Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für Andreas Hans Fritsch > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Andreas Hans F...
Top-Rezensenten Rang: 3.546.809
Hilfreiche Bewertungen: 133

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Andreas Hans Fritsch "ahfritsch" (Neuhof)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Gerber Bear Grylls Messer Ultimate mit Kombiklinge GE31-000751
Gerber Bear Grylls Messer Ultimate mit Kombiklinge GE31-000751
Wird angeboten von RBTE INC
Preis: EUR 46,12

133 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Scharfes Messer?, 27. September 2011
Ja, mit der Schärfe eines Messers ist es so eine Sache! Es ist zwar richtig, dass das Messer im vorderen Teil der Klinge relativ "unscharf" ist. Ich gehe aber davon aus, dass das gerade vom Hersteller gewollt ist.
Sehr scharfe Messer (mit denen man sich gar rasieren kann ...) haben einen sehr kleinen Schneidenwinkel. Keine Schneidenwinkle sind eben sehr dünn und reagieren empfindlich auf Beanspruchungen. Dies hat zur Folge, dass solche Messer ihre "barbarische Schärfe" bei (insbesondere sehr harter) Beanspruchung nicht lange halten können. Daher muss man z.B. Rasiermesser (nicht die Dinger aus der Fernsehwerbung, sondern solche zum aufklappen, wie sie der Opa noch benutzt hat) nach jeder Rasur schärfen, da sie sonst sehr schnell stumpf werden (obwohl solche Messer loccker 60 Härtegrad nach Rockwell aufweisen)!
Messer mit einem größeren SchneidWinkel hingegen sind zwar nicht so scharf, halten aber die vorhandene Schärfe deutlich länger. Sie sind also bei Beanspruchung länger schnitthaltig. Materialqualität und Vergütung bzw. Behandlung spielen jeweils auch noch eine Rolle. Die soll hier aber nicht erörtert werden, da das hier ja auch kein "Lehrbuch" werden soll.
Wenn man nun ein Messer herstellt, muss man sich überlegen, für welchen Verwendungszweck man es herstellt. Ausgehend hiervon muss man dann den Schneidwinkel bestimmen.
Bei dem hier gegnständlichen Messer handelt es sich um ein Survivalmesser für recht groben Umgang. Daher bietet es sich an, einen relativ großen Schneidwinkel zu wählen, da dieser seine schnitthaltigkeit länger bewahrt und er nicht so empfindlich ist!
Das hat der Hersteller (der sicher mehr über Messer und Kingen weiß, als alle hier vertretenen Kommentatoren) in diesem Fall wohl auch getan. Man benötigt eben kein rasiermesser als Speerspitze für die Wildschweinjagd! Nein, man benötigt eine unempfindliche uns sehr stabile (nicht zu spröde) Stahlqualität mit einem großen Schneidwinkel, dern Klinge einem so manch harten Einsatz verzeit.
Wenn man dann auch noch eine Klinge benötigt, die sehr scharf ist, könnte an auch auf den hinteren Teil der Messerklinge (der nit der Sägezahnung) zurückgreifen. der nimmt seine "Schärfe" nicht aus einem Schnidenwinkel sondern aus der Art des Schliffs.
Alles in Allem erfüllt das etwas stumpfe Messer also genau die Anforderungen, die an seinen Einsatzzweck gestellt werden.
Ach ja, dass Messer lässt sich mit dem mitgelieferten Diamantschärfer tatsächlich nicht auf Rasiermesserschärfe bringen. Sinn des Abziehens einer Kinge ist es nämlich, die vorhandene Schärfe des Erstschliffs wieder herzustellen, in dem man den Schneidengrat wieder aufrichtet!
Also, wer es rasiermesserscharf braucht, sollte sich ggf. auch ein Rasiermesser kaufen. Wer aber ein Messer fürs Grobe haben will, dass einem eine extensive Beanspruchung nicht allzu übel nimmt, sollte vieleicht wirklich das hier gegnständliche GErber-Messer erwerben!

Drei Sterne gibt es, da das Messer nicht den Olymp des Messerbaus darstellt. Nach meinem Dafürhalten ist die Bewertung mit drei Sternen aber als eine sehr gute Bewertung zu verstehen!

Viel Spaß beim Rasieren!
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 26, 2013 11:40 AM CET


Seite: 1