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Beiträge von Stefan Servos
Top-Rezensenten Rang: 4.094
Hilfreiche Bewertungen: 2848
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Rezensionen verfasst von Stefan Servos "Cirdan" (Neunkirchen)
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19 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Der Klassiker neu verhunzt - Pure Langeweile, 27. Mai 2010
Ich mag ja eigentlich antike Themen, Popcorn-Kino, Special-Effects und alles was diesen Film wirklich ausmachen könnte. Aber trotz allem braucht so ein Film doch auch eine Story und die fehlt bei KAMPF DER TITANEN fast komplett. Auch die Charaktere bleiben blass, ihre Motivation stets unglaubwürdig. Sam Worthington gibt sich wortkarg und hat nur einen Gesichtsausdruck. Die restliche Besetzung konnte sich eigentlich sehen lassen, von Liam Neeson, über Ralph Fiennes, Mads Mikkelsen, Polly Walker oder Pete Postlethwaite; Aber selten hat man so viel Schauspieltalent in einem Film so sinnlos vergeudet gesehen. Ebenfalls sinnlos waren die meisten CGI-Kampfszenen, die sich langweilig aneinander reihten. Da man sich nicht mit den Charakteren identifiziert, fiebert man natürlich auch nicht mit. Absolutes NO GO waren Kulissen und Kostüm-Designs. Vor allem der Olymp glich mehr einer Glitter-Travestie-Show als einem göttlichen Wohnsitz. Da bleib ich lieber beim Klassiker von 1981! Der war wenigstens liebvoll gemacht und der Kampf mit der Medusa war allemal spannender! Der neue Film? Ein unerfreuliches Machwerk in jeder Hinsicht! Finger weg!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Lustiger Splatter-Zombie-Trash, 19. April 2010
DEAD SNOW hält, was er verspricht: eine deftige Gedärmeplatte mit viel Humor und einer tiefen Verbeugung vor Genre-Klassikern wie Braindead und Evil Dead. Dass da so mancher Splattereffekt etwas absurd ist ("oh, ich bin mit meinem Darm an einem Ast hängen geblieben") dient natürlich dem Zweck und der heiligt ja bekanntlich die Mittel. Der perfekter Film für einen gemütlichen Abend mit Freunden bei nem Glas Bier (ja, man kann der Handlung auch angetrunken sehr gut folgen).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Anti-Western, 22. März 2010
Dieser Anti-Western zeigt mal eine ganz andere Seite einer neuen Welt, wie sie in dieser Form im Kino selten zu sehen ist. "The Claim" beginnt langsam, aber gewinnt während der Handlung mehr und mehr an Drama. Optisch ist der Film ein Meisterwerk, denn es gelingt Kameramann Alwin Kuchler das historische Feeling und den Look jener Zeit perfekt einzufangen. Regisseur Michael Winterbottom treibt seine Schauspieler zu bewundernswerten Leistungen. Vor allem ist es schön mal wieder Wes Bentley (American Beauty) agieren zu sehen. Leider haben alle Charaktere viel zu wenig "Screentime". Ein Schwachpunkt des Films, denn als Zuschauer wünscht man sich oft mehr Erklärungen zum Hintergrund der Personen. Außerdem scheint die Handlung manchmal etwas holprig, bzw. sprunghaft. Fazit: Tolle Story, tolle Bilder .. aber die Dramaturgie leidet manchmal etwas.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Atmosphärischer interaktiver Film mit unbefriedigender Steuerung, 1. März 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
HEAVY RAIN ist ein Mystery-Thriller-Spiel mit komplett neuem Spielansatz, einer sehr schöne Atmosphäre im Stil von Fincher's SE7EN ... und äußerst intelligente Storyline! Es geht darum Beziehungen zu Personen aufzubauen und gleichzeitig einen mysteriösen Serienkiller zu jagen, aus wechselnden Perspektiven. Erfahrene Spieler werden zunächst über die etwas gewöhnungsbedürftige Steuerung stolpern, da man sehr eingeschränkt in Bewegung und Aktionen ist ... Und man nicht eben die Kamera schwenken kann. Man ist quasi teil eines Films und um einen herum passieren Dinge, die man nicht kontrollieren kann, inkl. Kamera und Schnitten aber auch Ereignisse. Aber trotzdem müssen eigenen Entscheidungen in Realzeit getroffen werden. Das Spielprinzip hab ich so noch nicht erlebt. Da hat die Jagd nach dem Killer den gleichen Stellenwert, wie beispielsweise eine Beziehung zu deinem Sohn aufzubauen, oder den Alltag zu meistern. Und es geht gar nicht darum zu verlieren oder zu gewinnen, sondern die ausweglose Situationen tragen teilweise zum Spielspaß bei, wie auch bei einem Film erstmal dramaturgisch ein Tiefpunkt geschaffen werden muss. Alles dreht sich sehr stark um Emotionen, wie die Liebe zum eigenen Kind, um Schmerz beim Verlust und Angst und Hoffnung. Es geht vielmehr um innere Konflikte und die Auseinandersetzung damit... und man kann dann auch einfach nicht immer gewinnen. Und über allem steht die Frage: "Wie weit würdest du gehen, um deinen Sohn zu retten". So darf der Spieler selbst entscheiden, ob er auf der Autobahn gegen die Fahrtrichtung fährt, sich einen Finger abschneidet oder das tödliche Gift trinkt, um seinen Sohn zu retten. Ein Psychotest, bei dem auch getestet wird, wie weit der Spieler gehen würde, oder wie viel Skrupel er hätte beispielsweise einen Familienvater zu töten. Die PS3 ist allerdings mit der Animation teilweise überfordert und vor allem in aufwändigen Sequenzen gerät meine ins Stocken. Und leider ist die Steuerung wie gesagt teilweise etwas dämlich und selbst geübte Konsolenspieler rennen hier und da gegen den Türrahmen. Und die Spieldauer hätte ruhig etwas länger als 10 Stunden sein können. Ansonsten TOP!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
SciFi-Myth-Trash mit Unterhaltungswert, 8. Februar 2010
OUTLANDER ist eine der spannendsten BEOWULF-Interpretationen der letzten Jahre. Die Drehbuchautoren haben sich überlegt, dass die skandinavische BEOWULF-Legende durch eine Alien-Landung zur Wikingerzeit entstanden ist. Und so mischen sich in OUTLANDER SciFi-Elemente mit Wikinger-Romantik. Und das ist Hack&Slay-Trash vom Feinsten, leider mit Schwächen. Denn leider sieht man dem Film auch an, dass die Kreativität der Macher durch das Produktions-Budget arg eingeschränkt war: In den Extras findet sich dadurch die eine oder andere "deleted scene", die nur raus geschnitten wurde, weil die CGI-Effekte für die jeweilige Szene offensichtlich zu teuer waren. Und auch die CGI-Effekte im Film selbst wären verbesserungswürdig, ähnlich wie Kostüme und Sets. Leider wurden aber auch viele Szenen raus geschnitten, die Entwicklung und Hintergründe der Charaktere darlegen und hoffentlich irgendwann einmal in einer EXTENDED EDITION zu sehen sein werden. Schön zu sehen hingegen ist, dass mittlerweile auch kleinere Produktionen durch den Effekt des Color-Gradings (Farb-Nachbearbeitung) richtig edel wirken können. OUTLANDER ist ein Partyfilm, der zwar mit hanebüchenen Plot-Wendungen und jeder Menge Unlogik aufwarten kann, aber in gemütlicher Runde bei ein paar Bier wunderbar funktioniert. Kleines Manko bei der deutschen Blu-Ray: Es gibt keine Englischen Untertitel.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Solide Comicverfilmung ohne Besonderheiten, 30. Januar 2010
Die Comic-Verfilmung LARGO WINCH bietet solides Thriller-Kino ohne irgendwelche originelle Ideen oder ausgefallenen Plot-Highlights. Die Charaktere werden relativ schlecht aufgebaut, so dass eine Identifikation schwer fällt, bei einigen Charakteren (Winchs Jugendfreundin) fehlt die Einführung ganz und sie tauchen auf, wie Kai aus der Kiste. Die Windungen und Wendungen der Handlung wirken arg konstruiert und der vermeintlich einfallsreiche Twist am Ende der Geschichte lockt niemanden hinterm Ofen hervor. LARGO WINCH bietet zwar knapp zwei relativ unterhaltsame Stunden, aber darf danach getrost wieder vergessen werden. Eine Comicverfilmung mit dem Charme eine TV-Streifens. Muss nicht sein.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Verstörende Science-Fiction-Allegorie, 10. Januar 2010
Die Verfilmung nach der Romanvorlage von Nobelpreisträger José Saramago bietet mehr als nur allegorisches Kino in Höchstform. Dem brasilanischen Regisseur Fernando Meirelles ist ein beklemmendes Endzeitdrama mit toller schauspielerischer Leistung und eindrucksvoller, visueller Umsetzung des Themas gelungen! Klar gabs das Thema vom Umsturz der gesellschaftlichen Ordnung durch negative Gruppendynamik schon in anderen Filmen wie DER HERR DER FLIEGEN oder DAS EXPERIMENT, um nur einige zu nennen, aber selten wurde es so verstörend und nachhaltig umgesetzt. DIE STADT DER BLINDEN ist ein Meisterwerk, das den Zuschauer nachdenklich hinterlässt und ihn im besten Fall nach dem Roman greifen lässt.
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1.0 von 5 Sternen
Finger weg, schlechte Qualitaet, 1. Januar 2010
Die Qualitaet des Rucksacks laesst zu wuenschen uebrig. Die Schnallen schlossen nicht richtig und der Tragegriff ist nach einer Woche abgerissen. Schrott! LIeber zu etwas teureren Qualitaetsprodukten greifen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kein Malkurs aber trotzdem kaufenswert!, 7. November 2009
Eins vorweg: In seinem HANDBUCH DER FANTASY-KUNST beleuchtet HERR DER RINGE Illustrator John Howe ziemlich eindrucksvoll alle Aspekte seiner Kunst und gibt außergewöhnlich tiefe Einblicke in seine eigene Arbeit. Doch schnell wird klar, dass es sich nicht um einen Fantasy-Malkurs für Anfänger handelt. Vielmehr lässt der Meister uns teilhaben an seinem Genius, macht dem dem Leser aber gleichzeitig klar, wie weit dieser selbst von diesem entfernt ist. Und so bemerkt auch Regisseur Terry Gilliam passend im Vorwort, dass ihn das Buch eigentlich deprimiert habe, weil es ihm seine ganze Talentlosigkeit vor Auge geführt habe. Dieses Buch ist kein Malkurs, sondern ein Werkstatt-Bericht, ein Making-Of der John Howe Gemälde. Sehr detailliert beschreibt Howe die Vorgehensweise bei der Erstellung zu Roman-Covern, Gemälden und Skizzen. Die ca 150 Bilder,Skizzen und Zeichnungen sind ein Fest für die Augen. Dabei beschränkt sich die Themenauswahl nicht nur auf DER HERR DER RINGE sondern auch die Illustration zu Mythen wie BEOWULF oder Perlen der Fantasy-Literatur wie den Romanen von George R. R. Martin oder Robin Hobb; oder natürlich einfach Gedankenspielereien von Howe. Der einzige, der von den Anleitungen vermutlich handwerklich wirklich profitiert hat, ist Howes Kollege Alan Lee, der als einziger die notwendigen Grundlagen mitbringt, um die Anleitungen umzusetzen. Kein Wunder, dass er sich sehr lobend über die hilfreichen Anleitungen im Nachwort äußert. Alles in allem lohnt sich die Anschaffung natürlich trotzdem für alle, die sich nicht satt sehen können an den Gemälden von John Howe. Und wer künstlerisch begabt ist, wird die kreativen Anstösse und Ideen von Howe zu schätzen wissen. Doch wie betont der Meister selbst so oft in diesem Buch: Eigentlich gibt es keine Regeln, wie man irgendetwas zu zeichnen hat.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gute Blu-Ray Umsetzung mit wenig Schwächen, 25. Juni 2009
"Ich habe meinen Aaaanwaaaaaaaaaaaaaaaalt... bei mir..." Fear And Loathing In Las Vegas ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ein zeitloser Klassiker und daher war die Anschaffung auf Blu-Ray ein Muss! Zu dem Film muss wohl auch nicht mehr viel gesagt werden. In der Hauptrolle brilliert Johnny Depp als Journalist im Drogenrausch Raoul, begleitet wird er von seinem Anwalt Dr. Gonzo (genial verkörpert von Benicio Del Toro) und die beiden begeben sich auf die Suchen nach dem amerikanischen Traum in Las Vegas. Soweit die Handlung, aber wie ist die Blu-Ray-Umsetzung gelungen? Der BD Transfer bietet zwar keine keine Referenzqualität, ist aber durchaus gelungen und kann sich sehen lassen. Nie zuvor kamen die psychodelischen Farben dieses Trips besser zur Geltung. (Würde den Film gerne mal mit Ambilight sehen). Der Sound ist in Ordnung in Anbetracht der Tatsache, dass der Film über 10 Jahre alt ist. Es gibt nur einen Kritikpunkt: Der deutsche Filmverleiher TOBIS hat in den Director's Cut seinerzeit nicht mehr investiert und so sind die zusätzlichen Szenen des Director's Cut nicht synchronisiert, sondern nur untertitelt (und die Untertitel enthalten einige Rechtschreibfehler). Ansonsten sehr gelungene Veröffentlichung!!!
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