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Rezensionen verfasst von
Ralf Strohbach (Media-Mania)

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Cross Fire: Band 2. Im Geheimdienst Ihrer Heiligkeit
Cross Fire: Band 2. Im Geheimdienst Ihrer Heiligkeit
von Jean-Luc Sala
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,80

3.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 8. Februar 2015
Die Geschichte wird gewohnt dynamisch vorangetrieben. Es wechseln sich slapstick-artige und an Mangas erinnernde Szenen mit knallharten Actionsequenzen ab. Geschickt werden moderne Elemente in die Handlung eingewoben, sodass sich hier die eine oder andere Hommage an Filme und Modeerscheinungen wiederfinden lässt. So macht ein erneutes Lesen des Comics noch einmal extra viel Spaß, weil man in vielen Panels solche Anspielungen finden kann.

Allerdings kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass es der Geschichte an Substanz mangelt. Zum Ende des zweiten Bandes werden einige lose Enden aufgegriffen - hierbei treten jedoch auch wieder neue Fragen auf. Die Charaktere werden hingegen nicht nennenswert weiterentwickelt.
Man erfährt auf den 48 Seiten nur wenig Neues, was den Handlungsträgern aus der Klischee-Misere heraushelfen würde. Es bleibt also bei der Mischung aus "Tomb Raider" und "Léon - Der Profi".
Wenn man sich darauf einlassen kann, funktioniert diese Mischung jedoch sehr gut und kann durchaus unterhaltsam sein.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Geschichte um das ungleiche Paar im Auftrag des Vatikans weiterentwickeln wird. Klar ist schon jetzt, dass es zwischen den beiden mächtig knistert und sie sich anscheinend ständig in Lebensgefahr befinden. Ob das jedoch reichen wird, um die Spannung in den angekündigten Bänden aufrechtzuerhalten, ist fraglich.

Dennoch ist "Cross Fire" eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die eine gelungene Abwechslung zu anderen Comics darstellt. Wer "Operation Judas" gelesen hat und Freude daran hatte, kann beim Nachfolger bedenkenlos zugreifen.


Cross Fire: Band 1. Operation Judas
Cross Fire: Band 1. Operation Judas
von Jean-Luc Sala
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Comickost für Manga- und Comicfans, 5. Januar 2015
Die Handlung ist schnell zu erfassen und bietet eine ganze Handvoll Parallelen zu beliebten Genrevertretern. Ob es nun der verwirrte Waffentechniker im Auftrag des Geheimdienstes ist, der für kuriose Helferlein sorgt, oder die schwer bewaffnete Archäologin ... "Operation Crossfire" bedient sich schamlos bei Filmklassikern wie James Bond, Computerspielen wie Tomb Raider und auch bei bekannten Romanen des Genres. Dennoch macht der Comic eine gute Figur und das liegt nicht zuletzt an den mit Liebe zum Detail erstellten Zeichnungen und den vielen netten Seitenhieben und Zitaten.

Die Geschichte wird schnell vorangetrieben und bietet dem Leser nur wenig Grund zum Verweilen. Zunächst ist die Handlung relativ beliebig und wirkt fast schon vertraut. Mit fortschreitender Seitenzahl entwickelt sich die Story zu einer klassischen Gut-gegen-böse-Handlung, die mit einem fiesen Cliffhanger endet.

Die Zeichnungen sind wirklich schön anzusehen, allerdings bleiben die Charaktere überwiegend blass und kommen über bekannte Stereotype nicht hinaus. Die Archäologin ist selbstredend bildhübsch und der Mafiakiller trägt stets Sonnenbrille. An vielen Stellen gibt es humorige Einlagen, die sonst eher für Mangas typisch sind. Im Großen und Ganzen findet man auf den 55 Seiten überwiegen dialoglastige Szenen, die von sehr actionreichen Einschüben unterbrochen werden.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Serie "Operation Crossfire" weiter entwickelt. Die Ideen und Ansätze sind keineswegs neu oder innovativ, aber das Ende des ersten Bandes lässt viele Fragen offen. Mit "Operation Judas" haben Jean-Luc Sala und Pierre-Mony Chan lesenswerte Comickost vorgelegt, die einfach nur unterhält und Fans von Mangas und Comics gleichermaßen ansprechen dürfte.


Lone Survivor: SEAL-Team 10  Einsatz in Afghanistan. Der authentische Bericht des einzigen Überlebenden von Operation Red Wings
Lone Survivor: SEAL-Team 10 Einsatz in Afghanistan. Der authentische Bericht des einzigen Überlebenden von Operation Red Wings
von Marcus Luttrell
  Broschiert
Preis: EUR 17,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seltener Einblick in die Welt der US Navy SEALs, 23. Juli 2014
Die ersten hundert Seiten sind mitunter etwas langatmig und bieten nur wenig Action. Man merkt, dass es dem Autor ein besonders Anliegen war, die Härte der Ausbildung und die Strapazen, die diese Männer auf sich nehmen können, darzustellen. Das führt dazu, dass die Handlungen im weiteren Verlauf richtig eingeordnet werden können. Denn obwohl das Team steile Berge erklimmt und wieder hinabstürzt und die Männer mehrfach verwundet werden, kämpfen sie weiter. Im gleichnamigen Film wirkt das sehr inszeniert, während im vorliegenden Buch die Schilderungen deutlich glaubhafter und nachvollziehbarer sind.

Der Schreibstil ist angenehm locker und der Leser wird mehrfach direkt angesprochen. Marcus Luttrell ist ein Patriot vom Scheitel bis zur Sohle - das merkt man dem Buch durchaus an. Als Leser wird man mit viel Patriotismus und Texas-Lobhudeleien konfrontiert. Im Mittelteil des Buches befinden sich noch einige Fotos.

Fazit: Die Geschichte rund um diese Operation ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert und sehr lesenswert. Autobiografische Bücher aus dem Bereich Spezialeinheiten haben ohnehin einen gewissen Seltenheitswert, denn es liegt in der Natur der Sache, dass die Mitglieder dieser Einheiten zur Geheimhaltung verpflichtet sind. Das Buch zur Operation Red Wings bringt Klarheit über die tatsächlichen Abläufe während dieser Mission und gewährt einen seltenen Einblick in die Welt der Spezialeinheiten.


Online-Marketing für Selbstständige: Wie Sie im Internet neue Kunden erreichen und Ihren Umsatz steigern (mitp Business)
Online-Marketing für Selbstständige: Wie Sie im Internet neue Kunden erreichen und Ihren Umsatz steigern (mitp Business)
von David Asen
  Broschiert
Preis: EUR 29,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut strukturiertes Sachbuch zum Thema Internet-Marketing, 5. April 2014
"Online-Marketing für Selbstständige" kann als "Rundumschlag" zum Themenkomplex Internet-Marketing bezeichnet werden. Der Autor nimmt den interessierten Leser an die Hand und zeigt praxisnah und detailliert, wie verschiedene Prozesse ablaufen und ineinandergreifen. Hierbei gibt es sein gesammeltes Wissen weiter, sodass man gleich einige Tipps mitnehmen kann. Inhaltlich ist das Buch auf der Höhe der Zeit, was gut an den abgedruckten Screenshots zu erkennen ist. Einige Kapitel laufen Gefahr schnell zu veralten – was im Wesentlichen an den schnell aufeinanderfolgenden Updates verschiedener genutzter Software liegt. Die Grundlagen zur Keywordrecherche mit dem Google Keyword Planner und weitere Themen wie Text, Design und Einkommensquellen sind relativ zeitlos und überwiegen deutlich.

Das Buch enthält in jedem Kapitel Screenshots, die leider nur in Schwarz-weiß abgedruckt sind. Besonders im Design-Kapitel wirkt sich das nachteilig aus, denn Farben und Farbverläufe sind natürlich nicht zu erkennen.

Inhaltlich wird ein gelungener Einstieg in die vielfältigen Aufgabenbereiche, die das Internet-Marketing mit sich bringt, geboten. Dabei werden die Themen unterschiedlich intensiv behandelt. Die Keywordrecherche wird zum Beispiel sehr detailliert erklärt, bei anderen Bereichen geht der Autor nicht ganz so tief in die Materie. David Asen macht deutlich, dass das Geld auch im Internet nicht auf der Straße liegt, sondern vielmehr verdient werden will. Mit seinem Buch gibt er eine solide Hilfestellung, die zudem sehr gut lesbar ist und sicherlich für einige Monate, wenn nicht Jahre Gültigkeit besitzen wird. Im Gegensatz zu vielen (zum Teil sehr hochpreisigen) E-Books, die das schnelle Geld im Internet versprechen, erhält man mit dem 288 Seiten umfassenden Ratgeber aus dem mitp-Verlag ein gut lesbares und strukturiertes Sachbuch, das überzeugen kann.


Mjöllnir
Mjöllnir
von Olivier Peru
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nordisch angehauchter Fantasy-Comic, 22. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Mjöllnir (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und liegt als 112 umfassendes Double vor, beinhaltet also zwei Einzelbände. Daher kann man die gesamte Story am Stück lesen und muss nicht auf weitere Comicalben warten.

Die Handlung plätschert zunächst ein wenig vor sich hin und es dauert, bis alle Charaktere und Handlungsträger umfassend vorgestellt sind. Doch die folgenden zwei Drittel entschädigen für den langen Anlauf, denn dann geht es im wahrsten Sinne des Wortes Schlag auf Schlag. Die Zwerge um Thor geraten in immer umfangreichere Kämpfe, neue Allianzen werden geschmiedet und die gesamte Handlung wird durch Rückblenden in einen größeren Kontext eingerückt.

Die Zeichnungen sind sehr detailverliebt, wenngleich der Zeichner einen etwas groben Stil pflegt. Das irritiert zunächst, insbesondere bei den Detailzeichnungen der Personen. In großformatigen Panels spielt er jedoch sein gesamtes Können aus und setzt epische Schlachten, den Drachen Fafnir und selbstredend die effekthaschenden Blitze, die der Hammer Mjöllnir beschwört, gut in Szene.

Überhaupt gibt das Duo der mystischen Handlung viel Raum und serviert dem Leser eine bunte Mischung aus klassischer Fantasy und nordischen Mythen. Die Dialoge sind selten ausschweifend und dienen in erster Linie dazu, die Handlung voranzutreiben. Die vielen stattfindenden Kämpfe finden in großformatigen Panels statt und Schlüsselszenen werden auf liebevoll zusammengestellten Doppelseiten dargestellt.

Mit dem Mjöllnir-Doppelband haben Olivier Peru und Pierre-Denis Goux einen bereits abgeschlossenen, nordisch angehauchten Fantasy-Comic vorgelegt, der Fans beider Genres anspricht. Die Geschichte bewegt sich in bekannten Bahnen und enthält nur wenig Überraschungen, hebt sich durch das gewählte Setting jedoch von der üblichen Fantasykost ab und kann überzeugen.


Horacio d'Alba: Band 2. Soldatenkönig
Horacio d'Alba: Band 2. Soldatenkönig
von Jérôme LeGris
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,80

4.0 von 5 Sternen würdiger Mittelteil, der das Finale einläutet, 19. März 2014
Die Handlung schließt nahtlos an den Vorgänger an und führt die bestehenden Handlungsstränge weiter aufeinander zu. Was im ersten Band nur lose in Verbindung stand, lässt nun schon deutliche Zusammenhänge erkennen. Abermals geht es um Liebe, Verrat und Berufsehre zur Zeit der Renaissance - auch wenn der Autor den Begriff Renaissance weit dehnt. So spielt die Geschichte zwar in einem Land, das dem Italien des 16. Jahrhunderts ähnelt, doch es gibt einige fantastische Begebenheiten, die für unerwartete Ereignisse sorgen. Jérôme Le Gris hat ein sicheres Händchen für solche Einfälle, was die Geschichte sehr lesenswert macht.

Im Gegensatz zum ersten Band geht es etwas ruhiger zu und es werden mehr Zusammenhänge geschildert. Das geht natürlich zu Lasten der Dramatik und Action, wodurch sich die Anzahl der actionreichen Szenen, die von Nicolas Siner in großformatigen Panels zur Geltung gebracht werden, deutlich reduziert. Insgesamt ist "Der Soldatenkönig" zeichnerisch auf demselben Niveau wie der Vorgänger.
Die Charaktere wirken wieder sehr lebensnah und das gesamte Setting ist gut eingefangen, wenngleich es diesmal mehr Landschaftszeichnungen und weniger Kampf- beziehungsweise Schlachtendarstellungen gibt.

Es bleibt abzuwarten, ob wirklich alle Handlungsstränge im finalen dritten Band zusammengeführt werden können, denn es scheint, als ob die Geschichte noch viel mehr Potenzial hätte ...
Der zweite Band bildet jedenfalls eine solide Grundlage für ein fulminantes und actionreiches Ende, sowohl hinsichtlich der Handlung als auch der Zeichnungen.

"Horacio d'Alba 2: Der Soldatenkönig" kann durchaus überzeugen, obwohl es sich um den undankbaren Mittelteil handelt. Hier erhält man 56 Seiten spannende und zeichnerisch überzeugende Comickost, die mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde und große Erwartungen hinsichtlich des dritten Teils weckt.


Der Spion, der aus der Kälte kam. Roman
Der Spion, der aus der Kälte kam. Roman
von John le Carré
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, der immer noch lesenswert ist, 20. August 2013
In "Der Spion, der aus der Kälte kam" bedient sich der Autor einer stringenten und schnörkellosen Erzählweise, die den Leser zügig in die Handlung wirft. Die politischen Rahmenbedingungen und der Zustand Berlins im Jahr des Mauerbaus werden als bekannt vorausgesetzt, denn Le Carré verliert hierzu nicht viele Worte. Während im späteren Verlauf der Handlung Landschaften mit einem Hang zum Detail beschrieben werden, werden Szenen im urbanen Umfeld relativ lieblos abgehandelt.

Der Roman ist durchaus vielschichtig, wenngleich die Handlung schnell erzählt ist. Die Charaktere und deren Verwicklungen werden sehr plastisch dargestellt, doch neben dem intensiv beleuchteten Leamas verblassen die anderen Figuren ein wenig. Gerade dessen Gegenspieler hätte einen Tick mehr Aufmerksamkeit verdient, denn dessen prägende Charaktermerkmale, zum Beispiel sein Hass auf alles Jüdische, wird nur ansatzweise thematisiert. Auch Fiedler, der Nebenbuhler von Mundt, hätte mehr Raum verdient. Auf nicht einmal 300 Seiten wird das komplexe Geflecht zwischen den Personen erzählt, was sich spürbar in der Erzähltiefe bemerkbar macht.
Die Handlung schlägt einige Haken und am Ende des Romans steht ein kleiner Twist, der für viele nachfolgende Spionagethriller Vorbild gewesen sein dürfe.

Mit seinem stimmungsvollen Roman widmet sich der Autor dem Thema Spionage und Gegenspionage zur Zeit des Kalten Krieges und zeigt auf, was passiert, wenn Menschen zwischen die Fronten geraten. Carré zeigt mit seinem Erstling, wie Geheimdienste "ticken", wobei die Erzählung mitunter recht sperrig ist. Dennoch handelt es sich um einen zeitlosen Klassiker, der auch über zwanzig Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges immer noch lesenswert ist.


Ziel erfasst (JACK RYAN, Band 14)
Ziel erfasst (JACK RYAN, Band 14)
von Tom Clancy
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Thrillerkost im Schatten der alten Romane, 18. April 2013
Fans der alten Clancy-Romane werden mit dem vorliegenden Roman sicherlich nicht unglücklich sein, immerhin erlebt man noch einmal Mr. Clark und Domingo Chavez sowie die Rainbow-Truppe in Action. Auf der anderen Seite wirken die Protagonisten wie Abziehbilder. Insbesondere Jack Ryan jr. Wirkt sehr farblos und kann in seinem Handeln nicht überzeugen.

Trotz einiger Schwächen beweist Clancy mit diesem Thriller, dass er immer noch Romane abliefern kann, die ohne Weiteres verfilmt werden könnten. Fiese Cliffhänger, actionreiche Schilderungen, viele technische Details und einige abwechslungsreiche Handlungsorte machen den Reiz von diesem Buch aus. Im Vergleich zu seinen jüngeren Romanen sind in dem achthundert Seiten umfassenden Buch weniger Logikfehler zu finden und auch der Patriotismus hält sich in vertretbaren Grenzen.

Mit "Ziel erfasst" legt Clancy einen soliden Thriller vor, der zwar nicht an die alten Romane herankommt aber im Vergleich zu anderen Büchern aus dem Jack Ryan-Universum eines der lesenswerteren ist. Man kann davon ausgehen, dass weitere Romane rund um die Aktivitäten der Campus-Organisation und Jack Ryan jr. folgen werden, nicht zuletzt, da das Buch ein offenes Ende hat.


18 -  Das tödliche Gebot: Thriller (Unterhaltung)
18 - Das tödliche Gebot: Thriller (Unterhaltung)
von Mark T. Sullivan
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leichte Thrillerkost mit einigen Schwächen, 6. März 2013
Obwohl die Handlung durchaus temporeich erzählt wird, gelingt es dem Autor nicht Spannung aufkommen zu lassen. Zu glatt wirkt der Protagonist, zu austauschbar und blass sind die anderen Charaktere. Die Geschichte ist dann auch nichts weiter als eine ideenlose Aufeinanderfolge von Szenen, die jedem Actionfilm zur Ehre gereichen würden.

Sprachlich liefert der Autor leichte Kost. Die kurzen Kapitel und die kinoähnlichen Cliffhanger machen das Buch zu einer kurzweiligen Lektüre. Man merkt, dass Sullivan ein Routinier ist, der seine schwache Geschichte trotz allem gekonnt erzählt. Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Handlung rund um den ehemaligen CIA-Agenten Monarch einer der schwächeren Romane des Autors ist, der seit seinem Thriller "Toxic" eine große Fangemeinde hat.

Fazit: Nach einem starken Auftakt folgt leider nur noch mittelmäßige Thrillerkost, die nicht im Ansatz überzeugen kann. Hoffentlich besinnt sich der Autor auf seine Stärken und liefert zukünftig wieder lesenswertere Thriller. Beim vorliegenden Buch wurde viel Potenzial verschenkt. Was bleibt ist ein Thriller, der nicht überzeugen kann.


Kriegsgebiete: Thriller
Kriegsgebiete: Thriller
von Roland Spranger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,80

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen temporeicher und solider Regionalkrimi, 31. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Kriegsgebiete: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Die spannende Geschichte kann auf mehreren Ebenen punkten. Dem Protagonisten wird viel Raum gegeben. Als Leser bekommt man einen sehr authentischen Blick auf das Leben des Heimgekehrten. Seine Existenznöte, seine Sorgen aber auch sein Seelenleben wird vor dem Leser ohne voyeuristische Züge ausgebreitet.Die Schilderungen von den Alltags-Auswirkungen der Krankheit wirken bisweilen bizarr, sind jedoch durchaus glaubwürdig.

Die Handlung des Buches ist zunächst nicht sehr zugänglich, was an dem dynamischen Einstieg und der sich anschließenden straffen Wendung der Erzählung liegt. Die zum Teil sehr klischeehaften Schilderungen tun der Verlauf nicht gut und passen nicht zur gut durchdachten Story. Insbesondere bei militärspezifischen Details, die im Hinblick auf den Protagonisten ja nun einmal wesentliche Bedeutung haben, wäre ein gründlicheres Lektorat oder mehr Recherche des Autors wünschenswert gewesen.

Nach den anfänglichen Hürden nimmt der Roman jedoch schnell Fahrt auf. Der zwiespältige Charakter des ausgegrenzten Soldaten kann überzeugen, wenngleich seine Handlungen gelegentlich Fragen aufwerfen. Nicht alle Merkwürdigkeiten werden im weiteren Verlauf der Handlung abschließend geklärt. Der ein oder andere Twist der Handlung will rückblickend nicht 100-prozentig plausibel sein - das schadet der Geschichte aber nicht nachhaltig.

Das Buch lässt sich angenehm schnell lesen, was im Wesentlichen an der verknappten und sehr modernen Sprache liegt. Schnelle und abgehackte Sätze prägen die Gedanken des Protagonisten. Zitate oder Musiktitel werden häufig zum Transport einer bestimmten Stimmung genutzt. Sofern der Leser jedoch kein ausgesprochener Musik- und Filmfan ist, geht hier viel Atmosphäre verloren.

"Kriegsgebiete" ist ein solider Regionalkrimi, der überzeugen kann. Der Einstieg wird dem Leser zunächst etwas schwer gemacht. Sobald die Handlung jedoch an Tempo zulegt, kann man das Buch nicht mehr weglegen.


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