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Rezensionen verfasst von
Oribi

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Nite Ize Steelie Car Mount Kit, Auto-Halterung für Smartphones und GPS, Stück-11-R8
Nite Ize Steelie Car Mount Kit, Auto-Halterung für Smartphones und GPS, Stück-11-R8
Preis: EUR 33,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Steelie Smartphone/Tablet – Gute Idee unausgereift umgesetzt !, 4. August 2014
Zufällig fiel mir der Steelie Kit im lokalen Elektronikmarkt in die Hand. Begeistert hat mich die Vorstellung der saugnapfbefreiten Montage eines 5 Zoll-Navis an der Autoscheibe. Auch wenn der hohe Preis erst abschreckte, war die Aussicht auf eine dezente Navi-Fixierung zu verlockend.
Also gekauft und erstmal im Auto angehalten. Passt, allerdings nur, weil unsere Frontscheibe extrem senkrecht steht. Bei jeder normal schrägen Frontscheibe bietet die kleine Eisenkugel viel zu wenig Abstand zum Glas, weshalb ein Navi unweigerlich nach unten zeigen würde, da der obere Navi-Rand am Glas anstößt und so ein Geradestellen verhindert.
Folge: Steelie mit Navi an der Frontscheibe eines normalen PKWs = nicht nutzbar!

MONTAGE:
Bei unserer fast senkrechten Scheibe habe ich die Kugel so tief ans Glas geklebt, dass das nach hinten weggehende Navi-Kabel unten aufliegt und das Navi damit zusätzlich stützt. Die flache Magneteinheit wurde mittig am Navi angebracht, womit sich das Gewicht optimal verteilt. Mir wäre eine außermittige Klebung am Gerät lieber gewesen, da man dann optional auch noch die Originalhalterung nutzen könnte, jedoch hätte dies den Magneten überfordert und das Navi wäre ständig seitlich weggeschwenkt.
Ungünstig: Die Kugel ist recht klein und die Halterung, in dem die Kugel sitzt deckt diese weit nach oben ab. Hierdurch ist der Bewegungsspielraum der Magnetkupplung unnötig stark eingeschränkt. Würde man z.B. die Kugelhalterung in waagerechter Position auf das Armaturenbrett kleben, kann man das Gerät niemals am gekuppelten Magneten nach vorne drehen, da dieser vorher am Rand des Kugelhalters anstößt. Die Kugel mit dem Halter muss somit immer schräg oder senkrecht angebracht werden, niemals waagerecht!

PRAXIS:
Dank zusätzlicher Stützung durch das Kabel bleibt das Navi bei uns halbwegs gerade stehen. Ohne diese Kabelstütze würde es sich im Fahrbetrieb selbst durch das leichte Gewicht des Navis mit der Zeit nach unten neigen. Das Anbringen und Abnehmen des Navis ist einfach wie nie. Die Kugelhalterung ist angenehm dezent, vor allem ohne Gerät. Das Navi lässt sich noch gut am Halter bedienen, wobei zu viel Druck natürlich das Gerät verdreht.
Ungünstig: Der Kleber der Kugelhalterung am Glas hat sich bei uns leider nach wenigen Wochen gelöst (vermutlich begünstigt durch sommerliche Außenwärme), trotz Kabelstützung. Nach Neufixierung mit starkem Doppelkleberband hält sie vorerst wieder.

FAZIT:
Die Idee Geräte im Auto magnetisch an einer Kugel zu fixieren gefällt mir weiterhin. Leider ist der Steelie m.E. vom Hersteller, trotz selbstbewusstem Preis, nicht optimal entwickelt, weshalb sich die zuvor genannten Probleme ergeben. Optimierungsbedürftig erscheinen mir nahezu alle Punkte: Kleber am Halter nicht ideal, die Kugel sollte größer und weniger glatt sein, der Halter sollte die Kugel weniger abdecken und die Magnetkupplung dürfte deutlich stärker haften.

Als Navi-Halter bei uns funktioniert der Steelie zwar, solange der Kleber hält, die genannten Kritikpunkte lassen sich allerdings analog auf andere Anwendungsfälle übertragen und verheißen nichts Gutes. Das sichere Fixieren von gewichtigeren Geräten (z.B. Tablets) ist selbst in der Tablet-Ausführung nicht sinnvoll möglich.

Für die schöne Idee gebe ich 2 von 5 Punkten, mit viel gutem Willen und ohne Bewertung des zu hohen Preises!


OP/Tech Stativ Leg Wrap 3,2 cm
OP/Tech Stativ Leg Wrap 3,2 cm
Preis: EUR 32,73

5.0 von 5 Sternen Angenehme und bewährte Tragehilfe!, 8. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: OP/Tech Stativ Leg Wrap 3,2 cm (Elektronik)
Meine großen Carbon-Stative bestücke ich seit vielen Jahren durch diese Beinschützer. Sie bestehen aus einem Innenteil (ähnlich Heizungsrohrisolierung) und einem weichen Überzug (ähnlich Strumpf). Wie andere Rezensenten bereits angemerkt haben, dicken diese Teile die Stativrohre merklich auf. Aus diesem Grund sollte man auch nicht alle 3 Schützer anbringen, sondern immer 1 Bein frei lassen, an dem man das Stativ angenehm mit einer Hand halten kann. Es genügt, wenn 2 Rohre geschützt sind, denn wie auf dem Bild zu sehen, lässt sich das Stativ dann bequem aufgelegt auf der Schulter tragen inkl. Kugelkopf und Kamera.

Die Innenpolster haben an der seitlichen Öffnung Klebestreifen, so dass sich die Isolierung vollständig schließen lässt. Ergänzend ummantele ich die Stativbeine vorher noch partiell mit doppelseitigem Kleber, damit die Polster direkt am Rohr ohne Spiel fixiert sind und sich nicht nicht beim Tragen drehen. Auf diese Weise sitzt das Polster absolut fest und sicher. Die Überstrümpfe sollte man oben und unten mit einer Schnur oder einem Tape bündig schließen aber nicht abschneiden, da sie sonst unschön ausfransen.

Das Stativbein ohne Polster erhält übrigens bei mir zur Vermeidung von kalten Händen eine Lage selbstklebende schwarze Velourfolie. Diese erzeugt vollflächig einen weichen und warmen Gripp und schützt sehr gut vor Kratzern.

Richtig angewandt sind die OP/Tech Leg Wraps daher für mich eine extrem angenehme und m.E. sehr empfehlenswerte und dauerhaft robuste Tragehilfe, insbesondere für große oder schwere Stative mit Rundrohr.

Aus diesem Grund volle 5 Sterne von mir!


Heimplanet Handpumpe für The Cave
Heimplanet Handpumpe für The Cave

3.0 von 5 Sternen Große Zeltpumpe mit unpassenden Adaptern, 26. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Heimplanet Handpumpe für The Cave (Misc.)
Die Firma Heimplanet verkauft diese große Pumpe als Ergänzung zu ihren innovativen, aufblasbaren Zelten, bei denen das übliche Gestänge vollständig ersetzt wurde durch robuste aussenliegende Luftstreben. Das gesamte Netz der stützenden Streben kann über eines der vorhandenen Ventile mit dieser Pumpe theoretisch zügig aufgeblasen werden, wobei jeder Hub (also sowohl die Aufwärts- wie Abwärtsbewegung) das gesamte Luftvolumen der Pumpe einbläst. Positiv zu erwähnen ist hier, dass der mittige Kolben aus Metall besteht und somit eine höhere Halbarkeit zu erwarten ist, obwohl der Rest genauso aus Plastik besteht, wie bei den wohl meisten anderen, weit günstigeren Pumpen am Markt. In Deutschland wird die Pumpe unverständlicherweise meist separat angeboten, im Ausland gibt es sie allerdings auch günstig im Set mit den Heimplanet-Zelten. Soweit so gut.

Dummerweise hat sich der Hersteller aber leider nur optisch bemüht ein scheinbar optimal aufs Zelt abgestimmtes Zubehörprodukt anzubieten. Technisch taugt diese Pumpe genauso gut oder schlecht wie jede andere Billigpumpe zum Aufblasen der Zelte, da ihr nur die üblichen Standard-Pumpenadapter beiliegen, mit denen man z.B. auch beliebige Luftmatrazen füllen kann.
Die Heimplanet-Zelte haben jedoch einen individuellen Schraubanschluss am Ventil, dessen Adapter bei der Heimplanet-Pumpe aus unerfindlichen Gründen fehlt. Im Ergebnis kann man quasi ab Werk die Zelte nur zu zweit aufblasen, wenn die 1. Person einen der beiliegenden Adapter fest aufs Ventil drückt und die 2. Person fleissig im Stand pumpt.

Optional kann man allerdings auch alleine froh werden, wenn man einen der Adapter kürzt, so dass sich dieser dann halbwegs selbstklemmend ins Ventil stecken lässt. Pumpt man zu schnell, fliegt der Schlauch aber dennoch gerne wieder raus.

Es bleibt also wohl für immer ein Geheimnis des Herstellers, weshalb man dieser Pumpe nicht einen passgenauen Original-Schraubadapter für die Heimplanet-Zelte beigelegt hat. Der Kostenfaktor bei dieser alles andere als günstigen Pumpe dürfte wohl weniger das entscheidende Kriterium gewesen sein. Aufgrund dieses unbegreiflichen Mangels kann ich der ansonsten sehr robust wirkenden Pumpe leider nur 3 Sterne geben.

Die m.E. bessere Lösung:
Inzwischen gibt es von Heimplanet auch eine kleine und pfiffige Doppelhub-Handpumpe (ähnlich einer Fahrrad-Handpumpe), die nur die Hälfte der großen Pumpe kostet, dafür aber fest integriert einen perfekt aufschraubaren und somit fest sitzenden Verschluss für das Zeltventil bietet. Diese Handpumpe ist zwar viel kleiner, so dass man einige Pumpbewegungen mehr braucht beim Aufblasen, allerdings schafft man es alleine in 2,5 bis 3 Minuten das Zelt vollständig aufzublasen. Mit der großen Punkte bringt man dies in 1 Minute hin, wenn einer festhält oder der Schlauch nicht fliegen geht.
Weiterer Vorteil der Handpumpe: Sie trägt deutlich weniger auf beim Transport und passt in jede noch so kleine Tasche. Die große Pumpe ist dagegen definitiv nur fürs Auto geeignet.


Katzentonne mit Höhle und Liegefläche 'Cats Crush' braun 100 cm
Katzentonne mit Höhle und Liegefläche 'Cats Crush' braun 100 cm
Wird angeboten von ZooEck
Preis: EUR 123,41

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Katzenfreundliche Tonne mit unschönen Begleiterscheinungen für die Dosenöffner, 12. Februar 2014
Wir haben diese Tonne seinerzeit im lokalen Gartencenter live gesehen und waren von der robusten Optik mit dem witzigen „Cats Crush“ Aufdruck derart angetan, dass sie damals spontan den Weg in unser Katzenheim fand.

Im Vergleich zu vergleichbaren Tonnen dieser Art, ist dieses Modell mit einem Durchmesser von ca. 42 cm angenehm breiter und bietet somit innen und oben mehr Liegefläche auch für etwas größere Tiere. Viele andere Tonnen bieten hier nur 36-38 cm Durchmesser, was sichtlich kleiner wirkt und bei Großkatzen zu wenig sein wird. Zudem ist das mittlere Loch weiter ausgeschnitten als üblich, was ebenfalls die Akzeptanz bei Katzen fördert. Insgesamt wirkt diese Tonne daher zunächst nicht nur Wohnzimmer tauglich, sondern wirklich gut durchdacht und aufgrund der Dimensionen und dem satten Gewicht auch absolut solide.

Von unserer Katze wurde die „Cats Crush“ dann auch innerhalb von Minuten nach dem Aufstellen neugierig in Beschlag genommen. Erst wurde fleißig geschnüffelt, dann heftig gekratzt (super Kratzbaum) und dann folgte zu unserer Überraschung auch schon das von uns unerwartete und alsbald sehr unschöne Beißen und Reißen. Gebissen wurde dabei mit wachsender Begeisterung in das aufgeklebte graue Gewebeband an den Öffnungen und oben am Rand der Liegefläche. Es dauerte keine 2 Stunden und erste Fetzen des Bandes waren abgezogen und verteilten sich in der Wohnung. Nach wenigen Wochen war das Band oben und am unteren Loch weitgehend entfernt und man blickte dann dort auf dass unschöne Untermaterial und die jetzt teils offenen, umherbaumelnden Enden der Sisalummantelung. In Anbetracht des nicht gerade günstigen Preises waren diese partiellen Haltbarkeitsdefizite schon eine ziemlich unerfreuliche Entwicklung. Unserer Katze war das sicher egal, sie hatte ihren vollen Spaß, wir weniger.

Irgendwann hatten wir uns dann aber an die lokalen Auflösungserscheinungen gewöhnt, gekratzt wurde primär an der Tonne (und dafür weniger an den Möbeln) und die Liegefläche oben diente recht häufig als willkommener Schlaf- und Aussichtsplatz. Die Höhlen in der Tonne wurden im Vergleich deutlich seltener genutzt, was allerdings auch an den unsinnigen Innenlöchern dort gelegen haben mag, die die 3 Ebenen verbinden sollen. Unsere Katze hatte keinerlei Interesse an diesen Klettertouren, weshalb ich einen Kartonboden in das mittlere Loch eingelegt habe mit einer Decke drüber. So entstand wenigstens eine sporadisch genutzte Schlafgelegenheit.

Nach ca. 15 Monaten, als sich das Sisal seitlich langsam an den stark frequentierten Stellen ablöste durchs häufige Kratzen, haben wir die „Cats Crush“ Tonne dann ersetzt durch eine andere Tonne. Diese andere Tonne ist jetzt leider kleiner und genauso teuer, dafür sind die Löcher und der Rand aber mit Kunstfell bewaffnet, welches scheinbar weniger Beißreflexe auslöst. Es bleibt abzuwarten, ob diesmal auch die Dosenöffner etwas länger Freude an der Optik haben werden.

Fazit:
Die „Cats Crush“ ist im Neuzustand eine stylische, ausreichend große und solide Tonne, die vermutlich auf hohe Akzeptanz bei Katzen stößt, vor allem als standfester Kratzbaum und als Schlafplatz mit Aussicht. Aufgrund der unglücklichen Materialwahl an den Lochrändern und oben am Rand muss jedoch mit massiven und leider sehr baldigen Schäden und somit optischen Mängeln gerechnet werden. In Anbetracht des hohen Preises in Verbindung mit der begrenzten Haltbarkeit des Materials gebe ich der „Cats Crush“ mit viel gutem Willen noch 3 Sterne. Mehr ist trotz toller Neu-Optik und der im Prinzip vorteilhaften Konstruktion einfach nicht drin.

Hinweis am Rande:
Wer sich für die große „Cats Crush-Tonne“ interessiert, sollte unbedingt die Preise im Netz vergleichen oder sich vor Ort einmal umschauen. Wir haben für unsere Tonne deutlich weniger gezahlt, als Drittanbieter aktuell über Amazon (120€ + Versand) verlangen.


Goalzero USB Licht Luna, schwarz, 14101
Goalzero USB Licht Luna, schwarz, 14101
Wird angeboten von fabial
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kompakt und vielseitig aber mit Detailmängeln, 20. Januar 2014
Mir ist die Goalzero Luna LED-Leiste in einem Outdoor-Geschäft ins Auge gefallen, da sie optisch zwar schlicht aber trotzdem elegant und sogar fast wertig wirkt. Gekauft habe ich sie eigentlich als Leseleuchte im Wagen für Urlaubsreisen.

Genutzt wird sie bisher allerdings nur an einer USB-Schnittstelle am Schreibtisch am PC, um die Tischplatte und die Tastatur zu beleuchten. Die Lichttemperatur ist LED-typisch eher kühl aber im angenehmen weisslichen Bereich und keinesfalls bläulich. Die Leuchtkraft ist erstaunlich gut und für meine Zwecke voll ausreichend. Sie ersetzt zwar keine großes Schreibtischlampe, bietet aber genügend Licht, um in einem dunklen Raum neben dem Monitor noch den Tisch angenehm auszuleuchten und sie lässt sich dabei sehr genau einstellen ohne Blendungen.

In der Praxis nachteilig empfinde ich allerdings 3 Dinge:

1. Kein Aus-Schalter, somit muss man ständig die Leiste ein- und ausstöpseln. Sehr lästig!

2. Der Schwanenhals ist etwas schwach dimensioniert und hält das Gewicht der Leiste gerade so in der Waage. Bei geringster Berührung oder Tischwackeln senkt sich die Leuchte gerne ab. Somit ist auch der angedachte Einsatzzweck im Reisewagen fraglich, da vermutlich jede Bodenwelle dazu führen wird, dass sich der Hals nach unten senkt.

3. Durch das Gewicht der Leuchte, braucht man einen stabilen USB-Anschluss mit möglichst geringem Spiel. Bei mir neigt sich schon am Anschluss der USB-Stecker nach unten und wirkt auch hier etwas wackelig.

Aufgrund der genannten funktionalen Mängel gebe ich der Leuchte nur 3 Sterne, trotz schöner Optik und guter Lichtqualität. Wer damit Leben kann erhält eine kleine, feine und vielseitige LED-Lampe zu noch vertretbarem Preis.


Canon Standardzoomobjektiv EF 24-70mm f/1:4L IS USM (77mm Filtergewinde) schwarz
Canon Standardzoomobjektiv EF 24-70mm f/1:4L IS USM (77mm Filtergewinde) schwarz
Preis: EUR 878,00

76 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Moderate Optimierung des 24-105 mit zweifelhaftem Preisaufschlag, 24. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als langjähriger Nutzer des EF 4/24-105 IS machte mir das Erscheinen des neuen 4/24-70 IS große Hoffnung auf eine effektive Beseitigung der bekannten Schwächen des alten Immer-drauf-Zooms (Vignettierung, Verzeichnung, begrenzte Randschärfe und vor allem das Durchrutschen der Brennweite bei geneigter Haltung). Trotz des aktuell m.E. nicht angemessenen Preises bestellte ich mir das 4/24-70 um es im Vergleich mit dem 24-105 und auch dem 17-40 zu testen. Das ebenfalls recht neue und optisch wirklich hervorragende EF 2,8/24-70 II ist dabei für mich keine Option, da ich die zusätzliche Blende für meine Zwecke im Outdoorbereich nicht brauche, aber vollem der größere Frontdurchmesser die Neuanschaffung von sehr teuren zusätzlichen Pol- und Graufiltern erfordern würde. Mit dem 4/24-70 könnte ich weiterhin von 17-400 mm nur eine Filtergröße (77mm) nutzen, perfekt!

Für den eher praxisorientierten Vergleichstest an der 5D III mit aufgelegter Hand aus dem Fenster bei eingeschaltetem Stabilisator (sofern vorhanden) standen mir zwei 24-105, zwei 17-40 und eben das neue 4/24-70 zur Verfügung. Die erzeugten RAW-Bilder für die Brennweiten 24, 35, 50 und 70 mm wurden in Lightroom schließlich bei 100% Ansicht verglichen. Generell muss man jedoch beachten, dass nach meiner Erfahrung jedes Objektiv an jeder Kamera etwas anders performt, da nicht nur die Objektive sondern auch die Kameras selbst gewissen Produktionstoleranzen unterliegen die z.B. die Lage des Sensors und des Bajonettanschlusses leicht beeinflussen. Eine absolute Aussage über die Qualität eines Objektives relativiert sich daher, womit solche Vergleiche für mich immer eher nur eine tendenzielle Aussagekraft haben.

Schärfe und Kontrast:
Offen bietet das 24-70 durchgängig einen geringfügigen Mehrgewinn gegenüber den 105ern. Zum Rand hin fällt die Schärfe bei allen Modellen erwartungsgemäß etwas ab, wobei das 70er nur wenig besser ist als das 105er, beim 17-40 ist der Schärfeabfall extrem. Somit kann ich leider nicht die Bewertungen anderer Tester teilen, die beim 24-70 angeblich keinen Schärfeabfall zum Rand feststellen konnten.
Abblenden auf Blende 8 oder höher erweitert die Randschärfe angenehm, wobei das 70er früher und weiter in den Rand geht als das 105er. Das 17-40 erreicht eine halbwegs durchgängige Schärfe erst ab Blende 16, was sehr schade ist, denn im Zentrum ist dieses Objektiv schon viel früher sehr scharf und mind. auf dem Niveau des 24-70.
Insgesamt fiel mir positiv auf, dass das 24-70 wohl recht gut zentriert war und die Abbildungsleistung sehr symmetrisch und gleichmäßig ausfiel, wohingegen alle anderen Objektive jeweils partielle Schwächen ausgeprägter auf einer Seite oder in einer Ecke zeigten.

Vignettierung:
Offen vignettiert das 24-70 insbesondere bei 24 mm sehr deutlich, hier ist kaum ein Unterschied zum 105er zu erkennen. Abblenden bringt Besserung, allerdings sind selbst bei Blende 16 noch dunkle Ecken erkennbar, die das 105er und das 17-40 nicht haben (Basis waren Testfotos einer weißen Wand). Längere Brennweiten reduzieren die Vignettierung merklich. Insgesamt sehe ich allerdings kaum entscheidende Vorteile gegenüber dem 105er, so dass man m.E. hier nicht von einer effektiven Verbesserung reden kann.

Verzeichnung:
An dieser Stelle punktet das 24-70. Die Verzeichnung ist insbesondere bei den kurzen Brennweiten deutlich weniger tonnenförmig als beim hier wirklich schwachen 105er. Auch das 17-40 kann gegenüber dem 24-70 nicht mithalten. Hier hat Canon gute Arbeit geleistet, wenngleich immer noch tonnenförmige Verzeichnung sichtbar bleibt. Der Fortschritt ist allerdings unübersehbar.

Farbsäume:
Deutliche Verbesserung auch hier. Das 24-70 zeigt keine nennenswerten Farbsäume, welche insbesondere das ältere 24-105 aufweist.

Mechanik und Haptik:
Gefühlt ist der Unterschied zum 105er geringer als ich angenommen hatte. Das 24-70 ist zwar leichter und kürzer, jedoch ist der Gewichtsunterschied nur bedingt spürbar und die Gesamtkonstruktion ist prinzipiell identisch. Dennoch fasst sich das 24-70 trotz überwiegender Kunststoffanteile etwas wertiger an als das 105er. Der Brennweiten- und Fokusring lassen sich gefühlt weicher und präziser einstellen, was aber ggf. auch auf das Alter und die resultierende Abnutzung der anderen Testkandidaten zurückzuführen ist. Ganz wichtig: Der Tubus verändert sich auch bei extremer Neigung nicht, die gewählte Brennweite bleibt also erhalten, was primär bei Stativnutzung unabdingbar ist. Die 24-105er haben hier ihre große mechanische Schwäche, denn verschleißbedingt, rutscht der Tubus bei diesen Objektiven in vergleichbaren Situationen irgendwann durch. Fraglich bleibt nur, ob das 24-70 dauerhaft hält oder ob sich auch hier mit der Zeit die Brennweitenverstellung selbständig macht?

Stabilisator:
Klarer Vorteil für das 24-70. Der verbaute Stabilisator der neuen Generation ist merklich effektiver und arbeitet ruhiger, als beim 105er. Somit können Zeiten aus der Hand noch sauber gehalten werden, die beim 105er meist schon zu Ausschuss führen. Im extremen Makrobereich ist der Stabilisator bekanntlich weniger effektiv, weshalb etwas ernsthaftere Makrofotos weiterhin zuverlässig und reproduzierbar nur mit dem Stativ umzusetzen sind.

Makrofunktion:
Das 24-70 weist eine etwas fummelig beidhändig einzustellende Makrofunktion auf, die weit über die max. Vergrößerung des 105er hinausgeht, wobei die Abbildungsleistung im Makrobereich sogar recht ordentlich aussieht. Erkauft wird diese jedoch durch die notwendige Nähe zum Objekt, so dass am Ende wenige Zentimeter Luft bleiben. Tierfotografie ist wg. der nicht einzuhaltenden Fluchtdistanz damit nahezu ausgeschlossen, zudem nimmt man sich selbst das Licht bei maximaler Vergrößerung. Ein Ersatz für ein echtes Makroobjektiv ist das 24-70 somit nicht. Es handelt sich eher um einen willkommenen Notbehelf, wenn man gerade mal kein Makro in der Tasche hat. Der Mehrwert hält sich für mich daher in Grenzen, ist aber dennoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem 24-105.

FAZIT:
Es fällt mir nicht gerade leicht eine eindeutige Bewertung zum 4/24-70 abzugeben. Canon hat einige Schwachpunkte des 24-105 effektiv optimiert (Verzeichnung, Farbsäume, Stabilisator, Makrobereich und vermutlich die Mechanik wenngleich hier Langzeiterfahrungen fehlen). Enttäuschend empfand ich ganz klar die weiterhin eher hohe Vignettierung insbesondere offen und am kurzen Ende. Zwar lassen sich nicht wenige Fotos durch eine leichte Randabdunklung sogar vorteilhaft beeinflussen, da so der Blick des Betrachters bekanntlich in die meist aussagekräftigere Bildmitte gelenkt wird, jedoch möchte ich diesen Effekt eigentlich lieber bewusst vornehmen und nicht vom Objektiv frei Haus geliefert bekommen. Was Schärfe und Kontrast angeht, ist ein eher moderates aber zumindest durchgängiges Plus gegenüber dem 24-105 zu erkennen. Ob dieser Zuwachs jedoch außerhalb einer 100% Betrachtung z.B. beim Druck von Bildern eine Rolle spielt, wage ich zu bezweifeln. Wichtiger erscheint mir hier eher die zumindest bei mir sehr gute Zentrierung und Gleichmäßigkeit des 24-70, die alle anderen Vergleichobjektive nicht hatten. Nicht vergessen darf man natürlich auch, dass den genannten Vorteilen eine Reduktion der Endbrennweite um 35mm gegenübersteht. Dies mag für nicht wenige Nutzer in der Praxis entscheidender sein als der in anderen Bereichen zu erwartende Mehrgewinn. Derjenige, der für den Brennweitenbereich 24-70 die maximale Abbildungsqualität sucht und auf den Stabilisator verzichten kann, im Tausch gegen eine zusätzlich Blende, muss ohnehin zum EF 2,8/24-70 II greifen, das ich schon früher kurz testen konnte. Das neue 2,8/24-70 liegt in Kontrast, Schärfe und auch Randschärfe spätestens ab Blende 4 erkennbar über dem 4/24-70, erfordert jedoch teure Filter der Größe 82. Das Preis-Leistungs-Verhältnis erscheint mir bei beiden Objektiven aufgrund noch sehr hoher Marktpreise grenzwertig. Unter diesem Gesichtspunkt bleibt das ältere und dadurch noch günstige 24-105 klar der Sieger. Letztlich darf bei Canon jeder Fotograf selbst entscheiden, was ihm wichtig ist. Einen Tod muss man dabei leider immer sterben!

Meine Bewertung des 4/24-70:
Leistungsbezogen und preisunabhängig = 4 Sterne,
unter Berücksichtigung des aktuell noch zu hohen Preises = 3 Sterne
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2013 3:27 PM MEST


Kindle Fire HD 7 , 17 cm (7 Zoll), Dolby-Audio-Technologie,  Dualband-WLAN über zwei Antennen, 32 GB - Mit Spezialangeboten [Vorgängermodell]
Kindle Fire HD 7 , 17 cm (7 Zoll), Dolby-Audio-Technologie, Dualband-WLAN über zwei Antennen, 32 GB - Mit Spezialangeboten [Vorgängermodell]

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kindle Fire HD: Ambivalente Eindrücke, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als aktiver Nutzer der weiten Android-Welt mittels Galaxy Note und Galaxy Tab 10.1 und ebook-Leser auf dem Kindle Paperwhite habe ich mir zusätzlich das Kindle Fire HD gegönnt, weil ich wissen wollte, ob dieses Gerät einem Amazon-Vielbesteller wie mir, elementare Vorteile im normalen Heimbetrieb bietet, gegenüber den vorhandenen Geräten.

Um es kurz zu machen, die Antwort nach 2-wöchigem Praxistest lautet eindeutig: JEIN. JEIN deshalb, weil einem technisch insgesamt eher guten Gerät, softwareseitig doch massivere Einschränkungen gegenüberstehen, als ich zunächst angenommen hatte und der Mehrwert sich für mich persönlich sehr in Grenzen hält.

Fangen wir mit den wesentlichen PLUS-Punkten an:

+ Verarbeitung, Gewicht und Größe sind wirklich gut, man fasst das Gerät auch wg. der Gummierung hinten gerne in die Hand
+ die Oberfläche reagiert flink und wirkt dank des Laufbandes und der nur wenigen Auswahlpunkte aufgeräumt
+ das Laufband bietet jederzeit schnellen Zugriff auf alle zuletzt genutzten Apps, Fotos, Songs und Daten
+ die Akkulaufzeit ist sehr ordentlich, vor allem wenn man die Helligkeit nicht voll aufdreht
+ die Displayqualität ist eigentlich gut, da kontrastreich und scharf, sogar eine gewisse Entspiegelung ist vorhanden, wenn da nicht eine furchtbare Farbverschiebung wäre (siehe Details unter Negativ)
+ die seitlichen Lautsprecher bringen für ihre Größe einen im Vergleich zu vielen anderen Geräten relativ ansprechenden Sound
+ die Verbindung mit dem WLAN ist äußerst stabil und besser als bei meinem Note oder dem Tab. Abbrüche sind bei mir nicht vorgekommen.
+ USB Schnittstelle zum PC vorhanden
+ LOVEFILM Kunden können über das Kindle Fire die Filme endlich auch in der deutlich besseren HD-Auflösung streamen. Geräte wie PS3 oder XBOX ermöglichen am TV aktuell dagegen nur die unzureichende SD-Auflösung. Per Micro-HDMI zu HDMI Verbindung lassen sich die HD-Filme über das Kindle Fire wunderbar und störungsfrei an den TV ausgeben, sofern man eine entsprechende Internet-Anbindung hat.

NEUTRALE Punkte:

o die seitlich eingelassenen Bedienflächen (ON/OFF etc) sind etwas zu harmonisch eingebaut, denn man kann sie kaum fühlen und muss meist erst umständlich bei Licht nach der richtigen Lage suchen
o die WLAN-Nutzung ist zwar stabil aber nach meinem Eindruck trotz der verbauten DUAL-Antennen nicht schneller. Der Datendownload dauert bestenfalls eher genauso lange, wie bei meinen anderen Geräten mit nur einer Antenne
o Werbung auf dem Startdisplay nur gegen Zahlung zu entfernen. Micht stört diese Werbung nicht wirklich, allerdings empfinde ich dies schon als eine unnötige Gängelung der Kunden.

NEGATIV-Merkmale von Relevanz sind für mich:

- massive Einschränkung des Android-App Marktes. Amazon bietet weit weniger Apps an, als ich dachte. Viele Apps die ich auf Note oder Tab alltäglich nutze, stehen bei Amazon nicht oder nur gegen erneute Zahlung zur Verfügung, was ich inzwischen für ein ziemliches Manko halte. Zudem sind viele Google-Playstore-Apps häufig kostenfrei oder deutlich günstiger als über den Amazon-Store. Auch der eher umständliche Umweg über z.B. Android-pit bietet nicht den vollen Zugriff auf alle Apps, zumal das Kindle Fire teilweise schlicht eine Installation fremd geladener Apps verweigert. Unterm Strich vermisse ich somit einige meiner bewährten Applösung auf dem Kindle Fire, was für mich den Nutzen des Gerätes deutlich und vollkommen unnötig einschränkt. Hier geht mir die enge Amazon-Bindung einfach zu weit!
- das Display weist leider ab Werk eine massive Farbverschiebung Richtung gelb/grün auf und es gibt keine Möglichkeit, dieses Problem zu beseitigen. Somit macht es mir trotz guter Schärfe und Brillianz absolut keine Freude im Ursprung farbrichtig kalibrierte Fotos auf dem Kindle Fire zu betrachten. Menschen wirken als hätten sie eine Gelbsucht, Schnee und Wolken scheinen wie angemalt, rötlicher Dünensand wird zu gelbem Bausand. Wer wirklich Wert auf halbwegs farbrichtige Bilder legt, muss einen weiten Bogen um diese Amazon-Lösung machen. Samsung oder Apple-Geräte sind hier wesentlich farbechter aufgestellt. Ob diese Farbauslegung von Amazon Absicht ist oder nicht, sei dahingestellt. Möglicherweise bietet sie beim gewünschten Online-Shopping eine angenehmere Sehbasis? Für mich ist dies jedenfalls ein ganz fettes Minus!
- kaum bis keine eigenen Konfigurationsmöglichkeiten der Bedienoberfläche. Wer die Optionenvielfalt und die Konfigurationsvarianten bei normalen Android-Geräten kennt, wird wohl nur selten froh sein mit dieser Einschränkung.
- Netzeil muss separat gekauft werden, sofern nicht bereits vorhanden. Kundenunfreudliche und ärgerliche Lösung, die lediglich dazu dient, den Preis des Gerätes niedrig halten zu können. Auch wenn ich dies natürlich vorher wusste, empfinde ich solche verkaufsfördernden Maßnahmen als völlig inakzeptabel.

Mehrwert:
In meinem Fall ist der praktische Zusatznutzen beschränkt. Fotos sehe ich mir aufgrund der Größe und der Farbneutralität lieber auf dem Tab 10.1 an, Surfen im Web macht mir aufgrund des besseren Handlings und trotz des etwas kleineren Displays mit dem Note mehr Freude, das Lesen von eBooks empfinde ich für das Auge viel angenehmer mit dem Kindle Paperwhite. Der einzige echte Mehrwert für mich wäre daher das gut funktionierende HD-Streaming aus dem LOVEFILM-Angebot.

FAZIT:
Das Amazon-Tablet ist für mich aufgrund der genannten Einschränkungen leider nicht die erhoffte digitale Wollmilchsau. Ich habe es daher zurückgegeben und werde z.B. bei LOVEFILM vorerst weiter Blu-rays per Post abfordern, zumal das HD-Streaming-Angebot aktuell ohnehin überschaubar ist. Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass zukünftig auch ein HD-Streaming über die bekannten Spielkonsolen möglich sein wird. Amazon arbeitet ja angeblich schon länger daran.

Das Kindle Fire HD erscheint mir so wie es aktuell ausgelegt ist, eher eine günstige Lösung für Android-Einsteiger zu sein, die sich wenig für technische Belange sowie eigene Optimierungen interessieren und primär ein schlicht nutzbares und zuverlässiges Gerät bevorzugen. Allerdings darf man sich dann nicht weiter an der äußerst engen Bindung an die Amazon-Shoppingwelt und den daraus resultierenden Verlockungen und Kosten stören. Mein persönliches Störgefühl ist hier einfach größer als der für mich zu erwartende Zusatznutzen. 3 Sterne für eine noch gute Technik mit leider zu restriktiver Software.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 10, 2013 7:41 PM CET


Braun Funkwecker Analog Snooze Funktion Deutsche Präzision Quarzwerk BNC007WHWH DCF
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Preis: EUR 39,99

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen BRAUN-Design gepaart mit unausgegorener Technik, 4. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer das schlichte und zeitlose BRAUN Design mag, wird an diesem Wecker zumindest optisch gefallen finden, auch wenn die Gehäuseform hinter dem Zifferblatt nicht ganz so elegant daher kommt, wie die klassische BRAUN-Front. Die Funktionalität, Verarbeitung und Technik ist allerdings leider kritikwürdig.

Positiv:
+ DCF Funksignal wird zuverlässig erkannt und die korrekte Uhrzeit eingestellt.
+ Praktisch nicht wahrnehmbares Laufgeräusch und zum Glück kein nerviger Sekundenzeiger
+ Beleuchtung im Dunkeln leicht zu aktivieren, angenehm hell mit sehr guter Ablesbarkeit (weisses Gehäuse)
+ Simple Einstellung der Weckzeit durch versenkbaren Drehknopf auf der Rückseite
+ Zuverlässiges Wecken zur eingestellten Zeit

Neutral:
o Ansteigender Klingelton beginnt eher leise und steigert sich auf nur moderate nachbarschaftsfreundliche Lautstärke. Wer somit sehr laute Wecktöne zum Wachwerden braucht, sollte sich ggf. besser anderweitig umsehen. Für mich reicht es allerdings vollkommen, da ich bereits bei leisem Klingeln aufwache.
o Der Wecker steht vorne mittig nur auf einem schmalen Sensorfuß, der bei Druck auf das Gehäuse das Licht einschaltet und die Snooze-Funktion startet. Durch die fehlende seitliche Abstützung ist das Gerät etwas kippelig.
o Der Kunststoff des eher leichten Gehäuses ist matt ausgeführt und wirkt im Vergleich zu früheren BRAUN-Weckern nicht mehr so wertig und robust.

Negativ:
- Die Frontscheibe besteht aus einfachem, recht kratzanfälligem Kunststoff. So hatte die Scheibe meines Weckers bereits bei Lieferung diverse Scheuerspuren vermutlich durch Transport und Verpackung. Hier darf wohl eindeutig mehr Qualität für den Preis erwartet werden.
- Die obere ausklappbare An/Aus-Wipptaste für Weckfunktion ist etwas klein und zu schwergängig, so dass sie im Dunkeln nicht gut zu treffen ist.
- No-Go Funktionsfehler: Möchte man das Klingeln durch Druck auf die Wipptaste ausschalten, aktiviert man unvermeidlich erstmal die Snooze-Funkton, da der Widerstand des Drucksensors am Standfuss geringer ist, als der Widerstand der schwergängigen Wipptaste. Man drückt also erstmal unvermeidlich das Gehäuse herunter, die Beleuchtung geht an und die Snooze-Funktion (= Wecker wird nur temporär gestoppt und klingelt 4 Minuten später abermals) wird aktiviert. Erst danach, wenn das Gehäuse also bereits runtergedrückt ist, geht die An/Aus-Wippe in die Aus-Stellung. Leider überschreibt die Aus-Stellung der Wippe aber nicht die bereits zuvor aktivierte Snooze-Funktion, weshalb es quasi endlos alle paar Minuten wieder klingelt. Dieser Teufelskreis lässt sich nur vermeiden, wenn der Wecker beim ersten Klingeln sofort in die Hand genommen wird, damit der lästige Fußsensor beim Drücken der An/Aus-Wippe inaktiv bleibt.

Ich hatte erst überlegt, ob es sich hier um einen Defekt meines Gerätes handeln könnte, musste aber in anderen Rezensionen von Käufern lesen, dass diese sich ebenfalls über andauerndes Nachklingeln beklagten, obwohl die Klingelfunktion deaktiviert war. Somit gehe ich davon aus, dass es sich hier in der Tat wohl um einen kapitalen Konstrukionsmangel handelt und leider nicht um einen Einzelfehler.

Fazit: Aufgrund des für mich inakzeptablen Kontrukionsfehlers, der für mich die sinnvolle Nutzung des Weckers verhindert, habe ich das Gerät trotz netter Optik an Amazon zurückgegeben. Ich bedauere ausserordentlich, dass der aktuelle Inhaber der BRAUN-Design- und Namensrechte selbst für gutes Geld nicht in der Lage ist, werthaltige Produkte in der Tradition von BRAUN anzubieten. Sehr schade!


Black & Decker PD1800EL Akku-Handstaubsauger
Black & Decker PD1800EL Akku-Handstaubsauger
Wird angeboten von FirstTrade Direktversand e.K.
Preis: EUR 169,00

26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompakte Allzweckwaffe für Auto und Haushalt, 7. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einem kompakten und möglichst saugstarken Akku-Handsauger für Auto und Wohnung stieß ich bei Amazon auf den neuen Black & Decker PD1800. Lt. Artikelbeschreibung schien er mir im Vergleich zu den Vorgängermodellen hinsichtlich Saugleistung und Ladezeitbedarf dank Lithium-Akku entscheidend verbessert. Daneben gefiel mir das Design mit der integrierten Schlauchführung sehr gut, da ich mir hierdurch einen praxistauglichen Einsatz im Auto gut vorstellen konnte. Alternativ erschienen mir eigentlich nur die Handsauger von Dyson relevant, die mir aber optisch überhaupt nicht gefallen, serienmäßig keinen Schlauch und vor allem keinen arretierbaren Schalter haben, so dass man ständig krampfhaft im Betrieb eine Taste halten muss. Also habe ich mich dann trotz des hohen Preises für das m.E. zweckmäßigere Black & Decker Gerät entschieden.

Inzwischen ist der PD1800 bei uns im Einsatz, so dass ich gerne einige Praxiseindrücke wiedergeben kann:

POSITIV:
+ Integrierter Schlauch lässt sich sehr leicht und flexibel nutzen, so dass wir eigentlich fast immer mit Schlauch saugen und das Gerät selbst bequem mit der anderen Hand halten oder es abstellen.
+ Saugaufsätze zweckmäßig - Standarddüse bietet ausklappbare Bürste, schmale Fugendüse für enge Stellen am Auto, wirksamer Tierhaaraufsatz, der die Haare dank Gummibezug einsaugbar löst
+ Saugkraft absolut ausreichend vorhanden für effektive Schmutzentfernung im Haus und auch im Auto. Natürlich wird nicht die Saugkraft eines konventionellen Staubsaugers erreicht, welche im Handbetrieb aber auch nicht notwendig ist nach meiner Erfahrung.
+ Gute und saubere Verarbeitung
+ Schönes Design dank hochwertiger Metallkappen am Akku und auf der anderen Seite am Lufteinlass
+ Akkuladezeit wie angegeben unter 4 Stunden
+ Akkuleistung ausreichend dimensioniert z.B. fürs Aussaugen von 2 Autos hintereinander ohne Nachladen
+ Integrierter Akku-Ladeschutz bei Volladung
+ Großdimensionierter arretierbarer Ein-/Aus-Schalter am Griff
+ Guter und sicherer Halt sowie leichter Transport (Gewicht 1.7kg) durch breiten Handgriff

NEUTRAL:
o Dezente, flache Bodenplatte mit Ladebuchse nimmt Saugaufsätze auf und ist Parkplatz für das Gerät, allerdings ist keine Wandbefestigung möglich!
o Schmutzentleerung zwar einfach aber nur mit Gerät möglich da der Schmutztank nicht lösbar ist. Flusen/Haarbüschel müssen manchmal mit den Fingern aus dem Schmutztank gezogen werden.
o Innenfilter sollte regelmäßig nach Nutzung gesäubert und entstaubt werden, Hersteller empfiehlt regelmäßigen Filterersatz
o Haare der Klappbürste am Standardausatz relativ lang und zu weich, weshalb man z.B. enge Fugen teils nicht sauber ausbürsten kann. Eignung der Bürste eher nur für leichten Staub/Flusen/Spinnweben etc.

NEGATIV:
- Lautstärke: Aufgrund der höheren Saugkraft erscheint mir der PD1800 doch recht laut. Wenn man z.B. das Gerät im Auto auf dem Sitz stehen hat und saugt den Fußraum ist das Betriebsgeräusch schon unangenehm in Kopfnähe. Ich versuche daher die Ansaugseite möglichst immer vom Kopf wegzudrehen zwecks Geräuschminderung.
- Statische Aufladung: Durch Aufladung bleiben Haare bei Nutzung des Tierhaaraufsatzes nicht selten am Aufsatz selbst hängen, ebenso setzt sich gerne Staub beim Leeren des Schmutztanks am Gehäuse ab.
- Preis: Für ein Produkt "Made in China" ist der aktuelle Verkaufspreis (>160 Euro) schon ziemlich deftig, trotz Lithium-Akku und Metall-Optik. Hierfür gibt's schon richtig gute Bodensauger.

FAZIT:
Insgesamt sind wir mit dem PD1800 sehr zufrieden. Die Saugkraft ist für die üblichen Einsatzzwecke ausreichend stark, die Akkulaufzeit deckt den täglichen Bedarf, die Ladezeit ist praxisgerecht. Das Gerät lässt sich sehr vielfältig mit hoher Funktionalität nutzen, es fasst sich gut und sicher an und bietet nebenbei noch eine sehr gelungene Optik. Allerdings ist der Betrieb unüberhörbar und so dürfte eine dezente Krümelbeseitigung bei einem Abendessen mit Freunden eher nicht das primäre Einsatzgebiet sein. Hier sind die kompakten, meist eher schwachen und dadurch leiseren Tisch-Handsauger besser geeignet.

Wer sich vom hohen Preis nicht abschrecken lässt, erhält mit dem PD1800 einen stylischen, effektiven Akkusauger mit breitem Nutzwert als handliche Ergänzung zu einem Bodenstaubsauger. Einen Bewertungspunkt ziehe ich ab wg. der genannten Negativmerkmale.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 13, 2012 8:34 PM MEST


SCHWARZE SCHLÜSSELTASCHE SCHLÜSSELMAPPE SCHLÜSSELETUI SCHLÜSSELMÄPPCHEN
SCHWARZE SCHLÜSSELTASCHE SCHLÜSSELMAPPE SCHLÜSSELETUI SCHLÜSSELMÄPPCHEN

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Billiges Material schwach verarbeitet!, 3. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einer Schlüsseltasche fürs Haus fiel mir diese Mappe ins Auge. Optisch wirkt sie auf den Fotos recht ansprechend.

Aufgrund meiner Eindrücke nach Lieferung muss ich allerdings sagen, dass ich diese Tasche nicht noch mal bestellen würde. Der obere Teil mit dem Reissverschluss ist nur ziemlich simpel mit wenigen Stichen mit dem unteren Kunstlederteil vernäht. An der Nahtlinie kann man bequem bis zur anderen Seite durchsehen. Das Kunstleder riecht unangenehm und wirkt so, als würde es bei geringer Nutzung abblättern und dann die dahinter liegende Stoffstruktur freigeben.

Die Tasche ist eher etwas größer und könnte vermutlich bequem 8-10 Schlüssel aufnehmen. Allerdings wage ich zu bezweifeln, ob man wirklich lange Freude an dem Produkt haben wird bei dieser Belastung.

Fazit:
Der eher geringe Preis ist m.E. für die gebotene Qualität und Verarbeitung immer noch zu hoch. Als Werbegeschenk vielleicht noch erträglich, als Kauf eine Fehlinvestiton. Lieber 2 Euro mehr in eine Echtleder-Tasche investieren!


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