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The Art of Game Design: A Book of Lenses
The Art of Game Design: A Book of Lenses
von Jesse Schell
  Taschenbuch

20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Furchtbar oberflächlich, 27. September 2011
Ein furchtbares Buch. Ich bin Spieldesigner und war auf der Suche nach einer fluffigen Abwechslung, nach nichts ernstem, nach lockeren Kommentaren von Autoren, die etwas vorzuweisen und zu sagen haben. Dieses Buch jedoch richtet sich offenbar an jene, die noch gar keine Spiele entworfen oder entwickelt haben, nicht mal als Jugendliche. Der Tenor ähnelt Büchern wie "The Art of Painting in 21 days" oder "Töpfern in 100 Jahren". Auch wenn die Profis und Kenner adressiert werden, bezweifle ich stark, dass sie sich von den vielen Allgemeinheiten anziehen lassen: das Buch kratzt allzu stark an der Oberfläche.

Wer mit Philosophie (z.B. Philosophie des Geistes, Erkenntnistheorie, Bedeutungstheorie, Medientheorie), Entscheidungstheorie, Spieltheorie (nicht ganz das, wonach es klingt), Künstlicher Intelligenz oder Systemtheorie vertraut ist, der wird von diesem Buch enttäuscht, auch wenn der Autor inflationär auf diese Fachbereiche rekurriert.

Nicht nur wird gelegentlich zu wenig vermittelt, manchmal auch falsch. Die Entscheidungstheorie wird maßlos reduziert. Auch wird Sokrates missverstanden, damit es besser passt. Ich denke, hier hinter verbirgt sich das Problem des Autors: Er hat ein Allgemeinwissen, das lückenhaft und fehlerhaft ist, aber als Fundament für eigene Thesen dienen soll. Was okay ist. Was immer geht. Anfänger fühlen sich hiervon selten beeinträchtigt. Alle anderen jedoch schon. That's it.

Das Buch ist ein Ideengeberbüchlein, verfasst für Anfänger, die auf Allroundlektüre stehen wie: "Wie werde ich DSDS-Star in einer Woche". So sind die ersten Kapitel aufgezogen. So wird es offenbar rezipiert. So sollte man es lesen. Wer kein Anfänger ist, wer auf den genannten Gebieten ein Mehrwissen hat, sollte sich nach Lektüre umsehen, die konkrete Probleme behandelt. Mein persönlicher Eindruck.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2013 1:16 AM CET


Learn iPhone and iPad cocos2D Game Development
Learn iPhone and iPad cocos2D Game Development
von Steffen Itterheim
  Taschenbuch
Preis: EUR 36,37

2.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber etwas überheblich, 21. September 2011
Es dauert (in meiner Auflage) 65 Seiten, bis der Autor ein eigenes Spiel angeht. Zuvor werden die Grundbegriffe von Cocos2D zwar erläutert, jedoch so, dass Themen vorweggriffen, Speziallösungen angegangen werden, die für einen Einsteiger noch gar nicht von Belang sind. Wie ein schlechter Lehrer, der nicht imstande ist von Spezialfragen und Anfängerfragen zu unterscheiden, kostete es Mühe den Lehrer für eine Weile zu ignorieren. Hat man sich durch die Cocos2D-Tutorials online gearbeitet, ob auf der page oder auf youtube, hat man bereits ein anderes Buch gelesen, kommt man aber zurecht. Aber reine Anfänger werden ihre Schwierigkeiten haben. Erschwerend kommt der etwas überhebliche Tonfall des Autors hinzu, der sich gern als Guru präsentiert, obwohl seine Tipps hinsichtlich Memory Management - im Allgemeinen - eher bedenklich sind, sobald man andere Sprachen und Engines beherrscht, um nur ein Beispiel zu nennen, aber im Rahmen der Tutorials und Cocos2D sinnvoll erscheinen. Generell ist es wohl eher eine Frage des Stils. Wer auf Weisheitsgestus steht, wird's mögen.

Es ist ein nettes, ambitioniertes Buch, das gut ist für jene, die ihr Anfängerwissen vertiefen wollen, ohne in Objective-C, Cocos2D oder OpenGL ES sofort tiefer einzusteigen.

Für alle Anfänger kann ich anstatt dieses Büchlein empfehlen: http://www.amazon.de/gp/product/0321735625 (Learning Cocos2D: A Hands-On Guide to Building IOSGames with Cocos2D, Box2D, and Chipmunk). Anhand eines einzelnen Spiels, werden recht gekonnt alle wichtigen Begriffe und Arbeitsmethoden erläutert. Und auch ist der Tonfall bescheidener, mitunter ausführlicher, didaktischer.


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