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Mhy
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Das Drama der Hochbegabten: Zwischen Genie und Leistungsverweigerung
Das Drama der Hochbegabten: Zwischen Genie und Leistungsverweigerung
von Jürgen vom Scheidt
  Taschenbuch

1.0 von 5 Sternen Unausgeführtes, spekulatives Buch, 18. Juni 2014
Es mag sarkastisch oder bösartig klingen, aber ich finde es erhellend, die kritischen Rezensionen über dieses Buch hier zu finden, dass ich nach Jahren vor ein paar Tagen wieder aus dem Regal gezogen habe.
Am meisten ärgere ich mich nicht über das Buch, das auf fragwürdige Art (Ichbezogenheit des Autors, der ständig um seine eigene vermutete Hochbegabung kreist, was nicht dem logischen Aufbau seine Buches dient; ständige Verknüpfung mit dem griechischen Mythos, Labyrinth etc., die der Veranschaulichung dienen soll, es aber nicht tut sondern etwas erzwungen und unflüssig wirkt; Hochbegabte als eine Art "Spezies" mit einem "plus" an Gesellschaftlicher Verantwortung; der Lotto-Vergleich, Hitler als Hochbegabter anstatt als schwer psychisch Kranker, der innerhalb seines Wahnes noch logisch denken konnte; inhaltliche Widersprüche; Oberflächlichkeit durch Wiederholungen statt Ausführungen; unnachvollziehbare Versessenheit darauf, dass Schreiben das beste "tool" für Hochbegabte sein soll ; erfunden wirkendes Fallbeispiel; etc.) versucht, das Thema Hochbegabung zu erörtern.
Mehr ärgere ich mich darüber, dass ich in sehr jungen und naiven Jahren einfach nur verwirrt darüber zurückblieb, was der Autor zu sagen hatte, mich aber nicht traute, seine Theorien wirklich in Frage zu stellen.
Zum Glück bin ich nun älter und abgesehen davon, dass ich mich selber nicht für hochbegabt halte,- auch wenn ich wie scheinbar einige andere auch laut der Liste zu den aller intelligentesten 2% zähle, einen IQ-Test habe ich nie gemacht,- denke ich, dass es in vierlerlei Hinsicht, die der Autor anführt völlig unwesentlich ist, ob ein Mensch nun einen IQ von 90, 120 oder 140+ hat,- weder bürdet einem ein höherer IQ gesellschaftliche Verantwortung auf, noch nimmt einem ein IQ von 105 diese.
Vor allem aber nehme ich an, dass es für die Zufriedenheit und das Selbstwertgefühl nahezu aller mündigen, "normal-intelligenten" Menschen und damit der Gesellschaft sehr zuträglich ist, ihre Begabungen, Neigungen und Leidenschaften zu finden und im besten Fall beruflich umzusetzen.
Das schreibe ich nicht aus "Neid" oder "Tatsachenverdrehung", wie einige in den Kommentaren auf andere negative Rezensionen spekulieren, sondern ich halte die These, auf der das Buch nahezu basiert, nämlich dass man unglücklich oder sogar soziophatisch wird, weil man seine persönlichen Neigungen nicht auslebt bzw. seine Intelligenz nicht entfaltet, für völlig falsch und unfundiert, weswegen ich darauf näher eingehen möchte.

Ein unglücklicher Mensch kann unter Umständen in der Situation sein, seine Neigungen nie gefunden oder ihnen nie Wert beigemessen zu haben, weil er nicht die Gelegenheit dazu hatte,- oder auch ihnen nie mit Selbstvertrauen begegnen konnte.
Der Ursprung des persönlichen Unglücks liegt an dieser Stelle aber in der eigenen Biografie. Die dadruch eingeschränkte Teilnahme am Leben mag sich symptomatisch darin ausdrücken, dass die Person kein Tätigkeitsfeld gefunden hat, in dem sie wirklich glücklich ist oder in ihrem Tätigkeitsfeld weit unter ihren Möglichkeiten bleibt. Das daraus resultierende Lebensgefühl ist bestimmt beinahe zwangsläufig frustrierend.
Erfolge im aussen können die eigene Motivation, sich zu dem Menschen zu entwickeln, der man sein möchte, sicher befeuern und einem Mut machen oder in schlechtern Zeiten Ablenkung verschaffen, aber die Konzentration und das Selbstvertrauen, das man braucht, um Erfolg zu haben, müssen doch von innen kommen.
Im besten Fall verbessert man das vermutlich durch die Verarbeitung der dem "Misserfolg" zugrunde liegenden Erlebnisse. Dann kommt der Rest vielleicht nicht von selbst, wird aber so "einfach" und spassig wie er das für alle Leute ist, die etwas gerne tun.
Ich verstehe hier auch den Tenor des Autors nicht, dass Hochbegabte mehr Unterstützung brauchen, um sich entfalten zu können. Ich schliesse hier bewusst Kindeserziehung und Schulsystem aus.
Universitäten sind regelrechte "Denk-Fabriken", die all denjenigen ihren Dienst leisten, die sich austoben und Wissen erlangen sowie neuartig verknüpfen möchten. Die Forschung, die ja nichts anderes ist als das, ist weltweit miteinander vernetzt und akribische, schnell-denkende Kreative sind, was jede Uni haben möchte. Es gibt diverse Förder- und Forschungsprogramme im naturwissenschaftlichen, geisteswissenschaftlichen und künstlerischen Bereich. Natürlich mag die Situation als "Spät-Berufener" je nach Fach anderes aussehen, aber ich habe nicht den Eindruck, dass sich Menschen mit Ideen, gerade die, die sich auch langsam an einen Bereich herantasten möchten, in der heutigen Welt der Blogs der Startups von bürgerlichen Betrieben "unterdrückt" fühlen müssen. Niemals war es so einfach, aus eigener Initiative so viel zu machen wie heute und sich als Interessensgruppe zu vernetzen.
Vorausgesetzt, ein Hochbegabter ist in der Situtaion, begeisterungsfähig zu sein, was dann wieder die Psychologie wäre.

Womit ich an einem Punkt bin, den ich persönlich ganz befremdlich finde:
Die "Reise" der Figur, die zu ihren Fähigkeiten und Talenten findet, ist im Buch immer begleitet von Ängsten, Zweifeln, Schwere und Qual. Es mag ja sein, dass Zweifel und Korrektur in vielen Fällen Teil eines kreativen Prozesses sind, aber muss gleich alles so durchwegs kompliziert sein? Ich bezweifele, dass es allen schlauen Menschen auf der Welt so ergeht. Das behauptet auch der Autor nicht, und doch legt er den Fokus auf den "schwierigen" Werdegang eines zu seiner Blüte findenden Hochbegabten. Das verstehe ich nicht,- man mag mich nun für dumm halten, aber es gibt zu viele Gegenbeispiele, als dass die die Version des Autors für mich als die "typischste" erscheinen würde.
Der allgemein bekannte Physiker Richard Feynman z.B., ich habe fast alle Bücher von ihm gelesen, war ein sehr begabter und kluger Mann und er hatte den grössten Spass an seiner Arbeit und keinerlei Schwierigkeiten damit. Er mag im Gegenzug stellenweise eher eingebildet anmuten, aber das ist ein anderes "Problem".
In dem hier diskutierten Buch fehlen mir Attribute, von denen ich finde, dass sie zu einem Job und dem damit verbundenen Werdegang meiner Wahl dazugehören wie Begeisterung, Freude und Inspiration!
Ist das bei hochbegabten Menschen so anders? Glaube ich nicht. Auch bei Komponisten und Musikern wie Leonard Bernstein ist die Freude an ihrer Tätigkeit scheinbar deutlich grösser als die Arbeit oder gelegentliche "Qual", die damit verbunden sein mag, ein bestimmtes Level zu erreichen. Von Autoren wie Joanne K. Rowling, die vom Schreiben der Harry Potter - Reihe wie von einem "Fieber" berichtet, ganz zu schweigen.

Für mich persönlich ist es wunderschön, Dingen nachgehen zu können, die mich begeistern und damit ein immer erfüllteres Leben zu leben. Es ist aber völlig unwesentlich, wie hoch oder niedrig mein IQ im Vergleich zu anderen Menschen ist. Nicht ein "underachiever-Dasein" wäre Grund für mein Unglück, sondern genau umgekehrt.

Aus diesem Grund sind wie ich finde alle, die sich für unglückliche "underachiever" halten, mit einem Psychologie-Buch wie z.B dem von Alice Miller deutlich besser beraten, da es diesem Thema unvergleichlich gerechter wird.


Paradise Valley
Paradise Valley
Preis: EUR 8,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen best blues man, 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paradise Valley (MP3-Download)
As a huge huge fan of John Mayer i have to say that i love this album. Maybe it's the best one he ever made.
Why do i think so every single time he puts an album out?


Sony Ericsson Z250i Morning White Handy
Sony Ericsson Z250i Morning White Handy

1.0 von 5 Sternen anstrengendes Telefon, 5. November 2008
Es ist schon ziemlich schlimm, dass die angegebene Akku-Laufzeit nicht mal annähernd zutrifft.
Aber das soll ja nicht alles sein.
Ich habe mir vor ca vier Monaten dieses Handy gekauft und ich bin mittlerweise fasziniert, da ich nicht ahnte, wie viele Probleme sich in einem einzigen Handy vereinen können. Die da wären:
Als allererstes ging das Handy manchmal nicht an. Erst nachdem ich den Akku raus- und wieder reintat, klappte es. Nach einer Weile begann es auch, sich ab und zu einfach auszuschalten! Mit vollem Akku! Dieser hielt, wenn ich Glück hatte, maximal drei Tage, inzwischen sind es nur noch zwei. Und das nur dann, wenn ich wirklich nur die Mailbox abhöre.
Das nächste ärgerliche was passierte war, dass das blöde Telefon sich gelegentlich nicht einmal mehr auflud wenn es am Netzteil war, und kurz darauf löschte es neue Wörter aus dem T9, da der Speicherplatz so klein ist, das es nur ca fünzehn neue Wörter erfassen kann. Auch manche Tasten kann man öfter nicht benutzen. Eines Tages schrieb es immer statt einer 1 eine 4 und die grüne Taste funktionierte erst nach ein paar Stunden wieder. Ausserdem schaltet es seit einer Weile meistens, wenn jemand anruft, den Bildschirm ab und lässt sich nicht mehr bedienen. Was bedeutet, dass es klingelt, ich aber nicht drangehen kann. SMSe kommen oft erst Tage später.
Falls sich jemand fragt, warum ich mich so lange mit so einem Telefon rumschlage: Ich weiss es auch nicht. Ich kann nur davon abraten, auch wenn das ein Montags-Gerät ist. Für diesen Preis gibt es schon weitaus bessere Handys mit fünfmal so langer Akkulaufzeit.
Morgen kriege ich ein neues!


HP Photosmart C4280 Multifunktionsgerät
HP Photosmart C4280 Multifunktionsgerät

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ACHTUNG, 6. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
mit der SOFTWARE für apple user! bevor ihr die cd in euren computer haut, geht auf die hp website und ladet euch die aktuelle software runter, cd braucht man im moment nicht, da ist nix für leo drauf!

das war das erste, was ich zu dem aio gelernt hab und ich konnte auf einmal die ganzen negativ-bewertungen auf amazon.com verstehen, denn mit den falschen treibern kann der 4280 weder scannen noch lässt sich das programm überhaupt flüssig öffnen.
nach dem kleinen schock am anfang kam dann der gute teil, nämlich super farbdrucke, super druckgeschwindigkeit, gute scan-ergebnisse und tolle kopien! ohne viel die anleitung zu lesen, kommt man gut mit allem klar.

ausserdem ist der 4280 ein ganzes stück kompakter und kleiner als der 4180, was für mich der grund war, ihn zu kaufen und nicht den anderen, der sich offensichtlich schon bewährt hat.

dieser kleine drucker hier ist für seinen preis leise, zuverlässig und mit dem viel erwähnten papierstau hatte ich auch noch nichts zu tun.
ausserdem bietet hp seit einiger zeit xl-patronen an, die das drucken billiger machen, und zwar wirklich relativ günstig.

jemand hat beim 4180 geschrieben, er wäre sauer, dass die gesamten hp photosmart nicht dokumentenecht, d.h. wasserfest, drucken. ich glaube, das kann man von einem tintenstrahldrucker kaum erwarten. schon gar nicht in der preisklasse.

was man für den preis auch nicht unbedingt erwarten kann ist, was der 4280 trotzdem erfüllt:

er fühlt wertig an und sieht auch so aus.
handling ist simpel und bietet trotzdem viele möglichkeiten, die ich noch lange nicht alle ausgeschöpft habe.
photos sehen ziemlich gut aus, sogar auf normalpapier.
kopien gehen natürlich ohne laufenden pc, ziemlich flott. rauf- und runterfahren tut der aio echt fix und der lcd ist auch in ordnung.

ich bin positiv überrascht und hoffe, dass ich es bleiben werde!


Kein Titel verfügbar

5.0 von 5 Sternen sehr, 6. März 2008
leckerer duft! ich schwöre fast auf calvin klein, truth finde ich mit am besten. dezent und trotzdem stark.


Wer früher stirbt, ist länger tot
Wer früher stirbt, ist länger tot
DVD ~ Markus Krojer
Preis: EUR 7,99

25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bester, 7. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Wer früher stirbt, ist länger tot (DVD)
deutscher film, den ich je gesehen habe!

leichtigkeit, super-besetzung in allen rollen und sehr viel liebe zum detail.

noch nie habe ich einen film aus deutschland gesehen, der vor selbstbewusstsein nur so strotzt und es überhaupt nicht nötig hat, sich in ein bestimmtes licht zu stellen.

SEHR empfehlenswert!


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