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Rezensionen verfasst von
Ligeia

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Saints of the Shadow Bible (Inspector Rebus)
Saints of the Shadow Bible (Inspector Rebus)
Preis: EUR 4,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen John Rebus ist zurück..., 6. Januar 2014
...und er hat nichts an Form einbüßt. Bissig und eigenwillig wie eh und je ermittelt Rebus in einem Fall, bei dem auch die Machenschaften seiner früheren Abteilung unter die Lupe genommen werden und somit auch seine eigene Integrität - wieder einmal - in Frage gestellt wird. Dabei muss Rebus auch mit seinem früheren Gegenspieler Malcolm Fox von der Abteilung für interne Ermittlungen zusammenarbeiten.
Spannend, einzigartig, brilliant geschrieben und mit aktuellem politischem Bezug - kurz: Ian Rankin (und John Rebus) wie man ihn kennt und liebt. In meinen Augen ist es außerdem ein genialer Schachzug von Rankin, die beiden Reihen um Rebus und Fox zusammenfließen zu lassen und dabei auch Fox für die Rebus-Fans ein bisschen sympathischer erscheinen zu lassen.
Und das beste daran: es sieht ganz so aus, als würde uns Rebus auch weiterhin erhalten bleiben!


Blutiger Engel: Thriller (Ein Alice-Quentin-Thriller 2)
Blutiger Engel: Thriller (Ein Alice-Quentin-Thriller 2)
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Die eigenwillige Psychologin ermittelt wieder, 6. Januar 2014
Blutiger Engel ist nach "Im Totengarten" der zweite Roman um die eigenwillige Psychologin Dr. Alice Quentin. Auch hier ermittelt diese wieder in Zusammenarbeit mit DI Don Burns an einem Kriminalfall, der zunächst gar nicht wie einer aussieht. Ein Banker fällt im Gedränge vor eine einfahrende U-Bahn und wird dabei tödlich verletzt. Was zunächst wie ein Unfall erscheintt, ist bei genauerer Betrachtung nicht nur ein eiskalt geplanter Mord, sondern auch der Beginn einer Mordserie. Mehrere Angestellte der renommierten Angel Bank werden brutal ermordet, wobei der Täter jedes Mal Federn und ein Engel-Bild am Tatort hinterlässt.
Bei den Ermittlungen gerät Alice Quentin wie auch bereits im ersten Teil ins Visier des Mörders und die Schlinge zieht sich langsam zu....bis hin zu einem fulminanten, spannungsgeladenen und wirklich überraschenden Schlussakt.
Im Laufe des Buches treten dabei nicht nur die Eigenheiten Alice Quentins und die Nachwirkungen des Crossbones-Falles (1. Band) zu Tage, sondern auch das Leben von DI Don Burns - das nicht viel weniger problembelastet ist als das der Psychologin.

Nach dem ersten Band hatte ich hohe Erwartungen, die aber leider nicht alle erfüllt wurden. Zum einen war ich ein bisschen enttäuscht, dass Alice Quentin hier weniger im Fokus gestanden hat als im ersten Band; da es gerade diese Figur und ihr Hintergrund war, der den Roman um den Crossbones-Fall für mich so einzigartig gemacht hat. Andererseits blieb DI Burns im ersten Band doch sehr farblos und es kann der Reihe nur dienlich sein, wenn auch dieser Charakter mehr ins Blickfeld rückt und sich entwickelt.
Auch habe ich etwas länger gebraucht, um mich in die Story einzufinden und habe lange nicht so intensiv mitgefiebert wie bei dem vorherigen Fall...irgendwie kam trotz der nachfolgenden Morde und der deutlich wahrnehmbaren Bedrohung für Alice Quentin über weite Strecken kein so ausgeprägtes Spannungsgefühl bei mir auf. Woran das lag? Zumindest zum Teil mache ich dafür die Schachtelsätze verantwortlich, die sich immer wieder eingeschlichen haben, die meiner Meinung nach nicht zum Schreibstil der Autorin passen und wahrscheinlich der Übersetzung geschuldet sind.
Dennoch habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt und auch die Auflösung des Falls war alles andere als vorhersehbar. Ich bin gespannt, wie sich die Reihe um Alice Quentin weiter entwickelt und kann das Buch nur jedem empfehlen, der gute Kriminalliteratur und eigenwillige, vom Leben gezeichnete Charaktere mag. Denn das ist Alice Quentin auf jeden Fall :)


Garnier BB Cream Miracle Skin Perfector, Light, 50 ml
Garnier BB Cream Miracle Skin Perfector, Light, 50 ml
Wird angeboten von EUROSHOPLY
Preis: EUR 10,50

2.0 von 5 Sternen nicht überzeugend, 6. Dezember 2013
Dies war die erste BB Cream, die ich je verwendet habe und ich hatte große Erwartungen. Erhofft hatte ich mir ein gleichmäßiges, frisches Hautbild, bei dem kleinere Rötungen/Unebenheiten kaschiert werden. Leider wurde ich aber herb enttäuscht.
Bei der ersten Anwendung musste ich feststellen, dass die Creme kaum Deckkraft hat und auch kleine Rötungen nicht kaschieren konnte. Der zweite Versuch ist ebenso kläglich gescheitert....etwas mehr Creme, wodurch zunächst ein leicht karottenmäßiger Film auf meinem Gesicht lag, der alles andere als natürlich aussah. Nachdem ich etwas der überflüssigen Creme abgenommen und den Rest gut verteilt hatte, zeigte sich zwar ein Hautbild ohne Farbränder, aber leider auch ohne nennenswerte Verbesserung. Zudem hatte ich den Endruck, dass die Creme im Laufe des Tages fleckig wird - somit habe ich mit der Creme das genaue Gegenteil dessen erreicht, was ich wollte.
Für mich war es das und ich werde in Zukunft wieder zu meiner herkömmlichen getönten Tagescreme greifen....Nach nur zwei Anwendungen kann ich zur Pflegewirkung der Creme nur wenig sagen, die allein wird aber ohnehin für die wenigsten ausschlaggebend sein.
Zudem hat mich der Geruch der Creme gestört, der nicht wirklich unangenehm ist, aber eher an ein Reinigungsprodukt denn an eine Creme erinnert.


Magersucht - so viel mehr als Hungern
Magersucht - so viel mehr als Hungern
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So viel mehr als Information, 15. April 2013
Dass der Grat zwischen dem "normalen" und gesellschaftlich erwünschten Abnehmen oft nur ein sehr schmaler ist, habe ich bereits selbst in meinem Bekanntenkreis erlebt. Viele Personen - insbesondere Frauen - die oftmals sogar von ihrem Umfeld dafür bewundert werden, dass sie so figurbewusst leben oder so toll abgenommen haben, leiden in Wahrheit an einer Essstörung, die nicht nur mit psychischen Qualen verbunden ist, sondern im Ernstfall sogar tödlich sein kann.
Leider sind sich viele Menschen dieser Gefahren bislang nicht ausreichend bewusst: Aus diesem Grund ist es so wichtig, über Essstörungen aufzuklären.
Hier kann das E-Book "Magersucht - so viel mehr als Hungern" helfen: es befasst sich ausführlich mit dem Thema Magersucht und deckt dabei alle relevanten Aspekte ab: von der Erkennung der Störung, über die möglichen Ursachen bis hin zu verschiedenen Therapiemöglichkeiten.
Trotz der Fülle an Informationen ist das Buch keineswegs trocken. Während bei vielen Fachbüchern das Lesen selbst zur Qual wird, ist dies hier nicht der Fall. Vielmehr bedient sich die Autorin einer leicht verständlichen Sprache und eines lockeren, sehr gut lesbaren Stils.
Somit ist das E-Book auch für Laien sehr gut verständlich. Ein ideales Buch also auch für Personen, die sich erstmals mit der Thematik auseinander setzen.


Sterbenskalt: Kriminalroman
Sterbenskalt: Kriminalroman
von Tana French
  Gebundene Ausgabe

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mehr erwartet...., 9. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...hatte ich mir von diesem dritten Roman von Tana French. Die beiden ersten Romane der Autorin konnten mich mit spannenden Fällen, interessanten Charkteren und dem French-typischen mitreißenden Sprachstil restlos überzeugen. Daher habe ich dem Erscheinen von "Sterbenskalt" sehnlich entgegengefiebert - und wurde leider enttäuscht.
Ja, geschrieben ist der Roman wirklich gut. Inhaltlich hätte ich mir aber eindeutig mehr erwartet: Der Ermittler, der mit seiner Familie gebrochen hat und wegen eines Falles zu dieser zurückkehren muss, ist bei Weitem keine neue Idee. Aber darüber kann man hinwegsehen. Enttäuscht war ich dagegen von der Darstellung der einzelnen Charaktere: diese bleiben über weite Strecken hinweg farblos und warum der Protagonist nicht nur mit seinen Eltern, sondern auch mit der Mehrzahl seiner Geschwister gebrochen hat, ist absolut unverständlich.
Frank Mackey selbst ist durchweg unsympathisch - nicht nur wegen seines Verhaltens der Exfrau, seinen Geschwistern und Eltern (auch wenn dies z.T. verständlich ist) und stellenweise sogar der geliebten Tochter gegenüber, sondern insbesondere wegen seiner arroganten Überzeugung trotz alledem weit über seiner Familie zu stehen. Die Enthüllung gegen Ende des Buches, die diese Überzeugung Franks in Frage stellt, ist daher wirklich keine Überraschung. Wenig überraschend ist auch die Auflösung des eigentlichen Falles. Bei genauem Lesen zeigt sich bereits bei der Vorstellung der Charaktere, wer der Mörder ist. Das Verhalten dieser Person im weiteren Verlauf des Buches erhärtet den Verdacht, auch wenn Frank selbst andere Personen verdächtigt und der Leser somit von der Spur abgelenkt werden soll. Und nicht nur das - auch das Motiv für die Tat wird bereits früh aus aus den Dialogen ersichtlich.
Positiv anzurechnen ist aber die Tatsache, dass French einen wirklich süffigen Erzählstil hat, so dass man auch dann gerne bei der Stange bleibt, wenn man schon weiß wie es weitergeht. Auch dass Frank trotz aller Probleme mit seiner Familie gegen Ende eine Art Verbundeheit zu seinen Wurzeln empfindet, ist ein interessanter Aspekt. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass diese innere Zerrissenheit weiter ausgeführt wird. War doch gerade der psychologische Aspekt das, was "Grabesgrün" und "Totengleich" ausgemacht hat.

Alles in allem ein ganz netter Kriminalroman, der aber leider wenig Überraschung bereithält.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 21, 2012 11:24 AM MEST


Die Spur der Kinder
Die Spur der Kinder
von Hanna Winter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schaler Thriller, 22. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
Ich weiß nicht, ob es an meiner Auswahl liegt, oder ob das Thema gerade tatsächlich sehr in Mode ist - wie auch immer: "Die Spur der Kinder" ist bereits das dritte Buch zum Thema entführte Kinder und Jugendliche, das ich innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Leider war es auch das schlechteste.

Natürlich haben die beiden anderen Bücher ("Ein einziger Blick" von Michelle Richmond und "Pretty little Things" von Jilliane Hoffman) sich anderer (für mich interessanterer) Herangehensweisen, Perspektiven und Handlungsabläufen bedient, so dass ein Vergleich für "Die Spur der Kidner" negativ ausfallen muss. Aber auch für sich betrachtet weist "Die Spur der Kinder" einige Mängel auf.

Der Roman erinnert mich ein bisschen an die alten Horrorfilme aus den 70er und 80er Jahren. Wie in diesen Filmen so wird auch hier versucht, die Spannung allein über gruslige bzw. blutige Bilder aufzubauen. Die einzelnen Szenen - zumindest diejenigen, in denen der Entführer vorkommt - erscheinen allzu vorhersehrbar: die junge Frau irrt durch den Wald, glaubt in einer Hütte ihre Rettung zu finden und trifft das pure Grauen usw. Das allein wäre aber gar nicht so schlimm, wenn diese Szenen in einen überzeugenden Rahmen eingebaut wären. Aber das ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Zwar wird die Frage, was mit den entführten Kindern und vor allen Dingen mit Fiona Seebergs Tochter passiert ist, erst relativ spät geklärt und ein Überraschungseffekt ist durchaus gegeben. Aber der Weg dahin lässt zu wünschen übrig.

Die Charaktere des Romans bleiben hölzern und leider oftmals sehr klischeebehaftet: da ist die Kindergärtnerin, die Birkenstocksandalen und Nickelbrille trägt; die Sozialarbeiterin mit den schlechten Zähnen und strähnigen Haaren und das betuchte ältere Ehepaar, das nur des Geldes wegen zusammen ist und sich auch um nichts anderes kümmert, menschliche und soziale Belange sind ihnen fremd. Die Gefühle und Gedanken der Personen werden, wenn überhaupt, dann nur sehr plakativ dargestellt. Wirklich sympathisch oder nachvollziehbar ist keine der Figuren.
Hinzu kommen kleinere logische Fehler im Aufau der Geschichte.

Der Roman lässt sich leicht und schnell "herunterlesen", da er keine großen Ansprüche an den Leser stellt. Die Lösung ist immerhin einigermaßen überraschend, aber Spannung will sich auch nicht wirklich einstellen. Vielleicht, weil man sich in keine der Figuren einfühlen kann und daher auch nicht "mitfiebert"; vielleicht, weil die einzelnen Szenen zu abgedroschen wirken.
Alles in allem kann man sagen, dass das Buch leichte Unterhaltungskost ist. Wer psychologische Rafinesse und hohe Erzählkunst erwartet, ist allerdings hiermit schlecht beraten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 8, 2011 1:43 PM MEST


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