Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für u-re > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von u-re
Top-Rezensenten Rang: 1.186.201
Hilfreiche Bewertungen: 171

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
u-re "Vielleserin"

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
Weiße Magie: Praxisbuch - Mittel und Wege, um magische Kräfte zu wecken
Weiße Magie: Praxisbuch - Mittel und Wege, um magische Kräfte zu wecken
von Ansha
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wahre Wissen der "Hexen", 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Basiert auf fundamentalen und trotzdem leicht nachvollziehbaren Erklärungen und ist auch für Neulinge gut zu lesen. Räumt auf mit "Hexen"-Vorurteilen undzeigt einen vertretbaren und ethisch sinnvollen Umgang mit Magie, um sich das Leben leichter und schöner zu gestalten.


Die Brüder Karamasoff: Roman
Die Brüder Karamasoff: Roman
von Fjodor M. Dostojewskij
  Taschenbuch

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Verarbeitung eines Jugendtraumas und die Krönung eines großen Werkes, 9. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Brüder Karamasoff: Roman (Taschenbuch)
In seinem letzten, vielschichtigsten und differenziertesten Roman greift Dostojewskij noch einmal alle Themen auf, die er in seinen vorherigen Werken angesprochen und bearbeitet hat: die Suche nach dem Sinn des Lebens, die Bejahung des (russisch-orthodox geprägten) christlichen Glaubens im Gegensatz zum römischen Katholizismus ("Die Legende vom Großinquisitor") und die Ablehnung der westlich-abendländischen Zivilisation, die er als zersetzend und minderwertig betrachtet, die Rußland als "Fremdkörper" aufgedrückt wurde und die sein Wesen verfälscht. Im Mittelpunkt des Romans stehen der alte Karamasoff - ein Vertreter des russischen Landadels, ein Säufer und Hurenbock, und seine Söhne. Dostojewskij stellte hier seinen eigenen Vater dar, der von seinen Leibeigenen auf seinem Landsitz grausam erschlagen wurde. Die vier Söhne können als Subpersönlichkeiten des Autors aufgefaßt werden: Der älteste Dmitrij, ein vitaler und leichtlebiger Soldat, wünscht offen den Tod des Vaters, weil der ihm sein Erbe vorenthält und überdies zum Rivalen seines Sohnes um die Gunst der schönen Gruschenka wird, der mittlere, Iwan, ein intellektueller Atheist, der den christlichen Glauben und jede moralische Verpflichtung leugnet ("Es gibt keinen Gott und keine Unsterblichkeit, daher ist alles erlaubt, sogar ein Mord"), der jüngste, Aljoscha, Novize in einem Kloster und Verkörperung des Guten und ein russischer Christus, und schließlich der illegitime Sohn des Alten, der Epileptiker Smerdjakoff, ein Handlanger Iwans, der den Alten erschlägt, sich dann aber der Verantwortung für die Tat entzieht, indem er Selbstmord begeht. Sie alle wünschen den Tod des Vaters, gehen aber unterschiedlich damit um: Dmitrij droht offen, den Alten zu erschlagen, tut es aber nicht; Iwan wünscht es ebenfalls, führt es aber nicht selbst aus, sondern findet einen "Vollstrecker" in Smerdjakoff; Aljoscha weist den Gedanken von sich. So kann man den Roman als eine breit angelegte Autobiobgraphie Dostojewskijs auffassen, als sein Meisterwerk, den Höhepunkt und Abschluß seines langjährigen Schaffens. Hier werden die lichten und die dunklen Seiten des Daseins und der menschlichen Natur - die Spannbreite zwischen Heiligkeit und Verbrechen - eindrucksvoll verarbeitet und ausgeführt. Dostojewskij starb ein Jahr nach der Vollendung des Romans.
Die Verfilmung des Romans von 1957 mit Yul Brynner und Maria Schell in den Hauptrollen ist ebenfalls bemerkenswert.


Hirtengedichte (Eklogen)
Hirtengedichte (Eklogen)

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergil, EKLOGEN, 6. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Hirtengedichte (Eklogen) (Broschiert)
Im Mittelalter war man der Ansicht, daß in der vierten Ekloge Vergils die Geburt Jesu vorausgesagt wurde - ein Irrtum, denn der Dichter gab darin nur der Hoffnung auf glücklichere und friedlichere Zeiten Ausdruck, und er hoffte auf Octavian-Augustus. Aber diesem Irrtum verdanken wir, daß die Werke Vergils während des ganzen Mittelalters überliefert wurden und nicht in Vergessenheit gerieten. -
Die Eklogen selbst zeichnen sich durch sensible Naturschilderungen und ein sehr sicheres Formgefühl aus. Vergil wird zu Recht als der edelste römische Dichter bezeichnet. UR


Frühlingsgedichte.
Frühlingsgedichte.

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Treffende Auswahl, 12. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Frühlingsgedichte. (Taschenbuch)
In dieser Gedichtsammlung meint man den Frühling förmlich zu riechen und zu schmecken! Stimmungsvoll und sehr empfehlenswert!


Das Nibelungenlied
Das Nibelungenlied
von Karl Simrock
  Gebundene Ausgabe

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schmuckstück für jedes Bücherregal, 27. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Nibelungenlied (Gebundene Ausgabe)
Eine wirklich edle und bemerkenswerte Ausgabe der ersten maßgeblichen Übersetzung des mittelhochdeutschen Nibelungenliedes (1203) ins Neuhochdeutsche (entstanden 1845).


Adler und Taube: Eine Studie in Gegensätzen. Die Heilige Teresa von Avila. Die Heilige Therese von Lisieux
Adler und Taube: Eine Studie in Gegensätzen. Die Heilige Teresa von Avila. Die Heilige Therese von Lisieux
von Vita Sackville-West
  Broschiert

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Lanze für Thérèse von Lisieux, 17. Juli 2008
Vita Sackville-West schildert in ihrer Doppel-Biographie "Adler und Taube" die Wesenszüge, Lebensumstände und die Bedeutung zweier Karmeliterinnen. Die erste ist Teresa von Avila (1515-1582), die "Große", der Adler, die spanische Nationalheilige. Die zweite ist Thérèse von Lisieux, die "Kleine", die Taube, eine der beiden französischen Nationalheiligen. Zwischen den beiden Frauen liegen 350 Jahre, und auch wesensmäßig waren sie sehr verschieden. Die spanische Teresa war eine von Feuer beseelte Mystikerin und Seherin, eine Adelige, und die französische Thérèse, obschon auch Mystikerin, mehr dem vom Glauben geprägten Alltagsleben verbunden, eine Bürgerliche. -
Die Sympathie und Hinwendung der Autorin gilt in dieser Darstellung merklich der "Großen" Teresa. Ihr Wesen, ihre Lebensumstände und ihre Leistungen schildert sie intensiv und einfühlsam. Hingegen hat sie für die "Kleine" Thérèse merklich weniger Verständnis - sie bleibt ihrer Meinung nach zweitklassig. Nur wird die Autorin Thérèse mit ihrer Darstellung nicht gerecht, zum einen, weil man mit 22 (Thérèse) eine Lebensbeschreibung anders abfaßt als im reifen Alter von 45 (Teresa), und zum anderen, weil Vita Sackville-West ihre Darstellung 1943 schrieb und ihr nur die verstümmelte und verflachte AutobiographieThérèses ("Geschichte einer Seele") als Quelle zur Verfügung stand. Die Original-Version wurde nach Auffinden der ursprünglichen Texte erst in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts erstellt, und sie zeichnet ein orignalgetreues, "entkitschtes" Bild dieser jugendlichen und modernen Heiligen. Sackville-Wests Darstellung Thérèses ist nur eingeschränkt zu empfehlen, da ihr 1943 nur die verfälschte Autobiographie zur Verfügung stand.


Hieronymus Bosch und die geheime Bildwelt der Katharer
Hieronymus Bosch und die geheime Bildwelt der Katharer
von Lyndia Harris
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kunst, HINTER die Dinge zu blicken, 13. April 2007
Endlich ist es einer Kunsthistorikerin gelungen, das Geheimnisvolle und Rätselhafte (manche Kunsthistoriker sagen auch, das "Surrealistische") der Bilder von Hieronymus Bosch zutreffend und plausibel in ihren geistes- und religionsgeschichtlichen Zusammenhang einzuordnen und die verwirrende Symbolik überzeugend zu erklären. In der Tat - Bosch war ein Ketzer und gehörte der damals schon fast ausgerotteten Richtung der Katharer an. Das Beklemmende und Bedrückende manches seiner Gemälde hat seine Erklärung darin, daß für die Katharer die uns umgebende natürliche Welt eine Hölle war und der Gott des Alten Testamentes mit Satan gleichgesetzt wurde - eine Überspitzung der in manchen Punkten recht unterschiedlichen Gottesbilder des Alten und Neuen Testamentes. In der Zeichnung "Die Augen des Feldes und die Ohren des Waldes" drückt Bosch verschlüsselt, aber sehr treffend aus, daß die Katharer in ständiger Angst vor Entdeckung und Verurteilung durch die Inquisition lebten und sich daher oft verstecken und verstellen mußten. Auch dies eine Hölle - Big Brother anno 1500! -

Eine besondere Ironie in diesem Zusammenhang stellt der Umstand dar, daß einer der größten Bewunderer von Hieronymus Bosch der klerikale Philipp II. von Spanien war - er kazufte mehrere seiner Bilder, ohne ihren tieferen Sinn zu verstehen. Wäre er dazu imstande und überdies ein Zeitgenosse von Bosch gewesen, so hätte der König den Maler zweifelsohne der Inquisition ausgeliefert. - Bemerkenswert an diesem Buch ist überdies die sorgfältig recherchierte katharische Theologie und der Hinweis auf die zahlreichen katharischen Grabstelen in Jugoslawien mit ihren Orantenfiguren, die sich auch in manchen Gemälden Boschs wiederfinden - ein Zusammenhang, der bisher wenig beachtet wurde. Fazit: Darstellung und Interpretation sind in jeder Hinsicht eine Meisterleistung und unbedingt empfehlenswert!


Die Töchter der Nibelungen
Die Töchter der Nibelungen
von Diana L Paxson
  Gebundene Ausgabe

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Avalon der Walküren, 29. Januar 2007
Diana L. Paxson, eine Freundin und Mitereferentin der Avalon-Autorin Marion Zimmer-Bradley,versucht hier, den germanischen Nibelungen-Stoff auf eine ähnliche Art nachzuerzählen wie Zimmer-Bradley die Artus-Sage - aus der Sicht der Frauen, in diesem Fall der beiden weiblichen Hauptfiguren Brunhild und Gudrun-Kriemhild. Dieser Versuch ist jedoch nur teilweise gelungen. Die Autorin verschmilzt die altisländische (Eddalieder, Völsungasaga) und die mittelhochdeutsche (Der Nibelunge Not) Version des Stoffes auf eine manchmal wenig glückliche Art. Sie versucht, eine Art "Avalon der Walküren" als Brunhilds Vorgeschichte und Hintergrund zu kreieren - wofür es in den Originalquellen keine Entsprechung gibt. Nur Jacob und Wilhelm Grimm sprechen in ihrer "Deutschen Mythologie" vermutungsweise davon. Sich Brunhild als Hunnenprinzessin und Schwester des Hunnenkönigs Attila vorzustellen, entspricht dem "Jüngeren Sigurd-Lied" der Edda und der Völsunga-Saga, ist aber nicht zwingend. Brunhild als Abklatsch von Morgaine le Faye Zimmer-Bradleys (schwarzes Haar, weißes Obergewand und dunkelblauer Mantel) - ? Der Zweikampf bei der Brautwerbung um Brunhild ist aus der deutschen Fassung übernommen, und der Ring, anhand dessen der Betrug bei der Brautwerbung später deutlich wird - ist in beiden Quellen ein FINGER-Ring, kein HALS-Ring wie bei Paxson. Der Fluch, mit dem das Schmuckstück ebenso wie der ganze Schatz belegt ist, wird ebenfalls nur am Rande erwähnt. Gudrun-Kriemhild fungiert hier wie in der deutschen Fassung als Rächerin ihres Mannes an ihren Brüdern. Gelungen ist der Tod des Königs Gundohar (=Gunther) in der Schlangengrube des Hunnenkönigs, als er versucht, die Tiere mit seinem Harfenspiel einzuschläfern, aber dennoch von einer Schlange getötet wird. Gelungen ist die Ansiedlung der Geschichte in der Völkerwanderungszeit (um 400 n.Chr, Zeit der germanischen Nachfolgereiche), sowie viele Details des damaligen Alltagslebens. Die gründliche Quellenkenntnis der Autorin (Edda-Lieder, Völsunga-Saga, Tacitus' "Germania", Nibelungenlied)und das bereitgestellte Material (Karten, Stammbäume, eine Liste der gemeingermanischen Runen-Reihe) nötigen Achtung und Respekt ab. Daher 3 Sterne!


Rheingold: Roman
Rheingold: Roman
von Stephan Grundy
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mythos und Geschichte, 28. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Rheingold: Roman (Taschenbuch)
Die bislang einzige Nacherzählung der Nibelungensage in ihrer (älteren und umfangreicheren gegenüber der verstümmelten deutschen) skandinavischen Form, die seit Jahrzehnten auf den Markt gekommen ist und die den gesamten, umfangreichen Stoff der "Völsungasaga", die in Norwegen um 1250 aufgezeichnet wurde und als "Vorzeit-Saga" gilt, sehr plastisch und einfühlsam darstellt.Die Geschichte wird in ihre ursprüngliche Zeit, die Völkerwanderungszeit (um 400), zurückversetzt und das Geschehen vor dem konkreten Hintergrund der sog. germanischen Nachfolgereiche dargestellt.Die handelnden Personen erscheinen als lebendige Menschen, deren Motive und Reaktionen der Leser ohne Weiteres nachvollziehen kann. Einziger Kritikpunkt: Es schien Grundy (obgleich er selbst Harfe spielt)nicht möglich zu sein, den gefangenen Gunther als harfespielenden König in der Schlangengrube Attilas darzustellen. - Trotz dieses Mangels hervorragend und sehr empfehlenswert!


Die Islandglocke
Die Islandglocke
von Halldór Laxness
  Taschenbuch

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachklang der Islandsagas um 1700, 14. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Islandglocke (Taschenbuch)
Die Islandglocke, die diesem Roman den Titel gibt, ist keine Kirchen-, sondern eine Gerichtsglocke und Symbol für die freie Gerichtsbarkeit des Landes. Die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert ist für Island eine dunkle Zeit - Armut, Isolation, Seuchen, Hunger und Unterdrückung durch die dänische Herrschaft. Der Gelehrte Arne Magnusson, eine historische Gestalt und eine der Hauptfiguren des Romans, will die Tradition des Landes bewahren, indem er sein ganzes Vermögen und seine Liebesbeziehung zu der Richterstochter Snaefridur Eydalin für die Sammlung und Bewahrung der Sagahandschriften opfert, "in denen die Seele des isländischen Volkes weiterlebt". Neben Arne Magnuisson und der idealisierten Snaefridur Islandsol ist der Bauer Jon Hreggvidsson die dritte Hauptfigur der Romantrilogie. Er steht für den Überlebenswillen und das Durchhaltevermögen des isländischen Volkes und darüber hinaus aller Menschen unter schwierigen Lebensbedingungen. Er wird angeklagt, den Henker des Königs umgebracht zu haben, und deswegen zum Tode verurteilt; ihm gelingt aber die Flucht, die ihn auf abenteuerlichen Wegen durch Deutschland und Holland führt. Jahre später wird sein Fall wieder aufgegriffen, und nur mit viel Glück und der Hilfe seines Freundes Arne Magnusson gelingt es ihm, dem Henkersbeil ein zweites Mal zu entkommen. - Ein Hauptreiz dieses Romans besteht in dem Nebeneinander von krassem Realismus, vermischt mit Galgenhumor, und zarten, lyrisch entrückten Passagen. -

Halldor Laxness hat für diese Romantrilogie zu Recht 1955 den Nobelpreis bekommen, denn sie ist sein Meisterwerk.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2009 4:32 PM MEST


Seite: 1 | 2 | 3