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Rezensionen verfasst von
Wolfgang P. "wolfgangp58" (Bezirk Gmunden, OÖ)

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Guild Wars 2 - [PC]
Guild Wars 2 - [PC]
Preis: EUR 37,77

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weichspülvariante von GW1, 2. Januar 2014
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Das ist kurz und bündig mein Fazit zu Guild Wars 2 nach einigen "intensiven" Spieltagen.
Als GW1 Veterane war ich beim Release von Teil 2 mehr als skeptisch. Sämtliche Preview Videos und das ganze Gerede bezüglich "wir brauchen kein klassisches Quest-System mehr" waren mehr als befremdlich.
Dementsprechend spät hab ich mir dann das Spiel erst besorgt, nicht zuletzt weil es preislich nun doch schon dementsprechend gesunken ist.

Nach der problemlosen Installation zeigte sich bei mir erstmal die befürchtete Ernüchterung:
Die Inszenierung der Solokampagne fand und finde ich im Jahre 2013 ehrlich gesagt katastrophal mies und billig.
Die Speerspitze der Naivität ist allerdings die Eindeutschung des Spieles.
Hab das genau 30min ausgehalten - und dann gleich auf Englisch umgestellt.

Beim nächsten Anlauf hab ich mich dann über die absolut unzureichenden und demotivierenden "Lernvorgänge" der Skills geärgert. Man erstellt einen Waldläufer, muss aber erstmal blöd mit Äxten und Kriegshörnern rumwerkeln, bis sich die Slots freischalten. Von Level 1 - 8 hat mein Waldläufer Charakter wohl alles bis auf einen Bogen probiert.
Generell muss ich sagen dass ich zwischen Level 5 und 8 kurz davor war, das Spiel zu beenden.
Das bis dahin gebotene war definitiv kein Spielspaß, oder gar eine würdige Einführung ins "ach so neue Gameplay", sondern eine verwirrende und absolut gähnend langweilige Billig-Quest-Reihenfolge.

Gleichzeitig ist dann aber irgendwo bei Level 8 der Punkt gewesen, wo der Funke halbwegs übergesprungen ist.
Plötzlich konnte man den Bogen benutzen und sich ansatzweise mit Skills und dazugehöriger Waffe beschäftigen.
"Juhu, der Waldi darf nun endlich Pfeile verschießen!".
Ab dort war ein enormer Push im Anspruch zu spüren! Warum bitte so dermaßen spät??
Der Einstieg in Guild Wars 2 ist meiner Meinung nach unter jeder Kritik.

Naja, und ab dann geht es halt so dahin...
Und das kann man wörtlich nehmen.
Man läuft, erfreut sich der (teils wunderschönen) Gegenden, erledigt großteils altbekannte und bewährte 08/15 Quests, folgt zwangsweise doch immer wieder der extrem öden Soloquest, schließt sich im Vorbeilaufen diversen Mobs an, die zum 100male irgendeinen Champion farmen, kauft sich hie und da mal einen neuen Rüstungsteil (nur um 5min später als Belohnung für nen abgeschlossenen Soloquest eine bessere gratis zu bekommen!!), klickt 30 Level später immer noch auf dieselben Skills und kommt drauf dass es eben kaum welche gibt - und tut in erster Linie eines:
Erforschen, erforschen, erforschen...
Und dann geht es halt so dahin... und dahin... und dahein... und bei Level 50 merke ich:
"Hey, ich bin ja in einem Online-Game - und die einzige (nötige) Interaktion beschränkt sich darauf, regelmässig mit zusammengewürfelten Mobs auf Megabosse einzukloppen.
Wäre ja nicht das Problem, weil könnte ja lustig sein. Die Wahrheit ist aber: Ob ich innerhalb des Mobs Schaden austeile oder mich hinsetze und zusehe, es juckt niemanden! Nicht einmal den Champion. Anspruch: 0,0000...

Zurück zum erkunden:
Darin liegt meiner Meinung nach die Hauptstärke von Guild Wars 2.
Anders gesagt, hatte ich bis Level 50 nicht eine (!!) wirkliche Herausforderung. ALso was macht man sonst?
Hier gibt es keinen Vergleich oder gar Parallelen zu Teil 1. In diesem fand man bereits kurz nach dem Einstieg in Ascalon die erste Mission - und diese spannten sich dann passend über die gesamte Weltkarte.
Oder Alternativ: Wo befinden sich in GW2 Klassiker ala Galrath, zu welchem sich Spielerscharen zusammenrotten - und stundenlang für das perfekte Team mit den perfekten Skills grübeln und diskutieren.

Letztendlich sehe ich dies als größten Kritikpunkt!
Die austauschbaren und komplett billigen Solo-Questlinien hätten niemals klassischen Missionen samt Bonuszielen weichen dürfen. Im Gegenteil! Man hätte das Missionsdesign mit weiteren Bonuszielen und optionalen Titanenquests ausfüllen sollen & können, welche eben bereits für Anfängergruppen ab Level 1 zugänglich sind.

Guild Wars 2 ist und bleibt demnach auf Niveau des klassischen Tutorials von Guild Wars 1.
Es ist wie wenn man Ascalon und seine wirklichen Herausforderungen gar nie betritt, sondern nur von einem Aussichtspunkt zum nächsten läuft.
Dieses Gefühl ist aktuell dermaßen erdrückend und enttäuschend, dass mir jegliche Lust und Motivation zum weiterzocken fehlt.

Dementsprechend bin ich beim Titel meiner Rezension.
GW2 ist gnadenlos für gradliniges dahinspielen ohne großartige Denkpausen konzipiert.
Wer im Hinterkopf noch düster Wörter wie "Hochofen" oder "Bonusziele diverser Missionen" oder "Zittergipfelrun" oder ähnliche Herausforderungen aus alten Zeiten hört, wird bei GW2 komplett ins Leere laufen.
Hier erhält man ein wunderschönes, aber ewiges Tutorial.
Teamplay mag vielleicht irgendwann ab Level 80 nötig sein, ich weiß es nicht - bis Level 50 besteht einfach keine Nötigkeit und deswegen auch kein Anreiz.

Wer nun generell sagt: "Hey, ab Level 80 gehts doch erst los und ab da gibts die wirklich großen Herausforderungen!!"...
Die hätte man schon von Beginn an einbauen MÜSSEN.
Riesige Städte mit Aussichtspunkten und diverse, irgendwann dennoch austauschbare Gegenden, gefüllt mit Gegnerhorden reichen auf Dauer nicht...

Irgendwann artet eben auch ewiges laufen und erforschen in "Arbeit" aus.
Egal ob die riesige Stadt Löwenstein oder Schwarze Zitadelle heißt...

Fazit: Für sich alleine genommen bietet GW2 für seinen aktuellen Preis sicherlich viele Stunden Spaß und einige Aha-Momente was Leveldesign und Setting angeht.
In direktem Vergleich zu GW1 ist Teil 2 eine Mega-Enttäuschung in fast jeder Hinsicht.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 18, 2014 9:13 AM CET


Gothic 3
Gothic 3
Wird angeboten von marion10020
Preis: EUR 1,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Open World", 26. November 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gothic 3 (Computerspiel)
Meine gesamte Rezension beruht ebenfalls auf den letzten Community Patches, allerdings ohne Bonusinhalt.
Nach Release von Gothic3 gehörte ich ebenfalls zur Meute der "Piranha Bytes Hasser" - und das Spiel hat mich damals mit diversen Bugs fast zur Weißglut getrieben. Resultat: Jahrelang gelegen und verflucht!

Hab es dann aber vor rund einem Jahr aus purer Neugier neu aufgesetzt - und mich kurz mit den Community Patches beschäftigt.
Anschließender Neustart - und was soll ich sagen? Schon war ich gefangen und hatte nach x Spielstunden keinen einzigen Bug zu bemangeln!!

Rückblickend muss ich sagen, dass es derzeit nur Skyrim gibt, welches Gothic3 vom Umfang her Konkurrenz macht.
Umgekehrt existiert nach wie vor diese Wand zwischen Bethesda und Piranha Bytes "Spielstil" - insofern ist es fast unmöglich, diese beiden Spiele gegenüber zu stellen! Letztendlich auch gut so!

Unterm Strich muss man sagen, dass das "alte" Gothic3 im Grunde genommen jenes "Open World" Feeling bietet, welches die Spielehersteller aktuell immer versprechen - und dann aber nicht einmal ansatzweise halten.
Der Detailgrad von gesamt Myrtana mit den verschiedenen "Kontinenten" und Orten ist teilweise atemberaubend - und damit meine ich auch heute noch!! Grafisch lässt sich das Ding extrem hochschrauben - und auch hier hat die Community gewaltig was umgesetzt.

Was die Kämpfe mit dem Namenlosen angeht, da sind Geschmäcker verschieden.
Mir persönlich haben diese sogar einen Hauch mehr Spaß gemacht, als vor kurzem erst mit einem Krieger in Skyrim!
Auch hier empfinde ich Gothic3 als viel direkter - und die Gegner fühlen sich "echter" an.

Questtechnisch ist das gepatchte Gothic3 ebenfalls nicht mehr zu bekriteln.
Der ironisch-sarkastische Unterton schwingt ebenfalls immer mit - man fühlt sich irgendwie wohl in der Welt.
Nochmal was aus der "Neuzeit". Immer wieder ist die Rede von "Immersion" und "eintauchen in die Spielwelt".
Denke die vollmundigen Entwickler sollten sich mal das alte Gothic3 ansehen und ein wenig analysieren ;-)

Ohne jetzt hier die große Euphorie und Lobeshymnen Rezension hinterlassen zu wollen:
Wie anfangs erwähnt, habe ich das Spiel ebenfalls jahrelang ignoriert. Irgendwann später war "Risen" ein sehr nettes "Gothic-Light".
"Arcania" möchte ich hier nicht einmal erwähnen, dafür das Wort "Bulls***!!".

Was bleibt sind dennoch Erinnerungen an die riesige Welt, die einen permanent zum entdecken und staunen verleitet.
Viele geniale Charaktere (bei denen blasse Skyrim Hüllen wortwörtlich verblassen) - herausfordernde Quests - und was man unbedingt erwähnen sollte:
Gothic3 gehört noch zu den "Oldschool-Games", welche Hirn und Geduld verlangen!!

Dies wird wahrscheinlich eh schon den Großteil der Zocker unter 25 Jahren hier verjagen, aber ist so.
Und diese positive Art von Unzugänglichkeit hat dem Spiel halt von Beginn an ebenfalls sehr viele Anhänger gekostet.

Fazit: Wer von Open World redet und und Gothic3 nie erlebt hat, hat was verpasst!


88 Minutes
88 Minutes
DVD ~ Al Pacino
Preis: EUR 4,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Furchtbar mieser Film!!, 24. November 2013
Rezension bezieht sich auf: 88 Minutes (DVD)
Der Grund warum ich zu diesem miesen Film ein paar Worte los werden muss, ist eigentlich der, dass ich mich im Nachhinein furchtbar geärgert habe.
Desweiteren fragt man sich ernsthaft, was ein (eigentlicher) Top Actor wie Al Pacino in so einem Kasperle-Theater macht?
Und das trifft es auf den Punkt:

Story: Lächerlich!
Der Bösewicht: Lächerlich!
Die Studenten: Lächerlich!
Sämtliche im Film dargestellten "Beziehungen" und so gut wie alle Dialoge: Lächerlich - teilweise sogar peinlich!

Immer wieder haarsträubend dumme Szenen - und selten habe ich in einem Film dermaßen stocksteifes schauspielern gesehen.
Da wird nicht einmal versucht, dies irgendwie zu kaschieren oder zu schneiden.

Dr. Gramm`s rothaarige Studentin läuft teilweise dumm rumhüpfend hinter ihm her - und hat einen Gesichtsausdruck wie eine Holzpuppe - dass man nur noch den Kopf schütteln kann.

Wie all die anderen positiven Rezensionen hier zustande kommen, ist mir ein absolutes Rätsel.
Von spannend, ohne Schwächen und durchaus sehenswert ist die Rede!

Meine Ansicht: Wer Pacino als wirklich guten und beinharten Charakterschauspieler im Hinterkopf hat, sollte diesen Film hier definitiv lassen. Denn im Anschluß wird wie schon erwähnt ziemlich mies gelaunt sein und sich fragen, "was zum Teufel war denn das nun für ein billiger Mist???"

Traurig, dass Mr. Pacino in so einem B-Movie Dreck zu sehen ist.


Der Hobbit: Eine unerwartete Reise
Der Hobbit: Eine unerwartete Reise
DVD ~ Sir Ian McKellen
Preis: EUR 4,90

6 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Neuer Standard für absoluten Schwachsinn!!, 29. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (DVD)
Der Film ist kurz gesagt eine Schande sondergleichen.
Und je mehr man sich dabei auf die 3 HDR-Filme bezieht, desto schlimmer wird das "Hobbit-Erbe" - aber das hat sich Herr Jackson ja selber zuzuschreiben.
Eigentlich müsste man ja auch stark davon ausgehen, dass ein Filmpionier wie er das auch weiß. Vielleicht ein Grund mehr, dass erst gar nicht versucht wurde, die HDR-Trilogie zu toppen.

Habe mich mit meiner Rezension auch bis heute zurückgehalten, da ich dem Film erst vor kurzem eine zweite Chance gegeben habe.
Aber ehrlich gesagt, ich hab es wiederum nicht geschafft, die Schnellvorlauf-Taste nicht zu betätigen.
Der Film besitzt dermassen peinliche Szenen, dass mein Fremdschäm-Pegel absolut ans Limit kommt.
Vor allem weil ja nicht einmal ansatzweise versucht wurde, irgendeine halbwegs "realistische" Linie hinzubekommen.
Auch die HDR-Filme sind Fantasy pur - und keiner verlangt Erklärungen für Balrogs und Orks.
Dennoch muss sich doch jeder 10jährige Harry Potter Fan bei diversen Hobbit-Szenen an den Kopf greifen und zumindest die Augenbrauen hochziehen!?
Eigentlich muss ich noch einen Schritt weiter gehen: Die lächerliche Darstellungsweise von Tolkiens Geschöpfen und dieser wunderschönen Fantasy-Welt in diesem Film, ist eigentlich "frech". Ich hatte im Anschluß eine wortwörtliche Wut - und hab die DVD sofort verschenkt. Hätte sie am liebsten mit einer Silvesterrakte in den Himmel gepustet.

Weiteres Thema - die Optik des Filmes:
Wiederum sei gesagt, wie homogen und realistisch Tolkiens Welt in den 3 HDR Filmen dargestellt wurde.
Bei den Kamerafahrten über die Berge, Wälder & Täler glänzen einem bis heute die Augen auf.
Dasselbe gilt für die dargestellten Lebewesen - gleich welcher Gattung.
Was passiert im Hobbit?
Wenn die Orks auf ihren Wargen über die Lande reiten, wenn der "Tierzauberer" mit seinem Hundeschlitten durch den Wald bläst, wenn die Oger sich primitiver unterhalten und kloppen als Erkan & Stefan es jemals geschafft hätten - dann denkt man sich permanent:
"Habe ich schon jemals so dermaßen schlecht animierte Szenen gesehen???"
Plastisch, plump - einfach unrealistisch!

Bleibt vielleicht noch eine allgemeine Ansichtsweise:
Die Umsetzung eines relativ kurzen Buches auf 3 Abendfüllende Kinofilme!
Auf den Punkt gebracht: Was soll der Nonsens?
Die Antwort soll sich jeder selber geben - meiner Meinung nach aber Grund genug, um sich gleich einmal eines Kinobesuches zu enthalten.
Darüber bin ich bis heute glücklich, da ich sowieso davon ausgehe, dass ich den Saal verlassen hätte.

Letztendlich muss ich sagen, dass der Film eine der grössten Enttäuschungen der letzten Jahre ist.
Für mich auf einem ähnlichen Level wie Avatar, wobei letzter sogar noch bessere Werte - und eine bessere Message übermittelt!

Jackson hat sich mit der HDR Trilogie wohl in den Olymp der Filmemacher befördert - und absolut zeitloses Material erschaffen.
Mit dem Hobbit hat er doppelt versagt. Einerseits ist er nicht einmal ansatzweise den Werten der Vorlage gerecht geworden - und andererseits hat er meisterhaft gezeigt, wie man an seinen eigenen Ansprüchen und Vorgaben scheitern kann.

Fazit: Gähnend langatmiger, gestreckter & absolut anspruchsloser Action-Klamauk mit massig Fremdschäm-Szenen!
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 30, 2013 1:51 PM CET


Unstoppable Momentum
Unstoppable Momentum
Preis: EUR 6,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lost in Time, 16. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unstoppable Momentum (Audio CD)
Das wäre meiner Meinung nach ein besserer Titel für das neue Satch-Album gewesen.
So kommt es mir nämlich vor, wenn ich das Album nach einigen Durchläufen irgendwie "bewerten" oder gar "analysieren" will.
Nur kurz: Bin selber Satriani-Fan von Beginn an - und als Gitarrist durch seine Musik und Spieltechnik mehr geprägt als ich oft wahr haben will.
Die Rezensionen der letzten Alben waren bei mir - mit Ausnahme von "Professor Satchafunkilus" - immer sehr positiv, das genannte Album bis heute ein Dorn im Auge.

Jedenfalls hinterlässt das neue Output bei mir den Eindruck, als ob Joe durch alle Releases der letzten Jahre geschwebt ist - und die besten Momente daraus in ein neues Kleid gepackt hat. Gepaart mit neuen Musikern, einem dezent experimentellerem Sound - und teils relativ gewagten Rhytmen.
Als ich hörte dass Jeff Campitelli nicht mehr mit von der Partie ist, war ich erstmal total geschockt.
Ich empfand diesen Drummer immer als 100 Ergänzung zu Joe, die zwei waren sowas von perfekt aufeinander eingespielt.
Bereits nach dem dritten Song am neuen Album musste ich mir allerdings eingestehen, dass der Drummer/Musikerwechsel doch eine sehr gute Entscheidung war.

Der Titelsong alleine zeigt, dass alleine die Drumspur "etwas neues" in einen klassischen Joe Satriani Song bringen kann.
Ähnlich herausgearbeitet wurden viele Basslines. Einmal groovig, einmal fett, einmal dezent im Hintergrund, beim nächsten Song wieder gleichgestellt mit der Gitarre. Auf jeden Fall "anders".

Ändert letztendlich nichts an Satriani`s Stil - dieser ist wie immer perfekt, weich - und meiner Meinung nach diesmal doch sehr experimentell und schräg.
Kann mich nicht erinnern, dass am letzten Album dermaßen viel Whammy-Einsatz zu hören war! Ähnlich was diverse Chorus und Oktaven-Effekte angeht.
Die Gitarrenparts sind diesmal viel freakiger und nicht so typisch "clean" wie bei den letzten Produktionen. Vielleicht hört man ja doch wieder die Marshall Amp`s mehr raus;-)

Fazit: Das Album macht enorm viel Spaß und bietet einiges an interessanten Kompositionen sowie überraschenden Rhytmusparts.
Auch bezüglich "schlecht produziert" muss ich einigen hier wiedersprechen. Es macht einfach Fun, den neuen Musikern zu lauschen - und diese wurden sehr direkt und gradlinig aufgenommen.
Das beste Album seit langem.


Kein Titel verfügbar

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 6. Mai 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Kurz und bündig: SEHR SEHR SEHR enttäuscht!
Die Fakten wurden bereits von Presse und anderen Rezensenten hier mehrfach auf den Punkt gebracht - und diesen muss ich sogar einmal zustimmen.
Kein Teil 2, sondern ein (liebloses) Add On!
Demnach zu hoher Preis!
Null Innovation - und die spärlichen Neuerungen sind absolut nicht durchdacht, bzw. lieblos, sperrig und nervig umgesetzt (Stichwort Boot).

Teil 1 war für mich (neben Skyrim) letztes Jahr das Game, in welchem ich die meiste Zeit verbracht habe.
Zwei Durchläufe - und warum auch immer, es bot mir genügend Motivation, um jeden hinterletzten Winkel abzugrasen.
Und ja, auch der Vorgänger hatte einige Macken - und diverse Stellen, an denen mehr Feinschliff und Tuning sehr gut getan hätte.
Eben die hätte ich mir nun in "Riptide" ausgebügelt und in besserer Form gewünscht.

Aber was passiert?
Von der ersten Sekunde weg wird einem gezeigt, dass man einen 1:1 Abklatsch vor sich hat, der aber nicht feingetuned, sondern lieblos hingeklatscht ist.
Das geht dann sogar so weit, dass jede Kleinigkeit im Detail übernommen wurde.
Sogar jeder Klick im Menü, jede Hintergrundmusik, jede Animation... durch die Bank "the same".
Im Grunde würde ich das ja akzeptieren, aber nach runden 60min wird einem zwangsweise vor Augen geführt, dass man hier nichts weiter als ein Add On vor sich hat.
Ergo: Man fühlt sich bezüglich Kaufpreis natürlich absolut nicht verarscht!?

Dann die Quests:
Diese waren im Vorgänger meiner Meinung nach alles andere als schlecht!
Die Kritiken konnte ich damals absolut nicht teilen. Die Überlebenden schickten einen damals schon von A nach B nach C nach A, aber immerhin basierend auf plausiblen Stories, die erstens gut intoniert - und zweitens gut gescriptet waren. Zumindest wurde mir nie langweilig - und immer wieder freute ich mich auf die Belohnungen, eben Kohle oder neue Waffen, Baupläne, etc.
Die Quests in Riptide sind auf den Punkt gebracht nur noch eines: Ö D E !
Und hier wird es dann auch geschafft, dass man sich alle paar Minuten denkt "nicht schon wieder zurück zum Ausgangspunkt, was soll denn der Müll??"
Eine der Stärken aus Teil 1 ist hier also das Klo runtergespült... da hilft auch die erhöhte Anzahl der anstürmenden Zombies nichts.

Abschließend sei gesagt:
Das Original bot eine sich stetig steigernde Lernkurve, welche motivierte - und einfach ins Geschehen passte.
Einerseits Ansporn "besser zu werden", andererseits freute man sich regelmässig, weil so etwas wie Feedback spürbar. Ein neuer Move dort, ein neuer Skill da, eine neue coole Waffe dort, eine schöne Location da, etc...
In Riptide schmeißen sie einem von Beginn an alles lieblos vor die Füße, ich finde nach guten 5 Stunden Spielzeit absolut keinen Anreiz mehr, weiter zu machen.

Fazit: Finger weg!
Neulingen rate ich zum Original!
Und Leute wie ich, welche das Original 2mal motiviert durchgezockt haben, sollten einfach die Finger weglassen.
Die positiven Erinnerungen an Dead Island werden durch dieses Abzock-Add On gewaltig getrübt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 17, 2013 12:41 AM MEST


Sniper 2: Ghost Warrior - Limited Edition
Sniper 2: Ghost Warrior - Limited Edition
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 9,69

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Spiel schafft es einfach nicht..., 16. April 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
... mehr zu sein, als absoluter Durchschnitt! Und zwar mit Ach und Krach!
Anders gesagt, wäre sehr viel Potential vorhanden - und auch einiges an Spielspaß.
Zumindest soviel, dass ich das Game samt dem ersten DLC durchgespielt habe.
Einerseits aus Langeweile (Crysis3 war nicht sehr anhaltend und nachhaltig), andererseits weil der Preis bereits jetzt sehr attraktiv war (wohlgemerkt nicht hier bei Amazon!).
Umgekehrt denke ich nun, dass ich immer noch zuviel bezahlt habe - bezogen auf den Netto-Spielgehalt!

Wie auch immer:
In Kürze zu den Details:
Habe wiederum mitbekommen, dass sich ein Großteil der Kritiken auf der Deutschen Fassung, bzw. Vertonung stützt.
Wie auch beim ebenfalls aktuellen Alien Colonial Marines und anderen Games. Und auch hier muss ich sagen, "selber Schuld!".
Warum Spieler nach x Jahren schlecht eingedeutschten Games immer noch zur lokalen Fassung greifen, ist mir schleierhaft.
Gut, vielleicht kann man wirklich kein Wort Deutsch - dann ok. Aber wird denn in unseren aktuellen Shootern wirklich sooooo viel gesprochen, dass man kein Wort versteht?
Soll heißen: Die UK-Version, bzw. Vertonung samt Spielsound waren sehr ok und sind eigentlich gut rüberkommen.

Thema Grafik:
Cry-Engine, ja!
Selbes Niveau wie bei Crysis3 - niemals!
Allerdings ist auch übermässige Kritik Fehl am Platze - eine Diskussion bezüglich DirectX außen vorgelassen!
Das Spiel leidet viel mehr an "ÜBERgrafik". Weniger wäre meistens mehr gewesen, die recht engen Levels sind vollgepackt mit Grünzeugs, Ruinen, Zäunen, Mauern, etc... das man sich eher in einem Alice im Wunderland Dschungel wähnt, als in Asien.
Die Tempelanlagen waren einfach too much!
Trotz allem, teils sehr schöne Lichtspiele - und auch die Sarajevo oder die DLC-Levels boten oft schöne Ansichten.
Also ganz ok.

Gameplay: Die mittlere Variante zu leicht, die schwere zu schwer - so tönte GameStar.
Sehe ich genauso! Mit der Zielhilfe am mittleren Schwierigkeitsgrad bietet das Gameplay ausschließlich nur noch Anspruch in Form von "welches Mohrhuhn erschieße ich als erstes!".
Spielt am am härtesten Level ohne die Zielhilfe, tja - ich war zu blöd dafür, oder hatte keine Nerven.
Irgendwo da drin hätte die Spielmechanik vielleicht anders besser funktioniert.

Fazit: Man kann an Ghost Warrios 2 sehr sehr viel kritisieren!
Bleibt man aber fair, ist es ein ganz nettes Actionspiel ohne viel Anspruch, ohne viel Herausforderung - und ohne viel "Quickload".
Einerseits hält es einen bei der Stange, andererseits lässt es einen dann S E H R schnell den Abspann sehen.
Und dies, ohne dass man ihn bereits erwartet hätte;-)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2013 6:46 PM MEST


Crysis 3 - Hunter Edition (uncut) - [PC]
Crysis 3 - Hunter Edition (uncut) - [PC]
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 21,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und das war es dann..., 7. März 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Also WAS ich mir dann doch noch großartig mehr von Crysis3 erwartet HÄTTE, weiß ich gar nicht so wirklich.
Auf jeden Fall fehlt mir zumindest einiges, um hier alle Punkte für Spielspaß & Co zu geben.
Einfach wäre es nun natürlich zu sagen, "ach, wir sind einfach schon zu verwöhnt...", oder ähnliches - in Wahrheit denke ich aber dennoch, dass die Vorgänger allesamt einfach "MEHR" zu bieten hatten.

Also um gleich einmal den Magazinen (allen voran Gamestar) zu wiedersprechen:
Nein, Crysis3 ist N I C H T der beste Serienteil!
Auf keinen Fall so gut wie Teil 1 samt Erweiterung!
Und trotz der aktuellen Engine meiner Meinung nach auch nicht besser als Teil 2.

Das Teil 3 nun wieder ein abwechslungsreicheres und verspielteres Leveldesign als der Vorgänger bietet, mag stimmen. Wer aber nüchtern rangeht, erkennt bei den größeren Levels dann eben doch den Schlauch dahinter - und ja, ICH dachte mir während des spielens trotz allem: "...na super, diese Buggy-Fahrt hat doch bereits ein Half-Life 2 vor X Jahren schon so präsentiert". Ähnlich erging es mir mit gewissen Highlights und prägnanten Stellen. Crysis 2 hat mich oft EXTREM gefordert - und besitzt einige Stellen, die mich rückblickend noch die Stirn runzeln lassen...

Sicherlich wiedermal Kritik auf hohem Niveau - und ähnliche detailierte Levels sieht man natürlich eher selten, ABER: Crysis 3 geht eben ein Teil 1 & 2 voran - und beide Spiele waren mir ganz einfach "symphatischer".
Das WARUM hat mich ehrlich gesagt lange nachdenken lassen, letztendlich ist dann aber ewiges philosophieren umsonst...

Soll heißen:
Trotz neuer Grafikkarte, maximalen Details und unglaublicher Grafik, trotz eines sprechenden Prophet, trotz der tollen Charakter-Darstellung und teils atemberaubenden Leveldetails:
Ich fand Teil 1 & 2 einfach homogener und runder! Jeden Teil für sich!
Und beide forderten meiner Meinung nach um einiges mehr - egal von welchem Schwierigkeitsgrad wir nun reden.

Die aktuelle Bogenjagd ist soweit toll, viele Locations brachten mich zum staunen - und ich gönnte mir aus Interesse an nicht gefundenen Orten und nicht genutzten Waffen einen zweiten (noch kürzeren) Durchlauf.
Besser ist das Spielerlebnis allerdings dabei nicht geworden.
Umgekehrt empfand ich den gesamten ersten, und noch schlimmer den gesamten letzten Level einfach nur langweilig, mit Gegner überladen - und vor allem nervig lang!

Persönliches Fazit:
Soweit ein guter bis sehr guter Abschluss der Crysis Reihe - für mein Empfinden reiht sich der letzte Teil (wenn er es denn auch wirklich bleibt!!) aber hinter seinen Vorgängern ein.
Mein Abspann/Abgang hier, ist somit nicht ganz so tragisch, wie der im Spiel.
"heeeeeeuuuuuul"... Ironie;-)


Aliens: Colonial Marines Limited Edition - [PC]
Aliens: Colonial Marines Limited Edition - [PC]
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 14,90

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht fair bewertet!, 24. Februar 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Nach all den katastrophalen Bewertungen und dem allgemeinen medialen Verriss, muss ich "Colonial Marines" nun doch einmal in Schutz nehmen!
Was hier für Hasss-Tiraden aufgefahren werden, unglaublich.
Dass das Spiel einige Mängel in sich hat, kann man nicht von der Hand weisen, ABER:
Ich kann es umgekehrt weder verstehen, noch gut heißen, dass teils weniger als 50% von der Fachpresse gegeben werden - und die gesamten 08/15 COD Ballerfreaks hier plötzlich aufschreien, als ob die Shooter der letzten Jahre großteils nicht ähnlich linear und gradlinig waren!?

Dementsprechend meine Erfahrungen kurz umrissen:
Habe "Colonial Marines" parallel mit "Dead Space 3" installiert - und beide dann mal runde 60min angetestet.
Und JA, auch ich dachte mir nach der ersten Stunde, "ok, grafisch ist das dann aber absolutes Mittelmass".
Trotz allem war der Einstieg ansonsten aber durchaus ok. Erzählweise, Einführung, etc.
Und dieses Gejaule wegen der Deutschen Version. Wieviele Spiele sind denn W I R K L I C H perfekt eingedeutscht?
Wieso installiert (oder kauft) denn dann keiner die Englische Variante? Die 20 Sätze diverser Marines, Terroristen oder sonstiger Protagonisten versteht doch eh bereits jeder Hauptschüler!
Also wiederum Genörgel umsonst... die UK Variante des Spieles bietet jedenfalls eine sehr gute Sprach & Soundausgabe.
Kann ich auf meiner Anlage auch nicht über die Waffensounds beschweren... Subwoofer hat schön was zu arbeiten.

Um nicht ganz den Faden zu verlieren:
Nach weiteren 2-3 Spielstunden bin ich bei "Colonial Marines" hängen geblieben - und habe dies auch innerhalb 2 Tage durchgezockt. Soll heißen: War seit langem wiedermal motiviert, ein Spiel in einem Atemzug durchzuspielen.
"Dead Space 3" kann vom flüssigen Gameplay hier nicht ansatzweise mithalten. Dieses besitzt nebenbei eine ebenso grausame Eindeutschung, aber DAS nervt wiederum weniger Leute. Wahrscheinlich weil es die bessere Grafik besitzt? Ironie?

Im weiteren Spielverlauf gab es dann einige schöne Sightseeing Touren durch die alten "Aliens" Schauplätze, ganz amüsante und imposante Ballereien drinnen und draußen, einige Boss-Begegnungen - und auch Prometheus wurde mir in Erinnerung gerufen, da man durch das Alien Schiff die Kanone aus dem Film begutachten kann. Zumindest sehr nett und motivierend.

Also:
Ja, Schlauchlevels.
Ja, teils enorme Ballerei auf wuselnde Aliens.
Ja, DirectX9 Grafik - und in der Originalversion UT3 Grafik vom unteren Niveau.

Nun zum ABER:
Inzwischen kursieren bereits einige Files in Foren, welche das Spiel (meines Wissens) auf DirectX 10 patchen und einige Scripts (positiv) erweitern, der aktuelle Patch bereinigt einige Ungereimtheiten - UND das Spiel bietet einiges an Umfang, einen Multiplayer, einen KOOP Teil und einiges an freischaltbaren Waffen, etc.

Dies alles hat mich nun sogar zu einem zweiten Durchlauf am nächsten Schwierigkeitsgrad gebracht.
Die aufgehübschte Grafik macht großteils einiges her (auch wenn natürlich kein Vergleich zu einem Crysis3 standhält) - und das Game fordert!

Fazit:
Bin selber ein großer Alien 1 & 2 Fan - die Filme haben mich sogar sehr beeinflusst.
Habe selber x Alien Spiele am PC und Konsolen hinter mir.
UND ich habe mir selber einiges mehr von diesem Game erwartet.

Aber noch einmal:
DAS SPIEL HAT DIESEN VERRISS NICHT VERDIENT.
Meine Bewertung im Gamestar Sinne wäre zwischen 75 und 80%.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 28, 2013 11:01 AM CET


A Map of All Our Failures
A Map of All Our Failures
Preis: EUR 18,27

6 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Furchtbares Album!, 3. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: A Map of All Our Failures (Audio CD)
Denke der Titel meiner Rezension weist gleich einmal den Weg der folgenden Worte.
Das Album ist meiner Meinung nach das absolut mieseste, was die Burschen bis heute auf den Markt geworfen haben.
Und dies beziehe ich dann gleich auf sämtliche Aspekte, sprich egal ob Gesang, Gitarren, Produktion, Songwriting an sich.
Wie andere hier genau das Gegenteil behaupten können, ist mir ein Rätsel!
Vor allem der Sound des Albums stellt mir sämtliche Haare im negativen auf.

Kurz ein paar Infos, falls jemand glaubt ich bin ein MDB-Hater oder so.
Bin selber seit x Jahren aktiver Musiker - und bereits das "Turn loose the swans" Album hat mich Gitarrentechnisch und vom Songwriting her mehr beeinflusst, als vieles andere. Habe die Band dann zu dieser Zeit verehrt und anschließend zur "Angel and the Dark River" Tour sogar persönlich kennengelernt - dabei konnte ich sogar ausgiebig mit Andrew über die Gitarrenarbeit, Produktion, Marshalls und Technik quatschen, und/oder einen extrem nervösen Aaron im Tourbus oder Backstage beobachten.

Fazit: Obwohl die MDB Outputs seit "34.788%… Complete" permanent EXTREM schwanken - und nicht einmal ansatzweise eine gleichbleibende Qualität bieten, habe ich mich zuletzt auch wieder mit den schwächeren Alben versöhnen können - und einige Songs boten wieder enorm starkes Material, welches wieder auf selber Höhe mit den alten Klassikern war.
Umso weniger verstehe ich, wie die Band nun dieses neue Output rechtfertigt.
Das Album klingt für mich von vorne bis hinten wie ein B-Release, furchtbar produziert - und ja, auf den Punkt gebracht: Ich halte Aaron`s Gejammere auf diesem Album genauso wenig aus, wie die schlechten Gitarrenlinien. Rhytmen sind dünn und total abgedroschen, die Melodielinien sind ähnlich nervig wie die Vocals und ebenfalls ohne jegliche Innovation oder Spielfreude.

Demnach kann ich als MDB Langzeit-Fan von diesem Album nur zu 100% abraten.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2015 7:55 AM CET


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