Profil für Klaus Ziegler > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Klaus Ziegler
Top-Rezensenten Rang: 1.509.727
Hilfreiche Bewertungen: 481

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Klaus Ziegler "ziegler102" (München)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
pixel
Eversleeping-Ltd.Edition
Eversleeping-Ltd.Edition
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 13,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur der Titelsong ist beachtenswert!, 23. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Eversleeping-Ltd.Edition (Audio CD)
Auf dieser 18-minütigen Maxi-Single findet sich nicht nur der Titelsong "Eversleeping" in zwei verschiedenen Versionen (von denen eine die Version vom Album "Ravenheart" ist), sondern es sind auch noch 3 weitere Songs enthalten. Wegen dieser hatte ich mir die Single hauptsächlich besorgt, da ich das Album ja bereits besaß.
In diesem Fall jedoch unterscheidet sich die Single-Version von "Eversleeping" immerhin so einigermaßen von der Album-Version. Ob man deswegen die Versionen wirklich beide braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. In der Album-Version eine folkige Ballade mit Klavierbegleitung und irischer Flöte, wird der Sound in der Single-Version noch mit E-Gitarren aufgepeppt. Außerdem erscheint der Refrain gleich am Anfang. Ich möchte hier nicht werten, welche Fassung die bessere ist.
Wie steht es nun mit den drei weiteren Tracks? "Drown in me" und "So sweet" sind Bombast-Rock-Stücke, die irgendwo zwischen Within Temptation und Evanenscence anzusiedeln sind. Das deplaziert wirkende Gerappe in der Mitte von "Drown in me" lässt Erinnerungen an "Bring me to Life" von Evanescence wach werden. Das war doch in "Back to the river" auf dem Ravenheart-Album dezenter geglückt - naja, trotzdem sonst ein gutes Lied. War also "Drown in me" mehr an Evanescence angelehnt, so ist "So sweet" stilistisch im Kontext des aktuellen Albums "The Silent force" von Within Temptation zu begreifen. Können Xandria mit diesen Vorbildern mithalten? O ja, für mich ohne jeden Zweifel. Ein wenig mehr Eigenständigkeit wäre aber noch zu wünschen. Vielleicht ist diese ja mit der zweiten Ballade auf dieser Maxi, nämlich "Pure" gegeben. Ein atmosphärischer Song mit Streicherbegleitung, fast eine Art Chanson oder Musical-Lied. Lisas Elfen-Stimme kommt hier besonders klar heraus.
Insgesamt erweisen sich Xandria wieder einmal als eine deutsche Bombast-Rockband mit Frauenstimme, die keineswegs auf Gothic-Metal festgelegt ist, sondern ähnlich zu vielen ihrer "Konkurrenten" verschiedenste Einflüsse von Folk über Filmmusik bis hin zum Rap in ihr Werk einschmelzen. Vom Handwerklichen können sie dabei besagten Konkurrenten durchaus das Wasser reichen - nur ein wenig mehr Eigenständigkeit möchte man ihnen noch wünschen.


Star of the Sea
Star of the Sea
Preis: EUR 16,64

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast wie Lisa Gerrard ..., 24. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Star of the Sea (Audio CD)
... klingen Stimme und Musik auf dieser CD. Ein wenig verschwommener noch, weniger fassbar, entrückter. Verwunderlich, dass eine solche Musik aus den USA kommt. Finden sich doch hier garantiert keine amerikanischen Elemente, dafür viel Mittelalterliches und Folkloristisches aus Mittelmeerraum, Balkan und Orient. Liebhaber von Dead can Dance, Impressions of Winter, Loreena McKennitt oder auch Enya sollten dieses Album, das bisher leider das einzige von Stellamara geblieben ist, nicht verpassen.


Saphir
Saphir

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das neueste Album der Gruppe ist das beste!, 13. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Saphir (Audio CD)
Die Italiener Ataraxia haben in gut 10 Jahren nunmehr über 10 Alben veröffentlicht, also mindestens eines pro Jahr. Und doch sind alle auf gleichbleibend hohem Niveau angesiedelt, und alle hatten etwas Eigenes, Individuelles. Jedes Album konnte man (bzw. kann man immer noch, so weit erhältlich) unbesehen kaufen. Das neueste, Saphir, scheint mir jedoch noch einmal ein Fortschritt in Kreativität und Perfektion zu sein. Die (sicherlich sehr gewöhnungsbedürftige) Stimme von Francesca Nicoli klingt angenehmer, ohne jedoch an Charakter eingebüßt zu haben. Die gereifte Sängerin hat nun offenbar die früheren Experimente mit absichtlich schiefer Intonation und offensichtlich "falscher" Gesangstechnik (die freilich auch interessant, aber anstrengend waren) nicht mehr nötig. In den Kompositionen selbst sind neue Elemente und vor allem neue Instrumente hinzugetreten. Z.B. werden anstelle der Drum-Machine die Drums jetzt original eingespielt, was die Musik in meinen Ohren weicher und wärmer erscheinen lässt, einmal mehr auch reifer, erwachsener. Die Einbeziehung eines Akkordeons ist auch sehr schön. Wie lässt sich die Musik von Ataraxia eigentlich stilistisch einordnen bzw. charakterisieren? Oft wird sie dem Neofolk zugeordnet, dem sie aber mehr thematisch (durch die Aufarbeitung von heidnischen Mythen) als musikalisch nahesteht. Von der Musik her kann man von Neoklassik im weiteren Sinne, mit folkloristischen Elementen sprechen. Die klassischen Bestandteile gehen, wie auch früher bei Ataraxia, in die Richtung "alter" Musik, Neo-Barock und Neo-Renaissance also, teils Neo-Mittelalter. Hier liegt ein Berührungspunkt mit Gruppen wie Dead can Dance, Dark Sanctuary, Violet und Gothica. Ich denke aber, jeder Versuch, die Musik von Ataraxia zu beschreiben, muss notwendig scheitern. Man muss sie hören. Das vorliegende Album dürfte für jeden Liebhaber künstlerisch wertvoller Musik interessant sein, und ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass man mit dieser CD jemandem demonstrieren kann, was wahre Musik ist.


Moon Oppose Moon
Moon Oppose Moon

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes Debut, 23. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Moon Oppose Moon (Audio CD)
Die New Yorker Formation Unto Ashes schwelgt auf ihrem Debut in dunklen, atmosphärischen Klangwelten. Fernes Mittelalter und modernes Dark Ambient verschmelzen zu einer Synthese von seltener Perfektion. Freilich, da bietet sich der Vergleich zu Dead can Dance geradezu an, obgleich man auch die Italiener Gothica, die Franzosen Dark Sanctuary, die Deutschen Ophelia's Dream oder Love is Colder than Death als Vergleichsobjekte nennen könnte. Gelegentlich werden auch Erinnerungen an den melancholischen Folk eines Nick Drake wach, der bereits in den 70ern seinem Leben selbst ein Ende setzte. Einzelne Stücke auf "Moon Oppose Moon" herauszuheben, verbietet sich eigentlich von selbst. Das Album hat den Charakter eines Gesamtkunstwerks, das als solches genossen werden will. Obwohl das Album noch ohne die herausragende Stimme von Ericah Hagle auskommen muss, ist der Gesamteindruck hier homogener als auf den wesentlich experimentierfreudigeren Nachfolgern "Saturn Return" oder gar "Empty into White", welche allerdings ebenfalls hörenswert sind - nur eben anders.


Jade
Jade
Wird angeboten von Music-Club
Preis: EUR 28,97

4.0 von 5 Sternen Melancholisch-melodischer Rock; herausragende Frauenstimme, 14. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Jade (Audio CD)
Flowing Tears passen nicht wirklich in das Schema "Gothic-Rock" oder gar "Gothic-Metal". Es wird nicht gegrunzt, und die Frauenstimme ist auch nicht pseudo-engelsgleich. Frontfrau Stefanie hat eine tiefe, eher raue und markante Stimme. (Leider hat sie die Band mittlerweile verlassen.) Eine Stimme, wie es in diesem Genre eigentlich keine zweite gibt. Die Songs sind melodie-basierter Rock mit gelegentlich überraschenden harmonischen Wendungen und Breaks; die Grundstimmung ist einheitlich melancholisch, ohne allzu düster zu werden. Wer die 'mittleren' Werke der holländischen Ausnahme-Band The Gathering schätzt (also die Alben von 'Mandylion' bis 'How to Measure a Planet'), sollte auch hier bedenkenlos zugreifen können. Einen Stern Abzug gibt es, da - genauso wie auf dem anderen Album von Flowing Tears, das ich besitze, nämlich "Serpentine" - etwas mehr Abwechslung nun nicht unbedingt geschadet hätte. Aber dafür hat man ein sehr homogen wirkendes Werk.


Between the Days
Between the Days
Wird angeboten von realmusicmore
Preis: EUR 11,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hübschl, aber deutlich schwächer als das Vorgängeralbum!, 14. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Between the Days (Audio CD)
Merril Bainbridge hatte mit "The Garden" ein nahezu perfektes Debütalbum vorgelegt. Der Zweitling "Between the Days" kann mit dem Niveau des Erstlings nicht mithalten. Zwar sind die meisten Songs sehr hübsch geraten, doch klingt letztlich alles relativ ähnlich. Die Experimente des Anfangs sind einem einheitlichen Pop-Sound gewichen (etwa: Dido ohne Depressionen), dessen Radiokompatibilität der Sängerin leider trotzdem nicht zum vielleicht erhofften kommerziellen Erfolg verholfen hat. Hervorheben würde ich dennoch das flippige "Lonely" (mit seinem leicht abgedreht-eroitschen Text), das frische "Walking on Fire" und die mehr melancholischen Songs "Blindfolded" und "Love and Terror". Den Bonus-Track (I got U Babe), ein "Duett" mit Shaggy, betrachte ich nun mal besser als schlechten Scherz, obwohl zumindest dieser Song deutliche Abwechslung ins Spiel bringt ...
Nichtsdestoweniger würde ich mir sehr wünschen, wieder einmal etwas Neues von Merril zu hören!


Garden
Garden
Wird angeboten von marcos-cd-shop
Preis: EUR 3,81

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön - und leider fast völlig unbekannt!, 14. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Garden (Audio CD)
Wie soll man die Musik von Merril Bainbridge beschreiben? Zart, duftig, flockig, und dabei leicht melancholisch? Alles zutreffend, doch ist diese Charakterisierung sicher unzureichend und gibt nicht den einmaligen Charme dieser Stimme und dieser Songs wieder. In den Texten geht es um die einfachen Dinge des Lebens, die meisten handeln von Beziehungen oder deren Zerbrechen, manche sind auch leicht erotisch. Den besonders schönen Titelsong (mit französischem Akkordeon!) könnte man als sexuelle Einladung interpretieren, muss es aber nicht. In "Miss you" singt Merril von einem Ex-Lover, der sie immer auf die Palme gebracht hat (z.B. wenn er ihre Lieblings-Tasse zerbrochen hatte und anschließend bloß sein typisches dämliches Grinsen aufsetzte) und den sie dennoch oder gerade deswegen vermisst. "State of Mind", der düsterste Song, handelt gar von den Grundfragen unserer Existenz, musikalisch-stilistisch durch Einblendung von Mönchsgesängen in den "Gregorian Pop" hinüberblendend. Größtenteils bewegt sich allerdings das Album im Bereich des Folk-Pop, es klingt etwa wie Dido oder Heather Nova ohne Depressionen. Interessant die rein akustische Cover-Version des Songs "Being Boring" von den Pet-Shop-Boys; durch das Fehlen der Sythies wird das Lied zum Folk-Song!
Das Album ist durch den Abwechslungsreichtum, die wunderbaren Melodien, die schöne, klare Stimme der Sängerin und nicht zuletzt durch die Verbindung von Leichtigkeit und Melancholie in Musik und Text für mich einer der größten Geheimtipps!
Leider war das - bisher einzige - Folgealbum "Between the Days" längst nicht mehr so gut.


Lehar: Land des Lächelns (Großer Querschnitt)
Lehar: Land des Lächelns (Großer Querschnitt)
Wird angeboten von GEMusicFiendz
Preis: EUR 25,49

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entsetzliche Interpretation einer meisterlichen Operette, 16. Dezember 2004
Giuseppe di Stefano als Sou-Chong kümmert sich nicht im Geringsten um das, was er singt (er versteht den Text ja wohl auch nicht, da er deutsch singt, aber Italiener ist). Er reiht nur Töne aneinander. Der Text, die Handlung, die Rolle, alles ist ihm egal. Hinzu kommt noch, dass er zum Zeitpunkt dieser Einspielung seine einst gefeierte Stimme größtenteils schon eingebüßt hatte und nur noch von seinem großen Namen zehrte. Er dachte wohl, Operette statt Oper, das ginge schon noch hin. Ein verhängnisvoller Irrtum (den leider viele Sänger begehen, die ihre Glanzzeit hinter sich haben), wie diese Aufnahme zeigt. Insofern reiht er nicht mal besonders schöne Töne. Die übrigen Hauptdarsteller sind einigermaßen passabel, wenn auch nichts Besonderes.


Der Liebe Augustin/Clivia/+
Der Liebe Augustin/Clivia/+
Wird angeboten von die_schallplatte-hsk Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 89,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wegen des "Clivia"-Querschnitts noch empfehlenswert!, 10. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Liebe Augustin/Clivia/+ (Audio CD)
Die Operetten von Leo Fall werden heute gar nicht mehr aufgeführt. Anscheinend durchaus zu Recht, wenn man den auf vorliegener CD enthaltenen Ausschnitten aus "Der liebe Augustin" glauben darf. (Die Querschnitte aus anderen Fall-Operetten auf einer CD derselben Reihe machen auch kaum einen besseren Eindruck). Vielleicht liegt es auch an der Einspielung selbst, dass nichts "rüberkommt".
Anders liegt der Fall bei der Nico Dostal-Operette "Clivia". Vor allem die Buffo-Rollen (Harry Friedauer!) sind hier brillant besetzt. Heinz Hoppe und Sari Barabas gefallen weniger, doch die harmonische und rhythmische Raffinesse der Stücke - die leider alle nicht in voller Länge zu hören sind! - überzeugt. Ich denke, es wäre an der Zeit für eine vollständige Einspielung von "Clivia". Bis dahin müssen wir mit vorliegendem, ca. 20 Minuten dauernden Querschnitt vorlieb nehmen. Der ebenfalls enthaltene Querschnitt der Dostal-Operette "Die ungarische Hochzeit" ist etwas länger, doch kommen hier die stimmlichen Mängel der Protagonisten auch deutlicher heraus. Die andere in derselben Reihe erschienene - auch noch etwas vollständigere - Aufnahme ist da vorzuziehen, wenigstens ist dort der Tenor (Anton de Ridder) brillant.


Ungarische Hochzeit (Qs)
Ungarische Hochzeit (Qs)
Wird angeboten von music_fun
Preis: EUR 16,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen de Ridder fantastisch, gutes Dirigat, Rest Durchschnitt, 10. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Ungarische Hochzeit (Qs) (Audio CD)
Anton de Ridder war einer der besten Tenöre aller Zeiten. Unverständlich, dass ihm keine Weltkarriere vergönnt war. Für mich ist er um Klassen besser gewesen als Pavarotti & Co. Leider existieren nur relativ wenige Aufnahmen von ihm, und in aller Regel hat er keine adäquaten Partner. So auch hier. Margit Schramm war damals eigentlich eine gute Soubrette, es gibt eine Reihe von durchaus soliden bis sogar beeindruckenden Aufnahmen mit ihr (meist mit Rudolf Schock als Partner), doch hier klingt sie indisponiert, so als hätte sie die Grippe, und am Anfang des Duetts "Frag nur dein Herz ... " hat sie gar Schwierigkeiten mit der Intonation, was sonst eigentlich nie vorkam. Eigenartig! Willi Brokmeier und Isy Oren sind in den Buffo-Rollen solide, ohne aber besonders viel Schwung rüberzubringen. Was für mich die 4 Sterne noch rettet, sind 2 Dinge: Erstens das gute Dirigat von Roman Dostal (dem Sohn des Komponisten), und zweitens die Tatsache, dass dies von den (erhältlichen) Aufnahmen der "Ungarischen Hochzeit" die vollständigste ist. Es existiert noch ein Querschnitt mit Heinz Hoppe und Sari Barabas (ebenfalls bei EMI in derselben Reihe erschienen), aber da gefällt mir die vorliegende Einspielung immer noch besser.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8