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Rezensionen verfasst von
Dr. Sheldon Cooper "B.S., M.S., M.A., Ph.D., Sc.D." (2311 N. Los Robles Ave. Apt 4A Pasadena, CA)

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Kensington Keyfolio für Apple iPad
Kensington Keyfolio für Apple iPad
Wird angeboten von Telcoland GmbH
Preis: EUR 62,90

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Logitech Ultrathin vs. Kensington KeyFolio vs. iPAD Softkeys, 3. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein iPAD ersetzt auf Geschäftsreisen größtenteils mein Notebook, zumindest wenn ich Präsentationen halten muss, Emails checke oder kurze Notizen anfertige.
Natürlich nicht, wenn ich stundenlange Abhandlungen in die Tastatur eingebe - dafür gibt es schließlich ein Notebook.
Eine Bewertung über Amazon selbst führe ich hier nicht aus - der Laden ist super, dazu muss man nichts mehr sagen.
Diesen Einsatzzweck gegeben, habe ich mich auf die Suche nach einer externen Tastatur für mein iPAD gemacht und drei Varianten in die engere Wahl beordert:

- Kensington KeyFolio
- Logitech UltraThin
- Die Softkey-Tastatur des iPADs selbst

Ich vergleiche die drei Varianten basierend auf meinem Einsatzzweck, die Bewertung über Amazon selbst führe ich hier nicht aus - der Laden ist super, dazu muss man nichts mehr sagen.

Erster Eindruck
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Logitech:
Coole Tastatur, gute Druckpunkte, einfache Bedienung, hohe Qualität, super Optik - Mist, ich kann das "Tastatur-Cover" nicht nach hinten "umblättern".

Kensington:
Gute Optik, schöner Schutz, man kann die Tastatur nach hinten "umblättern", gute Qualität, gute Optik - Tastatur fühlt sich wie Pudding an, sieht als als ob man sie waschen könnte (gummiert, weich, geringer Druckpunkt).

Details
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Kensington:
Die Tastatur des Kensington Systems fühlt sich an, als könnte man diese waschen. Stark gummiert und relativ weich / federnd in Anschlagspunkt. Witzigerweise kann ich damit sehr gut schreiben, auch wenn es sich anfühlt als ob ich auf Pudding tippe. Die Ä-Taste ist leider total deplatziert rechts unten (neben der Leertaste 2 weiter), da hatte man bein finalisieren wohl gemerkt das noch eine fehlt. Schade, die traf ich NIE (dazu unten mehr). Die Tastatur ist fix im Folio verbaut, man kann diese auch nicht herauslösen und einzeln nutzen. Die Tastatur verfügt auch über Sondertasten, z.B. die Home-Taste des iPADs. Mit iPAD ist das Kensington auf meiner Küchenwaage mit 1,16kg 200g schwerer als die Logitech Variante.

Logitech:
Die Tastatur des Logitech Systems ist vom Druckpunkt her super, der Anschlagspunkt ist da wo er sein soll - Logitech halt, einfach klasse. Das einzige was mich daran etwas stört ist, dass ich anstelle der Shift Taste immer die < - Taste treffe, fragt mich nicht warum. Die Tastatur ist ca. 1cm größer (in Summe) als die Tastatur von Kensington, jede Taste auch geringfügig größer. Mit der Logitech Tastatur kann ich allerdings auch auf der Couch sitzen und gleichzeitig mit dem Apple-Cover (Smart Cover) einen Monitor aufbauen, auf den man mit einem Meter Abstand gut sehen kann.
Das hat was, ggf. wenn man etwas lümmeln möchte. Zudem finde ich den magnetischen Anschluß super, daß ich das iPAD "IN" das Logitech-System einklackern kann, es steht dann in der Tastatur in einen gutem Winkel und läßt sich bedienen. Was ABSOLUT nicht geht, ist das ich beim Logitech die Tastatur nicht nach hinten wegklappen kann. Wenn ich das geschlossene iPad/Logitech System aufmache und über 180 Grad aufklappe (nach hinten wegklappen möchte, wie das Smart-Cover), dannn fällt es sprichwörtlich auseinander. Das ist nicht gut gelöst, da würde ich mir was besseres wünschen. Die Tastatur kann man auch einzeln nutzen, sie verfügt auch über Sondertasten - z.B. die Home-Taste des iPADs.

Schutzfunktion
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Beide Geräte schneiden gleich gut ab, massiver sieht das Logitech aus, aber durch den Rundumschutz ist das Kensington besser.
Zudem kann man beim Kensington die Hülle nach hinten wegklappen, was beim Logitech nicht funktioniert, auch daher ein Schutz bei arbeiten ohne Keyboard vorhanden.

Speed
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Genau darum geht es ja, womit bin ich schneller ? Ich bin ein nativer 10-Fingerschreiber, ich nutze auch die Microsoft Ergonomic Tastatur (die gebogene) und bin damit recht zügig unterwegs.
Also, ich habe mir aus einem aktuellen Magazin einen kurzen Absatz genommen und die Stopp-Uhr angeworfen. Ich habe den Text auf Geschwindigkeit 2x getippt und korrigiert - erst danach die Zeit genommen, es geht ja um einen fehlerfreien Absatz.

Originaltext (Quelle: Wirtschaftswoche Nov/2012)
"12 Millionen illegale Einwanderer überwiegend aus Mittelamerika leben in den USA. Sie arbeiten als billige Hilfskräfte auf Kaliforniens Erdbeerfarmen oder in den Fleischfabriken im Mittleren Westen, mähen Rasen, putzen Wohnungen und teeren Straßen. Ohne sie könnten sich die Amerikaner ihren Lebensstil nicht leisten. Mitt Romney, Herausforderer von US-Präsident Barack Obama, kündigte bereits eine striktere Einwanderungspolitik an, falls er die Wahl an diesem Dienstag gewinnt."

iPAD mit Smart-Cover zum "Dreieck" geformt und mit Softkey-Tastatur geschrieben:
Zeit: 2:12 sec
Vorteil: Korrekturen erfolgen während des Schreibens tlw. automatisch, bei externer Tastatur erfolgt dies gefühlt nicht / nicht so oft.
Nachteil: Langsam und tlw. mühselig (Umschalten auf anderen Zeichen-/Ziffernsatz).

Logitech Ultrathin:
Zeit: 1:51 sec
Vorteil: Gute Tastatur, guter Anschlagspunkt
Nachteil: Shift-Taste und </>-Taste liegt für mich ungewohnt eng bei einander - nach dem dritten mal daran arbeiten ging es besser, ich denke man kann ich daran gewöhnen.

Kensington KeyFolio:
Zeit: 1:56 sec
Vorteil: ich war nicht (wirklich) langsamer als mit der Logitech Tastatur
Nachteil: An der Ä-Taste habe ich verzweifelt, die ist völlig deplatziert. Zudem sind die Geräusche der Gummi-Tastatur nervtötend, erinnert an die rollbare/waschbara Tastatur (vom Geräuschpegel).

Fazit
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Ich finde keine Perfekt, die Logitech ist als Tastatur super aber wenn ich nur am iPAD lesen möchte klappt mir der "Deckel" immer weg.
Beim Kensington ist die Verarbeitung der Hülle super, aber die Tastatur ungeeignet.
Ich behalte erstmal die Logitech, werde aber im Standard-Modus das Smart-Cover dranlassen und bedarfsweise die Logitech nutzen.


Asus Videophone Touch Aiguru SV1T Schnurlostelefon (WLAN)
Asus Videophone Touch Aiguru SV1T Schnurlostelefon (WLAN)

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfache Bedienung, wertige Materialien, 3. März 2010
Ich habe mir zwei dieser Videotelefone gekauft, um sowohl meiner Familie als auch meinen Eltern die Kommunikation zu erleichern und die Kids öfter mal zu sehen. Also zählt für mich die Videofunktion von Skype und nicht primär sonstige Skype Funktionen (Skype-In/Skype-Out zur Telefonie inŽs klassische Telefonnetz). Ich hatte nicht den Anspruch, ein Super-Video Gerät mit den letzten technischen Finessen zu erwerben. Mit diesem Hintergrund schreibe ich die Bewertung und gehe dazu auch auf die Details ein.

1.) Erster Eindruck
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Nach dem Auspacken des Gerätes hat man ein Videotelefon "in Händen", welches rundherum aus schwarzem Plastik besteht. Es ist absolut hochwertig verarbeitet, wenngleich es im Design z.B. den angebissenen Apfel-Produkten etwas hinterher hinkt. Eine Klavierlack-Optik hätte den Eindruck noch etwas verbessert, aber für den Zweck des Gerätes war ich dabei schon positiv überrascht, es sieht recht gut aus. Wer die CISCO VoIP Telefone kennt, zirka in dieser Größe können Sie ein Gerät erwarten. Positiv ist die Einfachheit zu erwähnen, auch schon in der Verpackung. Sie erhalten das Gerät, ein LAN-Kabel, ein Stromkabel und ein Handbuch inkl. CD. Zu letzterem kann ich inhaltlich nichts sagen, ich habe es nicht benötigt.

2.) Installation
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Neben der Bedienung ist dies glaube ich der Hauptvorteil - wenn einfach einfach einfach ist ;-)
Sie stecken das Stromkabel ein und schalten das Gerät an - physikalische Installation beendet, sofern Sie über WLAN das Gerät betreiben wollen. Ansonsten gilt es noch das LAN-Kabel anzuschliessen, kein Hexenwerk. Nach dem einschalten ist das Gerät innerhalb von 2 Sekunden Bereit und frägt Sie initial nach der Sprache, der Uhrzeit etc. 2-3 Abfragen, alle über den Touchscreen oder die Pfeiltasten (oben/unten/links/rechts) einzustellen. Sofern Sie WLAN als Betriebsart eintragen sucht das Gerät von selbst nach verfügbaren Netzen, bzw. Sie können diese manuell einstellen (was ich getan habe, da meine SSID - also die WLAN-Kennung - nicht übertragen wird). Sie erhalten dann in Form eines Online-Tastatur die Möglichkeit Ihren WLAN-Key einzutragen, was sehr einfach möglich ist. Die Größe der Tastatur läßt auch gröbere/größere Männerhände nicht verzweifeln, das gelingt sehr einfach. Überraschend positiv war die Tatsache, daß sowohl WEP/WPA/WPA2 kein Problem darstellte und das Gerät alles von selbst erkannte (also die Verschlüsselungsformen) - als Windows-Nutzer nicht immer zu erwarten. Nach dem allgemeinen Teil frägt Sie das Gerät, ob Sie bereits eine Skype Kennung haben oder nicht. Ich hatte eine, also habe ich diese eingetragen - Fertig !

3.) Bedienung
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Nachdem ich bereits eine Kennung hatte, hat Skype mir meine Kontakte entsprechend importiert und ich war online. Ohne das Menü jetzt vollumfänglich zu erläutern, Sie haben prinzipiell folgende Optionen:
- Kontakte (Blättern Sie in diesen)
- Einstellungen (nunja, genau dort können Sie Helligkeit, Kontrast, Kennung, Zugangsart, etc... konfigurieren)
- Suche (sofern Sie Skype-Kontakte hinzufügen wollen)
- Status (die Skype-Einstellungen: Online, Beschäftigt, Abwesend, etc...)
- Profil (Ihr Bild/Video zu Ihrem Profil, sowie Standort/Sprache/etc kann hier eingestellt werden)
- noch 2 andere, die ich nichtmal aufgerufen habe. Konto ist glaube ich noch eines, dort können Sie Skype-Guthaben erwerben - werŽs braucht. Und das andere ist Outbound-Telefonie, also Anrufe inŽs klassische Festznetz.

4.) Telefonie/Vidoetelefonie
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Einfacher kann es nicht laufen. Sie gehen auf Ihre Kontakte, klicken das Bild (sofern im Skype-Profil des Teilnehmers hinterlegt) oder den Namen an und er frägt Sie, ob Sie einen Anruf oder ein Videogespräch führen wollen. Klick - Fertig. Verbindung aufgebaut und los gehts !
Die Videoqualität ist in Ordnung (jeder der eine VGA-Videoverbindung kennt - ist OK, wenngleich kein HDTV), die Audioqualität ist absolut gut. Einen kleinen Abzug gibt es hier für die Videoqualität, diese ist die erwähnt OK wenngleich nicht brilliant. Sie sollten hier noch ca. 15 Minuten "spielen" einplanen, bis Sie den geeigneten Kontrast/Schärfe/etc. für Ihre Umgebung gefunden haben. Das ist kein Abzug, daß ist meiner Meinung nach normal denn woher soll das Gerät wissen ob Sie in einer Kunststoff-Leuchten Umgebund sitzen oder vor grellem Sonnenlicht ?
Die Funktion Audiotelefonie habe ich auch getestet, die funktioniert einwandfrei. Eine Beurteilung der Funktion Outbound-Telefonie (also Anrufe inŽs klassische Festznetz) habe ich nicht getestet, dazu würde man ein Skype Guthaben benötigen was ich nicht brauche (obwohl ein 15EUR Gutschein dem Gerät beiliegt). Ebenfalls gegen Gebühr können Sie einen Anrufbeantworter von Skype nutzen, bzw. eine eigenen Inbound-Nummer erhalten (eine Rufnummern, mit der man von einem klassischen Telefon Ihren Skype-Account anrufen kann) - das sind alles normale Skype-Funktionen, daher nicht direkt für das Gerät relevant. Gut ist auch die Funktion, daß Sie Ihr Anrufjournal sehen können - Sie wissen also wer Sie versucht hat anzurufen (Anrufe in Abwesenheit, angenommene Anrufe, etc...).

5.) Sonstiges
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Warum nicht 5 Sterne ? EINE Funktion fehlt mir - das Gerät kann keine Instant-Messages, also Sofortnachrichten/Textnachrichten verarbeiten. Fragen Sie mich nicht warum, wenn man sieht daß das Gerät eine Tastatur hat die OK ist, frage ich mich warum diese Funktion fehlt. Und der nervige Punkt hier ist, schreibt Ihnen jemand eine Nachricht so erhalten Sie diese überhaupt nicht - Sie sehen also nicht das Sie kontaktiert wurden. Ich hoffe das wird mit einer nachfolgenden Firmware gefixt, sollte kein Hexenwerk sein.
Mein Tip: Ich habe mir dann einen Account erstellt, der nur für das Gerät da ist (da dieses zukünftig immer online im Wohnzimmer stehen wird). In diesem Account habe ich nur Kontaktmöglichkeiten zugelassen, welche bereits mit mir verbunden sind. Zudem habe ich als Notiz hinzugefügt, das nur Audio/Video Anrufe erwünscht sind. Das sollte reichen und hilft Mißverständnissen vorzubeugen.

6.) Fazit
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Für meine Zwecke ein genau richtiges Gerät - Sie können Ihre Kids sehen wenn Sie auf Dienstreise sind (dort mache ich das von meinem PC aus, der über ein Headset/Webcam verfügt), meine Mutter kann meine Kids sehen (Asus zu Asus Verbindung) und die Bedienung ist Kinderleicht. Erinnert etwas an das iPhone, man kann mit der Hand durch die Kontakte "wischen" und einfach auswählen. Für den Preis finde ich es eine wunderbare Möglichkeit. Technik-Freaks fehlt ggf. etwas an Videoqualität und Funktionen wie Textnachrichten - aber das war nicht mein Ziel. Ich kann das Gerät empfehlen und würde es wieder kaufen - allerdings hoffe auch ich, daß ich 4-5 Jahren mein HDTV-Fernseher eine Cam hat und das alles selbst tut ;-) Mal sehen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2011 8:27 PM MEST


Wien wartet auf Dich!: "Peopleware" in deutscher Sprache. Der Faktor Mensch im DV-Management
Wien wartet auf Dich!: "Peopleware" in deutscher Sprache. Der Faktor Mensch im DV-Management
von Tom DeMarco
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wie die anderen DeMarco Bücher..., 28. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir Wien wartet auf Dich aus zwei Gründen gekauft:
1.) ALLES von Tom DeMarco was ich bisher gelesen habe ist sehr schön plastisch geschrieben, zeigt immer die Konsequenzen/Hintergründe zu den Handlungen auf und in Teilen (z.B. Bärentango) reißt es auch die Theorie (wie Risikomanagement) sehr schön an. Genau darum mag ich den Autor, es ist einfach geschrieben und kann damit eine Menge Leute begeistern, sowie sehr bildlich und einfach Inhalte nahebringen.
2.) Es erschien mir für den Bereich Unternehmen, Mitarbeiter und Menschen geeignet - es wird tlw. ja auch so beworben. Projekte also auch mit Teams, tlw. schwierigen Teams umsetzen, die Begeisterung wecken, die Unterstützung sichern. Kurzum, all das was man so gerne als "weiche/soft" Faktoren in einem Projekt beschreibt (Mensch, Team, Stimmung, Marketing, etc...).

Ich muss eines vorwegschicken und ggf. ist das von Interesse für andere Käufer. Ich habe als einziges Buch von Tom DeMarco bei "Wien wartet auf Dich" eine Ausgabe der ersten Auflage, was man an Design des Buches (vgl. Wien wartet auf Dich-Bild bei Amazon mit Bärentango-Bild, da erkennt man optisch schon Unterschiede) wie auch an der Schreibart merkt. Da wird noch von DV (Datenverarbeitung) gesprochen - das würde man heute so nicht mehr tun, ist nicht "trendy". Bei den anderen Büchern (z.B. Der Termin) wird entweder darauf gar nicht fixiert, weil es nicht wichtig ist oder zeitlose Ausdrücke verwendet werden; oder es sind aktuelle Ausdrücke. Ggf. verändert dies mein Urteil über das Buch, was sicherlich subjektiv ist - aber gut, was soll ich dagegen machen ?

Das Buch an sich ist ein typisches Tom DeMarco Buch - der Schreibstil ist zumeist locker geschrieben, wenngleich man sich bei allen DeMarco Büchern die auf Deutsch erschienen sind über die Übersetzung ärgert (es sind i.d.R. immer 20 Rechtschreibfehler/Übersetzungsfehler pro Buch drin, die einem auffallen - aber dem Inhalt keinen Abbruch tun). Schade ist, daß die "Soft-Faktoren" aus den Projekten leider nicht aufgegriffen und vertieft wurden (z.B. Teamentwicklung -> Teamuhr -> Normierungsphasen -> etc..). Zudem fehlen mir Themen wie Projektmarketing (wofür ist das gut und welche Erfahrungen hat der Autor damit gemacht), Lobbying und auch Konfliktmanagement im Projekt.

Wenn jemand "Der Faktor Mensch" im Projekt wirklich intressiert, so hat mir Schulz von Thun mehr gebracht (natürlich der Klassiker Miteinander Reden 1-3) wie z.B. das Buch "Miteinander reden. Kommunikationspsycho... für Führungskräfte: Miteinander reden: Praxis" wie hier bei Amazon gelistet. Für die inhaltlichen Themen (z.B. Projektmarketing) kann ich nur Patzak empfehlen (Projektmanagement: Leitfaden zum Management von Projekten, Projektportfolios und projektorientierten Unternehmen). Der Kollege ist zwar so emotional zu lesen wie das ägyptische Telefonbuch, aber als Nachschlagewerk zu Projektmanagement Themen ein Traum - also, nachschlagen und nicht durchlesen von A-Z.

Das ist das erste mal, daß ich ein DeMarco Buch nicht die Höchstnote geben kann - aber dafür reicht es diesmal nicht.


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