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Beiträge von Wolfgang P.
Top-Rezensenten Rang: 41.590
Hilfreiche Bewertungen: 853

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Rezensionen verfasst von
Wolfgang P. "wolfgangp58" (Bezirk Gmunden, OÖ)

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Sticks & Stones
Sticks & Stones
Preis: EUR 16,26

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gefangen in den eigenen Klischees, 22. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sticks & Stones (Audio CD)
Bin vom neuen Album kurz gesagt SEHR enttäuscht!
Besitze sämtliche Vorgänger-Alben, habe Eric mehrfach live gesehen - und wurde ebenfalls durch seine extreme Live-Energie als Anheizer für Steve Vai auf ihn aufmerksam!
Von Beginn an muss ich allerdings sagen, dass die CDs nie wirklich das "Live-Erlebnis-Sardinas" nur annähernd wiedergeben konnte, wobei der aktuelle Longplayer nun den absoluten Schwachpunkt darstellt!

Bisher schafften es bei mir zumindest die Opener sofort, das Rhytmusgefühl anzustacheln und den Volumeregler umgehend raufzudrehen - ähnlich wie bei einem Konzert.
Genauso fanden sich diverse "rohe" Bluesstampfer auf den Alben, kristallisierten sich extrem geniale Solis oder Akustik-Parts raus, oder konnte man noch über die Texte schmunzeln.

Sticks & Stones bietet für mich als Langzeitfan NICHTS mehr davon.
Song für Song läuft emotionslos ab, wirklich mitreißende Stampfer kann ich nicht mehr finden, Vorzeigesolis verlaufen sich in bereits x-mal gehörte und immergleiche Notenläufe - und ja, am furchtbarsten finde ich die inzwischen todgesungenen Klischees samt den "Baby-Baby-Baby-Texten".

Irgendwann muss es doch mal genug sein - und auch ein Genre-behafteter Blues-Rock Gitarrist sollte mal begreifen, dass ein Funke Weiterentwicklung und Innovation nötig sind, um einen Schritt nach vorne zu machen.

Demnach bleibt ein total durchschnittliches Album, welche neu hinzugekommene Fans wahrscheinlich absolut erfreut und beglückt, Langzeit-Fans von Eric werden wohl nur noch gähnen und wie erwähnt genau gar nichts neues finden!

Würde in jeglicher Hinsicht zum Vorgängeralbum raten!
Herrn Sardinas empfehle ich eine Kreativpause - auch die Live Darbietungen werden immer emotionsloser!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 25, 2011 1:18 PM CET


Illud Divinum Insanus (Limited Metal Box Edition)
Illud Divinum Insanus (Limited Metal Box Edition)
Preis: EUR 12,99

3.0 von 5 Sternen Ein paar Worte im Nachhinein, 15. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Nachhinein deswegen, weil das 2011er Morbid Angel Output für mich wiederum nicht wirklich nachhaltig ist.
Bin selber eigentlich von den ersten Tagen weg Morbid Angel Fan - und es stehen auch alle Alben daheim. Covenant und Blessed sind für mich bis heute Meilensteine.
Generell sei gesagt, dass ich ALLE Alben bis auf Heretic mag - und nie großartige Ausfälle zu beklagen hatte.
Ab Heretic war dann für mich die Luft raus und ich fand keinen Zugang mehr.
Bei Illud Divinum Insanus fehlt mir dann zusätzlich zum Zugang auch noch das Verständnis und der Wille.

Höre gewisse Songs des Albums bis heute immer wieder gerne - und habe mir sogar meine "eigene Version" des Albums gebrannt. Mit welcher Songauswahl können sich nun wohl die meisten denken:
Ohne die gewissen "modernen" Techno/Electronic/irgendwas Songs nämlich.
Songs wie "Blades for Baal" oder "10 More Dead" sind schlichtweg toll - und fügen sich nahtlos in die Geschichte der Band ein. Warum man sich als "Fan" dann diesen Electronic-Kram antun soll, ist mir ein Rätsel, zumal die Songs auch noch absolut mittelmässig und flach produziert sind.

Fazit:
IDI ist ein aufgrund der lächerlichen Experimente ein durchschnittliches Album geworden.
Von 11 Songs empfinde ich 5 als SEHR GUT, 3 als mittelmässig und den Rest als grottiges Kasperltheater. Desweiteren stimme ich anderen Rezensionen bezüglich Hr. Vincent`s übertriebenem Gesang zu. Permanente "ahhh`s" und "oooooh`s" wirken irgendwie nur noch aufgesetzt und überzogen.
Hierzu sei gesagt "weniger ist oft mehr!".

Und so muss man sagen: Hätten die Jungs diesen experimentellen Kram weggelassen, die Prolo Attitüden eingestampft und weitere 5 Kracher aufs Album gepackt, wäre IDI wohl Upper Class.
So ist es für mich nur eines: "Um Längen besser als Heretic, aber um Längen schwächer als alles davor!" - und das ist eigentlich traurig.


III
III
Preis: EUR 8,99

14 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Den Chicken`s fehlen gewaltig die Eier..., 25. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
... um hier mal ein wenig ironisch zu starten!

Möchte mit meiner Kritik und den notdürftigen 2 Sternen nun auf keinen Fall mit Absicht den Querulanten zu den bisherigen positiven Reviews sein, allerdings glaube ich doch, dass die 5 Sterne Bewertungen total übertrieben sind.

Kurz eine Erklärung: Ich selber bin seit jeher ein riesiger Satriani Fan - und selber musikalisch sehr tätig. Dass ich zb. das letzte Satriani-Solo-Output mit 5 Sternen bewertet habe, kann jeder nachlesen.
Dementsprechend ist der Gitarrensound für mich alles andere als fremd oder neu!
Desweiteren muss ich gleich sagen, dass "Rock" für mich eher Guns`n Roses sind (oder waren) - und diese Schiene hier schon eher in Richtung Kommerz geht. Der Sing Sang wandert für mich schon oft in Richtung Bon Jovi und Ö3 Populärradio ab - und hier läuft mir dann die Schamesröte ins Gesicht.

Keine Ahnung ob dies nun eine unterschiedliche Grundeinstellung im Musikgerne ausmacht oder nicht.
Ich persönlich bin wohl doch eher mit einer härteren Gangart aufgewachsen - und der "Härtegrad" der Chickenfoot Burschen ist für mich gleich NULL.

Mir fehlt der Zerrgrad bei Satriani`s Marshall Backline, mir fehlt ein drucklastiger Bass, mir fehlt eine dezent trockenere und aggressivere Snare - und ja, der Gesang.
Ich will nicht die Gesangsleistung an sich schmälern - wäre ziemlich idiotisch.
Aber in Kombi mit den Texten und den Refrainkonzepten allgemein, triefen diese in eine Kommerzschiene ab, wo ich mir denke "oh mein Gott, wen soll das ansprechen? Girlies mit Feuerzeugen in der Hand?"

Ein Blaze of Glory oder "Knockin'on heavens door" ist fast schon Metal dagegen!
Und ja, mein Fazit kann man sich nun denken.

Die zwei Sterne gebe ich vielleicht aus reinem Sympathiebonus, ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
Auf jeden Fall hoffe ich, dass Joe mit dieser "Girlie-Band" nicht endgültig die Eier verliert - und den Gainregler bei seinen Solowerken wiedermal hochregelt.
Dies hier ist alles andere als "Rock"...

Kid-Rock vielleicht...
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 10, 2012 8:53 AM CET


Kein Titel verfügbar

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade!, 24. Oktober 2011
Kurz und bündig:
Tolle Musik, die durch die komplette vermieste Produktion den Bach runter geht.
Dass man im Jahre 2011 so dermaßen schlechte Aufnahmen auf CD bannt, ist mir ein Rätsel.
Sogar mein 4-Spur Aufnahmegerät bringt dynamischere und klarere Aufnahmen zustande, geschweige denn man hat nur die geringsten Grundkenntnisse in diversen Soundbearbeitungsprogrammen!

Wirklich guter Sound war von Mr. Danzig dann zwar eh nicht zu erwarten (und danke, brauche keinen Verweis auf Misfits und andere ältere Projekte), aber dass es noch schlechter wird als früher, empfinde ich schon als pure Frotzelei.
Ähnliches ist vor einigen Jahren bei Nevermore passiert - diese haben das Album dann aber Re-Released.
Wäre auch hier schön, DENN:

Die Songs selber wären absolut Klasse.
Egal ob Gitarren, Gesang oder Drums - alles ist in bester Danzig Manier und man fühlt sich total Zuhause. Auch die immer wieder gelesene Kritik an der Gitarrenarbeit kann ich nicht unbedingt teilen!
Diese gefällt absolut gut - und ist technisch absolut ok.

Daher: "Schade!"
Wäre der Sound des Albums zeitgemäß oder zumindest "passabel", hätte ich glatt 5 Sterne gegeben.
So muss man eh schon beide Augen ganz fest zudrücken, um überhaupt 3 herzugeben.
Wie das hier alle ignorieren können, ist mir ein Rätsel.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2015 11:28 AM CET


Roots
Roots
Preis: EUR 14,38

15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passabel aber eben nicht mehr!, 24. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Kann mich den anderen Rezensenten hier nicht 100% anschließen.
Die Begeisterungsstürme samt Euphorie fehlen mir auch nach mehreren Durchläufen!

Natürlich kann man immer wieder betonen, wie toll es nicht ist, Johnny heutzutage noch einmal in dieser Form zu erleben - und von ihm noch einmal so ein Album zu erhalten.
Umgekehrt ist ja wiederum ein Paul Nelson maßgeblich beteiligt - und das "Konzept" hinter Roots ist nun auch nicht ganz neu, und sicherlich nicht der schwierigste und innovativste Weg.

Mir persönlich wären neue und eigene Songs mit Herz wichtiger und lieber gewesen!
Bzw. wäre dies auch von einem Produzenten und Mitmusiker wie Paul Nelson ein würdiger Schritt gewesen, gemeinsam mit Johnny noch einmal ein persönliches Werk auszuarbeiten und dies aktuell zu releasen.
Alternativ werden (genau wie live) immer und immer wieder dieselben Klassiker rauf und runtergespielt.

Kurz gesagt: Ich für meinen Teil kann sie nicht mehr hören!
Keinen Mojo Song und keine Maybelline!
Ähnlich ist es mir auch live ergangen, spielfreudiger Johnny hin oder her!
Ein statisch, unsympathisch und uninspiriert wirkender Paul Nelson nebenan verstärkt dieses Bild obendrein.

Viel passender wäre ein Johnny Winter mit dreckigem Eric Sardinas Ambiente.
Dieser geistert mir bei diversen ausgelutschten Parts auf "Roots" immer und immer wieder im Hinterkopf rum.

Um nun keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen:
Ich will das Album auf keinen Fall komplett niederreden, geschweige denn die sehr passable und überraschende Leistung eines greisenhaften Johnny Winter`s ins wanken bringen.
Gesagt sei nur, dass die präsentierten Songs im Jahre 2011 wohl keinen mehr wirklich aus den Schuhen reißen. Tun sie dies doch, verweise ich hiermit auf das letzte Album von Eric Sardinas und wünsche viel Spaß mit wirklich zündenden Songs.

Fazit: Roots wirkt auf mich wie das x-te Kino-Remake eines Filmklassikers.
Gut, aber nicht überragend!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2013 11:04 AM CET


Kein Titel verfügbar

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brutal, intensiv & süchtig machend!, 13. Oktober 2011
Mal ein Fazit gleich am Beginn einer Rezension:
DEAD ISLAND ist für mich die Spiel-Überraschung des Jahres!

Habe vor rund 2 Wochen zu spielen begonnen, momentan bietet das so eben erschienene RAGE allerdings keinen Grund, Dead Island links liegen zu lassen - im Gegenteil!

Nachdem Dead Island alleine schon wegen dem Zombie Szenario interessant wirkte, der Preis sehr okay war - UND Grafik sowie Entwicklerteam bereits seit Call of Juarez 2 sehr positiv in Erinnerung waren, habe ich spontan zugeschlagen! Und dies ohne Vorab-Videos oder die typische Mega-Blockbuster-Werbung!

Der Einstieg ist erstmal ziemlich flach und ernüchternd, allerdings fängt einen die grandiose Atmosphäre bereits nach 20-30min, wenn man erstmalig die frei begehbaren Areale in der Hotelgegend kennenlernt, bzw. merkt wieviel Freiraum das Spiel bietet.

Desweiteren ist die Engine irgendwie perfekt für das Szenario - und obwohl es sicherlich diverse Grafikgerüste gibt, welche moderner und besser aussehen, Dead Island bietet als Gesamtprodukt ein absolut überzeugendes Szenario in realistischer und traumhafter Optik.
Dies steigert sich meiner Meinung nach auch noch mit zunehmender Spieldauer - und wird zunehmend intensiver & realistischer, wenn man mit den Autos unterwegs ist.

Zerlegt man die Spielmechanik nun in Einzelteile, kann man diverse Mankos rausfiltern.
Immer wieder gleich ablaufende Schemata (Händler im Stützpunkt, diverse Hilfesuchende Leute umringt von Zombie-Mobs, immergleiche Gegner, etc...) - und im Grunde levelt man sich wie in den meisten Games heutzutage einfach nur nach oben.
Man verteilt seine Skillpunkte, man ergattert (oder bastelt sich) bessere Waffen, man fühlt sich stärker und trifft auf größere Herausforderungen.

Dies alles bietet aber:
1. Einen enormen Umfang!
2. Ein realistisches und brutales Szenario!
3. Enorme Motivation beim hochleveln und Waffen besorgen (kaufen, finden, tunen)

Bei den meisten aktuellen Actiontiteln nerven diese ewigen Rollenspiel Ansätze inzwischen nur noch!!! In Dead Island fügt sich dieses Spielprinzip perfekt ins Gemetzel, zumal die Waffen auch genial zum Einsatz kommen (Stichwort werfen und wieder aus den Körpern ziehen, Abnutzung, Zwang zum reparieren!).

Desweiteren seien auch die coolen Moves der eigenen Spielfigur erwähnt (kicken ist Pflicht, ein Lauf/Drop-Kick ist ebenfalls möglich), dass überhaupt 3 verschiedene Charaktere zur Verfügung stehen - UND das Spiel zusätzlich einen coolen KOOP-Modus bietet, welcher bei diesem Szenario sogar prädestiniert ist.

Und so kommt es dann zum Eingangs erwähnten Fazit!
Viele Konkurrenten wollen eine ähnliche Fülle an Details und Möglichkeiten bieten, und scheitern daran kläglichst, meist schon beim Questdesign.
Abschließend sei erwähnt, dass Dead Island alleine bei dieser Disziplin schon positiv heraussticht!
Die kleinen Stories und Schicksale der anderen Überlebenden sind immer plausibel - und nie nervig, langweilig oder permanent abgedroschen.

Demnach volle Empfehlung, ganz egal welches Genre man bisher bevorzugt hat.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 15, 2011 12:22 AM MEST


Rage - Anarchy Edition
Rage - Anarchy Edition
Wird angeboten von GoForGames
Preis: EUR 13,90

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie kann man nur?, 13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Rage - Anarchy Edition (Computerspiel)
... nach Spielen wie Quake3 oder Doom3 solch ein Spiel auf den Markt werfen?
Und werfen trifft es wohl wortwörtlich - denn ein optimiertes, durchdachtes und auf Spielspaß getrimmtes Spiel ist etwas anderes (zb. die zwei bereits genannten Games!).

Nachdem die id-Karriere für mich mit Quake 2 samt Add On`s begonnen hat - und Quake 3 Arena für mich heute noch so etwas wie ein Heiligtum ist, waren die Erwartungen an das neue Output (blöderweise) dementsprechend hoch.
Mindestens genauso hochtrabend waren allerdings auch die Previews & Vorabtests diverser Magezine, sowie die Anpreisungen und kühnen Worte von id-Software selber!
Umso schockierender dann der Realitätsschock nach dem ersten Start - Neeeeein, S T O P.
Einen wirklichen Spielstart gab es auch bei mir nicht, denn vorher musste ich mich ebenfalls ein wenig mit Config Dateien usw. beschäftigen.
"Aber hey" (um im GameStar Tone zu bleiben), die paar Stunden informieren, suchen und tweaken sollte es einem zahlenden Kunden wohl wert sein. Mr. Carmack hat schließlich seine Weltraumausflüge samt Ferrari Sammlung auch nicht einfach so ohne tweaking erwirtschaftet;-)
Aber egal, Thema Steam samt Texture Streaming Problemen wurden inzwischen (berechtigt) in der Luft zerrissen. Mir persönlich raubt beides ebenfalls schon mal mindestens (!!) 1 Amazon Stern.

Irgendwann habe ich mir dann doch eine Thermoskanne mit Kaffee auf den Tisch gestellt, nen Freund eingeladen - und die "Rage-Relaunch-Party" abgehalten.
Was ähnliches passierte schon früher bei Far Cry oder Doom3 - damals noch lustig und mit großen Augen.

Diesmal auch mit großen Augen, aber eher aus purer Ernüchterung.
Gameplay von hintergestern, Questdesign samt Gelaufe und Gelade wie in den Anfangsgebieten eines Onlinespiels (und dies fortlaufend und immer wieder!!) und einfach eine "leere", absolut inaktive Welt ohne Feedback und Interaktion - ich nenne an dieser Stelle mal bewusst Bioshock!
Rage hat eine tolle Grafik (wobei dies nicht auf die Engine, sondern ein stimmiges Gesamtbild bezogen ist - eine perfekte Engine bot ein Crysis oder eben Doom3)
Rage hat Ballereien (die boten nun schon geschätzte 50 Spiele ähnlich oder besser!)
Rage hat Rennen (die dermaßen lieblos und furchtbar eingebunden sind, dass x Freewarerennspiele lustiger sind).
Rage hat super Charaktere (welche aber genau eines sind: FLACH! sie labern, aber ans Herz wachsen tut einem bis zuletzt keiner!)
Und ja, das wars dann! Was hat also ein Rage, was nicht bereits x-fach besser auf dem Markt ist?
Kann mir die Frage bitte wer beantworten?

Egal ob ich mit den Fahrzeugen rumhüpfe und immer wieder dieselben Gefechte ausführe, in der Dead City rumstampfe, mir die statische Gegend ansehe und auf permanenter Munitionssuche bin, oder mich eben von einem Aufraggeber zum anderen fahre/lade - und wieder zurück!
Immer habe ich das Gefühl, alles schon viel besser erlebt zu haben!
Und immer bleibt das Gefühl, "bitte wie schwach ist denn dieses Spiel?"

Mit anderen Worten: Wie können die Typen, die Spiele wie Quake, Doom oder Wolfenstein programmiert haben, so ein anspruchsloses und durchschnittliches Kasperltheater ernsthaft verkaufen?
Hat sich der Anspruch von Carmack, Hollenshead und Willits nun zwangsweise in "Geld machen" gewandelt?
Haben sie es "verlernt"?
Zeitdruck?

Wie auch immer - ich hoffe, dass das nächste id-Software Game vor allem eines hat, nämlich:
Einen gewaltigen "Boah-Effekt".
Rage hat den schon auch, aber wie bereits erwähnt: Nur den ernüchterten und enttäuschten "Boah-Effekt".

Andere hier reden vom besten Shooter überhaupt.
Für mich definitiv die Enttäuschung des Jahres.
Und das von id-Software, uiui...

EDIT: Vieeeeele Wochen später:
In meinem PC steckt nun ein aktueller Quad Core - und mit dieser "Mehrleistung" wollte ich nun RAGE erneut einem Testlauf unterziehen. Fazit: Technisch gibt es in Kombi mit dem aktuellen Patch nichts mehr zu kritisieren. Das Spiel lässt sich im Unterschied zur "damaligen" Dual Core Konfiguration plötzlich total flüssig und mit maximalen Details (inkl. 8f Kantenglättung usw) spielen - unabhängig von der Grafikkarte!!
Jedoch ändert dies am Spielprinzip nichts. Der zweite Anlauf ist noch ermüdender, noch ernüchternder usw. - im Endeffekt kann ich meine Aussagen nur wiederholen.
Leere, statische, inaktive Welt!
Lahme Quests mit immer wieder denselben Laufwegen!
Wiederspielwert: Absolut NULL!

Da hilft auch die nun ruckelfreie und grafisch ansprechende Weitsicht nicht (welche wiederum durch statische Skyboxes gedämpft wird!!).
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2011 4:47 PM CET


Prey
Prey
Wird angeboten von lppower
Preis: EUR 33,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser T O P Shooter!!, 11. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Prey (Computerspiel)
"Muss" dieses Spiel nun mal im Nachhinein gebührlich bewerten!
Erst vor kurzem wieder unter Windows7 64bit problemlos durchgespielt - und zwar mit Genuss!
Die Grafikengine kombiniert mit dem genialen Leveldesign und dem abwechslungsreichen Gameplay, ist bis heute outstanding!
Im Grunde fällt mir bis heute kein wirklicher Konkurrent mit ähnlichem Ambiente ein.
Vor allem weißt Prey eine EXTREME Spieldichte auf, welche einen alle paar Meter zum stehenbleiben und staunen bringt. Die diversen Portale und Schwerkraftspielereien waren zu Release beeindruckend und so gesehen noch nie da - heute sind sie es immer noch! Desweiteren wird das Shooter Gameplay durch viele weitere kleine Details erweitert und abgerundet, so dass man eben das Gefühl bekommt, mehr zu machen und zu erleben, als dauernd nur die Feuertaste zu drücken. Was vor allem löblich ist: Sogar das Hirnkästchen muss man oft benutzen, ohne dass die Levelspielerien umgekehrt wieder nervig oder gar überfordernd wirken.

So gesehen bietet Prey bis heute eine geniale Mischung aus Story, Effekthascherei (nicht negativ, sondern absolut positiv gemeint!!) und die besten Shooterzutaten.

Technisch hatte ich zu Release nie Probleme, einige Monate später mit einem anderen System ebenfalls nicht - und wie erwähnt: Auch heutzutage unter Windows7 läuft das Spiel genauso wunderbar wie es aussieht.

Ähnliche Spiele mit ähnlich dichter Atmosphäre sind maximal Kaliber wie Bioshock, Dead Space oder Doom3, auch wenn letzteres bei weitem kein so abwechslungsreiches Gameplay bietet.

Noch kurz zur Spieldauer:
Diese ist mir persönlich nie wirklich "kurz" vorgekommen.
Dass es in 8-10h durch ist, mag stimmen - umgekehrt bietet es wie erwähnt eine EXTREME Dichte und Fülle, welche ich immer als befriedigend und ausreichend empfunden habe.

Fazit: Wer es bis heute nicht kennt, hat im Bereich Action/Shooter/Grafikabenteuer definitiv was verpasst!
Ich persönlich zähle das Spiel zu den besten 5 Shootern aller Zeiten.


DEUS EX: Human Revolution Limited Edition
DEUS EX: Human Revolution Limited Edition

9 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ... und ich werde einfach nicht warm damit!, 12. September 2011
Also nach rund 15-20 Spielstunden bin ich endgültig an einem Punkt angelangt, wo ich sagen muss "schade um`s Geld", bzw. "da erwarte ich mir eindeutig mehr!!".
Um das Thema Grafik kurz anzuschneiden:
Auch ich muss sagen, dass ich mich definitiv NICHT zu den Grafikfetischisten zähle, denen die Optik wichtiger ist, als die Spieltiefe.
Allerdings reiht sich "Human Revolution" dann in die Kategorie "furchtbar" ein, wo mir mein Hirnchen während aktiven Spielmomenten im Hintergrund immer wieder mitteilt "oh mein Gott, wie hässlich sind die Gegner/Texturen/diverse Levelstellen!".
Eigenes Design und immer wieder fantastische Schauplätze ja, Klongegner, Treppchenbildung mindestens genauso!
Noch schlimmer sind die Animationen - viele Rezensionen hier sind eh bereits ins Detail gegangen.
Mein Fazit dazu: Nach Spielen wie Crysis oder Bioshock schlichtweg unterstes Niveau - und um gleich nen Frontalschlag anzubringen:
Man installiere sich mal das "uralte" Splinter Cell Numero 3 und beachte die unglaublich detailierte und plastische Spielwelt.
Da braucht man erst gar nicht von Kalibern wie Crysis reden. Ähnlich übel erscheint mir aktuell nur ein Duke Nukem Forever (kotz!!!).

Aber gut, wir wollen ja "hinter die Optik" sehen, denn Spielmechanik und Story bilden ja das Herz dieses Spieles, wie es immer wieder heißt.
Demnach die Story: Die ist wohl wirklich das vorrangige Zugpferd, denn die Spielmechanik ist meines Erachtens wiederum ein Witz. Genauso wie das Wort "Handlungsfreiheit" nur bedingt gilt. Hier herrscht vielmehr Spielfreiheit mit angezogenen Bremsen, wie sie schon Bioshock 1 & 2 boten, allerdings um einiges "freier" und "realistischer".

Wie Human Revolution "mehrere Lösungen" anbietet, wurde bereits in der GameStar sehr gut beschrieben - und dieses Standard-Vorgehen zieht sich durchs gesamte Gameplay.
Spiele wie Stalker oder Far Cry boten in ihrem Vorgehen ein drastisch freies Vorgehen, dagegen ist das Deus Ex 3 Leveldesign mit den diversen Lüftungsschächten, Zäunen und überbrückten Lagerhallen einfach nur lächerlich - auch wenn ich die beiden genannten Spiele definitiv nicht als Gegenstück heranziehen kann.

Bereits Deus Ex 1 benutzte ja relativ kleine Levels und gaukelte die große Spielfreiheit nur vor. Jedoch auf eine viel bessere und nicht dermaßen offensichtlich naive Art, wie es im Jahre 2011 betrieben wird. Und dies ist meiner Meinung nach das größte Manko am aktuellen Deus Ex.
Schlechte Grafik und Hampelmann Gegner hin oder her, das Gameplay motiviert meiner Ansicht genau gar nicht mehr. Egal ob ich mich hakelig durchballere, oder durch gefühlt Kilometerlange Schächte krieche, immer wieder diverse Türschlösser mit dem immergleichen Minispiel hacke - oder die "üüüübermenschlichen" Augmentierungen des Hauptprotagonisten nutze, nie hat man das Gefühl dass dies alles natürlich abläuft, oder man etwas großartiges außergewöhnliches an außergewöhnlichen Schauplätzen erlebt.

Mir persönlich geisterte immer und immer wieder Sam Fisher durch den Kopf, denn alles was Adam uns hier zeigen möchte, erledigte der gute alte Sam in seinen ersten 3 Teilen bereits 100fach schöner, besser, agiler und cooler.
Vor allem lieferte die Splinter Cell Serie doch das Gefühl, mit Sam Fisher einen starken und überlegenen Helden steuern zu können. Adam J. spielt sich wie ein 200x100cm breiter und 250 Kilo schwerer Betonblock ohne Animationen, welcher gleichzeitig aber bei geringstem Kugelbeschuß in die Knie geht. Augmentiert, aber schwachbrüstiger als die aktuelle Alice im Wunderland!

So gesehen existiert zwar eine Motivation die Story zu erleben, jedoch stellen sich alle andere Spielmechaniken dagegen und erreichen (bei mir) das Gegenteil von Spielfreude oder gar Spielfluß.
Diesbezüglich hatten wir die letzten Jahre diverse bessere, schönere und motvierendere Spiele als Human Revolution.

Mein Fazit:
Splinter Cell 3 probieren und Sam Fisher ne Chance geben - der ist definitiv cooler und schöner anzusehen. UND billiger! UND ohne Steam!


Evinta
Evinta
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte mehr erwartet!, 19. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evinta (Audio CD)
Als langjähriger MDB Fan, hatte ich im Vorhinein schon großes Interesse an diesem Album, bzw. dieser "Produktion", zumal ja von der Band immer wiedermal Intentionen in diese Richtung geäußert wurden. Gleichzeitig waren die Burschen ja doch seit jeher immer wieder mit Vorsicht zu genießen - und manche Alben/Titel benötigten einige (viele) Durchläufe, um halbwegs zu munden - manche mag ich bis heute nicht wirklich!

Evinta siedelt sich dann irgendwo mittig an!
Manche Stellen finde ich so halbwegs okay, viele Stellen gefallen auch nach x Durchläufen nicht.
Gleichzeitig fehlen mir bei fast allen "Songs" die Höhepunkte, egal aus welchem Blickwinkel ich nun rangehe.
Ziehe ich Vergleiche mit meinen klassischen Vorlieben (spontan würde ich wohl Wagner nennen), dann fehlt mir Bombast, Dramatik, Dynamik und einfach "Klasse".
Gehe ich umgekehrt ran und erwarte mir eben die MDB-typische Härte oder teils zynisch-böse Stimmung, werde ich ebenfalls enttäuscht. Vielleicht hätten ein paar Gitarren doch gut getan, denn egal ob Bläser oder Kirchenorgeln eingesetzt werden, alles kommt nur sehr dünn durch und gibt nie wirklich Gas.
Leider kommt auch mir immer wieder das Wort "langweilig" in den Sinn.

Hört sich jetzt alles durchwegs negativ an - ist es aber nicht ganz;-)
Unter`m Strich ist das Album für MDB Fans auf jeden Fall interessant - und mal "was anderes".
Die Kompositionen und Neuinterpretationen diverser alter Stellen, lassen immer wieder aufhorchen - ob man dann Zugang findet und dies alles nachvollziehen kann, ist wohl subjektiv und wird bei jedem Hörer anders sein.

Bei mir hätten sich wohl auch die klassischen Interpretation der ursprünglichen Songs um einiges authentischer und direkter angehört, bzw. hätte ich versucht die ursprüngliche Stimmung der Songs samt Texte beizubehalten. Grade Songs wie "Your River" boten damals eine dermaßen grandiose Atmosphäre - diese fehlt mir bei den klassischen Kompositionen komplett - auch wenn eben viele Klavierparts sehr schön rüberkommen - oder das ganze rein musikalisch gesehen sehr in Ordnung ist. Leider muss ich auch sagen, dass mir die diversen Sprechgesang-Stellen ganz furchtbar auf den Gehörgang drücken - und einfach textlich dermaßen "unharmonisch" klingen, dass es mir jedesmal wieder die Haare aufstellt.

Demnach ist mein Rezensionstitel ebenfalls mein Fazit:
"Hätte mir mehr erwartet"


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