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Rezensionen verfasst von
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode)
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Wanderful: Mein neues Leben in den Bergen
Wanderful: Mein neues Leben in den Bergen
von Thor Kunkel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Wundervoll !!!, 2. Juli 2014
Thor Kunkel, der in seinem früheren Leben, in Frankfurt am Main geboren und u.a. in San Francisco Kunst und Filmwissenschaften studiert, als Creative Director und Regisseur in London und Amsterdam arbeitend ausstieg, schrieb über seine Erfahrungen ein Buch – ein tiefsinnig spannendes Buch mit Betrachtungen zu seinem Aussteigen aus der Zivilisation.

Inhalt und Gliederung:
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Ich bin schon über den Aletschgletscher gewandert und nun lese ich, dass der Autor des Buches unweit vom Gletscher entfernt ein Haus gebaut hat. WAHNSINN !!!

Prelude: Am See der Stille

Erstes Kapitel: Alpen statt Apps
Zweites Kapitel: Ein Raumschiff aus Holz
Drittes Kapitel: Märzenmai

Achtzehntes Kapitel: Geh um dein Leben
Ausklang: Bergfahrt ohne Ende

Nachwort


Leseprobe:
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Etwas erschöpft wärmen wir uns erst einmal am Feuer. Eigentlich eine ziemlich romantische Situation, die man nur aus dem Kino kennt. Aber wir erleben sie real. Und komischerweise spüre ich gerade jetzt, wie kurz die Zeit ist, die man miteinander hat. Zur Romantik gehört wohl immer eine Portion Pragmatismus, Liebe beruht auf der Entscheidung, einander mit Wohlwollen zu begegnen …

Das Buch erzählt Berggeschichten, erzählt ein Kapitel aus dem Leben des Autors aus seiner Sicht, in der Ich-Schreibweise, erzählt aber auch tiefinnig Menschliches und verschweigt Gefühle und Gedanken nicht, im Gegenteil: thematisiert diese bildhaft eindringlich.

Ebenso bildhaft wird die Bergwelt lebendig und so ist dieses Buch ein perfektes Zusammenspiel von Naturkulisse und Leben in den Bergen gegenüber gestellt zu den Gefühlen eines Menschen, der sich diese Welt als seine neue Heimat erschaffen und ausgesucht hat.

Wenn man mit dem Gedanken spielt auszusteigen, oder, wie es der Autor nennt, Einzusteigen in ein neues Leben, dann ist das Buch eh ideal – dann muss man es lesen, aber auch, wenn man einfach Interesse an der Lebensgeschichte eines Menschen hat, wenn einen die Bergwelt fasziniert, wenn man nachvollziehen möchte, was jemand fühlen muss, der einen doch so großen Schritt geht … dann muss man das Buch lesen.

Existenzfragen werden gestellt und auch beantwortet – persönlich beantwortet und die Bergeinsamkeit wird auf ganz spezielle Art thematisiert – es ist sozusagen eine Begegnung mit sich selbst, wenn man einen solchen Schritt geht, soviel habe ich zusammenfassend für mich mitgenommen …

Absolut einfühlsam, spannend, mitunter dramatisch, aber auf jeden Fall offen, ehrlich, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und authentisch bildhaft beschreibt der Autor sein Lebenskapitel des „Einwanderns“ in ein neues ganz anderes Leben und seine Erfahrungen damit.


Dörfliches Brauchtum in Nordthüringen: Erinnerungen an das Helbetal und an Großbrüchter
Dörfliches Brauchtum in Nordthüringen: Erinnerungen an das Helbetal und an Großbrüchter
von Lorenz Eyck
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

5.0 von 5 Sternen Brauchtum und Jugendzeit des Lorenz Eyck in Nordthüringen, 2. Juli 2014
Ich wohne nicht ganz in Nordthüringen, aber so am Rande und habe in meinem regionalen Lieblingsverlag ein für mich sehr interessantes Buch entdeckt, welches ich euch gern vorstellen möchte.

Es geht um Brauchtum auf dem Lande in der Region Nordthüringen.

Der Autor stammt aus Großbrüchter und schreibt von diesem Ort, von seinen Traditionen, vom ländlichen Leben gestern und heute und gliedert seine Gedanken in zahlreiche überschaubare Kapitel. (Das Helbetal, Kinderei, Jugendspiele, Täubchen auf dem Dach, Der Dreschplatz …)

Teil 2 beinhaltet alle Kapitel zu Festtagsbräuchen. (Osterfest, Osterfeuer, Pfingsten, Maifeier und Maibaum, Erntedankfest …)

Weiter geht es mit allgemeinen Beiträgen zu beispielsweise: Kindertanz, Schützenfest, Dorfkirmes, Spinnstube …

Das Buch ist durchweg mit aussagekräftigen historischen Aufnahmen versehen, die die Texte bildhaft untermalen und darstellen, was damals „normal“ war – man sich heute aber vielfach gar nicht mehr so vorstellen kann.

Leseprobe:
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Kinder, wie die Zeit vergeht !

Als ich mich anschickte, die Kinderschuhe als bleibendes Erinnerungsstück in die staubige Truhe auf dem Dachboden zu stecken, und durch strammere Treter zu ersetzen, war dieser Schlagertext in aller Munde. Kinder, wie die Welt sich dreht! verkündete die nächste Zeile und machte auf Veränderungen globaler Art aufmerksam. …

Was man sich heute vielfach als Idylle auf dem Lande vorstellt, was damals wohl auch ein wenig Idylle, wenn man bedenkt, wie die Traditionen gelebt wurden, wie langsam das Leben noch vonstatten ging …

Meine zusammenfassende Meinung:
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Man erfährt in diesem Buch sehr viel über das bäuerlich ländliche Leben Nordthüringens damals zu Kindertagen des 1929 geborenen Autors Lorenz Eyck. Er schreibt aus seinen Erinnerungen und so bildhaft, wie er sich erinnert schreibt er auch. Es kommt so rüber, als würde er mir als Leser seine Erinnerungen erzählen, davon berichten, was seine Jugend ausmachte – wie gesät und geerntet wurde, wie er und seine Freunde spielten, welche Besonderheiten des Lebens es damals gab. Das Buch schließt ab mit den Betrachtungen zu seinen letzten Kindertagen. Es folgen ein Gedicht mit dem Titel „Frühling 45“ und der Epilog, der von den ersten Nachkriegswochen berichtet, ein Bild zeigt vom Tanzstundenabschlussball 1946 und Revuefilmen der Ufa im Kino in Greußen, wo der Autor lebte und schlussendlich einem Ausblick und ein Neugierigmachen auf weitere Bücher des Autors.

Ich fand das Lesen des Buches sehr anregend, sehr viele Erinnerungen werden preis gegeben und in diesen Erinnerungen spiegelt sich eine Zeit, die wir heute nicht mehr kennen, die aber umso spannender ist. Ich finde eh immer, dass es gut ist, dass Menschen ihre Erinnerungen festhalten für die Ewigkeit. Es sind die kleinen und einfachen Dinge, um die es schade wäre, wenn sie in Vergessenheit geraten würden. Gerade das ländliche Leben ist es, welches für uns heute so weit weg ist. Für mich nicht, ich lebe auf dem Dorf, dennoch ist es natürlich heute völlig anders. Man geht in einen Markt und kauft Kartoffeln, man geht nicht aufs Feld und liest seine Kartoffeln, wie es früher der Fall war, wobei das Kartoffellesen eine super Sache war, nicht nur Arbeit, sondern Tradition, bei der man am Feuer die ersten Kartoffeln essen durfte. Eigentlich auch eine schöne Zeit, auf die man gern zurück blicken kann, aber die nicht nur schön, auch hart war. Eben das ist es, was das Buch ausmacht, man liest von den schönen Erinnerungen, aber auch von den negativen, die natürlich zum Leben gehören und die Lebensgeschichte des Autors steht für eine Zeit und eine Region, wo man viel übertragen kann und somit finde ich, ist das Buch einfach ein Stück Zeitgeschichte Nordthüringens und als sehr wertvoll zu bezeichnen.


Immerwahr: Roman
Immerwahr: Roman
von Sabine Friedrich
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Clara - ihr Leben und ihre Zeit, 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Immerwahr: Roman (Taschenbuch)
Mit dem Vornamen Clara verbinde ich mutige Frauen, die ihrer Zeit voraus sind …

Clara Immerwahr war eine von ihnen …
Ich hatte das Buch gelesen und den habe auch den Film im TV geschaut. Beeindruckt über ihr Leben möchte ich nun das Buch bewerten, welches mir sehr gut gefallen hat.

Ende 1900 promoviert die Chemikerin Clara Immerwahr als erste Frau an der Universität zu Breslau. Sie heiratet ihren Kollegen Fritz Haber. Die Beziehung der beiden ist nicht einfach. Als dann noch ein Kind kommt wird es noch schwieriger, da Clara nicht zu Haus bleiben und ihrem Mann den Ruhm allein gönnen möchte. Während des 1. Weltkriegs arbeitet Claras Mann für das Kriegsministerium und findet es nicht schlimm, dabei zu sein bei der Entwicklung von Kampfgas, was Clara überhaupt nicht verstehen kann. Der Einsatz dieses Gases an der Front wird von ihm überwacht und er heimst kompletten Ruhm ein. Clara kann das nicht mehr ertragen …

Wissenschaftlich zu arbeiten ist für eine Frau in damaliger Zeit zu Beginn des Buches kaum möglich, ein Traum für Clara, die unbezahlt als Assistentin in Breslau arbeitet, obwohl sie, Chemikerin – viel mehr schaffen könnte. Als Frau von Fritz Haber wird es aber keinesfalls einfacher für sie, sondern im Gegenteil …

Mir hat besonders gut gefallen, dass das Buch sozusagen ein Rückblicken Claras ist, ein Nachdenken, über das was passiert ist bis zu dem Zeitpunkt, als ihr Mann befördert wurde.

Ich finde die Idee, die Biografie, den Lebensweg von Clara Immerwahr, aus ihrer eigenen Perspektive zu schildern, sehr angenehm und authentisch zu lesen. Wir steigen in die Handlung ein, als Clara am Fenster steht und nachdenkt …

Meine zusammenfassende Meinung:
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Ich habe dieses Buch innerhalb kurzer gelesen – ja verschlungen …
Es zeigt nicht nur die Geschichte dieser Frau, die eine ganz besondere ist, durchdrungen von Schmerz und dem Mut anders zu sein – weil sie anders ist, weil sie eigentlich nicht in ihre Zeit passt – und was daraus im Lauf der Zeit wird, was alles passiert, das kann man an Hand der Biografie erleben.

Eindringlich bildhaft, tiefgründig hinterfragend und spannend beschrieben lernt man zum einen Clara kennen, aber zum anderen auch ihre Zeit, die Stolpersteine, die man Frauen damals in den Weg legt, die Zeit des Ersten Weltkrieges und deren Auswirkungen auf die Wissenschaft/ler usw. usw.

Überaus spannend schildert die Autorin Sabine Friedrich das private und Arbeitsleben Claras und ihrer Familie, schildert, wie schwer es Clara war, schildert und erläutert, wie man mit ihr umging, was sie erdulden musste, aber nicht nur sie, sondern auch viele ihrer Leidensgenossinnen, wie beispielsweise Einsteins Frau u.a. – somit erhält man einen umfassenden Einblick in das Leben der damaligen Zeit – das Leben von Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen wollten, die ankämpften gegen die Anfeindungen ihrer Zeit, die ihren Weg gingen, auch, wenn es nicht immer leicht war, die Visionen hatten und sich dafür erniedrigen lassen mussten …

Absolut lesenswert, weil tiefgründig authentisch und rundherum eine gelungene Biografie einer Frau und ihrer Zeit.

Prädikat: WERTVOLL !!!


Die Pfarrerstochter
Die Pfarrerstochter
von Antonie Magen
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Irene und ihre Liebe, 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Pfarrerstochter (Broschiert)
Ich muss gestehen, mich hat das Cover inspiriert, das Buch zu lesen. Aber auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht …

Inhalt und Gliederung:
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Wir befinden uns im Jahr 1632. Usedom lebt wieder im Frieden, als die Schweden abgezogen sind. Der Herzog hat seinen Stellvertreter bestellt, das Land zu regieren, da er abwesend ist. Das ist lange nicht alles. In der Mühle spukt es, man verbrennt den Müller, weil er ein Hexer sein soll. Außerdem klagt man Irene Schweigerin als Mörderin an. Sie ist die Tochter des hiesigen Pfarrers und soll den fahrenden Buchhändler auf dem Gewissen haben. Eigentlich will sie nur nach Wollgast, weil sie für sich im kleinen Koserow keine Zukunft sieht, sie hat vor, Buchdruckerin zu werden.

Unrecht, Verleumdung und Lügen sind in Koserow an der Tagesordnung.
Dann ist da aber auch noch Friedrich von Trostberg, der Rechtsgelehrte, der die Verteidigung Irenes übernimmt. Er glaub an ihre Unschuld, aber ob er diese beweisen kann ???

Ich werde nicht mehr verraten, weil man das selbst lesen sollte …

20 Seiten Prolog gehen der Handlung voraus. Es folgen 3 längere Kapitel, die aber nochmals mit kleinen Verschnörkelungen unterteilt sind.

Leseprobe:
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„Den 30. Juli 1631 ist eingenommen worden in das Schlossgefängnis zu Wolgast die ehelich geborene Jungfrau Irene Schweigerin, ledige Tochter des Pfarrers Adam Schweiger zu Koserow und seiner Gemahlin Maria. Letztere verstorben im Kindbett im Jahr 1612 bei der Geburt eben jener Tochter. Die Jungfrau ist gegriffen worden durch mich, Urian Olobaid von Greifenhöll, Dr. beider Rechte, Amtswhauptmann des Herzogtums Pommern-Wolgast und des abwesenden regierenden Herzogs Bogislaus, Serenus Serenissimus, XI. Herzog von Pommern-Stettin, Verweser. …

… Damit beginnen wir gewöhnlich. Sie sind sehr brauchbar für den ersten Grad der Folterung. Gebt mir einmal Eure Hände, dann könnt Ihr sie gleich probieren.“ Er war gerade im Begriff, den Arm, den Irene noch hinter ihrem Rücken verbergen konnte, an sich heranzuziehen, als er durch ein Knurren des Amtshauptmanns unterbrochen wurde. …

meine zusammenfassende Meinung:
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Die Schreibweise ist eine, die hervorragend zum Genre historischer Roman und hier besonders zur speziellen Handlung passt.

Die Autorin, das spürt man während des Lesens, ist mit den historischen Hintergründen bestens vertraut und steht hinter dem, was sie schreibt. Sie bringt ihre Idee dem Leser auf spannend authentische Art näher und lässt ihn eine fesselnde und detaillierte Handlung lesen, die er der Autorin abnimmt, die so und nicht anders zu dieser Zeit hätte passiert sein können.

Die Charaktere hat sie perfekt zum Leben erweckt und ihnen für ihre Rollen passende Charaktere verpasst. Sie wirken ebenfalls glaubhaft und können – detailliert bildhaft beschrieben – sehr gut mit der Handlung und ihrer Entwicklung innerhalb dieser nachvollzogen werden.

Die Handlung ist überhaupt eine sehr runde Sache, die man sich gut vorstellen und vor Augen führen kann. Ich könnte mir – so erging es mir während des Lesens – sehr gut den Roman als TV-Historienfilm vorstellen.

Oft verwendet die Autorin die wörtliche Rede, so dass ich mich sehr schnell und von Beginn an die Handlung eindenken konnte. Die Dialoge sind so geschrieben, dass man sich wirklich in diese Zeit zurück versetzt fühlt. Eine Liebesgeschichte darf nicht fehlen – die zwischen zwei ganz ungleichen Charakteren, die sich aber anziehen und eine gelungene Abwechslung innerhalb der historischen Handlung bieten – überhaupt nicht schnulzig, sondern extrem passend …

Die Spannung wird gleich zu Beginn aufgebaut und mittels eines durchweg gespannten Spannungsbogens wird diese ständig erweitert. Die Handlung ist dicht, atmosphärisch und insgesamt schnell.

Alles in allem bin ich absolut begeistert.
Leseempfehlung !!!


Niki de Saint Phalle: Ein starkes, verwundetes Herz. Romanbiographie (HERDER spektrum)
Niki de Saint Phalle: Ein starkes, verwundetes Herz. Romanbiographie (HERDER spektrum)
von Stefanie Schröder
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

5.0 von 5 Sternen Künstlerin und Mensch ..., 1. Juli 2014
Die Kunstwerke Niki de Saint Phalles haben mir schon immer gefallen, faszinieren mich und als wir im letzten Sommer in der Toskana waren haben wir ihren Tarotgarten besucht. Es war klar, dass ich irgendwann ihre Biografie lesen möchte …

Niki de Saint Phalle – ein besonderer Mensch und eine besondere Künstlerin …

In 50 überschaubaren Kapiteln bekommt der Leser flüssig und spannend interessant zu lesen die Lebensgeschichte der Künstlerin geboten.

Der Tarotgarten, als ihr größtes Projekt – ihr Lebenswerk - und die Schießbilder der Niki de Saint Phalle – zwei total unterschiedliche künstlerische Projekt – und doch von der gleichen Künstlerin geschaffen …

Von den Anfängen ihres Schaffens bis zu ihrem Tod im Jahr 2002 kann man ihre Entwicklung künstlerisch und menschlich perfekt nachvollziehen. Sowohl ihr privates Leben mit ihren Männern und den Kindern, als auch ihre künstlerische Entwicklung und ihre unterschiedlichen Lebensstationen und auch die Krankheiten, mit denen sie zu kämpfen hatte – alles wird bildhaft detailliert in Form eines Romans geschildert.

Es hat mich sehr beeindruckt, wie tiefgründig die Autorin Stefanie Schröder das Leben Niki de Saint Phalles „auseinander genommen“ hat. Man kann sich sehr gut in ihre Lebensform hinein versetzen, nicht immer verstehen, warum sie so und nicht anders reagiert hat, aber dennoch nachvollziehen, wie sie zu der Person wurde, die man kennt – die den Tarotgarten sozusagen als ein Vermächtnis hinterlassen hat.

Sehr flüssig und spannend aufschlussreich zu lesen habe ich das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen und war tief beeindruckt von der Vielfalt der Informationen, die im doch kompakten Buch verdichtet dargestellt werden.

Absolute Leseempfehlung !!!
Stefanie Schröder hat hier eine lesenswerte und informative Biografie verfasst, die mir sehr viel Neues zur Künstlerin dargelegt hat.


Wandern für Langschläfer im Harz: 30 erlebnisreiche Halbtagestouren in einem Wanderführer für den Harz. Von der Sösetalsperre bis ins wildromantische Ilsetal - mit Kartenausschnitten zu jeder Tour
Wandern für Langschläfer im Harz: 30 erlebnisreiche Halbtagestouren in einem Wanderführer für den Harz. Von der Sösetalsperre bis ins wildromantische Ilsetal - mit Kartenausschnitten zu jeder Tour
von Richard Goedeke
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Als Langschläfer den Harz entdecken ..., 30. Juni 2014
Langschläfer möchten ja auch im Harz wandern bzw. Wanderbegeisterte, die eine mehrstündige Anreise vor sich haben …

Der Verlag Bruckmann kam auf die Idee, 30 erlebnisreiche Halbtagestouren in einem Wanderführer für den Harz zusammenzufassen. Von der Sösetalsperre bis ins Ilsetal gibt es nun einen Wanderführer mit Kartenausschnitten zu jeder Tour.

Gliederung:
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Das Buch ist in die 30 Touren gegliedert.
Beispieltouren: Von Goslar auf den Rammelsberg, Von Romkerhalle im Okertal zu den Klippen der Käste, Von Mansfeld zum Schloss Mansfeld …

Allein die Idee, Halbtagestouren in einem Buch für den Harz zusammenzufassen, gibt für mich schon einen Pluspunkt. Außerdem ist die Gliederung der Kapitel sehr ansprechend gewählt, so dass man sich schnell orientieren kann in Vorbereitung auf einen Ausflug und auch während einer Tour.

Farbig hinterlegt in einem Infokästchen sieht man symbolisch den Schwierigkeitsgrad, die Kilometer Entfernung, die Dauer in Std. sowie die Höhenmeter. Man kann dann weiterhin erlesen: den Tourencharakter, Infos zu Ausgangs- und Endpunkt, die Anfahrt mit Autor oder öffentlichen Verkehrsmitteln, Infos zu Karten, die man nutzen kann, Daten zu Touristinformationen wie Adresse, Telefonnummer … und Infos zu Einkehrmöglichkeiten.

Es gibt dann einen ausführlichen Text zur Tour jeweils mit einigen farbigen Fotografien unterlegt, einem Kartenausschnitt sowie in einem Infokasten einen interessanten Tipp zur Wanderung.

Das Buch gibt es auch mit 30 Halbtagestouren für die Region Schwarzwald.

Zwischendurch gibt es auch ganzseitige farbige Abbildungen aus der Natur des Harzes, die die ohnehin verständlichen Texte nochmals bildhaft untermalen.

Wer das Buch erwirbt, erhält die Möglichkeit, sich GPS-Daten zu downloaden. Einführend auf der Innenseite des vorderen Deckblattes ist ganzseitig die Karte des Harzes mit den nummerierten Routen zu sehen.

Der Text ist jeweils sachlich, dennoch aber nicht trocken, liest sich knackig informativ und gibt alle nötigen Infos preis, die man benötigt, wenn man sich über die Tour informieren möchte.

Leseprobe:
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Vom Gartenhaus zur Burg Falkenstein
Wanderziel mit Burgenromantik und Wald- und Wiesenidylle

Nahe dem östlichen Ende des Harzes verbindet diese Rundwanderung Eindrücke des idyllischen unteren Selketales mit dem besuch einer alten und auch zu besichtigenden Burg auf einem kecken Bergsporn. Dieses Unternehmen lässt sich als kleine Rundwanderung auch als bloßer Kurzbesuch der Burg machen und lohnt zu jeder Jahreszeit …

Man erhält neben der nötigen sachlichen Infos zur Tour auch geschichtliche Hintergrundinfos oder Infos zu Sehenswürdigkeiten usw.

Die Infos sind, soweit ich dies innerhalb meiner vier Touren, die ich bisher gelaufen bin, absolut korrekt, wenn man den Infos im Text folgt. Die Infos sind aktuell und vom Unfang sowie der Kompetenz völlig OK. Gibt absolut nichts zu meckern !!!


Kindertotenlied: Thriller
Kindertotenlied: Thriller
von Bernard Minier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert !!!, 30. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das Debüt erlebte ich von Bernhard Minier in Form des Thrillers „Schwarzer Schmetterling“ – davon war ich begeistert und deshalb habe ich mir a9uch das Kindertotenlied gekauft und bin ebenso oder noch mehr … ich kann es nicht genau definieren – begeistert.

Der neue Thriller ist fast noch packender geschrieben, er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt und ist glaubhaft geschrieben.

Es ist Sommer und wir finden uns in Südfrankreich wieder, wo es Hitzegewitter gibt. Das aber nur nebenbei. Ein brutaler Mord geschieht. In Marsac gibt es eine Elite-Universität. Ine Professorin wird ermordet. Man findet sie in der Badewanne …

Als ich den Titel las dachte ich gleich an Mahler und sein „Kindertotenlied“ – der Zusammenhang wird spätestens klar, wenn man liest, dass diese Musik zu hören ist, als man die Professorin findet – in ihrem Rachen eine Taschenlampe …

Man spürt gleich, so, wie Minier seine Idee umsetzt, dass er sich als seinem/r Täter einen sehr intelligenten gewählt hat, der nicht nur die Ermittler, sondern auch mich als Leser schön an der Nase herumgeführt haben.

Interessant auch die Zusammenhänge in die Vergangenheit des Kommissars Servaz, der von seiner Jugendliebe Marianne angerufen wird, weil diese nicht weiter weiß. Ihr Sohn wird verdächtigt, seine Professorin ermordet zu haben.

Man bringt den Mord an der Professorin mit der Folge der Serienmorde Hirtmanns in Verbindung. Seit Monaten kann man diesen nicht finden – das geht Servaz sofort durch den Kopf, als er den irgendwie inszenierten Tatort sieht und die Melodie Mahlers hört. Aber nicht nur der Flüchtige, sondern auch Servaz selbst ist begeistert von Mahlers Werken, was ihn auch sofort in seine Vergangenheit zurück versetzt.

….

Mehr möchte ich nicht verraten, das muss man selbst gelesen haben.

Gänsehautspannung sage ich gleich vorweg – und dass man sich Zeit nehmen sollte, weil man das Buch schwer aus der Hand legen kann. Es ist fesselnd geschrieben und geht unter die Haut. Alles kam komplett anders, als ich es mir während des Lesens zurecht gelegt hatte.

Leseprobe:
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Der Dienst war alles andere als kostenlos, und es dauerte ein Weile, aber schließlich fand sie eine maßgeschneiderte Variante des berühmten Programms Zeus, der Königs der trojanischen Pferde Zeus, der in der Programmiersprache C++ geschrieben und mit allen Windows-Versionen kompatibel war, hatte bereits Millionen von Computern weltweit infiziert, darunter die der Bank of America und der NASA. …

Es ist Wahnsinn, wie bildhaft detailliert Minier seine Idee in Worte fasst ohne dabei langatmig zu werden, im Gegenteil: die Handlung ist dicht und fesselnd, fasziniert mich und ist authentisch glaubhaft. Die gesamte Geschichte ist eine runde Sache, nachvollziehbar und liest sich flüssig. Man spürt an Hand der Schilderungen zu den örtlichen Gegebenheiten, dass der Autor aus der Gegen stammt, sonst könnte er nicht so detailliert schreiben.

Düstere Thrillerspannung kommt von Beginn an auf und hält durch bis zum Schluss, wird mittels eines extremen Spannungsbogens ständig gehalten und noch weiter ausgebaut. Außerdem ist die Handlung an sich brisant und aktuell vom Hintergrund tiefgründig und nachdenklich machend.

Ich konnte bis zum Schluss nicht ausmachen, wer der Täter ist, das Finale ist absolut genial !!!

Prädikat: ABSOLUT LESENSWERT !!!


Strandläufer: Ein Sylt-Krimi (Mamma-Carlotta-Serie, Band 8)
Strandläufer: Ein Sylt-Krimi (Mamma-Carlotta-Serie, Band 8)
von Gisa Pauly
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Wieder mal auf Sylt unterwegs ..., 30. Juni 2014
Am Wochenende habe ich den neuen Krimi von Gisa Pauly gelesen. „Strandläufer“ hat mir sehr gut gefallen, wie auch die Vorgänger. Auch in diesem neuen Fall ermittelt Mamma Carlotta kräftig mit. Carlotta lernt den charmanten Paul kennen. Er flirtet mit ihr, ja macht ihr den Hof und bald möchte er ihr sogar sein künstlerisches Talent – das Malen – zeigen, was wiederum Carlotta ganz anders sieht. Könnte ein Zusammenhang zwischen Paul und dem Kunsträuber bestehen, das fragt sich nicht nur Carlottas Schwiegersohn und Kriminalhauptkommissar Erik …
… und schon sind wir wieder mittendrin in einer spannenden Krimihandlung, in die natürlich Carlotta involviert ist.

Daten zum Buch:
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Dieses Buch ist der 8. Band der Reihe.

Carlotta ist in Wenningstedt auf dem Flohmarkt unterwegs, um einige Dinge zu verkaufen, die sie nicht mehr benötigt. Ihre Enkel helfen ihr und auch Erik, ihr Schwiegersohn ist mit von der Partie. An einem Stand entdeckt er ein Gemälde, welches wohl, so meint er, zu einem zurück liegenden Kunstraum gehört, der damals nicht aufgeklärt werden konnte. Tove Gries wollte dieses Gemälde verkaufen, viel zu billig – Erik beschlagnahmt es, was Tove natürlich sehr ärgert. Das ist lange nicht alles, man findet natürlich auch eine Leiche, ein berühmter Talkmaster wird in Kampen in seiner Villa tot aufgefunden. Steckt Paul Freier hinter all dem ???

Leseprobe:
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Erik blieb in sich gekehrt, aber Sören hatte genug damit zu tun, der Schwiegermutter seines Chefs zuzuhören und gleichzeitig alles zu essen, was sie ihm hinschob, sodass er es nicht bemerkte. Auf Mamma Carlottas Frage, ob ihre Frisur nicht heute Morgen schon viel natürlicher aussähe als gestern Abend, nickte Sören mit vollem Mund und hatte von da an Mühe, das Essen und sein Lachen in Einklang zu bringen …

Meine zusammenfassende Meinung:

Wie immer mit viel Esprit und Lokalkolorit geschrieben, hat mich dieser Krimi von Beginn bis Ende fasziniert. Es handelt sich um heitere Krimispannung, der lokale Bezug– man kann sagen man erhält ein Porträt von Sylt, von Wenningstedt und der Insel – hat mir wieder sehr gut gefallen – ist zum einen auflockernd und zum anderen authentisch glaubhaft und führt mich als Leser direkt in die Szenen der Handlung ein.

Man kann sich sehr gut in die Protagonisten einfühlen, da diese sehr bildhaft in ihren Handlungen dargestellt werden. Die sympathische Art Carlottas ist es ebenfalls, die mich wieder fasziniert hat.

Passend zum Fall ist auch die neue Liebe von Erik, die eingearbeitet ist. Er ist mit der Journalistin Wiebke zusammen, die natürlich immer versucht, als Erste an Informationen zu einem Fall zu gelangen – dass das Probleme innerhalb der Beziehung aufwirft, kann man sich vorstellen …

Alles zusammen gesehen ist der Fall eine runde Sache, die man der Autorin abnimmt, die real und authentisch glaubhaft rüberkommt, die nicht übertrieben ist, sondern real so passiert sein könnte. Die Handlung ist bis zum Schluss spannend, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Ich freue mich schon jetzt auf Band 9 und bin gespannt, was noch so alles passieren wird …


Mittsommermord: Kurt Wallanders 7. Fall
Mittsommermord: Kurt Wallanders 7. Fall
von Henning Mankell
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Als würde man die Charaktere kennen - absolute Spannung ..., 29. Juni 2014
Mittsommermord …

Der Ort, wo man im Buch Mittsommernacht feierte, war ideal für diese Feier, aber auch für …
- einen Mord !!!

In einer Senke gelegen und von Gebüsch umwuchert …

Die Mittsommernacht ist umrankt von Mythen und so hatte es ein mystisches Verkleidungsspiel sein sollen - mehr nicht …
Drei Jugendliche findet man aber nach Wochen – noch immer verkleidet – tot !!!

Das ist aber nicht alles: Auch Wallanders Kollege Svenberg wird exakt zu dieser Zeit tot aufgefunden. Man hat sein Gesicht zerschossen. Gibt es einen Zusammenhang ???
Über den toten Kollegen erfährt er Einzelheiten, die er nicht für möglich gehalten hätte…

Leseprobe:
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Wallander blickte ihn fragend an.
„Soll das heißen, wir sollen hier sitzen und Briefe miteinander wechseln? Während ein Täter, der fünf brutale Morde auf dem Gewissen hat, frei herumläuft?“
„Ich meine nur, dass die Ermittlung bisher nicht so durchgeführt worden ist, wie man es erwarten kann.“
Wallander schlug mit der Faust auf den Tisch und erhob sich so heftig, dass sein Stuhl umfiel. „Es gibt keine perfekte Ermittlung“, brüllte Wallander. „Aber hier soll keiner kommen und mir erzählen, meine Kollegen und ich hätten nicht getan, was wir konnten.“

Meine zusammenfassende Meinung:
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Dies ist Fall 7 der Wallander-Reihe, der mich wie auch seine Vorgänger absolut begeistert hat. Rundherum ist die Handlung durchdacht, sind die Charaktere detailliert dargestellt – zu Beginn der Handlung und im Laufe derselbigen bezogen auf ihre Entwicklung. Man kann diesen Krimi problemlos separat aus der Reihe losgelöst lesen ohne etwas nicht zu verstehen, schöner ist es natürlich, wenn man die Vorgänger gelesen hat.

Die bildhafte Darstellung der Charaktere und Szenen sowie die durchdachte authentisch glaubhafte Handlung hat mir extrem gut gefallen. Ich habe das Buch durchweg mit absoluter Spannung gelesen. Oft verwendet der Autor die wörtliche Rede und schafft es so für mich, mich in die Handlung einzubinden, mittels der Dialoge eine Stimmung zu schaffen, die mich in die Handlung involvierte und am Buch fesselte.

Es ist ein typischer Mankell, so viel kann man sagen, er ist im typischen Stil des Autors geschrieben, hat mich rundherum überzeugt und die Handlung an sich von der Idee und deren Umsetzung in den Krimi ist perfekt gestaltet.

Man liest auch wieder einiges Interessante zu Wallander als Person und seiner Familie. Die Handlung ist von Beginn an mit einem Spannungsbogen durchzogen, der mittels zahlreicher Plots ständig aufrecht erhalten und noch weiter ausgebaut wird.

Nerven muss man haben, wenn man sich mit diesem Krimi auseinander setzt, aber man wird bestens mit absoluter Spannung unterhalten. Nordische Krimistimmung und regionaler Esprit gehören für mich dazu. Die Geschichte für sich ist schon anspruchsvoll kann man sagen – setzt voraus, dass man sich als Leser hinein denkt und nicht oberflächlich liest.


Ich bin Nele - Mit Nele durch die Jahreszeiten
Ich bin Nele - Mit Nele durch die Jahreszeiten
von Usch Luhn
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Wissen zu den Jahreszeiten altersgerecht und spannend vermitteln, 27. Juni 2014
Kindern die Jahreszeiten näher bringen ..
Warum schneit es im Winter, warum ist es im Sommer warm? Warum schaut ein Baum im Winter ganz anders aus, als im Sommer? Fragen über Fragen ….

Nele ist nicht zum ersten Mal die Hauptfigur, die mit den Kindern durch ein Buch geht, welches spannend und lehrreich ist.

Kurze Texte werden von farbenfrohen und aussagekräftigen Illustrationen ergänzt und untermalt. Aber das ist nicht alles, das Buch beinhaltet noch etwas Besonderes, welches für Kinder sehr ansprechend ist, da sie selbstständig entdecken und kennen lernen können.
Und zwar hat das Buch auf jeder der Seiten, die übrigens recht kompakt und dick sind, Fenster, die man aufklappen und darunter noch mehr entdecken kann.

Das Buch ist für Kindergartenkinder konzipiert, die gemeinsam mit Nele und ihren Eltern die Jahreszeiten und ihre Besonderheiten entdecken können. Der Verlauf der Jahreszeiten wird sehr anschaulich vermittelt und ein zusätzliches Leporello, welches heraus genommen werden kann, könnte man als Poster im Kinderzimmer oder im Kindergarten anbringen.

Leseprobe:
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David schaut aufgeregt aus dem Fenster: Auf dem Schornstein hat er einen Storch entdeckt! In der Schule hat David gelernt, dass Störche bei uns nur noch selten zu sehen sind. …

Vom „Sonnenstrand“ hängt auf der Erde einiges ab, das hat Nele jetzt verstanden. Aber sie kann sich nicht entscheiden, welche Jahreszeit sie am liebsten mag. So viel hat sie im Frühling, Sommer, Herbst und Winter erlebt! Nele ist schon riesig gespannt, welche Abenteuer im nächsten Jahr auf sie warten. …

Zusammenfassend muss man sagen, dass man einem Kind mit diesem Buch nur Gutes tun kann. Es kann sich sinnvoll beschäftigen. Es macht Freude, das Buch zu entdecken und zu erleben – so konnte ich feststellen – und zugleich lernt das Kind sozusagen spielend nebenbei Wichtiges zum Thema Jahreszeiten.

Die Geschichten der Familie Neles und Neles selbst sind altersgerecht erzählt, recht kurz und knackig und können von den Eltern vorgelesen oder möglicherweise von Schulanfängern schon bald selbst gelesen werden. Innerhalb dieser kleinen Geschichten lernt der Nutzer des Buches die Besonderheiten innerhalb der Jahreszeiten kennen, die Kinder interessieren, die natürlich altersgerecht aufbereitet sind.

Absolute Empfehlung !!!


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