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Rezensionen verfasst von
Stephan

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Ryse: Son of Rome - Day One - Edition - [Xbox One]
Ryse: Son of Rome - Day One - Edition - [Xbox One]
Wird angeboten von MARKADA, Preise inkl. Mwst.
Preis: EUR 46,90

4.0 von 5 Sternen Keine typische Ego-Shooter-Kost, aber dennoch mit Schwächen, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zusammen mit meiner Xbox One habe ich mir auch einen der First-Release-Titel, Ryse: Sone of Rome in der Day-One-Edition geholt, da ich mit den Spielen von Crytek bislang immer Spaß hatte (FarCry und Crysis 1 - 3). Auch mit Ryse wurde ich nicht enttäuscht.

Die Story ist zwar nicht oskarreif, aber für ein Spiel dieser Klasse ausreichend. Anfangs verwirrend dadurch, dass die Story im Prinzip durch Rückblendungen erzählt wird, lichtet sich der Nebel der Unwissenheit mit fortschreitendem Verlauf und man erfährt nach und nach, wer der wahre Feind unseres Protagonisten ist und auch warum. Sonderlich lang ist sie zwar nicht, aber dennoch sehr unterhaltsam.

Das Gameplay ist durchaus etwas eintönig geraten. Die KI ist zwar sehr gut und insbesondere beim Kampf mit mehreren Gegnern ist wahrlich Geschicklichkeit und taktisches Können erforderlich, doch mit der Zeit werden die Aktionen der "normalen" Gegner vorhersehbar und wir haben bis auf ein paar Ausnahmen kein Problem damit, unsere Gegner ins Nirwana zu befördern. Große Gegner hingegen erfordern Geduld und viel Geschick, um sie zu erledigen. Den Erwerb von Kampferfahrung oder Hinrichtungen durch Gold oder Ehre sehe ich als ziemlichen Unsinn an. Erfahrung sammelt man normal dadurch, dass man das, was man tut, auch immer wieder tut (was ja grundlegend auch passiert) und verbessert und nicht durch ein Menü kauft. Das Drücken von vordefinierten Tasten, um eine Hinrichtung zu erzielen, empfinde ich vom Prinzip her nicht schlecht, eine wirkliche Rolle spielt es dennoch kaum, weil die Hinrichtung auch ohne das Drücken von Tasten vollzogen wird. Dadurch bleibt eine wirkliche Belohnung aus, trotz des Erwerbs von Erfahrungspunkten.

Grafisch bin ich wie immer von Cryteks Werken überrascht. Die Levels sind meiner Ansicht nach eine wahre Augenweide. Rom sieht tagsüber einfach klasse aus. Auch der Wald nachts sieht trotz der mangelhaften Lichtverhältnisse einfach toll aus.

Dass das Spiel eine FSK18-Freigabe erhalten hat, sehe ich als richtig an. Hier fliegen die Fetzen im wahrsten Sinne des Wortes. Arme und Beine werden abgetrennt, Köpfe rollen, Hälse werden aufgeschlitzt, Körper von Schwertern und Speeren durchbohrt und Blut spritzt immer wo es nur kann. Es geht wirklich brutal zur Sache. Spiele wie Call of Duty oder Crysis sind dagegen wirklich harmlos und insbesondere letzteres Spiel hätte man meiner Meinung nach auch mit FSK16 belegen können. Wer Probleme mit Splatter-Effekten hat, sollte einen großen Bogen um dieses Spiel machen.

Insgesamt betrachtet ist Ryse: Son of Rome ein gutes Spiel mit Schwächen im Gameplay und in der Story, weshalb es auch einen Stern Abzug gibt. Angeblich ist Crytek ja bereits mit der Entwicklung von Ryse 2 beschäftigt und ich hoffe, dass dieser Nachfolger einige der Schnitzer ausbügelt, die im aktuellen Spiel noch enthalten sind.


Xbox One Konsole + Kinect inkl. Titanfall (DLC)
Xbox One Konsole + Kinect inkl. Titanfall (DLC)
Preis: EUR 451,97

32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Spielekonsole mit interessanten Ansätzen und Verbesserungspotenzial (Update), 13. Mai 2014
Ich hatte bis zum Kauf der Xbox One noch keine Spielekonsole gehabt. Zwar hatte ich mal mit Freunden an der PS3 und PS4 gezockt, aber die Steuerung mit Gamepads ist für mich als Casual-PC-Gamer doch schon immer sehr gewöhnungsbedürftig gewesen. Jetzt hat mich jedoch die Neugierde gepackt und ich habe mir die Xbox One zugelegt.

Eines noch vorweg: Ich bin nicht an irgendwelchem Anti-PS4/Anti-Xbox-One Gebashe von Fanboys beider Lager interessiert. Diese SXXXXXXvergleiche führen zu rein gar nichts, außer kaputten Nerven. Ich habe mich für die Xbox One entschieden, weil sie für mich das interessantere Gesamtpaket bietet und eben keine reine Spielekonsole ist. Die PS4 ist zwar auch nicht schlecht, auf mich persönlich wirkt sie jedoch eher wie eine aufgemotzte PS3, mir fehlt dort einfach das gewisse Etwas. Dinge wie Leistungsdaten oder Auflösung interessieren mich nicht, denn da ist mein PC weitaus schneller als jede Spielekonsole auf dem Markt und das bei bester Grafik. Exklusivtitel sind für mich ebenfalls kein Grund, eine Spielekonsole zu kaufen.

Ich habe mir das Xbox One Titanfall-Bundle bestellt, da es genauso teuer war wie die normale Xbox One und ich mir den hochgelobten Titel Titanfall sowieso mal näher anschauen wollte. Ferner habe ich mir noch einen zusätzlichen Controller im Rahmen des Wireless Play & Charge Kits für Abende mit Freunden, Call of Duty: Ghosts, Forza 5 Limited und Ryse bestellt, damit habe ich schon mal eine gewisse Grundausstattung. Ich beziehe mich jedoch in meiner Rezession nur auf die Xbox One selbst und nicht auf die Spiele.

Schon beim Auspacken merkt man, dass die Xbox One recht hochwertig produziert ist. Kein Knacken, kein Knarzen oder Spalten am Gehäuse, auch der gewisse Retrolook gefällt mir. Das Netzteil ist leider nicht fest im Gehäuse integriert und verfügt über keinen standardisierten Anschluss am Gerät (ich kann nur hoffen, dass das Netzteil möglichst weit über die Garantiezeit hinaus hält). Das ist etwas umständlich, da man einen Klotz mehr hinterm Fernseher stehen hat. Für mich ist das jedoch kein Beinbruch, denn Platz habe ich jede Menge.

Nun hieß es keine Zeit zu verlieren und möglichst schnell das Ding aufbauen. Meine eigene Dusseligkeit hat mich eine halbe Stunde lang aufgehalten, nachdem ich die Konsole am falschen HDMI-Kanal meines AV-Recievers angeschlossen habe. Ich habe es natürlich erst nicht gemerkt und dachte schon, mein Reciever oder die Xbox selbst sind defekt und erst das Umschalten auf einen anderen Kanal brachte die Lösung. Tja, man sollte die Konsole nicht abends um zehn Uhr unter großer Müdigkeit aufbauen, selbst wenn die Neugierde und die Freude noch so groß ist. ;)

Also HDMI-Kanal korrigiert, schon war endlich das Bild der Xbox One zu sehen, welche (bestimmt völlig genervt :) ) mich mit dem Einrichtungsassistenten begrüßt. Die Einrichtung ging problemlos vonstatten, der Assistent ist klar und verständlich, ein Update wurde installiert. Nach einer halben Stunde erschien nun endlich das Dashboard. Kenner von Windows 8 finden sich recht schnell zurecht. Entgegen anderer Meinungen finde ich das Dashboard nicht überladen, sondern aufgeräumt und nur mit dem Notwendigsten bestückt. Schön wäre es allerdings, wenn man die Oberfläche auch selbst konfigurieren könnte. Vielleicht reicht Microsoft die Funktionalität noch nach.

Nun gings erstmal an die Feinkonfiguration der Konsole. Das Einstellungsmenü ist in neun unterschiedliche Bereiche aufgeteilt, in denen alle notwendigen Einstellungen vorgenommen werden können. Es ist ebenfalls klar strukturiert und beinhaltet nur die Einstellungen, die auch wirklich notwendig sind.
Nach Festlegung der Einstellungen und Update des Controllers näherte sich nun endlich die Forza 5 DVD/BluRay dem Laufwerk im Tiefflug und landete schließlich darin. Die Software installiert sich auf Knopfdruck auf die entsprechende Kachel. Jetzt heißt es Warten, bis die Xbox die notwendigste Daten installiert hat. Die extremen Wartezeiten stören natürlich, bei Installation von Spielen auf dem PC dauert das nicht so lang. So wie ich allerdings gehört habe, sind installationsbedingte Wartezeiten bei den Next-Gen-Konsolen Standard.

Nach dem Start von Forza 5 ging es nun gleich ab ins erste Rennen durch Prag. Die Steuerung ist gut, der Controller liegt sehr gut in der Hand. Für mich als Neuerung ist sie jedoch noch ungewohnt, aber das ergibt sich bestimmt mit der Zeit. Die Tasten sind gut erreichbar, die Sticks recht präzise. Im Vergleich zu den PS3 und PS4-Controllern ist der Xbox One Controller meiner Meinung nach ergonomischer geformt. Ich komme damit wesentlich besser zurecht.

Kinect ist ein recht interessantes Feature. Die Spracherkennung ist sehr zuverlässig, Microsoft hat hier in den letzten Updates schwer nachgebessert (habe mir Testberichte und -videos angesehen aus der Zeit des Konsolenreleases, da war das noch nicht so). Auch wenn die Sprachbefehle vorgegeben sind und man mit dem System nicht so wie mit Apples Siri kommunizieren kann, ein gewisses Star Trek-Feeling kommt bei mir dennoch auf. :)
Die Gestensteuerung ist sehr gewöhnungsbedürftig und hakt noch etwas. Da ich die jedoch kaum nutze, kann ich dies verschmerzen. Kinect schafft hier jedoch neue Möglichkeiten für Spiele mit Sprach- und Gestensteuerung, es bleibt abzuwarten, ob und wie weit Entwickler die Funktionen in ihre Produkte integrieren werden.

Eines muss ich noch zu Kinect sagen, auch wenn es knallhart für manche ist, aber meiner Ansicht nach wirklich wichtig: Im Internet liest man immer wieder, Kinect sei angeblich ein Überwachungswerkzeug, damit Microsoft bzw. die NSA schauen können, was man zuhause im Wohnzimmer so treibt, sowie u.a. personalisierte Werbung basierend auf momentane Kleidung oder Gesichtsausdrücke geschaltet werden kann. Ich will nicht verharmlosen, dass die NSA uns tatsächlich ausspioniert und ich bin genauso dagegen wie die meisten, aber meiner Meinung nach sollte jeder, der solche Aussagen über Kinect einfach so in den Raum wirft, ohne vernünftige Beweise oder Hinweise dafür zu liefern, seine Handys, Smartphones, PCs, Laptops & Co aus dem Fenster werfen und sich nicht mehr aus dem Haus begeben, da man ja überall überwacht werden könnte (Android, iOS, Windows Mobile und andere gängige Betriebssysteme sind nahezu alles amerikanische Produkte, egal ob das Gerät aus Europa oder Südostasien kommt). Gleiches gilt auch für diejenigen, die das einfach glauben, ohne darüber mal ernsthaft, sachlich und mit Verstand darüber nachzudenken, ohne gleich nen Nervenzusammenbruch alleine bei dem Gedanken daran zu kriegen. Wenn ich schon sowas lese, dass die Xbox One "Gefahren" bezüglich des Datenschutzes birgen würde und es den Xbox One Besitzern ja egal wäre, frage ich mich allen ernstes, ob die Menschheit heutzutage zu faul zum Denken geworden ist und sich blind auf das stürzt, was die Massenmedien ihnen vorsetzen. Die Xbox One gibt es nun seit einem halben Jahr und jemand der technisch versiert genug ist und sich damit beschäftigt, hätte das schon längst herausgefunden und mit aussagekräftigen Belegen verbreitet. Außer wilden Theorien, einfachen Mutmaßungen, einem vollkommen unsinnigen S***storm und Gerüchten gibt es momentan nichts, was darauf definitiv hindeutet, dass Kinect uns tatsächlich ausspioniert. Paranoia hat noch niemandem weitergeholfen, also sollte man die Kirche im Dorf lassen, wenn man nicht in der Lage ist, vernünftige Beweise für solche Aussagen zu liefern. Wer nicht "ausspioniert" werden möchte, der soll Kinect in der Packung lassen, man muss es nicht anschließen.

Zurück zum eigentlichen Thema. Nach dem Spieletest habe ich mir die Multimediafunktionen näher angeschaut. Hier bin ich etwas enttäuscht gewesen. Xbox Music, Skype & Co müssen erst noch installiert werden, bevor sie genutzt werden können, außerdem mangelt es an nativem DLNA- und MP3-Support, sofern man die Musik nicht von Xbox Music bezogen hat. Laut Aussage von Microsoft werden diese Funktionen noch nachgereicht. Man darf auf alle Fälle gespannt sein.
Das Abspielen von DVDs und BluRays ist einwandfrei, die Bildqualität wirklich gut. 3D-BluRays sollen ja noch nachgereicht werden.

Für die noch mangelhaften Multimediafunktionen gibt es zwei Sterne Abzug, da hier die Anforderungen an eine "Multimediakonsole" meiner Meinung nach noch nicht wirklich erfüllt werden. Hier sollte Microsoft definitiv nachbessern. Weiterhin unschön ist es, dass für die Nutzung bestimmter Apps eine Live-Gold-Mitgliedschaft erforderlich ist, z.b. für Amazon Instant Video. Gerade hier verstehe ich nicht, wieso Microsoft noch daran mitverdienen möchte. Das Produkt stammt von Amazon und Microsoft muss hier keine Infrastruktur hosten, um den Dienst am Laufen zu halten. Gängelungen von Kunden zum Kauf einer Gold-Mitgliedschaft scheinen aber mittlerweile überall an der Tagesordnung zu sein, Sony ist hier keinen Deut besser, so wie ich das mitbekomme.

Alles in Allem ist die Xbox One eine sehr gute und hochwertige Konsole mit Schwächen im Multimediabereich, die Verarbeitung ist sauber, der Controller gut durchdacht. Kinect funktioniert im Bereich Spracherkennung bereits recht gut und wird seine Stärken erst noch beweisen müssen, wenn die Entwickler die Funktionen in ihre Produkte mit integrieren. Wenn Microsoft die Schwächen weitestgehend ausbügelt, würde ich mir die Konsole definitiv wieder kaufen.

Update 26. Juli 2014:

Ich korrigiere meine Bewertung der Xbox One mittlerweile auf vier Sterne, da Microsoft in den vergangenen drei Monaten durch Updates einige der von mir hier aufgeführten bemängelten Macken ausgebügelt hat und wir uns über einige neue Features freuen können. Weiterhin hört Microsoft jetzt auf seine Kunden, der Support sei nach Angaben vieler Meinungen aus dem Internet 1A. Mit der Konsole werde ich durchaus weiterhin meinen Spaß haben. Auch wenn Microsoft Kinect von seiner neusten Konsole entkoppelt und damit die Entwickler nicht mehr zu dessen Nutzung gängelt, die Xbox One hat meiner Meinung nach weiterhin mehr als genug Potenzial, um mit der PS4 von Sony locker mithalten zu können. Dinge wie schlechte 1080p-Unterstützung oder angeblich schwacher Leistung sehe ich hier nicht als essentiellen Punkt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 11, 2014 8:25 PM MEST


Need for Speed: Rivals [PC Origin Code]
Need for Speed: Rivals [PC Origin Code]
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Teil der NFS-Reihe, aber leider nicht zu Ende gedacht und ziemlich fehlerbehaftet, 7. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich im TV den Trailer zu dem Need for Speed Kinofilm gesehen habe, hat mich die Lust auf Need for Speed wieder gepackt, aber ich wollte was neues haben. Also habe ich mir trotz zum Teil massiver Negativkritiken das Spiel dennoch geholt.

Code gekauft, Spiel runtergeladen und installiert, gestartet und nach einigen technischen Problemen, die daher kamen, weil ich einfach nur einen Joystick angeschlossen habe, ging es endlich los. Die Einführung in das Spiel ist recht kurz und schwups ist man in der ersten Mission. Jedoch merkt man auch schnell, dass die Missionen recht eintönig sind, doch im Gegensatz zu Hot Pursuit (2010), welches ich nach recht kurzer Zeit in die Ecke geworfen habe, schafft es Rivals dennoch, mich am Rechner zu fesseln. Für mich persönlich absolut neu ist die fehlende Grenze zwischen Single- und Multiplayer, sodass man im Verlaufe des Spiels doch immer wieder anderen Mitspielern begegnet (manchmal auch welchen, deren Verstand wahrlich dem einer Schabe gleicht). Ich finde dies überaus faszinierend.
Die Grafik ist dank Frostbite 3 natürlich eine Wucht, allerdings sind die Umgebungen nicht so zerstörbar wie in Battlefield 4, welches durch die gleiche Engine angetrieben wird. Auf maximaler Detailstufe bekommt man recht schnell das Gefühl, man sei wirklich auf den Straßen unterwegs.

Dennoch hat dieser Teil der NFS-Reihe auch so seine Tücken. Ich wollte mir eigentlich noch ein Gamepad zulegen, aber nachdem ich gesehen habe, dass Rivals nur Xbox 360 Controller erkennt bzw. mit entsprechenden Emulatoren auch andere, frage ich mich, was EA bzw. Criterion Studios sich dabei nur gedacht hat. Ich hoffe nur wirklich, dass da noch nachgebessert wird.
Weiterhin ist das Gameplay sehr arcadelastig (ist natürlich bei vielen anderen NFS-Teilen ebenfalls), auch vermisse ich eine manuelle Gangschaltung. Immer nur Gas und Bremse wird schnell langweilig. Tuning-Optionen wie bei vielen Vorgängerversionen vermisse ich ebenfalls. Das ist für einen Titel der NFS-Reihe natürlich ein sehr bitterer Beigeschmack.
Auch die Serverauslastung ist mir teilweise übelst aufgestoßen. Ich finde es schon heftig, dass manchmal die Autos auf der Straße hin- und herspringen und so einen vernünftigen Spielablauf manchmal regelrecht zunichte machen. Ich frage mich, was EA da treibt. Ich hoffe, dass EA da noch die Kurve kriegen wird. Wenn zukünftige Spiele ebenfalls technisch so lieblos dahinentwickelt werden, sehe ich irgendwann schwarz für EA. Battlefield 4 ist der beste Beweis dafür. Wenn das nicht noch großen Ärger für EA bedeutet.....

Trotz all dieser Macken ist Need for Speed Rivals ein recht guter Teil von EAs Traditionsmarke geworden. Spielspaß ist für mich trotz der Eintönigkeit für die nächste Zeit garantiert, auch ohne Gamepad. Ich gebe deshalb dennoch drei Punkte für das Produkt. EA muss dennoch zusehen, dass der nächste NFS-Teil besser wird und den Fokus der Entwicklung mehr auf Qualität statt nur auf sprudelnde Einnahmen setzen.


Asus Zenbook UX302LG 33,8 cm (13,3 Zoll) Ultrabook (Intel Core i7 4500U, 1,8GHz, 8GB RAM, 256GB SSD,16GBSSD, NVIDIA GT 730M, Win 8) dunkelblau
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Preis: EUR 1.365,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Ultrabook, 1. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war seit längerem auf der Suche nach einem Ultrabook gewesen, was aber trotz geringer Größe immer noch meine Bedürfnisse als Gelegenheitsspieler zufrieden stellen konnte. Mein vorheriges Laptop wäre normalerweise noch lange dafür ausreichend gewesen, aber nachdem sich das WLAN-Modul verabschiedet hat, habe ich die Gelegenheit genutzt. Nach langer Suche bin ich erst auf das UX301 gestoßen und das UX302 kam mir gar nicht in den Sinn. Nachdem ich mir das Gerät schon fast kaufen wollte (obwohl es keine dedizierte Grafikkarte hatte), kam ich dann durch einen Artikel bei Google auf das UX302 und das wurde es dann auch. Auf Tests mit Benchmarkprogrammen verzichte ich bewusst, da dies nur Zahlen sind, ich jedoch hier meine persönliche Meinung und Erfahrungen mit dem Zenbook darlegen möchte.

Der erste Eindruck nach dem Auspacken war super. Das Gerät ist top verarbeitet, kein verzogenes Gehäuse, kein Knarren und keine Spalten am Gehäuse, es wirkt richtig edel. An der Aussage von Asus, dass jedes Zenbook ein Unikat sei, ist äußerlich auf jeden Fall etwas Wahres dran. Das Display ist auf der Rückseite mit Gorilla Glass 3 überzogen, das Asus-Logo leuchtet angenehm weiß. Die Tastatur leuchtet und ist von der Helligkeit einstellbar. Damit macht Arbeiten so richtig Spaß. Nach einigen Sekunden ohen Aktion schaltet sich die Tastaturbeleuchtung auch ab. Ökologisch betrachtet sehr sinnvoll, auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

Dann ging es ans Einrichten. Vom Einschalten über die Ersteinrichtung bis zum Windows 8 Startbildschirm vergehen keine 5 Minuten. Hier merkt man dann relativ schnell, dass durch die stattliche Anzahl an Updates ein recht altes Image vorliegt. Man weiß natürlich nicht, wie lange das Gerät schon auf Lager liegt, von daher lasse ich das aus meiner Wertung draußen.
Ich habe das System händisch auf Windows 8.1 Pro geupdatet (von Windows 8) und die neusten Treiber, sowie die neuste ASUS-Software installiert. McAffee wurde deinstalliert, als Virenschutz nutze ich den in Windows 8.1 integrierten Windows-Defender, welcher seit Windows 8.1 als vollwertiger Virenschutz-Software vorliegt. Man kann sich darüber streiten, ob die Software eine Lösung wie Avira oder Kaspersky ersetzen kann, ich jedenfalls habe mit der Software keine Probleme. Wer das Zenbook allerdings beruflich nutzt, sollte sich meiner Meinung nach durchaus überlegen, eine andere Lösung zu nutzen bzw. seinen Systemadministrator fragen.

Die Touchbedienung ist äußerst präzise und auch Multitouch funktioniert ohne Aussetzer. Obwohl ich nicht unbedingt dünne Finger habe, kann ich jedoch auch auf dem Desktop alle Buttons, Icons oder Menüs treffsicher antippen. Das ist natürlich Übungssache.

Der Sound ist für ein Ultrabook recht gut. In Testberichten wurde kritisiert, dass die Lautsprecher des UX302LG etwas blechern klingen und bassarm sind. Einen blechernen Klang kann ich persönlich jetzt nicht wahrnehmen. Der Ton könnte zwar durchaus wahrlich etwas mehr Bass vertragen, aber er klingt so schon wesentlich besser als bei meinem alten Notebook, bei welchem sogar ein kleiner Subwoofer beilag. Von so kleinen Lautsprechern wie in Ultrabooks kann man aber eben nicht viel erwarten.

Die Akkulaufzeit ist für ein Ultrabook meiner Meinung nach richtig gut. Ich arbeite jetzt seit drei Stunden am Zenbook und habe immer noch 60% Ladung (nur WLAN aktiv, Bildschirm gedimmt, keine Musik), ich rechne mal mit sechs bis sieben Stunden Gesamtlaufzeit. Apple schafft angeblich zehn Stunden mit seinem MacBook Air, aber ich denke, das ist auch nur ein sehr optimistischer Wert. Es hängt eben von den persönlichen Einsatzzwecken ab.

Die Grafikkarte ist für Hardcoregamer hoffnungslos überfordert, für ältere oder grafisch weniger anspruchsvolle Spiele reicht die Karte allemal aus. Ich habe mal eine Runde Command & Conquer 3 - Tiberium Wars auf höchsten Detaileinstellungen aber geringstem Anti Aliasing gespielt, das Zenbook kann dies flüssig darstellen, solange man keine großen Gefechte führt. Für Gelegenheitsspieler meiner Meinung nach aber dennoch ausreichend.

Was die Geräuschemmissionen angeht, so ist das Zenbook im Normalbetrieb überhaupt nicht zu hören und wird auch nicht warm. Sobald das Gerät unter Stress steht (Videowiedergabe, etc.) drehe die Lüfter langsam an, aber sind nicht wirklich wahrnehmbar. Beim Spielen sind die Lüfter natürlich sehr deutlich zu hören, aber sie sind dennoch nicht übermäßig laut. Im hinteren Bereich unter dem Display wird das Gehäuse doch recht warm. Zum Händewärmen auf alle Fälle ausreichend, wenn es vorne am Touchpad bzw. an der Maus mal zu kühl werden sollte beim Spielen. ;)

Ich habe das Gerät jetzt seit einem Tag im Einsatz und kann bisher nichts wirklich Negatives berichten. Wer ein solides Ultrabook mit vernünftiger Leistung und dedizierter Grafikkarte sucht, dem sei das UX302LG trotz seines doch recht stolzen Preises empfohlen, denn ich habe bislang kein vergleichbares Ultrabook gefunden.


Star Trek: Into Darkness
Star Trek: Into Darkness
DVD ~ Chris Pine
Preis: EUR 5,55

3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Noch schwächere Story als beim Vorgänger, aber sehr gute Effekte, 19. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Gestern habe ich mir den Film zugelegt, obwohl ich mir eigentlich nach ST XI gesagt habe, dass ich mir die Nachfolger nicht antun werden. Dennoch hat die Neugierde gesiegt und ich habe mir STID doch gekauft. Allerdings sind meine Erwartungen nicht enttäuscht worden, der Film führt den kompletten Kauderwelsch fort, der mit ST XI begonnen wurde und intensiviert diesen noch zusätzlich. Aber immer der Reihe nach:

Positiv hervorzuheben an diesem Film sind abermals die Special-Effects, die wirklich absolut gelungen sind. Warum J.J. Abrams allerdings so heiß ist auf die Verwendung anamorpher Linsen verstehe ich nachwievor nicht. Das Geblende und Geblitze ist nervtötend, sodass ich mir manchmal überlegt habe, mir die Sonnenbrille aufzusetzen und mich am besten noch mit Sonnencreme einzuschmieren.

Peter Weller spielt seine Rolle als Admiral Marcus wirklich herausragend. Mir persönlich wurde das erst richtig klar, als Kirk auf der Brücke der Vengeance ihm einen Phaser an den Kopf hält und Admiral Marcus sich zu rechtfertigen versucht. Während dieser Szene fielen mir dabei sofort in gesamten Film Parallelen seiner Rolle zu Admiral Tolwyn aus "Wing Commander IV - Der Preis der Freiheit" (gespielt von Malcom McDowell, auch bekannt aus Star Trek VII - Treffen der Generationen als Dr. Tholian Soran) auf, man könnte meinen, auf dem Stuhl sitzt Admiral Tolwyn persönlich. Kenner der Wing-Commander-Reihe verstehen vielleicht, was ich meine.

Leider war es das auch schon mit dem Positiven des Films, ansonsten hat mich der Film zwei Stunden lang fast eigentlich nur gelangweilt. Die Story ist meiner Meinung nach extrem dünn. Der Film besteht die ganze Zeit über fast nur aus Action-Sequenzen. Das geht schon zu Anfang los mit der Verfolgungsjagd durch den Dschungel, über den Angriff auf die Sitzung der Admiralität und der höchsten Sternenflotten-Captains bis hin zum Sturz der Enterprise Richtung Erde. Das Drehbuch gab echt nicht mehr her und als ich gesehen habe, wer für das Drehbuch verantwortlich war, kam mir wie bei ST XI wieder das Bild vor Augen, wie die Drehbuchautoren nach einer Kiste Bier und zehn Flaschen Korn (eine Steigerung gegenüber ST XI, da waren es höchstwahrscheinlich nur drei) in ihrem Büro gesessen haben und lallend einen Einfall nach dem anderen aufgeschrieben haben müssen (natürlich am Computer, handschriftlich ist nach so einem Saufgelage nicht mehr viel zu lesen, es sei denn, der Film ist eine Interpretation des handschriftlich verfassten Drehbuchs nach dem Saufgelage der Autoren, welches aus zeitlichen und finanziellen Gründen nicht mehr neu geschrieben werden konnte und deshalb verfilmt wurde). :) Spaß beiseite. Das Drehbuch strotzt nur so vor Logikfehlern, die Charaktere sind in keinster Weise richtig ausgearbeitet, nur Kirk und Spock haben eine dauerhafte Rolle, während die anderen Charaktere nur ab und zu mal auftauchen. In der Essenz des Films geht es meiner Ansicht nach um vollkommen sinnlose Rache (Pike wird getötet und Kirk dreht durch, Kirk wird getötet und Spock dreht durch. Wäre Spock getötet worden, dann wäre Uhura mit hoher Wahrscheinlich durchgedreht und Star Trek XIII hätte dann gehießen "Star Trek - Revenge of Uhura"), nicht einmal die Sinnhaftigkeit, warum Kirk Spock am Anfang aus dem brodelnden Vulkan gerettet hat, wird mir nach Anschauen des Films auch nur irgendwie deutlich. Benedict Cumberbatch in seiner Rolle als Khan konnte mich überhaupt nicht überzeugen, beim ersten Anblick dachte ich, der "Sherminator" aus American Pie steht da. Auch die Fehde zwischen Kirk und Khan, die bei ST II die Geschichte vorangetrieben und für einen charakterlichen Tiefgang beider Rivalen gesorgt, sowie den Einfluss auf die Umgebung näher beleuchtet hat, existiert quasi nicht. Khan ist nur ein Bösewicht unter vielen und wirkt auf mir nur wie ein brutaler Schläger, der als Kind einmal zu oft vom Wickeltisch in eine mit heißem Wasser gefüllte Badewanne gefallen ist (da sieht man mal, was Alkohol aus Drehbuchautoren rausholen kann, wenn die Menge stimmt).

Wie bei ST XI bleibt mir unterm Strich nur zu sagen, dass auch dieser Film mit Ausnahme der Namen der Charaktere und einem Schiff namens Enterprise nichts mehr mit dem ursprünglichen Star Trek von Gene Roddenberry gemein, welches sich noch mit gesellschaftlichen Werten beschäftigt hat. Er setzt das Radieren von 40 Jahren Star Trek fort und erfindet erzählerisch ein eigenes Star Trek-Universum ohne Sinn, Logik und Verstand. Wer einen reinen Actionfilm ohne erzählerischen Tiefgang sucht, kann sich den Film gerne anschauen, dem Rest und allen Star Trek Fans des "ursprünglichen" Star Trek von Gene Roddenberry rate ich nur eines: Finger weg!

Für die Special-Effects und die Darstellung des Admiral Marcus vergebe ich mit ganz viel Wohlwollen und nem heftigen inneren Ruck zwei Sterne, mehr ist für mich definitiv nicht drin.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 20, 2013 5:34 PM MEST


K-19 Showdown in der Tiefe [Blu-ray]
K-19 Showdown in der Tiefe [Blu-ray]
DVD ~ Harrison Ford
Preis: EUR 13,75

5.0 von 5 Sternen Packender Film mit kleinen inhaltlichen Schwächen., 4. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diesen Film kenne ich bereits seit über acht Jahren, als ich ihn damals bei einem Freund zum ersten Mal gesehen habe und er hat mich von der ersten Minute an gefesselt, am Schluss standen mir Tränen in den Augen. Nun habe ich ihn mir ebenfalls auf Bluray gekauft. Obwohl den Figuren meiner Meinung nach nicht genug Tiefgang verliehen wird und die Handlung etwas zu geradlinig verläuft, schafft es der Film (auch durch die absolut geniale Filmmusik aus der Feder von Klaus Badelt) dennoch, den Zuschauer zu fesseln und ihm das Gefühl zu vermitteln, man sei selbst an Bord von K19 und erlebt die Spannung hautnah mit. Hier geht es nicht um Technik und nicht um ach-so-tolle Special Effects, hier geht es um das, was wirklich zählt: Das Miteinander. Ich habe bis jetzt keinen Film gesehen, der dies so deutlich und tiefgründig gezeigt hat wie K19. Deshalb bekommt der Film trotz der kleinen inhaltlichen Schwächen fünf Sterne und von mir eine klare Kaufempfehlung.


Asus Crosshair V Formula Z Mainboard Sockel AM3+ (ATX, AMD CrossFireX, AMD 990FX/SB950, 4x DDR3 Speicher, 16x PCIe, 6x USB 3.0)
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Wird angeboten von Schwanthaler Computer
Preis: EUR 210,55

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pfeilschnell, aber auch Stromsparen ist drin, 2. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir dieses Mainboard gekauft, weil ich mit dem Vorgänger (dem Crosshair IV Extreme) aufgrund einiger Probleme nicht ganz zufrieden war. Was soll ich sagen? Ich bin sehr zufrieden mit dem Board. Das Board bietet (entsprechende CPU und Speicher vorrausgesetzt) auf der einen Seite Leistung en masse, kann aber auf der anderen Seite auch sehr stromsparend sein und das nutze ich beides aus. Deshalb kann ich das Board nur empfehlen.

Kleiner Tipp von meiner Seite aus. Wenn UEFI-fähige Betriebssysteme eingesetzt werden (z.B. Windows 7 oder 8), sollte man im BIOS das CSM abschalten. Das System läuft spürbar runder und geschmeidiger. In meinem Fall hatte ich Windows 8 (installiert auf einer Intel SSD 520) unwissentlich mit CSM installiert, wodurch natürlich die Vorteile von UEFI nicht nutzbar sind. Nach stundenlanger Suche nach einer entsprechenden Anleitung im Internet habe ich ohne Neuinstallation das Partitionierungsschema auf GPT und das Betriebssystem auf UEFI umgerüstet und CSM im BIOS abgeschaltet. Das Ergebnis: Windows ist in weniger als 20 Sekunden hochgefahren und betriebsbereit (vorher hat es rund eine Minute gedauert) und Spiele wie Crysis 3 ruckeln überhaupt nicht mehr (Alle Grafikdetails auf Maximum, Full-HD-Auflösung). So macht Spielen nun wirklich Spaß. :)

Das Board bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 5, 2014 11:36 PM CET


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5.0 von 5 Sternen Absolute geniales Arbeitstier ohne bemerkenswerte Schwächen, 25. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich von zu Hause ausgezogen bin, musste ein eigenes Multifunktionsgerät her, da ich meinen Schreibtisch nicht auch noch mit einem zusätzlichen Scanner vollstellen wollte. Ein Laserdrucker lohnt sich für mich einfach nicht und ich hatte auch nicht wirklich die Lust, mir auch noch verschiedene Hersteller anzuschauen, da ich mit HP bislang immer am besten gefahren bin, also musste es auch wieder HP sein. Auf die OfficeJet-Serie bin ich aufgrund der Tatsache gekommen, dass ich einen Scanner brauchte, der duplexfähig scannen kann. Somit bin ich auf den OfficeJet 8600 Plus von HP gekommen.

Als ich mir hier die verschiedenen Rezessionen angesehen habe, hatte ich erst gewisse Bedenken, ob ich vielleicht auch einen der Drucker erwische, welcher dieses Streifenproblem beim Scan hatte. Da ich die Drucker allerdings sehr gut kenne, bin ich doch das Risiko eingegangen und wurde auch nicht enttäuscht, aber dazu später mehr.

Die Lieferung erfolgte, wie bei Amazon typisch, recht prompt. Ausgepackt (das Gerät ist wirklich groß, insbesondere mit der Duplexeinheit), den Inhalt überprüft (leider kein USB-Kabel standardmäßig dabei, doch bei mir auch nicht notwendig), aufgestellt, angeschlossen, Software installiert, fertig. Innerhalb einer halben Stunde war das Gerät vollständig einsatzbereit. Die Software habe ich bei HP im Internet direkt bezogen, da auf der beigelegten CD keine Windows 8-Treiber enthalten sind. Ich habe auch gleich einige Ausdrucke gemacht. Texte, Tabellen und Grafiken werden angenehm scharf und gut lesbar dargestellt, Bilder haben satte Farben, ohne unangenehm kräftig zu wirken, allerdings nicht so brilliant. Der OfficeJet ist natürlich mehr für Büroarbeit ausgelegt und nicht für den gehobenen Fotodruck. Für ein Foto ab und zu reicht es aber allemal.

Anschließend habe ich die Scanfunktion des Druckers mithilfe der mitgelieferten Software getestet. Die Scanfunktion arbeitet assistentengestützt, natürlich sind dennoch in der Scanvorschau auch noch Feineinstellungen möglich wie Pixeldichte oder der zu scannende Bereich. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch die Scan-to-Device- oder Scan-to-Share-Funktion des Druckers liefert gute Ergebnisse. Bei beiden Scanergebnissen habe ich keinerlei Streifen im Bild, weder im Flachbettscanner nocht im Dokumenteneinzugsscanner.

Unterm Strich zusammengefasst: Ich würde den Drucker wieder kaufen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach gerechtfertigt und der Drucker hat hier bislang auch immer gehalten, was er verspricht.


Crysis 3 - Hunter Edition (uncut) - [PC]
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Preis: EUR 19,99

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Teil der Crysis-Trilogie, 22. Februar 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit gestern bin ich stolzer Besitzer von Crysis 3 und möchte hier, nachdem ich die Kampagne durchgespielt habe, auch mal meine persönliche Bewertung abgeben:

Das Spiel ist meiner Meinung nach der beste Teil der gesamten Crysis-Trilogie. Der Nanosuit ist wie in beiden Teilen vorher Dreh- und Angelpunkt in diesem Spiel und erweitert die taktischen Möglichkeiten um ein Vielfaches. Storytechnisch werden viele nach Crysis 2 noch offene Fragen beantwortet, jedoch nicht unbedingt während des Spiels, sondern eher in Form von Datenpads und Audiologs. Das ist doch etwas merkwürdig, zumal man nicht unbedingt Lust hat, das Spiel jedesmal zum Lesen zu unterbrechen. Natürlich kann man sich diese Daten jederzeit anschauen, auch aus dem Hauptmenü raus. Dem Spielspaß selbst tut das jedoch keinen Abbruch. Dass eine emotionale Komponenten eingebaut wurde, empfinde ich sogar als Wohltat, denn in manchen Testberichten wurde dies als Geheule abgestempelt. Ich für meinen Teil sehe hinter diesem "Geheule" mehr als nur reine Sentimentalität.
Je mehr Infos man sammelt und studiert, desto klarer und logischer wird die Story. Es ist recht umständlich und man bekommt nicht alles auf einem Präsentierteller. Meiner Meinung nach hinkt der Vergleich CoD - Crysis diesbezüglich ziemlich hinterher. Ich selbst habe mehrere Teile von CoD gespielt und bei einigen Teilen war die Story derart verworren (sofern denn eine überhaupt vorhanden war), dass ich irgendwann eigentlich nur noch froh war, das Spiel durchgespielt zu haben (ohne wirklich zu wissen, was eigentlich im Spiel passiert ist). Crysis ist hier nicht unbedingt besser, aber dennoch anders. Dennoch sehe ich hier Crysis im Vorteil, da es über mehrere Teile eine zusammenhängende Geschichte erzählt, auch wenn man sich die einzelnen Brocken zusammensuchen muss und die Story nicht unbedingt oskarreif ist. Die Spielzeit hätte auch länger sein können. Sieben Missionen vergehen wie im Fluge.

Das Gameplay gefiel mir schon in den vorherigen Teilen recht gut und ich dachte nicht wirklich, dass man das noch wesentlich besser machen kann, aber Crysis 3 bewies mir das Gegenteil. Der Predatorbogen erweitert das Waffenarsenal um eine taktische Allzweckwaffe mit verschiedenen Pfeilarten für verschiedene Gegner bzw. Vorgehensweisen. Sogar die Physik wird hier berücksichtigt, denn wer glaubt, dass der Pfeil wie eine Gewehrkugel einfach nur stur gerade auf sein Ziel fliegt, der wird eines besseren belehrt, sobald er damit weiter entfernte Ziele ausschalten möchte.
Der Visor selbst wurde ebenfalls erweitert. Neben Ausrüstungsgegenständen, Munitionsdepots und Zielen zeigt er auch Minenfelder und Geschützstellungen an. Die Möglichkeit, feindliche Minen oder Geschütze zu hacken, ist ein sehr interessante Funktion, doch hier wäre Vielfältigkeit besser gewesen als nur sture Frequenzanpassungen.
Die Möglichkeit, sich wie in Crysis 2 über Mauern und Barrikaden zu lehnen, um den Feind aus der Deckung anzugreifen, wurde leider entfernt. Ich empfand diese Funktion als sehr sinnvoll, zumal man nicht so leicht getroffen wurde. Ansonsten ist die Steuerung fast die gleiche wie in Crysis 2.

Technisch ist Crysis 3 absolut genial. Mein Rechner lässt leider die höchste Detailstufe nicht zu, mehr als die Einstellung "Hoch" mit 1x Anti-Aliasing ist nicht drin, doch selbst hier ist die Grafik weitaus besser als in Crysis 2. Crytek hat hier nicht untertrieben, als sie sagten, dass die Rechner wie beim ersten Teil vor eine Herausforderung gestellt werden würden. Das Wort "Großstadtdschungel" bekommt hier eine ganz neue Bedeutung und man sieht, mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler ans Werk gegangen ist. Während der Cutscenes lädt das Spiel im Hintergrund bereits die nächste Mission. Eine gute Sache, jedoch noch optimierungsbedürftig, da das Video manchmal kurz stockt. Ich hoffe, dass mit Updates noch performancetechnisch einige Optimierungen nachgeliefert werden.

Bis auf die kurze Spielzeit und die etwas dünne und umständlich zu verstehende Story ist Crysis 3 meiner Meinung nach zur Zeit der Shooter schlechthin. Man sollte allerdings die beiden Vorgänger gespielt haben, um zu wissen, was im Spiel passiert. Alles in allem 4,5 Punkte von 5 für Crysis 3.


Panasonic SA BX 500 EG K 7.1 Blu Ray AV-Receiver schwarz
Panasonic SA BX 500 EG K 7.1 Blu Ray AV-Receiver schwarz

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genialer Klang und geniale Ausstattung, 8. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir diesen AV-Receiver zusammen mit dem Teufel Columa 300 L 5.1 gekauft. Meiner Meinung nach bietet dieses Gerät alles, was man braucht. Es kann sämtliche gebräuchliche Tonformate decodieren, bietet eine üppige Anschlussvielfalt und verfügt trotz fehlendem OSD über ein relativ einfach zu bedienendes Konfigurationsmenü. Ein OSD empfinde ich persönlich sowieso als unnötig, man stellt das Gerät normalerweise einmal richtig ein, wählt dann nur noch den gewünschten Input aus und justiert die Lautstärke.

Der Klang des Receivers ist natürlich subjektiv, da es vom Gehör des Zuhörers, den Räumlichkeiten und der verwendeten Lautsprecher abhängt, wie gut Musik oder Filme klingen. Im Zusammenspiel mit dem bereits erwähnten Teufel Columa 300 L-Lautsprecherset kann ich nur sagen, dass Filme schauen mit diesem Gerät richtig Spaß macht. Geräusche sind sehr gut zu orten, der Klang scheppert keineswegs und der Bass ist angenehm wuchtig und macht Lust auf mehr. Es kommt richtiges Kinofeeling auf. Auch Musik klingt auf dem System wunderbar. Es gibt keinerlei Frequenzbereiche, die unangenehm hervorstechen, die Musik klingt wunderbar einheitlich und zusammengehörend. Laute Passagen klingen kraftvoll und standhaft.

Einen Stern Abzug bekommt das Gerät von mir dennoch: Erstens aufgrund des fehlenden Videokonverters (analog -> HDMI) und zweitens aufgrund der Tatsache, dass HDMI-Audio Vorrang hat vor SPDIF und man dies nicht abschalten kann. Somit muss ich meinen PC (Soundblaster X-Fi Elite Pro) mit einem HDMI-Konverter ausstatten, um die Grafik per DVI-D und den Ton per SPDIF zu HDMI konvertieren. Außerdem ist das Handbuch bezüglich des Anschlusses von Lautsprechern verwirrend, da man nicht herauslesen kann, wie man ein 5.1 oder 7.1 Lautsprechersystem genau anschließen muss (welcher Anschluss bedient welchen Lautsprecher und wo sollte dieser stehen). Ein Laie kann dadurch sehr schnell Fehler produzieren.

Dennoch kann ich den Receiver nur empfehlen. Für relativ günstiges Geld erhält man eine Top-Ausstattung und einen sehr guten Klang (entsprechende Lautsprecher vorrausgesetzt).


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