist. Der Hersteler konnte mir darauf allerdings keine Erklärung liefern. Unbefriedigend, aber nicht störend.

Fazit
====

Ist man auf der Suche nach einer Anlage, die nicht nur optisch sondern auch akustisch überzeugt, ist dieser Kauf absolut zu empfehlen. Sicher - es gibt wesentlich günstigere Alternativen und auch kleinere Bassboxen - aber ganz ehrlich? Der Effekt ist es wert. Und auch die Tatsache, dass die Anlage einen solchen Wumms entwickelt ist für Zocker ein absolutes Muss. Allerdings sollte man - wenn man nicht gerade in Eigentum wohnt - sich klar machen, dass die Anlage wirklich laut werden kann, nach dem Motto "Mein Nachbar hört den ganzen Tage Metal - ob er will, oder nicht!"


Tristar Reiskocher 1,5L, RK-6112
Tristar Reiskocher 1,5L, RK-6112
Preis: EUR 29,98

4.0 von 5 Sternen Tut was er soll, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Reiskocher ist praktisch, einfach zu bedienen und "idiotensicher": es gibt nur einen Schalter. Das Erhitzen erfolgt über Induktion, dadurch geht der Prozess recht schnell. Praktisch sind beigefügter Löffel und Meßbecher, somit braucht man wirklich nur noch den Reis (und natürlich Wasser). Wer auf der Suche nach einem günstigen, einfachen Produkt zum Reiskochen ist, liegt somit beim Kauf deses Topfs richtig.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11