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Rezensionen verfasst von
P. Boger "smackem" (Vor dem Fenster)
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Seventh Son of a Seventh Son
Seventh Son of a Seventh Son
Preis: EUR 8,97

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Maiden-Album, 18. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Mit diesem Album haben Maiden ihr Meisterwerk abgeliefert. Waren die vorherigen Alben schon großartig, so ist diese Scheibe die technisch und musikalisch überragende. Die Keyboards sind perfekt eingesetzt und geben vor allem den Fast-Pacern wie "Moonchild", "Only the Good die young" und "The Clairvoyant" einen epischen Charakter. Sorgfältiges Songwriting und einfallsreiche Arrangements zeichnen jeden der Songs aus, vor allem "Infinite Dreams" und das Titelstück. Die Gitarrenarbeit von Dave Murray und Adrian Smith in den letzten 3 Minuten von "Seventh Son of a Seventh Son" setzt Maßstäbe, was schnelle Metal-Soli angeht, Bruce Dickinson läuft bei "Infinite Dreams" zur Höchsform auf und Steve Harris und Nicko McBrain bieten die perfekte solide Rhytmusarbeit, die man von Iron Maiden gewohnt ist. Alles in allem DIE musikalisch Höchstleistung der größten Metalband aller Zeiten.


The Dark Ride
The Dark Ride
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 28,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Helloween in Bestform, 31. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: The Dark Ride (Audio CD)
Der neue Longplayer von Helloween entpuppt sich schon im Opener als neuer Ohrenschmaus für Metalheads. Nie klangen die Gitarren von Michael Weikath und Roland Grapow schwerer und fetter als auf diesem Album, das sowohl die gewohnten melodischen Fast-Pacer (z.B. "Salvation") als auch düstere Stampfer wie "The Departed" bietet. Das Producer-Team bestehend aus Roy Z und Charlie Bauerfeind hat ganze Arbeit geleistet, um Helloween den "BOOM-Sound" anderer Roy Z-Produktionen wie Halfords "Resurrection" oder Bruce Dickinsons "The Chemical Wedding" zu verpassen. Auch in puncto Songwriting zeigt sich Helloween auf der Sonnenseite: Ein so kompaktes und eingängiges Epos wie den Titelsong hatte man zuletzt auf "Keeper of the Seven Keys 2" gehört, Experimentierfreudigkeit beweisen "The Departed" und "Immortal". Eingängige Power-Songs wie "If I Could Fly" und "Mr. Torture" runden die Platte ab. Meiner Ansicht nach das beste Helloween-Album seit "Keeper".


Reload
Reload
Preis: EUR 9,99

6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Halbes und nichts Ganzes, 23. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
Schenkten Metallica uns Mitte und Ende der 80er noch Alben, die die Metal-Welt veränderten, so ist dieser Longplayer -genau wie sein unglücklicher Vorgänger- noch nicht mal eine Erwähnung in der Metal-Geschichte wert. Mit Alben wie "Master of Puppets" und "...And Justice for All" hatten Metallica das Headbanger-Universum zu Ihren Füßen geworfen. Das war ein Heavy-Metal-Sound, der Motörhead blaß und Iron Maiden schwindsüchtig aussehen ließ. Doch im Gegensatz zu den britischen Urgesteinen Sabbath, Maiden und Priest verschwanden Metallica 1990 schlicht und einfach von der Metal-Bühne, um sechs Jahre später als introvertierte, selbstverliebte Dumpfrocker wieder aufzuerstehen. Die verkünstelten, drucklosen Songs auf "Load" waren ein Schlag ins Gesicht für jeden, der "Master of Puppets" liebte. Und "Reload" setzte den Trend von "Load" nahtlos fort. Man findet kein überzeugendes Konzept, das die Songs inhaltlich verbinden könnte und keine durch abwechslungsreiches Arrangement geschaffenen musikalischen Höhepunkte wie in früheren Zeiten noch bei "Master of Puppets", "One" oder "Eye of the Beholder". Kein Wunder, daß Metallica die Texte bei "Reload" nicht im Cover abdrucken ließen... Wenn man schon nach sechs Jahren aus der Gruft wieder auftaucht, dann sollte man doch wenigstens mit wirklich neuem, griffigem Material ankommen oder wenigstens an den alten Stil wieder anknüpfen können. Doch "Load" und "Reload" bringen nichts wirklich Neues, denn einfallsloses Songwriting und selbstverliebte, pseudo-anspruchsvolle Arrangements gibt es im Metal schon seit Ritchie Blackmores und Ronnie James Dios Ego-Trips in den 80ern. Und an den alten Stil anknüpfen? Man höre sich nacheinander die beiden Stücke "Dyer's Eve" und "Fixxxer" an. Beide erheben den Anspruch, harte Finisher zu sein - und bei Fixxxer schläft sogar ein Robbie Williams-Fan ein. Mit dieser Scheibe -und erst recht mit der darauffolgenden "SM"- hat sich Metallica überflüssig gemacht. Die europäischen Metal-Ikonen Iron Maiden, Rob Halford und Helloween halten die große, alte Headbanger-Flamme am Leben, Die Skandinavier Hammerfall knüpfen da wieder an, wo Judas Priest 1990 mit "Painkiller" aufhörten und interessante neue Tendenzen kommen von Amerikanern wie Korn und R.A.T.M. Wo ist da noch Platz für Metallica mit Platten wie "Reload"?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 6, 2012 4:32 PM MEST


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