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Rezensionen verfasst von
Bastian Stobrawe
(REAL NAME)   

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Wer Böses sät: Thriller
Wer Böses sät: Thriller
von Olivier Descosse
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positive Überraschung, 6. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Wer Böses sät: Thriller (Taschenbuch)
Vom Klappentext hat mich zwar interessiert aber ehrlich gesagt nicht umgehauen. Eigentlich wollte ich lieber gar kein Buch im Laden kaufen, aber ich hab's mit genommen. Glück gehabt.
Die Handlung kommt recht schnell in Fahrt. Ich war allerdings ein bisschen skeptisch. Aber die Atmosphäre fängt den Leser schnell ein und lässt einen dann nicht mehr los. Die Hauptcharaktere sind griffig und glaubwürdig. Bei manchem Nebencharakter fragte ich mich, ob der unbedingt sein musste (Bafamal z.B.). Die Handlung rutscht halt von Seite zu Seite in einen tieferen und ekelhafteren Sumpf ab. Ich würde ja von mir selber sagen, dass ich recht gut darin bin Grausamkeiten wegzustecken muss ich (begeistert) sagen, dass mir an der ein oder anderen Stelle ein bisschen schlecht geworden ist.
Besonders gut finde ich die weibliche Begleitung: Sie ist unzufrieden, unbequem und ist nicht die typische weibliche Pflichtfigur.
Besonders beeindruckt hat mich das Ende. Mehr muss und will ich auch nicht sagen. Da ist es mir eiskalt den Rücken hinunter gelaufen.

Ein absoluter Pflichtkauf!


Dystopia (Limited Deluxe Box-Set)
Dystopia (Limited Deluxe Box-Set)
Preis: EUR 30,96

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn - gleich mehrfach!, 15. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Limited Deluxe Box-Set) (Audio CD)
Fangen wir mal mit dem Bonuswahnsinn in greifbarer Form:

Die Jungs, die sich das überlegt haben, haben sich echt nicht lumpen lassen: Ich hatte mit einer hässlichen Kunststoffgürtelschnalle gerechnet, aber das Ding ist massiv. Ich werd die Schnalle zwar nie nutzen, find sie aber lustig und das Atribut hochwertig hat sie ebenfalls verdient. Das Gleiche trifft auf das wirklich gelungene Feuerzeug zu, wie auch auf den Patch und die Buttons.
Aber das Beste ist für mich der Iced Earth Bierdeckel. Ich hab mich weggeschrieen vor lachen. Der Wahnsinn! Was haben die sich nur dabei gedacht... Völlig sinnfrei, aber trifft zu 103,5% meinen Humor.

Nun aber mal das eigentliche Glanzstück - die CD:

Durch die Veröffntlichung von Dantes Inferno, wie auch die Stücke Anthem, Days of Rage (Rock Hard) und dem Titelstück, "kannte" ich Stu's Stimme ein wenig und hatte von Anfang an das Gefühl, da brennt nichts an. Der Junge überzeugt mich von A-Z. Die tiefen Stücke singt er zwar anders als Barlow, aber nicht schlechter und die höchsten Gipfel erklimmt er mit einer Leichtigkeit, die ihm der Ripper nicht nach macht und besonders bei Equlibirium an dessen Vorgänger bei den Judas Priestern erinnert.

Nun mal die Stücke im Einzelnen:

Dystopia: Zieht mir die Schuhe aus. Super geiler Song. Sehr durchdacht der Pre-Cours ist wirklich gut gemacht und nimmt ein anderes lyrisches Ich ein. Der Cours an und für sich ist noch besser. Da hab ich das Gefühl, ich müsste mal wieder demonstrieren gehen. Naja, etwas übertrieben, aber man fühlt die Stimmung da sehr gut. Würde mich nicht wundern, wenn die mit dem Stück ihre Konzerte eröffnen und die Clubs dann kochen... 10/10

Anthem: Sehr getragen. Stu erinnert zwar ein wenig an Mr. B. man hat aber nie das gefühl, dass er ihn kopiert.
Der Song ist genau das, was er verspricht zu sein: Eine Hymne! 10/10

Boiling Point: Knüppel aus dem Sack! Wieder eine geschickte Art den Song zu interpretieren. Es entsteht ein gelungener Wechsel zwischen Redner und der Masse(?). Dürfte live auch sehr gut kommen.
Der Song ist solide im oberen Drittel, nicht mehr und nicht weniger. 8/10

Anguish of youth: Eine sehr gelungene Halbballade, bei der Stu zeigt, dass er andere Stimmlagen beherrscht als sein Vorgänger. Dabei wird die Stimmung wieder sehr intensiv eingefangen. Mutiert jedes mal mehr zu meinem Geheimtip.
Sehr gut gelungen finde ich den Einsatz der Klampfe. Die bringt noch mal gut Stimmung rein. Sonst wird sowas ja auch gerne mal mit dem E-Prügel eingespielt und wirkt dann nicht. Alles, wirklich alles richtig gemacht. 10/10

V: Ein Stampfer. Der bei mir erst mal was gebraucht hat. Ich muss gestehen ich habe 5-6 Durchgänge benötigt, um dem Song überhaupt erst mal bewusst zu hören. Der Song ist wieder solide und würde eigentlich eine 6/10 bekommen. ABER Pre-Cours und Cours machen einfach so viel Spaß im Auto mit zu grölen, dass eine 8/10 gerechtfertigt ist.

Dark City: Was soll die hohe Schreierei zu Beginn? Dachte ich bei mir. Wirkt irgendwie nicht so homogen. Und schon hatte der Song den "Naja-Stempel". Aber - auch hier wieder das große ABER - das Riffing ist wirklich wie zu besten Zeiten. Der Rest des Liedes ist wirklich stark gesungen, der Refrain ist super stark. UND - hier gibt es sogar noch ein UND - der Song hat mich überrascht. Nach dem gefühlten Ende, wo ich schon mit dem Fadeout gerechnet hat, dreht Herr Schaffer mit Kollegen noch mal ne Runde. Die ist nicht so stark, wie der Ausflug nach Stygian und erinnert ein wenig an die Buddys von Bling Guardian. Kann aber alles. Und wieder 10/10

Equlibirium: Kurz und schmertzlos, guter Midtemposong ohne Ausreißer nach oben oder unten. 7/10

Days of Rage: Fällt ein wenig unangenehm wegen seiner "Länge" auf. Noch mal Knüppel aus dem Sack, mit Zeitschindung hinten dran. Wäre der Song 90 Minuten länger könnte man eine 8/10 geben, so nur 7/10

End of Innocence: Die zweite typische Iced Earth Halbballade, in der man wieder Töne findet, die bei Barlow nicht möglich wären. Matt Barlow war bis zum erscheinen dieser Platte mein unangefochtener lieblings Sänger, nur mal zur Information.
Die Platte hat alles um zu überzeugen, Gefühl, eine schnelle Eingängigkeit und eine Dichte, die ihres Gleichen sucht. Auch wenn ich mir hier noch als I-Tüpfelchen einen Überraschungsmoment gewünscht hätte immer noch 9/10

Soylent Green: Ist bei mir die ersten 3 Male komplett durchgefallen. Dieser Song braucht, bis ich ihn zu schätzen wusste. Irgendwie entfacht er nur schwerlich Druck. Allerdings klingt er so, wie der Inhalt des Textes ist: verzweifelt! Und damit ist es dann wieder stimmig. Klingt jetzt nicht so nach Iced Earth, aber ist ein richtig guter Song. Im Übrigen: Ich finde es gut, dass Jon Schaffer den Mut hatte einen solchen Song zu veröffentlichen, wenn auch nur als Bonustrack. 8/10

Iron Will: Klappte auch nicht sofort. Der klingt unheimlich druckvoll und gleichzeitig, als würde eben dieser Druck nicht wirklich durch kommen. Paradox?!? Aber so ist das wohl mit eisernem Willen... Gegen den Gegendruck ankämpfen und das so ca. 4:00 Minuten lang. Nach dem 3. 4. Mal einer meiner Lieblingsstücke. 10/10

Tragedy and Tryumpf: Ich werd das Gefühl nicht los, dass ein gewisser Steve Harris mit am Song geschraubt hat. Wieder ein normal guter Song, wo man beim ersten Höhren nicht auf Iced Earth tippen würde. 8/10

Was mir noch positiv aufgefallen ist: Jon Schaffer hat sich mal ein bisschen in seine Ich-mach-das-alles-voll-geil-alleine-Suppe rein reden lassen - und nicht zu knapp. An fest jedem Song hat Stu Block die Lyrics mitgeschrieben, wenn er sie nicht gleich mal direkt alleine "verbrochen" hat.
Der Weg, den die Band hier eingeschlagen hat ist definitiv der richtige. Bitte beibehalten.

Mit 105 von möglichen 120 Punkten sind gerundete 88% erreicht. Das ist Mal eine Hausnummer!

Ach ja: Für die Fans, die von AC/DC noch eine Back in Black, von Metallica noch ein Black Album und von Iced Earth noch eine Somthing wicked... erwarten: Die Alben gibt es schon und würden von euch nicht so positiv als "Neuerscheinung" aufgenommen werden.


Die letzten Helden 2 - Die Katakomben von Danbar
Die letzten Helden 2 - Die Katakomben von Danbar
Preis: EUR 11,88

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Humor und Spannung..., 24. Mai 2011
... und zwar streng in dieser Reihenfolge! Ich muss sagen, dass ich zu Beginn dieser Serie ein Bisschen was anderes unter der Serie vorgestellt habe, aber es ist halt bestes Popcornkino für die Ohren.

Zur Folge an und für sich:

X und Amon kommen in Danbar an und stolpern über Merkwürdigkeiten: Da liegt dann mal ein Mann auf dem Markt herum, der völlig verbrannt ist und die Stadtwache zuckt mit den Schultern und meint: "Och, ja, der Drache, können wir wohl nichts machen... Schleppen wir ihn wenigstens mal weg." (Ist kein wörtliches Zitat!) Da habe ich mir als erfahrener Rollenspieler schon gedacht: Wo sind denn die Leute, die die Flucht der Bürger vor dem Drachen vorbereiten?
Weiter gehts: X und Amon lassen sich unter der zwielichtigen Führung von Dr. Gerner, äh Dracoin die Katakomben führen. Amon beweist mal wieder dass er eigentlich kein adeliger Krieger ist, sondern ein schwertschwingender Söldner - Krieger sind meiner Auffassung nach nicht so hart auf den Kopf gefallen. Er bleibt sich aber treu.
In den Katakomben gibt es dann 7 Aufgaben, die teilweise an Indianer Jones erinnern, die auch schön flüssig hintereinander weg gestellt werden. Hier wäre etwas mehr Stimmung angebracht gewesen. Der Gipfel des ganzen ist dann das Rätzel mit den Häusern: Man bekommt ein Rätzel über gefühlte 5 Minuten aufgegeben und ich freute mich schon auf X's: "Aber Amon, wisst ihr denn nicht bla,bla." Als es dann hieß, "Jo, ab in das grüne Haus!" Bitte was!?!?
Hinten taucht dann der Wanderer auf und ein Assasine, gut den kennt man wenigstens schon 2 Minuten aus dem ersten Teil. Beide sind aber die absoluten Obermacker, wobei der Wanderer noch ein bisschen obermackeriger ist, die das Ende unter sich ausmachen.

Schneedreckchen und die 7 Zwerge sind definitv ein Bestandteil des Abenteuers. Aber sie verleihen dem Abenteuer diese besondere Niveaulosigkeit, dass es zwar beim lachen weh tut, aber man genau weiß, wo man ist!

Hierbei handelt es sich nicht um ein Höhrspiel vom Lied von Eis und Feuer, sondern um seichte Unterhaltung (Dr. Gerner) mit Phantasyelementen. Unterhalten hat es mich wirklich gut. Und desshalb trotz Gemeckere 4 Sterne.


Das Schwert der Wahrheit 1: Das erste Gesetz der Magie
Das Schwert der Wahrheit 1: Das erste Gesetz der Magie
von Terry Goodkind
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

12 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Also ehrlich..., 19. Januar 2010
So langsam reichts mir jetzt! Das ist jetzt das zweite Buch in meinem Leben, dass ich nach (nur) 100 (von schließlich 1000) Seiten aus der Hand lege - oder sollte ich der Wahrheit genüge tun und erbost wegschmeiße schreiben?

Dieses Buch macht von Außen einiges her. Das uns die positiven Bewertungen haben mich dann auch zum Kauf angeregt.
Hab mich gefreut, es mir in meinem Bett bequem gemacht und nach den ersten Zeilen gedcht: Fängt ja super an, wie bei M. Heitz.
Danach sah ich mich einem sehr naiven Jüngling (?) - der Autor lässt sich da nicht drüber aus - gegenüber.
Er rettet irgendwie eine junge Frau. Wie er das macht ist nicht direkt klar, da sich die Agressoren dann irgendwie selbst das Leben nehmen! Das wirkt auch nicht mysteriös oder unheimlich sondern nur: platt, schlecht, billig!
Aber es geht noch besser: Der Bruder des Jünglings ist der politische Obermotz einer Region geworden und hällt eine so schlechte Rede, die in dem Buch als "wirklich gaaanz toll" verkauft wird. Ich lag kopfschüttelnd in meinem Bett und verstand die Welt nicht mehr. Schließlich vorderte unser Superplitiker auch das Feuer, denn das tut ja aua machen tun und die liebe Mama ist auch drin umgekommen. Und weil Feuer wirklich böse, böse ist, muss das weg!
Hallo?!?
Keine Wärme, kein Brot, keine Schmieden, keine Tecknik! Dieser Schritt stellt sich als wirklich gut durchdacht dar - in der 3. Klasse!?!
Und weil Freundschaft toll ist, freunden sich die tolle Frau und der Jüngling an. Und das Wort FREUNDSCHAFT, kommt einem dann auch irgendwann wieder aus den Ohren raus.

Mich erinnert das, was ich gelesen habe, sehr stark an den ersten, sauberen, lieben Teil von Harry Potter. Wenn ich allerdings von anderen Leuten lesen muss, wie es am Ende zugeht... ich kann es kaum fassen, dass sowas als gut empfunden wird.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir auch noch unsere Alter preis geben, damit ich auch weiß, ob ein 10 Jähriger, dem die ersten 100 Seiten sicherlich gefallen könnten, die 5 Sterne verteilt oder ein 30 Jähriger, was ja einen Unterschied im Anspruch darstellen sollte.

Und zum Abschluss möchte ich noch mal darauf zurück kommen, mit welchen Werken dieser Zyklus verglichen wird:

Tolkien
Martin

Ich glaub ich spinne!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 6, 2011 1:27 AM CET


Babylon
Babylon
Wird angeboten von MUSIC-2000
Preis: EUR 13,44

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Godlessrun" ist zuende!, 20. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Babylon (Audio CD)
Alter Falter!

Das Album war für mich ein echter Pflichtkauf, weil ich die Band für wahrlich großartig halte. Allerdings hatte ich mich nur auch ein durchschnittliches Album eingerichtet.
Dann war ich in Bochum in der Zeche und konnte miterleben wie "Babylon's burning" live abging.
Einen Tag später lag die Scheibe dann bei mir in CD-Player und die Stücke waren winfach super! Coole Riffs, spitzen Soli, ein Schlagzeug und ein Bass die die Fäden zusammen halten und die auchnoch echt spaß machen.
Blackie hat hier ein Album geschaffen, dass wirklich in einer Liga mit "Crimson Idol", "W.A.S.P." und "Still not black egnough" mitspielt.

KAUFEN!


Der Kindersammler
Der Kindersammler
von Sabine Thiesler
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nach starkem Beginn noch stärker nachgelassen, 20. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Kindersammler (Taschenbuch)
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: "Alfred" und "Enrico". Für den ersten Teil würd ich auch 6 Sterne geben, wenn das denn ging. Die Autorin schafft es einen Mörder zu zeichnen, der abartig und irgendwie traurig ist und man ihm auch ein Stück Verständniss entgegen bringt.
Man kaut sich aus Verzweifelung die Fingernägel ab, wenn der kleine Junge mit Alfred mitgeht. Man möchte an ein gutes Ende glauben und hofft, hofft, bis es dann letztlich zu spät ist.

Das Buch baut ab, wenn Carla ins Spiel kommt. Ich muss an dieser Stelle dringend darauf hinweisen, dass das Buch von einer Frau geschrieben wurde - wär das von einem Mann gekommen würden sich sicherlich (und zu recht) alle "Emma"- Leserinnen aufregen! So eine dumme gutgläubige Frau kann es doch gar nicht geben. Sie scheint im zweiten Teil alles zu wissen - aber als ehemalige Erziherin und Leiterin in einem Kindergarten ist man bei Kindsmorden nicht sonderlich sensibilisiert...

Die Figuren im Zweiten Teil sind teilweise sowas von überflüssig. Es werden Handlungsstränge eröffnet, die das Buch in Langeweile zerfließen lassen. Ein Beispiel: Der Hauptkommissar, der mit den Ermittlungen zum ersten Mord (in Deutschland) betraut wird, wird zu absoluten Nebenrolle.
Die Figuren sind so stereotyp, dass ich teilweise das Gefühl hatte einen Groschenroman zu lesen. Wenn ein Ehemann zum Liebhaber der Frau sagt: "Nimm du sie in den Arm." Dann kann das ja wohl nicht wahr sein.

Der Mittelteil ist so langweilig, dass es sich schon fast um ein Sachbuch "Wie kaufe ich mir ein Haus in der Toskaner?" handeln könnte.
Auf den letzten 50 Seiten kommt dann der Ermittlungsstein endlich ins Rollen. Dabei reiht sich aber ein unglaubwürdiger Zufall an den nächsten.
Auch hier ein Bsp.: Die lespische Kommissarin fährt mit ihrer Frau und den zwei Kindern in das Haus, in dem ein Kind verschwunden ist, sie erfährt vom Kindermörder und hat auch schnell einen Verdacht und auch einen Sohn der in das Beuteschema des Mörders passt aber der eigenen Frau bescheid sagen? Nö! Was sollen dann das für Muttergefühle sein?

Kommen wir mal zum totlangweiligen Ende: Alfred ist mit Jan alleine in einem Haus und wird von einer Hundestaffel gefunden. Mehr nicht. Keine Spannung. Die Geschichte läuft aus, wie ein undichts Fass.

Im Epilog kommt es dann, wie es wohl kommen musste. Alfred wollte noch 15 Seiten vorher seinen Tod selbstbestimmen und schafft es wohl dann doch nicht in der U-Haft sich zuerhängen oder anderswie Suizid zu begehen.

Unlogisch!

Die zwei Sterne gibt es ausschließlich für den Großteil des ersten Teils!

Finger weg lassen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 28, 2010 7:21 PM MEST


Das Buch ohne Namen: Roman (wahrscheinlich)
Das Buch ohne Namen: Roman (wahrscheinlich)
von Anonymus
  Taschenbuch

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünf, aber nicht für jeden, 21. September 2009
"Das Buch ohne Namen", alleine der Titel zeugt von einer gewissen Art des Humors. Ich habe, wie viele andere auch, das Buch wegen der Aufmachung gekauft, denn aus dem altbewährten Klappentext wird man nicht wirklich schlau.

Ich persönlich "leide" unter einem etwas anderen Humor, als die meisten Menschen und finde das Buch sehr gut. Die Charaktere sind wirklich so ultra übertrieben und quellen über vor Vorurteilen, dass es kaum zu ertragen ist. Gleichzeitig sind sie so "liebenswert" und irgendwie echt, dass es kaum zu fassen ist.
Das beste Beispiel: Elvis, der brutale Auftragskiller! Dieser Charakter ist so briliant gezeichnet und beschrieben, dass ich echt neidisch bin, mir nie eine solche Figur ersonnen zu haben...

Man muss aber auch ganz klar sagen, dass dieses Buch nicht als ernsthafter Krimi verstanden werden will und damit auch nicht verstanden werden darf. Der Verweis auf Quentin Terentino ist zu Teilen richtig, wobei ich eigentlich eher Robert Rodrigez sehe.

Wer es also schafft, dieses Buch so anzunehmen wie es gemeint ist, als böse und gleichzeitig spaßige Ablenkung vom Alltag, der ist hier genau richtig.
Wer allerdings einen ernsthaften Thriller sucht, wo alles einen Sinn ergeben muss, der ist hier völlig falsch!


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