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Rezensionen verfasst von
Joerg Vogel "Planet-Bird" (Paderborn, NRW)
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The Descent - Abgrund des Grauens (FSK 16)
The Descent - Abgrund des Grauens (FSK 16)
DVD ~ MyAnna Buring
Preis: EUR 10,08

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klaustrophobisch gut !!, 14. November 2008
Ungefähr 40 Minuten braucht der Film um in Fahrt zu kommen. Zu lang? Vielleicht, aber das hat hier den Vorteil, dass die Figuren eine ziemlich gute Einführung bekommen. Leider in diesem Genre eine Seltenheit.
Zu Beginn ein ziemlich heftiger Unfall, bei dem eine der sechs Frauen ihre Tochter und ihren Mann verliert. Dann springt der Film ein Jahr weiter und man geht automatisch davon aus, dass die starke Freundschaft zwischen den sechs Frauen diesen Schicksalsschlag etwas leichter gemacht hat und dass die Freundschaft ohne irgendwelche Mängel ist. Aber diese Vorstellung wird im Verlauf des Film Stück für Stück -auf sehr dramatische Weise- zu Nichte gemacht.

Die sechs Frauen steigen in eine Höhle, von der sie glauben, dass sie bereits erforscht ist, aber diese Annahme basiert nur auf der Lüge einer von ihnen. Unter der Erde beginnt dann der Horror, als ziemliche flinke Kreaturen, die wohl aus Menschen entstanden sind, eine Frau nach der anderen nierdermachen.
Typischer 10-kleine-Negerlein-Streifen...? Auch das trifft nicht zu, denn es handelt sich hier ausschließlich um Frauen und der Film spielt an einer sehr interessanten Location: Eine Höhle mit teilweise sehr engen Durchlässen und gefährlichen Schächten. Diese Location ermöglicht fantastische Beleuchtungseffekte und schafft alleine dadurch schon gruselige Spannung, die zuerst durch die Enge, dann durch die Kreaturen und dann durch die Frauen selber gesteigert wird. Denn die Extremsport-Fanatikerinnen werden durch die extreme Anspannung nach und nach verändert und zeigen ihre "anderen Seiten": Aus 'Schwach' wird 'Stark' und aus der 'Führerin' wird jemand, der eigentlich immer die falschen Entscheidungen trifft.
Viele Szenen lassen sehr gut nachvollziehen, wie nahe man dem Wahnsinn in solchen Situationen kommt und man fragt sich automatisch: "Wie würde ich reagieren...?"
Das Ende ist meiner Meinung nach etwas unpassend geraten. Die "Alien"-Variante Eine-überlebt-und-kehrt-zurück-zum-Horror hätte mir besser gefallen und hätte zudem eine Ideale Vorlage für eine Fortsetzung geliefert. Aber das rechtfertigt keinen ganzen Stern Abzug.

Fazit:
Horror der anderen Art. Gut gemacht. Spannend und sehr sehenswert. Zudem relativ unbekannte Schauspieler, die aber auf keinen Fall wie Laien wirken. Kauftipp für die ungeschnittene Version!


Tattooist - Das Böse geht unter die Haut
Tattooist - Das Böse geht unter die Haut
DVD ~ Jason Behr
Wird angeboten von malichl
Preis: EUR 8,87

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht wirklich sehenswert, 14. November 2008
Das gute Cover und die interessante Idee haben mich gereizt. Was dann kam, war nur noch Langeweile. Jason Behr schien mir als Schauspieler in "Roswell" noch ganz ok gewesen zu sein, aber hier spielt er ebenso langweilig wie der ganze Film langweilig ist.
Irgendein unsichtbarer Tätowiergeist qualt unschuldige Opfer zu Tode. Das reicht um den Inhalt wiederzugeben. Die etwas anstrengende Story um die Samoaner passt da auch nicht wirklich rein. Und rein optisch geben -außer dem Hauptdarsteller- weder die Nebendarsteller noch die Kulisse irgendwas her. Die Dialoge sind ermüdend und Spannung kommt auch nicht auf.

Fazit:
Ein gutes Schlafmittel. Für Horror zu lau, für ein Drama noch ungeeigneter. Finger weg.


Doomsday - Tag der Rache (Steelbook)
Doomsday - Tag der Rache (Steelbook)
DVD ~ Rhona Mitra
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 14,73

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend, anders und sehenswert !, 6. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Doomsday - Tag der Rache (Steelbook) (DVD)
Naja, wenn hinten auf der DVD-Box eine Beschreibung steht, die auf eine grosse Epedemie hindeutet, denkt jeder sofort "28 Day later, I am Legend... alles klar!". So ging es mir auch. Die Hinweise auf den humorvollen Teil habe ich ganz überlesen. Die ersten 40 Minuten bestätigen dann auch das Genre "Epedemie-Katastrophe". Wenn aber der Chef der Punker "Sol" (Craig Conway, klasse gespielt!) zu "Good Thing" von den 'Fine Young Cannibals' auf der Bühne seine irre Show abzieht, wird klar, dass dieser Film in eine ganz andere Richtung zielt. Mitten im Film wird aus einem ernsten Virus-tötet-Millionen-Menschen-Film ein Actionfilm mit sehr guten, humorvollen Einlagen. Im ersten Moment geschockt von der krassen Wandlung ("Was soll das denn jetzt...??") fängt der Film dann aber erst richtig an Spaß zu machen. Eine Richtungsänderung mitten im Film, die ich so noch nicht gesehen habe. Selbst die etwas peinliche Umsetzung der Rittergesellschaft um Anführer "Kane" (Malcolm McDowell in einer seiner schlechteren Rollen) trübt das Gesamtbild nur kurz.
Auch wenn die handwerliche Umsetzung an einigen Stellen etwas schwach ist, bietet der Film viel sehenswertes. Allem vorweg eine sehr chraismatische Schauspielerin, die eigentlich zu größerem bestimmt wäre: Rhona Mitra, die als Lara-Croft-Double bekannt wurde und eine überaus starke Ausstrahlung hat. Leider war sie bisher immer nur in kleinen Nebenrollen oder B-Movies zu sehen, das aber schon seit gut 10 Jahren!

Höhepunkt des Film ist eine Mad-Max-typische Verfolgungsjagd, in der ein Bentley Continental GT mit über 600 PS gegen ein halbes Dutzend Mad-Max-Vehikel antritt. Wenn dann im Hintergrund noch "Two Tribes" von 'Franky goes to Hollywood' lauft, fragt man sich, wer denn da beim Filmteam auf Drogen war, aber die Umsetzung ist hervorragend gelungen und bietet eine klasse Action.
Einige Szenen haben mir vor Lachen die Tränen in die Augen getrieben und sowas erwartet man von diesem Genre eigentlich weniger.

Laut Internetquellen lag das Budget bei 30 Millionen Dollar, was etwas wenig ist, aber dafür um so besser umgesetzt wurde. Bomusmaterial gab's keines, aber der tolle Soudntrack macht das wieder wett. Irgendwie passt nichts zusammen in diesem Film und doch ist es die Mischung, die aus diesem Streifen etwas besonderes macht.

Fazit:
Geniale Mischung aus verschiedenen Stilelementen, die zusammen sehr viel Spaß macht. Schauspielerisch weit über dem, was diese Filme sonst bieten. Kauf- und Geheim-Tipp!!


Mutant Chronicles
Mutant Chronicles
DVD ~ Ron Perlman
Wird angeboten von sofort lieferbar
Preis: EUR 8,94

4 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warum nur...?, 28. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Mutant Chronicles (DVD)
Warum nur tun sich viele Schaupsieler diese schlechten Filme an...?
Ron Perlman (DER Hellboy), Thomas Jane (Der Nebel), Devon Aoki und Benno Fürmann!! Au weia.
Also mal ehrlich... wer die Greenscreen-Effekte in diesem Film als gut bezeichnet, hat keine Ahnung von Special Effects, das geht mittlerweile viel besser. Die Atmosphärische Stimmung ist noch ganz gut getroffen worden, aber mir sind zahlreiche perspektivische Fehler bei Blicken durch Fenstern u.ä. aufgefallen. Teilweise wirken die Fahrzeuge viel zu künstlich in der gelichmässig gestalteten Umgebung.

Also spielt der Film nun in einer parallelen Dimension (lt. Bonusmaterial) oder auf unserer Erde, wie's im Film zu sein scheint. Aber wenn es sich um das 28. Jahrhundert handelt... wo ist die ganze Technik geblieben...? Die Computer, die Solartechnik, die Elektrizität...? Düsentriebwerke, die mit Kohle (!) befeuert werden...? Hallo...? Da hat jeder B-Klasse SciFi-Roman besseres zu bieten.
Dann diese komischen Monster: Überstehen Kopfschüsse aus großkalibrigen Waffen und können mit einem Schwert getötet werden. Aber klar doch!

Die Krönung ist -wie bei vielen C-Klasse-Filmen- das Bonusmaterial. Mal abgesehen von der billigen Aufmachung offenbaren die Interviews das ganz grosse Dilemma dieses Films! Bis auf zwei Ausnahmen reden alle Personen von irgendwelchen Dingen, die mal so gar nichts mit diesem Film zu tun haben. Thomas Janes u.a. Beschreibungen seines Charakters beschreiben irgendeinen agilen Helden, der vor Kraft nur so strotzt, aber mit der Hauptrolle hat das nix zu tun. Und sein Gesichtsausdruck während des Interviews zeigt auch ganz deutlich, dass er von dem Gesagten nicht viel hält. Die Interviews zeigen mehr als deutlich, dass fast niemand von der Qualität des Films überzeugt ist!
Eine "B-Roll" im Bonusmaterial... das ist ziemlich überflüssig.
Die Trailer für andere Filme zeigen bis auf "Gangs of New York" nur zweit- und drittklassigen Mist, den keiner sehen will. Das Menü ist zwar animiert, bietet aber nichts aufregendes.
Völlig unharmonisch ist auch der Soundtrack, der an einigen Stellen passt, an anderen Stellen jedoch eher aus einem erstklassigen Actionfilm zu kommen scheint.

Fazit:
Wenn diese Greenscreentechnik die "preisgünstige Zukunft" sein soll -Hollywood ist ja viel zu teuer geworden-, dan sag ich schon mal "Gute Nacht!". Ich habe immernoch die Hoffnung, dass sich qualitativ hochwertige Fime gegenüber deisem genre durchsetzen werden!


Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
DVD ~ Harrison Ford
Preis: EUR 4,99

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Entwicklung in die falsche Richtung, 21. Oktober 2008
Es ist natürlich klar, dass nach so langer Zeit nicht alles beim alten bleiben konnte. Aber was hier gemacht wurde, schiesst eindeutig über's Ziel hinaus. Es gibt nunmal ein paar Fakten, die von den vorherigen IJ-Filmen geschaffen wurden und die sich so fest bei Fans verankert haben, dass jede Abweichung davon als "Fehler", zumindest aber als sehr merkwürdig betrachtet werden.

- Indiana Jones hat immer gegen Nazis gekämpft, dass hätte auch hier mit einer Gruppe Neo-Nazis dargestellt werden können. Kommunisten sind so fehl am Platze wie Britney Spears auf einer Rentnerfahrt
- Ausserirdische...??? Hallo...??? Ein absolutes No-Go! Vermischungen aus zwei Film-Genres sind fast immer gescheitert. Alte Hollywood-Regel, die den großen Herren (Lucas und Spielberg) eigentlich kennen sollten.
- Indy hat immer einen Partner an seiner Seite gehabt, auf den er sich verlassen konnte. Dieser "Kumpel-Faktor" hat einen grossen Reiz der alten Filme ausgemacht. Ein Partner, der ihn gleich zweimal verrät (gestellt oder nicht), ist definitiv nicht ok. Da sein Sohn die Rolle der Nervensäge übernimmt, zählt das hier nicht wirklich.
- Karen Allen (ihre einzige gute Leistung war in "Starman" von 1984) ist schon einmal eine Fehlbesetzung gewesen. Sie zurückzuholen macht den ersten Fehler nicht besser. Eher noch schlimmer.

Hinzu kommen noch die Tatsache, dass der Soundtrack diesmal ziemlich langweilig weil undramatisch war. Die bombastische Beschallung im dritten Teil wird mir unvergessen bleiben.
Die Krönung sind dann so schwache Szenen wie der Fechtkampf auf mehreren Autos, die mit High-Speed durch den Dschungel rasen. Die Effekte -insbesondere der Hintergrund- haben mir nur ein Gähnen entlockt. Spätestens wenn das Ufo startet erwartet man, dass Richard Dreyfuss ("Unheimliche Begegnung der dritten Art") aus den Büschen springt und die allseits bekannte Melodie dieses Films ertönt. Einfach nur peinlich.

Das es deutlich besser geht zeigen die Szenen mit den Killerameisen, welche sehr gut gelungen waren und dem alten Indy-Style entsprechen. War bei diesen Szenen jemand anderes am Werk...?

Das Shia LaBeouf und Cate Blanchett eine ziemlich schwache Vorstellung liefern, sei nur am Rande erwähnt. Aber zumindest LaBeouf hat noch einige ganz nette Szenen.

Fazit:
Sean Connery als Vater von Indy im dritten Teil wusste nach dem lesen des Drehbuchs ganz genau, warum er keine Zusage gegeben hat. Jetzt weiß ich es auch!


Starship Troopers 3: Marauder
Starship Troopers 3: Marauder
DVD ~ Casper Dien
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 7,60

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Would you like to know more...??", 15. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Starship Troopers 3: Marauder (DVD)
Auch ich gehöre zu den Fans von Starship Troopers (Teil 1), was in Teil zwei kam, war eine absolute Frechheit. Die Produktionsgelder für den zweiten Teil hätten besser für die dritte Welt gespendet werden sollen.
Und dann wird Teil drei angekündigt und zwei -im SciFi-Genre- recht bekannte Darsteller sind wieder mit dabei. Zum einen Casper van Dien ("Johnny Rico" aus dem ersten Teil) und zum anderen Jolene Blalock ("T'pol" aus Enterprise). Das lies hoffen. Aber enttäuscht wurde man trotzdem. Der Grund hierfür sind zweifelsohne die Finanzen, die für den Film zur Verfügung standen. Waren es für Teil eins noch 100 Mio. Dollar (!), gab's für Teil zwei miese 7 Mio. Dollar und für Teil drei wurde jetzt auf 20 Mio. Dollar "aufgestockt". Dass in Teil drei nur ein Fünftel des Geldes von Teil eins zur Verfügung stand, macht sich vor allem in den Special Effects bemerkbar. Die Bewegungsabläufe der "Bugs" sind sehr gut gelungen, die Animationen an sich auch. Aber die Oberflächengestaltung der animierten Monster ist so billig, als wenn ein Kind eine Pappmache-Figur mit Lacken aus dem Baumarkt angemalt hätte... einfach schlecht.
Eine gute Idee war der Bombadier-Bug, der -wie eine Kanonenkugel- durch die Gegend geschossen wird und dann zwischen den Feinden explodiert. Nette Idee, aber genauso billig umgesetzt.

Am Ende jedoch scheint dann kein Geld mehr dagewesen zu sein. Der "Endgegner" -ein Bug so fast groß wie ein Planet- sieht einfach nur noch schlecht aus.

Das Bonusmaterial offenbart jedoch ein ganz anderes Problem. Die Schauspieler haben den Film realistisch eingeschätzt und nehmen sich selbst -deutlich sichtbar- auf die Schippe. Im krassen Gegensatz dazu stehen die FX-Designer, die von ihrer schöpferischen Tätigkeit ja sooo überzeugt sind und glauben sie hätten hier ein Meisterwerk abgeliefert. Peinlich! Das Stage6-Projekt von Sony, welchem diese Macher angehören, produziert "Filme mit einem Budget von 1 Mio. bis 10 Mio.-Dollar" und obwohl dieser Rahmen schon zu hundert Prozent überschritten wurde, ist der Film so billig wie... naja, da habe ich keine Worte mehr.

Faszinierend ist jedoch der Auftritt von "Marnette Patterson", die ungelogen wie die eineiige Zwillingsschwester von Naomi Watts (King Kong) aussieht und zweifellos genau deshalb die Rolle bekommen hat. Jolene Blalock ist so gut wie ungeschminkt und das steht ihr gar nicht gut. Casper van Dien jedoch ist um keinen Tag gealtert und das obwohl ST1 schon 11 Jahre (!) her ist.

Die alberne Geschichte um den medialen Überflieger-Sky-Marshall Anoke und seine Gesangseinlagen (!!) ist völlig fehl am Platze und hätte durch mehr Action ersetzt werden sollen. Leider ging dadurch auch die versteckt angebrachte Kritik am Faschismus aus Teil eins vollständig verloren und das hat den ersten Teil zu einem Klassiker gemacht.

Fazit:
Schlechte Special Effects, Schauspieler welche sich selbst nicht ernst nehmen und eine völlig inhaltsleere aber humorvolle Story. Popcorn-Kino, das nicht an Teil eins herankommt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 5, 2008 9:12 AM CET


Todesregen
Todesregen
von Dean Koontz
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das tief unter die Haut geht!, 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Todesregen (Taschenbuch)
Ich habe schon eine ganze Reihe von Koontz' Büchern gelesen, aber selten hat mich ein Buch so gefesselt wie dieses!
Vom eher ruhig-unheimlichen Anfang über den wahnsinng-aufreibenden Mittelteil bis hin zum Ende, welches doch -zugegeben- ziemlich polarisierent ist, hat dieses Buch mir einen Schauer nach dem anderen den Rücken hinunter laufen lassen. Zugegeben... an manchen Stellen ist die Schilderung einiger Szenen ziemlich krass, fast schon grenzwertig. Als unzensierter Film würde es definitiv keine Jugendfreigabe bekommen, aber bei einem Buch brauch man sich darum ja keine Sorgen machen. ;-)

Recht überraschend sind die starken Parallelen zu Stephen Kings aktuellem Film "Der Nebel": Der Nebel, die Kreaturen im Nebel, etc..
Wer da wohl von wem abgekupfert hat...? Ist schon lustig, zu sehen wie zwei der bekanntesten Horror-Authoren zwei sich so ähnliche Geschichten schreiben, bzw. veröffentlichen. Aber King muss man zu Gute halten, dass er wohl vorher da war. Die Novelle "Der Nebel" wurde von ihm bereits 1985 (!) veröffentlicht. Auf der anderen Seite gibt es ja schon zahlreiche andere Verfilmungen und Bücher mit einem unheimlichen Nebel als zentralem Objekt, welches die Bedrohung veranschaulicht (z.B. "Fog - Nebel des Grauens" von John Carpenter).

Fazit:
Krasse Schilderungen, nervenzerreissende Spannung und hohes Albtraumpotential. Eins der besten Koontz-Bücher!


Die Anbetung: Odd Thomas 1
Die Anbetung: Odd Thomas 1
von Dean Koontz
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Koontz-Klassiker, aber durchaus gut..., 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Anbetung: Odd Thomas 1 (Taschenbuch)
Ich kann mich zu denjenigen Lesern zählen, die mehr als 15 Bücher von Koontz gelesen haben und kann daher sagen, dass dieses Buch nicht zu seinen besten gehört, aber durchaus sehr gute Ansätze bietet.

Das das ganze Buch aus der Ich-Perspektive erzählt ist und die Ausschweifungen des Hauptakteurs stellenweise etwas umfangreich sind, wird das Lesen an eben diesen Stellen etwas anstregend. Fast wett gemacht wird dies jedoch durch humorvolle Einlagen, die stellenweise ziemlich krass sind und mir ein oder zweimal die Tränen in die Augen getrieben haben. gerade, dass diese Humoreinlagen sehr überraschend und kanpp gehalten daher kommen, macht das Ganze sehr amüsant.
Enttäuschend ist allerdings das Ende, welches deutlich hinter anderen Koontz-Büchern zurück bleibt. Wer auf "den grossen Wurf" am Ende wartet, wird doch schon enttäuscht. Überraschende Wendungen gibt es zwar, aber diese fallen so undramatisch aus, dass es für Hochspannung nicht reicht.

Es gibt Bücher von Koontz, bei denen ich den Eindruck hatte, dass ich beim Lesen irgendwann durchdrehe vor Spannung und in-Text-gefasstem-Wahnsinn ("Todesregen" war so ein Buch), das war hier jedoch nicht der Fall. Bei "Die Anbetung" handelt es sich eher um eine solide Geschichte, mit einem Hauch Psychoanalyse über den Hauptakteur "Odd Thomas". Sehr schön herausgestellt sind die sozialen Kontakte des -laut Klappentext- etwas einfältigen Jungen. Mir kam er gar nicht so einfältig vor und der Klappentext ist daher etwas irritierend.
Die Fähigkeit Tote zu sehen ohne mit ihnen direkt Kontakt aufnehmen zu können ist recht nett, haut einen aber auch nicht vom Hocker.

Fazit:
Ein gutes Koontz-Buch, welches aber nicht seine grosse Fähigkeit, den blanken Wahnsinn in Worte zu fassen, wiedergibt. Den etwas langatmigen Anfang sollte man nicht überbewerten.


Die Herrschaft des Feuers
Die Herrschaft des Feuers
DVD ~ Matthew McConaughey
Preis: EUR 5,49

61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Völlig unterbewertet - Einer der besten Drachenfilme überhaupt, 23. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Herrschaft des Feuers (DVD)
Es ist schon echt bestürzend, dass man hier sehen muss wie ein guter Film von Kritikern zerrissen wird. "Die Herrschaft des Feuers" oder "Reign of Fire" im Original ist ein sehr guter Actionfilm (kein Fantasy, das muss mal gesagt werden!), der mit -für diese Zeit- sehr guten Spezialeffekten und einer überragenden, männlichen Schauspielerriege aufwarten kann: Christian Bale ("Batman Begins"), Matthew McConaughey ("Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?") mit Glatze kaum wiederzuerkennen und Gerard Butler ("300"). Drei großartige Schauspieler, die erst in der Folgezeit nach "Reign of Fire" bekannt geworden sind.

Wer jetzt allerdings aufgrund des etwas verwirrenden Plakats von massig Action und einem brennenden London ausgeht, der wird -natürlich- enttäuscht. Die ersten paar Minuten beschäftigen sich mit der Erweckung des ersten Drachen und der Vernichtung der Welt durch die sich rasant vermehrenden Drachen. Danach jedoch wird in einer sehr glaubwürdigen Kulisse der Überlebenskampf einer kleinen Gruppe von Menschen geschildert, die mit eine größeren Menge von Kindern in einer alten Festung Schutz vor den Drachen suchen. Abgeschnitten von Lebensmitteln und Nachschub fristen sie ein ziemlich tristes und armseliges Leben. Hunger und Meinungsverschiedenheiten sind an der Tagesordnung, aber auch Vertrauen in den Anführer Quinn (Christian Bale), der als Kind versehentlich den ersten Drachen erweckte und dabei seine Mutter verlor.

Eine Wendung nimmt die Geschichte als Danton van Zan (McConaughey), ein zielstrebiger, amerikanischer Soldat mit einem Panzer, einem Konvoi Militärfahrzeugen und einem Hubschrauber vor der Festung auftaucht und ziemlich direkt um Hilfe bittet. Eine Konfrontation zwischen den beiden Anführern scheint unvermeidlich. Der Kampf gegen einen auftauchenden Drachen lässt die beiden jedoch zu einer Übereinkunft kommen und Van Zan zieht mit seinen Leuten in Richtung London um den einzigen männlichen Drachen zu töten. Eine Art monströser Überdrache, um ein vielfaches größer als alle anderen Weibchen, der auf dem Weg nach London in einem einzigen Angriff den kompletten Konvoi von Van Zan vernichtet. Van Zan und die wenigen Überlebenden kehren zurück zur Festung, die mittlerweile ebenfalls von dem männlichen Drachen angegriffen wurde.
Zusammen mit Quinn macht er sich dann im Hubschrauber nochmals auf den Weg nach London um den Kampf zu Ende zu bringen.

Die Special Effects sind sehr sehenswert und passen sehr gut zur Kulisse, die ein zerstörtes London und eine alte Festung in einer sehr trostlosen englischen Hochlandschaft zeigen. Beide Locations schaffen eine sehr bedrückende Atmosphäre, die zur Bedrohung durch die plötzlich auftauchenden Drachen passt.
Die drei Schauspieler Bale, McConaughey und Butler spielen sehr überzeugend drei sehr unterschiedliche Rollen. Insbesondere Matthew McConaughey weicht hier von seinem typischen Sunnyboy-Image ab und spielt den knallharten Militär so gut, dass viele ihn nur erkennen werden, wenn man seinen Namen im Vorspann sieht. Bale spielt den sorgenbelasteten Anführer der Überlebenden sehr gut und selbst als er mit den Kindern betet (eine kurioses vor-denDrachen-verstecken-Gebet) wirkt das überhaupt nicht kitschig oder überzogen. Auch bietet der Film keine Hänger", bei denen Langeweile aufkommt da jede Szene irgendetwas Sehenswertes bietet.

Fazit:
Ein sehr guter Drachenfilm, der mit einem geringen Maß an Action, aber guter Dramatik und sehr guten Schauspielern punkten kann. Man sollte sich von den negativen Bewertungen nicht irritieren lassen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2013 9:51 AM MEST


Kein Titel verfügbar

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 22. September 2008
"Aller Fernseher, Radiogeräte und Handys senden ein unbekanntes Signal aus, welches unterschwellige Agressionen steigert und die Menschen in mordlüsterne Wahnsinnige verwandelt"...
...eigentlich keine schlechte Idee... hätte man was draus machen können.

Aber was dann kam, war für mich das Schlechteste seit "Angriff der Killertomaten"... und das ist schon exakt 30 Jahre (!!) her.
Absolut enttäuschende Schauspieler, von denen niemand attraktiv genug wäre um im Mainstream unterzukommen, stolpern durch eine völlig hirnrissige Story ohne Anfang und Ende und zeigen dazu noch die dümmsten Splatterszenen, die ich je gesehen habe.
Beispiel gefällig...? Da bricht ein Typ mit einem Vorschlaghammer (!) durch eine Tür, steckt seine Hand nach drinnen und der Typ auf dieser Seite der Tür versucht mit einem Akkuschrauber und einer Schraube (!!) die Hand des Gegners an der Wand festzuschrauben. Helft mir, ich hatte Tränen in den Augen, so schlecht war diese Szene. Oder war das doch Werbung für Bosch-Akkuschrauber und Fischer-Dübel...??
Nachschlag gefällig...? Kein Problem!
Da schlägt einer dem anderen mit irgendeinem Gartenspaten den Kopf ab und versucht ihn dann zu verhören, indem er den (abgetrennten) Kopf in einen Schraubstock spannt, ein paar Stromkabel anschliesst und den Saft aufdreht! ...ähh... und der Kopf antwortet tatsächlich. *Autsch*

Das über die Hintergründe des Signals und den Überlebenskampf der Menschen GAR NICHTS gezeigt wird, sei nur am Rande erwähnt.

Also... mir tun die Leute leid, die sich diese DVD gekauft haben... mein Herzliches Beileid; Geldverschwendung in ihrer miesesten Form.
Und den Leuten, die diesen Film gedreht haben, sei gesagt: "Lasst die Finger von Eurem Job! Sucht Euch was anderes."

Sorry. Wenn ich so schlechtes Filmmaterial sehe, werde ich echt sauer.

Fazit:
Ich hätte nie gedacht, dass ich das in einer meiner Rezensionen mal schreiben würde:
--- Kein Kommentar! ---
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 15, 2009 12:39 AM MEST


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