Profil für Earshot At -. Magazin > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Earshot At -. ...
Top-Rezensenten Rang: 1.633
Hilfreiche Bewertungen: 855

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Earshot At -. Magazin "(Earshot.at)"
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
20/20 (Special Edition)
20/20 (Special Edition)
Preis: EUR 11,98

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kult Pop rockt!, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Special Edition) (Audio CD)
Bereits seit 1977 sind die Prog Pop-Rocker von SAGA schon in der Weltgeschichte unterwegs. Nach so einer langen Zeit im Musikgeschäft ist aber leider nicht nur die Liste der Diskografie sehr lang, sondern auch die, der ehemaligen Mitglieder. Doch Fans der ersten Stunde können sich freuen, denn nach vier Jahren Abstinenz ist Original-Sänger Michael Sadler, der doch von Anfang an Markenzeichen der Truppe war, wieder mit an Bord. Mit „20/20“ veröffentlicht SAGA nun das, wie der Titel schon verrät, zwanzigste Studio-Album und bietet so manch Überraschung.

Dank der eingängigen Melodien und der markanten Stimme von Michael erkennt man auch das Jubiläumsalbum sehr schnell als eines von SAGA, jedoch merkt man bald, dass trotz vielen bekannten Trademarks wie den eben erwähnten Melodien, den progressiven Arrangements und den poppigen Synthies, ein paar Neuerungen im Sound zu finden sind. Markant ist nämlich der Härtegrad, der noch nie so hoch war wie beispielsweise beim treibenden „Six Feet Under“, dem dynamischen „Spin It Again“ oder „Show And Tell“, die allesamt richtig pratende Rock-Gitarren spendiert bekommen haben. Ganz im Gegensatz dazu stehen aber natürlich 80er Pop-Rock Songs wie der eingängige Hit „Anywhere You Wanna Go“, das verträumte „Another Day Out Of Sight“ oder die Prog-Ballade „Lost For Words“, das etwas an DREAM THEATER erinnert, da hier die Gitarren eher eine zweitrangige Rolle spielen. Durch diesen Kontrast entsteht eine gewisse Dynamik auf „20/20“ und somit ist auch für genügend Abwechslung gesorgt. Dank gewisser Prog-Arrangements gibt es auf diesem Werk auch so einiges zu entdecken. Gerade so manch Klavierpassage oder Akustik-Zwischenspiel gilt es zu erkunden und genießen.

SAGA werden mit „20/20“ sicher keinen Fan enttäuschen, da man alles, was man von der Band erwartet geboten bekommt, aber auch so manch Überraschung erwartet den Hörer. Die Kult-Truppe aus Kanada hat es jedenfalls auch im Jahr 2012 noch drauf.


XXX (Ltd.Digipak+Dvd)
XXX (Ltd.Digipak+Dvd)
Preis: EUR 18,49

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Supergroup der Supergroups, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: XXX (Ltd.Digipak+Dvd) (Audio CD)
Die wohl dienstälteste Supergroup ASIA ist seit 2006 wieder im Original LineUp. Mit Geoff Downes (YES, ICON), John Wetton (KING CRIMSON, URIAH HEEP), Steve Howe (YES) und Carl Palmer (THREE) kann man wirklich von Legenden der Rockmusik sprechen. Aber auch die ehemaligen Mitglieder können sich hören lassen. Da waren schon Musiker von THIN LIZZY, AC/DC, SAGA und EMERSON LAKE & PALMER tätig, somit ist der Titel Supergroup mehr als gerechtfertigt. Nun sind die Herren von ASIA, die 1981 gegründet wurde, aber schon wieder seit einigen Jahren zusammen und liefern regelmäßig gute Alben ab. Mit „XXX“ liefert man das dreizehnte Album der Bandgeschichte und bewegt sich wieder irgendwo zwischen Hard Rock, Melodic Rock und AOR.

ASIA klingen auf „XXX“ stark nach den 90ern und man hört in jedem Ton, dass die Band durchgehend aus bereits älteren Herren die ihr Handwerk verstehen, besteht. „Tomorrow The World“ beispielsweise bietet alles was der Melodic Rock Fan braucht. Ein wunderschönes, aber auch melancholisch anmutendes Keyboardintro, tolle treibende Rhythmik, eingängige Melodien und ein JOhn Wetton, der mit seiner angenehmen, leicht rauen Stimme sich sehr schnell im Ohr festsetzt. Der Song macht richtig süchtig und auch das etwas poppigere „Bury Me In Willow“ gefällt auf Anhieb und entwickelt sich nach nur wenigen Durchläufen zum Hit, der den 90ern entstammen könnte. Dabei kommen mir Rhythmik und Melodie im Refrain so verdammt vertraut vor. Leider können aber nicht alle Tracks dieses Niveau halten. Aber so manch starken Song findet man schon noch. „Faithful“ braucht zwar etwas um in Fahrt zu kommen, doch der ruhige Rocker hat seine Momente und der Gitarrenrocker „No Religion“ macht richtig Stimmung. Auch wenn Steve Howe hier mit seiner Gitarrenarbeit klar dominiert, ist auf „XXX“ das Keyboard doch klar in den Vordergrund gestellt. Das merkt man auch bei dem etwas an THE POLICE erinnernden Song „I Know How You Feel“. Im Endeffekt bekommen aber alle Musiker ihre Chance sich zu beweisen und genügend Freiraum um ihr Spiel zu entfalten. „Ghost Of A Chance“ hat nämlich zum Schluss auch noch richtig geniale Instrumentalpassagen zum Träumen, während bei „Judas“ die Gitarren nochmal etwas mehr braten dürfen.

ASIA sind vier wirklich talentierte Musiker, die auf „XXX“ nichts beweisen wollen, aber dennoch mühelos zeigen, dass sie zu den ganz großen des Genres gehören. Große Überraschungen erwartet den Fan der Band nicht, dafür aber großartiges Songmaterial.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 10, 2012 8:51 AM CET


Nine
Nine
Preis: EUR 20,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prog Metal Geheimtipp, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Nine (Audio CD)
Die Norweger CIRCUS MAXIMUS liefern schon seit 2000 großartigen Progressive Metal ab. Das ist zwar nur eine Mutmaßung, aber wenn die vorangegangenen Alben und Demos auch nur annähernd so gut waren wie das aktuelle Werk „Nine“ – und daran habe ich auch keine Zweifel - dann sehe ich das schon als kleine Bildungslücke, dass ich die Band erst mit diesem Werk für mich entdecken konnte.

Zwar bieten CIRUCS MAXIMUS in erster Linie traditionellen Progressive Metal so wie man ihn von Genregrößen wie DREAM THEATER oder SYMPHONY X kennt, jedoch dürfen die Norweger ohne Bedenken behaupten, dass sie ihren ganz eigenen Sound haben und dabei auch noch extrem vielseitig agieren. Die zwei genannten amerikanischen Legenden kommen gleich im überlangen Opener „Architect Of Fortune“ in Sachen Riffing und Keyboardmelodien vor, aber wie bereits erwähnt hat die Band und so auch dieser schöne Song seine ganz eigene Note. Man beginnt ruhig, verträumt, aber spannend. Ein kurzes härteres Intermezzo und dann übernehmen wieder die schönen Keyboardmelodien und virtuoses Drumming. Sänger Michael Erikson überzeugt mit seiner angenehmen Stimme auf Anhieb. Es dauert zwar ein paar Durchläufe, aber der Song geht sehr schön ins Ohr und natürlich gibt es noch einiges mehr zu entdecken. „Namaste“ beginnt um ein gutes Stück härter und hat wie der Titel erwarten lässt einen leicht orientalischen Touch in Sachen Rhythmik. Gesang und Riffing klingen leicht industriell und auch hier schimmert DREAM THEATER, wenn auch etwas rockiger, durch. Dafür gibt es aber im treibenden Refrain noch eine Spur von alten MERCENARY zu hören. Hochmelodisch und extrem eingängig präsentiert sich dann das wunderschöne „Game Of Life“ und „Reach Within“ hat auf seine verträumte Art sogar eine gewisse Radiotauglichkeit, was in diesem Fall aber überhaupt nicht negativ gemeint ist. So einen Sommerhit wünscht man sich als Rockbegeisterter Fan öfter.

Etwas härter geht es wieder bei „I Am“ zur Sache und hier kommen auch ein paar Keyboardfrickeleien vor, jedoch vermeiden CIRCUS MAXIMUS bewusst ausufernde Soli und konzentrieren sich viel mehr auf Melodien und eine positive Atmosphäre, die eigentlich immer vorherrscht. Und noch einen Zacken härter wird es bei „Used“ und dem erneut sehr eingängigen „The One“, während „Burn After Reading“ mit akustischen Gitarren im Intro wieder etwas den Wind aus den Segeln holt. Der 9-Minüter hat auch so manch Überraschung und erzeugt sogar eine gewisse epische Atmosphäre. Zum Abschluss kann auch der dritte überlange Track „Last Goodbye“ auf voller Länge überzeugen. Viele Tempiwechsel, verschiedene Stimmungen und Härtegrade machen diesen Song extrem spannend und zeigen, dass sich die Norweger vor der amerikanischen Konkurrenz keineswegs verstecken müssen.

Wer auf die genannten Bands und auf schöne Melodien steht, der kann mit CIRCUS MAXIMUS definitiv nichts falsch machen. Auf „Nine“ gibts es zwar viele bekannte Elemente des Genres, dafür aber auch wirklich viel zu entdecken. Hoffentlich dürfen die Herren bald ganz oben mitspielen, denn verdient hätten sie es sich.


Under My Skin (a Fine Selection of Doro Classics)
Under My Skin (a Fine Selection of Doro Classics)
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Frauenpower über Dekaden, 13. September 2012
Doro Pesch ist und bleibt die unumstrittene Metal-Queen. Während die Dame nun bei Nuclear Blast verweilt und in Kürze eine EP gefolgt vom zwölften Studioalbum veröffentlicht, schiebt ihr altes Label AFM Records nochmal ein BestOf unter die Leute. Wer sich mit der Dame und ihrem Schaffen als DORO und WARLOCK vor dem genannten Album noch eingehend beschäftigen möchte, der kann dies nun eben mit „Under My Skin (A Fine Selection Of Doro Classics)" tun. Es gibt zwar schon einige Kompilationen, aber das letzte richtige BestOf liegt auch schon wieder einige Jahre zurück und somit ist dieses Doppel-Album ein guter Einstieg in die Musik von DORO.

Dem Label ist eine wirklich abwechslungsreiche Zusammenstellung an Songs gelungen. Angefangen von der 2007er Version von „All We Are“ und neuen Krachern wie „Night Of The Warlock“ über Klassiker wie „Angel Of The Dark“, „Love Me In Black“ und „Rare Diamonds“ bis hin zu den WARLOCK Urgesteinen „Für Immer“ oder dem sowieso genialen „I Rule The Ruins“. Hier merkt man auch schön die Entwicklung von DORO über die Jahrzehnte. Denn neben klassischen Heavy Metal Tracks gibt es auch so manch schöne Ballade wie „Walking With The Angels“, welche mit Tarja Turunen (Ex-NIGHTWISH) aufgenommen wurde. Weitere Gäste gibt es ja bekanntlich unter anderen mit Angela Gossow (ARCH ENEMY), Sabina Classen (HOLY MOSES), Liv Kristine (LEAVES EYES), die Rockröhre DORO für „Celebrate“ versammelte. Die Metal Elite der Damen in einem Song vereint. Sehr gelungen und sollte in keiner Sammlung fehlen. Erwähnenswert natürlich auch der JUDAS PRIEST Klassiker „Breaking The Law“, der mit akustischem Intro auch schon in so manch Live-Set fand.

Der Fan des klassischen Heavy Metal kann mit DORO sowieso nicht viel falsch machen. Die mittlerweile 48-jährige Rockerbraut beweist schon seit Dekade, dass auch Frauen etwas in der Szene mitzureden haben. „Under My Skin“ ist somit eine gelungene Zusammenstellung für Sammler und Quereinsteiger.


New Breed of Godz
New Breed of Godz
Preis: EUR 12,98

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die amerikanischen JUDAS PRIEST, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: New Breed of Godz (Audio CD)
In den 80ern waren MALICE, obwohl sie als JUDAS PRIEST Klon abgestempelt wurden und diesen Einfluss auch nie abstritten, als ganz große Nummer gehandelt. Nach zwei Alben und einer EP zerbrach die Band aber. Bereits seit 2006 tummeln sich die Amerikaner nun wieder im Musikbusiness, haben aber sechs Jahre gebraucht um das Comeback Album „New Breed Of Godz“ auf den Markt zu bringen. Ob sich das Warten für Fans gelohnt hat, bleibt aber leider anzuzweifeln. Zum einen liegt das daran, dass Original-Sirene James Neal für diese Reunion nicht mehr gewonnen werden konnte, was dem Ganzen etwas den Charme nimmt und zum anderen glänzt „New Breed Of Godz“ vor Einfallslosigkeit.

Klar, hatten MALICE wie eingangs erwähnt schon immer einen starken Hang zu JUDAS PRIEST, doch was hier geboten wird klingt geklauter denn je. Strukturen, Riffs, Melodien und vor allem der Gesang klingen hier oftmals sehr gezwungen nach dem Judas. James Neal hatte zwar schon gewisse Ähnlichkeiten mit Rob Halford, brachte jedoch seinen ganz eigenen Stil mit ein, worauf James Rivera, der bereits von SEVEN WITCHES und HELSTAR bekannt sein sollte, komplett verzichtet. Wenn man aber davon absehen kann, dann haben MALICE dann doch ein paar Vorzüge, denn so frisch und energisch klangen die Originale schon seit über einer Dekade nicht mehr. „Hell Rider“ prescht wie eine Dampfwalze vor und lässt die glorreichen Heavy Metal 80er wieder aufleben, „Branded“ geizt auch nicht mit knackigen Riffs und heftigen Drums und „Godz Of Thunder“ wirft die True Metal Maschinerie an. Mit „Winds Of Death (Angel Of Light)“ versucht man krampfhaft an das legendäre „Beyond The Realms Of Death“ anzuknüpfen, scheitert zwar an dieser Aufgabe, bietet aber dennoch eine nette Powerballade. Man merkt schon, sucht man nicht allzu viele Vergleiche zu den Vorbildern, dann kann „New Breed Of Godz“ durchaus funktionieren.

Fans der Band oder eben auch JUDAS PRIEST oder ähnlichen NWOBHM Combos können gerne einen Probelauf in Angriff nehmen, denn MALICE haben durchaus noch was drauf, jedoch wünsche ich mir für zukünftige Taten etwas mehr Eigenständigkeit und Mut zur Weiterentwicklung.


Icarus (Limited First Edition)
Icarus (Limited First Edition)
Preis: EUR 17,66

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ikarus beim Thrashen, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Icarus (Limited First Edition) (Audio CD)
Es wäre doch zu schön gewesen, wenn es Leif Jensen geschafft hätte seine DEW-SCENTED mal über zwei Alben zusammen zu halten, aber leider ist es anders gekommen und die Liste der ehemaligen Musiker ist nochmal gewachsen. Mit Marvin Vriesde (SEVERE TORTURE) und drei weiteren Musikern von I CHAOS, stellte man eine neue Instrumentalfraktion zusammen, die hier eine beachtliche Leistung liefert und eingespielt klingt wie sonst Bands, die schon seit Jahren zusammenspielen. Doch noch beachtlicher ist, und das liebe ich so an dieser kompromisslosen Combo, DEW-SCENTED klingen, egal was passiert, immer nach DEW-SCENTED und damit kann man auch ohne Bedenken bei dem neuen und mittlerweile neunten Werk „Icarus“ rechnen.

Ikarus war ja bekanntlich der griechische Halbgott, der fliegen wollte und die Jungs von DEW-SCENTED katapultieren euch nach einem kurzen Intro mit „Sworn To Obey“ vom Sitzfleisch, denn wer hier nicht sofort vom Sessel kippt, der kickt diesen zur Seite und beginnt unkontrolliert abzugehen. Der Solo-Moshpit im Wohnzimmer ist hier vorprogrammiert. Die genialen Thrash-Beats, das knackige Riffing und das Reibeisen von Frontmann Leif Jensen sind seit jeher Markenzeichen der Band und genau dieses Zusammenspiel funktioniert auch hier wieder wunderbar. Auch „Thrown To The Lions“, “Destined To Collapse” oder „By My Own Hand“ gehen einen ähnlichen Weg und kombinieren diese Elemente, jedoch variiert man hier sehr schön in der Rhythmik und Leif versucht auch etwas mehr Dynamik in seinen Gesang zu bringen, was ihm aufgrund der Brutalität nur schwer fällt, aber dennoch gelingt. Hier und da streuen die Jungs eine Spur SLAYER ein und so manch Part könnte auch auf einem LEGION OF THE DAMNED Album zu finden sein. Aber Fans von DEW-SCENTED wissen, dass die Jungs ihr eigenes Rezept haben und man nimmt auch der Dynamik wegen mal das Tempo zurück „Storm Within“ ist zwar etwas langsamer ausgefallen, aber nicht weniger als Dampfwalze anzusehen. Somit alles beim Alten im Hause DEW-SCENTED und das ist auch gut so. Meist mit Highspeed holzen sich die Mannen durch ihr fettes Thrash Material, bringen aber mit langsameren Songs etwas Abwechslung rein und überraschen in „Reawakening“ mit rockigem Riffing und tiefen Death Metal Grunts, die von EDGE OF SANITY Legende Dan Swanö beigetragen wurden.

Wer DEW-SCENTED mag, der wird auch diese Scheibe lieben. Trotz bekannter Rezeptur klingt „Icarus“ alles andere als angestaubt und macht von vorne bis hinten Spaß. Für Genickschmerzen und blaue Flecken ist auf den kommenden Konzerten mit diesem Songmaterial auf jeden Fall gesorgt. Und wir freuen uns drauf!


Full Circle (Best of)
Full Circle (Best of)
Preis: EUR 18,90

4.0 von 5 Sternen Zak kreist schon über 10 Jahre, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Full Circle (Best of) (Audio CD)
Die US-Power Metaller CIRCLE II CIRCLE, gegründet von Zak Stevens, seines Zeichens Sänger von SAVATAGE in den Jahren 1993 bis 1997, haben nun auch schon wieder über zehn Jahre auf dem Buckel. Da dachte sich das Label, dass es mal Zeit für einen Rückblick auf die fünf Alben, die in dieser Dekade entstanden sind zu werfen.

Auch wenn ich das Schaffen von Zak, vor allem bei SAVATAGE sehr schätze, hat er doch bei Meisterwerken wie „Edge Of Thornes“ oder „Wake Of Magellan“ einen großen Beitrag zu ihrem Erfolg geleistet, habe ich mich abgesehen vom aktuellen Album „Consequence Of Power“ nicht so eingehend mit der Band beschäftigt. Und für genau so etwas ist ja ein BestOf wie es „Full Circle“ darstellt perfekt. Das Doppel-Album bietet gleich 32 Songs, inklusive einigen Live-Mittschnitten und Akustik Versionen von bekannten Songs wie „Burden Of Truth“ oder „Into The Wind“. Auch wenn die Stimme von Zachary dank seiner vorigen Band jedem bekannt sein sollte, ist bei CIRCLE II CIRCLE, bis auf ein paar Ausnahmen nicht allzu viel von SAVATAGE zu finden, wie es beispielsweise bei JON OLIVA'S PAIN heute noch der Fall ist, doch ein paar kleine Zitate hat man sich dann doch nicht nehmen lassen. Ansonsten boten die Herren bisher konstant gute US-Metal Kost, die sich über die Jahre nur wenig verändert hat. Die Songs von „Consequence Of Power“ beispielsweise tönen, wie der Titeltrack beweist im Ganzen vielleicht eine Spur härter und direkter, aber eigentlich gehen die Titel alle sehr nahtlos über und man merkt nur selten, dass man es eigentlich mit Material von vielen Alben zu tun hat. Aber „Watching In Silence“ beispielsweise klingt epischer, verspielter und erinnert dann doch mehr an die Wurzeln des Gesangstalent, während „Heal You“ treibend und hymnisch schön ins Ohr geht. Empfehlenswert auch das wunderschöne „Take Back Yesterday“, bei dem das Piano viel weiter im Vordergrund steht.

Wer schon alle Alben im Regal stehen hat, wird mit diesem Release nicht viel anfangen können, doch für entdeckungslustige Musikliebhaber wird hier definitiv einiges zu einem wirklich guten Preis geboten. Checkt das Teil einfach auf ITunes, Amazon und Co. an.


Ozzy Osbourne - Speak of the Devil
Ozzy Osbourne - Speak of the Devil
DVD ~ Ozzy Osbourne
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Legendäres Konzert neu aufgelegt, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Ozzy Osbourne - Speak of the Devil (DVD)
Was soll man zum Prince Of Darkness OZZY OSBOURNE noch großartig sagen? Alleine der Name, seine Veröffentlichungen Solo und mit BLACK SABBATH sprechen sowieso schon Bände. Wer den Mann nach seinem recht peinlichen Auftritt bei „The Osbournes“ noch immer nicht kennt, der kennt auch keinen Metal.

Nach seinem letzten Album, dass sehr anständig ausgefallen ist und seinen Büchern, die auch beide sehr lesenswert sind, gibt es mit „Speak Of The Devil – Live From Irvine Meadows '82“ nun neues altes Material auf DVD zu bewundern. Der Auftritt mit all seinen Klassikern – damals teilweise noch neue Hits – ist auf trotz mittelprächtiger Bildqualität allemal sehenswert. Seine Frisur aber eher weniger, aber diesen Ausrutscher verzeihen wir dieser Legende. Bei dieser DVD schwingt ein tragischer Hintergedanke mit, denn eigentlich sollte hier Randy Rhoads zu sehen sein, der kurz zuvor bei einem Flugzeugunfall, denn Ozzy mitansehen musste, ums Leben kam. Die Tour wurde aber nicht abgebrochen und ihm zu Ehren weitergeführt. Als Ersatz holte man für die Tour Brad Gillis und verewigte sich auf dieser DVD, die am 12. Juni 1982 in Kalifornien aufgenommen wurde. Mit Rudy Sarzo, Don Airey und Tommy Aldridge hatte der Meister nicht nur aus heutiger Sicht gesehen, echte Legenden am Start, sondern auch mehr als versierte Musiker, die allesamt ihr Können mehr als sehenswert darbieten.

Nachdem ja so gut wie keiner mehr einen Videorecorder zu Hause stehen hat, kann man bei dieser DVD mit dem 80-Minütigen Konzert voller legendärer Songs von OZZY und BLACK SABBATH eigentlich überhaupt nichts falsch machen.


Judas (Ltd.Digipack)
Judas (Ltd.Digipack)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spaßiger Power Metal mit Biss, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Judas (Ltd.Digipack) (Audio CD)
Episch-Melodiöser Power Metal aus Ungarn ist mir neu, wobei ich zugeben muss, dass ich aus unserem Nachbarland nicht sonderlich viele großartige Bands kenne, wenn man mal von SUPERBUTT und EKTOMORF absieht. Aber man kann sich ja stets eines Besseren belehren lassen. Die Herren von WISDOM brüsten sich damit, schon für IRON MAIDEN, EUROPE, UDO und vielen weiteren namhaften Bands eröffnet zu haben. Soweit so gut, aber, dass so manch Legende auch schon einen Griff ins Metalklo mit ihren Supportern gemacht haben, wissen wir alle.

WISDOM sind zum Glück keiner dieser Fälle. Der epische Power Metal mit eingängigen Melodien, interessanten Songstrukturen und viel Elan macht einfach Spaß. Neues findet man auf dem zweiten Longplayer „Judas“ zwar nicht sonderlich viel, aber das ist den Ungarn sicher herzlich egal, denn diese ziehen ihr Ding einfach durch und das auf professionellem Niveau. Hier und da schimmern zwar HELLOWEEN, FREEDOM CALL, BLOODBOUND oder auch BLIND GUARDIAN durch, doch können WISDOM ohne ein schlechtes Gewissen von sich behaupten, dass sie ihre eigene Identität besitzen. Starkes und abwechslungsreiches Songmaterial haben die Herren natürlich auch. Da gibt es epische Hymnen wie „Heaven And Hell“ oder „The Prodigal Song“, aber auch schnelle Power Metal Kracher wie „Fallin' Away From Grace“, Live Forevermore“ oder „At The Gates“, die allesamt von ihrer treibenden Rhythmik und eingängigen Singalong Refrains leben. Highlights heraus zu picken fällt schwer, da das Songmaterial durchgehend stark ausgefallen ist. Erwähnenswert aber vielleicht der Titeltrack „Judas“ bei dem Mats Léven, bekannt von THERION oder der letztjährigen Tour mit FIREWIND, den Part des biblischen Verräters übernimmt und den sowieso schon sehr guten Fronter Gábor Nagy souverän unterstützt. Auch konzeptionell haben sich die Ungarn etwas einfallen lassen und schicken ihr Maskottchen, also den bärtigen alten Mann vom Artwork auf eine fantastische Reise, so wie es sich eben für ein Power Metal Album gehört.

Kurz und knackig: wer auf melodiösen Power Metal mit viel Spielfreude steht, der muss bei „Judas“ definitiv ein Ohr riskieren. Die Scheibe macht einfach Spaß.


All I Was
All I Was
Preis: EUR 19,98

4.0 von 5 Sternen Zaghafter Solo-Ausflug, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: All I Was (Audio CD)
Gitarrist und Songwriter Mark Tremonti ist vielleicht nicht jedem bekannt, muss er doch hinter den großartigen Frontern seiner beiden Bands CREED und ALTER BRIDGE stehen. Scott Stapp und Miles Kennedy sind zwar großartige Sänger, wären aber nie da wo sie heute stehen, hätte nicht Mister Tremonti Alben wie „Wheatered“ oder „Blackbird“ geschrieben.

Um sich aus diesem Schatten zu befreien und einen eigenen Namen zu machen hat Mark nun endlich seine erste Solo-Scheibe „All I Was“ herausgebracht. Jedoch vermag es der Mann nur bedingt zu überraschen. Schon der Opener „Leave It Alone“ tönt sehr stark nach ALTER BRIDGE, was nicht nur am Riffing und der Rhythmik liegt, nein auch der Gesang den Tremonti selbst übernimmt, klingt sehr stark nach Miles Kennedy. Der Song hätte mühelos auf einem der letzten Alben landen können. Auch „So You're Afraid“ geht in diese Richtung. Erst „Wish You Well“ mit seiner aggressiv galoppierenden Drumarbeit geht etwas in eine andere Richtung. Stimmlich kommt Mark zwar nicht an die beiden Fronter mit denen er normalerweise zusammenarbeitet ran, jedoch bemüht er sich und kann durchaus auch als Frontmann überzeugen. Bei „Brains“ versucht er sich auch in verschiedenen Tonlagen und scheitert auch nicht daran. „The Things I've Seen“ bietet eine akustisches Intro und intensives Riffing der Marke CREED und „You Waste Your Time" rockt dank coolem Riffing richtig gut. Aber immer wieder kommen Gedanken an seine Hauptbands, was etwas schade ist, da diese ja schon recht ähnlich tönen und man von einem Solo Werk dann doch Exkursionen in andere Genres erwartet.

Leider geraten diese aber sehr zaghaft und so kann ich aufgrund von fehlendem Mut, dem durchaus guten Material keine der Höchstwertungen zuschreiben, da man das Meiste schon so ähnlich gehört hat und Mark einfach hinter den Erwartungen zurückbleibt. Mit etwas mehr Mut beim Nachfolger könnte es aber durchaus noch werden.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20