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Rezensionen verfasst von
C. Singer "Kelshan"
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Logitech G602 Wireless Gaming Maus
Logitech G602 Wireless Gaming Maus
Preis: EUR 54,94

5.0 von 5 Sternen Lässt wirklich kaum Wünsche offen, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Knapp neun Jahre ist es her, als ich das kabellose Maus+Tastatur Set MX3100 von Logitech kaufte. Fast museumsreif also, und doch verrichteten sowohl die Tastatur als auch die Maus immer zuverlässig ihren Dienst. Ein Qualitätsbeweis, der bei mir hängen geblieben ist. Da der integrierte Akku der MX Laser Maus nach diesen knapp 9 Jahren (also nie getauscht) schließlich die Biege gemacht hat, habe ich jetzt allerdings die Gelegenheit genutzt, doch mal etwas Neues ins Haus zu holen.

Kabellos sollte es wieder sein, ein wenig präziser vom Sensor her vielleicht, und potentiell auch wieder lange haltbar, sprich vernünftig verarbeitet. Neben der üblichen Arbeit am PC wollte ich damit auch meine Spiele vernünftig zocken können, also die eine oder andere Taste mehr war gern gesehen. Und aufgrund meiner guten Erfahrungen (und umgekehrt den schlechten Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis mit Produkten anderer Hersteller) war Logitech wieder bevorzugt.

Sehr schnell sprang mir da die noch recht neue G602 ins Auge, die alle meiner Anforderungen zu erfüllen schien, dazu (dank Logitech Gaming Software) sogar noch einige Spielereien mehr bot, anscheinend wieder sehr robust verarbeitet ist, und mit knapp über 50€ dabei gar nicht mal so teuer im Vergleich zu den bisherigen etwas besseren Funknagern. Das schient mir doch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu sein. Da brauchte ich vor dem Bestellen nicht mehr all zu lange überlegen.

Jetzt wo ich die Maus schon ein wenig im Betrieb hatte kann ich den positiven Eindruck der Maus und auch die anderen positiven Rezensionen wirklich nur bestätigen. Aber der Reihe nach:

Die Verpackung ist wirklich sehr ... kreativ. Regelrecht verspielt möchte ich fast sagen. Um sie zu öffnen und die Maus schließlich in den Händen zu halten muss man die Packung entweder mit Gewalt zerstören - aber das wäre ja langweilig - oder sich den Spaß machen einfach mit etwas Verstand heran zu gehen und sie "auseinander zu basteln". Aber das ist eigentlich dann auch recht schnell machbar, also so "schlimm" ist es nun auch nicht. Mir hat es sogar Spaß gemacht.

In der Packung findet man dann nur eine sehr kurze Anleitung, das Garantie-Beiblatt (nebenbei bemerkt immerhin 3 Jahre, finde ich gut!), die Maus selbst sowie den kleinen Mikro-Empfänger. Letzterer muss auch zwingend genutzt werden, die G602 ist NICHT mit dem Unifying-Empfänger kompatibel! Eine Software- oder Treiber-CD ist nicht beigelegt.

Nach dem Einstecken des Empfängers hinten am Rechner wurde die Maus sofort problemlos erkannt und funktionierte. Leider bei mir erst einmal etwas hakelig und mit Aussetzern. Anscheinend ist die Reichweite des Empfängers bzw. der Maus also nicht besonders hoch und/oder die Verbindung relativ störanfällig.

Allerdings hat Logitech ein Verlängerungskabel beigelegt, mit dem man den Empfänger günstiger positionieren kann, z.B. unter dem Monitor o.Ä. Das Ende des Kabels ist dabei speziell geformt, so dass es stabil auf dem Tisch liegt und eben nicht nur wie ein billiges 0815-USB-Kabel aussieht. Dies sollte aber von jedem beachtet werden, der die Maus kaufen will um generell Kabel zu sparen: Je nach Rechner-Positionierung etc. werden viele (wie ich auch) um die Verlängerung nicht drumherum kommen. Für einen etwas stärkeren Sender hätte ich z.B. sogar auch auf ein paar Stunden Laufzeit verzichtet. Finde ich jetzt in diesem Sinne aber auch nicht schlimm, wichtig war mir eher, dass ich die Maus überhaupt wieder ohne störendes da direkt angeschlossenes Kabel bewegen kann.

Die Maus wirkt wirklich gut verarbeitet. Die Druckpunkte finde ich so weit alle recht gut. Die DPI-Tasten (G10/G11) sind tatsächlich ein wenig schwammig, dass die Daumentasten etwas knackiger sind finde ich dagegen gar nicht mal schlecht. Das Mausrad ist nicht besonders knackig gerastert, das stimmt, aber auch das empfinde ich gar nicht als unangenehm. Ich hatte bisher auch nie ein Problem damit die dritte Maustaste (also das Rad) zu drücken ohne es dabei zu drehen. Schön ist noch, dass das Mausrad etwas weiter vorne ist als bei der MX Laser, so lässt sich das mit dem Mittelfinger 1A bedienen, viel besser als bei ihrem Vorgänger.

Die Oberfläche ist mir griffig genug und sie fühlt sich auch recht angenehm an. Zudem wirkt sie auch wieder recht robust.

Der Sensor ist sehr genau und zumindest völlig ausreichend. Ich halte eh nichts von dem Marketing-Gewäsch mit x000 DPI. Die G602 bietet immerhin auch schon 2500 DPI, für mich persönlich finde ich 1500 als sehr angenehm, und ich mag es eigentlich schon immer ein wenig schneller (meine Freundin hatte damit selbst bei der MX Laser schon immer Probleme, wenn sie an meinem Rechner etwas zocken wollte).

Sehr praktisch finde ich, dass man wählen kann ob man eine AA-Batterie oder deren zwei einsetzen will. Mit zweien ist die Maus schon recht schwer, dafür läuft sie natürlich länger. Ich selbst habe ich dazu entschlossen nur eine zu verwenden. Bei der angegebenen Laufzeit der Maus wird auch das schließlich nicht gerade zu einer Wechselorgie werden. Wie lange die Ladung tatsächlich hält kann ich jetzt allerdings noch nicht sagen. Schön finde ich aber, dass man zwischen einem Ausdauer- (125Hz) und einem Performance-Modus (500Hz) wechseln kann, letzteren braucht man aber wohl vor allem bei schnelleren Shootern. Im Moment zocke ich eher Strategiespiele und MMOs, da merke ich durch die 500Hz jetzt nicht wirklich einen Vorteil. So kann ich dann eben noch Energie sparen und die Laufzeit entsprechend noch erhöhen.

Nachdem ich die beiden beigelegten Duracell-Batterien aufgebraucht habe, werden Eneloop-Akkus ihren Platz einnehmen. Aufladen kann man die Maus allerdings direkt nicht, man braucht also bei Verwendung von Akkus auch ein externes Ladegerät. Allerdings sollte ein solches ja eigentlich eh in jedem Haushalt verfügbar sein. Auch kann man die Maus durch Anschluss eines USB-Kabels o.Ä. nicht weiter verwenden, wenn die Batterien oder Akkus leer sind - also immer mindestens eine AA-Zelle griffbereit halten. Der Austausch geht sehr schnell und einfach über eine kleine Klappe auf der Unterseite. Dort kann man übrigens auch den Mikro-Empfänger verstauen, damit er z.B. beim Transport nicht verloren geht.

Insgesamt ein Top-Produkt, dessen Kauf ich in keinster Weise bereue. Der schwache Empfang zwischen Maus und Empfänger gibt leichte Abzüge in der B-Note. Bewerten würde ich die G602 somit letztlich mit etwa 4,5 Sternen, runde es aber mit gutem Gewissen auf.


Sony MDREX100APB.CE7 in-Ohr-Kopfhörer schwarz
Sony MDREX100APB.CE7 in-Ohr-Kopfhörer schwarz
Wird angeboten von CW-mobile
Preis: EUR 19,49

5.0 von 5 Sternen Preis/Leistung super..., 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bestellte mir dieses Produkt als Headset für mein Android Smartphone (Nexus 5), da ich die (in meinen Ohren recht guten) Kopfhörer meines vorherigen Handys leider nicht mehr weiter verwenden konnte. Das Anschlussformat unterscheidet sich wohl irgendwie.

Also musste zum Nexus passenden Ersatz her, und meine Wahl fiel eben auf die Sony MDREX100APB CE7.

Ich bin jetzt kein Audio-Experte, aber mir war wichtig, dass ich wenigstens wieder so guten Sound bekomme wie mit den besagten alten Ohrstöpseln. Diesem Anspruch wird das Sony-Headset auf jeden Fall gerecht. Der Bass kommt gut raus, aber auch Mitten und Höhen erscheinen mir durchaus klar. Besser geht wahrscheinlich immer, aber für den moderaten Preis von knapp 25€ bin ich klanglich auf jeden Fall sehr zufrieden.

Auch sehr gut finde ich, dass Gummis für gleich vier verschiedene Ohrengrößen mitgeliefert werden. Ich hatte schon immer das Problem, dass selbst InEar-Ohrhörer oft nicht so richtig in meinen "komischen" Ohren halten wollten und z.B. beim Joggen auch immer mal heraus gefallen sind. Hier habe ich (mit den Orangenen) offenbar eine perfekte Größe für mich gefunden, die bequem sitzt und perfekt hält. Super!

Zudem ist auch ein kleines Teil beigelegt, mit dem man das Kabel aufwickeln und somit die Kabellänge fixieren kann - auch nicht unpraktisch.

Dazu wie lange es hält und wie robust es sich im Alltag gibt kann ich natürlich noch nichts sagen.

Insgesamt eine klare Empfehlung, für den Preis kann man meiner Meinung nach wirklich nicht meckern.


LG Nexus 5 (Wifi / LTE / 4G / 3G) Tasche Leder Hülle Schwarz Cover mit Stand - Zubehör Etui Google LG Nexus 5 8/16/32/64 Gb Flip Case Schutzhülle (PU Leder, Handytasche Schwarz) - Vorbestellen - XEPTIO accessoires
LG Nexus 5 (Wifi / LTE / 4G / 3G) Tasche Leder Hülle Schwarz Cover mit Stand - Zubehör Etui Google LG Nexus 5 8/16/32/64 Gb Flip Case Schutzhülle (PU Leder, Handytasche Schwarz) - Vorbestellen - XEPTIO accessoires

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praktisch, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einem Schutzcover für mein brandneues Nexus 5 kam ich auf dieses Produkt. Leder war schon mal recht ansprechend, innen Mikrofaser zum Schutz insbesondere des Displays hörte sich auf jeden Fall gut an. Und der Preis schien bei halbwegs vernünftiger Verarbeitung durchaus angemessen. Also bestellt und schnell geliefert bekommen.

Bei Lieferung zeigte sich schnell, dass die Verarbeitung leider tatsächlich nur "halbwegs" vernünftig ist. Mich stört da optisch vor allem, dass irgendwie alle paar Zentimeter Fäden-Enden vom Garn hervor stehen. Zudem ist eine "Ecke" etwas niedriger als die anderen drei und hält das Telefon damit nicht ganz so perfekt. Nicht, dass ich Angst hätte das Nexus würde heraus fallen, aber das finde ich dennoch nicht so schön. Für diese zwei Punkte ziehe ich daher ein Sternchen ab.

Erwähnenswert ist wohl noch, dass die Hülle "ganz schön aufträgt". Soll heißen, dass das Nexus 5 damit insgesamt etwa doppelt so dick in der Tasche liegt. Mich persönlich stört es nicht, wenn man es oft z.B. in eine KFZ-Halterung stecken will ist das aber sicher ein zu beachtender Punkt, denn dazu muss man es hier wohl jedes Mal aus der Hülle heraus nehmen.

Praktisch wiederum ist, dass man das Telefon damit seitlich aufstellen kann, und es steht so auch recht sicher. Aber kein Vorteil ohne Nachteil: Dadurch ist der Deckel natürlich auch wieder ein wenig "wackelig".

Und praktisch ist letztlich auch, dass das Telefon beim Zuklappen automatisch das Display abschaltet bzw. beim Aufklappen auch einschaltet.

Insgesamt würde ich es trotz all der "Meckerei" schon weiter empfehlen. Nicht uneingeschränkt (vor allem wie gesagt wegen der Dicke), aber die 4* verdient es sich schon.


Sanyo eneloop Akku Mignon/AA HR-3UTGA Min. 1900mAh Typ 2000mAh 8er BonusPack 8 Akkus + 2 Akkuboxen
Sanyo eneloop Akku Mignon/AA HR-3UTGA Min. 1900mAh Typ 2000mAh 8er BonusPack 8 Akkus + 2 Akkuboxen
Wird angeboten von Shop von HEIBA Electronics Würzburg (Alle Preise inkl. Mwst.)
Preis: EUR 17,47

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisher mein klarer Akku-Favorit, 29. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine ersten Eneloop AA-Akkus kaufte ich Anfang 2007, für meine Wii-Controller. Eigentlich eher aus Spaß, weil sie vom farblichen Design her so schön zu der Nintendo-Konsole passten.

Ich merkte aber schnell, dass sie im Betrieb nicht nur recht gut durchgehalten haben, dafür, dass sie "nur" ca. 2000mAh haben sollten. Ich hatte zudem auch nie ein Problem sie zu laden (kommt bei billigen Akkus doch öfter mal vor), und sie haben ihre Ladung auch sehr gut über die Zeit gehalten (geringe Selbstentladung). Zudem sie funktionieren auch jetzt nach ca. 6 1/2 Jahren immer noch wie am ersten Tag.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen hatte ich zwischenzeitlich auch einen Satz AAA-Akkus gekauft, die nun auch schon 4 Jahre völlig problemlos laufen.

Dagegen hielt mein Satz angeblicher "Hochleistungsakkus" vom Elektro-Discounter mit ebenso angeblichen 2700mAh im Betrieb nicht wirklich länger. Dieser Satz hat jetzt auch innerhalb kurzer Zeit komplett seinen Geist aufgegeben (nach max. 3 Jahren Nutzung).

Also war die Entscheidung klar, als Ersatz für diesen defekten Satz auch wieder Eneloops zu kaufen. Wie man so schön sagt: Kauft man billig, kauft man zweimal. Insofern ist der eventuell etwas höhere Preis der Akkus von Sanyo mehr als gerechtfertigt.

Geliefert wurde übrigens wie in der Produktbeschreibung angegeben die 3. Generation (HR-3UTGB), welche gegenüber den älteren Revisionen noch einmal eine deutlich längere Lebensdauer (1800 Ladezyklen) bietet (1. Generation (HR-3UTG) 1000 Ladezyklen, 2. Gen. (HR-3UTGA) 1500 Ladezyklen). Ich erwähne das nur, weil im Produkt-Titel im Moment immer noch HR-3UTGA angegeben wird.

Die Akkus kamen voll geladen und waren sofort einsatzbereit.

Ein absolutes Top-Produkt, somit auch Höchstwertung und eindeutige Empfehlung.


Schnellspannset 3tlg. mit 5-Kantschl.diebstahls.
Schnellspannset 3tlg. mit 5-Kantschl.diebstahls.
Wird angeboten von Mein Fachbuch
Preis: EUR 13,45

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nix zu meckern..., 24. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der hauptsächliche Anschaffungsgrund für neue Schnellspanner war bei mir eigentlich der, dass meine alten Schnellspanner zum einen schon recht verrostet waren, und sich zum anderen die Riefen der Schrauben, die am Rahmen für festen halt sorgen sollen, bereits sehr abgenutzt (fast blank) waren. Dadurch hat sich das Vorderrad vor allem bei starken Bremsmanövern (Scheibenbremsen) schon hin und wieder etwas verschoben und saß dann leicht schräg. Nicht kritisch, aber schon nervig.

Während ich also mal nach Ersatz gesucht habe, bin ich auf dieses Produkt hier gestoßen. Gerade da Fahrrad-Diebe im Moment Hochkonjunktur haben, ich ich oft mein Rad an der Uni und in der Stadt längere Zeit stehen lassen muss, fand ich die Idee, dass man es nicht wie bei einem normalen Schnellspanner einfach aufmachen und das Rad abbauen kann natürlich auch sofort sehr gut.

Das Festschrauben ist denkbar einfach: Die innenliegende Schraube am Schlüssel mit dem silbernen Rädchen so weit heraus (oder hinein, wie auch immer man das sehen will) drehen, bis man den Inbus-Stecker komplett in die Inbus-Mutter des Schnellspanners stecken kann. Nun die innenliegende Schraube wieder mit dem Rädchen festdrehen. Der Schlüssel sitzt dann "bombenfest" und kann auch nicht mehr abrutschen, wodurch man den Schnellspanner schön fest anschrauben kann. Der Teil mit den Riefen dreht sich dabei auf keiner Seite mit, so dass sich durch das Anschrauben auch nichts abnutzen kann.

Nun kann man den Schlüssel mit dem Rädchen wieder abschrauben, und fertig.

Zur "Sicherheit" sei gesagt, dass es eine solche ohnehin nie gibt. Ich mann mir schon vorstellen, dass man mit einer Zange und genügend Kraft das Ganze auch ohne den Schlüssel lösen kann. Sofern auf der Inbus-Seite irgendwie halt gefunden wird, da sich die Inbus-Schraube ansonsten einfach mitdrehen würde. Da der Inbus wohl keine Standardgröße ist, ist ein Diebstahl also zumindest deutlich erschwert, und ohne den passenden Schlüssel wohl so unverhältnismäßig aufwändig, dass man die meisten Diebe damit abschrecken dürfte.

Zur Verschraubung der Sattelstütze sei noch zu sagen: Es ist insofern kein kompletter Schnellspanner, da (wie andere Rezensionen bereits anmerkten) dafür die passende Klemme "fehlt" (also nicht Teil des Produktes ist). Es ist lediglich eine alternative Verschraubung für eine schon vorhandene Schnellspanner-Klemme vorhanden. Da so etwas wohl nicht genormt ist (im Gegensatz zu den Rädern) kann ich mir schon vorstellen, dass die Schraube aber auch dann nicht überall passen wird. Vorher abmessen kann nicht schaden, die Längen sind ja in der Produktbeschreibung angegeben.

Bis jetzt macht das alles einen sehr guten Eindruck und ich würde es auf jeden Fall wieder kaufen. Daher klare Empfehlung.


Pegasus Spiele 17211G - Munchkin Kartenspiel
Pegasus Spiele 17211G - Munchkin Kartenspiel
Preis: EUR 12,95

5.0 von 5 Sternen Klein, spaßig und gut., 14. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin durch Wil Wheatons TableTop Show auf Munchkin aufmerksam geworden, und fand sowohl das Spiel recht interessant, als auch die Idee, in dieser Form die üblichen Rollenspielklischees durch den Kakao zu ziehen, extrem witzig.

Etwas gezögert habe ich wegen der Angabe "für 3-6 Spieler", da ich eigentlich etwas haben wollte, dass ich auch nur mit meiner Freundin zwischendurch einfach mal spielen kann. Da man aber von manchen Rezensenten lesen konnte, dass das Spiel auch zu zweit problemlos funktioniert, habe ich es einfach mal "riskiert".

Und siehe da, wir haben mittlerweile sechs Partien zu zweit hinter uns. Klappt wunderbar, auch wenn es natürlich mit mehr Spielern unberechenbarer und lustiger wird - aber das ist ja letztlich bei so ziemlich allen Spielen der Fall. Für 5 oder 6 Spieler sei dabei gesagt, dass man vielleicht schon ein/zwei Erweiterungen haben sollte, sonst werden ggf. die Karten ein wenig knapp.

Das Spiel wird in einer einfachen kleinen Box geliefert und enthält - in der aktuellen Edition (Neuauflage 2011) - die 168 Karten (aufgeteilt auf Schatz- und Türkarten), die Spielanleitung und - in älteren Varianten wohl vermisst - auch einen sechsseitigen Würfel, der vor allem zum Weglaufen vor Monstern benötigt wird.

Was meiner Meinung nach noch fehlt wäre etwas zum Anzeigen/Merken der Stufe jedes Spielers. Aber hier kann man sich ja in der Regel auch spontan etwas improvisieren (Kleingeld, zählen mit Würfeln wenn man welche da hat, oder auch einfach Zettel und Stift). Es gibt wohl Munchkin-Stufenzähler nachzukaufen, da würde ich aber der Einfachheit halber eher empfehlen, ein paar zehnseitige Würfel zu kaufen.

Die Karten sind aus Pappe, meiner Meinung nach nicht zu labberig, haben sich aber dennoch als relativ empfindlich herausgestellt: Nach den paar bisherigen Spielen (bzw. vor allem dem Durschmischen der Karten vor und während des Spielens) zeigen sich schon deutliche Gebrauchsspuren an den Rändern einiger Karten, was man wegen der dunkelbraunen Umrandung natürlich besonders deutlich sieht.

Das Spiel selbst hat einen einfachen Ablauf, der durch die Spielanleitung im Grunde gut genug erklärt wird. Dennoch bleiben hier und da in Sonderfällen die Regeln unklar. Die Mitspieler dürfen daher keine all zu großen Paragraphenreiter sein, sondern müssen sich dem "der Besitzer des Spieles hat das letzte Wort", das in der Anleitung steht, schon beugen können. Bei uns hat das super geklappt.

Die Illustrationen der Karten sind natürlich irgendwo zweckmäßig-simpel, aber gleichzeitig auch genial-witzig, und insbesondere in Kombinationen mit den Namen und Texten auf den Karten kommt man manchmal aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Natürlich kennt man nach ein paar Spielen irgendwann alles, so dass der Witz ein wenig nachlässt. Hier greift aber ein anderes schönes Konzept von Munchkin sehr gut: Es gibt ja etliche verschiedene Munchkin-Varianten, und für viele davon gibt es auch noch etliche Erweiterungen und Booster. Der Clou: Man kann alles mit allem kombinieren, ganz wie man will. Spielt man eben einen (Zitat Anleitung) "transmogrifizierenden Elfen-Cyborg-Kopfgeldjäger" oder "Halb-Katze-Halt-Mutant-Telefon-Fu-Zauberer" in den "Weltraumkatakomben von Super-City".

Fazit: Jede Menge Spaß für wenig Geld. Auch klein und praktisch, wodurch man es sich einfach in die Tasche stecken und überall mit hinnehmen kann. Ich kann es sehr empfehlen und gebe daher volle 5 Sterne. Insbesondere natürlich, wenn man selbst Erfahrungen in Rollenspielen hat, damit die Anspielungen und Klischees dann auch greifen. Ist aber keine Vorraussetzung, auch Nicht-Rollenspieler haben ihren Spaß daran.


AVM FRITZ!WLAN Repeater 310 (300 Mbit/s, WPS)
AVM FRITZ!WLAN Repeater 310 (300 Mbit/s, WPS)
Preis: EUR 35,00

111 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein aber sehr fein, 26. Oktober 2012
Zu Weihnachten bekamen meine Großeltern einen kleinen Tablettcomputer geschenkt, damit sie auch mal etwas mehr am "digitalen Leben" meiner restlichen Familie teilhaben kann. Leider war die Reichweite meiner Basisstation (AVM Fritz!Box 7390) zu schwach, um auch die Doppelhaushälfte der Großeltern stabil zu versorgen. Also war schnell klar: Es musste noch ein Repeater her.

Das sollte natürlich möglichst günstig sein, letztlich hatten wir dann einen Edimax Repeater bestellt - und gleich nach Erhalt darüber geärgert. Eine WPS-Verbindung war schon mal gar nicht möglich, in der grauenhaften Konfigurationsoberfläche die richtigen Einstellungen zu finden mit denen alles halbwegs funktionierte, hat schlicht Stunden gedauert (und das obwohl ich mich eigentlich schon recht gut damit auskenne). Und dann funktionierte es auch nur bei Nutzung einer zusätzlichen Netzwerk-SSID - nimmt man ein Gerät mit nach drüben hat man den Salat (Android und Roaming, auch eine Story für sich). Hinzu kommt, dass die Verbindung auch gern mal ohne Grund zusammen brach, bis man den Repeater neu gestartet hat.

Ich möchte fast sagen "Gott sei dank", dass dieses Ding nun nach nicht einmal einem Jahr endgültig seinen Geist aufgegeben und gar keine Verbindungen mehr zugelassen hat. Denn dadurch konnte man nun endlich mal "etwas Vernünftiges" kaufen. Wie war das? Wer billig kauft, der kauft zweimal. Absolut zutreffend in diesem Fall.

Ich empfahl meinen Großeltern also, lieber gleich etwas mehr Geld zu investieren und einen AVM Repeater zu kaufen, das passt dann wenigstens auch perfekt zur AVM Basisstation, und mit der Konfiguration von AVM Geräten hatte ich noch nie irgendein größeres Problem. Glücklicherweise hat AVM gerade dieses Gerät, den Fritz!WLAN Repeater 310, neu heraus gebracht, so dass die Preisfrage (bei aktuell 49,95€ in einem lokalen Elektronikgeschäft, gleicher Preis wie aktuell bei Amazon) dann auch gar nicht mal so furchtbar war.

Die Schachtel, die mir der Verkäufer in die Hand drückte, war schon beinahe lächerlich klein, und der Repeater noch deutlich kleiner. Viel kleiner auch, als es auf dem Bild im Internet den Anschein machte, so dass ich mir eigentlich gleich Sorgen wegen der Empfangsstärke machte. Neben dem Verbindungsschalter verfügt das Gerät lediglich über einige Status-LEDs. Die Anleitung war nur ein Mini-Heftchen, mehr gibt es wohl bei AVM als PDF.

Der Anleitung folgend nutzte ich die WPS Funktion um die Verbindung aufzubauen. Das war in nicht einmal eine Minute erledigt und die Verbindung auch in größerer Entfernung als bisher beim Edimax offenbar immer noch sehr stabil (laut den Status-LEDs stabil auf 4/5).

Kleine Ernüchterung: Das Android-Tablett wollte sich wieder nicht richtig mit dem Repeater verbinden und scheiterte in einer Tour beim zuweisen der IP-Adresse, genau das Problem weshalb ich beim Edimax eine extra SSID vergeben musste, was erst einmal wieder für Ärger in mir sorgte.

Nach einigem Gefummel mit statischer IP etc. ist mir dann eingefallen, dass der Edimax ja auch noch am Strom hing. Ob der vielleicht "dazwischen funkte"? Offenbar war das der Fall, denn nachdem ich ihn abgebaut hatte, klappte plötzlich alles 1A.

Seitdem hat das Tablett im ganzen Haus eine erstklassige Verbindung, von der wir mit dem alten Repeater bisher nur träumen konnten. Beim Roaming (oder wenn man den Repeater mal kurz aus der Steckdose zieht) muss man meist aber dennoch manuell nachhelfen, damit das Tablett sich wieder mit dem Repeater verbindet, anstatt die grottenschlechte Direktverbindung zur Basis zur nutzen. Aber das kann man dem Repeater selbst wohl kaum anlasten.

Lange Rede, kurzer Sinn, und Fazit:
Ein kleines Gerät, das aber (im Vergleich mit dem vorherigen Gerät) über einen sehr guten Empfang verfügt, fast keinen Platz wegnimmt, und kaum einfacher einzurichten sein könnte. 300MBit mit WPA2 Komplettverschlüsselung, eine wie üblich sehr übersichtliche Konfigurationsoberfläche (die man aber kaum benötigt) - dieses Gerät lässt einfach nicht wirklich Wünsche offen.

Sicher ist es nicht gerade das günstigste Gerät, gerade dafür dass es eben wirklich nur und ausschließlich als Repeater zu verwenden ist, aber gerade wenn man sich nicht über die nervige Einrichtung o.Ä. ärgern will, so ist dieses ausgereifte Gerät sein Geld durchaus wert. Daher gibt es von mir auch gern die volle Punktzahl.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 8, 2013 1:29 PM MEST


XFX Radeon HD 6850 1GB DDR5 PCI-E Grafikkarte (PCI-e, 1GB GDDR5 Speicher, Dual-DVI, HDMI, DP, 1 GPU)
XFX Radeon HD 6850 1GB DDR5 PCI-E Grafikkarte (PCI-e, 1GB GDDR5 Speicher, Dual-DVI, HDMI, DP, 1 GPU)

4.0 von 5 Sternen Eine gute Spiele-Karte, 30. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab: Ich habe exakt diese Karte (XFX Radeon HD6850 mit rotem Lüfter) für 99€ auf dem Amazon Marktplatz erworben.

Von der Karte gibt es mehrere Modelle, insbesondere eine ältere Version mit schwarzem Lüfter, 2x Mini-Displayport und 2x 6-Pin Stromanschlüssen, und mehrere neuere Versionen mit rotem Lüfter, 1x Displayport und 1x 6-Pin Stromanschluss. Die gelieferte Karte gehörte zu den letzteren.

Betrieben wird die Grafikkarte bei mir in meinem schon etwas älterem Spielerechner, zusammen mit einem Intel Q6600 Quad-Core Prozessor und 4GB DDR2-RAM. Die Karte wurde als Ersatz für meine nun defekte NVidia GeForce 8800GTS gekauft. Zur Stromversorgung dient ein Seasonic S12-II 380W Netzteil, das auch mit dieser Karte gerade einmal handwarm wird und völlig ausreicht. Die 500W-Anforderung des Herstellers sind also wie meist ziemlich überdimensioniert, aber besser man hat ein wenig zu viel als zu wenig.

Von den XFX-Modellen der HD6850 hört man im Internet nicht viel Gutes. Insbesondere in Bezug auf den verbauten Lüfter, da dieser extrem laut sein soll. Nach dem Einbau der Karte konnte ich das nicht bestätigen, der Lüfter war zwar vom Start des PCs an nicht unhörbar leise, aber auch nicht als laut zu bezeichnen. Ernüchterung kam nach Installation der Grafiktreiber (Catalyst 12.6), denn kaum waren diese aktiv, drehte der Lüfter auf über 40% hoch und klang entsprechend wie ein Staubsauger. An der Temperatur lag es nicht, diese lag derweil nämlich dauerhaft zwischen 34 und 38°C. Hier passt also irgendwas nicht zusammen, weshalb ich an dieser Stelle einen Stern abziehen muss.

Besonders tragisch ist das nicht, da es mit dem Program "MSI Afterburner" ein wunderbares Tool gibt, um das Lüfterverhalten manuell anzupassen. Dieses arbeitet auch mit der XFX-Karte problemlos zusammen. Nun läuft der Lüfter flüsterleise mit ~10% im Idle und max. 25% unter Spiele-Last, und das ist absolut akzeptabel. Die Temperatur übersteigt dabei unter Last trotzdem nicht die 65°C, im Idle bleibt die Karte jetzt auf etwa 42°C, und das ist für eine Grafikkarte absolut in Ordnung. Der Lüfter ist an sich also gar nicht so schlecht, aber die automatische Steuerung ist schlicht unbrauchbar. War bei meiner alten 8800GTS aber auch schon nicht anders, wenn auch nicht ganz so extrem.

Zu beachten wäre noch, dass der Lüfter die Luft nicht aus dem Gehäuse heraus pustet, wie bei vielen anderen Grafikkarten, sondern nur im Gehäuse verteilt. Eine brauchbare Gehäusebelüftung ist also schon angebracht.

Zur Leistung kann ich nur sagen: Völlig zufrieden. Skyrim läuft nun selbst auf Ultra-Einstellungen butterweich, Deus Ex: HR ebenso, Rage läuft ebenfalls klasse, einzig Age of Conan schafft es auf der Einstellung "Hoch" (DX10) die Karte hier und da in die Knie zu zwingen (geht bis auf 18FPS herunter). Ich mache mir auch wenig Sorgen (besser gesagt gar keine), ob die Karte auch für das bald startende Guild Wars 2 reichen wird. Weitere Spiele habe ich bisher nicht getestet.

Ausstattung ist kurz gesagt keine vorhanden, kein Adapter, kein Kabel, kein gar nichts. Nur eine kurze Installationsanleitung, eine Treiber-CD und ein Türschild. Mehr braucht es aber meiner Meinung nach nicht, ich habe mittlerweile eh schon zig Adapter angesammelt, und von diesen habe ich auch schon ewig keins mehr gebraucht. Anschlüsse bietet die Karte 2x DVI, 1x HDMI und 1x DisplayPort, und sie benötigt wie gesagt den üblichen 6-Pin Stromanschluss.

Zu dem Schnäppchenpreis also insgesamt eine super Karte, bei welcher der einzige wirkliche Kritikpunkt im Bereich des Lüfters liegt. Da auch dies nicht unlösbar ist, kann ich trotzdem eine Empfehlung aussprechen, wenn der Preis stimmt. Sollte man eine Karte eines anderen Herstellers zum gleichen Preis oder günstiger bekommen, würde ich aber vermutlich eher die andere nehmen.


Bremse Promax Disc gelocht Bremsscheibe 160 mm 6 Loch mit Schrauben Fahrrad Bike MTB
Bremse Promax Disc gelocht Bremsscheibe 160 mm 6 Loch mit Schrauben Fahrrad Bike MTB
Wird angeboten von radversenderde
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bremst halt..., 17. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einem kleinen Unfall brauchte ich ein neues hinteres Laufrad, und - da die alte ein etwas merkwürdiges Nicht-Standard-Maß hatte (größerer Lochabstand als üblich) - in dem Zuge auch eine neue Bremsscheibe. Kaufhausrad halt.

Ich entschied mich für diese Promax Scheibe und sie wurde wie angegeben mit einem Satz Inbus-Schrauben geliefert, wirkt robust und stabil, sauber verarbeitet und passt auch ohne Makel auf das neue Laufrad.

Bei der Gelegenheit habe ich auch die Beläge etwas angeschliffen und nun alles neu eingebremst. Die Bremsleistung ist vermutlich schon allein dadurch merklich besser geworden, aber zumindest ist die neue Scheibe auch in keinerlei Weise negativ auffällig geworden und bremst 1A.

Ist sicher nichts für Profi-Radler, aber für ein normales Stadtrad definitiv völlig ausreichend. Da der Preis auch schlicht als sehr günstig zu sehen ist finde ich einfach nichts, wofür ich hier einen Stern abziehen könnte.

Also mit gutem Gewissen volle Punktzahl.


HP 635 LH414EA 39,6 cm (15,6 Zoll) Notebook (AMD E-350, 1,6GHz, 4GB RAM, 320GB HDD, ATI HD 4250, DVD, Linux)
HP 635 LH414EA 39,6 cm (15,6 Zoll) Notebook (AMD E-350, 1,6GHz, 4GB RAM, 320GB HDD, ATI HD 4250, DVD, Linux)

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Gerät, 4. Mai 2012
Ich habe mir das HP 635 gekauft, nachdem mein altes Laptop den Geist aufgegeben hatte und sich eine Reparatur nicht mehr lohnte. Primär sollte es wieder ein schlichtes Laptop ohne zu viel unnützen Schnickschnack werden, das für meine Anforderungen schlicht ausreichen sollte.

Zu diesen Anforderungen gehörte eine vernünftige Größe an der man auch arbeiten kann (also kein Netbook o.Ä.), ein helles Display das auch bei Sonne noch halbwegs gut zu lesen ist, mindestens 2GB RAM und dazu fähig zumindest 720p Videos (HD Ready) flüssig abzuspielen. Dazu noch ein HDMI-Ausgang für Projektor (Arbeit) und Fernseher (zu Hause), ein Kartenleser, LAN und WLAN sowie wenigstens zwei USB-Ports. Außerdem wollte ich nicht das Gefühl haben, dass es nach einem halben Jahr wieder auseinander fällt. ;) Insgesamt sollte es natürlich auch schnell genug für Internet, Office und meine Arbeit an der Uni sein.

Entschieden habe ich mich für das eigentlich recht gut klingende und dazu noch durch eine Aktion besonders günstige (knapp 280€) HP 635 um das es hier geht. Dies ist nun etwa ein dreiviertel Jahr her, so dass ich auch reichlich Praxiserfahrung sammeln konnte.

Tatsächlich habe ich mit dem Gerät an einigen Stellen mehr bekommen als ich eigentlich wollte. So zum Beispiel 4GB RAM statt der geforderten 2GB. Die 320GB Festplatte ist fast schon größer als nötig gewesen wäre. WLAN ist nicht nur vorhanden, sondern unterstützt sogar zumindest 150MBit/s, was das Datenschieben im heimischen Netzwerk auch schon merklich angenehmer macht. USB2-Ports sind sogar drei vorhanden, und neben HDMI steht auch als Fallback noch ein VGA-Port zur Verfügung, über den ich mittlerweile auch sehr froh bin.

Zudem ist Bluetooth integriert, was sich manches Mal als sehr praktisch erwiesen hat. Leider ist dieses nicht kompatibel zu Wii Remotes etc., aber gut, wäre eh nur eine Spielerei gewesen. Außerdem freut sich meine Freundin, dass auch eine Webcam sowie ein recht ordentlich funktionierendes Mikrophon enthalten ist, so dass man problemlos mal fix einen Videochat starten kann.

Von der Leistung her kann ich mich nicht beklagen, der 1,6GHz Dual Core Prozessor stellt sicher keine Rekorde auf, reicht aber für flüssiges Arbeiten absolut hin. Der integrierte Grafikchip ist übrigens - egal in welcher Variante dieses Laptops - immer ein Chip aus der 6xxxer Serie, auch wenn 42xx dabei steht, da nur dieser in den Fusion Chips verbaut wird. Auch dieser hat natürlich seine Grenzen, allerdings langt es sogar locker für 1080p Filme ("Full HD"). Und auch einige ältere Spiele kann man durchaus vernünftig auf dem Gerät spielen, sehr gut läuft z.B. Guild Wars, und immer noch recht gut Aion.

Falls es jemanden interessiert: Der Windows Leistungsindex beträgt 3.8, wobei der Prozessor den schwächsten Wert beiträgt (die 3.8 eben). Ram 5.7, Grafik 4.1, Grafik Spiele 5.6, Festplatte 5.8. Würde ich aber nicht überbewerten, der Prozessor kommt mir jedenfalls fix (genug) vor und es läuft alles soweit flüssig.

Das Display ist matt und auf der höchsten Stufe auch schön hell, so dass auch ein wenig Sonne zu verschmerzen ist. Die Farbgebung kommt mir nicht besonders brillant vor, ist aber noch völlig okay. Es ist nur manchmal zu merken wenn ich einen externen Monitor daneben stelle und das Bild vergleiche.

Das DVD-RW-Laufwerk habe ich bisher ehrlich gesagt noch nie großartig verwendet, kann darüber also keine große Aussage machen. Optische Medien sind bei mir dann offenbar doch schon ziemlich out. Das Touchpad ist allerdings recht nett, unterstützt es doch sogar Multitouch mit 2 oder mehr Fingern. Einzig ein wenig klapperig kommt mir die Tastatur vor. Da hatte ich vom Tippgefühl her schon deutlich Besseres unter den Fingern. Die Lautsprecher sind Laptop-typisch eher für den Notfall, habe aber auch schon schlimmeres gehört.

Das Gehäuse an sich ist halt Plastik, und da auch nicht gerade das Härteste bzw. Stabilste. Die Verarbeitung an sich ist jedoch gut, so weit ich das beurteilen kann. Bis jetzt macht sich an keine Stelle irgendeine Ermüdung bemerkbar. Lediglich bei den Silbermetallic-farbenen Bereichen (rund um die Tastatur und halt der Displaydeckel) geht an manchen Stellen die Farbe ab und das dunkle Plastik scheint hindurch. Das Gerät muss bei mir allerdings auch einiges aushalten (ständig dabei, ständig unterwegs), also wundert mich das wenig.

Der Akku macht eine recht gute Figur, 5 Stunden sind - natürlich je nachdem was man damit macht und wie hell man das Display einstellt - durchaus gut drin. Bis jetzt hat der Akku bei mir auch nicht merklich nachgelassen. Der Lüfter läuft eben ständig. Zwar gibt es seit ein paar BIOS-Versionen eine Option im BIOS um dieses Verhalten umzustellen (von "Immer an" auf "bei Bedarf"), diese Option funktioniert bei mir jedoch nicht. Egal wie es eingestellt ist, der Lüfter läuft immer. Jedoch ist er recht leise, erst ab ca. 56°C (was nur bei hoher Auslastung erreicht wird, ansonsten bleibt er meist bei ~42°C) dreht er dann mal eine Weile etwas höher und somit lauter.

Jedoch an dieser Stelle noch ein kleiner Kritikpunkt: Es kommt bei so einem Laptop natürlich durchaus mal vor, dass der Lüfter zustaubt. Der Staub, der von unten angesaugt wird, wird vom Lüfter gegen die Kühlrippen geschossen, wo dieser natürlich irgendwann hängen bleibt bis kaum noch Luft hindurch geht. Das ist normal und auf Dauer wohl bei fast jedem Laptop so. Gegenüber meinem alten Gerät von Acer, wo ich bloß fix die Bodenplatte abnehmen und zwei weitere Schrauben lösen musste um das Problem zu beseitigen, ist das hier für den normalen Nutzer definitiv nicht mehr möglich.
Da ich das gerade gestern dann doch mal machen musste kann ich ohne zu lügen behaupten: Um hier die Lüftung zu reinigen, muss man tatsächlich beinahe das komplette Laptop in seine Einzelteile zerlegen, bis hin zum Mainboard. Für so eine Aktion - wenn man es sich denn zutraut - auch unbedingt das Service-Handbuch bei HP herunterladen! Ansonsten lieber machen lassen.
Auch wenn alles wirklich sehr gut verschraubt ist (riesen Berg an Schrauben, zum Glück nur drei verschiedene Größen), und dies ja generell positiv ist, hätte man gerade den Lüfter etwas besser wartbar machen können.

Noch zum Betriebssystem: Das vorinstallierte Suse habe ich mehr oder minder sofort wegformatiert, dazu kann ich also nicht viel sagen. Ich verwende nun parallel Windows 7 Pro und Ubuntu Linux, wobei Ersteres definitiv runder läuft (auf diesem Gerät). Insbesondere ist es unter Linux recht schwierig, die Hardwarebeschleunigung für Videos und speziell HD-Videos zum Laufen zu bringen. Und selbst wenn man das schafft (bei mir ging es dann mit etwas Getrickse über die VA-API), so läuft es nur in manchen Media-Playern. Videos im Browser, z.B. auf Youtube, ruckeln derweil nur vor sich hin, was ich bisher auch nicht lösen konnte.
Zudem spinnt der Grafiktreiber und/oder Unity gerne mal, insbesondere wenn man einen externen Monitor an- oder abhängt. Manchmal wird dadurch das System völlig unbenutzbar bis zu einem erzwungenen Neustart. Wo hier das Problem liegt wage ich noch nicht zu beurteilen.

Unter Windows lief alles sofort erstklassig, inklusive 1080p Videos auf Youtube, 3D Spielen und was sonst noch so anfiel. Mit einer Einschränkung: Wenn man einen Projektor oder Fernseher anschließt und den Desktop auf diesen erweitert (also nicht klonen oder Einzelanzeige auf einem Display), dann ruckeln Videos gerne immer mal wieder. Wenn man jedoch das Bild nur klont oder nur auf einem Display anzeigt, läuft alles absolut flüssig.

Insgesamt für den Preis aber auf jeden Fall ein tolles Gerät, sofern man keine all zu hohen Ansprüche an die Prozessor- und Grafikleistung stellt. Stabil, sparsam und somit gute Akku-Laufzeit, und dennoch fix genug für die üblichen Aufgaben in Richtung Office, Internet, Media Player und Co. Gute Verarbeitung und völlig hinreichende Ausstattung ohne großen Schnickschnack. Also von meiner Seite aus auf jeden Fall eine Empfehlung wert!
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