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Beiträge von Richard
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Rezensionen verfasst von
Richard

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The Frail Tide
The Frail Tide
Preis: EUR 5,94

4.0 von 5 Sternen Ordentliches Debütalbum, 15. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: The Frail Tide (MP3-Download)
Die australische Melodic Death Metal Band Be'Lakor ist eine der aufstrebenden Bands des Genres. Ihr Stil ist eine Mischung aus Dark Tranquility und Amon Amarth mit leicht progressivem Anklang und nach nun inzwischen 3 Alben (kurz vor Fertigstellung es 4. Albums) und einigen Konzerten auch in Europa lässt sich sagen, dass die Band sich etabliert hat in der Szene und auch eine geisse Fanbase aufbauen konnte. Jetzt soll das Debütalbum "The Frail Tide" in einer Pro-Kontra Strichliste analysiert werden.

Positiv:
-Das Talent der Band ist rauszuhören, die Band klingt homogen und man beherrscht die Instrumente.
-Das Zusammenspiel aus Growls, melodischem Gitarrenspiel a la Amon Amarth (auch oft im Stakkato Stil) und Keyboards a la Dark Tranquility ist gelungen.
-Anständiges Songwriting, die Songs sind eingängig und man findet trotzdem noch Momente, die einen beim ersten Hören überraschen werden.
- Sehr abwechslungsreiches Album, von Balladen (Sanguiary), Instrumentalen ("Paths") bis zu knallenden Headbang-Songs ("Desolation of Ares") ist alles dabei.
-Songqualität ist in Ordnung.

Negativ:

-Es fehlt (noch) sehr an Eigenständigkeit, man hört sehr stark die Einflüsse raus.
-Es fehlt an wirklichen Hits, kein Song sticht wirklich hervor. Und das braucht es gerade bei der Menge an guten Melodic Death Metal Bands, um aufzufallen.
-Für mich ist es zu viel Keyboardgeklimper, gerade "Paths" oder auch schöne Teile anderer Songs werden dadurch doch zerstört.
-Manche Songs geraten etwas zu lang, so braucht es kein 6 Minuten Instrumental, das zudem echt bedeutungslos ist.

Fazit: Im Großen und Ganzen ist das kein Album, was aus der Masse heraus sticht. Aber für ein Debütalbum ist es trotzdem gelungen, ansonsten würde ich das Album wohl als Durchschnitt abhaken. So werden es noch knapp 4 Sterne. Zum Glück konte die Band sich aber auf den nächsten beiden Alben steigern. Für Fans von Insomnium, Dark Tranquility, Amon Amarth oder Omnium Gatherum zu empfehlen.

7/10 Punkten


Across the Dark
Across the Dark
Preis: EUR 14,98

4.0 von 5 Sternen Tolles Album mit kleinen Macken, 13. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Across the Dark (Audio CD)
"Across the Dark" ist das 4. Album der Finnen Insomnium.Mit dem Vorgänger Above the weeping World" hat die Band ihren Stil endgültig gefunden, nachdem die ersten beiden Alben, vor allem "Since the Day it all came down" doch noch eine leichte Unsicherheit ausstrahlten. Diesem Stil blieb man auf "Across the Dark" sehr treu, es gab nur leichte Änderungen. Im Großen und Ganzen spielt man aber immer noch Melodic Death Metal, der an Amorphis und Dark Tranquility erinnert. Im Folgenden wird in einer Strichliste die Stärken und Schwächen des Album aufgezeigt.

Positiv hervorzuheben ist:

-Das gelungene Songwriting und das Talent der Band.
-Die Growls von Niilo Sevänen
- Die wunderschöne Melodien und Gitarrenriffs, z.B. in "Down with the Sun" oder "Weighed down with Sorrow".
- Das vorhandene Hitpotenzial, hier die Kombination aus "Equivalence" und "Down with the Sun", "Where the last Wave broke" und "Weighed down with Sorrow"
-Das Album hat einen klaren Faden, man weiß immer woran man ist und alles klingt in sich schlüssig.
-Das Album ist abwechslungsreich, von Balladen über Instrumentalstücke bis zu schnelleren Melodeath-Songs ist alles vorhanden.

Neutral zu sehen ist für mich:

-Der neue männliche Cleangesang, den nicht mehr Niilo Sevänen, sondern auf dem Album ein Gastsänger übernimmt. Dieser ist jetzt aber nicht sonderlich herausstechend, aber auch nicht unerträglich.

Negativ anzumerken ist:

-Die Songstruktur/Albumstruktur erinnert stark an die Vorgänger.
-Stilistisch hat sich nichts zum Vorgänger "Above the weeping World" geändert, etwas Entwicklung tut immer gut.
-Es gibt Lückenfüller wie "Against the Stream" und "Into the Woods"
-Der Mix und der Sound sind unter aller Kanone.

Über diese Probleme kann man aber schön hinwegsehen. Das Album ist dennoch gelungen und sollte ein Pflichtkauf für jeden Fan von Insomnium sein. Auch Fans von Melodic Death Metal, den alten Amorphis-Alben und im Allgemeinen auch Fans von melodischer Musik aus Finnland sollten hier mal reinhören.

8,75/10 Punkten


Of breath and bone
Of breath and bone
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Melodic Death Metal Album, 10. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Of breath and bone (Audio CD)
Be'Lakor aus Australien zählen zu den aufstrebenden Newcomern des Melodic Death Metal. Ihr leicht progressiver Stil, der aber dennoch sehr oft an Amon Amarth in Überlänge erinnert, konnte einige Liebhaber begeistern und so kamen auch einige Konzerte in Europa zustande, so zum Beispiel beim Summer Breeze in Dinkelsbühl. Vor allem der Vorgänger von "Of Breath and Bone", "Stone's Reach", konnte mit seinem sehr ausgefeilten Songwriting und einigen Hits wie "Countless Skies" oder "From Scythe to Sceptre" richtig punkten. Nun hieß es, mit "Of Breath and Bone" nachzulegen.
Im Vergleich zum Vorgänger hat sich in Sachen Songwriting nicht großartig etwas verändert. Klassische Melodic Death Metal Riffs treffen auf progressive Rhythmuswechsel, die ganz entfernt an Opeth erinnern. Der einzige gravierende Unterschied ist die klarere Pruduktion, die meines Erachtens aber keinen großen Unterschied in Sachen Qualität des Albums macht und weder positiv noch negativ bewertet wird.
Zu den einzelnen Songs:
Der Opener "Abeyance" kommt sehr fließend rüber. Zunächst im Mid-Tempo unterwegs mit melodischen Riffing, dann in einem kurzen akustischen Teil. Die Growls stechen nicht sonderlich hervor. Dann wird das Tempo angezogen und man wechselt zwischen Stakkato-Riffs, wie sie Amon Amarth kaum besser können, und Melodic Death Riffing wie bei Dark Tranquility. Zudem hat der Song einen sehr eingängigen Refrain und baut sich zum Ende nochmal ganz nett auf. Ein guter Song.
Dagegen startet "Remnants" dann doch ziemlich düster. Die Drums prallen dir sehr gut entgegen, nur damit der Song dann schnell wieder Melodeath wird. Die Drums stechen im Allgemeinen in dem Song mehr raus als bei "Abeyance". Auch ein sehr eingängiges Stück mit flüssigen Übergängen und Rhythmuswechseln. Gelungen finde ich auch das verzerrte Gitarrenriff. Auch nicht schlecht.
"Fraught" ist dann leicht bass-lastiger im Intro, wird dann aber auch schnell Melodic Death Metal. Gefallen tut mir hier der von Riffs getragene Refrain, der mich in gewissem Maße an Insomnium erinnert. Trotzdem nichts Herausragendes.
"Absit Omen" startet mit einem dramaturgischen Intro, um dann auch in Melodic Death Metal zu driften. Der Song baut sich am Anfang aber wirklich sehr stark auf, vor allem der Einsatz der Growls ist sehr gut. Ein flotteres Stück im Verhältnis zu den anderen, hier sind die Growls echt schön und das stärkste Element.
Das darauf folgende Instrumental "To stir the Sea" ist eher als Zwischenspiel gedacht und als Intro für "In Parting". Dies ist auch gar nicht so dumm, weil man nach dem Instrumental auch etwas großes erwartet. Und das kriegt man auch. Der Song ist wie ein Guss, eine schöne Geschichte. Das Intro mit seinen Drums ist einfach stark, das Riffing ist mit Abstand das Beste des Albums, die Lyrics sind auch gelungen und erzählen die Geschichte von 2 Vögeln, die sich verlieren und dann allein um den Tod ringen. Einfach ein richtig guter Hit, der auch trotz 9 Minuten sehr gut im Kopf bleiben kann. Großes Kino und wohl der beste Be'Lakor Song soweit.
"The Dream and the Waking" kann das Niveau natürlich nicht halten. In dem Song hört man neben "In Parting" auch am besten das Keyboard raus, was vielleicht etwas mehr Einsatz verdient hätte. Der Song wird auch etwas weniger von den Gitarren getragen, sondern mehr von den Vocals (vor allem am Anfang). Der Song ist schon fast Low-Tempo und sowieso das langsamste Stück des Albums, zum Ende hin wird es schon sehr akustisch, bricht dann aber 2 Minuten vor Ende nochmal toll aus. Sehr ordentlicher Song.
"By Moon and Star" startet düster und wird dann guter Melodic Death Metal. Man versucht es auch hier mit den üblichen Mitteln. Der Song baut sich aber auch hier sehr ordentlich auf und endet sehr dramaturgisch und fast doomig. Das gefällt mir absolut, der Song ist ein sehr guter und beendet das Album standesgemäß.
Fazit: Be'Lakor erfinden sowohl des Rad des Melodic Death Metal als auch das eigene Rad nicht neu. Das Album ist aber ein sehr ordentliches Melodic Death Metal Album geworden mit einem absoluten Über-Hit. Trotzdem sollte die Band manchmal etwas mehr wagen, um in die Liga der großen Newcomer wie Insomnium oder Omnium Gatherum zu kommen. Dazu fehlt ihnen nämlich noch ein kleines Stück. Trotzdem sollte man sich Be'Lakor absolut merken und "Of Breath and Bone" sollte ein Pflichtkauf für jeden Melodic Death Metal Fan sein. Vor allem für Fans von Amon Amarth, Dark Tranquility und Insomnium zu empfehlen.

8,25/10 Punkten


New Moon
New Moon
Preis: EUR 7,97

4.0 von 5 Sternen Guter Release einer der besten finnischen Bands, 9. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: New Moon (Audio CD)
Swallow the Sun zählen zu den wohl talentiertesten Doom-Death Metal-Bands momentan. Die Finnen beherrschen es perfekt, melodische Gitarrensounds, die schon teilweise an finnische Größen wie Amorphis erinnern, mit tieftrauriger Schwermut, wie sie Anfang der 90er Bands wie Anathema oder My Dying Bride praktiziert haben, zu verbinden. Gekrönt wird das Ganze mit den Vocals von Mikko Kotamäki, die entweder auf tiefster Inbrunst gegrowlt werden oder ganz sanft, teilweise an Jonas Renske von Katatonia erinnernd, vorgetragen werden. Die Band ist aber kein billiger Abklatsch dieser Bands, sondern kann eine ganz eigene Atmosphäre erzeugen.
"New Moon" führt den Stil seines Vorgängers "Hope" konsequent fort. "Hope" war ja im Vergleich zu seinen Vorgängern ein klarer Schritt in Richtung simplere und eingängigere Songstrukturen und gefiel mir nicht sonderlich gut. Auch "New Moon" setzt auf eingängige Melodien, kann aber durch starke Songs und den Drang zu Extremen punkten.
Schon "These Woods breathe evil" überrascht durch das ungewohnt hohe Tempo und seine Screams. Zum Ende hin driftet der Song aber doch wieder zum Doom-Death ab. Trotzdem ein toller Song.
"Falling World" ist dagegen der komplette Kontrapunkt. Die Vocals sind hauptsächlich clean und der Song ist extrem eingängig. Allerdings bleiben hier im Vergleich zum Vorgängeralbum die Melodien im Kopf hängen. Guter Song, der auch gut zu einer Band wie Ghost Brigade gepasst hätte.
Auch "Sleepless Swans" startet sanft und langsam, kann sich dann aber zu einer echten Doom-Death Walze entwickeln. Hier gefällt mir vor allem das Wechselspiel aus Cleans, Growls und Screams. Auch sehr gelungen.
"...And Heavens cried Blood" ist dann eher ein Song, der auch auf "The Morning never came" gepasst hätte. Der Song ist ein reiner Doom-Death Metal-Song, kann aber mit den ersten Songs nicht mithalten.
"Ligts on the Lake" kann dann wieder sehr überraschen. Zum Einen werden hier weibliche Cleans als Kontrast zu Mikkos Stimme eingesetzt, zum Anderen kann der Song durch einen echten Black-Metal Abschnitt überzeugen. Auch ein wenig Keyboard-Geklimper wird hier an der richtigen Stelle eingesetzt und stört dadurch überhaupt nicht. Großes Kino!
Der Titeltrack lässt sich wohl als das sanfteste, schon fast radiotaugliche Stück beschreiben. Auch wenn der Song teilweise sogar an HIM erinnert, merkt man trotzdem, wer hier am Werk ist. Der Song ist durchweg Mid-Tempo und Mikko singt auch größtenteils clean. Der Song ist sehr eingängig und hat eine tollen Refrain. Auch deshalb ist "New Moon" mein Lieblingssong des Albums.
"Servant of Sorrow" ist dann wieder komplexer und mehr Doom-Death Metal. Der Song ist extrem düster und die Growls sind extrem tief. Trotzdem zählt der Song nicht zu den Besten des Albums.
Selbiges gilt leider auch auf das abschließende "Weight of the Dead" zu. Hier treibt es die Band aus meiner Sicht an manchen Stellen einfach zu weit. Zwar sind die Elemente alle echt gut gewählt, aber der Song kommt einfach nicht zum Punkt.

Fazit: "New Moon" geht zwar den Weg des schwächelnden "Hope" weiter, überzeugt aber durch tolle Ideen und im Allgemeinen tolles Songwriting. Wem Bands wie Katatonia, Anathema, My Dying Bride oder Paradise Lost über die Jahre zu ruhig und experimentell geworden sind, sollte hier zuschlagen.

8,75/10 Punkten


Evst
Evst
Preis: EUR 5,29

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr starkes Debütalbum!, 5. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Evst (MP3-Download)
Die Faröer haben mehr als nur Schafe und Tyr zu bieten. Wirklich?! Ja, zum Beispiel die Band Hamferð! Nachdem man 2012 den Wacken Metal Battle gewinnen konnte, den Plattenvertrag bei Nuclear Blast ausschlug und schon 1 EP unter die Leute brachte, folgte 2013 das ersehnte Debütalbum "Evst". Und es ist ein klasse Album geworden.
Schon der Opener "Evst" ist ein Knallersong. Ein Midtempo- Doom Death Song mit einem tollem Refrain, in dem der Sänger Jón Aldará , von manchen schon Paul Potts des Death Metal genannt, sein ganzes Talent zeigen kann.
"Deyðir varðar" könnte dann auch von Swallow the Sun sein. Die sehr melodischen Gitarren und die Atmosphäre lassen sofort an die Finnen denken. Dennoch ein sehr schöner Song.
"Við teimum kvirru gráu“ ist ähnlich wie sein Vorgänger, kann aber komplett ohne Growls auch sehr gut auskommen. Vor allem der 2. Refrain ist sehr gelungen. Trotzdem kann der Song das Niveau nicht ganz halten.
Gleiches kann man auch von „At jarða tey elskaðu” behaupten, das ein sehr düsteres und ruhiges Stück geworden ist. Hier benötigt es keine Ausbrüche, der Song könnte mit seinen 4 Minuten auch als Intro für den darauffolgenden Song gewertet werden (wir sind hier ja im Doom Metal ;) ).
"Sinnisloysi" ist dann einfach nur genial. Der Song treibt zunächst sehr gut, hat ein ganz tolles Riffing, auch im Doom Metal-Abschnitt. Die Growls kommen sehr tief und können auch begeistern. Zudem kann eine weibliche Stimme dem Song noch eine gewisse Würze geben. Ganz großes Kino in 10 Minuten.
Beim letzten Song "Ytst" hat man lange das Gefühl, dass das Album nur mal schnell ruhig und akustisch beendet wird. Aber nein, dann knallt dem Hörer doch noch eine Doom-Death Walze um die Ohren. Noch ein starker Song.
Fazit: Hamferð können mit ihrem Debütalbum überzeugen. Kein Song fällt richtig ab und es gibt einige Highlights. Vor allem die Stimme von Jón Aldará (der inzwischen auch bei den Finnen Barren Earth am Mikro steht) und die Tatsache, dass die Lyrics auf Faröisch sind, lassen die Band aus dem Doom-Death Metal-Einheitsbrei herausstechen. Ein sehr tolles Album und sehr zu empfehlen für Fans von Swallow the Sun, My Dying Bride oder auch Amorphis (in deren Vorprogramm sie schon einmal spielen durften).
9,5/10 Punkten


Emerald Forest and the Blackbird
Emerald Forest and the Blackbird
Preis: EUR 21,40

3.0 von 5 Sternen Nicht Fisch und nicht Fleisch, 5. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Swallow The Sun zählen wohl zu den besten finnischen und besten Doom-Death Metal Bands momentan. Ihre sehr düstere, aber auch gleichzeitig doch sehr melodische Version des Doom Metal kann eine große Fanbase begeistern. "Emerald Forest and the Blackbird" aus dem Jahr 2012 ist ihr 5. Album, das den Stil des letzten Albums "New Moon" weiter entwickelt, mich aber doch mit einigen Fragezeichen zurücklässt.
Zu den einzelnen Songs:
Der Opener und gleichzeitig Titeltrack überrascht gleich mit nettem weiblichen Gesang im Hintergrund. Dann erinnert der Song mal kurz an "The Giant", nur um dann einen sehr überraschenden Wechsel zu Black Metal Vocals zu bringen und dann ganz ordentlich zu doomen. Kein schlechter Song und auch einer der besseren des Albums.
Die nächste Überraschung folgt schon mit "This Cut is the deepest", einer rein akustischen Nummer, der man aber trotzdem anhört, dass es immer noch Swallow he Sun ist. Kein Song, der mich vom Hocker hauen kann, weil die großen Momente fehlen.
"Hate, lead the Way!" ist dann ein sehr ordentlich treibender Doom-Black Metal Song, der positiv heraus sticht. Vor allem die Growls von Miko Kotamäki sind hier sehr stark.
Die Single "Cathedral Walls" ist dann ein sehr ruhiger Doom Metal Song, der erst bei Einsetzen der Growls zulegt. Als Special Guest darf Annette Olzon, die ja jedem hier ein Begriff sein sollte, ein paar Gast-Vocals dazu liefern. Auch deshalb ist das keiner meiner Favoriten.
Auch "Hearts wide shut" und "Silent Towers klingen eher wie schwache Swallow the Sun-Songs als wie etwas, was mich begeistert. Keine sonderlich spannenden Songs, schade.
"Labyrinth of London (Horror pt. IV)" ist wieder ein deutlich besserer Song, der mich vor allem durch die Vocals und das tolle Gitarrenspiel begeistern kann. Einer der besten Songs des Albums.
"Of Death and Corruption" schließt sich dann leider wieder den beiden vorherigen Songs an.
"April 14th" ist ein ganz cooler Doom-Death Song, dem man trotzdem anhört, dass es StS ist. Hier überzeugen mich zwar die Lyrics nicht sonderlich, aber der Song ist trotzdem gut.
Der letzte Song, "Night will forgive us", hätte auch ein Song von Ghost Brigade sein können. Der Song sticht deshalb doch heraus und ist dennoch einer meiner Favoriten.

Fazit: nicht alle Songs überzeugen mich und kein Song hat Hit-Potenzial. Leider das schwächste Album in der Swallow the Sun-Diskographie.
5,5/10 Punkten


Tuonela
Tuonela
Wird angeboten von all-my-music-rheingau
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Vielleicht sogar das beste Amorphis-Album, 2. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Tuonela (Audio CD)
"Tuonela" stellt im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern einen klaren Stilwechsel bei Amorphis dar. Waren die Alben "Tales from the thousand Lakes" und "Elegy" noch eher folk-lastiger Death Metal, spielt die Band auf "Tuonela" 70er Jahre Rock mit progressiven Elementen, auch wenn diese auch schon auf "Elegy" vorhanden waren. Die Death Metal Growls sind bis auf ein paar Momente fast komplett verschwunden. Der neue Stil ist also nur konsequent, stoß aber dennoch bei vielen Hardcore-Fans der ersten Stunde auf große Skepsis und Nicht-Akzeptanz.
Nun aber zu den einzelnen Songs:
Schon der Opener "The Way" zeigt die neue Richtung der Band. Es ist ein sehr treibender Rock-Song, der eine Menge Spaß macht. Der Song funktioniert sehr gut und die Stimme von Pasi Koskinen passt hier auch sehr gut. Eine kleine Anekdote noch am Rande: als eine Bekanntschaft im Urlaub mal gefragt hat, was ich eigentlich für Musik höre, habe ich ihm diesen Song vorgespielt. Der Kommentar:"Hmmm, gefällt mir, echt schöner Song"
"Morning Star" ist dann schon eher angelehnt an Progressive Rock. Trotzdem kommt dieser Song sehr gut rüber, Pasi Koskinen singt hier an manche Stellen sehr schön. Kein schlechter Song, aber auch keiner meiner Favoriten.
Gleiches trifft dann auch auf "Nightfall" zu. Der Song wird von einem sehr coolen 70er-Jahre-Keyboard eröffnet, allerdings finde ich den Song an manchen Stellen für den Gesang nicht wirklich passend. Trotzdem ist der Song aber nicht schlecht.
Der Titeltrack ist dann aber eines der Highlights. Der traurigste Song des Albums zeigt eigentlich alle Stärken von Amorphis vom starken Gitarrenspiel bis zur klasse Stimme von Pasi.Ein wundervoll dramaturgischer Song.
"Greed" ist dann wohl der einzige Song, den die Hardcore-Old School-Amorphis-Fans mögen werden. Pasi Koskinen growlt hier ganz ordentlich. Der Song hat einen leicht orientalischen Touch, der ihm gut steht, genauso wie die klare Stimme Pasis im Refrain. Ein sehr schöner Song.
Die Single "Divinity" ist dann schon fast Pop-Rock, aber ein sehr guter Song. Vor allem der Refrain ist extrem poppig, aber auch richtig gelungen.Gefällt mir.
Mit "Shining" kommt dann aber der wohl schlechteste Song des Albums. Der Song plätschert förmlich vor sich hin und hat kaum Momente, die im Kopf bleiben. Das war gar nix.
Mit "Withered" geht es munterer zu. Die Gitarre greift das orientalische Intro auf, was ich sehr interessant und gelungen finde. Trotzdem kann der Song mich nicht in jedem Moment überzeugen.
Auch "Rusty Moon" ist etwas weniger gelungen, wenn auch nicht schlecht. Die Flöte passt mir nicht wirklich in dem Song, gleichzeitig bin ich nicht der größte Fan von Progressive Rock. Der Song sagt mir wohl deshalb nicht so wirklich zu, könnte aber einigen gefallen.
Zu "Summer's End" muss ich nicht viel mehr sagen, als dass ich den Song immer noch als Wecker auf meinem Handy habe. Das ist mein absoluter Lieblingssong auf dem Album und einfach nur perfekt, wohl der beste Amorphis-Song aus meiner Sicht.

Fazit: Auch der neue Stil steht Amorphis sehr gut. Das Album reiht sich perfekt an den Vorgänger "Elegy" an und ist mindestens auf gleichem Niveau mit diesem, wenn nicht sogar leicht besser. Ein sehr schönes Rock-Album, das aber nie kitschig klingt oder Mainstream-Anleihen hat.

9,25/10 Punkten


Mandylion
Mandylion
Preis: EUR 18,69

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht die beste Platte von The Gathering!, 2. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Mandylion (Audio CD)
"Mandylion" ist das 3. Album der Band The Gathering aus den Niederlanden und gleichzeitig das Erste mit der Sängerin Anneke van Giersbergen. Diese sollte sich, wie sich herausstellte, als absoluter Glücksgriff für die Band darstellen. Ihre sehr schöne Stimme passt perfekt zu der sowohl dunklen, aber auch sehr warmen Musik. Vorbei sind die Zeiten, in denen The Gathering mit Death Metal Growls (Always) und erbärmlich schlechtem Gesang (Almost a dance) experimentierte.
Rein musikalisch hat sich nämlich wenig geändert. Der Stil ist wie beim Vorgänger "Almost a Dance" noch immer stark am Gothic Metal orientiert, auch wenn die Musik doch schon einige fröhliche, rockige und romantische Elemente beinhaltet. Man hat eigentlich immer gute Laune beim Zuhören und hört der Band auch den Spaß beim Musizieren zusammen an. Oft wird dieses Album und die Band selber als Initiator für den Pop Metal, den heute Bands wie Nightwish, Evanescence oder auch Within Temptation spielen, gesehen, und dem kann man auch getrost beipflichten.
Nun aber mal zu den Songs:
Der Opener "Strange Machines" war auch gleichzeitig die erste Single und das auch völlig zu Recht. Der Song ist sehr schnell, munter und begeistert durch die Stimme von Anneke. Zu dem Song hat man bestimmt gut in einer Metal-Disco tanzen/bangen können in den 90ern. Ein klasse Song und nicht umsonst ein Klassiker.
Als einen solchen kann man auch "Eleanor" bezeichnen. Der Song ist auch nach vielen Jahren immer noch oft in der Setlist. Er ist auch ein eher munterer Song, der aber interessanter konstruiert ist als der Opener.So gibt es einige sehr nette Rhythmuswechsel . Auch dieser Song kann mich sehr begeistern.
Gleiches trifft dann auch auf das traurige und langsamere "In Motion #1" zu. Auch in dem Song fasziniert wieder die Stimme von Anneke und wirkt vor allem im Refrain sehr stark. Auch die Gitarren harmonieren sehr gut mit ihrer Stimme.
Und die tollen Song hören nicht auf, denn auch die 2. Single "Leaves" ist einfach toll. Obwohl in dem Song die Stimme manchmal etwas krumm wirkt, gibt das dem Song keinen Abbruch, sondern wirkt eher menschlich und sympatisch. Auch dieser Song ist eher traurig und wirkt vor allem vom Gitarrenspiel am Anfang doch härter als die anderen Songs auf dem Album. Am Anfang denke ich sogar ganz leicht an (Melodic) Death Metal-Riffs, aber der Song entwickelt sich doch eher zu einem sehr guten Gothic Metal-Song.
Der erste leichte Abfall kommt dann aber doch mit "Fear the Sea".Der Song kann zwar gegen Ende mit verzerrten Gitarren und Synthie-Sounds punkten, kommt für mich aber nie wirklich zum Punkt.
Gleich gilt auch für das instrumentale Titelstück. Hier nervt mich das elektronische Intro sogar sehr, auch wenn der Song dann doch noch ganz ordentlich atmosphärisch wird. Trotzdem kein Vergleich zum Anfang des Albums.
Auch "Sand and Mercury" kann mit dem Anfang nicht mithalten, ist aber eine Steigerung zu den Songs davor. Der Song ist sehr atmosphärisch, ist aber leider zu lang. In manchen Momenten fühle ich mich an Within Temptation erinnert, Annekes Gesang klingt hier an manchen Stellen wie Sharon den Adel (weder positiv noch negativ zu werten).
Aber es lohnt sich trotzdem nicht, nach Song 4 abzuschalten, denn zumindest mein persönliches Highlight folgt als letzter Song mit "In Motion #2". Dies ist ein trauriger Gothic Metal-Song, der aber vor allem durch muntere Gitarren eher fröhlich rüberkommt. Vor allem die Stimme von Anneke ist hier einfach wieder genial. Ich liebe diesen Song, da passt einfach alles!

Fazit: "Mandylion" war der erwartete Durchbruch der Niederländer. Mit starken Songs und einer Engelsstimme war dies auch nicht anders zu erwarten. Das Album ist auch heute noch ein Meilenstein im Gothic Metal.Leichte Abstriche gibt es nur, weil die Stimme von Anneke halt extrem dominiert und die Musiker um sie herum noch nicht die spielerische Klasse haben, sie immer perfekt zu unterstützen. Trotzdem ist dieses Album sehr gelungen.

9/10 Punkten


Brave Murder Day
Brave Murder Day
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Gothic Rock meets Death Metal, sehr gelungen!, 31. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Brave Murder Day (Audio CD)
Die Schweden Katatonia zähle nach heute noch zu den größten düsteren Metal-Bands. Auch wenn ihr heutiger Stil, der sich grob als progressiver Dark Metal bezeichnen lässt, nicht mehr viel mit ihren früheren Releases gemein hat, hat die Band trozdem ine sehr treue Fanbase aufbauen können. Hier soll das 2. Album "Brave Murder Day" betrachtet werden.
Schon der Opener "Brave" zeigt, dass die Band sich fast komplett vom Stil vom Vorgänger "Dance of December Souls" distanziert. Zwar gibt es immer noch nur Growls (die hier von keinem Geringen als Mikael Åkerfeldt gesungen werden), aber die Musik ist nur noch sehr bedingt Death Doom Metal. Die doomigen Elemente werden fast durchgängig durch Gothic Rock Riffings ersetzt, was dem Album sehr gut steht. Zudem sind diese Riffings sehr repetitiv, so dass es im Opener passiert, dass in 10 Minuten nur 4 Riffs vorkommen. Diese sind aber so groovig und gut, dass der Song dennoch sehr viel Spaß macht. Auch die sehr starken Growls müssen hier erwähnt werden, vor allem in "Brave" sind die einfach überragend. Ein genialer Song.
Auch "Murder" kann sehr überzeugen. Der Song ist sehr treibend und wechselt dann stark zu doomigeren Riffings. Ein sehr guter Song, gefällt.
"Day" ist dann sehr atmosphärisch. Hier darf Jonas Renske erstmal klaren Gesang singen, der alledings noch verbesserungswürdig war. Im Großen und Ganzen fällt der Song sehr raus im Vergleich zu den Anderen und ist auch keiner meiner Favoriten.
"Rainroom" ist dann wieder mehr wie die ersten beiden Songs. Hier bleibt mir vor allem ein sehr gutes Riffing zum Ende des Songs in Erinnerung. Wieder ein sehr guter Song.
"13" ist zwar auch wie die anderen Songs sehr repititiv, kann aber kaum im Kopf bleiben. Fehlt mir etwas und fällt ab.
"Endtime" kann dann mit seinem apokalyptischen Intro punkten und ist wieder ein guter Song.

Fazit: Der neue Stil stand Katatonia sehr gut. Der repetitive Gothic Death Metal ist sehr groovig, lädt oft zum Headbangen ein, ist gleichzeiig aber auch sehr dramaturgisch. Nicht jeder Song kann überzeugen, trotzdem ist das ein sehr gutes Album.
Für Fans dieses Stils kann ich noch "Futile" der finnischen Bands Rapture empfehlen. Das Album ist zwar mehr am Melodic Death Metal angelehnt, trotzdem ist ein Großteil des Stils sehr vergleichbar mit "Brave Murder Day".

8,5/10 Punkten


Elegy
Elegy
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neben Tuonela ihr bester Release!, 31. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Elegy (MP3-Download)
Amorphis schafften mit ihrem 2. Album "Tales from the tousand Lakes" einen förmlichen Hype. Der Stil, der sich grob als düsterer melodisch-folklorischer Death Metal bezeichnen lässt, kam sehr gut in der Metal Szene. Es folgten ausgedehnte Touren mit Paradise Lost in Europa und mit Entombed in den USA. Es hieß 1996, mit dem Nachfolger "Elegy nachzulegen.
Zunächst sollte noch erwähnt werden, dass es einige personelle Veränderungen gab. Schlagzeuger Jan Rechberger verließ die Band und wurde durch Pekka Kasari ersetzt und anstelle des Cleangesangs von Ville Tuomi wurde Pasi Koskinen fest in die Band integriert.
Nun zu den einzelnen Songs:
Der Opener "Better Unborn" zeigt schon eine stilistische Änderung. Die Produktion klingt deutlich wärmer als auf dem doch sehr düsteren Vorgänger. Zudem gibt es deutlich mehr cleane Gesangsparts, die aber perfekt rüberkommen. Die doch sehr eigenwillige Stimme von Pasi Koskinen passt sehr gut zur Musik und gibt dieser einen besonderen Flair. Der Song an und für sich ist trotz seines eher traurigen Themas doch recht munter, aber nie im Kitsch.Er hat sehr eingängige Melodien und ist auch eins meiner Highlights des Album.
"Against Widows" hätte dann schon fast wieder auf "Tales..." gepasst. Ein trotzdem sehr interessanter Song mit einem guten Refrain, gefällt.
"The Orphan" ist dann wieder eine große Überraschung. Der Song ist sehr in Richtung Progressive Rock und nur vom Gesang von Pasi Koskinen getragen. Man fühlt in manchen Teilen des Songs sehr an Pink Floyd erinnert. Trotzdem zählt der Song nicht unbedingt zu meinen Favoriten, aber er fällt nicht komplett ab.
Dagegen ist dann "On Rich and Poor" wieder mehr Material vom Vorgänger. Leider ist auch der Songaufbau sehr ähnlich zu "Against Widows", was ich echt schade finde. Trotzdem kann der Song noch mit einem schönen Folk-Gitarrenriff punkten. Nicht schlecht, aber auch nicht top.
Die Single-Auskopplung "My Kantele" ist dann wieder einer meiner Favoriten. Vor allem die Cleans und die Keyboard-Line können mich sehr begeistern. Zudem hat der Song noch einen sehr schönen Refrain und was zum Headbangen.
"Cares" ist dann wieder sehr experimentell. Beginnt der Song zwar noch sehr wie ein Amorphis Song, wechselt er dann doch sehr abrupt in einen folkigen Teil. Dann kommt im Mittelteil auch noch eine Bass-Line, die leicht an Dance-Musik erinnert. Der Song kann sich leider nicht wirklich retten. Aber der Song ist wohl echte Geschmackssache.
Auch "Song of the troubled One" ist eher experimentell. Der Song ist sehr von 70er Jahre Keyboards getragen, was dem Song aber ganz gut steht. Auch ein kurzes Bass-Solo kann überraschen. Insgesamt ein ordentlicher Song.
"Weeper on the Shore" ist dann ein sehr folkiger Song. In den Strophen kann Pasi Koskinen seine Gesangskünste zeigen, während in den Refrains dann die Growls von Tomi Koivusaari ran dürfen. Der Song ist sehr eingängig und macht Laune. Auch ein guter Song.
Mein persönliches Highlight ist aber der Titeltrack. Hier passt das Zusammenspiel von Gesang und Instrumenten perfekt. Auch der Einsatz von den Growls ist genau richtig gewählt. Zum Ende können dramaturgische Gitarren den Song zu einem klasse Ende bringen. Ein echtes Highlight.
Das Instrumental "Relief" zum Abschluss kann dann vor allem mit einem sehr schönen 70er Jahre Keyboardsound punkten. Ein schönes Instrumental, auch eher folkig gehalten.

Fazit: Amorphis klingt auf "Eley"ausgereifter als auf dem Vorgänger, man traut sich an ganz neue musikalische Elemente. Die deutliche bessere Produktion steht dem Album auch sehr gut und die Songs sind auch klasse. Neben dem Nachfolger "Tuonela" ist "Elegy" mein Lieblingsalbum der Finnen.

9,25/10 Punkten.


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