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Rezensionen verfasst von
Bienold

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Bloodlands: Europa zwischen Hitler und Stalin
Bloodlands: Europa zwischen Hitler und Stalin
von Timothy Snyder
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd gut!, 18. September 2011
Die Schrecken und die Menschenverachtung der beiden totalitären Systeme bzw. Ideologien des 20. Jahrhunderts werden hier schonungslos aufgearbeitet. Dieses Buch ist nüchtern, sachlich und informativ. Der Leser bekommt ein Gefühl dafür, wie wenig ein Menschenleben im damaligen Osteuropa unter der Herrschaft von Hitler und/oder Stalin wert war. Gebietsaufteilungen und spätere Frontverschiebungen brachten jedes Mal Massenmord, Deportation oder Unterdrückung mit sich. Weder die Deutschen noch die Sowjets brachten die erhoffte Befreiung, sondern lediglich mehr Leid.
Sehr empfehlenswert.


Die große Katastrophe: Europa im Krieg 1939 - 1945
Die große Katastrophe: Europa im Krieg 1939 - 1945
von Norman Davies
  Gebundene Ausgabe

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut!, 27. Februar 2010
Die angelsächsische Tradition der Geschichtsschreibung ist eine voller Vielfalt und freier Debatte. Davies widerspricht der Geschichtsschreibung der vergangenen Jahrzehnte und tut dies auf sachliche und spannende Weise. Ob er dabei richtig liegt, wird sich zeigen. Jedenfalls gibt es bei ihm nicht diesen sattsam bekannten moralisierenden Ton vieler deutscher Historiker. Sehr empfehlenswert.


Reisen zu den Deutschen im Osten: Zwischen Oder und Memel, Karpaten und Kaukasus
Reisen zu den Deutschen im Osten: Zwischen Oder und Memel, Karpaten und Kaukasus
von Martin Schmidt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut!, 20. September 2007
Endlich mal ein Buch, das sich mit den deutschen Spuren im Osten nicht nur aus historischer Perspektive befaßt und obendrein mit ausdrucksvollen aktuellen Fotos bebildert ist! Ähnlich ungewöhnlich ist die Bandbreite der behandelten Siedlungsräume. Wo bekommt man sonst schon etwas über das vom Krieg schwer in Mitleidenschaft gezogene, heute zur Republik Polen gehörende Ost-Brandenburg zu lesen (die Überschrift Das märkische Pompeji trifft dessen beklemmende Wirklichkeit genau) oder über die karpatendeutsche Siedlung Hopgarten mit ihrer wahrlich kuriosen Nachkriegsgeschichte. Faszinierend sind auch die gekonnt geschriebenen Kapitel über die letzten Deutschen in der slowenischen Gottschee, über Niederschlesien, Hinterpommern oder die deutschen Spuren in Georgien. Am meisten bewegt haben mich die beiden Interviews über das Königsberger Gebiet bzw. über den multiethnischen Alltag in dem siebenbürgischen Dorf Malmkrog. Der einzige Kritikpunkt an diesem Buch ist die fehlende Behandlung einiger aus meiner Sicht hochspannender auslandsdeutscher Siedlungsgebiete im Osten - etwa der Bukowina oder der Karpatoukraine. Denn auch dort gibt es noch heimatverbliebene Landsleute und deutsche bzw. österreichische Prägungen, die in die Zukunft weiterwirken.


The German Soldier in World War II
The German Soldier in World War II
von Stephen Hart
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nothing new, 29. Oktober 2000
This book makes interesting reading, but is at the same time disappointing. There are some fundamental flaws, which one might expect from "Battle Picture Library" but not from such distinguished authors. One of these is the repeated allegations that Russian war crimes were a mere response to German war crimes and that German soldiers regularly plundered as they advanced into Russia. The empirical evidence shows that the Red Army tortured captured German soldiers to death as early as 22 June 1941, the very first day of "Operation Barbarossa", while the attitudes of the Russian population towards the Wehrmacht remained remarkably positive until the race-ideologists entered during the administrative phase of German occupation. Furthermore, most combat soldiers would testify to the fact that allowing troops to plunder ultimately results in force degradation as discipline erodes. Given the known discipline and military record of the German line units, I consequently find the authors'claim heavily exaggerated and an unjustified generalisation for which they provide insufficient historic evidence. There are other depictions of German conduct that seem somewhat stereotypical and shallow. There are many books that are more recommendable for this topic, among them John Pimlott's "The Wehrmacht".
In the final analysis, "The German Soldier" is an outline of the German army that is well-structured but provides no real news or serious insight.


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