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Rezensionen verfasst von
Dieter Hurcks "telepeppi"
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Beinhart: In 3300 Tagen mit dem Fahrrad um die Welt
Beinhart: In 3300 Tagen mit dem Fahrrad um die Welt
von Carsten Janz
  Broschiert
Preis: EUR 12,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Radtour zum eigenen Ich, 10. April 2012
Ungeschminkte Wahrheiten über eine Welt krassester Gegensätze

'Die einsamen Gegenden sind die Touristenattraktionen eines Fernradlers'

Der Mann war rund neun Jahre per Fahrrad auf Weltreise, hat dabei rund 100.000 Kilometer zurück gelegt, 64 Länder bereist und drei vollgestempelte Reisepässe mitgebracht. Er ist von nicht nur von pakistanischen und marrokanischen Kindern mit Steinen beworfen worden und von australischen Autofahrern mit Bierdosen, er hat tagelangem, heftigen Dauerregen getrotzt, eiskalte Nächte und heiße Tage bei über 50 Grad ebenso überstanden wie Wirbelstürme und Wassermangel. Er hat 83 Reifenpannen und 21 Speichenbrücke ebenso gemeistert wie eine gebrochene Rippe erduldet. Seine größte Enttäuschung erlebte er aber nach der Rückkehr in die Heimat: "wenig Interesse meines persönlichen Umfeldes an meiner Reise".

Der Hamburger Globetrotter Carsten Janz hat die Welt vom Fahrradsattel aus kennen gelernt, ihre Religionen und Kulturen hautnah erlebt. Er ist dort, wo es im gefiel, wo er eine Erholungspause brauchte oder nur mal wieder Geld verdienen musste, länger geblieben, hat aber nie sein Ziel aus den Augen verloren: den Erdball per Pedale komplett zu umrunden.

Diese Buch ist so fesselnd geschrieben, dass es auch Nichtradler sofort in seinen Bann zieht. Denn hier erfährt man Details, die in der medialen Berichterstattung vielfach untergehen: ungeschminkte Wahrheiten wie die, dass auch die letzten Paradiese nach und nach dem Massentourismus geopfert werden und es Natureinsamkeit bald nur noch dort geben wird, wo es unwirtlich oder zu beschwerlich ist für den normalen Menschen. 'Diese einsamen Regionen sind die Touristenattraktionen eines Fernradlers', schreibt er einmal.

Es kommt nicht oft vor, dass ich ein 267 Seiten dickes Buch in einem Rutsch lese und dafür jede andere Lektüre erstmal zurückstelle. Dieses ist so ein Buch. Es regt zum Denken an und dazu, einem bislang einseitig vermittelte Betrachtungen infrage zu stellen.

Die komplette Rezension finden Sie hier: [...]


MAGIX Fotos auf CD & DVD 6.5 deluxe
MAGIX Fotos auf CD & DVD 6.5 deluxe
von MAGIX AG
  CD-ROM

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Test Magix Fotos auf CD und DVD Version 6.5 de Luxe, 30. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: MAGIX Fotos auf CD & DVD 6.5 deluxe (CD-ROM)
Nachvertonen mit Musik und Sprache kinderleicht

Automatische Pegelabsenkung der Musik bei Sprachkommentaren

Endlich war die Ankündigung da: Bei der neuen Version 6.5 von Magix Fotos auf CD und DVD sollte die Vertonung mit Musik und Sprache erheblich leichter werden: dank der automatischen Absenkung des Musikpegels bei Sprachkommentaren. Grund genug, diese Version eines der erfolgreichsten Fotoshow-Programme zu testen.

Nach gut einer halben Stunde Installationsdauer konnte das erste Projekt in Angriff genommen werden. Endlich merkt sich das Programm auch die vorhandenen Projekte, so dass nach einem Neustart gleich mit der aktuellen Fotoshow weitergearbeitet werden kann.
Daten werden standardgemäß im Ordner Magix in „Eigene Dateien“ abgelegt, so dass bei einem Versionswechsel nicht die individuellen Dateien aus dem Programmordner erst umkopiert werden müssen.
Viele Arbeitsschritte sind so geblieben, wie sie sich bei den vergangenen Versionen als praxistauglich erwiesen haben. Aber es gibt eine Menge kleinerer und größerer Verbesserungen.
Hervorzuheben sind die frei definierbaren Kamerafahrten und Zooms, um jedes Fotodetail ins Visier zu nehmen. So kann man etwa bei einem Gruppenfoto von Gesicht zu Gesicht schwenken oder bei Zooms genau auf das hervorzuhebende Bilddetail gehen.

Bilder gerade stellen
Die Horizontbegradigung, die bei Version 6.0 noch (ausschließlich) mit komplizierten Winkeleingaben verbunden war, funktioniert nun über einen Schieber, an den man sich schnell gewöhnt. Auch Winkelwerte lassen sich eingeben, aber nur als ganze Zahlen. Dennoch trauere ich der simplen Linie aus Version 5.5 nach, mit der ein Bild viel fixer ausgerichtet war, da man diese Linie direkt über eine waagerechte Linie im Bild legen und so unschlagbar genau arbeiten konnte. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?!
Leider kann man weder die Hilfslinien enger stellen (für ganz genaues Arbeiten unabdingbar), noch lässt sich das Fenster auf diese viel gebrauchte Funktion fest einstellen. Bei jedem neuen Bild muss erst wieder der Button „Horizontbegradigung“ angeklickt werden. Das ist ärgerlich vor allem dann, wenn man zunächst alle Bilder gerade stellen möchte.
Irritierend: Wenn der Horizont begradigt wurde bei gleichzeitiger Auswahl eines Ausschnittes, wird beim Abspielen auf der Timeline die Horizontbegradigung nicht dargestellt.

Viele Detailverbesserungen
Erfreulich: Die Funktionsfenster überlagern jetzt nicht mehr das Bildfenster, wie das noch bei Version 5.5 erheblich störte. Aber wo ist der Rahmen fürs Fernsehbild, der anzeigt, was bei der Wiedergabe über einen TV-Monitor vom Bild wegfällt? Und nach jeder Bildveränderung wird abgespeichert, was zwar die Sicherheit erhöht, aber natürlich viel Zeit kostet, selbst bei einem schnellen Rechner mit Doppelprozessor (in diesem Fall ein Turion 64 x 2). Speichern nach jeder fünften Änderung würde auch genügen, auch wenn die anfänglichen Abstürze dagegen sprechen: Nach dem Herauslöschen eines Fotos verabschiedet sich die Software bisweilen aus nicht reproduzierbaren Gründen, ohne einem wirklich die Chance zur Sicherung zu geben. Zwar erscheint eine derartige Abrage, aber wenn man nicht sekundenschnell reagiert, ist die Arbeit seit der letzten Sicherung futsch.

Bei Abstürzen in nagelneuen Programmen schaue ich gewohnheitsmäßig immer gleich nach, ob schon ein Update vorliegt. Tatsächlich: die Version 6.5.1.5. Um an das Update zu kommen, muss man die Software zunächst registrieren und dazu auch die Seriennummer eingeben.
Ob sie das Problem bereinigt? Immerhin wurde unser obiger Kritikpunkt schon umgesetzt: Der Rahmen für die TV-Bildgröße wird jetzt wieder in allen Bearbeitungsdialogen angezeigt, wenn man das einstellt. Aber wo? Die sehr umfangreiche Online-„Hilfe“ sagt uns zwar, dass es geht und was es sonst alles einzustellen gibt. Aber eben nicht, wo man die Funktion findet.
Mit der Option TV-Bild „öffnen Sie einen Editor, um verschiedene Anpassungen an die Besonderheiten des TV-Bildes vorzunehmen. Neben dem Interlace- und Anti-Flimmer-Filter gibt es die Möglichkeit, die Darstellung an die realen Maße des Fernsehbildes anzupassen. Ein spezieller Algorithmus sorgt dabei für ein optimales Verhältnis zwischen Bildgröße und Bildrändern (Anti-Cropping).“

Brennen schneller
Beim Brennen sorgt die Funktion Slideshow „für PC und Monitor“ dafür, dass alle Fotos in Originalauflösung mit auf die DVD gelangen. Auch komplette Projekte mit allen notwendigen Dateien lassen sich sichern, so dass man später eine Diaschau noch verändern kann.
Das Brennen geht dank eines neuen Brennalgorithmus erheblich schneller - auch auf Blu-ray Disc. Für eine 55-minütige Diaschau in sehr guter Qualität (Bitrate über 8.200 kBit/sec.) brauchte unser Rechner nicht einmal vier Stunden.
Neu ist die Möglichkeit, das Disc-Projekt als ISO-Image auf Festplatte zu speichern. Das ISO-Image ist ein standardisiertes Abbild einer CD/DVD. So kann die in erstellte DVD inkl. Menü dauerhaft auf Festplatte archiviert werden und jederzeit, sobald Interesse besteht, erneut auf DVD gebrannt werden. Das ISO-Image von Fotoshow und DVD-Menü lässt sich übrigens auch auf dem PC anschauen.
Sprachkommentare
Will man eine Fotoshow nicht nur mit Musik, sondern auch mit Kommentaren vertonen, so ist das in der neuen Version 6.5 erheblich einfacher. Zunächst wählt man, ob die gesamte Fotoshow vertont werden soll oder ob man nur Kommentare zu einzelnen Bildern aufzeichnen möchte – was direkt im Progamm möglich ist. In letzterem Fall wird die Standdauer des Bildes automatisch der Länge des Kommentars angepasst. Verschiebt man das Bild, wandert der Kommentar mit. Es ist aber möglich, ihn vom Bild zu trennen, um ihn einem anderen Foto zuzuordnen.
Die Stärke der Absenkung kann in drei Stufen (-6, -9 und -12 dB) eingestellt werden, ebenso die Zeit zwischen Musikabsenkung und Sprechereinsatz.
Ein kleiner „Schock“ muss aber erst überwunden werden: Musik muss in die untere Spur, da Sprachkommentare standardmäßig in die obere Tonspur eingefügt werden. Denn nur dort werden sie an das zugehörige Foto fest gekoppelt. Aber das ist schnell zu machen.
Löscht man eine Sprachaufnahme wieder, lässt sich die Lautstärkeabsenkung beim Musiktitel per Mausklick wieder zurücksetzen. Einfacher geht’s kaum.
Bei der professionellen Nachvertonung kann man sich die Hintergrundmusik mit dem Magix Soundtrack Maker zusammenstellen.
Sprecherkommentare werden durch Stereo- und Raumklangeffekte hörbar verbessert; Declicker und Dehisser helfen dabei Sprecherkommentare von Störgeräuschen, z. B. Klicken oder Rauschen zu befreien.

Fazit: Zwar werden bei der Installation immer noch ungefragt die Programme Druckcenter Goya burnR, das leistungsstarke Bildbearbeitungsprogramm Foto Clinc Version 6 und der Foto Manager aufgespielt. Aber immerhin lässt sich der Rest „benutzerdefiniert“ erledigen: Zwischen Vollinstallation (1,85 GB) und Minimalinstallation (853 MB) gibt es viele Möglichkeiten. Wer keine HD-Menüs braucht, auf die fünf Intros/Outros verzichten will oder seine Videos nicht automatisiert erzeugen lassen will (elf Movie Show Maker Styles brauchen 466 MB Speicherplatz), spart Platz auf der Festplatte.
Einsteigern hilft das Einführungsvideo. Mit F1 sowie den kontextbezogenen Texten über den Schaltfeldern bekommt man oft direkt Hilfe zum aktuellen Menüpunkt, und der Aufgabeassistent unterstützt den Anwender ebenfalls bei seinem Projekt.
Die automatische Lautstärkeabsenkung der Musik bei Spachkommentaren ist genial gelöst und dürfte die Zielgruppe für diese Software erheblich vergrößern. Ebenfalls neu: Fotoshows lassen sich in beliebige HTML-Webseiten als Flash-Video einbinden. Und animierte Internetgrafiken kann man als Deko-Elemente verwenden (animated GIF-Import). Beispiele kann man sich auf der Homepage von Magix ([...]) anschauen.
Es macht einfach Spaß, mit Magix Fotos auf CD und DVD 6.5 zu arbeiten. Da bleiben kaum noch Wünsche offen … Dieter Hurcks, Red. funkempfang.de


ADFC Radtourenkarten : Münsterland/Niederrhein
ADFC Radtourenkarten : Münsterland/Niederrhein
von artaus
  Landkarte

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BVA-Karte Münsterland/Niederrhein, 20. Juli 2007
Die Faltung ermöglicht es, die Karte in die gängigen Folientaschen von Fahrrad-Lenkertaschen zu stecken und sie so auch während der Fahrt abzulesen. Radfernwege wie der R 1 sind durch eine breite rote Linie herausgehoben, viele dieser Wege sind im Textteil beschrieben. Das beiliegende Heftchen (Begleitheft) bietet einen Überblick über das bundesweite Radfernwegenetz (D-Netz). Auch diese Wege sind in der Karte natürlich verzeichnet und mit dem Logo des Speichenrades gekennzeichnet. Weiterhin führt das Begleitheft alphabetisch sortiert die regionalen Highlights sowie Beherbergungsbetriebe von der Jugendherberge bis zum Hotel auf (entnommen aus Bett & Bike, dem Übernachtungsverzeichnis des ADFC).
In der Legende sind alle in der Karte vorkommenden Radwege mit ihrem Logo verzeichnet, so dass der Tourenradler sich schnell orientieren kann. Hilfreich bei der Tourenplanung ist auch der abgedruckte Streckenplan des Regionalverkehrs Nordrhein-Westfalen.
Zwischen Leverkusen und Nordhorn, zwischen Hamm und Arnhem bietet dieses Kartenblatt 10 ein weites Betätigungsfeld für aktive Tourenradler ebenso wie für Gelegenheitsfahrer.
Fazit: Sehr übersichtlich, bietet die Informationen, die der Tourenradler braucht, und das für eine sehr große Region zu einem günstigen Preis.


Norddeich Radio 1905-1998
Norddeich Radio 1905-1998
von Gerhard Canzler
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Norddeich Radio - da kommt Wehmut auf, 15. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Norddeich Radio 1905-1998 (Gebundene Ausgabe)
Am 1. Juni 2007 wäre Norddeich Radio 100 Jahre alt geworden, wenn die Station nicht zum Ende des Jahres 1998 den grossen Hebel auf AUS geschaltet hätte. Zum Geburtstag wird das lesenswerte Buch, das schon 2004 erschienen ist, wieder ganz aktuell. Es lässt die Geschichte der weltbekannten Küstenfunkstelle Revue passieren und erlaubt einen tiefen Einblick in die Arbeit der dort Beschäftigten. Grundlage der chronologischen Darstellung, die nicht fehlen darf, ist das nahezu vollständig erhalten gebliebene Archivmaterial aus der Anfangszeit. Aus späteren Jahren dagegen liegen nicht mehr so viele Originaldokumente vor. Besonders das Material aus den 70er bis 90er Jahren fiel der Abwicklung zum Opfer.

Als ich für RADIO-SCANNER im Sommer 1996 die Station besuchte, ahnten manche Mitarbeiter zwar schon, dass das Ende der Küstenfunkstelle naht, aber so recht wahrhaben wollte es damals eigentlich niemand. Damals war gerade ein DAB-Stützpunkt in Utlandshörn eingerichtet worden, und Aufgaben in der Überwachung küstennaher Regionen waren angedacht. Auch die Stationierung einer Notrufzentrale für ältere Menschen stand zur Debatte.

Als der NDR am 14. Januar 1997 seine Sendung „SOS für Radio Norddeich“ ausstrahlte und darin über das Ende der Morsetelegrafie, des Funks über Kurzwelle und Grenzwelle berichtete, war das Ende für den 31. Dezember 1998 schon beschlossene Sache. Die Ära des deutschen Seefunks ging nach mehr 90 Jahren zu Ende. Der Störtebeker-Shanty-Chor aus Marienhafe erinnert bisweilen mit seiner Eigenkomposition „Norddeich Radio ruft nicht mehr“ an ein abgeschlossenes Kapitel deutscher Funkgeschichte, an das viele noch immer mit einer Träne im Auge zurückdenken.

Das Buch ist teilweise so authentisch geschrieben, dass es manchem engagierten Leser vielleicht ähnlich ergehen mag. Dieter Hurcks


Die schönsten Radtouren rund um Hannover
Die schönsten Radtouren rund um Hannover
von Brigitte Borrmann
  Spiralbindung
Preis: EUR 12,95

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Landschaft mit vielen versteckten Kleinoden, 19. April 2007
Vor den Toren von Hannover befindet sich ein Radfahrparadies, das lohnt, erkundet zu werden: das Burgdorfer Land mit seinen Spargelfeldern und herrlichen Wäldern, die Kiefernwälder des Wietzenbruchs, Moorflächen, die ausgedehnten Feldmarken der Wedemark sowie wunderschöne Fachwerkhäuser im Nordosten Hannovers, im Süden das fruchtbare, landwirtschaftlich geprägte Calenberger Land mit Bauerndörfern, Klöstern, sehenswerten Adelssitzen und historischen Kirchen sowie die herrliche Auenlandschaft im Westen und - nicht zu vergessen - das Steinhuder Meer und der Leineradweg, der bei der Tour 4 einbezogen ist. Die Touren beginnen und Enden an Bahnhöfen, was natürlich die An- und Abreise erheblich erleichtert. Um die Planung zu erleichtern, gehört zu jedem Kapitel ein Informationskasten mit Kurzcharakteristika und eine übersichtliche Wegweisungstabelle.

In dem Radwanderführer Die schönsten Radtouren rund um Hannover finden sich die schönsten Tagestouren dieser Region, haarklein beschrieben und grafisch angereichert. Die Autorin Brigitte Borrmann hat zehn Tourenvorschläge zwischen 30 und 49 Kilometern Länge zusammengestellt. Die als Halbtages- oder Tagestouren konzipierten Routen führen abseits des Straßenverkehrs in ausgewählte schöne Regionen rund um Hannover, zu Kirchen, Schlössern und Herrensitzen, ins Moor und in die Heide. Detaillierte Kartenskizzen und exakte Wegbeschreibungen bringen den Radler ans Ziel. Die Sehenswürdigkeiten unterwegs werden ausführlich erläutert. Das Buch eignet sich dank der praktischen Spiralbindung für die Mitnahme 'on tour', passt allerdings aufgeklappt nicht in die gängigen Folientaschen für die Lenkertasche. Schneidet man von der Titelseite zwei Zentimeter mit der Schere ab, dann klappt es. Wichtig ist ja, dass man während der Fahrt möglichst selten blättern muss. Dazu wird man bisweilen allerdings gezwungen, weil auf einer Doppelseite zwei Karten nebeneinander stehen, anstatt neben die Karte jeweils die zugehörige Beschreibung zu platzieren.


ADFC Regionalkarten : Ostwestfalen 1:75.000: Alle Radtouren für Wochenendtour und Tagesausflug! Mit Straßennamen zur besseren Orientierung!
ADFC Regionalkarten : Ostwestfalen 1:75.000: Alle Radtouren für Wochenendtour und Tagesausflug! Mit Straßennamen zur besseren Orientierung!

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Radeln durch Ostwestfalen, 19. April 2007
Ostwestfalen bietet Radlern eine Menge Abwechslung. Topfebenes Land wie die Paderborner Tiefebene wechselt mit Mittelgebirgsstrecken in Eggegebirge, Teutoburger Wald und Wesergebirge. Je nach Gusto kann man sich die Strecken aussuchen, die einem liegen. Die Karte hilft dabei durch eine klare Linienführung. Regionale Rundweg und Fernradwege sind deutlich markiert, Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten mit einem Symbol versehen. Auch Höhenlinien und Höhenangaben helfen bei der Tourenplanung. 25 Routen sind kurz und knapp beschrieben.

Bei der Tour unserer ADFC-Ortsgruppe Burgdorf-Uetze von Münster quer durch Ostwestfalen bis nach Hameln hat uns die Karte gute Dienste geleistet.

Einzig negativ zu bewerten ist die Sperrigkeit beim Falten auf Kartentaschengröße für die Lenkertasche.


Römerroute: Xanten - Detmold. Radwanderführer 1:50000
Römerroute: Xanten - Detmold. Radwanderführer 1:50000

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Römer-Route, 31. März 2007
Auf den Spuren der Geschichte von Detmold nach Xanten oder umgekehrt

Als in den 70er Jahren ein Landwirt auf seinem Acker in dem kleinen Dorf Anreppen im Paderborner Land ein paar Tonscherben fand, konnte er noch nicht ahnen, dass er damit die teilweise Ausgrabung des größten Römerlagers an der Lippe anstieß - ein Projekt von mehreren Jahren. Heute sieht man von den jahrelangen Grabungen wenige Meter vom Lippeufer entfernt nicht mehr. Nur eine Holzhütte mit einer Dokumentenschau zeugt von der archäologischen Bedeutung dieses Ortes. Radfahrer, die die Römerroute unter die Räder nehmen, sollten auf jeden Fall einmal hineinschauen.Als guter Leitfaden für die Tour von Detmold nach Xanten oder umgekehrt hat sich der Radwanderführer 'Römerroute' aus der Radspiralo-Reihe der Bielefelder Verlagsanstalt bewährt. Das Format ist exakt für die Kartenschutzhülle vieler Lenkertaschen angepasst. Die Kartenausschnitte im Maßstab 1:50.000 zeigen viele Details der Landschaft und Sehenswürdigkeiten. Gut ist die Einbeziehung anderer Radwandererwege, die man berührt oder kreuzt.Die Römerroute führt über fast 300 km entlang der Lippe bis zum Rhein. Größtes Hindernis ist der Teutoburger Wald. Wer die Serpentinen zum Hermannsdenkmal hinaufradeln will, sollte besser das Gepäck noch im Quartier lassen. Alternativ kann man auch hinaufwandern oder im Sommer einen Touristenbus benutzen. Es lohnt sich auf jeden Fall, das Denkmal zu besteigen. Bei guter Sicht liegt einem aus rund 400 m Höhe ganz Ostwestfalen zu Füßen.Auf der Weiterfahrt sollte man auch noch die Externsteine besichtigen, ehe es etwa zwei Kilometer ziemlich forsch berauf geht. Leider ist auch die etwa fünf Kilometer lange Abfahrt zum Kreuzkrug aufgrund der Wegequalität kein reines Vergnügen (Erfahrungen von 2005, kann jetzt anders sein!).Hat man Schlangen erreicht, liegt das überwiegend tischebene Paderborner Land vor einem. In Bad Lippspringe ist natürlich ein Besuch der Lippequelle Pflicht. Gleich nebenan gibt es in der Liboriusquelle ein empfehlenswertes, wohlschmeckendes Heilwasser. Das aus der Arminiusquelle dagegen ist arg gewöhnungsbedürftig - aber gesund!Über Paderborn, wo man gut, zentral und günstig bei den Mönchen im Meinwerk-Institut übernachten kann, geht es nun nach Schloss Neuhaus und weiter gen Westen dem Ruhrgebiet und Xanten entgegen. Der Spiralo beginnt allerdings in Xanten, was bei dem meistens herrschenden Westwind auch sinnvoll ist.Das übersichtliche Layout der Karte vereinfacht die Handhabung auf der Tour, hilft aber auch während der Planung. Einfach und übersichtlich werden auf den Einzelkarten der genaue Routenverlauf, Sehenswürdigkeiten, Freizeit-, Sport- und Rastmöglichkeiten dargestellt. Auf den Kartenrückseiten befinden sich Kurzportraits der durchfahrenen Städte und Gemeinden mit hilfreichen Kontaktadressen und viele nützliche Hinweise zu Sehenswürdigkeiten und Historie entlang des Radweges. Ein Verzeichnis empfohlener Beherbergungsbetriebe (überwiegend Hotels, andere findet man im Internet, z.B. über Bett & Bike unter [...]) ist im tabellarischen Anhang der Karte abgedruckt.


100 Jahre Funktechnik in Deutschland: Funkstationen und Messplätze rund um Berlin
100 Jahre Funktechnik in Deutschland: Funkstationen und Messplätze rund um Berlin
von Gerd Klawitter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 27,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funk für Liebhaber, 31. Juli 2002
Nach Band 1 von 1997/98 hat Gerd Klawitter mit seinem Autorenteam nun weitere Funkstationen beschrieben und diesen zweiten Band um Messplätze rund um Berlin ergänzt. Der grossformatige Hardcoverband enthält auf den Seiten zwei und drei eine Karte mit den Standorten zwischen Nauen, Eberswalde und Kolberg. Erst nach der Wende war es möglich geworden, die funkhistorischen Stätten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR zu dokumentieren, noch ehe sie im Übereifer der Aufbruchzeiten z. T. demontiert wurden. Die Funksendestellen um Berlin fanden nicht alle in Band 1 Platz. Wobei "rund um" grosszügig aufzufassen ist, wird doch in dem vorliegenden Werk erstmals die "Schwesterstation" der Grossfunkstelle Nauen, die Station Eilverse bei Hannover (zwischen Nienburg und
Neustadt) porträtiert.
Weitere Themen sind die Funkstation auf dem Brocken, die Geschichte des Funkturms auf dem Berliner Alexanderplatz und des Vox-Hauses, das Funkwerk Köpenick und die Telefunken-Luftleiter-Erprobungsstelle in Brück bei Brandenburg.
Die Mischung aus alten und aktuellen (und bald wohl auch historischen) Fotos macht den besonderen Reiz dieses für Funkfreunde spannend zu lesenden, faktenreichen Werkes aus. Man wundert sich bloss, was innerhalb von nur zehn Jahren so alles verschwunden ist ...


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