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Rezensionen verfasst von
Marc Gaertner (Bonn)
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Hostey Original Tasche Hülle für Samsung Galaxy Tab 2 7.0 WIFI 3G P3100 P3110 mit Ständer (Bio Pu Leder) (Schwarz/ Black)
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5.0 von 5 Sternen Alles bestens, 7. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tasche macht genau was sie soll. Passt und lässt sich auf zwei Arten aufstellen. Riecht am Anfang etwas streng, aber der Geruch war nach kurzer Zeit verflogen. Absolute Kaufempfehlung.


Der Rote Baron: Die ganze Geschichte des Manfred von Richthofen
Der Rote Baron: Die ganze Geschichte des Manfred von Richthofen
von Joachim Castan
  Gebundene Ausgabe

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Werk daß leider von Mittelmäßigkeit durchsetzt ist, 18. Dezember 2007
Joachim Castan hat sich eines vorgenommen: Er möchte aufräumen mit den Mythen, die sich seit dem Ersten Weltkrieg um den "Roten Baron" Manfred von Richthofen drehen. Einige davon sind Kleinigkeiten (der berühmte rote Dreidecker wurde von Richthofen nur kurz geflogen); andere reine Propaganda (auch wenn Göring sich damit schmückte, so diente er nie mit Richthofen zusammen). Sein Hauptaugenmerk hat der Autor aber auf die Ansicht geworfen, der Luftkrieg der Jahre 1914-18 sei in irgendeiner Weise fair oder ritterlich gewesen. Deutlich führt er vor Augen daß die Luftkämpfe ebenso brutal, unerbittlich und tödlich waren wie der Grabenkrieg und sich Richthofen dem weder entziehen konnte noch wollte. Das Buch ist immer dann am stärksten wenn mit alten Legenden gebrochen und die historische Wahrheit an deren Stelle gesetzt wird. Dieses Vorhaben Castans kann durchaus als gelungen bezeichnet werden.

Dennoch kann das Buch über weite Strecken nicht überzeugen. Der Autor möchte mehr tun als nur das Leben von Richthofens zu schildern, er möchte ihn auch verstehen und deuten. Allerdings tut er sich schwer damit, Zugang zu diesem zu finden. Einerseits liegt das in der Persönlichkeit Richthofens selbst begründet, da dieser von Hause aus zurückhaltend war. Er verbrachte seine Jugend in einer Kadettenanstalt, fiel als Soldat und Unteroffizier bis zu seiner Fliegerkarriere nicht weiter auf, produzierte keine Frauengeschichten und konzentrierte sich fast nur auf die Jagd nach Jagdtrophäen und feindlichen Fliegern. Disziplin und Distanz prägten seinen Charakter. Andererseits unterliegen Berichte, seien sie autobiographischer Art oder von Dritten, immer dem Verdacht bereits Teil (oder Opfer) der Legendenbildung zu sein. Ohne seine Mythen bleibt von Richthofen, mit Ausnahme seiner 80 Luftsiege, erstaunlich wenig übrig. Um diese Lücken zu füllen bemüht sich Castan spürbar um Annäherung an sein Studienobjekt und unterzieht Richthofens Elternhaus, Ausbildung und Jagdtrieb einer psychologischen Analyse, ebenso wie die besonderen Erlebnisse des Luftkrieges, gelegentlich ergänzt um historische Exkurse. Er stößt dabei auf vieles Richtiges und Wichtiges, aber sowohl Inhalt als auch Darstellung sind mit einigen Mängeln behaftet.

Als besonders störend habe ich es empfunden daß es teilweise ganze Absätze gibt, die nur aus Fragen bestehen. Zuvor wird ein Sachverhalt geschildert und weil dieser dem Autor als besonders bemerkenswert erscheint, nimmt er ihn als Ausgangspunkt für die Analyse. Ist es nicht auffällig daß? Woher kommt das? Wie lässt sich es erklären? Hat es vielleicht etwas zu tun mit? usw.. Dieser Stil funktioniert wunderbar solange es darum geht Mythen zu hinterfragen und widerlegen; er ist jedoch ermüdend und fragwürdig wenn er die Darstellung dominiert. Leider kommt dies viel zu häufig vor und ganze Kapitel orientieren sich daran. Erschwerend kommt hinzu, daß man gelegentlich den Verdacht hat, Castan stellt genau die Fragen auf die er eine Antwort parat hat und verschweigt jene auf die er keine kennt. Darüberhinaus wirken einige der Fragen und Antworten nicht zwingend, gerade weil man nicht sicher ist ob durch ihre Aufklärung wirklich etwas gewonnen wird. Grade weil einige Antworten recht grundsätzlich und banal ausfallen. Auch gilt auch für einige der historischen Exkurse. So ist es zweifelhaft ob beispielsweise der lange Exkurs über die Rolle des Kaisers und der OHL während des Krieges irgendeine Relevanz für Richthofen besitzt.

Schließlich greift Castan, aus Mangel an besseren Antworten und Beschreibungen auch auf reine Fiktion zurück. Es sei seine Beschreibung eines Luftkampfes zitiert: "In Sekunden rast er geradewegs auf eine Camel zu. Er weiß:noch nicht schießen. Es geht noch näher. Noch nicht schießen. Kühlen Kopf bewahren! Schließlich ist er so nahe, daß er fast dem Gegner zusammenstößt. Erst jetzt betätigt er den MG-Auslöser. Die Angst ist verschwunden. Die Maschinengewehrgarben prasseln auf das feindliche Flugzeug. Der Gegner ist schließlich getroffen, setzt aber seinen Flug völlig unbeirrt fort. 'Du mußt brennen und fallen, brennen und fallen,' schreit eine Stimme fanatisch in seinem Kopf." (S.235) Wie mit derartiger Einbildung eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Richthofen betreiben kann, ist mir nicht verständlich.

Zusammengefasst: Ein Buch mit Stärken und Schwächen, wobei erstere im zugrundeliegenden Ansatz und dem frischen gegen ein etabliertes Bild schreiben geschuldet ist. Zu häufig jedoch lässt die Darstellung zu wünschen übrig, da Löcher auf fragwürdige Weisen gefüllt werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2007 11:19 AM CET


Die Tagesshow: Wie man in 15 Minuten die Welt unbegreiflich macht.
Die Tagesshow: Wie man in 15 Minuten die Welt unbegreiflich macht.
von Walter van Rossum
  Taschenbuch

36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn aus Information Desinformation wird, 29. November 2007
Walter van Rossum untersucht in seinem Buch ob die Tagesschau (und die Tagesthemen, bzw. die Bericherstattung der öffentlich-rechtlichen Nachrichten insgesamt) dem selbstgestellten (und verkündeten) Anspruch gerecht wird, qualitativ hochwertige und objektive Nachrichten zu senden. Er kommt zu dem Ergebnis daß dieser Anspruch auf der ganzen Linie verfehlt wird, seiner Ansicht nach führt das Sehen der Tagesschau dazu daß man eher desinformiert statt informiert wird.
Nun was genau ist das Problem? Es ist nicht so daß Informationen einfach manipuliert werden, es geht nicht um plumbe Fälschungen oder Meinungsmache. Ebensowenig wird primitive Zensur geübt, da durchaus über eine Vielzahl von Ereignissen berichtet wird. Allerdings stellt van Rossum fest, daß die Berichterstattung eben nicht dazu dient möglichst objektiv über die Hintergründe und Entwicklungen zu berichten. Denn viel zu häufig übernimmt die Nachrichtenredaktion einfach die Weltsicht der Politiker und stellt daher die Wirklichkeit viel zu einseitig und (da sie aus Sicht der Politik berichet) zu unkritisch dar. Van Rossum sprich davon daß in einer unverantwortlich naiven Art einfach die "Sprachregelungen" aus Pressemitteilungen oder Regierungserklärungen übernommen werden und mit ihnen deren Interpretation der Welt. Ein von diesen Tendenzen unabhängiger, kritischer Journalismus findet viel zu selten statt, an die Stelle der Information ist somit das pure Nachplappern von offiziellen Statments getreten. Und selbst wenn man diese Statements kritisiert, so bleibt man doch innerhalb ihres Interpretationskontextes und in letzter Konsequenz ist das nichts anderes als Verschleierung und Desinformation.

Beim Lesen der Beispiele erkennt man schnell daß in dieser Kritik wirklich viel Wahrheit steckt. Beim einfachen Anschauen der Sendung wäre dies einem sicher nie so bewußt geworden, als wenn man den Text gedruckt liest und die Zeit hat ihn stückweise zu analysieren. Auch die Beschreibung der Abläufe und Entscheidungswege innerhalb der Redaktion, die festlegt welche Themen in der Sendung zur Sprache kommen, ist aufschlußreich. Es wird deutlich daß kein großes Konzept der Nachrichtenmacher existiert, Schwerpunkte werden eher zufällig ausgewählt - was ebenfalls zeigt daß keien gezielte Informationspolitik betrieben wird. Die Interpretation der "Sprachregelungen" ist clever, denn van Rossum verfällt nicht der Gefahr eine Verschwörungstheorie zu entwerfen, denn es gibt keine Gruppe die hinter der Desinformation steckt, außer der Redaktion selber, die - anstelle objektiv auf die Inhalte zu schauen - eben besonders gerne jene Dinge auswählt, die sich in Form von fernsehgerechten Bildern zeigen lassen. (Und Politiker erzeugen grade letztere sehr gerne)
Leider schießt van Rossum an einigen Stellen über sein Ziel hinaus, zumal er selbst einerseits über einen deutlich lesbaren politischen Standort verfüg, andererseits offenlässt wie eine Sendung wie die Tagesschau in der Lage sein soll seine hohen Standards zu erfüllen. Daher nur 4 Sterne, aber dennoch eine Empfehlung zum Lesen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 5, 2009 12:51 PM MEST


Der Spanische Bürgerkrieg
Der Spanische Bürgerkrieg
von Antony Beevor
  Gebundene Ausgabe

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein guter Überblick, besonders übers Militärische, politisch etwas schwach, 29. August 2006
Der spanische Bürgerkrieg ist ein Konflikt dessen Betrachtung häufig unter ideologischen Standpunkten leidet. Um diesem Fallstrick zu entgehen benutz Beevor zwei Methoden mit deren Hilfe er es schafft zu einem relativ ausgewogenen und unabhängigen Urteil zu gelangen.

Zum einen stellt er den Krieg nicht nur als eine Auseinandersetzung zwischen Rechts und Links, Reaktion und Revolution Faschismus und Kommunismus und somit zwischen "Gut" und "Böse" dar, sondern er versucht zu zeigen daß es weitere Konfliktlinien gab die durch die spanische Gesellschaft liefen. Beispielsweise der Konflikt Zentralismus gegen Regionalismus, Autoritismus gegen Liberalismus und die politische Rolle der Kirche. Einige dieser Gegensätze verliefen entlang der Frontlinie zwischen den Republikanern und den aufständischen Nationalisten, andere jedoch mitten durch die Lager. Dank dieser Betrachtungsweise legt Beevor die Vielschichtigkeit des Krieges offen.

Zum anderen hat Beevor sich ganz einer chronologischen Betrachtung des Krieges verschrieben. Dies führt dazu daß sich Kapitel die dem militärischen Geschehen gewidmet sich abwechseln mit solchen die die politische Entwicklung und die internationale Dimension thematisieren. Da er sich besonders auf Beschreibung der größeren Offensiven beider Seiten widmet ist den Schlachtbeschreibungen relativ viel Raum gewidmet. Auch hierbei ist er erstaunlich unparteiisch: Strategie und Taktik und die Führer beider Seiten kommen schlecht weg in Beevors Augen.

Beevors Buch zeichnet sich im weiteren dadurch aus, daß es gut lesbar ist und aufgrund der oben beschriebenen Methoden auch einem roten Faden folgt. Es bietet insgesamt eine gute Einführung in die Materie.

Allerdings finde ich auch zwei Kritikpunkte: Beevor schildert die zahlreichen Konflikte zwischen und innerhalb der Lager. Was jedoch fehlt ist eine deutliche Beschreibung der einzelnen Gruppierungen und ihrer Positionen. Die einzelnen Parteien werden zwar genannt und auch eventuelle Konflikte, aber eine umfassende Beschreibung wer eigentlich die handelnden Gruppen und Köpfe sind fehlt. Wer ist die CNT? Wer ist die PSUC? Was ist die Falange? Die politische Analyse bleibt insgesamt etwas dürftig, auch ist das Kapitel zur Vorgeschichte sehr knapp ausgefallen, verglichen mit den diversen Schlachtbeschreibungen. Ein letzter Kritikpunkt: Beevor scheint kein Freund von Statistiken zu sein, die harten Zahlen fehlen meist im Text, das verbessert zwar die Lesbarkeit, aber harte Fakten wünscht sich so mancher Leser.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2014 11:15 AM MEST


Per Anhalter durch die Galaxis: im Licht der Wissenschaft
Per Anhalter durch die Galaxis: im Licht der Wissenschaft
von Michael Hanlon
  Taschenbuch

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein völlig überflüssiges Buch, 31. Dezember 2005
Mit großer Begeisterung erwartet ich die Veröffentlichung dieses Buches und wurde bitter enttäuscht - es ist einfach schlecht! Worum dreht es sich? Michael Hanlon gibt den aktuellen Stand der Wissenschaft zu einigen Themen wieder, die häufig in Fantasy- und Science-Fiction-Literatur aufgegriffen werden. Beispielsweise paralele Universen oder Zeitreise. Als Äufhänger hat er sich Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe ausgesucht. Er nimmt also Bezug zu Personen oder Ereignissen die in Adams Romanen auftauchen und betrachtet diese dann "im Licht der (Natur)-Wissenschaft" wie es im Untertitel heißt.
Das Buch finde ich aus mehreren Gründen völlig unbefriedigend. So hängen die Kapitel alle völlig in der Luft, ein roter Faden ist überhaupt nicht erkennbar. Die Themenwahl scheint einfach willkürlich: Adams schreibt über Außerirdische? Schreibe ich also auch etwas drüber. Adams erwähnt Computer und Zeitreisen? Gibts also Kapitel dazu, usw.. Dazu kommt noch, daß Hanlon so gut wie auf nichts Bezug nimmt, was speziell zu den Anhalter Romanen gehört. Wurmlöcher und Beamen und Computer finden sich auch in Star Trek, oder in den Chroniken von Narnia oder Harry Potter. Mindestens genauso oft bringt er daher Beispiele aus diesen Geschichten. Was hat das ganze mit Douglas Adams zu tun, frage ich mich da? Und schließlich sind die einzelnen Artikel zwar nicht unbedingt schlecht, aber letztlich doch nur sehr oberflächliche Einführungen. Bestimmt findet sich in einem guten Schulbuch oder einen beliebigen (Populär-)Wissenschaftlichen Buch eine bessere Erklärung dafür.
Am ärgerlichsten ist aber: Das Buch fängt gar nichts vom Charme und dem schrägen Charakter von den Anhalter-Romanen ein. Diese zeichnen sich doch durch Ironie und einen ämusanten Blick auf die Naturwissenschaft aus. Hanlon macht daraus eine Einführung in die moderne Physik auf dem Niveau von Boulevardfernsehen - hauptsache ein paar Themen die reißerisch klingen (Zeitreise, Wurmlöcher!). Den “Anhalter-mäßigem”-Witz von dem in der Amazon-Rezension die Rede ist, kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Und wer schonmal ein aktuelles buch über Physik gelesen hat, der findet auch kaum etwas neues. Man hat meist den Eindruck, Hanlon hätte einfach was aus den 2-3 Standardwerken zu den einzelnen Themen zusammengeschrieben. Brian Greenes "Das elegante Universum" wird häufig genannt. Von einem Buch daß sich ausdrücklich sowohl auf D. Adams als auch auf moderne Wissenschaft bezieht muß man mehr erwaren können.


Der Erste Weltkrieg. Anfang vom Ende des bürgerlichen Zeitalters
Der Erste Weltkrieg. Anfang vom Ende des bürgerlichen Zeitalters
von Wolfgang J. Mommsen
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,90

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ausgewogene Urteile, als Sammelband etwas Mängel behaftet, 24. November 2004
Dieser kleine Band von Mommsen ist keine einheitliche Monographie, sondern ein Sammelband von Aufsätzen, die in den letzten Jahren an verschiedenen Stellen erschienen sind und um ein paar ganz neue Beiträge ergänzt wurden. Insgesamt sind 11 Texte sowie eine Einleitung in diesem Buch zusammengefasst worden. Dabei variiert die Bandbreite erheblich zwischen überblickartigen Aufsätzen die das ganze Deutsche Reich einschließen, bis hin zu Spezialuntersuchungen zu einzelnen Themen, wobei besonders Fragen der Sozial- und Gesellschafsgeschichte in den Vordergrund rücken. Aber auch die thematischeren Beiträge bieten oft einen Überblick über das Themengebiet. Hier erkennt man die Herkunft vieler Beiträge in Sammelbänden, die mehrere Themen abdecken. Leider kommen auch einige Überschneidungen vor und Wiederholungen vor, was an sich gar nicht so schlimm ist. Doch wiederholen sich dabei nicht nur bestimmte Themen, sondern auch Argumente und sogar Formulierungen, was dem aufmerksamen Leser störend auffällt. Man kann einwenden, daß die Beiträge natürlich jeweils als eigentständige Aufsätze zu sehen sind, was bei wissenschaftlicher Literatur sicherlich stimmt. Doch wenn man in vier Beiträgen dreimal das Septemberprogramm erklärt bekommt, ohne nennenswerte neue Informationen, dann stößt die Verdoppelung sauer auf, womit nichts schlechtes über den Inhalt gesagt sein muss. Insgesamt recht interessante Beiträge, aber leider meist eher überblicksartig und als Sammelband mit den oben erwähnten Fehlern behaftet. Dafür bietet Mommsen meist sehr ausgewogene Urteile. 3,5 Sterne, ich habe 3 gegeben weil mir der Preis recht hoch erscheint.


Summer Hits No.1
Summer Hits No.1

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Völlig überflüssige Platte!, 20. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Summer Hits No.1 (Audio CD)
Eins vorneweg: Ich liebe die Queers! Seit etlichen Jahren und ich will auch Joe King nix böses, aber die neue CD die da gerade rausgekommen ist, ist eine Frechheit!
Um was handelt es sich? Nun ja 14 alte und ein neuer Song sind drauf, wobei die alten Songs neu eingespielt wurden. Also ne Art Best-Of oder zumindest sowas in der Art. Das klingt ja auch alles ganz gefällig, die Produktion ist ordentlich und so ist auch der Sound. Ich meine wir wissen ja alle, daß die eine oder andere Queersplatte auch eher low Budget gewesen sein muss. Nur frage ich mich: Warum um alles in der Welt haben sie das gemacht? Klar ist der Sound gut, aber irgendwie klingen alle Songs vollkommen uninspiriert. Ich meine es sind ja auch alles Hits, aber ihnen fehlt meiner Meinung nach genau die Begeisterung die sie versprühen. Ich meine ich habe auch mal irgendein Queerskonzert erlebt, wo Mr. King recht gelangweilt sein Set runtergespielt hat, und genau so stell ich ihn mir bei den Aufnahmen zu dieser Platte vor. Und was ich am wenigsten verstehe: Das ist dann das dritte Album auf dem "Love love love" drauf ist?! Also vielleicht für Plattensammlerfans, ansonsten lieber die alten Platten kaufen! Irgendwie taugt es auch als Best-Of oder Einstieg nix, weil die original Aufnahmen nicht nur mehr Spass machen, sondern auch näher am eigentlichen Queerssound sind.


Die drei Kritiken, 3 Bde.
Die drei Kritiken, 3 Bde.
von Immanuel Kant
  Broschiert

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Günstige Sonderausgabe, hübsch, kaufen!, 10. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 3 Bde. (Broschiert)
Anläßlich des 200. Todestages von Immanuel Kant kommen eine Reihe von Sonderausgaben auf den Markt. Hierbei handelt es sich um die drei Kritiken von Kant (Kritik der reinen Vernunft, Kritik der praktischen Vernunft, Kritik der Urteilskraft). Die Bände sind Seiten- und Textidentisch mit den Einzelausgaben in der Philosophischen Bibliothek des Meinerverlages. Bekanntlich zeichnet sich diese Reihe durch exzellente Studienausgaben aus. Zusätzlich mit Einleitungen, Registern und teilweise mit Kommentaren versehen handelt es sich um tolle Ausgaben. Der einzige Unterschied zu den normalen Ausgaben besteht in den unterschiedlichen Umschlägen. Statt des normalen Grün sind sie dreifarbig und sehen meiner Meinung nach sehr hüsch aus. So macht Philosophie Spaß! Eine ganz klare Kaufempfehlung!


Die drei Kritiken, 3 Bde.
Die drei Kritiken, 3 Bde.
von Immanuel Kant
  Broschiert

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Sonderausgabe, preiswert und hübsch! Kaufen!, 3. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 3 Bde. (Broschiert)
2004 ist das Kantjahr, anläßlich des 200. Todestages des berühmten königsberger Philosophen. Daher erscheint im Meinerverlag diese Sonderausgabe der drei Kritiken. Die drei Bände ("Kritik der reinen Vernunft", "Kritik der praktischen Vernunft", "Kritik der Urteilskraft") sind seiten- und textidentisch mit den Einzelausgaben in der Philosophischen Bibiothek von Meiner. Es handelt sich dabei um hervorragende Ausgaben, die sich seit Jahren im Kantstudium bewährt haben. So findet man jedesmal ein Register, eine Einführung, eine umfangreiche Bibliographie.
Der Unterschied zu den Einzelausgaben besteht darin, daß die Bänder nicht das bekannte grün des Meinerverlages als Einband haben, sondern farbig sind, und besodere Cover haben. Ich finde das Design ist sehr gelungen. Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung!


Keine Panik!
Keine Panik!
von Neil Gaiman
  Taschenbuch

20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Am Ende eigentlich nur unbefriedigend, 15. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Keine Panik! (Taschenbuch)
Nach dem Lesen dieses Buches beschleicht mich ein Zweifel: Um was handelt es sich dabei eigentlich? Es ist im engeren Sinne keine Biographie über Douglas Adams, auch wenn man einiges von ihm erfährt. Auch beginnt es mit seiner Geburt und endet mit seinem Tod (mit ein paar Anhängen). Erzählt wird hingegen die Geschichte seiner Werke, insbesonder natürlich die berühmten 5 Teile von "Per Anhalter durch die Galaxis". Begonnen als Hörspiel, dann als Buch, TV Serie, Schallplatte, Bühnenstück, Computerspiel...... dreht sich das Buch meist um die Entwicklungen des Anhalters und der anderen Projekte von Douglas Adams. Dabei erfährt man so manche Insidergeschichte, der Hintergrund und das Entstehen wird mehr oder weniger ausführlich behandelt. Diese Teile sind durchaus interessant, wenn man etwas mehr über den Anhalter, Dirk Gently oder andere Arbeiten von D. Adams erfahren möchte. Allerdings wird inhaltlich auf die Geschichten eher beiläufig eingegangen. Eine Deutung oder Interpretation gibt es nicht. Nur weil man die Romane liebt, braucht man dieses Buch nicht zu lesen.
Sehr negativ fällt mir auf, daß sich das Buch meist entlang der Hauptlinien von Douglas Adams Arbeit entlangschlängelt. Es wird erzählt, welches Projekt gerade in Arbeit war. Einige Annekdoten und Hintergrundgeschichte. Kapitelende, nächstes Projekt. Weder liegt dem Ganzen eine streng biographische Methode zu Grunde noch wird ausführlich auf ein Werk mit seinen Inhalten und Entwicklungen oder Erscheinungsformen eingegangen. So findet sich beispielsweise kein Anhang in welchen Versionen die Werke (oder ihre Adaptionen und Bearbeitungen) erschienen sind. Es ist also weder eine richtige Geschichte des Mannes Douglas Adams, noch eine umfassende Geschichte seines Werkes.
Man merkt schon, daß in dem Buch einiges an Arbeit steckt, gerade was die Interviews mit den Begleitern von Adams betrifft. Doch irgendwie wirkt alles ohne Verbindung, und man wünscht sich mehr Tiefe oder Breite, statt einfach weiterzugehen. Vielleicht war das gar nicht der Anspruch des Buches, aber ich kann nicht sagen, welchen anderen es dann eigentlich hat.


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