Profil für Sagitarius > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Sagitarius
Top-Rezensenten Rang: 6.938
Hilfreiche Bewertungen: 349

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Sagitarius "on Earth" (Deutschland)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
Fantec 3DS4600 Media-Player (3D 3D Frame-Packing, eSATA, Full-HD, Kartenleser, USB 3.0)
Fantec 3DS4600 Media-Player (3D 3D Frame-Packing, eSATA, Full-HD, Kartenleser, USB 3.0)
Wird angeboten von PreisCompany Deutschland
Preis: EUR 140,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hardware nach ca. 28 Monate defekt, Firmware schlecht, 31. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gerät sieht wertig aus und äußerst gut verarbeitet. Auch optisch macht es meiner Meinung nach was her.

Mein Gerät habe ich August 2012 gekauft und bisher oft genutzt. Ich nutze es um Musik zu hören (MP3 und Radio) und insbesondere um Videos zu schauen.

3D ist klasse und bisher klappte es so gut wie immer reibungslos. Die Videoqualität ist für meine Ansprüche sehr gut, sowie der Sound.

Soweit war ich zufrieden (nicht total happy, sondern einfach nur ZUFRIEDEN). Warum? Weil ich eine ältere Firmware-Version nutzen MUSSTE, da die Aktuelleren beim Starten der Box extrem lange gebraucht haben. Dies habe ich auch im Forum angesprochen (und andere User), was die Moderatoren eiskalt beiseite »gewischt« haben. Aussage: bist du nicht zufrieden dann behalte die ältere Firmware-Version. Und das tat ich auch. Nebeneffekt: bestimmte Funktionalitäten der Box waren nicht mehr gegeben. YouTube ginge nicht mehr in meine Version und viele Podcasts auch nicht mehr. Da ich nicht aktualisieren wollte/konnte, musste ich also darauf verzichten. Auch neuere Features wie einen Film direkt aus den Ordner heraus mit der Playtaste starten ohne in den Ordner rein gehen zu müssen (was ich angeregt hatte) konnte ich nicht nutzen, da ich sonst mit den Nachteil leben müsste, dass meine Box anstatt 30 Sekunden, nun 90 Sekunden zum Starten bräuchte. Und da ich die Box öfters am Tag einschalte, was das für mich ein KO-Kriterium. Also habe ich 2 Jahre lang mit einer älteren Firmware-Version leben müssen.
Das ist für mich nicht das Schlimmste. Schlimmer ist folgende Situation: Seit ca. 4 Wochen habe ich das Problem, dass wenn ich über LAN auf meine FritzBox Inhalte ansteuere, der Zugriff extrem lange dauert. Früher waren es ca. 5 Sekunden, inzwischen sind es ca. 25 Sekunden. Anfangs war es so, dass wenn ich die Box aus- und wieder eingeschaltet habe, ging wieder alles wie vorher. Inzwischen nicht mehr, es dauert so gut wie immer, ewig lange. Ich habe es auch schon ohne USB-Platten versucht, das Problem besteht weiterhin.
Ärgerlich ist dabei die Tatsache, dass die Box jetzt etwas über 2 Jahre alt ist und ich somit keine Gewährleistung mehr habe. Damals hat mir die Box ca. 185 Euro gekostet!

Also dachte ich, versuche es doch mal mit einer aktuelleren Firmware und sollte die Firmware das nicht »heilen«, dann kann ich ja wieder zurückgehen (so wie damals). Pustekuchen!
Das Problem mit den langen Netzwerkzugriffszeiten besteht weiterhin, dafür startet die neue Version merkwürdigerweise schneller (obwohl keine Hinweise in den Changelogs zu finden waren), aber dafür habe ich jetzt ein anderes Riesenproblem.
Der Gesamtlautstärkepegel der Stimmen ist leiser geworden. Wenn ich nun ein Film angucke, kann ich die Stimmen kaum verstehen und in den Actionszenen ist es dann laut. Den Nachtmodus habe ich bereits eingeschaltet, bringt aber in den aktuelleren Version kaum was (ob mit oder ohne). Ergebnis: ich muss die Gesamtlautstärke erhöhen um was von den Dialogen zu verstehen. Wenn dann eine Actionszene kommt, dann ist es extrem laut und ich muss mit der Fernbedienung leiser machen.

Also dachte ich mir, was soll es, gehst du wieder zurück auf Version 9239 und verzichtest weiterhin auf neue Features (traurig aber wahr). Da der Download-Link im Forum tot war, habe ich die Moderatoren gebeten, mir einen Link zu senden oder sonst wie mir zu helfen an dieser Firmware zu kommen. Antwort? »Also definitiv nein, falls eine Privatperson da noch etwas hat und sich mit dir per PN in Kontakt setzen möchte nur zu, aber hier geht das nicht mehr.«

Klasse, einfach so mal eben im Regen stehen gelassen. Zurzeit ist mein Spaß-Faktor mit dieser Box gleich null. Nicht nur dass die Zugriffe übers Netzwerk weiterhin extrem langsam sind und ich weiterhin auf Fehlersuche gehen muss, sondern beim Anschauen von Filmen macht es mir keinen Spaß ständig mit der Fernbedienung laut und leise zu stellen.

Das Hauptproblem dieses Players ist meiner Meinung nach die Firmware und die Support-Politik und Umgangston vom Hersteller-Support-Board. Sowas habe ich bisher noch nicht erlebt. Es herrscht dort ein strenger Umgangston und da werden Kunden mal eben so im Regen stehen gelassen.
In der Urlaubszeit (habe es letzten Weihnachten erlebt) wenn ein Moderator Urlaub macht, können keine Postings aufgeben werden, das Forum macht gemeinsam mit dem Moderator Urlaub und existiert wochenlang lediglich in eine Lese-Funktion. Habe ich bisher noch nicht erlebt.

Da ich größten Wert auf Support lege, ist das für mich ein Grund keine Geräte mehr von Fantec zu kaufen. Schließlich lebt so ein Gerät nicht nur von der Hardware, sondern insbesondere auch von der Software.

Also Hardware hui, Software und Support pfui.

Edit 04.12.14
Heute habe ich endgültig festgestellt, dass die Hardware defekt ist. Wenn ich die Box einschalte, dann läuft entweder alles einwandfrei und flüssig oder die Box läuft sehr langsam. Das starten eines Films über USB-Platte dauert normalerweise ca. 2 Sekunden, dann benötigt es ca. 8 Sekunden. Das starten eines Films übers Netzwerk braucht dann anstatt 3 Sekunden, ca. 20 Sekunden.

Habe schon mehrere Versionen von diesen löchrigen Firmwares, wo irgendwas grundsäztlich nicht vernünftig läuft, ausprobiert. Es hilft nichts, auch nicht reseten der Box. Ist defekt und Gewährleistung seit ca. 4 Monate vorbei. Einmal Fantec, nie wieder Fantec. Zumal die Box auch nicht wenig gekostet hat.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 12, 2015 7:27 PM CET


Corsair Raptor Series K50 Schwarz Gaming Keyboard (CH-9000007-DE)
Corsair Raptor Series K50 Schwarz Gaming Keyboard (CH-9000007-DE)
Wird angeboten von AV-ELECTRONIX GmbH
Preis: EUR 102,48

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich eine gefunden!, 19. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einer langen Odyssee habe ich also doch eine Tastatur entdeckt, die meinen Bedürfnissen erfüllt.

Folgende Tastaturen habe ich dabei ausprobiert:

• Perixx PX-1100
• Perixx PX-3000
• Roccat Isku FX Multicolor Gaming
• SteelSeries Apex Gaming
• Logitech G510
• Logitech G510s
• Logitech G710+

Keine davon kam in Frage, weil es meistens gravierende Fehler waren. Ohne näher darauf einzugehen, es handelte sich um Probleme wie:

• Mangelhafte Treiber
• Unregelmäßige Beleuchtung
• Schlecht lesbare Tastenbeschriftung (futuristische Schriftart)
• Unkomfortable Handballenauflage (Handschmerzen)
• BIOS-Inkompatibilitäten (kein Anmelden in Windows möglich)
• Beleuchtung zu übertrieben und störend im Alltag
• Zu lauter Tastenanschlag für Office

*****VERARBEITUNG
Diese Tastatur ist hervorragend verarbeitet. Der Kabel zum Anschließen am PC ist genug lang (ca. 2 Meter) und sehr robust mit einer Netzummantelung versehen. Am Ende sind zwei USB-Anschlüsse vorhanden, also darauf achten, dass am PC auch genügend USB-Steckplätze vorhanden sind. Ein Stecker ist für die eigentliche Tastatur und ein Stecker für den USB-Anschluss auf der Rückseite.

Der hintere Teil der Tastatur (also dort, wo sich das Logo und die Multimedia-Tasten befinden) ist in Alu gehalten und sieht außerordentlich wertig aus. Der Rest in Kunststoff gehalten, auch die Handballenauflage.

Die Handballenauflage hat eine angenehme weiche gummiartige Oberfläche und fühlt sich angenehm an. Was mich allerdings dabei stört, ist, dass die etwas zu kurz geraten ist. Auf den Bildern sieht die etwas größer aus. Die Handballenauflage ist nicht nur etwas kurz geraten, sondern »etwas« zu sehr gewölbt, was die Wirkung hat, dass die dadurch noch kürzer in der Handhabung ist. Dazu kommt noch, dass die etwas höher stehen könnte, weil die konstruktionsbedingt etwas mehr in der Neigung nach unten abfällt, als es sein müsste. Und mir ist es lieber, dass meine Hände etwas höher liegen, da ich etwas kurze Finger habe. Also habe ich einfach unterhalb der Auflage Gummis reingestopft (zwischen Auflage und Tastatur, da dort ein Spalt ist, daher haben die Gummis kein Kontakt mit der Tischfläche, so dass die Tastatur weiterhin frei hin und her bewegt werden kann), und dadurch bleibt die Handballenauflage jetzt ca. 3-4 mm höher, was sich bei mir bemerkbar macht. Was noch dazu kommt, die Oberfläche ist im Neuzustand leicht rutschig, womit ich mich anfangs schwergetan habe. Seitdem ich »Trick Nr. 17« anwende, ist es OK. Bitte das nicht allzu eng sehen, da es ja wirklich auf jeden Einzelnen ankommt. Fingerlänge, Abstand zur Tastatur, sonstige Gewohnheiten, usw. Da spielen viele Faktoren eine Rolle und man sollte es einfach ausprobieren.

Allgemein würde ich behaupten, dass lediglich die Roccat und die SteelSeries von der »Verarbeitung« her an dieser Tastatur herankommen. Obwohl diese Tastatur, für mein Qualitätsempfinden, von allen Ausprobierten die am besten Verarbeitete ist.

*****TIPPGEFÜHL UND HAPTIK
Ich bin ein 10-Finger-Schreiber. Vorher hatte ich die Logitech Illuminated (war mal ein Geschenk), und diese hatte im Gegensatz zu dieser Tastatur einen sehr kurzen Druckpunkt und die Tasten waren dabei auch schwergängiger.
Die K50 von Corsair würde ich folgendermaßen bezeichnen: Der Anschlag ist ähnlich einer mechanischen Tastatur ohne die lauten Tastengeräusche.
Der Druckpunkt ist vielleicht minimal kürzer und die Tasten hört man auch etwas mehr als die von meine Logitech Illuminated Keyboard, aber im Vergleich zur Logitech G710+ (mechanische Tastatur) um Längen leiserer.
Es wäre mir lieber, wenn die Tasten ein Tick leiser wären, allerdings ist das Schreibgefühl so klasse, dass ich die nicht mehr hergeben möchte. Und viel Auswahl hatte ich nicht mehr, da ich unbedingt eine Tastatur mir mehreren frei programmierbaren Sondertasten haben wollte.

Ich kann mit dieser Tastatur ganz klar schneller als mit der Illuminated Keyboard schreiben. Anfangs störte mich etwas der leichtgängige Druckpunkt, jetzt bin ich froh drum. Manchmal wundere ich mich selbst, wie schnell die Finger über die Tasten huschen ...

Die Tasten sitzen gleich stramm. Mir ist keine Taste aufgefallen, die sich wesentlich von den anderen diesbezüglich unterscheidet. Hervorragend. Auch sitzen die Tasten fest und haben eine gute und homogene Straffheit.

Meine Nutzung mit dieser Tastatur ist 10 % Games und 90 % Office, mit viel Textverarbeitung. Die Sondertasten nutze ich für immer wiederkehrende Befehle.

Vom Schreibgefühl war die Roccat Isku FX für mich etwas angenehmer zum Schreiben. Aber leider gab es da Inkompatibilitäten mit meinem Bios und ich konnte damit den Rechner nicht starten, da eine Passwort-Eingabe im Bios nicht möglich war (SATA-Passwort).

In der Summe bin ich äußerst zufrieden mit der Tastatur und bin der Meinung, wenn man sich daran gewöhnt hat, macht Tippen so richtig Spaß. Sowohl von der Lautstärke her als auch vom Druckpunkt und Anschlagtiefe. Das Gesamtpaket beim Schreiben ist für mich stimmig.

Die Multimediatasten sind gut zu bedienen und mir ist nichts Negatives aufgefallen. Der Lautstärkerädchen hat keine Rasterung, allerdings ist es nicht allzu leichtgängig (wie bei der G510 und G510s) und man findet schnell die gewünschte Einstellung. Die Tasten haben einen etwas kürzeren Druckpunkt als die Schreibtasten und soweit ist alles super. Komm gut damit zurecht.

Oben sind noch weitere Tasten für die Profile, Sperrung der Windows-Taste beim Spielen, Beleuchtungsstärke und LED‘s für NUM-Taste, usw. Auch hier ist der Druckpunkt gut und die sitzen stramm.

*****BELEUCHTUNG und TASTENBEZEICHNUNGEN
Die Beleuchtung ist bei Tastaturen ein Thema, was nicht »ohne« ist. Ich habe kaum eine ausprobiert, wo es nicht hier oder da mangelte. Von der Beleuchtungsqualität und Beleuchtungskonzept her war für mich die SteelSeries Apex das Maß aller Dinge.

Viele Tastaturen haben eine Unregelmäßigkeit in der Beleuchtung, wo man die Tasten im wahrsten Sinne des Wortes »suchen« muss, wenn man mal zur Tastatur schaut. Da sind manchmal Zeichen, Buchstaben oder Ziffern kaum lesbar.

Diese Tastatur hat eine gute Tastenbeleuchtung. Ich schreibe bewusst »gut« und nicht »sehr gut«. Warum?
In der Zahlenreihe oben sind die Sonderzeichen noch gut lesbar, allerdings ist die Beleuchtung bei den einen oder anderen Sonderzeichen (nicht allen) etwas abgehackt.
Bei den restlichen Tasten ist es auch so, allerdings fällt es etwas weniger auf.
Was meine ich mit abgehackt? Alles ist lesbar, allerdings ist die Zeichenbeleuchtung nicht schön »regelmäßig«. Innerhalb des Zeichens ist ein Teil heller und ein Teil dunkler, allerdings minimal. Ist im Grund ein kleiner Schönheitsfehler, da es mich im Alltag in keinster Weise stört. Ich finde schnell die gesuchten Tasten und muss nicht »suchen«.

Dazu möchte ich noch Folgendes erwähnen: Ich habe an der Tastatur hinten die Füße nicht hochgeklappt, sondern die liegt bei mir flach auf den Tisch. Wenn die Füße aufgestellt werden (was ja viele machen), fällt dies weniger auf. Dann wirken die Tasten »etwas« regelmäßiger beleuchtet. Also kommt dieser Effekt etwas auf den Betrachtungswinkel an.

Die Helligkeit der gesamten Tastatur kann in 3 Helligkeitsstufen geregelt werden, oder komplett ausgeschaltet werden. Auch können die Farben frei ausgewählt werden (RGB-Farbraum). Spielereien wie Blinken und Beleuchtungszyklen können auch eingestellt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, für jedes gespeicherte Profil eine andere Farbe zu wählen (nur im Hardware-Modus getestet).

Die Tasten für die Profilauswahl und Makroaufnahme sind beleuchtet. Bei der Profilauswahl allerdings nur die Taste mit dem aktiven Profil. Wenn ich ein anderes Profil im Dunkeln aussuchen möchte, muss ich mich herantasten, da ich die Tasten nicht sehen kann. Das Gleiche gilt für die Windows-Sperrtaste. Es wäre klasse gewesen, wenn die nur ganz leicht beleuchtet wären, oder im deaktivierten Zustand nur der äußere Ring schwach leuchten würde, dann könnte man die Tasten auch im Dunkeln finden. Allerdings stört mich das nicht sonderlich, schließlich ist es schon jammern auf hohem Niveau. Wenn ich mir überlege was für böse Überraschungen ich mit den o. g. Tastaturen erlebt habe, sind das hier wirklich Kleinigkeiten.

Die Tastenbeschriftung ist in eine serifenlose Arial-Ähnliche Schriftart gehalten. Die Tasten sind auch auf die Schnelle sehr gut erkennbar und im Allgemeinen nutzerfreundlich. Auch die Größe der Tastenbeschriftung ist sehr angenehm und gut lesbar. Nicht zu klein, nicht zu groß. Einfach klasse! Auch Beschriftung der Sondertasten ist sehr schnell erkennbar. Was ich hier vermisse: Bei den Sondertasten handelt es ich um ein Block mit insgesamt 18 Tasten. Wenn ich meine Hand darauf liegen habe, muss ich fast jedes Mal dahin schauen um zu wissen, wo sich welche Taste befindet.
Hätten die Tasten eine kleine Erhebung, wie die F- und die G-Tasten, beispielsweise G5 und G14, hätte man ein Orientierungspunkt, was man mit den Fingern ertasten könnte und wäre nicht gezwungen, jedes Mal auf die Tasten zu schauen.

*****TREIBER
Der Treiber dieser Tastatur ist nicht einfach einzurichten und ich habe mehrere Stunden gebraucht, um dahinter zu kommen, wie alles einzustellen ist.
Was Treiber im Zusammenspiel mit Einstellmöglichkeiten betrifft (nicht Treiber-Stabilität!) ist Logitech für mich einfach das Beste, was ich hatte. So viele anwenderfreundliche Einstellmöglichkeiten wie Kopieren, Einfügen, Lautstärke, Lautstärke stumm, Ordner öffnen, Programme starten, Minimieren, Schließen, Fenster rechts oder links anordnen und viel mehr. Daran kommt kein anderer Hersteller.

Die gesamten Einstellungen in der Treiber-Software von Corsair zu machen halte ich für sehr unlogisch und äußerst userunfreundlich.
Auch um »überhaupt« die Makrofunktionen zu nutzen, habe ich lange gegrübelt. Die Jungs von Corsair täten gut daran, sich mal von einem Unternehmen beraten zu lassen, was Anwendungsfreundlichkeit, Verständnis von Funktionen seitens von Kunden, Software-Logik, usw. betrifft. Da geht sicherlich noch Einiges.

Und nun rein informativ noch, was Installation von Firmware und Treiber angeht:
Es liegt in der Verpackung keine CD bei und man muss auf die Homepage von Corsair gehen und das Installationspaket laden. Da sind zwei Dateien zum Installieren. Einmal muss eine Anwendung in Windows installiert werden, um die Firmware auf der Tastatur selbst zu aktualisieren (es sei denn natürlich die Firmware ist bereits aktuell). Wahrscheinlich muss man bei der nächsten Aktualisierung der Firmware, wieder eine neue Anwendung installieren, welche wiederum die nächsten Aktualisierungsdateien mit sich bringt. Nicht elegant gelöst ...
Ich kenne es so, dass sowas einfach nur über eine Exe-Datei erledigt wird, die auch nicht installiert werden muss. Danach Exe-Datei löschen und Firmware ist drauf. Aber das empfinde ich nicht unbedingt als störend.
Dann liegt noch eine zweite Installationsdatei anbei, die eigentliche Software für das Betriebssystem, wo man die ganzen Einstellungen der Tastatur mit erledigt. Das ist quasi die Anwendersoftware.

Diese Maus hat ein Software- und ein Hardware-Modus. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Wenn man sich die Treiberdatei aus der Hersteller-Homepage lädt, ist in der Zip-Datei ein Handbuch bei, wo das erklärt wird. Ich werde jetzt nicht alles aufführen, den sonst würde es den Rahmen sprengen.
Ich benutze den Hardware-Modus, da in den Software-Modus manche Tastenkombinationen beim Spielen nicht erkannt werden. Im Hardware-Modus läuft alles einwandfrei. Ein weiterer Vorteil vom Hardware-Modus: Wenn die K50 einmal eingestellt wurde, kann der Treiber komplett ausgeschaltet werden und die Profile können in der Tastatur mit Tastenklicks aufgerufen werden (oben in der Tastatur können 3 Profile über Tasten aufgerufen werden, über den Software-Modus können mehr Profile eingestellt werden).

Weiterer Vorteil: Es laufen keine Treiber im Hintergrund (Entlastung für Win und gleichzeitig Minimierung von Kompatibilitätsproblemen). Wenn ich den Treiber benötige, rufe ich diesen über eine von mir erstellte Batch-Datei, nehme die notwendigen Einstellungen vor, übertrage diese an der Tastatur und danach werden alle Corsair-Anwendungen wieder geschlossen (Eingabemaske und Treiber) und die K50 läuft einwandfrei.
Wenn es jemand mit der Batch-Datei interessiert, einfach ein kurzer Kommentar auf diese Rezension ;-)
Dass ich ohne Treiber die Tastatur nutzen kann, empfinde ich als Vorteil, wenn auch mit einer geringen Gewichtung. Weniger Treiber, weniger Konfliktmöglichkeiten.

Was mir bei den Treiber-Einstellungen aufgefallen ist:
- Schließen-Befehl ist direkt im Treiber integriert und kann ausgewählt werden.
- Minimieren-Befehl muss über Makro-Aufnahme programmiert werden. Hier ist nichts bereits vorprogrammiert. Ein ungeübter User muss hierzu erstmal den Shortcut in Erfahrung bringen (es gibt ja zwei, eins taugt nicht viel, da von vielen Programmen nicht vernünftig umgesetzt wird, das ist ALT+Leertaste+N). Der Shortcut Win+Pfeiltaste unten funktioniert einwandfrei mit allen Fenstern. Dieser kann auch als Makro aufgenommen werden.
- Programme starten (in meinem Fall E-Mail) ist möglich und hat auch normal funktioniert, allerdings unverständlicherweise nur im Software-Modus. Da ich den Hardware-Modus nutze, geht es bei mir nicht (Problem ist Corsair bekannt).
- Ordner öffnen habe ich nicht einstellen können. Meiner Meinung ist das nicht möglich oder zumindest habe ich die Möglichkeit nicht gefunden.
- Fenster rechts oder links anordnen geht über Makroaufnahme (Win-Taste + Pfeil rechts oder links). Funktioniert einwandfrei.
- Vorwärts und zurück auch einwandfrei. Ist im Treiber bereits enthalten und kann einfach ausgewählt werden.
- Passwörter mit Keepass einfügen ist kein Problem. Das habe ich auf die Radtaste gesetzt. Einfach über Makroaufnahme einstellen.

Hier alle Basisbefehle, die bereits im Treiber integriert sind: Kopieren, Einfügen, Ausschneiden, alles markieren, Suchen, neu, Drucken, Speichern, Tastenanschlag (nur einzelne Tasten), Fenster schließen, PC sperren, Explorer öffnen, Ausführen, Desktop anzeigen, Anwendung starten (nur Software-Modus).

Fast alles Andere kann dann über die Makrofunktion »aufgenommen werden«.

Was ich jedoch nicht geschafft habe (ist ein Fehler im Treiber), und das könnte für manche wichtig sein: Über die Tastatur-Makro-Aufnahmetaste können keine Tasten programmiert werden. Man muss in den Treiber reingehen und dort mit der Maus auf der Taste MR klicken, dann die zu programmierende Tasten klicken und anschließend den gewünschten Befehl tippen. Zum Schluss nochmal die MR-Taste klicken und fertig ist die Sache.
NUR, wie gesagt, das geht nicht direkt über Tastatur (also z. B. mitten in einem Spiel, sog. »on the fly«). Vielleicht ist der Fehler inzwischen behoben ... Wenn es wichtig ist, am besten vorher bei Corsair nachfragen.

*****FAZIT
Ich bin mit der Tastatur äußerst zufrieden, und nachdem ich viele ausprobiert habe, froh, doch eine gefunden zu haben, die meine Bedürfnisse vollends erfüllt. Bei Amazon waren keine Rezensionen diesbezüglich, allerdings war ich neugierig. Man kann es schon als ein »Verzweiflungsakt« bezeichnen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Habe unmittelbar danach noch die Maus M95 (auch von Corsair) gekauft, und auch damit bin ich sehr zufrieden. Ich habe Corsair früher mit Arbeitsspeicher und Festplatten in Verbindung gebracht und mir was nicht klar, dass die auf einen so hohen Qualitätslevel auch Tastaturen und Mäuse produzieren. Ich habe auf »meinen Weg« viele PC-Mäuse und Tastaturen ausprobiert, allerdings spielen sehr wenige Hersteller auf diesem Qualitätsniveau mit.

Aufgrund der minimal kurz geratenen Handballenauflage (für meine Bedürfnisse) und der teilweise löchrigen Software ziehe ich 1 Stern ab. Für den Rest gibt es 4 »goldene« Sterne :-)

Update 19.09.14
Bin nach wie vor sehr zufrieden. An der Qualität nichts zu bemängeln und funktioniert wie am ersten Tag.
Makros im Alltag sehr nützlich.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 26, 2014 7:38 PM CET


Logitech Gaming Keyboard G510s (QWERTZ, deutsches Tastaturlayout)
Logitech Gaming Keyboard G510s (QWERTZ, deutsches Tastaturlayout)
Preis: EUR 94,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mangelhafte Tastenbeleuchtung u. Beschriftung und massives Treiberproblem, 1. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die G510 und die G510s bei mir zuhause gehabt und beide ausprobiert. Diese Rezension bezieht sich auf die G510s.

Material und Verarbeitung sind meiner Meinung nach einwandfrei. Alles gut verarbeitet, keine scharte Kanten, Tasten sauber verarbeitet, Kabel zum Anschließen stabil.

Was Schreibkomfort betrifft, war diese Tastatur für mich (inzwischen ca. 7 Stück ausprobiert) eines der komfortabelsten beim Schreiben.

Dies liegt zum einen in den für mich sehr angenehm Tastendruck samt entsprechende Lautstärke (etwas dumpf und nicht allzu laut) und zum Anderen an der klasse Handballenauflage. Wie gerne habe ich meine Hände draufliegen gehabt!

Die Größe war ideal und auch die Oberfläche. Zurzeit teste ich die Corsair K50, die so weit »gut im Rennen« liegt, allerdings ist die Handballenauflage etwas kurz geraten und rutschig. Meine Hände gleiten ständig nach unten ... vielleicht ist es Gewohnheitssache :-)

Das Display war für mich nicht vordergründig und unwichtig. Ich hatte die Prozessor- und Speicherauslastung dort sichtbar, habe dies allerdings kaum wahrgenommen. Die Displayqualität ist in monochrom gehalten (kommt mir zumindest so vor) und die Farbgebung ändert sich quasi entsprechend der Tastaturbeleuchtung. Das Display ist festmontiert und kann nicht verstellt werden.

Kopfhörer und Mikro habe ich nicht genutzt. Wenn man das braucht, ist es gut zu haben.

Die Erreichbarkeit der G-Tasten fand ich angenehm und gut. Auch dass die in Blöcken unterteilt sind. Die Corsair K50 (die ich zurzeit teste) hat alle Tasten zusammen, was wegen der blinden Auffindbarkeit der Tasten unvorteilhaft ist. Dafür ist die Tastatur allerdings angenehm kleiner als die G510s geraten :-)

Die Treibereinstellungen sind für mich die »Referenz« unter allen Herstellern von PC-Mäusen und Tastaturen. Einfach klasse, was da alles eingestellt werden kann. Ordner öffnen, Programme starten, Fenster schließen und minimieren, Lautstärke regeln, usw. Wenn es jemand interessiert, einfach bei Amazon die Logitech Maus G600 suchen (neues Modell) und dort unter Kundenbilder schauen. Da habe ich quasi alle Fenster von den Treibereinstellungen als Screenshot hochgeladen.

Nur leider gibt es in der Software ein Fehler, dass inzwischen (laut Logitech-Forum) ca. 2 Jahren alt ist und weiterhin besteht. Und ich habe dafür echt kein Verständnis ... In den PC-Mäusen gibt es da keine Probleme, auch die Tastatur G710+ zeigte keinerlei Probleme, nur die G510 und die G510s, zwei gut verkaufte Gamer-Tastaturen. Worum geht es genau?
Sie installieren den Treiber und treffen alle Einstellungen so wie Sie es gerne hätten. Angenommen Sie speichern ein Profil für Windows (Programme starten und sonstige Makros wie Textblöcke, usw. und Farbton) und ein Profil für Spiele. Standardmäßig soll der Profil Windows aktiviert sein (kann ja so eingestellt werden). Wenn Sie aber Windows in den Ruhezustand versetzen und wieder hochfahren, dann vergisst die Tastatur das eingestellte Profil und ist in eine Art »Blindflug« UND schlimmer noch, Sie können nicht in den Treiber gehen und das Profil wieder aktivieren, weil die Tastatur einfach nicht darauf reagiert. Es muss tatsächlich der Treiber beendet und dann wieder neu gestartet werden. Erst dann reagiert die Tastatur wie immer und das Standard-Profil ist automatisch wieder in der Tastatur aktiv.
Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie das Profil direkt auf die Tastatur speichern (Hardwaremodus) oder in den Treiber (Softwaremodus). Es geht einfach nicht.
Ist einfach nicht schön, und was ich am ärgerlichsten finde, Logitech weiß seit Jahren davon!

Was mich weiterhin gestört hat, ist die Tastenbeschriftung und die Tastenbeleuchtung.

Die Tastenbeleuchtung könnte aufgrund des Preises gleichmäßiger ausfallen. Auch wenn es sich um keinen großen Patzer handelt, in Anbetracht des hohen Anschaffungspreises, sollte es einwandfrei sein. Dem ist es nicht so, denn manche Tasten sind nicht gleichmäßig beleuchtet, sondern es sieht so aus, als ob die von innen leicht verdreckt wären. Das Weiß an manchen Tasten (wenn weiß eingestellt ist, sonst entsprechend der Farbe) ist nicht überall an den Zeichen in der gleichen Stärke sichtbar, sondern teilweise heller und teilweise dunkler.

Dazu kommt noch die Tastenbeschriftung, die für mich stellenweise unbrauchbar war. Was meine ich damit? Irgend so ein »Produkt-Designer« kam auf die glorreiche Idee, die Schriftart der Tasten modern und pfiffig zu gestalten. Dazu kann ich nur eins sagen: Hat das keiner Mal wg. Lesbarkeit getestet? Unglaublich ... Die Beschriftung ist in eine futuristische Schriftart gehalten und insbesondere die Zahlenreihe mit den Sonderzeichen war eine Katastrophe. Manchen Zeichen wie »§«, »$« oder ganz schlimm »&« konnten kaum gelesen werden.
Weiterhin waren die Tasten für »,« und ».« Absolut identisch. Ich habe minutenlang mir die Tasten angeschaut und immer wieder gefragt, ob das ein Fehler in der Tastatur war (gleiche Taste zweimal eingebaut) oder ob es so gewollt war. Bei beiden Tasten sah ich nur die Zeichen »:« und ».« . Und ich konnte nun wirklich kein Unterschied feststellen. Aber auch andere Tasten waren dermaßen schwierig zu »entschlüsseln«, dass die G510s meiner Meinung kapput »designt« worden ist. Ich habe auch die G510 testweise zuhause gehabt und was die Beschriftung betrifft, sind da Welten dazwischen. Die G510 hat eine lesbare Schriftart, so wie man es kennt.

Das ist auch schon alles, was es meiner Meinung nach zu bemängeln gibt.

Ich vergebe dieser Tastatur 2.5 Sterne, da dieses Treiberproblem vorhanden ist und die Tasten echt nicht gut lesbar sind. Auch die Ausleuchtung ist nicht ganz gut.
Da die Vergabe von 2.5 Sterne nicht möglich ist, wäre meine Tendenz eher Richtung 3 als 2 Sterne.
Da Logitech allerdings seit fast 2 Jahren von der Treiber-Problematik informiert ist und nicht reagiert (und das in dieser Preisklasse), sind es nur 2 Sterne.
Man stelle sich vor, alles ist wunderbar eingerichtet und man meldet sich in Windows an (aus dem Ruhezustand, Standby weiß ich leider nicht) und plötzlich sind die eigenen Einstellungen nicht mehr vorhanden (G-Tasten und Beleuchtung) und man muss den Treiber beenden und neu starten. Jedes Mal wenn der Rechner gestartet wird, und das ist bei mir am Tag 2-3 Mal im Durchschnitt!

Außerdem ist diese Tastatur gegenüber der G510 ein Rückschritt in Sachen Gleichmäßigkeit der Beleuchtung und insbesondere was die Tastenbeschriftung betrifft. Schade.


Perixx PX-1100, Beleuchtete Tastatur - USB-Kabel - Beleuchtung in 3 Farben - Helligkeitsregler - Lebensdauer 20 Mio Anschläge - QWERTZ - Gummierung schwarz
Perixx PX-1100, Beleuchtete Tastatur - USB-Kabel - Beleuchtung in 3 Farben - Helligkeitsregler - Lebensdauer 20 Mio Anschläge - QWERTZ - Gummierung schwarz
Wird angeboten von PreisCompany Deutschland
Preis: EUR 43,90

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz gut, allerdings etwas "zu bunt", 1. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Tastatur habe ich auf meine Test-Odyssee auch ausprobieren können ;-)
Insgesamt 3 Tage habe ich damit gearbeitet.

Material und Verarbeitung sind einwandfrei. Die Tasten sind sauber verarbeitet, keine scharfen Kanten, alle Abschlüsse sauber verarbeitet. Auch fand ich, dass die Tastatur dazu noch gut aussieht. Es sieht irgendwie wertig aus, allerdings sind da Bereiche in Klavierlack-Optik vorhanden, die für Fingerabdrücke anfällig sind.

Die Tastaturbeleuchtung kann in den Farben blau, rot und rosa eingestellt werden. Dies geht alles ohne Treiber, einfach über einem Knopf für die Farbwahl und ein Drehregler für die Leuchtstärke. Sehr praktisch!

Den Tastendruck empfand ich als gut und angenehm. Der Tastendruck hört sich dumpf an (nicht nach Klackern), was ich als angenehm empfinde.
Auch ist der Tastendruck angenehm weich und fest. Im Vergleich zu der Tastatur von Perrixx mit der Modellbezeichnung PX-3000 empfand ich diese als angenehmer.

Die seitliche Beleuchtung ist nett, allerdings für mich nicht notwendig gewesen.

Super fand ich, dass die Handballenauflage rausgezogen werden und demnach verlängert werden könnte. Hier gibt es, wenn ich mich recht erinnere, 3 Positionen. Einmal ganz drin und zwei weiteren Einstellungen, wenn die rausgezogen ist. Super Idee.

Für Gamer können keine Tasten programmiert werden. Es handelt sich demnach quasi um eine Standard-Tastatur mit beleuchteten Tasten und Multimedia-Tasten.
Auch die Multimedia-Tasten funktionierten alle einwandfrei.

Der Kabel für den Anschluss an den Computer ist stabil und lang genug (ich meine 1.80 Meter).

Warum habe ich die Tastatur nicht behalten: ganz einfach, weil mir die Beleuchtung »zu bunt« war. Was meine ich damit?

Bei dieser Tastatur sind nicht nur die Zahlen, Buchstaben und Zeichen an den Tasten beleuchtet, sondern auch die Zwischenräume zwischen den Tasten. Das war mir ja von vorneherein klar (durch die Bilder), nur möchte man es ja trotzdem ausprobieren. Manchmal sieht etwas auf den Bildern ja ganz anders aus.
Dabei habe ich festgestellt, dass die Beleuchtung der Tastenzwischenräume heller ist, als die Beleuchtung der Tasten selbst (es ist nicht so wie auf den Bildern, die Tasten sind schwächer beleuchtet als die Zwischenräume). Obwohl ich mit 10 Fingern schreibe, doch schaue ich schon mal öfters auf die Tasten. Beispielsweise starte ich Programme grundsätzlich über »Launchy« mit den Shortcut Win+Y gefolgt von den ersten Buchstaben des Programms. Dafür schaue ich auf die Tastatur. Aber auch in anderen Gelegenheiten.
Und da empfand ich es als unangenehm, da ja alles beleuchtet ist und die Tastenbeleuchtung selbst ist in der Gesamtkonstellation eher in den Hintergrund geraten ist und demnach nicht so sehr auffällt. Es ist einfach alles nur hell.
Und meine Logitech Illuminated Keyboard (die ersetzt werden soll) sind lediglich die Tastenbeschriftungen beleuchtet, um genauer zu sein, die Buchstaben, Zahlen und Zeichen. Mehr nicht, und das macht die Sache für mich äußerst angenehm :-)

Was mich weiter gestört hat und weiterhin ein Grund für den Rückversand war, unterhalb der Leertaste schien das Licht besonders stark. Wenn ich im Dunkeln vor den Monitor sitze oder beim Spielen, nehme ich das mit meinen Augen immer war, da es schon fast grell ist und durch den Winkel dies unangenehm »ins Auge fällt«.
Als Notlösung (es gibt ja keine perfekte Tastatur) habe ich dann nur die blaue Beleuchtung gewählt, da es vom Farbton her am dunkelsten ist. Nur, um die Tastenbeschreibungen ordentlich erkennen zu können, müsste ich die Beleuchtung quasi auf Maximum drehen und das störte mich. Würde ich die Leuchtstärke herunterregeln, dann war es mir zu dunkel und die Tasten waren nicht so komfortabel sichtbar.
Es gibt bereits ein Rezensent hier bei Amazon, der dieser Thematik auch benannt hat.
Dann habe ich mit den Gedanken gespielt, die Tasten zu entfernen und im unteren Bereich (also unterhalb der Taste) eine schwarze Folie aufzukleben. Allerdings habe ich mich dann dagegen entschieden. Entweder es passt oder nicht.

Aus diesen Gründen habe ich die Tastatur zurückgesendet.
Bis auf diesen o. g. 2 Punkten, war die Tastatur einwandfrei, insbesondere in Anbetracht des Preises. Es ist auf jeden Fall ein Versuch wert, und wenn es doch stört, kann man es zurücksenden.

Die vier Stern hat die meiner Meinung nach allemal verdient.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2014 12:54 PM MEST


Roccat Isku FX Multicolor Gaming Tastatur schwarz
Roccat Isku FX Multicolor Gaming Tastatur schwarz
Preis: EUR 97,00

3.0 von 5 Sternen Problem mit BIOS, 29. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe letzte Woche die Tastatur direkt bei Amazon gekauft und war anfangs begeistert davon. Leider nur anfangs. Und wie so oft, scheitert es an der Software/Firmware/Treiber. Genau weiß ich leider noch nicht.

Die Verarbeitung ist sehr gut. Alles einwandfrei soweit. Die Handballenauflage ist fest integriert und sehr gut von der Größe und Oberfläche her. Für mich eines der besten Handballenauflagen von allen Tastaturen, die ich bisher ausprobiert habe. Das waren bisher Logitech G510, G510s, Isku FX, Steelseries Apex, Perixx PX-1100 und PX-3000. Meine bisherige Tastatur war die Logitech Illuminated Keyboard und zurzeit teste ich die PX-1100.

Auch der Tastenanschlag war von allen Tastaturen für mich am besten und angenehmsten. Einfach klasse.

Der Kabel ist hochwertig, Tastenbeleuchtung so weit auch OK. Bei alten Chargen gab es wohl heftige Probleme, weil teilweise Tasten nicht komplett beleuchtet waren. Das ist hiermit »größtenteils« behoben. Warum größtenteils? Weil teilweise einige Tasten »leicht« noch nicht richtig beleuchtet sind. Insbesondere die Zahlenreihe. Allerdings ist das so minimal, dass es gar nicht ins Gewicht fällt. Ich konnte alles ablesen und diesbezüglich empfand ich alles so weit als OK.

Treibersoftware habe ich nur kurz installiert und soweit scheint alles OK zu sein und ordentlich zu funktionieren. Umfangreiche Sachen habe ich nicht getestet. Warum? Weil ich nach ca. 3 Stunden die Entscheidung getroffen hatte, die Tastatur zurückzusenden.

Warum? Weil die für mich absolut unbrauchbar ist.
Mein Windows ist auf eine Samsung SSD die Hardware-Verschlüsselung ermöglicht (840 pro). Mein Motherboard (Intel DZ77GA-70K) unterstützt weiterhin auch die Setzung eines Passworts für die SSD für eben diese Verschlüsselung (nicht jedes Board ermöglicht dies). D. h., wenn ich mein Rechner einschalte, kommt unmittelbar nach den BIOS-Post-Meldungen die Passwort-Abfrage, damit ich überhaupt das System starten kann. Es ist eine BIOS-Passwortabfrage.
Wenn ich dann dort irgendeine Taste drücke, dann setzt die Tastatur mehrere Tastenschläge um (welche kann ich nicht erkennen, da nur Sternchen sichtbar). Wenn ich wieder irgendeine Taste drücke, werden wieder mehrere Zeichen eingegeben. Was ist das Ergebnis davon? Ich kann mein System nicht starten, und benötige dafür eine zweite Tastatur. Wenn ich im Bios bin, ist das Gleiche. Die Tastatur macht da heftige Probleme. Da ich mein System grundsätzlich nur in den Ruhezustand versetze (und das manchmal mehrmals am Tag), müsste ich zwei Tastaturen haben. Eine um das System zu starten und diese Tastatur um unter Windows zu arbeiten. Für mich undenkbar.

Also habe ich mich bei Google auf die Suche gemacht und auf die Schnelle ca. 4 Berichte von Usern gefunden, die mit dieser Tastatur auch Probleme im Bios haben. Ich vermute Mal, die Tastatur wird wahrscheinlich nicht mit allen Mainboards Probleme verursachen, sondern nur mit bestimmte Mainboards. Der Support vom Hersteller teilte mir mit, dass die Tastatur sehr wahrscheinlich nicht mit dem BIOS harmoniert.
Daher bewerte ich die Tastatur mit 3 Sternen, weil einfach fast alles stimmt, nur ich die Tastatur so nicht benutzen kann. Eine erhebliche Einschränkung! Und das ist die erste Tastatur, die bisher so ein Verhalten zeigt, ich hatte noch nie solche Einschränkungen mit einer Tastatur.

Ich kann nur empfehlen die Tastatur auszuprobieren, und wenn ihr Glück habt kaufen. Aber bedenkt, ob der nächster Mainboard damit wohl auch kompatibel ist? Sonst einfach nur eine Ersatztastatur zur Hand, wenn ihr nur zwischendurch mal in den Bios müsst. Ich leider muss jeden Tag mehrmals im Bios Eingaben machen (Passwort zum Entsperren).
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 1, 2013 12:03 AM CET


SteelSeries Apex Gaming Tastatur schwarz
SteelSeries Apex Gaming Tastatur schwarz
Preis: EUR 81,85

17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht zufrieden, 29. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe letzte Woche diese Tastatur erhalten und inzwischen auch wieder zurückgesendet.

Warum?

Als ich bei Amazon die Tastatur gesehen habe, war ich erstmal sehr angetan davon. »Was für ein klasse Konzept«, habe ich gedacht. Die Anordnung der Tasten, Beleuchtung, Leertaste, usw. An sich, intelligent durchdacht ...

Beim Auspacken macht die Tastatur einen sehr wertigen Eindruck. Die Verarbeitung sieht »erstmal« einwandfrei aus (siehe gleich unten Grund 1), die Tasten machen von der Verarbeitung her einen guten Eindruck und auch die Beschriftung hat mir gefallen. Alle Symbole, Zahlen und Buchstaben sind gut lesbar. Das kann ich nicht von allen Tastaturen behaupten, z. B. bei der Logitech G510s war es nicht so, da ich z. B. die Sonderzeichen kaum erkennen konnte (waren in irgendeine futuristische Schriftart gehalten) und die Tasten für Komma und Punkt waren nahezu identisch. Auch wenn ich mit 10 Finger schreibe, manchmal schaue ich schon auf die Tasten und da möchte ich auch alles schnell erkennen können.
Bei der Apex ist die Beschriftung einwandfrei. Alles gut lesbar.

Kabel ist OK (macht einen stabilen Eindruck). Klasse finde ich auch die Beleuchtung (was mich auch angelockt hat). Sehr gut durchdacht, da findet man die Tasten intuitiv schnell.

Die Höhenverstellung ist gewöhnungsbedürftig aber eigentlich gut durchdacht. Die hinteren Tastaturfüße sind jeweils in der Form eines Kunststoffstopfens, der sich abnehmen lässt. An der Stelle steckt man dann einen anderen Stopfen aus Gummi (ist im Lieferumfang enthalten), welcher höher ist. Schon ist die Tastatur höher und immer noch sehr stabil und rutschfest auf den Schreibtisch. Durch die Gummierung ist eine Standhaftigkeit auch gewährleistet, also kein Rutschen. Insgesamt hat die Tastatur zwei Höhenverstellmöglichkeiten.

Was Treiber betrifft, kann ich nichts dazu schreiben, weil ich gar nicht dazu gekommen bin, die Tastatur weiter auszuprobieren. Warum:

3 Gründe, die in der Summe die Tastatur »für mich« unbrauchbar machen und inakzeptabel sind.

Grund 1: Die Tastatur ist bisher die Einzige gewesen, die nicht gerade auf den Tisch liegt. Habe es an mehreren Oberflächen ausprobiert und immer wieder wackelt diese. Ist einfach verzogen. Beim Tippen wackelt diese auch immer wieder hin und her. Ich vermute, es handelt sich um einen Herstellungsfehler, vielleicht sogar einmalig, da man hier sonst nichts darüber liest.

Grund 2: Die Handballenauflage ist störend. Warum: entweder keine oder eine richtige Handballenauflage. Wenn ich schreibe (10-Finger) dann liegen meine Handkanten genau an der Kante der Handballenauflage und das schmerzt auf Dauer. Wenn jemand nicht mit 10 Finger schreibt, kann das vielleicht OK sein. Beim Schreiben mit 10 Finger liegen die Hände allerdings auf der Handballenauflage (zumindest bei mir :-) und bei diese Tastatur dann eben bedingt durch die Länge der Handballenauflagen (etwas kürzer geraten) genau an der »Kante« der Handballenauflage die nicht abgerundet ist, sondern eine harte Kante hat. Äußerst unangenehm und meine Meinung nach ein Designfehler. Die Handballenauflage kann man auch nicht entnehmen, da fest mit Tastatur verankert.

Grund 3: Der Tastaturanschlag empfand ich als äußerst unangenehm. Das ist natürlich subjektiv, ich versuche das Schreibgefühl auf den Tasten mit Wörtern zu beschreiben:
- Harter Tastenanschlag (kaum Federung beim Drücken auf der Taste) und nach dem Drücken auf der Taste ist es, als ob man auf der Unterseite der Tastatur mit der soeben gedrückte Taste hart landet.
- Die Tasten sind beim drauf Drücken etwas beweglicher als, was ich bisher kenne. Also, als ob die »leicht« lockerer sind. Bitte nicht falsch verstehen, es ist nicht so, dass die Tasten locker sind. Nur beim Drücken entsteht irgendwie das Gefühl, als ob die nicht so stramm sitzen würden.
- Die Lautstärke ist für mein Empfinden unangenehm. Hört sich nicht gedämpft an, sondern eher nach Klackern.
Schade, so eine Tastatur hat meiner Meinung nach einen besseren Druckpunkt und ein besseres Schreibgefühl verdient.
Ich hatte hier die Roccat Isku FX, die ein klasse Tastenanschlag hatte (nur leider Treiberprobleme). Oder die Logitech G510, auch hier einen besseren Tastenanschlag. Sogar die Perixx PX-1100, die Einiges weniger kostet.

In der Summe waren es für mich unüberwindbare Nachteile, die im Alltag die Arbeit beim Schreiben verbittern würden (80% Office/ 20% Games). Vom Ansatz her, finde ich die Tastatur klasse und ich hoffe, der Hersteller bleibt dabei und arbeitet noch noch daran.
Dann würde ich sofort meine Logitech Illuminated Keyboard verkaufen und diese kaufen. Dass die Tastatur verzogen ist, ist sicherlich eine Ausnahme (einzelner Produktionsfehler) und macht mir weniger Sorgen (fließt auch nur geringfügig in der Bewertung), aber der Rest sind NoGo's und für mich nicht akzeptabel. Schreiben geht bei mir nur mit Handschmerzen (Handballenauflage), also unbrauchbar.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2014 12:09 AM MEST


NEU HARASTUHL Modell: Nietzsche-WL-V, Druckentlastung der Bandscheiben und verbesserte Gesäß Durchblutung.
NEU HARASTUHL Modell: Nietzsche-WL-V, Druckentlastung der Bandscheiben und verbesserte Gesäß Durchblutung.
Wird angeboten von HaraStuhl
Preis: EUR 679,00

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt, 25. Oktober 2013
Inzwischen nutze ich diesen Stuhl (Nietzsche-WL in schwarz) seit fast genau 1 Jahr und möchte gerne auch meine Erfahrungen dazu wiedergeben.

MATERIALIEN, MECHANIK, AUFBAU-----------------------------------
-Der Stuhl kam in Einzelteile geliefert. Den Aufbau empfand ich als äußerst angenehm und einfach. In ca. 10 Minuten war der Stuhl aufgebaut.
Ich denke, sowohl männliche als auch weibliche Zeitgenossen werden hier keine Schwierigkeiten haben. Auch habe ich aufgrund der Verpackung alles heil geliefert bekommen (keine Kratzer oder Ähnliches). Weiterhin lässt sich alles ohne großen Kraftaufwand montieren, sehr angenehm!

-Die Verarbeitung ist einwandfrei. Die Polster sind ordentlich verarbeitet, alles gut. Auch die Kunststoffteile sind gut verarbeitet und haben keine mangelhaft verarbeitete Ecken oder Kanten. Da wo es glatt sein soll, ist es auch glatt.

-Die Metallteile sind ordentlich verarbeitet. Die Anschlüsse an den Kunststoffteilen sind sehr gut gelungen. Alles gut.

-Der »Stuhllift« geht einwandfrei, auch hier keine Beanstandungen.

-Was mich nach ca. 4 Wochen etwas gestört hat, waren die Knarz- und Knirschgeräusche, die mit der Zeit zugenommen haben. Das ist noch immer so, allerdings habe ich mich daran gewöhnt. Sicherlich liegt es daran, dass hier so »einige« mechanische Teile arbeiten. Allerdings hat die Funktionstüchtigkeit der Teile nicht darunter gelitten, d. h., der Stuhl funktioniert nach wie vor einwandfrei. Es geht einfach nur um die Geräusche.

-Die »Gelenke« des Stuhls sind nach 1 Jahr alle noch einwandfrei und funktionieren reibungslos. Auch hier, bisher keine Beanstandung.

-Von der Verarbeitung her finde ich, dass der Hersteller so gut wie alles richtig gemacht hat.

AUSSEHEN, MATERIAL, SITZKOMFORT----------------------------------
-Die ARMLEHNEN sind aus hartem Kunststoff und lassen sich nicht durch weichere oder gepolsterte austauschen (Update 05.12.13: Hersteller hat Produktlinie diesbezüglich geändert, jetzt höhenverstellbar und gepolstert. Bild von alte Produktlinie siehe hier: ***.dropbox.com/s/cyohcwi6xqyyrvn/nietzsche.jpg - Bitte die Sternchen durch "w" erstzen). Die sind leicht nach unten abgeschrägt und dadurch liegt der Arm bei mir quasi in eine Linie mit der Computermaus. Hier mal ein Kompliment an Haratech für die tolle Telefonberatung, es hat einfach gepasst.
Ich habe allerdings nach ca. 1 Jahr Probleme mit der rechten Armlehne (bin Rechtshändler). Wenn ich lange im PC arbeite, und die PC-Maus viel Hin und Her bewege, reibt mein Armgelenk (zwischen Unter- und Oberarm) ja oft an der Lehne. Durch diese Reibung ist dieser Stelle an meinem Arm errötet und schmerzt auch zunehmend.
Inzwischen habe ich es so gelöst, dass ich über die Armlehne ein Handtuch gefaltet drübergelegt habe und nun geht es. Sieht nicht gut aus, aber die Schmerzen lassen nach. Nach einem Anruf bei Haratech teilte man mir mit, dass es keine gepolsterte Armlehnen zum Nachkaufen gibt. Lösungsvorschlag: Kaufen Sie beim Obi Filzmatte und tackern Sie das an der Armlehne ... bei einem Stuhl für 579 €!!! Das werde ich mir genau überlegen.

-Die geteilten SITZPOLSTER waren für mich anfangs ungewohnt (irgendwie ein Gefühl von Schwimmen), inzwischen möchte ich nichts anderes mehr haben.
Bevor ich den Stuhl gekauft habe, bin ich nach langen Sitzungen am PC gebückt aufgestanden, mit Rückenschmerzen im unteren Bereich. Seitdem ich den Stuhl habe, nicht mehr. Nur wenn ich lange in einem »normalen« Stuhl sitze habe ich noch Schmerzen und da freue ich mich dann auf den Nietzsche-WL :-) Also die Grundlogik scheint ja (zumindest bei mir) zu funktionieren.
Angenehm ist, dass wenn ich mein Körpergewicht durch die Sitzposition auf dem Stuhl verlagere, der Stuhl quasi mitarbeitet. Dadurch entsteht praktisch kaum der Druck auf einen Punkt, sondern der Druck verteilt sich besser über beiden Sitzhälften.
Einfaches Prinzip und große Wirkung! Das ist auch der Hauptgrund, dass ich den Stuhl bisher behalten habe.

-Das Gleiche kann ich nicht über die geteilte RÜCKENLEHNE behaupten. Damit kam ich von Anfang an nicht zurecht. Das hat zwei Gründe:
GRUND 1: Wenn ich in dem Stuhl sitze, habe ich gerne Rückenkontakt. Dies ist mir mit dieser Rückenlehne nicht »so richtig« gelungen (zur Info, bin 1.70 Meter). Irgendwie kommt es mir vor, als ob ich kein richtiger Rückhalt hätte. Ich habe diverse Einstellungen ausprobiert, also gesamter Rückenteil mehr nach vorn, usw. Nichts hat geholfen.
GRUND 2: Das war auch der problematische Punkt. Wenn ich autogenes Training mache, dann sitze ich aufrecht leicht nach hinten geneigt (ca. 30°) mit Rückenkontakt auf der ganzen Rückenlehne.
Das ist anders, als wenn ich am PC sitze, da wie bereits oben gesagt, wenn ich die PC-Maus in der Hand halte, ganz leicht nach vorne in eine quasi absolute aufrechte Haltung falle (meiner Meinung nach natürliche Haltung). Bei Autogenes Training ist es nicht so, da sitze ich auch aufrecht aber mit einer leichten Neigung nach hinten (lasse mich quasi fallen), um überhaupt an der Kopfstütze zu kommen (vielleicht 30° Neigung). UND IN DIESE HALTUNG hat der obere Bereich der Rückenlehne gegen den oberen Bereich meines Schulterblatts gedrückt. Das war äußerst unangenehm und wurde zunehmend schlimmer.
Dies liegt darin begründet, dass die Rückenteile (wie auch die Gesäßteile) ziemlich hart sind. Und bei mir hat die obere Rundung des Rückenteils heftig gegen mein Schulterblatt gedrückt. Nach ein paar Wochen habe ich die freundliche Geschäftsführerin kontaktiert, die mir auch direkt die Teile kostenlos ausgetauscht hat (schlimmer war die rechte Schulter). Nachdem ich es ausgetauscht habe, war es etwas besser, aber es schmerzte immer noch.
Es war etwas besser, da die Rückenlehne leicht etwas höher war als die Alte und daher der unmittelbare Kontakt des Schulterblatts direkt mit der Kante der Lehne nicht »ganz« gegeben war. Trotzdem waren die Schmerzen noch vorhanden (Problem war damit nicht gelöst), so dass ich erneut den Service von Haratech bemühen müsste.
Dies war allerdings nach den 14 Tagen Umtauschrecht. Ich wurde nicht im Stich gelassen, und mir wurde angeboten, den kompletten Rückenteil mit dem von dem Modell »Zenon« auszutauschen. Da besteht der Rückenteil aus einem Stück.
Seitdem habe ich diesbezüglich keine Probleme mehr, da die Lehne oben etwas nach hinten abgeschrägt ist. Auch das Problem mit dem »fast komplett fehlenden« Rückenhalt ist nicht mehr da, da die Lehne sich im unteren Bereich etwas mehr nach innen wölbt und der Rücken demnach früher Kontakt findet und also Haltung hat.

Weiter zum Thema RÜCKENLEHNE. Diese kann nicht so »richtig« aufrecht eingestellt werden, so dass ich am PC sitze und keinen kompletten Rückenhalt habe, quasi rechtwinklig.
Es gibt eine Maximaleinstellung (diesbezüglich habe ich auch mit Haratech telefoniert) und da ist Schluss. Und bei dieser Maximaleinstellung ist ein »gerades Sitzen mit einem gesamten Rückenhalt« nicht möglich, ich würde sagen ca. 10°-15° Neigung bleiben immer drin. Dadurch kann ich ja gar nicht überall Rückenkontakt haben (auch nicht wenn gewünscht), sondern nur in den unteren Bereich findet der feste Rückenkontakt statt (bei Rückenteil Zenon) oder mit den originalen Rückenteilen vom Nietzsche-WL-Modell habe ich einen schwammigen Rückenkontakt.
Wie bereits oben gesagt, mit der Rückenlehne vom Modell »Zenon« habe ich im Beckenbereich ein Rückenhaltepunkt von ca. 7 cm (wo mein Rücken also anliegt), und der Rest des Rückenbereichs liegt nur ganz leicht auf. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt und »komme damit zurecht« in der Weise, dass ich leicht nach hinten sitze gemäß Natur des Stuhls (ca. 10°) und es nun kein Störfaktor mehr darstellt.
Auch muss ich aufgrund des Umtausches damit leben, dass mein Stuhl nun im Gesäßbereich zwei Teile in eine PVC-Kunstleder-Optik hat und der Rückenteil ist in Polyestergewebe gehalten. Nicht schön, aber wenigstens für mich gut ;-)

Nach hinten kann die Rückenlehne gekippt werden und das ist auch einwandfrei.
Was an der Rückenlehne meiner Meinung nach »noch« verbesserungswürdig wäre, ist der nötige Kraftaufwand, bis diese nach hinten kippt. Was meine ich damit? Der Stuhl hat zwei mögliche Einstellungen für das Kippen der Rückenlehne: einmal kann es gesperrt werden (dann immer vertikal) oder man nimmt die Sperre raus. Wenn man die Sperre raus nimmt, gibt es irgendwo ein Druckpunkt, dass bei Überschreitung bewirkt, dass die ganze Lehne langsam nach hinten kippt, was ja sinnvoll ist. Nur hat dieser Druckpunkt einen sehr geringen Widerstand, so dass bei einem minimalen Druck die Lehne bereits beginnt nachzugeben. Das bewirkt Folgendes bei mir: wenn ich die Sperre rausnehme und am PC sitze, habe ich ja gerne Rückenkontakt. Beim »leicht stärkeren« Anlehnen an dem Stuhl mit dem Rücken gibt die Rückenlehne direkt nach und ich beginne nach hinten zu kippen. Daher habe ich die Sperre einfach aktiviert. Wenn ich mal z. B. eine Fernsehsendung schauen möchte, dann nehme ich die Sperre einfach raus. Das ist kein Fehler des Stuhls, könnte meiner Meinung nach allerdings etwas besser gelöst worden sein, insbesondere unter Beachtung dessen, dass dieser Stuhl ja »intelligent« durchdacht ist.

Der gesamte RÜCKENTEIL SAMT RÜCKENLEHNE hat 2 Löcher und kann demnach um 2 Positionen (insgesamt ca. 5-6 cm nach vorne oder hinten) komplett »horizontal« eingestellt werden (wg. Rückenkontakt). Als ich das gesehen habe, habe ich gedacht: »wow, das ist ja klasse, Rückenhalt ist gewährleistet«. Dem war es leider nicht so.
Wie bereits geschrieben, mit den Original-Rückenlehnen (sind ja 2 Stück) ging ein richtiges Anlehnen für mich nicht so recht (irgendwie schwammig ...). Und mit dem Rückenteil des Modells Zenon geht es besser (fester Rückenhalt), allerdings nur in einem Bereich von ca. 7 cm der Rückenlehne. Mit dem Rest bekomme ich nur dann Kontakt mit dem gesamten Rücken, wenn ich mit dem Körper einfach nach hinten etwas kippe (ohne mit dem gesamten Rückenteil des Stuhls nach hinten zu kippen, also mit Sperre für Rückenteil drin), also einfach nur den Körper auf die ganze Fläche fallen lasse. NUR dann sitze ich nicht mehr aufrecht, sondern leicht nach hinten um ca. 30° geneigt (meine Haltung für autogenes Training, aber nicht möglich für PC-Arbeit).
Was auch klasse ist, dass der Rückenteil in den gesamten Einstellwinkel auch »festgeklemmt« werden kann, also der gesamte Rückenteil samt Rückenlehne kennt nicht nur 2 Positionen (aufrecht und geneigt um ca. 90°), sondern kann dazwischen auch fest eingerastet werden. Damit kann man sich also sein Lieblingswinkel fest einstellen.

Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken, schließlich schreibe ich das für Sie, lieber Leser/-in. So wie ich mich auch gerne bei Amazon vorher über Produkte erkundige, so versuche ich Ihnen auch »verständlich« zu helfen :-)

Ein für mich weiterer Nachteil der RÜCKENLEHNE (hier des Modells Zenon) ist, dass diese mit zwei großen Schrauben an dem Rückenteil befestigt wird. Diese Schrauben werden über den Rückenteil des Stuhls (großes Kunststoff-Element) geführt und dann in die gepolsterte Rückenlehne, wo der Rücken anliegt, und dann werden die Schrauben angezogen. In dem Rückenteil sind dafür ja 2 Löcher vorhanden, die allerdings nicht ganz klein sind, sondern etwas breiter als normal. Damit kann ich die Rückenlehne entweder ganz fest anziehen (dann ist diese auch schwergängiger und für mich etwas zu fest für den Rücken) oder etwas locker lassen (dann reagiert die Rückenlehne schneller und leichter auf Bewegungen). Ich habe die zweite Variante ausgesucht, da ich es weicher mag. Wenn ich es allerdings so belasse, dann passiert, dass sich die gesamte Rückenlehne mit der Zeit durch meine Bewegungen nach rechts oder links verschiebt und nicht mehr mittig sitzt. Die Maximalverschiebung betrifft ca. 1-2 cm. Wenn ich mich dann nach hinten lehne, merke ich sofort, dass die Lehne an eine bestimmte Stelle etwas mehr im Rücken drückt als eine andere Stelle (Wölbung hat sich ja um ca. 1-2 cm verschoben). Also wieder manuell nachjustieren, damit in 1 Tag das Gleiche passiert. Nun habe ich mir geholfen, dass ich jeweils in dem rechten und linken Loch jeweils im Außenbereich Hartkunststoff eingeführt habe, damit kein Spiel nach rechts und links mehr möglich ist und die Rückenlehne so in den Rückenteil immer zentriert sitzt. Das fließt allerdings nicht in die Bewertung, da der Rückenteil zum Modell Zenon gehört und nicht zum Nietzsche-WL. Also nur rein informativ.

-Die OBERFLÄCHE besteht laut Hersteller aus Kunstleder, sieht allerdings eher nach PVC aus und leicht angeraut, indem in der Oberfläche ein leichtes Karomuster ca. 1 Millimeter eingeschnitten worden ist.
Das ist angenehmer, als wenn es ganz glatt wäre, obwohl es subjektiv gemeint ist. Wenn ich längere Zeit auf den Stuhl sitze, so schwitzen die Kontaktkörperbereiche ohnehin. Auch konnte ich die Aussage »atmungsaktiven Lüftungsöffnungen« nie ganz nachvollziehen, da das Material eher nach »dicht« aussieht. Nirgendswo sehe ich irgendwelche Öffnungen und auch sieht und fühlt sich das Material nicht nach atmungsaktiv, sondern sieht nach »dicht« aus.
Ich kann zumindest mit Shorts nicht auf den Stuhl sitzen, da nach ein paar Minuten die Haut regelrecht an dem Material klebt und wenn ich eine Hose anhabe (meistens der Fall), dann merke ich nach ca. 4 Stunden, wie es ganz schön warm in den Kontaktbereich wird und die Hose an den Körperteilen klebt.
Wie gesagt, die Lüftungsöffnungen kann ich nicht sehen, nachvollziehen und auch nicht spüren. Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, da ich etwas wirklich »Atmungsaktives« erwartet hatte und mich hier nicht vom Gegenteil überzeugen konnte. Damit kann ich allerdings leben. Das Material sieht zumindest sehr robust aus und ich halte es zumindest augenscheinlich für sehr langlebig.

-HÄRTE der Körperkontakt-Teile. Hier muss ich entschieden sagen, dieser Stuhl ist einfach hart. Wenn es auch Matratzen mit Härtegrade gibt oder Ähnliches, gäbe es eine Skala von 1 für weich und 5 für hart, würde ich sagen, liegt der Stuhl zwischen 4-5. Wenn ich die Armlehnen mitberücksichtige, dann würde ich sagen 5. Wie gesagt, die Armlehnen sind aus absolut hartem Kunststoff und die Gesäß- und Rückenteile sind für sich auch schon hart. Ich beziehe mich hierbei insgesamt auf den Stuhl Nietzsche-WL im Original-Zustand. Daher habe ich ja die Rückenteile einmal durch gleiche ausgetauscht bekommen und später den Rückenteil vom Zenon als Austausch erhalten. Der Rückenteil vom Zenon ist im Allgemeinen genau so hart. Ich denke, dass der Hersteller konsequent in seinem Programm diese »harte Linie« verfolgt. Ich habe mich daran gewöhnt und es gibt schon mal den einen oder anderen Tag, wo es »leicht« hier oder da drückt, aber sonst hat sich mein Körper daran gewöhnt. Wo es schlimmer ist: Wenn ich mal eine lange PC-Sitzung habe (so 4-5 Stunden am Stück), dann beginnt irgendwann Mal das Gesäß an zu schmerzen und dann MUSS ich aufstehen, weil es einfach nicht mehr geht (Rücken schmerzt dabei nicht).

-Was AUSSEHEN betrifft, als meine Familienangehörigen und Bekannte den Stuhl gesehen haben, fiel der erste Vergleich einheitlich: Wow, du hast ein Gynäkologen-Stuhl gekauft. Nun ja, ich fand und finde nach wie vor den Stuhl auf seine Art schön und habe mich daher nie daran gestört. Hier also für mich alles OK. Aussehen ist ehe eine sehr subjektive Angelegenheit.

-Der KLEIDERBÜGEL auf der Rückseite habe ich abgemacht, da ich nie irgendwas dort aufhängen brauche und dadurch die Optik mir besser gefallen hat. Ansonsten macht es sicherlich Sinn, wenn man es benötigt. Schön, dass es dabei ist.

-Die ROLLEN des Stuhls sind einwandfrei und der rollt bei mir ohne Beanstandung. Ich habe Laminat und darauf eine Kunststoff-Matte gelegt. Darauf nutze ich den Stuhl und wie gesagt, alles klasse.

-Die KOPFSTÜTZE ist, wie bereits jemand schon geschrieben hat, nicht so richtig zu gebrauchen. Ich finde es äußerst schade.
Wenn ich normal am PC sitze und den Kopf anlehnen möchte (z. B. um etwas zu lesen oder sogar ein Video zu schauen) dann muss ich mich schon teilweise nach hinten lehnen (ca. 30°) und habe keinen direkten Sichtkontakt mit »Geradeaus-Blick« auf den Monitor mehr, sondern ist der Kopf und die Augenäpfel in eine leicht unnatürliche Position. Ein paar Minuten so zu sitzen ist OK, längere Zeit bekomme ich Druck in den Augen, da ich ja die Augäpfel nicht geradeaus habe, sondern leicht nach unten schaue. Auch wird der Abstand zum Monitor etwas zu groß und mein Hals ist nicht gerade und der Kopf fällt nach hinten. Hierfür ist die Kopfstütze nicht komfortabel. Ideal wäre es, wenn ich aus der PC-Haltung heraus einfach den Kopf direkt an der Kopfstütze lehnen könnte. Dann hätte ich eine quasi rechtwinklige Position auf den Bildschirm zu schauen.
So macht die Kopfstütze bei mir nur bei autogenes Training Sinn, da ich mich ohnehin leicht nach hinten fallen lasse (sitze nicht ganz rechtwinklig) und so der Kopf richtig aufgenommen wird. Schade, nur halb funktionell.

Weiterhin weist die Kopfstütze ein Merkmal auf, welches ich auch mit dem Service besprochen habe und sich nicht beheben lässt. Die Kopfstütze kann ja vertikal verstellt werden, also die gesamte »Halterung« der Kopfstütze wird nach oben oder unten gezogen und mit einer Schraube fixiert. ABER die Stütze selbst kann dann nochmal nach oben oder unten gekippt werden (klasse!) und hat dabei eine »ganz leichte« Rasterung, die allerdings nicht haltbar ist. D. h., es kann keine Haltung fest eingestellt werden und der Mechanismus ist auch etwas zu leichtgängig. Wenn ich also autogenes Training mache (nur dann nutze ich ja die Kopfstütze hauptsächlich), muss ich jedes Mal kurz per Hand den Winkel der Stütze mit der Hand kurz kontrollieren und nachjustieren, da sich diese oft leicht verstellt. Ist nur ein kurzer Griff, aber müsste nicht sein. Wenn ich doch den Stuhl einmal nach meinen Bedürfnissen eingestellt habe, sollte es auch gut sein. Also wäre es gut, wenn es noch parallel zu der vorhandenen Möglichkeit noch die Option der festen Einrasterung gäbe. Das ist allerdings schon meckern auf hohem Niveau!
Nach Anruf mit Kundenservice wurde mir mitgeteilt, dass dies nicht änderbar wäre und auch kein Fehler darstellt.

-Die HÖHENVERSTELLUNG des Stuhls ist so, wie es sein sollte, hier ist alles OK. Ich habe es natürlich auch einmal auf meine Höhe gestellt und gut ist. Ich konnte hier keine Nachteile erkennen, alles leichtgängig und sehr gut.

-Die ARMLEHNEN sind nicht höhenverstellbar, was ich sehr schade finde. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass in so einem Preisbereich dies nicht mit drin ist. Allerdings war mir das von vorneherein klar und ich habe mich darauf eingelassen, daher werde ich dies bei meiner Bewertung nicht berücksichtigen. Außerdem hatte ich noch das Glück, dass die Höhe der Armlehnen ganz gut zu mir passt. Sonst wäre der Stuhl direkt wieder zurückgegangen. (Update 05.12.13: Hersteller hat Produktlinie diesbezüglich geändert, jetzt höhenverstellbar und gepolstert. Bild von alte Produktlinie siehe hier: ***.dropbox.com/s/cyohcwi6xqyyrvn/nietzsche.jpg - Bitte die Sternchen durch "w" erstzen)

KUNDENSERVICE---------------------------------
Sehr guter Kundenservice. Auch ich hatte direkten Kontakt mit der Geschäftsführerin und alle meine Fragen wurden ordnungsgemäß und geduldig beantwortet. Email-Kontakt wird da nicht allzu sehr bevorzugt, lieber direkt anrufen. Sie geht auch auf die Fragen gut ein und ist äußerst freundlich. Das war mit einem Grund für den Kauf des Stuhls. Auch ich gehöre zu der Käuferschicht, die nach wie vor großen Wert auf Kundenservice legt. Sowohl vor als auch nach dem Kauf. Auch zahle ich für ein Produkt etwas mehr, wenn ich dann später nicht im Regen gelassen werde. Und hier stimmt der Service allemal. Absolut!
Auch war man mir gegenüber sehr entgegenkommend und hat mir sogar nach der 14-tägigen Widerrufsfrist die Rückenlehne (mit der vom Stuhl Zenon) »kostenlos« ausgetauscht. Sowas kenne ich grundsätzlich nur von Amazon (wenn überhaupt). Falls jemand also hier mal diesen Stuhl testen möchte, er wird einen sehr guten Kundenservice bekommen (zumindest basierend auf meinen Erfahrungen). Hier 5 Sterne.

FAZIT--------------------------------------
Meine Meinung zu diesem Produkt im Ergebnis: Ich würde den Stuhl nicht wieder kaufen und würde mir stattdessen einen suchen, der »mehr« meinen Bedürfnissen entspricht. Warum: weil ich 579 Euro dafür bezahlt habe und für diesen Preis schon was erwarte, was nicht mit so vielen »Kinderkrankheiten« oder »Unzulänglichkeiten« versehen ist. In der Summe stimmt meiner Meinung nach das Preis-Leistungs-Verhältnis so nicht.
Zumal ich nun mein Stuhl versuchen muss gebraucht weiter zu verkaufen und mir einen neuen Stuhl kaufen werde. Das mit der Armlehne ist ein KO-Kriterium geworden, zumal ich auch keine ordentliche Lösung dafür habe, den das Handtuch sieht irgendwie doof aus und rutscht ständig. Wenn ich nicht viel am PC sitzen muss, ist das Problem nicht so akut, wenn sich allerdings die »Schichten« verlängern (wie letzter Zeit), dann meldet sich schnell der Ellenbogen wieder.

Auch sieht mein Stuhl nach »halbe / halbe« aus. Nicht Fisch, nicht Fleisch, Rückenteil aus Polyestergewebe und Gesäßteil aus PVC-Kunstleder, kein Augenschmaus.
Für den Preis kann es meiner Meinung nach nicht sein, auch wenn ich damit leben kann.

Der Gesäßbereich dieses Stuhls erfüllt meiner Meinung nach seiner Funktion vollends und hilft ungemein. Wenn das für jemand sehr wichtig ist, er keine Alternative kennt und mit den o. g. Punkten leben kann, dann Zuschlagen!
Ich werde mich jetzt neu orientieren müssen und werde mich demnach auf die Suche machen. Zuerst sind die Fachgeschäfte dran, mit Probesitzen unter Beachtung der jetzigen Nachteile meines Stuhls UND insbesondere mit dem Augenmerk auf Entlastung des Beckenbereichs. Mal schauen, ob ich fündig werde, andernfalls muss ich eine andere Lösung für die Armlehne finden und den Stuhl doch behalten.

Dem Hersteller in Korea kann ich nur empfehlen diese klasse Idee (des quasi fast vollkommen beweglichen Stuhls) weiterzuverfolgen, aber unbedingt diese Kinderkrankheiten auszumerzen. Das Makro-Prinzip ist wunderbar und gut umgesetzt, aber größtenteils ist die Umsetzung im Mikro-Bereich nicht konsequent und kundenfreundlich vollzogen worden. Hier ist meiner Meinung nach noch viel Denk- und Kleinarbeit vonnöten.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2013 11:53 PM CET


Corsair Vengeance M95 Gaming-Maus schwarz
Corsair Vengeance M95 Gaming-Maus schwarz
Preis: EUR 87,98

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, allerdings nicht ohne Bedenken, 17. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
HARDWARE======================================
Haptik, Verarbeitung, Äußerlichkeiten
- Super Verarbeitung. In dieser Hinsicht eines der besten PC-Mäuse, die mir unter die Hände gekommen ist.
- Tastendruck hervorragend (auch seitlichen Tasten fand ich vom Druckpunkt her nicht unangenehm). Nicht zu laut, nicht zu schwammig, einfach nur genau richtig.
Die Problematik, dass die Tasten nur mit erhöhtem Kraftaufwand zu betätigen wären, kann ich nicht nachvollziehen. Alle in der Nähe meines Daumens befindlichen Tasten lassen sich mit normalem Kraftaufwand betätigen. Hier konnte ich keinerlei Nachteile feststellen. Mit den Daumen kann ich, ohne die Hand umzulegen, 5 Tasten erreichen, die restlichen 4 Tasten nur, wenn ich die Hand umlege. Das ist allerdings OK so, weil dafür sind die 5 Tasten nun wirklich blind zu bedienen. Um alle Tasten mit den Daumen erreichen zu können, könnte dieses Konzept von Corsair (was die einzigartige Tastenanordnung betrifft) nicht realisiert werden. Dann müssten die Tasten kleiner sein, was die intuitive Bedienung erschweren würde. Ich finde die Tasten mit den Daumen äußerst angenehm zu finden und habe mich bisher ganz selten verklickt. Bei der Naga oder der G600 ist mir das öfters passiert.
Ich habe einfach auf den hinteren Tasten Funktionen gelegt, die seltener benötigt werden.
- Das Mausrad ist ein Zwei-Wege-Scrollrad, mit der Option auch nochmal angeklickt zu werden. Also drei Funktionen erfüllt das Scrollrad. Die Rasterung ist eines der Besten, die mir bisher unter die Hände gekommen ist, es macht einfach Spaß »an dem Rad zu drehen«. Perfekt!
- Alle Nähte und Übergänge einfach spitzenmäßig verarbeitet.
- Der Kabel ist mit Textil ummantelt und macht einen stabilen und wertigen Eindruck. Auch der USB-Anschluss ist sauber verarbeitet. Die Kabel-Länge müsste ca. 2 Meter sein.
- Dazu sieht die Maus sehr edel aus. Ein echter Blickfang, zumal es irgendwie »Wertigkeit« ausstrahlt.
- Weiterhin macht es einfach so richtig Spaß die Maus in der Hand zu nehmen. Die Hand liegt entspannt (habe eher kleinere Hände), keine Schmerzen im Handgelenk.
-Die Maus gleitet hervorragend über die Tischplatte.
- Nun ja, meiner Meinung nach können Logitech, Razer, Roccat oder Sharkoon im Vergleich dazu alle einpacken. IN DER SUMME ist diese Maus in DIESER KATEGORIE nicht zu schlagen.
- Ich habe die »weiße« und die »schwarze« Version ausprobiert. In der weißen Version ist die Oberfläche glatt und in »glossy« gehalten. Die Hand bleibt regelrecht »drauf kleben«. In der schwarzen Version ist die Oberfläche nicht ganz so glatt und diese fühlt sich für mich angenehmer an.
- Es gibt bei dieser Maus anscheinend eine ganze Reihe fehlerhafte Produktionsreihen. Die erste Maus in weiß war einwandfrei. Bei der schwarze Maus klappte es erst ab der 3. Maus. Es ging immer um die seitlichen Daumentasten... Entweder war teilweise kein Klickpunkt vorhanden (Taste ließ sich ohne Widerstand drücken) oder die waren so lose eingearbeitet, dass bei einen Druck auf der Taste diese lose an den Finger kleben blieb, als ob die nicht ganz fest in Ihrem Platz sitzen würde. Ich hoffe, ich konnte mich so richtig ausdrücken (am Ende der Rezension gehe ich nochmal darauf ein). Also gibt es hier Fertigungstoleranzen die etwas zu »großzügig« sind. Am besten ausprobieren, bis ihr die Richtige erwischt habt. Bei mir war es beim 3. Mal, alle Tasten sind nun einwandfrei.

Im Allgemeinen ist die Verarbeitung einfach nur klasse und hervorragend. Das ist meine teils objektive und subjektive Meinung, wie auch der Rest der Rezension :-)

Reaktionsverhalten
- Habe die Maus ca. 3 Stunden getestet und es blieben keinerlei Wünsche offen.
- Die Abtastung habe ich in verschiedenen Stufen ausprobiert, habe DPI‘s von 600 bis 5900 ausprobiert (mehr nutze ich nicht), und der Zeiger läuft flüssig und sauber. Alles super.
- Ein sehr interessantes Feature, was leider bisher nur bei Corsair anzutreffen ist (Vergleich Razer, Sharkoon, Roccat, Logitech), ist die Möglichkeit, dass man gerade Linien auch gerade Zeichen kann. Das heißt, der Mauszeiger ist bei geraden Linien intoleranter gegenüber leichten Verwacklungen. Das kann z. B. bei Photoshop bei Freistellungen oder bei CorelDraw im Freihandmodus durchaus sinnvoll und hilfreich sein. Klasse Idee. Das kann einfach ein- oder ausgeschaltet werden (über Treiber), oder man erzeugt ein Profil für Bildbearbeitung mit diesen Feature eingeschaltet.
- Die Maus gleitet hervorragend über die Tischplatte und der Mauszeiger geht immer schön mit. Auch hier, alles richtig gemacht. Mir ist in keinster Weise was Negatives aufgefallen.

SOFTWARE========================================
Und nun das leidige Thema Treiber und Tasteneinstellungen bei Computermäusen. Schon bei der Naga 2014 von Razer habe ich eine wahrliche Enttäuschung erlebt. Die Corsair ist da auch nicht fehlerfrei und schwächelt auch in diesen Punkt.

Hierzu möchte ich kurz noch was anmerken: Ich habe zuerst diese Maus in weiß bestellt und innerhalb von ca. 3 Stunden war die wieder im Karton und ging zurück an Amazon. Ich konnte die Maus nicht einstellen, weil die Treiber-Software so unlogisch war und viele Funktionen einfach gefehlt haben.

Bis ich später auf der Suche nach eine Tastatur auf die K50 von Corsair gestoßen bin und so angetan von der Tastatur war, dass ich mich im Zuge dessen noch eingehender mit der Software beschäftigt habe.
Nach ca. 6 Stunden konnte ich mit dem Treiber umgehen. Also habe ich einfach die Maus nochmal bestellt (Treiber von Tastatur ist vom Aufbau und Funktionalität identisch mit von Maus), nur diesmal in Schwarz. Inzwischen kann ich mit diesem Treiber umgehen und die für mich wesentlichen und fehlenden Funktionen habe ich über Fremdtools realisiert. Aber einfach war es nicht und ich halte die Software nicht für anwenderfreundlich. Das Gute ist aber: Wenn einmal verstanden und eingestellt, ist alles erstmal OK :-)

-Erst habe ich versucht, die Tastenbelegungen und sonstigen Einstellungen der Maus über Software-Profile (Hardware-Profile auch möglich) zu realisieren.
Wenn jemand mit der Thematik Hard- oder Software-Profile nichts anfangen kann, einfach auf die Seite von Corsair gehen, den Treiber herunterladen und dort ist im Handbuch genau spezifiziert, was Vor- bzw. Nachteile von der jeweiligen Methode sind.
-Hier die Shortcuts, welche ich immer wieder nutze:
»Schließen« (ALT+F4)
»Minimieren« (Win+Pfeil unten)
»Bestimmte Ordner öffnen« (über Pfad)
»Musikwiedergabe starten und pausieren« (meistens in Treiber integriert und kann ausgewählt werden)
»E-Mail-Programm öffnen« (Pfad zum Programm eingeben)
»Fenster rechts über die Hälfte der Bildschirmfläche anordnen« (Win+Pfeil rechts)
»Fenster links über die Hälfte der Bildschirmfläche anordnen« (Win+Pfeil links)
»Vorwärts« (in Treiber meistens bereits integriert)
»Zurück« (in Treiber meistens bereits integriert)
»Stummschaltung« (in Treiber meistens bereits integriert)
»Passwörter einfügen mit Keepass« (STRG+ALT+A)

Diese Funktionen sind für meine Office-Nutzung am PC sinnvoll und erleichtern mir den Alltag bei der Erledigung meine Aufgaben ungemein. Insbesondere »Schließen« und »Minimieren«, da spare ich mir sehr viele »Mauswege«, da man ja jedes Mal den X bzw. den - oben im Fenster rechts ansteuern und zielen muss. Einfach mitten im Fenster auf entsprechende Taste klicken, und schon ist das Fenster zu oder minimiert. Komfortabel! Wenn ich auf einem fremden PC sitze um dort was zu machen merke ich, wie lästig es ist, jedes Mal dies mit der Maus anzusteuern.

Was mir bei der Software aufgefallen ist:
- Schließen-Befehl ist direkt im Treiber integriert und kann ausgewählt werden.
- Minimieren-Befehl muss über Makro-Aufnahme programmiert werden. Hier ist nichts bereits vorprogrammiert. Ein ungeübter User muss hierzu erstmal den Shortcut in Erfahrung bringen (es gibt ja zwei, eins taugt nicht viel, da von vielen Programmen nicht vernünftig umgesetzt wird, das ist ALT+Leertaste+N). Der Shortcut Win+Pfeiltaste unten funktioniert einwandfrei mit allen Fenstern. Dieser kann auch als Makro aufgenommen werden.
- Musikwiedergabe konnte ich nicht programmieren und ist leider nicht im Treiber integriert. Ich kenne kein übergreifender Windows-Shortcut dafür (außer für den Windows-Mediaplayer, was hier kein Sinn macht, da ich Foobar2000 oder MusicBee nutze).
Hier fehlt sowohl »Play/Pause«, »Stummschaltung«, »laut/leise«, »Springen vorwärts/rückwärts«, usw. Also nichts »an Board«.
Logitech ist, was Media-Funktionen betrifft, ein wahres Eldorado (fast alles schon im Treiber integriert)! Einfach nur die Funktion auswählen. So geht einfach und kundenfreundlich, basta.
Wie ich mir geholfen habe: Im Musikplayer ein globaler Shortcut für »Play/Pause« und mit dem kostenlosen Tool »Autohotkey« ein Shortcut für Stummschaltung. Auf den Rest habe ich verzichtet bzw. mache es über die Tastatur.
- Programme starten (in meinem Fall E-Mail) ist möglich und hat auch normal funktioniert, allerdings unverständlicherweise nur im Software-Modus.
- Ordner öffnen habe ich nicht einstellen können. Meiner Meinung ist das nicht möglich oder zumindest habe ich die Möglichkeit nicht gefunden.
- Fenster rechts oder links anordnen geht über Makroaufnahme (Win-Taste + Pfeil rechts oder links). Funktioniert einwandfrei.
- Vorwärts und zurück auch einwandfrei. Ist im Treiber bereits enthalten und kann einfach ausgewählt werden.
- Passwörter mit Keepass einfügen ist kein Problem. Das habe ich auf die Radtaste gesetzt. Einfach über Makroaufnahme einstellen.

Die gesamten Einstellungen in der Treiber-Software von Corsair zu machen halte ich für sehr unlogisch und äußerst userunfreundlich. Obwohl ich mich mit Windows gut auskenne, musste ich erstmal lange grübeln, wie ich ein in der Software erstellter Profil auf die Maus übertrage. Und suchen muss man, das ist schon mal eine Warnung ;-)

Auch um »überhaupt« die Makrofunktionen zu nutzen, habe ich lange gegrübelt. Die Jungs von Corsair täten gut daran, sich mal von einem Unternehmen beraten zu lassen, was Anwendungsfreundlichkeit, Verständnis von Funktionen seitens von Kunden, Software-Logik, usw. betrifft. Da geht sicherlich noch Einiges.

Ich benutze den Hardware-Modus, da in den Software-Modus manche Tastenkombinationen beim Spielen nicht erkannt werden. Im Hardware-Modus läuft alles einwandfrei. Ein weiterer Vorteil vom Hardware-Modus: wenn die M95 einmal eingestellt wurde, kann der Treiber komplett ausgeschaltet werden und die Profile können in der Maus mit Tastenklicks aufgerufen werden. Ich benutze dafür die zwei kleinen Pfeiltasten neben der linke Maustaste. Dafür kann ich jederzeit zwischen 6 Profile wechseln. Weiterer Vorteil: Es laufen keine Treiber im Hintergrund (Entlastung für Win und gleichzeitig Minimierung von Kompatibilitätsproblemen). Wenn ich den Treiber benötige, rufe ich diesen über eine von mir erstellte Batch-Datei, nehme die notwendigen Einstellungen vor, übertrage diese an der Maus und danach werden alle Corsair-Anwendungen wieder geschlossen (Eingabemaske und Treiber) und die M95 läuft einwandfrei. Wenn es jemand interessiert, einfach ein kurzer Kommentar auf diese Rezension, sonst sprengt dies hier der Rahmen ;-)

Und nun rein informativ noch, was Installation von Firmware und Treiber angeht:
Es liegt in der Verpackung keine CD bei und man muss auf die Homepage von Corsair gehen und das Installationspaket laden. Da sind zwei Dateien zum Installieren. Einmal muss eine Anwendung in Windows installiert werden, um die Firmware auf der Maus selbst zu aktualisieren (es sei denn natürlich die Firmware ist bereits aktuell). Wahrscheinlich muss man bei der nächsten Aktualisierung der Firmware wieder eine neue Anwendung installieren, welche wiederum die nächsten Aktualisierungsdateien mit sich bringt. Nicht elegant gelöst ... Ich kenne es so, dass sowas einfach nur über eine Exe-Datei erledigt wird, die auch nicht installiert werden muss. Danach Exe-Datei löschen und Firmware ist drauf. Aber das empfinde ich nicht unbedingt als störend.
Dann liegt noch eine zweite Installationsdatei anbei, die eigentliche Software für das Betriebssystem, wo man die ganzen Einstellungen der Maus mit erledigt. Das ist quasi die Anwendersoftware.

Ich habe die Maus kurz in Spiele angetestet und kann nichts Negatives berichten. Zum Programmieren von einfachen Tastenschlägen dürfte es keine Probleme geben. Bei mir ging alles (Ziffern, Buchstaben, Leertaste, usw.) im Hardware-Modus, im Software-Modus wurden ein paar Tastenschläge nicht richtig erkannt.

Dass es softwaremäßig besser geht, zeigt Logitech. Meine Revolution MX kann alle oben erwähnten Funktionen und noch viel mehr. Was Funktionen betrifft, ist Logitech treibermäßig für mich das Maß alle Mäuse. Absolut flexibel in den Einstellungen, da fehlt mir absolut nichts. Eine wahre Fundgrube!
Von der Verarbeitung finde ich die Corsair M95 um Einiges besser als andere Mäuse. Was allerdings Software angeht, liegt hier sehr viel Verbesserungspotenzial.

Wenn es jemand interessiert, wie eine ordentliche, flexible und umfangreiche Treiber-Software für eine Maus aussieht, kann sich gerne die »Kundenproduktbilder« zu der Logitech G600 anschauen. Ich habe die Bilder von meinen Treiber-Einstellungen hochgeladen, damit man sich ein Bild davon machen kann. Hier der Link: Logitech G600 Optische MMO-Gaming-Maus schnurgebunden (USB, 20 Tasten, 8200 dpi) schwarz

ZUSAMMENFASSUNG===============================
Der Hardware vergebe ich 4 Sterne. Warum, wenn es doch 5 Sterne verdient hätte? Weil anscheinend viele fehlerhafte M95 im Umlauf sind, was für mich an mangelnde Fertigungskontrolle liegt. Es kann nicht sein, dass der Kunde die fehlerhafte Ware raussuchen muss, insbesondere in Anbetracht dessen, dass diese Maus ca. 85 Euro kostet.

Die Software erfüllt größtenteils ihren Zweck, ist allerdings alles andere als kundenfreundlich. Die Lernphase kann Stunden dauern und Einiges an Denkarbeit (davon abhängig wie fortgeschritten jemand mit Computer-Anwendungen ist).
Weiterhin vermisse ich auch hier grundlegende und grundsätzliche Funktionen, wie Stummschaltung, Läutstärke und Play/Pause sowie einfache Windows-Funktionen (z. B. Minimieren oder Ordner öffnen). Teilweise können diese Funktionen nur über Fremdtools realisiert werden, was sicherlich vielen ungeübten Anwendern definitiv überfordern wird. Weiterer Nachteil und für mich unverständlich: Wenn jemand diese Maus in Kombination mit einer Tastatur von Corsair benutzt, muss er insgesamt 4 Anwendungen installieren. 2 Mal Tool für Firmware-Update (jeweils Maus und Tastatur) und 2 Mal die eigentliche Treiber-Software (jeweils Maus und Tastatur). Es gibt kein Universal-Treiber.
In der Summe sind 2 Sterne für die Software das höchste der Gefühle, insbesondere in Anbetracht des Preises für diese PC-Maus.

4 + 2 = 6 : 2 = 3

Bisher habe ich die Revolution MX benutzt (ca. 5 Jahre) und im Zuge der Neuanschaffung einer PC-Maus Folgendes ausprobiert:
- Genius Gila 8200 dpi 12 Tasten-Maus
- Revoltec RE122 Fightmouse Elite
- Perixx MX-2000B
- Trust 18101 GXT33
- Logitech G600
- Sharkoon Drakonia black 8200dpi
- Razer Naga Gaming Maus 8200dpi
- Logitech G602
- Logitech G700s
- Logitech G9x
- Roccat Kone XTD Max

Diese PC-Mäuse waren für mich nicht in Ordnung. Die Gründe waren verschieden, wie beispielsweise:
1. Lagen nicht gut in der Hand. Entweder unangenehmes Gefühl oder Gelenkschmerzen.
2. Mehrere wesentliche Tasten waren sehr schlecht erreichbar.
3. Tasten waren nicht intuitiv erreichbar, ständig Falschklicks.
4. Verarbeitung war minderwertig.
5. Datenschutzpolitik des Unternehmens war nicht akzeptabel.
6. Wichtige Funktionen im Treiber waren nicht vorhanden und auch nicht möglich.
7. Im UEFI-Bios nicht zu gebrauchen, daher müsste dafür eine Reserve-Maus vorhanden sein

Obwohl ich dieser Maus 3 Sterne vergebe (für mich gleichgestellt mit der Note »Befriedigend«), ist es von allen Computer-Mäuse diejenige, die meine Ansprüche was Hardware UND Software am nahesten kommt.
Es gab nur eine Maus, welche ich gegenüber der M95 favorisieren würde. Das war die G600 von Logitech. Nicht »ganz« so gut wie die M95 verarbeitet, und lag auch nicht so angenehm in der Hand, dafür stimmte das Gesamtpaket (insbesondere in Anbetracht von Software). Leider hatte ich mit der G600 so heftige Handgelenk-Schmerzen, welche über ein Zeitraum von 2 Wochen nicht nachgelassen haben, dass ich es schweren Herzens zurücksenden musste.

Die M95 war also für mich die 2. Wahl und ich kann es weiter empfehlen. Was jedoch zu beachten ist:
- Sich vorher überlegen, ob die o. g. fehlenden Software-Funktionen notwendig sind und ob man bereit ist, diese sich selbst zu »basteln«. Mir war es wert.
- Beim Kauf darauf achten, dass alle Daumen-Tasten ordentlich funktionieren. Damit ist gemeint:
1. Ist überall der Klickpunkt vorhanden? Also wenn die Taste eingedrückt wird, macht es der übliche Klick? Bei meiner Erste gab es eine Taste ohne den Klick. Die ließ sich »klicklos« einfach drücken.
2. Sitzen die Tasten auch stramm und nicht zu schwammig? Bei der zweiten Bestellung war überall der »Klickpunkt« vorhanden, allerdings saß eine Daumen-Taste dermaßen locker, dass beim Loslassen nach dem Klick, diese »irgendwie« an den Finger kleben blieb und ich sogar hören konnte, wie die sich in der Fassung bewegte.

Wenn man endlich eine ordentlich Verarbeitete erwischt hat UND sich in der Software "durchgelernt" hat, wird man Spaß an der PC-Maus haben :-)


Razer Naga Gaming Maus für Rechtshänder schwarz
Razer Naga Gaming Maus für Rechtshänder schwarz
Preis: EUR 75,00

6 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Office-Features mangelhaft integriert, 9. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

hier meine Eindrücke und Meinung.

Haptik, Verarbeitung, Äußerlichkeiten: 3 Sterne
Fühlt sich eigentlich gut an, nur mit der Zeit schmerzt mir der Daumen etwas. Empfinde den »Buckel« als etwas zu hoch. Auch habe ich das Problem, dass mein Daumen nicht so richtig aufliegen kann. Wenn
- er auf den Tisch aufliegt, ist es mir unangenehm
- den an den Tasten seitlich die ganze Zeit zu halten (bei Office) ist unangenehm, da der Daumen unten keinen Halt hat. Sonst habe ich den Daumen einfach auf der Maus drauf gelegt (war ein Kompromiss).
Die Oberfläche finde ich angenehm, ist leicht angeraut. Ich komme mit den Daumen nur bis auf die zweite Reihe (Zahlen 7-12). Die restlichen Tasten sind für mich nicht benutzbar, da ich jedes Mal die Hand extrem versetzen muss. Wenn man zwischendurch mal die Maus mit der Hand hochheben muss (z. B. beim Gaming), sind ungewollte Klicks einprogrammiert.
Die Zahlentasten seitlich haben einen angenehmen Druck, hier alles OK (super Drucksensivität). Auch das Scrollrad ist meiner Meinung eins der Besten, die ich benutzt habe.
Die Maus macht einen wertigen Eindruck und sieht für Office etwas zu verspielt aus (OK, da Spiel-Maus).
Auch ist die Maus meiner Meinung nach angenehm leicht.

Reaktionsverhalten: 5 Sterne
Auch sehr gut. Gefällt mir besser als die Logitech-Mäuse, welche ich bisher ausprobiert habe (G700s und G602). Insbesondere ist hier die Beschleunigung besser gelöst. Bei den Logitech-Mäusen ist die Maus quasi über den Bildschirm unkontrolliert gedüst. Hier läßt sich angenehm mit arbeiten (also mit Beschleunigung). Auch beim Spielen alles OK, kein Grund für Beschwerde. Tasten reagieren schnell und wie gesagt, wenn ich ganz selten die Maus kurz hochheben musste, gab es ungewollte Klicks.

Software: 1 Stern
Das ist auch der Grund, warum die Maus kurzerhand zurückgeht. Wenn man die Maus nur für Gaming kauft, halte ich mich mit meiner Meinung zurück, da ich die Maus nicht so ausgiebig bei Gaming ausprobiert habe und die für mich fehlenden Features bzw. unvollendete Treiber-Software insbesondere Office betrifft.
Ich habe etwas mit der Maus gespielt (bin kein Hardcore-Gamer, also nur ein paar Stunden) und soweit fand ich alles OK. Insbesondere die Tastatur-Tasten 0-9 und a-z lassen sich gut eingeben, als auch einfach Tastenkombinationen. Ja, ja, nur hier hört es auch schon auf.
Ich frage mich, wer kauft eine Maus NUR fürs Gaming. In der Regel gehe ich davon aus, dass man damit auch mal im Internet einkaufen geht, Briefe schreibt, Emails abruft, chattet, Facebook nutzt, ein paar Bilder bearbeitet, Videos anschaut, usw.
ALSO OFFICE STEHT FÜR MICH STELLVERTRETEND FÜR ALLTAGSNUTZUNG (wie oben genannt) UND NICHT NUR FÜR ARBEIT. Nur damit das klar ist :-) In der Computer-Welt wird Office auch grundsätzlich mit das o. g. assoziiert.

Für Office sind Einrichtung und Nutzung sehr schlecht umgesetzt, und das hat Razer meiner Meinung nach so richtig vergeigt. Es kann doch nicht schwierig sein, einfach ganz normale Windows-Funktionen in der Software-Infrastruktur mit einzubauen, so dass der User einfach diese auswählen kann. Einfach mal bei Logitech schauen, so einfach kann man das machen.
Ich kann es einfach nicht verstehen, warum etwas, was ohne viel Mühe zu machen wäre, einfach nicht integriert wird. Ob Razer einfach nur »Hardcore-Gamer« haben möchte? Eigentlich unlogisch, es gibt doch sicherlich viele Menschen, die gerne mal ein Spiel spielen, ohne sich als Hardcore-Gamer zu betiteln.

Hier eine kurze Zusammenfassung, über was ich innerhalb von 3 Stunden rausfinden konnte, was nicht ging oder einfach äußerst unangenehm/lieblos von Razer gelöst wurde:

1. Synapse ist einfach eine Zumutung. Treiber wird installiert und um die Maus im vollen Umfang nutzen zu können, IST EINE REGISTRIERUNG PFLICHT (sonst können viele Möglichkeiten der Maus gar nicht genutzt werden). Nach der Registrierung ist ein Update fällig und der Rechner startet neu. Dann muss man online gehen um die Maus einzurichten (also eine Internet-Verbindung muss vorhanden sein). Wermutstropfen: Nach der Einrichtung muss man nicht ständig verbunden sein und kann normal mit der Maus arbeiten. Für bestimmte Funktionen muss die Maus allerdings wieder ins Internet (Sicherung von Profilen, Importfunktion von Profilen oder Makros, Aktualisierungen, Installation von Add-Ons, usw.). Das ist also eigentlich zu verschmerzen.
Auch finde ich, was Razer da aus datenschutzrechtlicher Hinsicht macht schon ziemlich grenzwertig ist, da die Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen nicht in deutsche, sondern in englische Sprache den Kunden einblendet werden. Frage mich, ob Razer davon ausgeht, dass alle Menschen in DE englisch sprechen können? Wenn dem so wäre, hätten die auch gerne die gesamte Treibersoftware einfach nur in englische Sprache halten können (zum Glück haben die es nicht gemacht).

2. Eine Maus mit so vielen Tasten soll meine Meinung nach, die Klickerei und Griff zur Tastatur auch vereinfachen. Sonst bräuchte man ja nicht so viele Tasten, oder sieht das jemand anders?
Und umso mehr Funktionen auf den Tasten gelegt werden können, umso hilfreicher, praktischer und nutzungsfreundlicher ist die Maus. Dafür kauft man diese auch.
Nun programmiere ich seit Jahren gerne auf meine Logitech MX Revolution eine Taste fürs »Minimieren«. In mein Arbeitsalltag hilft mir das ungemein, wenn z. B. ein Fenster später benötigt wird und mal schnell in den Hintergrund verschwinden soll. Ich muss nicht einfach auf das - oben rechts klicken (Windows), sondern kann einfach irgendwo mitten in dieses Fenster auf die entsprechende Taste auf der Maus klicken und schon ist das Fenster im Hintergrund. Einfach praktisch, ohne auf das - zu zielen und Klicken, schnell das Fenster minimieren!

Diese einfache Funktion auf eine Razer zu legen ist schon eine Herausforderung. Diese Funktion wird nicht direkt von der Synapse-Treiber-Software angeboten, sondern muss per Tastenkürzel manuell eingerichtet werden. Windows hat zwei Tastenkürzel dafür: »Windows-Taste + Pfeil nach unten« oder »ALT + Leertaste + N«. Wenn ich in Razer auf »Tastenzuordnung« gehe, dann auf »Tastaturfunktion« klicke, und anschließend bei »Taste neu zuweisen« einfach auf Windows-Taste gefolgt von Pfeil nach unten klicke, übernimmt Synapse folgende Kombination: »Shift + Windows-Taste« und damit FUNKTIONIERT ES NATÜRLICH NICHT, denn die Shift-Taste (Großschreib-Taste) habe ich überhaupt nicht geklickt. Wenn ich es dann mit der andere Kombination versuche, dann übernimmt Synapse nur »Alt + N« (ohne Leertaste), was dann natürlich AUCH nicht geht. Warum Synapse das macht, bleibt mir ein Rätsel, auch Google wusste keine Antwort. Also musste ich mir dafür extra ein Makro anlegen. Denn habe ich auch NUR mit der Tastenkombination »Alt + Leer + N« geschafft, mit der andere Kombination war mir das nicht möglich. Nur leider funktioniert diese Kombination nicht mit allen Fenstern. Das war aber bei Logitech auch so, daher hat die Logitech-Treiber-Software diese Funktionen bereits integriert, d. h. es gibt ein Menü, wo man sich diese Funktionen einfach aussuchen kann (minimieren, schließen, Desktop anzeigen, usw.) ohne mit Tastenkürzel zu arbeiten. Und damit funktioniert es einwandfrei. Sogar bei Roccat (habe ich später erfahren) gibt es sowas.

3. Fenster schließen
Da sogar diese für mich sinnvollste Möglichkeit nicht direkt von Synapse angeboten wird, musste ich die Tastenkombination »Alt + F4« eingeben und es funktioniert damit auch, aber nicht richtig. Warum? Weil bestimmte Windows-Menüs diesen Befehl nicht akzeptieren, was auch bei Logitech so war. Daher gab es bei Logitech auch die gleiche Möglichkeit wie bei Minimieren, d. h. der Befehl ist vorhanden und kann direkt aus eine Liste ausgewählt werden. Und der funktioniert wie der Befehl Minimieren in ALLE Fenster. Fenster schließen (zwangsläufig so gut wie immer nach dem Öffnen) ist eins der meistgenutzten Klicks in Windows, und jedes Mal mit dem Pfeil Richtung X oben rechts zu gehen, zu zielen und dann zu klicken... na ja, kann man ja machen. Aber wenn es doch viel einfacher geht? Einfach mitten im Fenster auf die Maustaste klicken und schon ist das Fenster zu. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, möchte man es nicht mehr missen. Und dafür sind doch die ganze Tasten und Knöpfe an der Maus, oder? Warum nicht noch die Sache rund machen, und solche Sachen weglassen? Einfach unverständlich, was sicherlich nicht mal viel Geld kosten würde. Es sind auch bereits Funktionen wie Musikwiedergabe/Pause, Lautstärke hoch/runter, Stummschalten oder Programm öffnen. Nun ja, öfters als Programme öffnen, ist für mich die Möglichkeit Fenster zu schließen oder zu minimieren, was für mich auch rationell mehr Sinn macht, da ich hier mehr Klicks anwenden muss.

4. Ein Ordner öffnen
Es ist möglich, eine Anwendung mit Synapse über ein Maustastendruck einfach zu öffnen. Dies ist auch einfach eingerichtet. Wenn ich jedoch einfach nur ein häufig genutzter Ordner (eigentlich keine anspruchsvolle Sache!) per Tastenklick öffnen möchte, so habe ich keine Möglichkeit gefunden, dies zu realisieren. Entweder sind diese Funktionen so verschachtelt in Synapse oder was ich eher vermute, einfach nicht vorhanden. Für mich inakzeptabel.

5. In-Game Hotkey
Es gibt eine Funktion, welche sich »In-Game Hotkey« nennt. Das ist ein Ingame-Konfigurator. Wenn man mehr wissen möchte und auf »Klick hier um mehr über den In-Game Konfigurator zu erfahren« klickt, kommt eine Seite in englische Sprache. Ich habe es so verstanden, dass man damit ein Fenster aufruft, um schnell einem anderen Profil zu wählen. Ich habe es während eines Spiels versucht und das Fenster ließ sich nicht öffnen, also musste ich wieder in Windows rein und erst dann konnte ich den Profil wechseln. Vielleicht habe ich da auch was übersehen und sicherlich gibt es auch andere Möglichkeiten, um während eines Spiels das Profil zu wechseln, aber das hier Genannte sollte funktionieren, dafür ist es ja da.

6. Programm mit Profil verbinden
Da ich die o. g. Logitech-Mäuse ausprobieren konnte, weiß ich, dass die Gaming-Software-Treiber (nicht von der MX Revolution, da dafür kein Gaming-Treiber vorhanden) hier einfach ausgereifter ist. Nicht nur, dass die o. g. Funktionen und darüber hinaus noch viel mehr Funktionen als Razer einfach da sind und auch funktionieren, es war auch möglich, ein Profil mit mehreren Programmen zu verknüpfen. D. h., wenn z. B. Word, LibreOffice oder OpenOffice geöffnet wurden, konnte ich alle Programme mit nur einem Profil verknüpfen (oder z. B. Spiele). Bei Synapse gibt es die Möglichkeit ein einziges Programm mit einem Profil zu verknüpfen.

Also für mich eine klare Enttäuschung, was Software angeht. Vielleicht bin ich auch zu sehr von Logitech (was Treiber betrifft) verwöhnt, allerdings sollte Razer da noch massig nachbessern. Weiterhin grenzwertig den meiner Meinung nach sehr strittige Cloud-Konzept, wo Kundendaten gespeichert werden und keiner weiß, welche Daten es genau sind.

Für reinrassige Gamer kann dieser Maus tatsächlich ein Hit darstellen, zumal Razer dieser Maus als reine Gaming-Maus auf der Homepage deklariert. Ich bin allerdings der Meinung, dass man für ca. 90 Euro für eine Computer-Maus mehr erwarten kann, den wer nutzt eine Computer-Maus explizit NUR für Gaming? Und die Funktionen, die ich oben erwähnt habe, sind arbeitserleichternd im Alltag (wenn man mal nicht spielt) und bedürfen keinen großen Aufwand.

Also wenn jemand eine Computer-Maus für Office und Gaming benötigt, der sollte sich diese Anschaffung genau überlegen. Aufgrund der mangelhaft umgesetzten Tastenbelegung im Office-Bereich und des Registrierungszwanges, 2 Sterne. Dieses Produkt (konkret die Software) ist meiner Meinung nach unvollständig umgesetzt.

Für Hardcore-Gamer ist die Maus meiner Meinung nach 4 Sterne wert.

UPDATE 09.10.13
Heute habe noch Folgendes festgestellt: Mitten im Office-Betrieb vergisst die Maus die von mir festgelegten Maustasteneinstellungen und plötzlich geht die Mausrad-Funktion Rechtsklick=Vörwarts / Linksklick=Rückwärts / Taste 9=Schließen/ usw. verloren. Wenn ich Synapse schließe und wieder öffne, ist alles wieder da.

Weiterhin habe ich heute vom Support eine Antwort erhalten (schnelle Reaktion, da gestern abend die Anfrage war). Es ging um genau diese Frage:

==============
Hallo,
ich teste zurzeit eine Naga 2014, ob diese auch behalte oder an Amazon zurücksende.
Was mich sehr verwundert, ist dass ich keine Möglichkeit finde, Fenster unter Windows zu minimieren oder zu schließen. Die Tastatur-Shortcuts z. B. "Windows und Pfeiltaste nach unten" werden nicht akzeptiert. Es nimmt automatisch "Shift und Pfeil nach unten" an.
Kann es sein, dass diese simple Funktionen nicht mit diese 85 Euro teure Maus möglich sind?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
==============

Hier die konkrete Antwort:

==============
Hi,
Thank you for your feedback--unfortunately, we are currently only able to work with submissions in English. If you could please re-submit your original question or feedback in English, we'll be happy to hear from you.
Thank you for understanding.
Razer
==============

Für alle die kein Englisch verstehen: Wir können nur Anfragen in englische Sprache beantworten. Bitte lassen Sie uns Ihre Anfragen in englische Sprache zukommen.

Jeder soll sich selbst ein Bild davon machen, vor allem in Anbetracht dessen, wie wichtig Support für ihn ist.

Meine Naga ist schon wieder im Karton und geht heute noch zurück an Amazon.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2013 12:21 AM CET


Corsair Vengeance Schwarz 16GB (2x8GB) DDR3 1600 MHz (PC3 12800) Desktop Arbeitsspeicher (CML16GX3M2A1600C9)
Corsair Vengeance Schwarz 16GB (2x8GB) DDR3 1600 MHz (PC3 12800) Desktop Arbeitsspeicher (CML16GX3M2A1600C9)
Wird angeboten von jes-shop
Preis: EUR 151,42

5.0 von 5 Sternen Einbauen und fertig, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was soll man da großartig schreiben? Eingebaut, im Bios XMP-Profil ausgewählt, Win gestartet und schon kann der Spaß losgehen. Laufen einwandfrei mit 1600 MhZ. Habe die nicht hochgetaktet, sondern in der Standard-Einstellung gelassen.

Die Speicherbausteine sehen wertig aus und sind sauber verarbeitet. Angenehm ist auch die Bauhöhe, in mein Intel DZ77GA-70K in Verbindung mit mein Noctua-Kühler kein Problem.

Sonst läuft das System stabil und ich bin sehr zufrieden damit. Von mir eine klare Empfehlung!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4