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Rezensionen verfasst von
Nino Pflug

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Watch Dogs - [PC]
Watch Dogs - [PC]
Preis: EUR 39,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Spiel, 10. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Mehr brauche dazu aus meiner Sicht nicht zu schreiben. Watch_Dogs ist für mich sehr gut geworden und es macht mir eine Menge Spaß es zu zocken. Es ist zwar nicht besser als GTA im Vergleich, aber es macht viele DInge richtig und vor allem die Minispiele sind das coolste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Am besten sind die sogenannten Virtuellen Trips, wo mit Hilfe von Audiosignalen quasi eine andere Welt erschaffen wird. Und ganz ehrlich, wenn man als Roboterspinne mit Minigun und panzerbrechender Munition Chicago unsicher macht kann Rockstar noch so viele Details in GTA einbauen, was cooleres gibt es nicht ;)

Und das ist nicht das einzige coole Feature an dem Spiel. Das Hacking finde ich auch sehr gut umgesetzt, zumindest wenn man es richtig betrachtet. Mir war eigentlich schon von vornerein klar, dass es bloß auf "Drücke X um Kanera zu hacken" hinausläuft, aber es wurde doch gut implementiert. Das Hacken ist aus meiner Sicht die alternative zum Dauerballern und biette mehr den Schleichansatz, mit dem man seine Gegner unbemerkt ausschaltet.

Ein Beispiel: In der Stadt gibt es mehrere ctOS Gebäude, wo die Server liegen und die eben bewacht werden. Mit Hilfe des Hackens kann man sich also entweder von Kamera zu Kamera bewegen und das Gebiet nach Fallen wie Stromkästen absuchen, die man dann im richtigen Moment hochjagt, das Handy der Wache hacken um sie dann hinterrücks niederzuschlagen oder direkt aus allen Rohren feuern. Es ist für jeden etwas dabei und WatchDogs überlässt es ebem den Spieler, wie dieser vorgehen will. Allerdings liegt der Fokus wohl doch eher auf Stealth, da Aiden ziemlich schnell stirbt, was man aber im Skilltree ausbessern kann.

Neben den Kameras kann man auch allerhand andere DInge hacken, wie die aus Videomaterial bekannten Poller, Züge, Brücken, Stromverteiler und die Handys der Stadtbewohner. Man kann, wenn möglich, deren SMS lesen oder Telefonate belauschen, was amnchmal lustig, aber auch sehr intim sein kann und man es so genau jetzt nicht wissen wollte. Dadurch fühlt sich die Welt von WatchDogs lebendig an und man kann sich besser vorstellen, dass das normale Durchschnittsbürger wie du und ich sind.

Apropos Bürger, diese passen auch, was der Spieler tut und wie man sich verhält. Es gibt in WatchDogs nämlich ein Rufsystem und man wird je nach Spielweise, ob man jetzt dutzende Polizisten erschießt oder die nur kampfunfähig macht oder ob man die Leute auf der Straße überfährt, als gut oder böse angesehen. Das hat auch spielerische Auswirkungen.nämlich dass die Bürger weniger bis gar nicht mehr die Polizei rufen, wenn man illegale AKtivitäten ausübt.

Was die Polizei angeht, finde ich die und das Verfolgungssystem von Watchdogs auch recht gut gemacht. Es ist ein bisschen wie in GTA IV, sprich dass man bei einer Verfolgung auf der Minikarte einen Kreis sieht, aus dem man raus muss. Das kann man auf viele unterschiedliche Arten machen. Man kann die oben genannten Poller benutzen, um Polizeifahrzeuge zu zerstören oder nur auszubremsen, man kann einen ctOS Verteilerkasten hacken oder mit Waffengewalt zerstören, um einen kurzen Stromausfall zu verursachen, was die Sicht der Gegner bei Nacht auf fast null schrumpfen lässt oder man lässt eben die Waffen sprechen. Es liegt wieder in der Hand des Spielers. Man wird allerdings nicht direkt von der Polizei verfolgt, bzw verliert die nicht sofort, wenn man aus dem Suchradios draußen ist. Sagen wir, man will gerade ein Verbrechen vereilten und der Kriminelle schießt. In GTA hätte man jetzt sofort einen Fahndungsstern. in WatchDogs allerdings startet die Polizei erst einen ctOS Scan, um einen verdächtigen zu finden. Ist der Scan erfolgreich, sind die Gesetzeshüter hinter dir, schafft man es dem Scans auszuweichen, lässt die Polizei einen in Ruhe.

Die Story von WatchDogs gefällt mir auch sehr gut. Sie ist nichts besonderes, aber mich motiviert sie sehr zum weiterspielen und die Dialoge sind auch je nach Gesprächspartner recht witzig geschrieben, wenn man den Humor mag. Solche Sätze wie" Er hat überlebt? Wie konnte das passieren?"." Er ist eben nicht gestorben." sind zwar platt, aber mir gefällt es. Und auch der Charackter von Aiden gefällt mir. Er ist einfach jemand, der einen geliebten Menschen verloren hat, in dem Fall seine Nichte, und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen will. Er ist dabei allerdings kein Bösewicht, was sich in den Nebenaufträgen zeigt, wo man eben Unschuldige beschützt und Verbrecher jagt. Oder aber er ist böse, das liegt ja am Spieler selber.

Watch_Dogs ist zwar nicht die Revolution, auf die viele gehofft hatten, aber es ist trotzem ein sehr gutes Spiel geworden. Es passt einfach alles im Spiel zusammen, die Entwickler haben sich Mühe bei dem Spiel gegeben, wie man aus meiner Sicht an den Viertuellen Trips und Geschichten der Stadtbewohner sehen kann, und wenn man keine Probleme damit hat, dass das Hacken nicht aus mehr besteht als X ( oder Q ohne Controler) zu drücken macht es auch Spaß. Von mir hat Watchdogs jedenfalls eine klare Kaufempfehlung.


Ninja Blade
Ninja Blade
Preis: EUR 19,91

3.0 von 5 Sternen Bei weitem nicht so gut wie Devil May Cry oder Bayonetta, 3. Februar 2014
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ninja Blade (Videospiel)
An sich kann ich sagen, dass Ninja Blade ein recht gutes Spiel ist. Ich war zwar am Anfang schon recht geschockt, da die ersten beiden Levels des Spiels extrem linear waren, die Bossgegner mich auch nicht beeindruckend haben und wie unmöglich viele Quick Time Events machen musste. Eigentlich wollte ich das SPiel sogar bei Gamestop zurückgeben, was aber nicht geklappt hat. Danach habe ich das SPiel ein paar Tage lang ruhen lassen, ich war in level 3 mit Aasschere, und irgednwie fand ich es dann gar nicht mehr ganz so schlecht. Jedenfalls hatte ich nicht mehr den Wunsch es wegzugeben und hatte später sogar Spaß mit Ninja Blade.

Was ist es aber nun, dass Ninja Blade nicht so gut ist wie Hack and Slay Primus Devil May Cry oder Köngin Bayonetta? Nun ja, als erstes wären da die Quick Time Events. Das Spiel hat viel zu viele davon, quasi jede Zwischensequenz ist ein großes QTE. Gut Bayonetta hat auch so ein paar drücke so oft und so schnell du kannst X Szenen, aber diese ware wenigstens optional und haben nur bestimmt, wie viel Schaden man mit seinen Folterangriffen verursacht. Und sie traten nicht alle 10 Sekunden auf. In Ninja Blade dagegen muss man sie machen, da sonst das SPiel nicht weiterläuft. Allerdings warnt einem das Spiel unmissverstädnlich vor, wenn ein QTE kommt, was überaus positiv ist. Trotzdem reißt es einem immer wieder aus den Spiel heraus und ich habe bei den Actionszenen größtenteils auf den unteren Bildschirmrand geguckt, um zu wissen, welchen Knopf ich als nächstes drücken muss.

Die Actionszenen sind auch so eine Sache. Es sind zwar einige Interessante Sachen dabei, wie z.B. wenn Ken mit einem Motorrad in der Luft von Busdach zu Busdach hüpft oder ein abgestürztes Flugzeug abbremst. Oder wenn man eben auf jenem Flugzeug gegen die Hydra kämpft. Diese Situationen bieten schon das Potential epische Stellen im Spiel zu werden, was aber aufgrund der mangelnden Inszenierung nie genutzt wird. Was ich damit meine, es fehlt ein gewisses Maß an Dramatik und an Musik, die die Situation passend untermalt. Bayonetta z.B. bietet zu jedem Bossgegner eine Musik, die den jeweiligen Kampf einen epischen Touch gibt und das fehlt einfach in Ninja Blade. Als Beispiel füge hier mal den Link zu der Musik des ersten Bosses Fortitudo ein [...] . Hört euch einfach mal die Musik an und guckt nebenbei ein Video von Ninja Blade und dem Kampf gegen die Hydra. Das ganze wirkt schon etwas anders. Es fehlt einfach der "Wow" Effekt, den ich bei Bayonetta und Devil May Cry hatte.

Was mir auch negativ aufgefallen ist, dass das Spiel kaum Unterschiede bei den Schauplätzen bietet. Die meiste Zeit läuft man nur durch Hochausflure und über Dächer oder wird während einer Geschützsequenz über einen leeren Highway gefahren. Ist an Sich auch nicht schlecht nur hätte ich mir gewünscht, dass man mal auf offener Straße kämpft, wo sich vielelicht noch Zivilisten befinden. Das führt mich auch zum nächsten Kritikpunkt. Obwohl Tokio ja von Monstern angegriffen wird, sieht die Stadt völlig unversehrt aus. Wenn man sich mal die Skyline anschaut gibt es keine zerstörten Gebäude, überall brennt noch Licht, die Straßen sind komplett frei und es gibt keine menschlichen Leichen. Lediglich im letzten Level sieht man Tokio dann mal im zerstörten Zustand. Die Stadt muss ja nicht gleich komplett zerstört sein, aber das ein paar Gebäude brennen und Autowracks in den Straßen stehen hätte ich schon besser gefunden und hätte bestimmt auch etwas zur Atmosphäre beigetragen.

So jetzt habe ich aber genug gemekert und will noch was zu den positiven Aspekten des Spiels sagen. Als erstes kann ichs agen, dass mir die Handlung ganz gut gefällt. Die Idee, dass es mal Hackenwürmer sind, die die Verwandlung verursachen und kein Virus, finde ich sehr gut und auch mal erfrischend. Dazu kommt noch, das die Würmer nicht einfach nur Hirnlose Wesen sind, sondern die Spieler auch mal fragen, warum sie als böse angesehen werden und ausgelöscht werden sollen, wenn die Menschen sich doch kein bisschen besser verhalten. Das wird zwar in der Story zwar leider nicht weiter behandelt, aber für mich persönlich war das schon interessant zu hören. Es hat mir ebenfalls gefallen, das im laufe der Handlung immer mehr übernatürliche Elemente wie das namensgebende Ninja Blade ins Spiel kommen und die Wirte erinnerten mich mit der Zeit auch immer mehr an Dämonen, als an mutierte Menschen. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit Kens Ninjarüstung individuell zu gestalten. Es gibt von fünf Kategroien wie Kettenhemd oder Leder, die dann nochmal in 5 Unterpunkte gegliedert sind und bei denen man die Farben einzeln einstellen kann. Zusätlich kann man innerhalb der Level noch verschiedene Materialien für die Rüstung finden, was einem dann noch mehr Möglichkeiten gibt.

Ok, ehrlich gesgat ich weiß nicht, was ich hier noch weiter schreiebn soll, deswegen höre ich jetzt mal auf. Als ich mir Ninja Blade gekauft habe, dachte ich es wäre wie Devil May Cry und sogesehen ist es das auch. Allerdings fehlt für mich das gewisse Etwas, das Spiele wie Devil May Cry und Bayonetta so geil machen. Ich hatte aber trotzdem Spaß mit dem Spiel und wer die ganzen Quick time Events ertragen kann und Hack and Slay mag, kann sich das Spiel ja mal kaufen.


Call of Duty: Black Ops 2 (100% uncut) - [PC]
Call of Duty: Black Ops 2 (100% uncut) - [PC]
Preis: EUR 24,29

4.0 von 5 Sternen Mein erstes CoD und ich finde es geil, 13. Januar 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Wie der Titel schon sagt ist Call of Duty Black Ops 2 mein erstes Call of Duty. Ich hatte mir zwar mal die Demo von Modern Warfare 1 geholt, aber da mein PC damals sehr schlecht war, war das nur eine Diashow und da ich damals generell recht wenig mit Egoshootern am Hut hatte, habe ich mich auch nie für die CoD Serie interessiert. Dann jedoch wurde Black Ops 2 angekündigt und als ich sah, dass das Spiel in der Zukunft spielen sollte, habe ich es mir geholt. Ich möchte anmerken, dass ich hier nur über den Einzelspieler schreiben werde, da der selbst bei Cod für mich am Wichtigsten ist.

Nun ja, da war ich also mit meinem CoD und ich muss sagen, der Anfang war erstmal recht frustrierend, da der erste Level und ca. 1/3 des Spiels in der Vergangenheit spielen. Dazu kam noch, dass ich in der Fluchtszene in Misison 1 und in der Wüstenmission oft erschossen wurde, ohne das ich überhaupt wusste, wo der Gegner überhaupt und es waren insgesammt zuviele Gegner für mich. Als erfahrener Call of Duty Spieler ist man das vielleicht gewohnt, nur für mich war das etwas komplett neues und deshalb war es mehr Frust als Spielspaß. Aber dann kam der Zeitsprung in die Zukunft und von da an hat mir das Spiel sehr viel Spaß gemacht.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, all das Hightech Spielzeug wie den Tarnanzug, die Claw und AGR Kampfroboter und das Abhörgerät zu benutzen, auch wenn es alles sehr kurz war. Auch, dass das HUD des Spielers in Davids Sonnenbrille integriert ist finde ich eine super Idee und mit so Kleinigkeiten wie der persönlichen Werbung auf Colossus, den Holotastaturen und des Designs der Fahrzeuge hat Treyarch es geschafft, das Zukunftsseting für mich sehr glaubhaft rüberzubringen. Selbst die HP Regenration ist für mich in dem Szenario glaubhaft, da ich mir vorstellen kann, dass es in dieser Zeit schon entsprechende Technologie für das Militär geben kann.

Auch die Handlung des Spiels hat mir sehr gut gefallen, besonders die Mission, wo man selber Menendez spielt, und Menendez an sich hat mich ziemlich an Joker erinnert, da er immer einen Plan hatte und jede Situation zu seinem Gunsten ändern konnte. Auch hat mir gefallen, dass man mit seinen Aktionen die Story beeinflussen kann. Ich habe das Spiel zweimal durchgespielt und dabei genau die gegengesätzten Entscheidungen getroffen als vorher ( Kraftschenko in der Wüste erschossen, Karma geborgen, Harper nicht erschossen als Beispiele) und bekam ein ganz anderes Ende als vorher. Einige Nebenaufträge, z.B. die Mariens auf der Obama unterstützen, vielen dadurch weg und das größte Lob, was ich an die Story gebe ist, dass man die Hauptmissionen nicht schaffen muss. Beispielsweise habe ich es beim ersten mal versaut Karma zu bergen und das Spiel lief weiter. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind finde ich es doch sehr gut, dass man die Story von Black Ops 2 beeinflussen kann.

Die Strike Force Missionen haben ebenfalls Auswirkungen auf die Story, aber leider kann ich nicht sagen, in welchem Maße da ich das Spiel ja nur zweimal durchgespielt habe bisher. Bisher weiß ich nur von zwei, nämlich das Karma für immmer weg ist und wenn man auf der U.S.S. Obama ist. Die Strike Force Missionen an sich finde ich ziemlich schlecht gemacht. Auch wenn die Indee an sich ganz gut ist Strategieelemente in einen Shooter einzubauen, wurde es ziemlich versaut, da die KI Soldaten kaum Treffer einstecken können und selber recht lange brauchen, um Gegner zu töten. Auch die Steuerung ist ziemlich fummelig und es hat mir ziemlich Probleme bereitet, jetzt einzelne Trupps auszuwählen und Befehle geben zu können. Treyarch hätte hier besser gucken sollen, wie die Steuerung von Halo Wars war, denn das hat sich für ein Strategiespiel für die Konsole sehr gut gesteuert, sogar viel besser als Strategiespiele für den PC aus meiner Sicht. Allerdings hatten für mich diese Strike Force Missionen auch ein gute Sache, nämlich ich konnte mich ziemlich gut mit den AGR und den Claw Robotern austoben, was man in der Kampagne so nicht kann.

Was mich ebenfalls positiv überrascht war war, dass der Abschnitt auf dem Pferd und der Jetabschnitt ziemlich offen sind und man recht viel Bewegungsfreiheit hat. Auch die Level empfand ich für einen Shooter als recht offen, sodass es auch möglich war Gegner von der Seite oder von hinten zu erwischen. Und es gibt keinen Doorbreach in Zeitlupe XD Und das beste am Spiel ist wirklich das Ende. Ich habe sosehr gelacht und das ganze war so geil gemacht. Sowas habe ich in noch keinem Shooter gesehen und ich hoffe, dass Treyarch sowas auch in ihr nächstes Call of Duty einbauen. Das einzige, was ich mir in der Kampagne noch gewünscht hätte wäre, dass man wie im Multiplayer zwei Pistolen und noch zusätlich Maschinengwehre gleichzeitig benutzen könnte. Aber vielleicht bauen sie das ja in ihr nächstes Spiel und wenn Treyarch ihr nächstes CoD ankündigen, werde ich jedenfalls mal reinschnuppern. Mit Black ops 2 haben sie mich jedenfalls völlig überzeugt.


Injustice - Ultimate Edition - [PC]
Injustice - Ultimate Edition - [PC]
Preis: EUR 25,76

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geiles Prügelspiel mit guter Story, 3. Januar 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich muss am Anfang gleich zugeben, ich habe nicht viel mit Prügelspielen am Hut. Ich mag sie, ich spiele sie auch gerne, aber ich bin recht schlecht in ihnen und das einzige Prügelspiel, dass ich sonst gespielt habe ist Super Smash Bros Brawl. Es gibt zwar noch Mortal Kombat, aber ich konnte mich nie durchringen es zu kaufen. Dann kam Injustice raus und während eines Wochenenddeals bei MMOGA habe ich es mir dann auch gleich geholt und bereue es überhaupt nicht. Der eigentliche Hauptgrund für mich Injustice zu kaufen war, dass ich als meine DC Lieblingsschurkin Harley Quinn spielen kann und die Story. Und die ist aus meiner Sicht wirklich gelungen. Durch Injustice habe ich außerdem mehr Interesse am DC Universum bekommen. Vorher war ich nur an Batman interessiert, aber durch die ganzen Characktere im Spiel habe ich auch ein paar neue Lieblinge wie Killer Frost und Zatanna gefunden. Und dass die Helden und Schurken doch interessanter sind, als ich immer dachte. Selbst Superman wurde mir sympatisch ;)

Ich weiß jetzt nicht genau, wie viel ich verraten kann, ohne irgendwas zu Spoilern. Wie jeder weiß, hat Joker Metropolis mit einer Atombombe in die Luft gejagt und Superman tötet ihn daraufhin und übernimmt die Weltherrschaft. Der Knackpunkt ist, dass dies nicht unserer Welt, sondern in einer Paralleldimsension passiert, während in unserer Dimension Joker ebenfalls Metropolis zerstören will, aber die Stadt verschont bleibt. Nach und nach verschlägt es unsere Superhelden in diese Paralleldimension, wo sie sich mit den Aufständischen verbünden, um Superman zu stoppen. Mit dabei sind natürlich Batman, Wonder Woman, Green Arrow, Death Stroke und Harley Quinn, wobei Harley nur in Zwischensequenzen vorkommt und leider innerhalb der Story nicht spielbar ist, was ich sehr schade finde.

Außerhalb der Story gibt es noch viele andere Möglichkeiten für Solospieler. Da wäre einmal der Classic Modus, in dem man 10 Gegner besiegen muss, um eine Art Endsequenz für jeden Charackter freizuschalten. Daneben gibt es noch viele andere Modi, z.B., dass man mit verringerter Gesundheit startet und mit jedem Treffer Gesundheit dazubekommt, das die Gesundheit von einem Match ins andere übertragen wird oder das jeder Kämpfer eine zufällige Stärke oder Schwäche erhält. Außerdem gibt es noch die sogennantgen S.T.A.R. Labs, in denen man mehrere Charackteren so eine Art Minihandlung durchspielt. Diese sind zwar leider nicht vertont, aber abwechslungsreich, da es nicht nur Prügel, Prügel, Prügel ist. Mit Harley Quinn z.B. muss man in einer Mission eine bestimmte Zeit lang Raketen ausweichen und darf nur dreimal getroffen werden, während man in einer anderen Mission mit Hilfe von Harleys Revolvern Geschosse abwehren muss. Natürlich gibt es auch den klassischen Einzelkampf ;)

Also kurz gesagt, wer Fan von DC und von Prügelspielen allgemein ist, der sollte sich dieses Spiel unbedingt holen. Die Ultimate Edition beinhaltet außerdem schon alle DLCs, wehsalb ihr euch darum keine Sorgen machen müsst.

Einen Hacken hat das Spiel aber trotzdem. Obwohl alle DLCs im Speil enthalten sind, muss man immer noch die Kostüme freischalten, die man nur durch das IOS Spiel erhalten kann. Darunter zählen Harleys Arkham City Outfit, Superman als Gefangener, ein Kostüm von Batman und eins von Bane, wenn ich mich richtig erinnere.


Saints Row IV - (100% uncut) - [Xbox 360]
Saints Row IV - (100% uncut) - [Xbox 360]
Preis: EUR 14,57

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im nachhinein doch ein guter Nachfolger, 7. Dezember 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Ich gebe zu am Anfang war ich doch recht skeptisch, als ich höret, dass Saints Row 4 in einer Computerwelt und nicht in der realen Welt spielen sollte. Das war für mich besonders enttäuschend, da ich es sehr mag, wenn übernatürliche Sachen in unserer modernen Zeit passieren. Nun ja, ich habe es dann eben so akzeptiert und habe mich drauf eingelassen. Und ich finde das ganze Spiel in eine Simulation zu packen, war ein Fehler. Während ich gespielt habe, hat sich die Welt einfach leer angefühlt. Auch wenn um mich herum die ganze Leute umhergelaufen sind und dichter Verkehr herrschte, habe ich mich doch recht einsam gefühlt, da ich wusste, dass es aus Sicht der Spielfigur alles keine echten Leute sondern nur Pixel waren. Auch meine Mitsaints, für die ich in den Vorgängern immer mein eigenes Leben aufs Spiel gesetzt habe, habe ich in dem Spiel einfach sterben lassen, da ich wusste, dass sie nicht echt sind ( wieder aus Sicht der Spielfigur)

Ein andere Punkt ist, dass man dem Spiel häufig ansieht, dass es eigentlich ein DLC werden sollte. Es gibt keine Unterschlüpfe mehr, die Klamottenauswahl ist fast genau dieselbe wie in Saints Row 3, sämtliche Boote sowie menschliche Militärfahrzeuge wurden entfernt, es laufen kaum Saints im simulierten Steelport herum und alles wird über die Portale in die Realität erledigt. Man kann sich dort sogar jederzeit ein Flugzeug spawnen lassen. Kurz gesagt, das Spiel wurde inder hinsicht vereinfacht und man braucht nun nicht mehr zum nächsten Rim Jobs oder Unterschlupf zu fahren, um ein Fahrzeug zu speichern, was ich persönlich sehr schade fand.

Was mir außerdem negativ aufgefallen ist, dass man dieses mal wirklich oft merkt, dass das der Standardcharackter eigentlich männlich ist. Und ich spiele halt seit Saints Row 2 immer mit einer Frau. Ganz besonders deutlich wird das in der Metal Gear Solid Parodie, wenn man einer Frau mit Bart gegenübersteht. Gut, dass war in den vorherigen Teilen nicht anders, nur da wurde entweder auf das Geschlecht nicht eingegangen oder es wurde durch einen Satz der weiblichen Hauptfigur überspielt ( Ein Beispiel aus Saints Row 2. Wenn man mit Julius gegen die Ulltorsoldaten kämpft, sagt die Hauptfigur " Du weißt, wie man eine Frau verwöhnt") Im Zweifelsfall habe ich mir in einigen Szenen immer gesagt, dass die weibliche Hauptfigur einfach lesbisch oder bi ist. Das ist in Saints Row 4 nicht mehr möglich, da in vielen Szenen die Figur mit männlichen Begriffen oder sogar konkret mit Er angeredet wird.

Beim Spielen ist es mir außerdem oft passiert, dass das Spiel ohne Vorwarnung eingefroren ist und ich die Konsole neu starten musste. Besonders oft ist das passiert, wenn ich den letzten Missionen des Spiels das HUB öffnen wollte.

Ok nun habe ich aber genug gemeckert und komme zu den positiven Sachen. Und die erste ist, dass Saints Row immer noch Saints Row ist. Trotz der Verlegung in eine Computerwelt haben die 3rd Street Saints ihren Humor behalten und das merkt man schon am Anfang, wenn Madam President einen Kongressabgeordneten eine Reinhaut oder man im Steelport der 60er festhängt. Generell sind die Hauptmissionen wieder sehr gut gelungen und es werden viele Spieleklassiker wie das bereits erwähnte Metal Gear Solid, Street of Rage, Call of Duty und sogar die vorherigen Saints Row Teile auf die Schippe genommen ( man muss z.B. gegen sein altes Ich aus Saints Row 1 kämpfen) . Es werden außerdem viele kleine Anspielungen auf andere Filme, Spiele und die früheren Saints Row Spiele gemacht. Beispielsweise wird geklärt, warum der Hauptcharackter im ersten Teil nicht gesprochen hat oder man wird wieder in ein Klo verwandelt, worauf der Charackter erwidert " Nicht schon wieder.". Man sieht auch viele Characktere aus den vorherigen Saints Row spielen wieder und die meisten kann man nach der Mission als Begleiter rufen, was wie in Saints Row 3 wieder zu lustigen Gesprächen führen kann.

Wofür ich Volition auch loben muss ist, dass sie das Thema Computersimulation konsequent durchgezogen haben und einige Minispiele deswegen geändert haben. Bei einigen Vandalimsusaufgaben z.B. muss man jetzt mit Hilfe von Telekinese Bälle durch die Gegend werfen und dadurch möglichst viel Zerstörung anrichten. Bei Professer Genkhi muss man jetzt Autos und Personen durch bestimmt Ringe werfen und im Fightclub darf man nur mit seinen Superkräften kämpfen. Auch gibt es einige neue Waffen, wie die bereits bekannte Dubstep Kanone, einen Tentakelschläger oder den Entführ O Matik, der Ufoentführungen aufs Korn nimmt. Was ich auch schön finde ist, dass man trotz Superkräften noch immer Spaß drann haben kann, ganz normal mit dem Auto herumzufahren und normale Waffen zu benutzen. Klar, mit den Superkräften geht alles schneller, aber es gibt auch Missionen, in denen man seine Kräfte nicht benutzen darf. Insgesamt finde ich hat Volition da eine gute Balance hingekriegt, auch wenn der Fokus wirklich mehr auf den Superkräften liegt.

Ich weiß, die negativen Aspekte überragen in meiner Rezension die positiven, aber die Hauptmissionen haben für mich vieles wieder gutgemacht, da wieder der normale Saints Row Humor in ihnen steckt und sie auch gut gemacht worden sind. Ich gebe es zu, am Anfang war für mich Saints Row 4 auch kein Saints Row mehr, aber es wurde besser mit der Zeit bis ich shcließelich fand, dass es ein guter Nachfolger ist. Ich denke ich kann zumindest sagen, dass diejenigen, die mit Saints Row 3 angefangen und ihren Spaß gehabt haben mit Saints Row 4 auch nicht viel verkehrt machen können.


Need for Speed: Rivals - [PC]
Need for Speed: Rivals - [PC]
Preis: EUR 24,29

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder ein gutes Need for Speed mit ein paar Macken, 24. November 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Rivals - [PC] (Computerspiel)
Da ich jetzt um die 11 Stunden in Redview County verbracht habe, gebe ich jetzt auch mal meine Meinung zu Need for Speed Rivals ab. Dabei bezieht sich meine Rezension ausschließlich auf die Polizeikampagne, da ich in den Teilen wie jetzt Rivals oder Hot Pursuit persönlich lieber als Gesetzeshüter unterwegs bin ;)Deshalb kann ich nichts zum Tuning in dem Spiel sagen.

Ok, dann fange ich mal an: Need for Speed Rivals ist das Debütspiel des neuen EA Studios Ghost Games and tritt die Nachfolge von Hot Pursuit an, dass für mich neben Most Wanted 1 und Undercover eines meiner Lieblingsspiele der Reihe ist, und schafft es eine guten Nachfolger zu produzieren. Ich hatte bisher viel Spaß damit die Raser zu verhaften und mit Blaulicht und Sirene durch die Gegend zu rasen. Jedoch macht einem das Spiel den Einstig in das Spiel sehr schwer. Als erstes wird einem als Introsequenz einer der Trailer abgespielt, den man nicht überspringen kann und dann ist das Tutorial auch noch extrem langweilig. Die Frau im Tutorial spricht extrem Monton und es werden immer wieder unnützige Videos eingebelendet, die man ebenfalls nicht überspringen kann. Und wenn man dann denkt, das die Qual vorbei ist, muss man den ganzen Mist nochmal als Raser machen, um zu wissen, " wie die andere Seite denkt". Hier muss ich echt sagen, dass ist eines der langweiligsten Tutorials, die ich in letzter Zeit erlebt habe.

Aber gut, wenn man das dann endlich geschafft hat kann man sich wirklich enstcheiden, ob man Polizist oder Raser sein will und dann geht das Spiel auch los. Als Polizist startet ihr mit dem Mercedes AMG aus dem Tutorial, der in allen drei Varianten als Streifenwagen, Undercoverwagen oder Vollstreckerversion zur verfügung steht. Vorbesteller haben außerdem schon Zugang zu allen Versionen des Nissan GTR. Und hier mache ich mal eine Auflistung, was an Need for Speed Rivals im Gegensatz zu Hot Pursuit verbessert wurde:

1. Need for Speed Rivals besitzt eine Story. Zwar ist diese eigentlich ziemlich banal und die Zwischensequenzen bestehen auch nur dadurch, dass man einen RCPD Computer sieht und nie Personen, aber mir gefällt der Stil. Ich finde er passt zu dem Spiel. Allerdings gefällt mir die Handlung überhaupt nicht. Ich meine ernsthaft, dieser Typ redet davon, dass Gewalt mit Gewalt erwidert werden und die Polizei die Gesetze brechen soll, damit die Raser gestoppt und wieder Ordnung hergestellt werden kann. Und so einer soll ernstahft Polizist sein? Der würde doch am Liebsten noch das Kriegsrecht über Redview County verhängen, nur um die Raser aufzuhalten. Ne also, ich komme mit diesem Kerl überhaupt nicht klar.

2. Polizeiwagen sind, wie oben schon angemerkt, in 3 Kategorien unterteilt. Streifenwagen, Undercover und Vollstrecker. Streifenwagen haben glaube ich eine höhere Beschleunigung und sind allgemein schneller, Undercoverfahrzeuge sind auf dem Radar nicht sichtbar, bis man eine Verfolgung startet und Vollstrecker sind zwar langsamer, aber verursachen mehr Schaden. Neue Autos schaltet man durch Levelaufstiege frei und während die Raser ihre Autos mit Speedpoints bezahlen müssen, kriegt die Polizei sie gratis. Der Nachteil jedoch ist, dass die Polizei ihre Wagen nicht tunen kann und auch immer nur eine Version freischaltet. Macht ihr z.B. die Undercover Speedlist und erhaltet als nächsten Wagen den Lamborghini, kriegt ihr auch nur die Undercoversion des Lambhorgini.

Ehrlich gesgat, ich war schon ziemlich enttäuscht, dass man seine Polizeiwagen nicht zumindest optisch verändern kann. Ja ich weiß Ghost Games will nicht, dass man in neonpinken Streifenwagen umherfährt, weil es nicht zur Atmosphäre passen würde. Verstehe ich auch, aber man hätte dem Spieler zumindest einen gewissen Rahmen geben können, indem sie ihr Auto zwar verändern können, aber nur soweit, dass es trotzdem noch als Polizeifahrzeug erkennbar ist. Ich meine, der Ford GT sah in Hot Pursuit mit seinem Amerikamuster auch nicht wie der Standardpolizeiwagen aus.

3. Die Freie Fahrt: Während man ja in Hot Pursuit ganz alleine im Freie Fahrt Modus war, trifft man jetzt überall auf KI Raser und Polizisten. Wenn man als Polizist spielt hört man auch immer wieder Funksprüche, dass ein Raser an einer Radarfalle gesichtet wurde oder ein Kollege eine Verfolgung gestartet hat und um Unterstützung bittet. Auch kann es passieren, dass man beispielsweise ein Hot Pursuit Event startet und das während der Verfolgung noch andere Raser auftauchen, die nicht zum Rennen gehören oder andere Polizsiten einen untersützen. Dadurch wirkt die Welt für mich sehr lebendig und es kommt eine schöne Atmosphäre auf. Besonders in den Verfolgungsjagden fühlt man sich wie ein Cop im Need for Speed Universum, wenn man zusammen mit anderen Einheiten einen Raser verfolgt und die KI Kollegen immer wieder Straßensperren und Helikopter anfordern. Besonders am Anfang des Spiels habe ich mir immer gedacht ,, Ja, so muss sich auch ein Polizist in Rockport fühlen.".

Auch ist die KI ganz ok geworden. Die Polizisten schaffen es Raser ohne Hilfe zu verhaften, sowohl Raser als auch Polizei nutzen ihre Verfolgungstechnolgien und die Raser werden jetzt vor Straßensperren langsamer und suchen gezielt nach Lücken. Es passiert auch öfter, dass ihr einen Raser gerade Rammen wollt und er konntert das dann mit seiner Schockwelle. natürlich hat die KI auch ihre Aussetzer und behindert euch auch öfters mal, aber alles in allem ist sie gelungen finde ich.

So, num komme ich zu den schlechten Sachen und das größte Manko ist bei mir der Multiplayer. Er ist für mich unspielbar, denn, immmer wenn ich einen anderen Spieler treffe habe ich massive Lags. Das bedeutet der Wagen des anderen Spielers steht für mehrere Sekundne still und teleportiert sich dann ein paar Meter weiter. Allerdings ist es auch schon ein paarmal vorgekommen, das der Spieler komplett aus meinem Sichtfeld verschwunden ist. Ich vermute mal, dass solche Spieler aus anderen Ländern kommen, und das dieses Problem deshalb auftritt, aber für mich ist der Multiplayer so unspielbar.

Das zweite Problem für mich ist, dass maximal 6 Spieler gleichzietig auf einer Karte sein können. Ich meine was zur Hölle Ghost Games! Erst wirbt ihr die ganze Zeit damit, dass Single- und Multiplayer verschmelzen sollen, baut das ganze Spiel auf dem Multiplayer auf und dann können nur maximal 6 Spieler zusmamenspielen? Bei der Größe dieser Karte? Das ist viel zu wenig meiner Meinung nach. 16 oder 32 Spieler währen viel angemesser denke ich. Durch diese kleine Spielerlimit kam es bei mir auch nur ganze selten vor, dass ich überhaupt einen anderen Spieler getroffen habe, wenn ich nicht direkt nach ihnen gesucht habe.

Eine andere Sache ist auch, das der Gummibandeffekt der KI immer wieder extrem sichtbar ist. An und für sich habe ich nichts dagegen, dass dieser Effekt angewendet wird, aber wenn mir ein Raser mit 200 Sachen davon fährt und hinter der nächsten Kurve mit gemütlichen 30 Km/H auf mich wartet, wirkt das mehr als seltsam. Es passiert nicht allzu oft, aber wenn, dann stört es doch etwas.

Der letzte Punkt ist zwar eine Nebensächlichkeit, aber mich stört es, dass es in ganz Redview County keine Stadt oder Großstadt gibt. Die Karte sieht schön aus, so ist es ja nicht und ich mag es die vielen Details am Straßenrand zu sehen, aber es fehlt mir einfach eine Satdt. Man hätte ja beispielsweise den Innenstadtbereich von Most Wanted 2 oder dem original Most Wanted nehmen und dann einfahc irgendwie in Redview County platzieren können, sodass man wenisgstens ein bisschen was von einer Metropole hat. Wie gesagt, das macht das SPiel nicht schlechter, nur es stört mich etwas.

Oh man, das ist jetzt viel länger geworden, als ich es geplant hatte und ich hoffe nicht, dass ich wie ein Fanboy oder ein Hater klinge^^; Ich habe meinen Spaß mit Rivals und für mich ist es wieder ein super Need for Speed geworden, nur stört mich besonders die Sache mit dem Multiplayer, wenn man sich vorstellt, was man für Rennen oder Verfolgungsjagten machen könnte, wenn das Spielerlimit höher wäre.

Edit: Habe ich vergessen zu schreiben^^; Ich habe außerdem einen Bug, der bewirkt, dass ich den Polizeifunk nicht mehr höre, sobald ich ein Event neustarte. Nach einiger Zeit kommt der dann wieder, wenn ich während einer Verfolgung einen Takedown kassiere oder der Raser entwischt, aber es nimmt mir doch einen Teil der Atmosphäre.


Artpop
Artpop
Wird angeboten von DiscountMediaStoreDE
Preis: EUR 10,06

3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal richtig geil, 13. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Artpop (Audio CD)
Ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht, was ich groß über Artpop schreiben soll, deshalb halte ich mich kurz. Artpop ist ein weiteres geiles Album von Lady Gaga geworden, dass sich im Stil deutlich von Born this Way unterscheidet, wie das davor schon von The Fame Monster. Ich muss ehrlich eingestehen, wenn ich die Lieder einfach so im Radio gehört hätte, hätte ich bei dem meisten nichtmal erkannt, dass es Lady Gaga ist ( ihr dürft mich später Steinigen für diesen Frevel ;) ) Jedenfalls geht es diesmal noch mehr in Richtung Elektro und die Lieder Apllause und Venus geben schon einen guten Überblick, wie das ALbum insgesamt ist. Das kann man mögen, muss man aber nicht. Mich hat es nicht gestört und habe das Album sehr genossen. Besonders die Lieder Venus und Marry Jane Holland haben es mir angetan und ARTPOP empfand ich als ein schönes Lied zum entspannen und fantasieren. Ist aber alles Geschmackssache. Jedenfalls, für mich ist Artpop wieder mal absolut klasse und es zeigt mir wieder, warum Lady Gaga meine Lieblingssängerin ist.


Bayonetta
Bayonetta
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Eine einzigartige Erfahrung, 20. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
Als ich Bayojnetta gespielt habe, wirkte Devil May Cry für mich wie ein Kindergeburtstag. Ich will nichts gegen Dante sagen und Devil May Cry ist auch eine super Spielereihe, für mich persönlicher ist Bayonetta aber besser, da es viel abgedrehter ist. Allein schon durch die Folterangriffe und der Fähigkeit von Bayonetta mit ihrem Haar Portale zur Hölle zu öffnen und Dämonen zu beschwören macht das Ganze für mich ziemlich cool. Da die Kleidung von Bayonetta ebenfalls aus ihrem Haar besteht, zeigt die Hexe auch öfters ihre nackte Haut, wenn sie die Bossgegner in die Hölle schickt. Wer jedoch auf nackte Tatsachen ála High School of the Dead hofft, wird hier enttäuscht ;) Trotzdem passen die kleinen sexuellen Anspielungen gut in das Spiel hinein und gehören auch zum Humor dazu.

Die Gegner in Bayonetta sind ziemlich Abwechslungsreich ( z. B. gibt es Engel, die aussehen wie Autos) und auch wenn die meisten Engel für mich hässlich wie die Nacht sind, haben sie durch ihre reinweiße Farbe und Heiligenscheine doch etwas himmlisches an sich. Es werden auch einige Anspielungen auf reale und biblische Ereignisse gemacht. Die Bossgegner wurden ziemlich cool dargestellt und waren für mich auf Normal auch schon recht anspruchsvoll zu besiegen. Besonders der Endkampf war aus meiner Sicht einfach nur episch und es war endlich mal wieder eine Gegnerin, die den Titel " Endgegner" wirklich verdient hat. Auch vom Settinmg her wird Abwechslung geboten. Erst befindet man sich in der europäischen Stadt Vigrid, kommt durch alte Ruinen und macht ab und an einen abstecher in den Himmel.

Bayonetta ist vielen Punkten ziemlich überdreht und wer over the top Spiele und schon Devil May Cry mag kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Das einzige, was ich persönlich vermisst habe war ein kleiner Abstecher in die Hölle um zu gucken, wie es dort aussieht. Aber sonst kann ich nur sagen: Auf zum fröhlichen Engelsschlachten.


Mirror's Edge
Mirror's Edge
Wird angeboten von poweronlineshop
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Spiel, 12. August 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mirror's Edge (Computerspiel)
Wer immer schonmal wissen wollte, wie Lara Crofts Stunts in der Ego- Perspektive aussehen würden, der weiß es, nachdem er/ sie Mirror's Edge gekauft hat. Zugegeben es hat ein klein wenig gedauert, aber dann hat mich Mirrors Edge voll in seinen Bann gezogen. Es macht einfach nur Spaß über die Dächer von Callaghan City zu springen und durch die Egoperspektive des Spiels wirkt alles sehr authentisch, da sich sogar die Kamera mitdreht, wenn Faith sich vom Boden abrollt oder bei einem fehlgeschlagenen Wall Run auf den Hintern landet. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und ich habe mich auch mehrere male dabei erwischt, wie ich ,, Oh sch..." gedacht habe, während ich mehrer Meter von einem Gebäude zum anderen gesprungen bin und dabei runter auf die Straße geguckt habe. Was ich auch sehr schön finde und was sehr zum Spielgefühl beiträgt ist, dass wenn man mal runterfällt nicht der Bildschirm einfach so schwarz wird, sondern man sieht weiterhin in der Egoansicht, wie Faith in ihr Verderben rast und mit einem schönen platzenden Geräusch auf der Straße aufschlägt. Ich finde es auch sehr positiv, dass man trotz der Shooterelemente nie dazu gezwungen ist Polizisten zu erschießen. Man hat in den allermeisten Fällen die Wahl, ob man sie nun entwaffnen, KO schlagen oder halt erschießen möchte. Auch finde ich es schön, dass der Spieler, sofern man die Runnervision ausgeschaltet hat, nicht ständig an der hand geführt wird, sondern dass man durchhaus selber nachdenken muss, wie man jetzt wohin kommt.

Aber, und jetzt kommt ein großes Aber: Man muss den Stil des Spiels mögen, um mit Mirrors Edge etwas anfangen zu können. Ich glaube allein schon an der Optik scheiden sich die Geister. Mirrors Edge benutzt einen Mix aus Manga und Realismus. Die Gebäude in der näheren Umgebung und die Gegner sind realistisch gehalten, während die Hintergründe und Autos auf den Straßen widerum oft gezeichnet oder wie am Computer erstellt wirken. Außerdem ist Callaghan City ein Mix aus strahlendem Weiß und Neonfarben. So passiert es oft, dass ihr erst auf den weißen Dächern seid und plötzlich in einem quitschgrünen Raum landet. Die Zwischensequenzen wurden ebenfalls im Mangastil gezeichnet. Wie gesagt, man muss damit etwas anfangen können, um es zu mögen.

Was auch schade ist, aber bei solchen Spielen wahrscheinlich nicht zu ändern, dass manche Passagen reines Trial and Error sind. An einer Stelle im Spiel muss man ein Gerüst hinaufklettern, um an ein Scharfschützengewehr zu kommen und obwohl der Weg relativ klar ist musste ich es sehr oft probieren, da die Abstände zwischen den Plattformen recht groß ist und weil Faith auch in bereiche geglitch ist, wo sie nicht kommen sollte, was auch im Tod endete. Glücklicherweise sind solche Stellen sehr selten, zumindest aus meiner Sicht.

Es ist auch sehr schade, dass Mirrors Edge ein Riesenproblem mit ATI Karten hat. Sobald die Polizei auftaucht und irgendwas zu Bruch geht stürzt die Bildrate in den einstelligen Bereich und das Spiel wird zur Ruckelorgie, selbst bei High End PCs ( Zum Vergleich, Ich kann Battlefield 3 und Crysis selbst auf Ultra flüssig spielen) Ich konnte das Problem nur lösen, indem ich PhysX ausgeschaltet hatte. Danach lief das Spiel wunderbar.

Aber trotz dieser Sachen finde ich Mirrors Edge wirklich gelungen und ich freue mich schon auf Teil 2 . Hoffentlich bleibt Dice dem Original treu.


Warhammer 40.000: Space Marine
Warhammer 40.000: Space Marine
Wird angeboten von Eur@Play
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Netter Shooter mit schöner Atmosphäre, 19. Juli 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Warhammer 40.000: Space Marine (Videospiel)
Also als erstes muss man mal sagen, dass Dawn of War Space Marine ein klassischer Shooter mit Schlauchleveln ist, der aber ein paar feine Punkte besser macht, als die meisten anderen. Erstens, es gibt niemanden, der daurnd vorrennt und sagt Hierhin, Dorthin, Dahin, sondern man muss seinen Weg selber finden und zweitens, es gibt keine regenrative Gesundheit. Nur der Schild der Space Marine Rüstung lädt sich immer wieder auf. Um seine Gesundheit wieder aufzufüllen muss man seine Gegner mit manchmal recht fiesen Finishing Moves töten. Als Handlungsort dient die Fabrikwelt Graia. Der Planet wird von den Orks angegriffen und ein Extrerminatus ist nicht möglich, da auf dem Planeten Titanen der Warlord Klasse hergestellt werden. Deshalb werden Käpt'n Titus und sein Trupp von den Ultramarines Orden als Speerspitze entsand, um die Imperiale Armee auf dem Planeten zu unterstützen und wichtige Einrichtungen zu sichern, bis die Befreiungsflotte eintrifft.

Das heißt in erster Linie, dass ihr euch durch hunderte von Orks schießen und schlagen müsst und wie das bei Orks so ist, laufen sie blind und in großer Anzahl in euer Feuer. Da heißt es nur noch das Kettenschwert anwerfen und schnetzeln, was das Zeug hält. Das ist allerdings nicht immer so einfach, denn neben den recht leicht zu tötenden Grots, Moscha- und Ballaboys bekommt ihr es auch noch mit schwer gepanzerten Orkbossen( Nein, nicht die aus Winter Assault, zum Glück), Panzaknakkaz und Kommandos zu tun, die massiv Schaden anrichten können.

Durch die zahlenmäßige Überlegenheit der Orks und dadurch, dass die Orks Begriffe wie Stickbombz und Wummen benutzen, kommt so richtige Schlachtfeldatmosphäre auf, wie man sie schon aus den Strategiespielen kennt. Die Umgebung im Spiel wurde auch sehr gut ausgearbeitet. Besonders wenn man durch in den Wohnkomplex kommt und sieht wie klein die Zimmer für insgesammt sechs Leute sind kann man sich sehr gut vorstellen, unter welchen schlimmen Bedingungen die Menschen dort leben müssen. Manche Leute haben ja darüber gemeckert, dass die Level nicht sehr Abwechsulngsreich und wenn man mit Dawn of War noch nie was zu tun hatte kann ich das auch verstehen. Wenn man aber Dawn of War kennt, sollte man eigentlich nicht überrascht sein. Ich meine, Graia ist eine Fabrikwelt und dazu noch eine des Imperiums. Da wundert es mich nicht, dass es da keine Wiesen und Wälder gibt. Gibts auf Meridian ja auch nicht ^^

So, jetzt will ich noch die negativen Punkte ansprechen. Insegsamt ist das Spiel recht herausfordernd, da der Schild der Rüstung ziemlich schnell kaputt geht und man auch sehr schnell Gesundheit verliert. Das ist ansich ja nichts schlimmes, da herausfordernde Spiele ja heutzutage etwas selten sind, aber durch die große Anzahl der Orks kratzt Dawn of War damit ziemlich oft am Rand schon wieder unfair zu sein. Denn es reichen schon ein paar Raketentreffer von den Panzerknakkaz und ihr seid tot. Desweiteren fand ich die Einheitenvariationen bei den Chaos Space Marines als ziemlich schlecht. Man kann die Einheiten an einer Hand abzählen und es gibt nichtmal spezielle Chaos Space Marines wie beispielsweise Khorne Berserker oder Noise Marines und auch nur eine Art von Dämonen. Aber das enttäuschendste am ganzen Spiel war der Bosskampf. Es ist noch nichtmal ein richtiger Kampf, sondern man muss nur gegen ein paar Schergen kämpfen und dann ein Quick Time Event überstehen und das geht gar nicht.

Insgesammt kann ich sagen, dass Dawn of War Fans bei Space Marine ruhig zugreifen können und es auch sonst ohne Fanbonus ein solider Shooter ist. Ich persönlich hoffe ja, dass Relic ein ähnliches Spiel noch für die anderen Rassen rausbringt und dass das nächste Spiel ein Dawn of War Chaos Space Marine sein wird^^ Ja, träumen darf man noch.


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