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Rezensionen verfasst von
Earshot At -. Magazin "(Earshot.at)"
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Titanic Mass
Titanic Mass
Preis: EUR 16,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic Metal Sensation, 26. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Titanic Mass (Audio CD)
Die Schweden DYNAZTY starteten 2007 ihre melodische Hard Rock-Band mit arschtretendem Sound. Heute, fast zehn Jahre später, entwickelte sich die Truppe über fünf Alben zum Melodic Heavy Metal-Kracher und liefern mit „Titanic Mass“ das Album zum längst überfälligen Durchbruch.

Dass die Schweden keine Newcomer sind, ist kaum zu überhören. Der energische Melodic Metal mit Power Metal-Anleihen macht von der ersten bis zur letzten Minute Spaß. Nicht nur aufgrund der Stimme von Nils Molin, erinnern die Nordmänner nicht selten an die Glanztaten von FIREWIND, denn DYNAZTY sind ebenso abwechslungs- und einfallsreich. Neben straighten Krachern wie „The Human Paradox“, der sich sofort zum Ohrwurm entwickelt oder dem flotten „Untamer Of Your Soul“ bieten die Herren auch Bombastisches im Titeltrack. Der düstere Unterton in den Keyboards schielt hingegen etwas in Richtung MASTERPLAN. Atmosphärisch stampfend macht „I Want To Live Forever“ mit viel Pathos auf sich aufmerksam, „Break Into The Wild“ lässt die rockigen Wurzeln durchschimmern und „Free Man's Anthem“ wird seinem Namen gerecht. Hymnischer Heavy Metal zum Mitsingen. Tiefgründig, verträumt, aber auch nochmal bombastisch verabschiedet uns „The Smoking Gun“ und lässt auf weitere Glanztaten dieser Entdeckung hoffen.

Sänger Molin liefert immer wieder überraschende Vocallines, packende Refrains und gefällt durch seine angenehme, leicht raue Stimme, die sich aber auch in so manch Höhe traut. Die Gitarristen Rob Love Magnussen und Mike Lavér überzeugen dafür mit ihrer verspielten Art. Egal ob melodische Leads, Soli oder Licks, die Jungs sprudeln nur so vor Energie.

„Titanic Mass“ hat elf großartige Hits im Genre des flotten Melodic Metal zu bieten, Schwächen sind keine zu finden und die Produktion von Peter Tägtgren, dem Mastermind von HYPOCRISY und PAIN gibt dem druckvollen und energischen Spiel der Schweden noch den letzten Kick. Fans der genannten Truppen, aber auch Freunde von SONATA ARCTICA, THUNDERSTONE oder den langsameren DRAGONFORCE können hier ihre große Freude haben.


High Noon (Digipak Edit.)
High Noon (Digipak Edit.)
Preis: EUR 17,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schweizer Power-Rock mit Heimkehrer, 2. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: High Noon (Digipak Edit.) (Audio CD)
Vor knapp zwei Jahren stand es nicht gut um die Schweizer Hard Rock Überflieger SHAKRA. Sänger John Pakresh gab nach vier Jahren und zwei Alben spontan seinen Rücktritt bekannt und Gitarrist und Bandgründer Tom Blunier war sich nicht mal sicher, ob er die Band überhaupt weiterführt. Doch jetzt die Erlösung – SHAKRA ziehen nach drei Jahren wieder mit einem neuen Album und Vorgänger Mark Fox wieder in den Kampf gegen GOTTHARD und KROKUS um den Hard Rock Thron in der Schweiz.

„High Noon“ ist dementsprechend auch durch und durch SHAKRA. Mark Fox, den man als letzten erwartet hätte, wieder als Sänger einzusteigen, wurde 2009 doch das berühmte Kriegsbeil ausgegraben, ist in Bestform, die Riffs sitzen, die Songs gehen ins Ohr, rocken und bieten alle wichtigen Facetten der Schweizer. Ob flotte Rocker wie der fiese Ohrwurm „Hello“, „Into Your Heart“ und „The Storm“, stampfende Hymnen der Marke „High Noon“ und „Stand Tall“ oder die waschechte Ballade „Life's What You Need“, SHAKRA-Fans können beruhigt sein und sich auf ein adäquates Album freuen. Auch die Mischung passt, denn es geht hier und da auch etwas tiefgründiger dank „Stand Tall“ oder auch locker flockig wie bei „Eye To Eye“ zur Sache. Große Experimente braucht man sich jedoch bei dieser Reunion nicht erwarten, denn die Schweizer haben sich bewusst auf ihre Stärken konzentriert und einfach ein echtes SHAKRA-Album geschrieben, das keinen Fan wirklich enttäuschen sollte.

„High Noon“ ist somit ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Hard Rock-Album made in Switzerland geworden, das alle Ansprüche an ein solches erfüllt und Fans aufatmen lässt, denn es hätte nicht viel gefehlt und SHAKRA wären in den ewigen Jagdgründen verschwunden.


The Astonishing
The Astonishing
Preis: EUR 17,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erneut im Theater der Träum, 2. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: The Astonishing (Audio CD)
Sehr geheimnisvoll gaben sich DREAM THEATER bei der Ankündigung ihres mittlerweile dreizehnten Studioalbums in drei Dekaden. Nur nach und nach veröffentlichten die New Yorker Progressive Metal-Könige Informationen zu „The Astonishing“, ein Doppelalbum mit oppulentem Konzept aus der Feder von Gitarrist John Petrucci.

Der Saitenmeister erschuf ine post-apokalyptische Welt, in der wieder eine Monarchie eingeführt wurde. Doch das von Maschinen betriebene Reich wird ganz und gar nicht geliebt und so hoffen die Bürger dieser Welt auf den Auserwählten, der sie aus dieser Lage befreit.

Eine interessante Idee, inspiriert von Game Of Thrones und The Hunger Games die uns Petrucci hier auftischt, doch können DREAM THEATER ihrem Namen nach dem nicht ganz so überzeugenden Vorgänger, den man schlicht „Dream Theater“ taufte, in gut 130 Minuten überzeugen?

„The Astonishing“ beginnt mit einer kurzen Soundkollage, die passend in diese futuristische Szenerie einführt, ehe mit „Dystopian Overture“ die ganze Band zeigen darf was sie drauf hat. Ein Instrumental, das man sofort als eines von DREAM THEATER erkennt und einige echte Schmankerl zu bieten hat. Bombastisch, drückend, virtuos und doch auch einprägsam zeigen sich hier die Instrumentalisten von ihrer besten Seite. Erst im folgenden „The Gift Of Music“ darf auch Frontmann James LaBrie mit einsteigen. Geboten wird ein wunderschöner Prog-Rocker mit gelungenem Drive und positivem Vibe. Die Vocal-Arbeit von LaBrie lädt zum Singen ein und die Rhythmik ist fast tanzbar ausgefallen. Der erste Hit auf „The Astonishing“ ist somit schon mal gefunden. Schon jetzt hört man das echte Orchester, die bombastischen Chöre und den organischen Sound der Band heraus. Keyboarder Jordan Rudess hat sich zudem extra einen Flügel und eine Hammond Orgel zugelegt um noch authentischer zu klingen, was auch absolut gelungen ist.

Damit noch mehr Story-Feeling aufkommen konnte, werden immer wieder Soundsamples und kurze Zwischenstücke eingebaut. Weitere Highlights sind sicher das melancholisch angehauchte „A Better Life“ mit seinem treibenden Refrain, die emotionale Ballade „When Your Time Has Come“, das dramatische „The X Aspect“ und das vorab veröffentlchte „Moment Of Betrayal“, das sich als ziemlich eingängige Nummer entpuppt. Aber auch die das aufgrund genialer Gesangsleistung und überraschenden Momenten „A New Beginning“ kann sich absolut hören lassen und dient wunderbar als Anspieltipp. Auch wenn vieles sehr schnell greifbar ist, haben DREAM THEATER natürlich nicht an Anspruch und Tiefe verloren und laden auch auf „The Astonishing“ zum Eintauchen, Erkunden und Entdecken ein. Um dem roten Faden noch etwas hervorzuheben, gibt es dennoch hier und da den einen oder anderen Reprise-Part.

DREAM THEATER haben mit „The Astonishing“ eine spannende und hochqualitative Herausforderung angenommen, die schnell in den Bann und auch in eine andere Welt zieht. Ausfälle sind hier keine zu finden und die progressive Seite der Band wurde perfekt ausgewogen, so dass Songs auf „The Astonishing“ auch einzeln und zwischendurch genossen werden können, was auch daran liegt, dass ausnahmsweise nur zwei Songs die 6-Minuten Marke knacken. Dennoch ist das dreizehnte Werk der Amis als Gesamtkunstwerk zu sehen, das einiges an Zeit und Geduld erfordert. Möchte man auf allerhöchstem Niveau jammern, kann man vielleicht anprangern, dass sich DREAM THEATER ebenso wie am Vorgänger nie wirklich aus ihrem Sound heraustrauen und den Härtefaktor eine ganz kleine Spur vernachlässigen, aber das hat auf Werken wie „A Dramatic Turn Of Events“ oder dem poppigen Ausreißer „Octavarium“ auch nur wenige gestört. Fans werden begeistert sein und DREAM THEATER die nächste verdiente Krone aufsetzen.


Nordic Union
Nordic Union
Preis: EUR 17,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Melodic Rock Schmankerl, 30. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Nordic Union (Audio CD)
Melodic Rock und AOR Liebhaber sowie Labelboss von Frontiers Records Serafino Perugino hat mal wieder seine Connections spielen lassen und zwei Größen des Melodic Rock zusammengebracht. Da hätten wir zum einen das dänische Gesangswunder Ronnie Atkins von den PRETTY MAIDS, der aktuell auch bei AVANTASIA glänzt. Und zum anderen den Songwriter und Gitarristen Erik Martensson, der zuletzt mit W.E.T. und ECLIPSE einige großartige Alben veröffentlichte. Gemeinsam sind sie mit Drummer Magnus Henriksson die NORDIC UNION und veröffentlichen aktuell ihr gleichnamiges Debüt.

Bei den Protagonisten ist schnell klar, in welche Richtung es gehen soll. Catchy Melodic Rock vollgepackt mit Hooks, Hymnen und Melodien ist das Grundrezept, das wunderbar funktioniert. Dabei haben es die beiden Herren geschafft, die PRETTY MAIDS und W.E.T. wunderbar zu kombinieren. Martensson haut starke Riffs und eingängige Melodien raus, während Ronnie stimmlich glänzt wie eh und je. Hymnen wie der 80s Rock Opener „The War Has Begun“, „21 Guns“ oder „When Death Is Calling“ lassen das Melodic Herz höher schlagen und gehen so schnell nicht mehr aus dem Ohr.

Obwohl das gesamte Material hochwertig tönt und keine Ausfälle zu finden sind, ist es schade, dass Martensson es nicht schafft, das Album abwechslungsreich genug zu gestalten um auf die volle Distanz zu punkten. Zu gleichförmig und Höhepunkt-arm entpuppt sich „Nordic Union“ dann leider doch. Alles bewegt sich im MidTempo Bereich und Experimente oder Ausreißer sucht man vergebens. Doch das war augenschleinlich vom Duo Martensson/Atkins beabsichtigt und so können Genrefans oder diejenigen die von Ronnies Stimme nicht genug bekommen können, definitiv zugreifen. Die NORDIC UNION ist auf jeden Fall ein interessantes sowie gelungenes Projekt.


Degradead (Digipak)
Degradead (Digipak)
Preis: EUR 16,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic/Modern Death Highlight, 30. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Degradead (Digipak) (Audio CD)
Mittlerweile gibt es in Göteborg bereits die zweite Generation an Melodic Death Metal Superstars. Auch wenn die Jungs von DEGRADEAD aus Stockholm stammen, gehören diese irgendwie dazu und holen mit ihrem selbstbetitelten Werk bereits zum fünften Schlag aus. Schon „Out Of Body Experience“ (2009), das sich stark an IN FLAMES' Meisterwerk “Reroute To Remain” orientierte, konnte mich vollends überzeugen. Auch die Nachfolger „A World Destroyer“ und „The Monster Within“, die eine gewisse Findungsphase der Band darstellen, konnten das hohe Niveau ziemlich halten.

Doch den Titel „Degradead“ haben die Schweden nun nicht zufällig gewählt, denn die Truppe rund um Stimmwunder Mikael Sehlin, der mitterweile auch in ENGEL von IN FLAMES Gitarrist Niclas Engelin brüllt und trällert, sind nun entgültig im perfekten Bandsound angelangt. Gewisse Ähnlichkeiten mit genannter Speerspitze aber auch AT THE GATES, DARK TRANQULLITY oder SOILWORK sind nicht abzustreiten, doch der Modern Melodic Death von DEGRADEAD ist definitiv als eigenständig und vor allem ideenreich zu bezeichnen. Der Opener „Afterlife“ verbindet zu Beginn mühelos die wichtigsten Trademarks der Truppe und geht verdammt gut ins Ohr. Die Stimmvielfalt sowie das dynamische Spiel der Band machen einfach Spaß. „Victimize“ geht im Anschluss schon direkter an die Sache und kommt demnach roher und brutaler daher. Ein heftiger thrashiger Banger, der live sicher gut abgeht. „A New Dawn“ könnte problemlos auch auf „Clayman“ (ja schon wieder IN FLAMES) passen, hat aber dennoch dank Mikaels gefühlvollen Vocallines einen ganz eigenen Charakter und bietet sich als erste Single an. Dafür zieht man im Anschluss das Tempo bewusst wieder an und schießt in „Morphosis“ nicht nur cool groovende Rhythmik raus, sondern bietet auch erneut grandioses Gitarrenspiel. Dafür zeichnen sich Michael Bärzén, der kürzlich auch bei SONIC SYNDICATE eingestiegen ist und David Szücs verantworlich. Die Jungs sind ein eingespieltes Team und verstehen ihre Sechssaiter einfach. Egal ob Riff, Lead, Rhythmus oder Solo; alles ist eine wahre Ohrenfreude. Dazu gesellt sich erneut ein hymnischer Refrain, der schnell zum Ohrwurm mutiert. Weitere Highlights sind sicher das treibende „Dark Veil“, das erneut durch grandiose Gesangsarbeit sowie einen gelungenen Akustik-Einstieg besticht, sowie das hochmelodische „Neglected“. Erneut ist hier die Gitarrenarbeit der beiden Schweden zu loben, während „Killing Game“ den wohl vielseitigsten Song zum Schluss des Albums darstellt. Ein heftiger Brocken, der etwas Zeit braucht und in Sachen Dynamik und Intensität nochmal einen drauf setzt.

Generell gibt es auf „Degradead“ aber keine Schwachstelle zu finden. DEGREADED befinden sich definitiv auf der Überholspur und sollten den Schwung dieses Albums nun hoffentlich nutzen können um endlich verdienterweise mit den Vorreitern des Genres auf eine Ebene zu gelangen. Das fünfte Album der Schweden ist das reifste, kompakteste und somit auch stärkste Werk der fünf Herren aus Stockholm.


Earthbound
Earthbound
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brutal und eingängig, 30. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Earthbound (Audio CD)
Die Briten BURY TOMORROW liefern mit „Earthbound“ ihr viertes Werk und sprechen nicht nur vom kompaktesten, sondern auch besten Album ihrer Karriere. Die Vorgänger „Portraits“ (2009), „The Union Of Crowns“ (2012) und „Runes“ (2015) werden als eine Art Trilogie bezeichnet, während man mit „Earthbound“ nun einen Schritt weitergehen will.

Ob man wirklich den großen Schritt nach vorne gemacht hat, ist schwer zu sagen, denn das Album hat die bekannten Trademarks der Band, die eigentlich aus dem Metalcore stammt, aber sich nicht recht in die dazugehörige Schublade pressen lässt. Irgendwo zwischen Modern Metal und Post-Hardcore fühlen sich die Jungs aus Southampton schon eher wohl.

Auch wenn „The Eternal“ brutal und mit rauen HC-Shouts startet, gehen BURY TOMORROW durchaus gerne Kompromisse ein. Das wird schon im gedrosselten und hochmelodischen Refrain, der gut ins Ohr geht klar. Metalcore-Puristen werden hier schon schreiend davonlaufen, wer jedoch auf Eingängigkeit und Melodien steht, der hat hier seine große Freude. Die Mischung aus brutalen Core-Elementen und den einprägsamen Parts funktioniert wunderbar und so kommt mit „Last Light“ auch gleich der erste Hit. Die zweistimmige Arbeit von Frontmann Daniel Winter Bates und Gitarrist Jason Cameron sorgt hier für die großen Momente. Die Songs sind allesamt wie erwähnt sehr kompakt und prägnant ausgefallen, so dass das Material schnell zündet, aber dennoch genügend Tiefe bietet um auch überdauern zu können. Über die 4-Minuten-Grenze schafft es nur „Cemetery“, das im Chorus auf Dramatik setzt und intensive Gitarrenmelodien bietet. Wer es etwas heftiger mag, der wird den flotten Drive von „301“ mögen und die SEPULTURA-artigen Shouts in „Bloodline“ ebenso begrüßen. Dass BURY TOMORROW schnell zum Punkt kommen hat jedoch den Nachteil, dass man nach etwas mehr als einer halben Stunde bereits durch das Material durch ist.

BURY TOMORROW machen ihre Sache richtig gut und überraschen mit einer ausgewogenen Mischung aus Härte und Melodie. Das Wechselspiel sowie die dazugehörigen Übergänge sitzen. Ausfälle findet man keine, doch die Hitdichte könnte auch etwas höher sein. Fans der Band werden aber definitiv von „Earthbound“ nicht enttäuscht sein.


Codex Atlanticus (Limited First Edition)
Codex Atlanticus (Limited First Edition)
Preis: EUR 18,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schritt zurück und zwei nach vor, 30. Januar 2016
Die Tiroler Power / Symphonic Metaller SERENITY hatten ja immer wieder Hochs und Tiefs, vor allem was das LineUp betrifft. Dennoch schafften es die Herren rund um Gesangstalent Georg Neuhauser stets starke Alben abzuliefern. Auch wenn „Death & Legacy“ und „War Of Ages“ einige Kracher zu bieten hatten, konnte man meiner Meinung nach nie wirklich an das grandiose „Fallen Sanctuary“ anschließen. Teils zu verwässert, verworren oder schlicht zu bombastisch präsentierte man sich in den letzten Jahren. Die Trennung von Sängerin Clementine Delauney war sicher nicht die schlechteste Entscheidung, klingt das nunmehr fünfte Werk „Codex Atlanticus“ endlich wieder heavy, knackig und direkt wie schon lange nicht mehr ohne aber die gewohnten Symphonic-Trademarks zu vernachlässigen.

Nach einem kurzen Intro beginnen die Tiroler stark mit dem flotten Kracher „Follow Me“. Zwar gibt es anfangs kurzes Piano-Geklimper, doch bald steigen heavy Riffs sowie melodische Keyboards und die nötige Prise Pomp mit ein. Georg zeigt sich stark und sicher wie eh und je, während verspielte Elemente dem Song die Krone aufsetzten. Außerdem möchte man bereits bei der Bridge mitträllern, während der Chorus einen dann förmlich dazu zwingt.

Aber auch dieses Mal hat man sich nicht nur in der Musik einiges einfallen lassen, auch konzeptionell wird es erneut spannend. Im Mittelpunkt steht der geniale Erfinder, aber auch umstrittene der Sodomie angeklagte Leonardo DaVinci sowie Verschwörungstheorien und Illuminaten im Mittelpunkt. Ein spannendes Thema bei dem sich SERENITY austoben konnten. „Sprouts Of Terror“ startet furios und überrascht zu Beginn gleich mit einem gelungenen Gesangsbeitrag von Bassist von Fabio D'Amore. Ein schöner Ohrwurm bei dem Erinnerungen an die Anfangstage und SONATA ARCTICA aufkommen. „Iniquity“ ist dafür gespickt mit den neueren Trademarks der Tiroler und zeigt den Hang zur Filmmusik sowie eine bombastische Melodieverliebheit, die nur wenige Bands hinbekommen. Ruhiger aber nicht weniger intensiv geht es in „Reason“ zu, während Georg in der waschechten Ballade „My Final Chapter“ für Herzschmerz sorgt. Dafür lässt „Caught In Myth“ mit orientalischen Elementen alte KAMELOT-Vergleiche wieder aufleben. Aber auch wenn SERENITY immer mal wieder solche Vergleiche erdulden mussten, haben die Österreicher schon seit Anbeginn ihren eigenen Stil geprägt und führen dies auch konsequent weiter und können derlei auf jeden Fall mehr als Kompliment denn sonst was sehen. So kann man bei „Fate Of Light“ stolz alte AVANTASIA erwähnen, während „The Perfect Woman“ MEAT LOAF-Dimensionen annimmt und zeigt, dass SERENITY auch nach dem Rauswurf von Clementine mit Gastvocals von Amanda Somerville (TRILLIUM, AVANTASIA) nicht komplett auf weibliche Vocals verzichten wollen. Zum Schluss wird es mit „Spirit In The Flesh“ nochmal heavier und ein weitere Beitrag von Fabio sorgt für Aufmerksamkeit, ehe man mit „The Order“ das Album nochmal mit Bombast füllt und mehr als würdig abschließt.

SERENITY haben die Mischung aus knackigem Power Metal und bombastischem Symphonic Metal nun wirklich perfektioniert und liefern mit „Codex Atlanticus“ ihr vielleicht bestes Album der Bandgeschichte ab. Ausfälle sucht man bei diesem perfekt durcharrangierten Hitfeuerwerk vergebens. Außerdem ist Georg Neuhauser am Gesang nach wie vor ungeschlagen das Beste was unser Land im dem Genre jemals hervorgebracht hat.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 16, 2016 8:32 PM MEST


Ghostlights
Ghostlights
Preis: EUR 22,82

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder in alter Stärke, 30. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Ghostlights (Audio CD)
Unzählige Male hat EDGUY-Boss Tobias Sammet bereits gemeint, er lege seine Metal Oper AVANTASIA zu den Akten. Erfolg und Verkaufszahlen zeigten aber klarerweise, dass er das gar nicht ernst meinen kann. Beim letzten Release „The Mystery Of Time“ wurde bei mir trotz des kommerziell größten Erfolgs seiner Karriere das Gefühl breit, dass er seine Ansage doch besser in die Tat umsetzen sollte. Nicht, dass das sechste Werk dieses Mammut-Projekts technisch schlechter gewesen sei, doch an die vorherigen Glanztaten, geschweige denn an die ersten beiden Alben „The Metal Opera Pt. I + II“ kam man beim besten Willen nicht ran. Nicht nur, dass das Material irgendwie nach bekannten EDGUY Songs nur halt mit mehr Sängern klang, irgendwo kam die geliebte Oper einfach zu kurz.

Doch Tobi hat sich offensichtlich die Kritik zu Herzen genommen und nicht wie zuerst vermutet ein „The Mystery Of Time Pt. II“ gemacht, sondern AVANTASIA nochmal überdacht und jetzt mit „Ghostlights“ nicht nur das abwechslungsreichste, sondern vielleicht auch beste Werk seit eben den genannten Referenzwerken eingespielt.

Doppelt überraschend kam für mich diese Erkenntnis, weil die Vorabsingle „Mystery Of A Blood Red Rose“, mit der der Herr nun auch zum ESC Vorentscheid geht, wie eine MEAT LOAF Schnulze mit Stromgitarren klingt und mich so gar nicht berühren konnte. Sammet arbeitet sich komplett alleine durch den Opener und kann einfach keine Akzente setzen. Stimmlich stark, die Melodien sind interessant, aber wer AVANTASIA kennt, weiß, dass das maximal eine B-Seite sein kann.

Aber AVANTASIA lebt natürlich auch von seinen prominenten Gästen und die können sich dieses Mal wieder absolut sehen und hören lassen. Und auch wenn nicht jeder Song vollends zündet, so sind es einfach die gewissen Momente, die zählen. Man höre sich einfach mal einen Geoff Tate (Ex-QUEENSRYCHE), der mal eben die beste Leistung seit 15 Jahren abgibt auf „Seduction Of Decay“ oder einen Michael Kiske, der einst dem Metal abschwörte, nun aber tönt wie in den 80ern bei HELLOWEEN auf „Ghostlights“ und „Unchain The Light“ an. Jorn Lande (Ex-MASTERPLAN) ist sowieso zu jeder Sekunde über jeden Zweifel erhaben und sorgt wie die beiden anderen genannten Herren mehrmals für Gänsehaut, vor allem gut beim ruhigen DIO-Tribut „Lucifer“ nachzuhören. Der Überraschungsgast schlechthin ist aber wohl TWISTED SISTER Rocker Dee Snider, der nach ALICE COOPER und Jon Oliva einen wirklich düsteren, bösen Part übernehmen darf und Seiten aufzieht, die man zuvor noch nie von ihm zu Gehör bekam. Dementsprechend erinnert sein Song „The Haunting“ vom Feeling her stark an „The Puppet Master“ und „Death Is Just A Feeling“. Da können Namen wie Ronnie Atkins (PRETTY MAIDS) oder Robert Mason (WARRANT) trotz starker Gesangsleistung fast etwas untergehen.

Doch nun etwas mehr zur Musik. Neben dem schwächelnden Opener, sind auch der EDGUY-artige Song „Lucifer“ sowie das abschließende „A Restless Heart And Obsidian Skie“, das man auch getrost „The Story Ain't Over 2“ hätte nennen können, keine großartigen Highlights. Aber wie gesagt, „Gostlights“ lebt von der Abwechslung und nutzt den Überraschungsmoment. Wenn einem der Titeltrack mit Doublebass-Geballer für das Felix Bohnke (EDGUY) zuständig ist, um die Ohren fliegt und ein Kiske in schwindelnde Höhen aufsteigt, dann klappt einem schon mal die Kinnlade runter. Hätte auch auf einem frühen Album von EDGUY oder AVANTASIA Platz gefunden. Der 12-Minüter „Let The Storm Descend Upon You“ ist eine der typischeren Nummern, wird aber zu keiner Sekunde langweilig, „Master Of The Pendulum“ macht trotz seiner enormen Nähe zu NIGHTWISH, was natürlich auch an Gastsänger „Marco Hietala“ liegt, richtig Spaß und „Draconian Love“ entpuppt sich als Geheimtipp. Der Song fängt mit Gothic-Piano an und ein Stimme, die man im ersten Moment zu HIM oder END OF GREEN zuordnen würde ertönt. Doch weit gefehlt, hier agiert Herbie Langhans (SINBREED, Ex-SEVENTH AVENUE) wie man ihn noch nie zuvor gehört hat.

Aber egal, wie anders AVANTASIA auf diesem Album oft klingen, spätestens bei den mehrstimmigen Chören im Refrain, fühlt man sich wieder wie zu Hause und freut sich über zahlreiche Ohrwürmer und Hits. Hinzu kommt noch, dass Bruce Kulick (Ex-KISS) einigen Songs einen unvergleichlichen Stempel aufdrückt und in Sachen Riffing Hartmann und Paeth unterstützt.

Tobias Sammet hat das unmöglich scheinende geschafft und wirklich alle Stärken dieses einzigartigen Projekts auf ein Album fokussieren können. Der eine oder andere Song mag nicht ganz den Glanz der großen Hits auf dem Album erreichen und auf die Ballade „Isle Of Evermore“ mit Sharon den Adel (WITHIN TEMPTATION) könnte man wohl komplett verzichten, doch darüber lässt sich auch hinwegsehen. „Ghostlights“ zeigt endlich wieder wie ein AVANTASIA Album eigentlich zu klingen hat.


Got Your Six (Standard CD)
Got Your Six (Standard CD)
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In-your-face Ohrwürmer am laufenden Band, 27. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Got Your Six (Standard CD) (Audio CD)
In zehn Jahren, sechs Alben (einige davon mit Gold ausgezeichnet) legten FIVE FINGER DEATH PUNCH aus Las Vegas eine Traum Karriere hin und überzeugten mit fantastischen Live-Performances. Zwar eroberten die Herren aus den Staaten erst kürzlich Europa, zu Hause sind sie aber schon mehr als Superstars und das trotz ihres verdammt heavy tönenden Sounds. „Got Your Six“ ist wie der Titel bereits verrät, das nunmehr sechste Werk der groovenden Metaller und erscheint nur knapp zwei Jahre nach dem grandiosen Doppel-Album „The Wrong Side Of Heaven & The Righteous Side Of Hell“ – die Erwartungen sind natürlich enorm.

Die erste Single „Jeckyll & Hyde“ zeigt eine komplett neue, aber starke Seite der Band, brauchte zwar etwas um richtig zu zünden, schlug dann aber voll und auf ganzer Linie ein. Die Spannung stieg vorab also nochmal ins Unermessliche. Der reguläre Opener und Titeltrack hingegen kommt sehr traditionell daher und ist ein Kracher á la „Here To Die“ oder „Under And Over It“, kommt mit seinem brachialen Groove sogar komplett ohne cleanen Gesang aus. Melodien und Hooklines gibt es aber natürlich zu Hauf. Dennoch merkt man, dass der 5 Finger Todesschlag die Songs erneut für die Bühne konzipiert hat. „Wash It All Away“ kontrastiert wunderbar und zeigt die hymnisch-eingängige Seite von Gitarrist Zoltan Bathory und seinen Jungs auf. Die Drums von Jeremy Spencer sind eingängig mit leicht poppiger Rhythmik, während Chris Kael erneut groovt ohne Ende, ehe man im unverschämt eindringlichen Refrain coole Leads von Jason Hook um die Ohren geballert bekommt. Doch über allem thront Ivan Moodys einzigartiges Organ das schnell zum Mitsingen animiert, doch er lässt sich auch hier nicht den einen oder anderen Shout nehmen.

Ein weiterer Kracher ist definitiv das geniale „No Sudden Movement“, das den brutalsten Song der eigentlich, obwohl es nur eine waschechte Ballade gibt, etwas softer als zuletzt ausgefallenen Platte und zaubert mit seinen „klick-klack reload“ Shouts einen Grinser ins Gesicht. Das Teil wird live sowas von knallen. „Hell To Pay“ geht wieder verdammt gut ins Ohr und könnte als typische Mitsing-Single gewertet werden, während „Question Everything“ sich dank Synthies und verträumten Melodien sowie poppigem Unterton als experimentellstes Stück herausstellt. Gelungen, aber sicher nicht jedermanns Sache. Zum Schluss ist das flotte Groove-Monster You're Not My Kind“ noch ein verspäteter Hit, der das Album würdig abschließt.

So stark die erwähnten Songs auch sind, hat sich leider erneut etwas schwächeres Material eingeschlichen. Doch wenn man bedenkt, was die Herren für einen überdurchschnittlich starken Backkatalog im Rücken hat, ist das Jammern auf höchstem Nivaeu. Doch die Ballade „Digging My Own Grave“ will anscheinend in die Fußstapfen von „Far From Home“ oder „Walk Away“ steigen, schafft dies aber nicht ganz. „Boots And Blood“ ist etwas zu einfach und ideenlos ausgefallen und „My Nemesis“ tönt etwas zu verwässert und will einfach nicht zünden. Das Doublesbass-Groove Monster „Meet My Maker“ und das dynamische „Ain't My Last Dance“ haben hingegen etwas mehr zu bieten. Außerdem habe ich das erste Mal bei einer Platte der Band das Gefühl, dies oder jenes bereits gehört zu haben.

Zu guter Letzt gibt es noch drei Bonustracks: Den versteckten Hit „You're Not My Kind“, während „This Is My War“ gut und gerne aus alten Aufnahmesessions der ersten beiden Alben stammen könnte und „I Apologize“ geht als Powerballade vollends in Ordnung und zeigt, dass auch das Bonusmaterial der Band easy mithalten kann. Lustig auch noch der Hidden Track bei dem erklärt wird, wo der merkwürdige Gesangseffekt von Ivan zu Beginn herkommt – die Aufnahme stammt nämlich von Jason Hooks Mobilbox und wurde 1:1 übernommen.

5FDP werden den enorm hohen Erwartungen nicht ganz gerecht, liefern mit „Got Your Six“ dennoch ein gelungenes Album, das sich in der unglaublich starken Diskografie irgendwo im Mittelfeld ansiedelt.


Testosterone
Testosterone
Preis: EUR 12,97

5.0 von 5 Sternen Wieviel Testosteron verträgt ein Album?, 27. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Testosterone (Audio CD)
Die Entwicklung der Schwedischen Metaller MUSTASCH ist enorm, starteten die Herren doch um die Jahrtausendwende mit starkem, aber sehr typischem Stoner Rock auf „Above All“ (2002) und „Rat Safari“ (2002). Nach und nach kamen aber immer mehr moderne Elemente und Experimente hinzu, wodurch Hits wie „Double Nature“, „Black City“ „Damn It's Dark“ oder „Bring Me Everyone“ das gewisse Etwas bekamen. Spätestens seit „Thank You For The Demon“ ist von den Anfängen nur noch rudimentär etwas zu spüren, doch die Entwicklung von MUSTASCH hat definitiv funktioniert, denn die Schweden sind heute stärker denn je und gehören zu den unterbewertetsten Bands ihres Fachs.

Und so ist es auch nicht überraschend, dass das achte Werk von Ralf Gyllenhammar und seinen Jungs ein weiteres Meisterstück darstellt. Der Fronter gab vor einiger Zeit zu Protokoll, dass die meisten seiner Texte auf die eine oder andere Weise autobiografisch sind und so beleuchtet er mit „Testosterone“ sein „...manhood, dignity and tenderness“. Das Album startet mit der hochmelodischen Hymne „Yara's Song“ bereits sehr emotional und persönlich und schließt somit recht gut an den Titeltrack des Vorgängers an. Zwar gibt es mit „Breaking Up With Disaster“ oder „Down To Earth“ wieder straighte Kracher, die noch am ehesten an die Anfangstage der Schnauzbärte erinnern, doch MUSTASCH gehen konsequent ihren Weg und bieten so manch Überraschung. Dazu gehört auf jeden Fall das frühe Highlight „The Rider“, eine ruhige von von Western inspirierte Nummer, die schnell unter die Haut geht, mit weiblichen Backings (Johanna Strömblad Jonasson)auftrumpft und Ralf in Bestform zeigt. Im Anschluss liefern die Jungs mit „Down To Earth“ einen wahren Partykracher, der womöglich den flottesten Song der Bandgeschichte darstellt. „The Hunter“ tritt das Erbe von düsteren Stampfern wie „Bring Me Everyone“ oder „I Hunt Alone“ an und gefällt mit gelungenen Piano-Einschüben, ehe „Dreamers“ mit seiner verträumten, psychedelischen Art ganz neue Seiten aufzeigt.

Die Single „Be Like A Man“, das durch starke Rhythmik und eindringliche Riffs besticht, sollte hinreichend bekannt sein, während „Someone“ wieder emotionaler wird und anfangs als Halbballade zum Schwelgen einlädt, dennoch tönt Mister Gyllenhammar dem Albumtitel entsprechend männlich und kraftvoll. Für den Schluss heben sich MUSTASCH mit dem Titeltrack noch einen weiteren Hit auf. Schrammelriffs und hymnischer Gesang machen es zu Beginn verdammt spannend, ehe der Song in einem Drum-Riff Gewitter explodiert und zum Mitbrüllen einlädt. Eine Live-Granate bei der Moshpits vorprogrammiert sind.

Vielleicht mögen „Dreamers“ und „Someone“ qualitativ ein klein wenig abfallen, aber die Hitdichte auf „Testosterone“ ist so enorm, dass sogar Suchtpotential herrscht. MUSTASCH haben mit diesem Album mühelos die hohen Erwartungen nach den letzten beiden Krachern erfüllt und bereichern die Musiklandschaft mit ihrem einzigartigen und abwechslungsreichen Sound. Reinhören dürfen trotz all der Männlichkeit aber auch Frauen.


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