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Rezensionen verfasst von
Timar

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Poweradd™ 7 W Faltbar Solar Ladegerät mit USB Anschluss für iPhone 5S 5C 5 4S, Android Smartphones, Tablets(nicht unterstützt Samsung Tablets) und andere USB-Geräte (7 Watt)
Poweradd™ 7 W Faltbar Solar Ladegerät mit USB Anschluss für iPhone 5S 5C 5 4S, Android Smartphones, Tablets(nicht unterstützt Samsung Tablets) und andere USB-Geräte (7 Watt)
Wird angeboten von Poweradd
Preis: EUR 49,99

4.0 von 5 Sternen Praxistest bestanden, 21. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem sich der permanent zur Neige gehende Smartphone-Akku auf meiner letzten Fahrrad-Trekking-Tour mit Zelt als wirkliches Ärgernis entpuppt hat (vor allem, da ich auf Google Maps oder Komoot zur Navigation angewiesen war) und mich öfters dazu nötigte, Umwege und Pausen in Kauf zu nehmen um in irgendeinem Café sitzend darauf zu warten, dass mein Akku lädt, wollte ich dieses Jahr besser vorbereitet sein. Eine Kombination aus Powerbank und Solar-Ladegerät schien mir dabei das größte Potential an "Energie-Autarkie" zu bieten. Dass ich mich unter den bei amazon verfügbaren Solar-Ladegeräten nun für dieses entschieden haben, hat mehrere Gründe:

1) Größe und Gewicht - Ich möchte das Ladegerät bei Trekking-Touren an meinem Gepäckträger bzw. an meinem Rucksack befestigen können, so dass es in der Lage ist, die Powerbank zu laden während ich unterwegs bin. Daher schieden die größeren Modelle mit 3 oder sogar 4 Panelen für mich aus, da diese schlicht zu groß dafür sind. Auch das Gewicht möchte ich auf das notwendige Minimum begrenzen.
2) Ergonomie - Durch die insgesamt sieben robusten Schlaufen lässt sich dieses Modell tatsächlich sehr flexibel überall befestigen. Im Gegensatz zu anderen Modellen bietet dieses eine fest verschließbare Tasche die sich als überaus praktisch erwiesen hat. Dazu gleich mehr.
3) Preis - Die wenigen Modelle die bei vergleichbare Größe und Gewicht mehr Leistung bringen, wie das Poweradd 14W-Modell mit hochleistungs Einkristall-Siliziumzellen kosten das Vielfache. Da ich nich wusste ob sich das Ganze überhaupt bewährt und als robust genug für den Einsatz "on tour" erweist, wollte ich nicht gleich so viel Geld aufs Spiel setzten; zumal sich da 7W-Modell ja als völlig ausreichend erweisen könnte. Das Verhältnis zwischen Preis und (nominaler) Leistung ist bei diesem Gerät mit Abstand am besten.

Ein Problem blieb allerdings noch zu klären: wie verbinde ich das Solar-Ladegerät am besten mit einer Powerbank, wenn ich unterwegs bin, und zwar so, dass letztere sicher verstaut ist und das Kabel möglichst nicht heraushängt und irgendwo hängen bleiben kann? Als ich mir die Tasche, in dem sich das Ladekabel befindet, genauer ansah, stellte ich fest, dass diese einen sehr robusten Klettverschluss und viel freien Platz aufweist, allerdings leider ein wenig zu knapp bemessen ist für viele "Powerbänke". Also habe ich einmal Maß genommen und bin fündig geworden: Die Anker Powerbank Astro A1 mit 5200 mAh passt perfekt in die Tasche und auch der Klettverschluss lässt sich vollständig schließen - nunja, fast perfekt, denn ich habe nicht mit dem langen Micro-USB-Stecker des der Powerbank beiliegenden Ladekabel gerechnet. Zwar passt die Powerbank auch mit Stecker gerade noch in die Tasche, allerdings knickt das Kabel am Stecker dsann gefährlich ab. Zum Glück lässt sich im Netz für ein oder zwei Euro Kabel ein gleiches Kabel mit angewinkelten Micro-USB-Stecker erstehen, womit das Ganze dann wirklich perfekt passt und kein Kabel irgendwo heraushängt. Im Neuzustand war es noch etwas schwierig, dass Gerät mit gefüllter Tasche zu verschließen; nach zwei Wochen Einsatz scheint sich der Stoff aber ein wenig geweitet zu haben, so dass sich nun auch mit Powerbank der Klettverschluss zum Zusammenlegen problemlos schließen lässt (siehe beigefügte Fotos).

Zwar bietet diese Powerbank "nur" 5200 mAh (was bei meinem etwas betagten Galaxy S2 immerhin für drei volle Akkuladungen ausreicht), aber im Praxisgebrauch hat sich schnell herausgestellt, dass eine größere Powerbank zum Gebrauch mit diesem Solar-Ladegerät ohnehin überdimensioniert gewesen wäre. Unter absoluten Idealbedingungen, d.h. wolkenloser Himmel und relativ unbeschatteter Fahrstecke (oder stationärer Befestigung an einem sonnigen Ort) ist es gerade eben möglich, die fast entladene Powerbank wieder auf 100% aufzuladen, die dann wiederum nachts im Zelt mein Handy oder Tablet lädt. Eine größere Powerbank würde also für den Einsatz bei gutem Wetter keinen weiteren Vorteil bringen und lediglich ein unnötiges Mehrgewicht darstellen. Die genannten Idealbedingungen haben sich aber nur selten ergeben, meistens ist der Himmel doch zum Teil bedeckt oder man fährt bzw. wandert durch eine waldreiche Landschaft und in diesem Fall reicht die "eingesammelte" Energie meist nur, um die Powerbank um 30-50% aufzuladen, was aber gerade noch genug ist, um das Smartphone auch bei häufigem Navigations-Einsatz mit ausreichend Saft zu versorgen. Lediglich wenn der Himmel mehrere Tage in Folge bedeckt ist (was bei mir nicht der Fall war), wird man wieder auf eine "konventionelle" Stromquelle angewiesen sein.

Die von mir im gemessenen Leistungswerte entsprechen diesen in der Praxis gemachten Erfahrungen. Unter der in einem klaren Himmel stehenden, sommerlichen Mittagssonne konnte ich beim Laden des Handys bzw. der Powerbank einen maximalen Ladestrom von 500-600 mA bei 4,4-4,7V feststellen, was ziemlich genau der Leistung des original Samsung-Ladegeräts für das Galaxy S2 entspricht. Mein Lenovo-Tablet zeigt zwar ebenfalls das Ladesymbol, tatsächlich steigt aber der Ladestrom mit dem Tablet niemals über 100 mA, was auf ein Kompatibilitätsproblem schließen lässt (evtl. zu niedrige Spannung?). Wie aus verschiedenen Rezensionen hier zu entnehmen ist, besitzt das Poweradd keine Ladeelektronik, so dass viele Geräte (z.B. von Apple), die einen konstanten Ladestrom erwarten, sich nicht direkt damit aufladen lassen. Zudem können die Akkus von Geräte, die keinen Entladeschutz aufweisen, sogar entladen!() werden, sobald die Leistung der Panele nachlässt. Es ist daher unbedingt nötig, dieses Solar-Ladegerät zusammen mit einer Powerbank zu betreiben, die über einen Entladungsschutz und eine Ladeelektronik verfügt. Auch in dieser Hinsicht hat sich die Anker Powerbank als ein idealer Partner herausgestellt, wirbt der Hersteller doch gerade mit der intelligenten Ladeelektronik. (Mehr dazu in meiner Rezension der Powerbank).

Neben der erbachten Leistung ist natürlich die Robustheit ein wesentliches Kriterium - nützt doch die beste Leistung nichts, wenn das Gerät den Praxisgebrauch nicht überlebt. Hier hat das Poweradd von Anfang an einen guten Eindruck gemacht. Die Panele sind auf der Rückseite mit einem stoßdämpfenden Schaumstoff versehen und in einem robusten Polyesterstoff eingenäht, wobei auch die Nähte und die Befestigungsschlaufen einen sehr robusten Eindruck machen. Daher bin ich auch auf meiner Tour von Tag zu Tag ruppiger mit dem Gerät umgesprungen, ohne dass es sich in irgendeiner Weise "beklagt" hätte. Es hat einen plötzlich losbrechenden Gewitterschauer ebenso überstanden wie das Festgezurre an meinem Gepäckträger, und lediglich ein paar Scheuerspuren am Stoff davon getragen. Es haben sich weder irgendwelche Nähte gelöst noch haben die elektrischen Verbindungen einen Wackelkontakt bekommen. Die Schutzfolien auf den Panelen waren allerdings irgendwann so verkratzt und abgestumpft, dass ich befürchten musste, die Leistung könnte darunter leiden.

Womit ich auf einen weiteren, öfter angebrachten Kritikpunkt eingehen möchte, nämlich dass die eher schlecht aufgebrachten Schutzfolien angeblich die Leistung vermindern bzw. dass die Panele, wenn man die Schutzfolie etwas umständlich abgezogen hat (am besten vorsichtig ein Teppichmesser an den Rändern entlangführen), ebenfalls Kratzspuren zeigen. Ja, das stimmt alles, hat aber so gut wie keine Praxisrelevanz. Zunächst einmal muss ich klarstellen, dass ich nicht zu der Sorte Mensch gehöre, den ein Kratzer an seinem neuen Smartphone in Verzweilung stürzt. Ich besitze solche Geräte, um sie zu benutzen, nicht um sie als Fetisch- oder Statusobjekt zur Schau zu stellen und auschließlich mit Samthandschuhen anzufassen. Was gebraucht wird, bekommt Gebrauchsspuren, so ist das nun einmal. Solange diese Spuren den Nutzwert nicht beeinträchtigen, sind sie mir ziemlich egal. Die Plastikoberfläche der Solarpanele macht diese einerseits robust und bruchunempfindlich, andererseits anfällig gegen Kratzer, so dass sich bereits im Neuzustand unvermeidbar einige Kratzer darauf feststellen lassen werden, über die pedantisch veranlagte Menschen sich vielleicht aufregen, die auf die Leistung der Panele aber nicht den geringsten Einfluss haben.

Das ist jedenfalls die Schlussfolgerung, die ich aus einem Versuch ziehe, den ich mit meinem Poweradd angestellt habe, nach dem es den ruppigen Trekking-Einsatz hinter sich hatte. Ich wollte die völlig verkratzen und stumpf gewordenen Schutzfolien, die zudem durch die Hitzeeinwirkung zahlreiche kleine Blasen geworfen hatten, vom Gerät entfernen und bei dieser Gelegenheit auch gleich herausfinden, wie stark diese die Leistung der Panele mindern. Also habe ich das Gerät bei klaren Himmel in die Sonne gelegt und erst die Ladeleistung mit den Folien und direkt im Anschluss ohne gemessen. Tatsächlich war ich überrascht, wie gering der Unterschied ausfiel - die Spannung stieg um gerade einmal ~10% von 500 auf 550 mA, wobei die Panele unter der Folie nur minimale Kratzspuren aufwiesen.

Daher mache ich mir nun keine Sorgen mehr, dass ein paar Kratzer die Leistung der Panele beeinträchtigen könnten. Damit sie trotzdem möglichst lange halten, lege ich nun beim Zusammenfalten einfach ein Brillenputztuch zwischen die beiden Panele, dass ich im aufgeklappten Zustand zusammen mit der Powerbank in der Tasche verstaue und das sich auch gleich zum sauber wischen verwenden lässt. So vermeide ich, das zwischen die Panele geratener Schmutz oder Sandkörnchen diese beim Transport unnötig verkratzt.

Ach ja, ein letzten Kommentar kann ich mir nicht verkneifen: ich habe hier einige Male in Rezensionen zu solchen Geräten gelesen, dass sich damit Geld sparen bzw. der Umwelt etwas gutes tun ließe. Wer sich tatsächlich aus dieser Motivation heraus so ein Gerät anschafft, der macht sich leider etwas vor. Spaßeshalber habe ich einmal ausgerechnet, wie lange man das Poweradd betreiben müsste, damit sich bei dem aktuellen Preis von 16€ die Stromkosten von 0,3 €/kWh amortisieren (die ökologischen "Kosten" sind sicher weitaus höher, da die Solarzellen in China mit billigem und schmutzigem Kohlestrom produziert werden): Man müsste es dazu bei der in unseren Breiten zu erwartenden, über das Jahr gemittelte Sonneneinstrahlung ca. 10 Jahre dauerhaft - also 356 Tage im Jahr - betreiben!

Das dürfte der robusten Verarbeitung zum Trotz eher unrealistisch sein ;-)

Ich gebe dem Poweradd vier Sterne, da es sich - nicht zuletzt dank seiner robusten Verarbeitung - im Praxiseinsatz bestens bewährt hat, aber leider keine Ladeelektronik aufweist und daher nur zusammen mit einer Powerbank betrieben werden kann. Auch die Leistung bleibt leider deutlich unter den vom Hersteller angegebenen 7 Watt (der von mir gemessene Ladestrom entsprach unter optimalen Bedingungen eher 2-3 Watt), womit ich aber bereits gerechnet hatte, da diese Leistungsangaben generell unrealistische Idealbedingungen voraussetzen, die in der Praxis - ausser vielleicht beim sommerlichen Einsatz im Hochgebirge - niemals erreicht werden. Wichtiger ist, dass sich die Leistung für meine Bedürfnisse als ausreichend erwiesen hat. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zudem unschlagbar.

Zu den Fotos: 1) das Poweradd im Einsatz: Am Fahrradgepäckträger festgezurrt und mit der Powerbank bestückt, 2) nach zweiwöchigem Einsatz mit Powerbank in der Tasche, 3) mit Powerbank in der Tasche und zugeklappt. Der Klettverschluss ist fest verschlossen; die Gummibänder und der Karabinerhaken dienen nur der zusätzlichen Sicherung bzw. Befestigung des Gerätes.
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5.0 von 5 Sternen Unerwartet gute Kapazität, 19. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ersteinmal vorneweg: bei den mAh-Angaben (hier 7,8 Ah) solcher kostengünstigen Drittakkus von No-Name Herstellern handelt es sich so gut wie immer Fantasieangaben. Dem eingedenk wäre ich bereits mit einer deutlich geringeren Kapazität von mindestens 5 Ah zufrieden gewesen und war doch sehr positiv überrascht, dass der Akku - nach einer Anfangskonditionierung - die angegebene Kapazität beinahe erreicht.

Natürlich ist es mit solchen, im Vergleich zu den Originalakkus verlockend preiswerten Drittakkus - nicht nur was die meist falschen Kapazitätsangaben betrifft - so eine Sache und sie haben generell einen schlechten Ruf, gelten als unzuverlässig oder sogar gefährlich, weswegen oft grundsätzlich von ihnen abgeraten wird

Der Grund warum ich mich entschieden habe, es mit diesem Akku zu versuchen, sind die in den Produktbildern versteckten Angaben des Herstellers, die eine ordentlich gesichterte Controller-Platine mit Texas Instrument Chip zeigen und versichern, dass Original-Samsung Akkus verbaut sind. Überprüfen lässt sich das nicht, denn selbst wenn man den Akku öffnen würde, könnten die Zellen mit Samsung-Aufdruck immer noch gefälscht sein.

Wie auch immer, in der Bucht hätte ich einen solchen Akku wohl nicht bestellt, aber dank der amazon a-z-Garantie lässt sich so ein Akku ja ganz unkompliziert zurückschicken, sollte er sich als Schrott enpuppen.

Zunächst einmal, macht das Gehäuse des Akkus einen relativ wertigen Eindruck und unterscheidet sich auch in der Qualität des verwendendeten Plastiks kaum vom Original. Er passt präzise in den Slot meines SL510, ohne zu verhaken oder zu wackeln. Ein Blick in die Firmware zeigt mit 67 Wh (10,8V * 6,2 Ah) eine deutlich bescheidenere (und realistischere) Kapazitöt als die auf dem Akku angegebenen 7,8 Ah. Als Herstellungsdatum und Datum der Erstladung ist 6/2015 angegeben, was auf einen sehr "frischen" Akku hindeutet. Der Hersteller ist Sony und die Seriennummer 1234. Soso! ;-)

Der Hersteller rät auf einem beiliegenden Zetttel dazu, den Akku beim ersten Gebrauch einer Konditionierung zu unterziehen und das stimmt mit auch meinem Wissen über Lithium-Ionen-Akkus überein. Daher habe ich den im Auslieferungszustand zu ca. 70% geladenen Akku zunächst auf 100% aufgeladen, dann im normalen Gebrauch bis auf 5% entladen und anschließend mittels des Lenovo Energy Managers eine Rekalibierung durchgeführt, bei dem der Akku im Leerlauf geladen, vollständig entladen und wieder geladen wird.

Nach diesem Prozedere wurde eine tatsächliche Kapazität von 72,4 Wh ermittelt (10,8 V * 6,7 Ah), was meine Erwartungen deutlich übertroffen hat und ziemlich genau der Kapazität des 9-Zellen-Originalakkus von Lenovo entspricht!

Ich kann daher jedem, der diesen oder anderen anderen Drittakku erworben hat, nur raten gerade geschildert eine Konditionierung und Kalibrierung durchzuführen. Beim Originalakku kann darf man erwarten, dass dieser in einem kalibierten Zustand ausgeliefert wird, bei einem billigen Drittakku nicht unbedingt. Holt man das nicht selbst nach, wird der Akku wahrscheinlich nie seine potentielle Kapazität erreichen.

Ich kann meinen SL510 mit diesem Akku jetzt volle 5 Stunden nutzen (Web, Office) - über zwei Stunden länger als mit dem 6-Zelligen Originakku als dieser noch neu war. Die Temperatur des Akkus liegt dabei auch nach längerer Lade- oder Entladephase nur wenige Grad über der Raumtemperatur.

Darüber, wie sich der Akku sich langfristig verhält, kann ich natürlich noch keine Angaben machen. Ich kann aber nur jedem dazu raten, die maximale Ladeschwelle im Energy Manager auf höchstens 90% zu setzen (besser noch 70-80%) um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen. Wird der Akku längere Zeit nicht entladen, sollte er zu ca. 50% gefüllt möglichst kühl gelagert und mindestens zwei mal im Jahr einen vollständgien Zyklus durchlaufen.

Ich werde meinen ausgebrannten Origionalakku bei Netzbetireb weiter im Gerät belassen und diesen Akku nur dann Einsetzen, wenn ich das Gerät mitnehme. So habe ich zwar eine Absicherung gegen Stromausfall, schone aber den neuen Akku.


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Preis: EUR 106,03

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertarbeit aus China - bei Sirui kein Widerspruch, 17. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich trug mich schon länger mit dem Gedanken, ein kompaktes und leichtes Reisestativ anzuschaffen und hatte dabei dieses Modell, das Rollei Compact Traveler, sowie die etwas günstigeren aber wohl noch recht wertigen Modelle von AmazonBasics, Mantona und Cullmann in die engere Wahl gezogen. Als am "Prime Day" das Sirui in der Aluminium-Variante dann zum Schäppchenpreis angeboten wurde, wurde mir die Wahl gewissermaßen abgenommen und ich bin froh dass ich nun nicht mehrere Stative hier stehen habe und mich für eines entscheiden muss, denn so hochwertig wie das Sirui verarbeitet ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass ich einem der anderen den Vorzug gegeben hätte, auch wenn ich den Normalpreis dafür bezahlt hätte. Zudem ist das Verhältnis zwischen Gewicht bzw. Packmaß und maximaler Höhe hier noch etwas besser als bei allen anderen genannten Stativen und einzig das Carbon-Modell wiegt noch etwas weniger, allerdings nur 150 g bei einem fast eben so hohen Aufpreis in Euro!

Es ist einfach eine Freude, das Stativ in der Hand zu halten und damit herumzuspielen, so massiv und hochwertig wie es sich anfühlt. Sämtliche Teile wirken äusserst wertig gearbeitet und alle Mechaniken arbeiten perfekt und frei von spürbaren Toleranzen. Dies trifft insbesondere auf den mitgelieferten (und separat für 80€ erhältlichen) Kugelkopf C-10X bei, der in professionellen Tests sehr gelobt wurde und eine Tragkraft und Dämpfung erzielte, mit der manch ein 200€ Kugelkopf mit einem Pfund Gewicht nicht mithalten konnte, und der damit sicher das Hauptargument für das Sirui-Stativ ist. In einem solchen Test (zum Nachlesen einmal nach "Traumflieger" und "Sirui Kugelkopf" suchen) hielt der Kopf eine Last von 4 kg in Schräglage, ohne nachzusacken. Da sollte er für meine relativ leichte Crop-DSLR Ausrüstung allemal ausreichen. Auch die gegen Herausfallen geschützte, Arca-kompatible Schnellwechselplatte ist der Qualität des Kopfes angemessen. Zwar fehlt eine Wasserwaage, doch diese lässt sich leicht auf dem Blitzschuh der Kamera nachrüsten, wo sie (auf einem Stativ dieser Größe) ohnehin besser ablesbar ist. Die Schraube zur Arretierung der Platte an die Kamera lässt sich alternativ zum Imbus auch mit einer Münze oder einem kleinen Schlüssel festdrehen, was ich besser finde als ein dünner, in die Finger schneidender Bügel, wie er bei manch teuren Platten zum Einsatz kommt.

Aber auch was das übrige Stativ betrifft (das ja nun beinahe eine "Gratisdreingabe" zum Kugelkopf darstellt), kann ich die hier gelegentlich geäusserte Kritik zur Standfestigkeit nicht nachvollziehen, habe aber eine Theorie was bei diesen Rezensenten eventuell falsch gelaufen sein könnte. Sicher, die voll ausgezogenen Beine sind recht dünn und man darf sich von einem Stativ dieses Gewichts und dieser Maße keine mit einem hunderte Euro teuren 5 kg-Koloss vergleichbare Stabilität erwarten, aber das Sirui scheint mir das physikalisch machbare doch ganz gut auszureizen. Maximal ausgezogen steht das Okkular meiner aufmontierten DSLR übrigens in genau 145 cm Höhe, was auch für mich als relativ großen Menschen eine bequeme Höhe darstellt und somit - bei guten Bedingungen - einen deutlichen Komfortgewinn gegenüber meinem früheren, 20 cm kürzeren und dabei ziemlich wackligen Bilora-Reisestativ darstellt.

Nun zu meiner Theorie: beim ersten Aufbau war auch ich von der scheinbaren Stabilität alles andere als begeistert. Das Stativ wirkte doch enttäuschend wacklig. Erst bei genauerer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Mittelsäule nicht völlig fest auf dem Stativ aufgeschraubt war und somit etwas Spiel hatte. Das selbe Problem ergibt sich natürlich, wenn die anderen, gummierten Schraubverbindungen nicht fest zugezogen sind; allerdings lässt sich die der Mittelsäule leicht übersehen, weil hier kein derartiger Griff vorhanden ist.

Sind alle Verbindungen einschließlich der Mittelsäule fest angezogen, steht das Stativ stabil, und es sind die ausgezogene Mittelsäule und die untersten, 1 cm dünnen Beinsegmente, die unvermeidbar den begrenzenden Faktor darstellen und alles, was über eine Kompaktkamera hinaus geht, doch recht stark schwingen lassen. Lässt man beide eingezogen - was eine immer noch praktikable Okkularhöhe von 110 cm ergibt - trägt das Stativ problemlos ein Gewicht von 1-2 kg, ohne in Schwingungen zu geraten (für noch schwereres Equipment von 2-4 kg sollte man die Mittelsäule dann ganz abnehmen und den Kopf direkt auf den Apex montieren). Gerade bei Wind sollte man aber unbedingt den mitgelieferten Karabiner an der Apex anbringen und mit einem Gewicht beschweren. Hier hat es sich bewährt, die mitgelieferte, sehr robuste Tasche mit einer (möglichst vollen) Wasserflasche zu befüllen und an den langen Schulterriemen am Haken zu befestigen, wodurch der Schwerpunkt noch weiter nach unten verlagert wird. Das Carbon-Modell dürfte materialbedingt etwas weniger zu Schwingungen neigen.

Die nicht vollständig verstellbare (d.h. durch den Apex absenkbare) Mittelsäule ist dann auch ein häufig angebrachter Kritikpunkt bei diesem Stativ. Tatsächlich handelt es sich dabei um den wesentlichen Unterschied zum erheblich teuereren (da ohne Kugelkopf gelieferten) Modell T-1004X, das allerdings auch 50% schwerer ist. Im direkten Vergleich mit diesem und anderen Konkurrenzmodellen mit verstellbarer Mittelsäule ist leicht zu erkennen, dass ein hochwertiger, stabiler Verstellmechanismus an dieser Stelle mit einem deutlichen Mehrgewicht erkauft wird. Daher finde ich den Verzicht auf einen solchen Mechanismus bei diesem auf ein möglichst geringes Gewicht optimierten Modell durchaus folgerichtig. Eine gewisse Verstellbarkeit in der Höhe ist durch das ausziehbare, obere Segment ja dennoch gegeben und es besteht - wie gesagt - auch die Möglichkeit, den Kopf direkt an der Apex anzuschrauben.

Auch in der Repro- bzw- Makrostellung ist das Stativ dank der überklappbaren Beine trotzdem einsetzbar. Zwar rasten die Beine in überschlagener Stellung nicht ein und gewährleisten damit keinen völlig sicheren Stand, aber die bei mir bereits im Auslieferungszustand recht fest angezogenen Beine sorgen bei leichterem Equipment dennoch für eine ausreichende Stabilität. Zudem lassen sich die Beine mit Hilfe der beiliegenden Imbus-Schlüssel noch ein wenig fester anziehen, benötigen dann aber auch beim Umklappen einen leichten Kraftaufwand. In der Praxis finde ich es sogar sehr vorteilhaft, dass die Beine in dieser Stellung nicht einrasten, lässt sich doch so bei Makroaufnahmen in freier Wildbahn das Stativ sehr flexibel dem Untergrund anpassen, was die Kamerapositionierung gegenüber eingerasteten Beinen erheblich erleichtert - vor allem, wenn man ohne Makroschlitten auskommen muss.

Nein, es gibt (für mich) wirklich nichts auszusetzen an diesem Stativ. Dass es im voll ausgezogenen Zustand zu Schwingungen neigt, ist bei dem Gewicht und der Größe des Stativs unvermeidbar - kein Hersteller kann die Gesetze der Statik austricksen, darüber muss man sich im Klaren sein. Sollte sich aber im längerfristigen Praxisgebrauch an meiner Einschätzung etwas ändern - wobei ich eventuell auftretenden Problemen aufgrund der 6-jährigen Herstellergarantie relativ gelassen entgegen sehe - werde ich diese Rezension entsprechend aktualisieren.


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Preis: EUR 20,90

1.0 von 5 Sternen Was für ein Mist!, 17. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da erwirbt man mit dieser Karte einen technisch vollwertigen WLAN-Adapter für seine Kamera, der dann aber ganz offensichtlich einen künstlich beschnittenen Funktionsumfang aufweist. Meiner Meinung nach eine absolute Frechheit!

Nach Erhalt der Karte setzte ich diese in die Kamera und sie wurde sogleich erkannt. Dann habe ich mir die App auf mein Tablet heruntergeladen und diese erkannte die Karte ebenfalls - soweit, so gut. Nun erwartete ich, naiv wie ich war, mit der App die Karte so konfigurieren zu können, dass ich sie in mein WLAN integriere und mit allen Geräten darauf zugreifen kann - erste Enttäuschung: keine Konfiguration möglich. Also knippse ich ein paar Bilder mit der Kamera und wundere mich, warum diese nicht übertragen werden. Erst nach längerem Suchen im Netz erfahre ich, dass die "Mobi"-Version der Karte keine RAW-Dateien überträgt. Geht es noch!? Wer um alles in der Welt soll darauf kommen, dass wenn er eine WLAN-fähige SD-Karte für seine Kamera erwirbt, es sich um ein Modell handeln könnte, dass nur JPEG, nicht aber RAW-Dateien überträgt? Besteht technisch doch nicht der geringste Unterschied, der es objektiv rechtfertigen könnte, dass diese Karte nicht dazu in der Lage ist. Hier wurde offenbar der im Prinzip vollwertige WLAN-Adapter absichtlich im Funktionsumfang beschnitten (um nicht so zu sagen "kastriert") um künstlich eine Produktdifferenzierung herbeizuführen und eine teurere, vermeintlich "bessere" (in Wahrheit aber technisch identische und nur mit einer anderen Firmware versehene) Pro-Version verkaufen zu können, um diese für jeden halbwegs versierten Anwender eigentlich selbstverständlichen Funktionen nutzen zu können. Auch der Zugriff auf die Karte ist ohne die Möglichkeit einer integration ins WLAN eine Zumutung, kappt die App bzw. das Desktop-Programm dafür doch einfach die bestehende WLAN-Verbindung um eine zur Karte aufbauen zu können - während der Übertragung ist also kein Internet nutzbar. Wenn sie denn überhaupt funktioniert! Die Dektop-Applikation für Windows scheint sich nämlich mit dem WLAN-Verbindungstool von Lenovo zu verhaken, was dazu führt, dass die Verbindung zum Router zwar gekappt wird, danach aber keine neue Verbindung aufgebaut werden kann.

Sorry, aber da spiele ich nicht mit. Zurück mit dem unbrauchbaren Mist! Sollen sich die Marketing-Leute, die sich das ausgedacht haben, die Karte doch sonst wo hinstecken - in den SD-Slot Kamera kommt sie jedenfalls nicht mehr.


selbstaufblasende Isomatte Trail Pro
selbstaufblasende Isomatte Trail Pro
Preis: EUR 93,00 - EUR 141,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Isomatte die ich je hatte, 14. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: selbstaufblasende Isomatte Trail Pro (Misc.)
Nachdem bereits die zweite selbstaufblasende Matte von einem No-Name Hersteller nach relativ kurzem Gebrauch "den letzten Atem ausgehaucht hat" und undicht geworden ist (eine davon mitten im Urlaub), war ich entschlossen nicht noch einmal den selben Fehler zu machen und zu einem qualitativ hochwertigem Markenprodukt, oder besser gesagt *dem* Markenprodukt im Bereich Isomatten zu greifen, zumal ich aus meinem Bekanntenkreis nur gutes über diese Matten gehört habe und mich bei einer einwöchigen Tour mit einer geliehenen Matte selbst von deren Qualität überzeugen konnte.

Auf den Hersteller hatte ich mich nun festgelegt, aber das allein half mir noch wenig bei der Entscheidung, dann Therm-a-Rest bietet mittlerweile eine geradezu unüberschaubare Produktpalette an. Hier hilft es tatsächlich sehr, einmal in ein gutes Outdoor-Geschäft zu gehen, wo man die Matten nicht nur begutachten, sondern auch probeliegen kann. Hatte ich zunächst die neueren - und leider auch etwas teureren - Modelle zum Aufblasen (d.h. nach dem Prinzip einer klassischen Luftmatratze) ins Auge gefasst, da diese bei größerer Dicke ein nochmals deutlich geringeres Gewicht und Packmaß aufweisen als die schaumgefüllten, selbstaufblasenden Modelle. Allerdings hat mich das Handling weniger überzeigt: das Aufblasen dauert viel länger und das Material macht bei der kleisten Bewegung auf der Matratze unangenehme Knittergeräusche. Ich möchte aber, wenn ich Nachts im Zelt liege, gerne den Geräuschen der Natur und nicht dem Knittern meiner Matratze lauschen!

Bei den selbstaufblasenden Modellen kamen schließlich vier Modelle zur Auswahl: die ProLite (480 g, 2,5 cm, R2,4), ProLite Plus (570 g, 3,8 cm, R3,4), Trail Lite (800 g, 3,8 cm, R3,4) und Trail Pro (860 g, 5 cm, R4). Die Angaben in den Klammern geben jeweils das Gewicht, die Dicke und den Isolationswert (der sog. R-Wert - je höher, desto besser) der 2015er Regular-Version (183 x 51 cm) wieder, um die Modelle einmal direkt miteinander vergleichen zu können. Die ProLite schied als Erstes aus, da die 2,5 cm Dicke für mich als 80 kg schwerer Seitenschläfer nicht ausreichend sind; die Trail Lite ebenfalls, da sie im Vergleich zu den zwei verbleibenden Matten ein eher ungünstiges Verhältnis von Gewicht und Dicke aufweist und zudem kaum weniger kostet als die Trail Pro.

Blieben also ProLite Plus und Trai Pro. Bei ersterer handelt es sich nun um das Modell, das ich eine Woche testen konnte und das mir vom Komfort durchaus zugesagt hatte. Das einzige, was ich an dieser Matte auszusetzen habe, ist dass der Stoff etwas glatt und rutschig ist und man bei abschüssigen Zeltboden leicht mit dem Schlafsack auf der Matte, oder aber mit der Matte auf der Bodenplane herumrutscht. Dies ist wohl dem Umstand geschuldet, dass man hier um das Gewicht auf ein Minimum zu reduzieren, einen utraleichten 50D-Polyesterstoff verwendet hat. Hier hat mich die Trail Pro mehr überzeugt, neben dem - für mich - noch einmal spürbar gesteigertem Liegekomfort und der besseren Isolationsleistung die die zusätzlichen 1,2 cm Dicke (im Vergleich zur ProLite Plus) mit sich bringen, ist die Matte mit einem gebürstetem 75D-Polyester ausgestattet, der zwar mehr wiegt, aber auch etwas robuster ist und auf der Oberseite eine sich sehr angenehm anfühlende, angeraute Rillenstruktur aufweist, die ein Verrutschten den Schlafsacks nahezu unmöglich macht. Für diese Vorteile bin ich gerne bereit die zusätzlichen 290 g (d.h. das Gewicht einer kleinen Mahlzeit) mit mir herumzutragen.

Bestärkt hat meine Entscheidung die Recherche, dass die Trail Pro (nicht aber die Trail Lite - daher das trotz der dünneren Ausführung kaum geringere Gewicht) in der 2015er-Version den selben State-of-the-Art Schaumstoffkern (diagonal gestanzter sog. "Atmos Foam") spendiert bekommen hat, mit dem früher nur die ProLite Modelle ausgestattet waren. Dadurch hat sich das Gewicht von früher 910 g auf aktuell 860 g reduziert. Wer diese Isomatte bestellt, sollte also aufpassen, dass er nicht die schwerere 2014er Version untergejubelt bekommt. Wer sich an den zusätzlichen 50 g nicht stört, kann aber andererseits velleicht auch die alte Version zum Schnäppchenpreis ergattern.

Vom Komfort konnte ich mich bereits voll und ganz überzeugen, doch den Langzeittest muss die Matte noch bestehen - falls sich hier Einschränkungen ergeben sollte, werde ich diese Rezension aktualisieren. Hier setzte ich allerdings auf die mit dem höheren Preis erkaufte, eingeschränkte lebenslange Garantie des Herstellers. Nach dem was man hört, soll Therma-a-Rest sich hier recht kulant erweisen und auch selbstverschuldete Defekte kostengünstig reparieren.

Eine "Versicherung" führe ich nach den negativen Erfahrungen der Vergangenheit nun aber immer mit mir, denn Markenqualität hin oder her, ein Leck in der Matte durch einen übersehenen spitzen Stein oder Stachel, der durch den Zeltboden sticht, ist bei solchen Matten prinzipbedingt immer möglich. Daher habe ich mir für ein paar Euro eine billige, dünne Aluminiummatte als Unterlage für meine Trail Pro angeschafft. Diese wiegt weniger als 100 g, nimmt wenig Platz in Anspruch, und ist die ideale Ergänzung zu dieser: als schützende und schonende Unterlage, wenn ich die Matte ausserhalb des Zeltes verwenden möchte, und als zusätzlicher Schutz und Wärmeisolation im Zelt, da die Aluschicht die Wärmestrahlung des Körpers reflektiert und somit den R-Wert der Isomatte weiter erhöht (was sich besonders beim Wintereinsatz angenehm bemerkbar machen dürfte) und damit auch im Falle eines Lecks noch eine gerade noch ausreichende Isolation gewährleistet.


Grand Canyon Zelt Richmond 1, Oliv, 302008
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Preis: EUR 59,98

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A tent that grows on you, 8. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So die nicht wirklich übersetzbare Aussage aus einer englischsprachigen Rezension des nahezu baugleichen Zeltes "Gelert Solo", die ich so sinnfällig fand, dass ich sie unbedingt klauen und zum Titel meiner Rezension machen musste. Ein alternativer Titel wäre gewesen (in Anlehnung an einen gewissen Werbeslogan): "Für die einen ist es ein Zelt, für die anderen der geräumigste Biwaksack der Welt". Tatsächlich handelt es sich um ein Biwakzelt - also einer Art Mittelding aus Zelt und Biwaksack - dass sich von einem ausgewachsenen 1-Personen-Zelt dadurch unterscheidet, dass es, auf ein minimales Gewicht und Packmaß reduziert, eben nur auf einen Aufenthalt in der "Horizontalen" ausgelegt ist.

Die Platzfrage ist bei einem solchen Zelt natürlich wesentlich. Ich selbst bin 1,85 m groß, schlank aber recht breit gebaut. Beim ersten Probeliegen kam mir das Zelt, ähnlich wie in vielen eher negativen Rezensionen angemerkt, schon recht beengend vor. Aufrecht sitzen ist bei meiner Größe genauso wenig möglich wie einen größeren Trekkingrucksack im Innnenzelt zu verstauen. Wenn ich mich auf dem Rücken ausgestreckt in das Zelt lege, berühren meine Füße des hintere und mein Kopf das vordere Ende. Wesentlich für mich, und der Grund warum ich das Zelt behalten habe, war aber die Tatsache, dass ich meine Beine darin überhaupt durchstrecken kann. Auch wenn ich eher Seitenschläfer bin und die Beine beim Schlafen ein wenig angewinkelt halte, scheint es mir psychologisch wichtig, sich ausstrecken zu können - andernfalls würde zumindest ich persönlich, auch wenn ich nicht zu Klaustrophobie neige, schnell Beklemmungsgefühle bekommen. Damit sollte schon einmal klar sein: das Zelt ist nicht für Personen über 1,85 m geeignet und auch nicht für etwas kleinere Menschen, die zur Platzangst neigen.

Nach einer Woche dauerhafter Benutzung im Rahmen einer Fahrradtour kam ich allerdings von Nacht zu Nacht besser mit dem Zelt zurecht. Die alte Weisheit, das man sich an (fast) alles gewöhnt, bewahrheitet sich wohl auch hier. Zum Schluss kam es mir schon regelrecht geräumig vor, vielleicht auch, weil man sich nicht nur gefühlsmäßig an die Maße gewöhnt, sondern auch lernt, die passenden Körperhaltungen einzunehmen, während man sich in den ersten Nächten noch etwas ungeschickt in das Zelt hinein- bzw. herauswurschtelt. Das ändert zwar auch nichts daran, dass ich im Zelt nicht aufrecht sitzen kann, doch habe ich immerhin festgestellt, dass es sich darin sehr komfortabel lesen lässt, wenn ich mich mit unter dem Kopf verschränkten Armen auf den Bauch lege und mein Kindle Paperwhite in die vordere Zeltspitze hineinklemme. Damit gewinne ich durch den "Aufspann-Effekt" sogar zwei oder drei kostbare Zentimeter Kopffreiheit und habe, wenn ich die Helligkeit auf das Maximum regle, gleich noch eine ganz brauchbare Zeltbeleuchtung. Auch wenn bei meiner Größe kaum Stauraum im Innenzelt bleibt, bieten die beiden recht großzügigen Apsiden gerade genug Platz um auf der einen Seite den Rucksack, auf der anderen, leider schwer zugänglichen, Stiefel und andere Ausrüstungsgegenstände zu regensicher zu verstauen. Spannt man die vordere Apside mit einem Stock oder Wanderstock und einer zusätzlichen Abspannleine auf, lässt sich sogar ein kleines Vorzelt errichten, das im Notfall den Betrieb eines Kochers aus dem Zelt heraus ermöglichen sollte.

Während dieser Woche habe ich aber auch die Vorzüge des Zeltes zu schätzen gelernt. Zunächst einmal hat es eine Nacht Dauerregen ohne Feuchtigkeitseinbruch standgehalten. Auch unter den zahlreichen englischsprachigen Rezensionen des "Gelert Solo" bei amazon.co.uk, das im Gegensatz zu diesem Zelt (2000 mm) nur mit 1500 mm Wassersäule deklariert ist, finden sich diesbezüglich keine Beschwerden und alleine die Tatsache das dieses Zelt im Großen und Ganzen baugleich zu einem beliebten britischen Modell ist, spricht bei dem Wetter das man auf den Inseln gewohnt ist, für sich. Ich habe allerdings, um auf Nummer sicher zu gehen, vorher ein paar kleine do-it-yourself Verbesserungen am Zelt vorgenommen, um mögliche Schwachstellen zu beseitigen. Doch dazu später mehr.

Dass die Größe des Zeltes ist nicht nur als Nachteil zu betrachten ist, sondern auch wesentliche Vorteile bringt, ist nicht nur beim Gewicht und beim Packmaß evident, sondern auch wenn man beim (wilden) Zelten gerne unentdeckt bleiben möchte. Man könnte dieses Zelt geradezu als "Tarnkappenzelt" bezeichnen, so unauffällig wie es sich mit seiner Höhe von 75 cm und der olivgrünen Farbe in die Natur einfügt. Die geringe Größe des Innenzeltes und das im Verhältnis dazu relativ große Aussenzelt mit seinen 8 Abspannpunkten (hier wurden bei der aktuellen Version zwei weitere Punkte in der Mitte der Seitenwände hinzugefügt, was eine deutliche Verbesserung darstellt) ermöglichen es zudem, das Zelt sehr flexibel auch an den unmöglichsten Orten aufzustellen und es nahezu unsichtbar im Gebüsch verschwinden zu lassen (siehe dazu das beigefügte Foto). Dazu passt, dass das Zelt in der aktuellen Version nicht wie in den Abbildungen mit neongelben, sondern mit schwarzen Abspannleinen ausgeliefert wird. Auch braucht man mit diesem Zelt keine Stürme zu fürchten, da es dem Wind so gut wie keine Angriffsfläche bietet und aufgrund der Bauart einen sehr stabilen Stand hat.

Last but not least geht der Auf- und Abbau mit ein wenig Routine sehr schnell von der Hand und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Die Gestänge lassen sich ohne Mühe am Innenzelt befestigen und beinahe ebenso fix ist das Aussenzelt darüber geworfen, angebunden und abgespannt. Die Zelttasche bietet trotz kompaktem Packmaß ausreichend Platz um das Zelt ohne Frust wieder zu verstauen.

Soviel zu meiner einwöchigen Praxiserfahrung mit dem Zelt. Sollte sich mein Eindruck zukünftig bei längerfristigem Gebrauch verändern, werde ich diese Rezension entsprechend anpassen. Dass meine Erfahrung sich so deutlich von einigen negativen Rezensionen hier unterscheidet, mag zum einen daran liegen, dass ich es nicht nur einmal begutachtet und mir dann gleich ein Urteil gebildet, sondern einem ausgiebigen Praxistest unterzogen habe, zum anderen vielleicht auch daran, dass es bei der Verarbeitungsqualität in dieser Preisklasse doch gewisse Streuung zu erwarten ist und ich mit meinem Exemplar einfach mehr Glück hatte als andere. Eine genaue Begutachtung nach dem Kauf auf etwaige Verarbeitungsfehler ist jedenfalls unbedingt zu empfehlen. Daher nun noch einige Anmerkungen zu den Spezifikationen und der Verarbeitungsqualität.

Hier gibt es leider ein paar Dinge auszusetzen. Zunächst einmal ist das Zelt mit ausgewogenen 1,65 kg deutlich schwerer als die angegebenen 1,5 kg. Das ist allerdings darauf zurückzuführen, das das Aussenzelt anders als die hier abgebildetete Version an den Seitenwände zwei zusätzliche Abspannpunkte und damit auch zwei weitere Heringe spendiert bekommen hat. Die Längenangabe des Innenzeltes mit 2,5 m ist zwar formal korrekt, aber praktisch gesehen etwas irreführend, da die Enden sehr spitz zulaufen. Bei 1,85 m ist aber, wie gesagt, Schluss mit Lustig, was den "beliegbaren" Raum betrifft. Auch die Verarbeitungsqualität lässt sich - allerdings wenig überraschend bei einem Zelt dieser Preisklasse - allenfalls als "ordentlich" bezeichnen. Zeltmaterial, Gestänge und auch Reißverschlüssen scheinen eine gute Qualität zu haben und letztere verhaken sich nicht im Stoff - wohl aber in den Haaren wenn man diese nicht kurzgeschoren sind und man beim Ein- und Aussteigen nicht aufpasst, den Kopf unter dem Reißverschluss wegzuducken (ein grundsätzliches Problem, das auch bei hochwertigen Reißverschlüssen nicht ausbleibt, aufgrund der Form des Zeltes und der Anbringung des oberen Reißverschlusses hier aber besonders nervt). An einigen Stellen steht etwas Garn oder Zeltmaterial über. Die Nähte am Aussenzelt sind im Großen und Ganzen gut abgedichtet, allerdings ist das Tape an manchen Stellen ein wenig verrutscht oder durch die angenähten Schlaufen etwas abgelöst, wodurch theoretisch der ein oder andere Tropfen Wasser eindringen könnte - was in der Praxis aber kein großes Problem zu sein scheint. Problematischer scheint da schon die fehlende Abdichtung an den Nähten des sonst sehr robusten Zeltbodens, was sich aber leicht ausbessern lässt - dazu gleich mehr. Zunächst eine kurze Zusammenfassung mit Erläuterung der Bewertung in den verschiedenen Kategorien.

Materialqualität: gut, robuste Bodenplane, 2 m Wassersäule. 4 von 5 Sternen
Verarbeitung: ordentlich, der Preisklasse angemessen, aber möglicherweise schwankend. 3 von 5 Sternen
Spezifikation und Anleitung: irreführend bzw. falsch (Gewicht). Anleitung unbrauchbar. 1 von 5 Sternen
Gewicht und Packmaß: das Zelt selbst ist ultraleicht, die mitgelieferten Heringe aber unnötig schwer. 4 von 5 Sternen
Stabilität: aufgrund der Form extrem Stabil. 5 von 5 Sternen.
"Stealth Factor": ein unauffälligeres Zelt wird man kaum finden. 5 von 5 Sternen
Preis-Leistung (bei ~50€): hervorragend. Alternativen kosten schnell das 10-fache. 5 von 5 Sternen

In der Summe ergibt das 3,86 von 5 Sternen. Aufgrund der sehr positiven Praxiserfahrung auf 4 aufgerundet. Eine Anmerkung noch zu der Marke Grand Canyon: Wer sich einmal die unter dieser Marke bei amazon erhältlichen Artikel ansieht, wird feststellen, dass es sich ausschließlich um Campingartikel mit einen für das Niedridpreissegment ziemlich guten Bewertungsschnitt handelt. Kein Wunder, denn hier versucht sich nicht mal eben ein Importeur von chinesischem Kinderspielzeug an Zelten, sondern es handelt sich, wie die Webseite verrät, um ein Imprint des rennomierten deutschen Outdoor-Spezialisten Nordisk. Auch wenn Materialqualität und Verarbeitung preisbedingt natürlich nicht mit den Nordisk-Produkten mithalten können, hat der Hersteller immerhin reichlich Erfahrung auf diesem Gebiet und das scheint sich auch bei der Niedrigpreis-Marke Grand Canyon positiv bemerkbar zu machen.

Zum Abschluss möchte ich denjenigen, die sich dafür interessieren, noch ein paar Tips geben, wie sich das Zelt mit wenig zusätzlichen Aufwand und Kosten weiter verbessern, d.h. das Gewicht deutlich reduzieren und einige mögliche "Achillesfersen" ausbessern lassen. Die Kosten, um aus dem 4-Sterne-Zelt ein 5-Sterne-Zelt zu machen, betragen ca. 10€ und der Zeitaufwand eine halbe bis eine Stunde. Zunächst einmal ist an den mitgelieferten Stahlheringen (16 Stück) zu kritisieren, dass diese zwar einigermaßen stabil, aber auch absurd schwer sind und mit insgesamt 420 g zu Buche schlagen. Man benötigt aber, mit etwas Geschick, nur 8 bis 10 Heringe um das Zelt sicher und stabil aufzubauen, und da trifft es sich gut, dass man bei amazon ein Set mit 10 Aluheringen zum Preis von 7€ erwerben kann, die gerade einmal 110 g wiegen - womit man über 300 g einspart. Wer zudem die viel zu lange Tüte für das Gestänge um die Hälfte kürzt und die transparente Folie mit der nutzlosen Anleitung von der Packtasche entfernt, spart weitere 30 g. Schon hat man das Gesamtgewicht auf unschlagbare 1,3 kg reduziert. Wie aber nun lässt sich mit 10 Heringen auskommen? Beim Aufspannen des Innenzeltes werden nur provisorisch zwei Heringe an den Spitzen benötigt - in der Breite spannen die Stangen das Zelt perfekt auf. Ist das Aussenzelt festgebunden, nimmt man den Hering vom Innenzelt wieder heraus, führt das Abspanngummi vom Aussenzelt einmal durch die Schlaufe vom Innenzelt und spannt so beide mit nur einem Hering ab. Anschließend wird das Aussenzelt normal abgespannt, einschließlich der Abspannseilen an der vorderen "Lüftungsklappe". An der hinteren ist ein Abspannen aus Stabilitätsgründen überflüssig. Bei mir hat es sich bewährt ein Stöckchen, das ein wenig länger ist als die Klappe, direkt an deren unterem Ende festzubinden (indem man auf beiden Seiten die Abspannseile einige Male darum wickelt) und die Seile dann mit einer Schleife am Hering festbindet - damit steht die Klappe weit genug auf, um die Belüftung zu garantieren und sicher genug, um den Regen fernzuhalten. Voilà, 6 Heringe gespart, und zwar ohne Stabilitätseinbußen!

Die nun folgenden Modifikationen fügen wieder einige wenige Gramm hinzu, sind aber sehr zu empfehlen, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Benötigt werden dafür etwas Gaffer Tape (am besten schwarz), Sekundenkleber und eine Dose Imprägnierspray (ca. 3€). Die wichtigste Verbesserung besteht darin, die Nähte am Boden des Innnenzeltes mit Gaffer Tape abzudichten. Dazu wird das Innenzelt "umgestülpt", die jeweilige Naht (insgesamt 6) an den Spitzen möglichst knitterfrei herausgedrückt (am besten auf das Knie legen) und bis über das untere Ende, wo die Schlaufe eingenäht ist mit einem Streifen sorgfältig aufgetragenen Gaffer Tape abgeklebt. Nun muss man sich keine Sorgen mehr machen, dass Bodennässe durch die Naht ins Innenzelt dringen kann. Anschließend werden einige Stellen im Inneren vom Aussenzelt vorsichtig mit Sekundenkleber abgedichtet. An den Stellen, an denen die Schlaufen zur Befestigung des Aussenzeltes am Gestänge angenäht sind, löst sich leider aufgrund der etwas unsauberen Verarbeitung das Tape von den Nähten. Hier kann man, indem man von beiden Seiten ein kleines(!) Tröpfchen Sekundenkleber unter die Schlaufe und das Tape spritzt und gut festdrückt, sowohl die Dichtigkeit der Naht als auch die Anbringung der Schlaufen verbessern. Bei dieser Gelegenheit lassen sich auch gleich überstehende Nahtenden abschneiden, die, wenn sich etwas daran verhakt, zum Problem werden könnten.

Wesentlich häufiger als Beschwerden über undichte Stellen finden sich solche über Zeltstangen, die am Ende brechen bzw. "abbröseln". Obwohl Fieberglasstangen bei gleicher Dicke eigentlich weniger bruchempfindlich sind als die leichteren Aluminiumstangen, die bei teureren Zelten zum Einsatz kommen, haben sie den Nachteil, dass sie an ihren abgeschnittenen Enden recht empfindlich sind und es dort (und nicht in der Länge) häufig zu Brüchen kommt. Dem lässt sich aber - ein alter Trick von Zeltprofis - gut vorbeugen, in dem man die Enden mit Sekundenkleber versiegelt, und so gewissermaßen ein "zerfasern" verhindert. Diese Modifikation erfordert allerdings etwas Fingerspitzengefühl, weil man dabei unbedingt vermeiden muss, dass das durch die Stangen geführt Gummiband an diesen festklebt (am besten dadurch, dass man es, bis der Kleber durch Pusten getrocknet ist, möglichst mittig hält und ständig auf und ab bewegt).

Schließlich dürfte es lohnenswert sein, das Aussenzelt beim ersten Aufbau im Freien (aber bitte nicht in einem ökologisch sensiblen Naturschutzgebiet!) noch einmal mit einem Silikon-basierten Imprägnierspray zu behandeln. Dadurch durchnässt die Aussenseite des Stoffes weniger, was die Trocknung erleichtert, und die Nähte werden weiter abgedichtet.

Ich denke, damit dürfte dieses wunderbare kleine Zelt erschöpfend behandelt sein. Bei Fragen antworte ich natürlich gerne auf Kommentare zu dieser Rezension.
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vitasprint B12 10 Trinkfläschchen, 1er Pack
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Preis: EUR 17,98

53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unverschämte Abzocke, 12. Dezember 2013
Diese vom Pharmagiganten Pfizer hergestellten und mit großem Werbeaufwand vertriebenen Trinkampullen enthalten neben künstlichen Aroma-, Süß- und Konservierungsstoffen 0,5mg Vitamin B12 pro Ampulle. Diese Information ließ sich aber erst nach einigem Suchen im Netz herausfinden, denn weder hier bei amazon noch bei den meisten anderen Anbietern dieses Produktes wird die Dosis überhaupt angegeben - ein absolutes Unding und vollkommen unseriös, ein Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen ohne die Nährstoff-Dosis zu benennen, die das Produkt enthält. Man kann sich das nur so erklären, dass der Vertreiber diese wesentliche Information bewusst zurückhält, um das grotesk schlechte Preis-Leistungsverhältnis zu verschleiern und stattdessen der von den Werbekampagnen betriebenen Mystifizierung des Produktes vorschub zu leisten.

Ein Preisvergleich macht mehr als deutlich warum: Der Wirkstoff dieses Produktes ist Vitamin B12, sonst nichts, alles andere ist im wahrsten Sinne des Wortes überflüssige Dreingabe (Lutschtabletten sind mindestens genauso gut bioverfügbar wie solche Trinkampullen). Das Produkt Methyl B-12 1000mcg von Jarrow (ein renommierter Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln) enthält 100 Lutschtabletten à 1mg, was dem Inhalt von 200 Trinkampullen entspricht. Die derzeitigen Preise verausgesetzt, kostet das Vitasprint-Produkt, wenn man es in der "kostengünstigen" 100er-Packung kauft, das ZWANZIGFACHE(!) des qualitativ ebenso hochwertigen Produktes von Jarrow (und vieler anderer Anbieter). Wer diese Trinkampullen kauft, gibt also zwanzig mal mehr für das selbe Vitamin B12 aus, als er es bei einem "ehrlichen" Anbieter würde.

Wer sich gerne von Marketinggaunern abzocken lässt, der sollte zu diesen Ampullen greifen!


Vitasprint B12 Trinkampullen 100 Stck., 1er Pack (1 x 800 g)
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Wird angeboten von mycare
Preis: EUR 169,90

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unverschämte Abzocke, 12. Dezember 2013
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Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 13, 2015 9:13 AM MEST


Vitasprint B12 Trinkampullen 30 St
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Preis: EUR 57,98

151 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unverschämte Abzocke, 12. Dezember 2013
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Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2015 9:07 PM CET


Kreuzigt mich! Aber gebt allen OPC
Kreuzigt mich! Aber gebt allen OPC
von Robert Franz
  Gebundene Ausgabe

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen OPC sind eine tolle Sache..., 19. März 2013
...aber muss man dieses "Wunder der Natur" wirklich in Pillenform einnehmen?

Laut wissenschaftlichen Analysen enthalten ein durschnittlicher Apfel oder auch eine viertel Tafel Bitterschokolade etwa 200mg OPC. Die meisten Pillen enthalten höchstens 100mg. Was ist also billiger - der Apfel oder die beiden Pillen? Und was schmeckt besser, enthält mehr Vitamine und andere gesunde Inhaltsstoffe?

Von Äpfeln bekommt man allerdings weder lila Haare noch machen sie einen zu Jesus ;-)


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