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Rezensionen verfasst von
Amazon Kundenrezensionen "sharlfinger" (bonn)

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Hama Ni-1 Kabel-Fernauslöser (Kabelauslöser, Auslösekabel) für Nikon MC-30 - z.B. für D800, D800E, D700, D300, D300s, D200, D4, D3s, D3X, D3
Hama Ni-1 Kabel-Fernauslöser (Kabelauslöser, Auslösekabel) für Nikon MC-30 - z.B. für D800, D800E, D700, D300, D300s, D200, D4, D3s, D3X, D3
Wird angeboten von ENJOYYOURCAMERA
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brauchbarer Fernauslöser, 11. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Fernauslöser ist denkbar einfach und vollständig aus Plastik gehalten. Die Anmutung ist etwas billig und dieser EIndruck bestätig sich wenn man ihn in die Hand nimmt. Dennoch hat man hier alles was man braucht, sofern man keine Zeitgesteuerten Aufnahmen machen und nicht den Kameraeigenen Zeitschalter nutzen will.

Im Gegensatz zu diversen anderen Fabrikaten funktioniert dieses einfach Gerät auch mit der Nikon D800.

>> VORTEILE

Im Vergleich zu anderen Fabrikaten unschlagbar günstig
Sehr leicht
Funktioniert zuverlässig
Unterstützt alle Kameraeigenen Modi wie Einzelbild, Schnelles Serienbild etc.
Hold-Funktion
Zweistufen-Auslöser (Fokus, Auslösen)

>> VERBESSERUNGSWÜRDIG

Hold-Funktion wird häufiger unbeabsichtigt ausgelöst, da sie direkt mit dem Auslöser Verbunden ist
Kabel ist leider etwas kurz


Manfrotto Galgen + Gew. und Stativ Cine
Manfrotto Galgen + Gew. und Stativ Cine
Preis: EUR 339,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz gut aber mit Verbesserungspotential, 10. April 2014
Für den professionellen Einsatz von Lichtformern und ähnlichem Zubehör im Photostudio sind Galgenstative nicht selten unerlässlich.

Der hier gezeigte Galgen bietet bereits gute Möglichkeiten zum Anbringen und Schwenken der montierten Geräte. Zusätzlich stehen weitere optionale Ergänzungen wie "Super Clamp" oder "Magic Arm" zur Verfügung, welche die Flexibilität weiter verbessern. Insgesamt ist das System ganz gut brauchbar und dank des mitgelieferten Gewichtes auch Stabil.

Gleichwohl gibt es doch einige Punkte die den Betrieb unnötig erschweren oder sonstwie nerven und welche man mit geringem Aufwand deutlich verbessern könnte.

Man muss sich andererseits überlegen, das man für ein Stativ das die meisten der genannten funktionalen Punkte umsetzt auch deutlich mehr zahlen müsste.

> VORTEILE

- Relativ kompaktes und robustes Stativ mit verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten

- Mitgeliefertes Gewicht zum Ausbalancieren des Galgens

- Stativrollen sorgen für leichte Beweglichkeit

- Flexibel montierbarer Ausleger zur Aufhängung in einfacher Neigungsverstellung

> VERBESSERUNGSWÜRDIG

Der Farbauftrag der Stativ- und Auslegerteile reibt sich extrem schnell ab. Die Passgenauigkeit der Teile ist nicht immer besonders gut.

Zusammengesetzte Auslegerrohre lassen sich nur schwer wieder auseinanderbekommen

Stativrollen sind nicht sperrbar, das heisst der Galgen kann unter Umständen unbeabsichtigt wegrollen

Anbringung / Handhabung des Gegengewichtes ist für eine Person schlecht möglich. Die Befestigungsklemme scheint eher zu schwach, das muss sich aber zeigen

Der Ausleger biegt sich schon bei einer relativ kleinen (90/60) Profoto Softbox mit einem Dauerlichtkopf ein wenig durch

Es liegt keine Montageanleitung bei, was aber auch kein echtes Manko ist

Eine Verstellung der beweglichen Teile ist doch eher umständlich, da man oft an mehreren Stellen schrauben muß.


Nikon AF Nikkor 50mm 1:1,8D Objektiv (52mm Filtergewinde)
Nikon AF Nikkor 50mm 1:1,8D Objektiv (52mm Filtergewinde)
Wird angeboten von Signyt
Preis: EUR 129,68

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Objektiv, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für einen Spottpreis erhält man ein tolles Allround-Objektiv mit hoher Lichtstärke und brauchbar flottem Autofokus.

Es ist ausgezeichnet für Portraitaufnahmen geeignet, insbesondere wenn man manuelle Belichtungseinstellungen verwendet. In den vollautomatischen Programmmodi neigt es dazu die Farben zu verblassen, einhergehend damit ist meist eine Überbelichtung. Andere Rezensenten haben das bereits erwähnt.

Es ist also ratsam manuell zu belichten und gegebenenfalls etwas abzublenden. Dann lassen die Ergebnisse an Schärfe und Kontrast nichts zu wünschen übrig. Gemessen am Preis-Leistungsverhältnis schlägt dieses kleine und federleichte Plastikobjektiv wesentlich teurere Optiken.

Testergebnisse finden sich bei Kenrockwell.com

Es hat vermutlich das beste Preis-Leistungsverhältnis der auf dem Markt erhältlichen Objektive zumindest, wenn man die von Nikon betrachtet. Es funktioniert auch mit der Nikon D800 wunderbar.

Leider ist keine Blendtülle enthalten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 23, 2015 9:09 AM CET


Geotagger di-GPS Eco ProFessional M für Nikon D200, D300, D300S, D700, D800, D800E, D2Hs, D2X, D2Xs, D3, D3X, D3S, D4 und Fujifilm S5 Pro
Geotagger di-GPS Eco ProFessional M für Nikon D200, D300, D300S, D700, D800, D800E, D2Hs, D2X, D2Xs, D3, D3X, D3S, D4 und Fujifilm S5 Pro

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes und leicht zu handhabendes GPS für die D800, 5. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gerät ist insbesondere im Vergleich zu vielen Alternativprodukten von Nikon und anderen Herstellern sehr klein und leicht. Es wird einfach in den 10-Pol Anschluss geklinkt und ... fertig. Der Rest funktioniert automatisch.

Und das tadelos und zuverlässig. Leider dauert es manchmal etwas bis das Signal stabil genug ist um an die Kamera durchgereicht zu werden aber das ist leicht zu verschmerzen.

Wichtig. Bei der D800 von Nikon sollte man laut Dokumentation den GPS-Standbymodus der Kamera zumindest für die erstmalige Registrierung des di-GPS abschalten (1 Option im GPS Menue der Kamera auf OFF) sonst kann die Position nicht registriert werden.

Ein Nachteil ist das das GPS Modul aufgrund der geringen Grösse leicht verloren geht, wenn man es nicht mit dem mitgelieferten Sicherungsbändchen an der Kamera befestigt.


Fotografieren: Die neue große Fotoschule
Fotografieren: Die neue große Fotoschule
von John Hedgecoe
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete EInführung in die Photographie, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man muss zu dem Buch nicht viel sagen. Der Autor ist ein namhafter Photograph, der lange Jahrzehnte diese Passion nicht nur selbst auf höchstem Niveau betrieben, sondern auch an der Universität gelehrt hat.

Mancher mag nun sagen, das der Fokus zu wenig auf der digitalen Photographie liege und nicht genug aktuelle Trends aufgreife. Das mag sein, aber wenn man als Neuling Einblick und Übersicht in die Grundzüge dieses interessanten wie auch anspruchsvollen Themas bekommen möchte, dann ist man mit diesem Buch exzellent bedient.

Es gibt kaum ein Thema das nicht abgehandelt sowie kurz und prägnant beschrieben wird. Das reicht von Objektivtypen oder Motivsuche über Verbesserung der Komposition von Bildern bis hin zur Einrichtung eines Studios. Da können viele "modernere" Bücher nicht mithalten.
Unbedingte Leseempfehlung !


Digitale Fotografie - 400 Tipps & Rezepte (Pearson Photo)
Digitale Fotografie - 400 Tipps & Rezepte (Pearson Photo)
von Scott Kelby
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnelltips für besseres digitales Photographieren, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man darf hier keine strukturierte und dezidierte Einführung in das Thema professionelles Photographieren erwarten. Aber wer sich schnell und unkompliziert ein paar Tricks aneignen will um bessere Bilder zu machen zu werden, der findet hier den einen oder anderen Hinweis.

Die Art und Weise wie Kelby seine Bücher aufzieht mag man witzig finden oder nicht, meist sind seine "witzigen" Aufmacher doch eher Seitenfüller. Einiges an Inhalten wirkt so, als habe man durch Ausschlachten voriger Bücher von Kelby eine weitere Publikation ohne grossen Aufwand erzeugen wollen.
Verschiedene Themen / Beiträge wirken so arg zusammengestückelt.

Auch wenn gute Tips zu finden sind, ist es doch teils etwas gewagt, wie der Autor pauschale Aussagen trifft, die man nicht immer so ganz teilen mag.

Beispiel 1

In der Makrophotographie ist es nicht bei jedem Motiv sinnvoll die Blende 22 oder was immer man als höchsten Wert zur Verfügung hat einzustellen. Die optimale Blende hängt von vielen Faktoren ab, auf die dann aber in dem Buch nicht eingegangen wird.

Beispiel 2

Zoomobjektive sind in ihren Abbildungseigenschaften ebensogut wie Festbrennweiten. Das ist schlicht falsch. Beide Systeme haben ihre eigenen Vor- und Nachteile und für viele Kameras mag es keinen Unterscheid machen ob ein Zoomobjektiv oder eine Festbrennweite zum Einsatz kommt. Mit steigender(n) Auflösung und Anforderungen aber kommen Zoomobjektive an ihre Grenzen. Darauf wird aber wiederum nicht eingegangen.

Bei einigen insbesondere den Portraitabbildungen wundert man sich ausserdem doch etwas über die eher schlechte Qualität. Besonders Beispielhaft sind diese Aufnahmen eher nicht. Auch hier fragt man sich ob da nicht ein wenig lieblos aus anderen Publikationen zusammengesstückelt wurde.


Soto Bio Falafel (1 x 220 gr)
Soto Bio Falafel (1 x 220 gr)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Falafel Bällchen, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Soto Bio Falafel (1 x 220 gr) (Misc.)
Diese Falafel Bällchen sind ausgezeichnet. Sie eignen sich aufgrund ihrer festen Konsistenz hervorragend für Dips und als Beilage zu entsprechenden Gerichten. Der Geschmack ist würzig aber ausgewogen und nicht zu scharf. Selbst die meisten Orientalen schaffen es nicht diese Qualität hier zu übertrumpfen.

Absolute Empfehlung ...


The Passion Of Lovers
The Passion Of Lovers
Preis: EUR 1,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Live Version ist wesentlich besser, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Passion Of Lovers (MP3-Download)
Passion of Lover ist zwar schon recht betagt aber immer noch ein nettes Stück und fast schon ein Klassiker aber die Live Version ist um Längen besser.


Casio FX-4500PA technisch-wissenschaftlicher Taschenrechner
Casio FX-4500PA technisch-wissenschaftlicher Taschenrechner

4.0 von 5 Sternen Guter Allround Rechner mit prima Preis-Leistungsverhältnis, 8. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Casio ist ein etwas in die Jahre gekommener Taschenrechner, der aber seine Dienste immer noch hervorragend tut. Der Funktionsumfang ist gut und für die meisten Fälle vollkommen ausreichend.

Mit dem Dot Matrix Display lassen sich auch komplexere Operationen übersichtlich eingeben und ausführen sowie korrigieren. Funktionsgraphen lassen sich nicht darsstellen.

Allerdings ist die Handhabung auch deutlich einfacher und besser als bei den meisten anderen Geräten dieser Kategorie, vor allem denen, die weitergehende Funktionen wie graphische Displays für komplexe Diagrammme haben. Eine basicartige Scritpsprache wird somit nicht benötigt.


Adobe Photoshop CS6 WIN
Adobe Photoshop CS6 WIN

30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausgereiftes Produkt aber keine grosse Verbesserung, teils gibt es sogar Verschlechterungen, 29. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop CS6 WIN (DVD-ROM)
NACHTRAG 2015

Wie erwartet, gibt es schon mit dem nächsten grösseren Treiberupdate der zuvor noch unterstützten NVidia-Karte massive Probleme bei der Nutzung der Open-GL Integration des ohnehin schwachen neuen Grafikengines von Photoshop.

Danke Adobe. Man kann sich fragen warum heutige Hersteller unfähig (vielleicht auch unwillens sind) sich an offene Standards zu halten. Nein, ich werde kein Creative Cloud Abo kaufen um das vielleicht zu beheben. Wieder ein Kunde weniger ... Tschüss Adobe ...

>> Hier die Ursprüngliche Rezension

Vorweg sei gesagt, daß ich bereits seit vielen Jahren mit Photoshop unter anderem mit einer der Urversionen, namentlich 2.0 gearbeitet habe und also auch die Historie des Produktes gut kenne. Schon damals gab es aufgrund der Ausgestaltung des Programmes und der Produktploitik immer wieder berechtigten Grund zu Unmut seitens der Anwender. Leider hat sich daran bis heute nichts geändert.

Andererseits muß man nun nicht darüber diskutieren ob und warum Photoshop DER Industriestandard in der digitalen Bildbearbeitung und Retouche ist. Man bekommt hier ein in vielen Bereichen ausgezeichnetes Produkt, dem man die langjährige Entwicklung anmerkt. Eine echte Alternative gibt es ohnehin nicht.

Für mich stand nun die Frage nach einem Update im Raum, weil folgende Versionen nur noch über die Adobe Cloud zu beziehen sind. Selbiges kommt für mich aber nicht in Frage. Wer vor kurzem las, daß Adobe sich fast 3 Millionen Kundendaten hat entwenden lassen mag vielleicht ähnlicher Meinung sein.

- Das Fazit vorweg

In einem Werbevideo erklärt Adobe vollmundig man habe den Anwendern genau zugehört um auf deren Wünsche zu reagieren. Ich habe eher den Eindruck das man an etlichen Stellen konsequent weggehört hat. Meine bescheidenen Erwartungen kann CS6 nicht erfüllen.

Eigentlich müsste man wegen der zahlreichen Unzulänglichkeiten konsequent 3 Sterne geben. Nach Adobes Lobeshymnen erscheint der Fortschritt von älteren Versionen jedenfalls gering.

Zwar gibt es einige Verbesserungen doch manches wurde unnötig verschlechtert (keine Hilfe im Offline Modus, Extraktionstool fiel weg) und bei einigen eher schwachen Funktionen hat man auch nach so vielen Jahren noch nichts verbessert (Kopierstempel, langsame Pinsel, schwaches Multithreading, langsame Wechsel zwischen Werkzeugen über die Tastatur, Änderungen in den Voreinstellungen greifen teils nicht ...).

Es mag sein, das durch eine Verbesserung der Integration anderer Produkte in den Produktionsprozess ein Update für manchen lohnenswert ist. Profis, die oft mit Bild- und Filmschnitten arbeiten sind möglicherweise von den Funktionen der Extended Version begeistert, müssen dafür aber noch einiges drauflegen.

Für jemanden der das Programm in klassischer Manier nutzt, lohnt die neue Version vermutlich nicht, zumal der Unterschied zu CS5 Standard nicht sehr bedeutend sondern eher wie ein Einschiessen auf neue Standards erscheint. Mir persönlich scheint selbst der Sprung von der CS 3 als inhaltlich nicht grandios.

- Produktpolitik und Preise

Machen wir uns nichts vor. Selbst für den Enterprisebereich ist das Produkt ziemlich teuer, zumal wenn man die Filmbearbeitungsmerkmale der extended Version nutzen möchte. Professionelle Verwaltungsfunktionen stehen weitgehend nur mit Adobe Lightroom zur verfügund das nochmals Geld kostet. Ob einem die Verbesserungen ein Upgrade wert sind muss jeder selbst entscheiden. Ich rate aber dazu die Featureliste genau zu prüfen.

Ein Kaufgrund könnte bei CS6 sein, das es die vorerst letzte Version ist, die noch als reine Offlineversion zu kaufen ist. Die Nachfolgeversion ist bereits nur noch in der Adobe Cloud verfügbar. Wenn man von Datenschutzaspekten einmal absieht, finde ich diese Option weder kostentechnisch noch in Punkto Selbstkontrolle meiner Produktivsoftware besonders wünschenswert.

- Aktivierung des Produktes bei Adobe

Sicher, Onlineaktivierungen sind heute üblich. Dem ehrlichen Käufer gegenüber aber trotzdem eine Frechheit. Adobe will mit der Creativ Cloud hier ohnehin noch ganz andere Maßstäbe setzen. Immerhin kann man eine, wenn auch etwas versteckte Offline-Aktivierung machen.

- Performance

Die Performance insgesamt ist eher ernüchternd. Das ist umso erstaunlicher, als da es schon vor vielen Jahren Bildbearbeitungsprogramme gab, die Dateien mit etlichen Gigabyte in Sekundenschnelle öffnen konnten. Vielleicht verwendet Photoshop hier keine besonders leistungsfähigen Algorithmen zum Bildaufbau.

Auf meinem Rechner der mit zwei ultraschnellen Samsung 840 Pro SSD und einer hochperformanten NVidea GPU ausgestattet ist, zeigt sich ein deutlicher Unterschied zu älteren Versionen nur bei wenigen Funktionen und wenn Photoshop die GPU Unterstützung nutzen kann.

Das ist enttäuschend, denn wenn der Grafikprozessor mit zukünftigen Versionen nicht mehr unterstützt wird, muss man eine neue Programmversion kaufen oder spürbare Performanceeinbußen bei den unterstützen Funktionen hinnehmen. Einige Funktionen arbeiten ohnehin nur mit der integrierten GPU Unterstützung (Ölpinsel ...) was an sich nicht zwingend notwendig wäre.

Hinzu kommt, das die GPU Unterstützung eben ohnehin nur ganz bestimmte Prozesse und Filter beschleunigt und dies auch nur für bestimmte Grafikkarten. Das heisst, unter dem Strich bleibt von den angepriesenen Geschwindigkeitsverbesserungen nur für Videobearbeitung und wenige andere Aspekte etwas übrig.

Nutzt man diverse Usability-Verbesserungen wie Ziehen und Schwenken, dann geht die Performance gar massiv in den Keller. Hier fühlt man sich doch über den Tisch gezogen, zumal diese Features zum Teil sehr nützlich wären. Der Performance zuliebe schaltet man sie dann aber doch allesamt wieder ab. Ärgerlich.

- Funktionen und Produktivität

Insgesamt gibt es verschiedene kleinere Verbesserungen, die aber oft, man muss es leider sagen, wiederum arg auf die Performance drücken. Besitzer langsamerer Geräte werden hier wiederum keine Freude erleben.

Immerhin ist es endlich möglich die Arbeitsfläche unabhängig vom Fensterrand zu positionieren. EIne Kleinigkeit aber grandios. Ferner kann man nun mit der Lupe durch ziehen mit der Maus wesentlich intuitiver arbeiten.

Das Werkzeug Mischpinsel ist für manche Benutzer sicher ganz interessant. Allerdings ist die Grösse eng begrenzt und an Painter kommt Photoshop noch lange nicht heran.

Verbessert wurden die Reperaturfunktionen, mit denen man bei schnellen Bildkorrekturen und nicht allzukomplizierten Vorlagen schon ganz gute Ergebnisse erzielen kann. Wunder darf man allerdings auch hier nicht erwarten.

Ansonsten gibt es so einige Dinge über die man sich wundert oder ärgert.

Die Textverarbeitung ist nach wie vor eine Katastrophe. Gewisse Navigationsoptionen mit der Tastatur die schon seit Jahrzehnten Standard sind, funktionieren immer noch nicht. Mit Entsetzen stellte ich fest, das man Text aus der Textbox in PS nicht in ein anderes Programm über die Zwischenablage kopieren kann. Ich musste ein PDF exportieren. Unglaublich. Das ist mir vorher noch nie aufgefallen.

Die Konfiguration des Arbeitsplatzes un der Paletten ist an sich gelungen. Allerdings kann man nun die Werzeuginfoleiste nicht mehr in den unteren Bildschirmrand integrieren. Das nervt in manchen Fällen extrem. Die Integration eines direkten Zugriffes auf die Bridgesoftware (Option Minibridge) ist an sich eine prima Idee. Allerdings ist sie schlecht umgesetzt denn die Navigation im Verzeichnissytem ist hiermit quasi unbrauchbar weil umständlich.

Der Modulfilter Ölpinsel arbeitet nur mit der integrierten GPU Unterstützung und ist für mein Verständnis überflüssig. Die Ergebnisse sind nicht wirklich natürlich und kaum steuerbar. Man vergleiche einmal SnapArt 3 von Alien SKinn, man wird sich wundern was hier möglich ist.

Einige Funktionen wurden einfach verabschiedet, so zum Beispiel das Werzeug Extrahieren. Besonders gut war es zwar nie, aber für manchen Hobbyretouscheur wird das doch eine Katastrophe darstellen. Ob die Funktion Auswahlkante verfeinen hier Ersatz schaffen kann mag jeder selbst entscheiden. Es gibt diverse Anbieter, die für das vereinfachte Freistellen auch komplexer Objekte selbst für Laien brauchbare Lösungen anbieten. Warum Photoshop hier nun gar nichts mehr bietet kann man sich fragen.

>> UPDATE - Anscheinend kann der Extrahieren Filter von der Produkt CD nachgeladen werden. Ich habe das allerdings nicht selbst probiert.

Die interne GPU Unterstützung unterstützt nur wenige Grafikkarten und erkennt nicht, wenn mehrere Karten installiert sind. Infolge nimmt das Programm dann nicht automatisch eine unterstütze Karte, sofern vorhanden, sondern frisst sich an der systemseitig als Standard festgelegten Karte fest. Grandioserweise kann man diese Karte in Photoshop auch nicht umstellen. Hierzu sind Änderungen in der Systemrichtlinie nötig. Sicher nicht für jeden Hobbynutzer intuitiv.

Darüberhinaus ist auch die sonstige Integration der GPU-Unterstützung nicht gelungen. Bei NVidea GPU gibt es offenbar ein Problem mit der Nutzung verschiedener fortgeschrittener OpenGL Funktionen, die zu einer Dauerauslastung von CPU Kernen, typischerweise mit 25% führen auch wenn Photoshop im Leerlauf ist. Der Lüfter dreht dann permanent. Adobe behauptet, es sei ein Treiberproblem. Das heisst vermutlich, das es keine wirklich Lösung geben wird weil sich die Hersteller die Schuld zuschieben.

Bei mir verschwindet das Phänomen, wenn man den Basis Modus der GPU Unterstützung wählt. Normal und Advanced stehen damit nicht mehr zur Verfügung. Ärgerlich für ein so teures Produkt zumal bei Videobearbeitungen. Aus Foren geht hervor, dass diese Option nicht bei jedem das Problem umgeht. Eine Generallösung scheint es nicht zu geben.

Das im Offlinebetrieb keine Hilfe verfügbar ist, das ist schon eine Frechheit. Immerhin kann man einen PDF File herunterladen, der die Hilfe enthält.

Sehr störend ist, das auch die neue Version immer noch Probleme mit Voreinstellungen hat. So kommt es nicht selten vor, das eine Option wie Pinselform und -grösse anzeigen nach längerem Gebrauch einfach ausfällt und nur ein Neustart schafft abhilfe. Ein anderes mal funktionieren Tastenkürzel nicht mehr. Adobe rät hier zum Löschen der Voreinstellungen. Sehr hilfreich aber natürlich muss man dann alles neukonfigurieren ....

- Adobe Bridge

Bei der Software Bridge handelt es sich quasi um einen Windowsexplorer der über fortgteschrittene Bildmanagementfunktionen und gewisse Integrationsmöglichkeiten mit den Produkten der Creative Suite bietet um einen besseren Produktionsworkflow zu ermöglichen. An sich könnte das Programm der ideale Begleiter Photoshops sein. Allerdings ist die Bridge trotz einiger Verbesserungen noch immer recht langsam und stürzt zudem häufiger ab. Der Aufbau der Bildvorschau ist auch nicht so wirklich effektiv. Man muss sich wirklich fragen, wieso der Hersteller des Marktführer in Punkto Photobearbeitung- und Retouche das nicht besser hinbekommt.

Immerhin ist das Programm doch eine brauchbare Ergänzung auch wenn es insgesamt nicht so recht überzeugen kann. Mancher Freeware Bildmanager bietet mehr, kann aber wiederum die Photoshopformate nicht lesen. Also doch die Bridge ...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 20, 2014 7:20 AM CET


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