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Rezensionen verfasst von
Cheshire Cat

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Honeymoon: Thriller
Honeymoon: Thriller
von James Patterson
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,00

3.0 von 5 Sternen Im Grunde ganz nett..., 15. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Honeymoon: Thriller (Taschenbuch)
Die Grundidee des Romans - eine hübsche junge Frau, die sich als Schwarze Witwe entpuppt und reihenweise ihre Opfer beseitigt - fand ich sehr interessant. Dazu natürlich ein äußerst cleverer Gegenspieler, der versucht, die mordende Schönheit in die Falle zu locken.
Die Charaktere sind auch ganz sympathisch und die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf. Allerdings sind die Figuren dann doch einen Tick zu überzogen. Besonders hat mich gestört, wie unprofessionell sich der doch sonst so clevere Superagent plötzlich verhält.
Der Charakter des männermordenden Vamps bleibt dann leider auch eher flach und über Noras genaue Beweggründe oder synaptische Fehlschaltungen wird der Leser im Dunkeln gelassen.
Die Nebenhandlung um den ominösen Inhalt eines Koffers, die immer wieder sporadisch in den Roman eingeflochten wird, wird schließlich kurz, knapp und unbefriedigend aufgeklärt. Schade.

Fazit: Die Idee des Romans ist wie gesagt interessant, die Umsetzung leider etwas platt. Als Zeitvertreib genügt Honeymoon durchaus, und wenn er, wie in meinem Fall, als Mängelexemplar erworben wurde, ärgert man sich auch nicht allzu sehr, dass es kein Meisterwerk geworden ist. Zum Kauf würde ich allerdings eher nicht raten.

Dickicht: Thriller
Dickicht: Thriller
von Scott Smith
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Gruselfaktor ist mir leider entgangen..., 12. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Dickicht: Thriller (Taschenbuch)
Als ich den Roman zur Hand nahm, hatte ich keine großen Erwartungen. Im Gegenteil, ich hatte sogar ein bisschen Angst, das Buch zu lesen, da ich auf Grund des Originaltitels vermutete, dass es sich um die Romanvorlage zu einem Horrorfilm handelt. Ich rechnete also mit mehr Ekel als Grusel, was eigentlich nicht so mein Ding ist. Leider blieb sogar beides weitestgehend aus. Aber von vorne...

Zu Beginn werden die vier Hauptcharaktere Jeff, Eric, Stacy und Amy während ihres ausgelassenen Mexiko-Urlaubs vorgestellt. Und bereits hier war ich irritiert über den seltsamen Schreibstil und die extrem zähe Erzählweise. Trotzdem versuchte ich, unvoreingenommen zu bleiben. Leider wird das Buch über den Großteil der Handlung nicht spannender. Zwar hat "Dickicht" durchaus seine Momente, in denen man gespannt ist, wie es weitergeht, jedoch werden die dann doch durch relativ bedeutungslose Einzelheiten oder Erinnerungen der Charaktere in die Länge gezogen.

Ein weiterer Störfaktor sind die Charaktere selbst. Ich fand sie schlichtweg alle blöd. Bis auf Matthias vielleicht, aber der hat ja kaum gesprochen. Amy ist eine selbstsüchtige Heulsuse, Stacy ist völlig unselbstständig und psychotisch, Eric ist ebenso unselbstständig und kindisch und Jeff zwar relativ erwachsen, aber dann doch sehr inkonsequent. Da kam bei mir leider recht wenig Mitgefühl auf, so dass die Handlung mich leider bis zum Schluss nicht wirklich fesseln konnte.

Auch störten mich häufig bestimmte immer wiederkehrende Ausdrucksweisen, z.B., dass die Personen sich ständig gegenseitig "hassten" oder dass andere Personen "unerbittlich" wieder gesund wurden. Ob dies an Autor oder Übersetzer liegt, vermag ich jedoch nicht zu sagen.

Die Idee, eine fiese Pflanze zum Bösewicht des Romans zu machen, ist sicherlich Geschmackssache, mir hat es leider nicht gefallen, da ich diese Art von Horror einfach nicht mag.

Insgesamt bleibt ein fader Nachgeschmack und die Freude darüber, nun für anderen Lesestoff frei zu sein.

Die Katze: Roman
Die Katze: Roman
von Joy Fielding
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Psycho- statt Blut- und Ekelthriller, 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Katze: Roman (Taschenbuch)
Ich habe gesehen, dass es doch einige negative Bewertungen für "Die Katze" gibt und erkläre mir das vor allem damit, dass hier eben nicht, wie in den meisten anderen Romanen dieses Genres, haufenweise Leichen und Mordszenerien oder aber unglaublich nervenaufreibende Ermittlungsarbeiten thematisiert werden. Bei "Die Katze" steht die Protagonistin Charley Webb, Journalistin und alleinerziehende Mutter, im Vordergrund. Charley schreibt eine wöchentliche Zeitungskolumne, mit der sie auch des Öfteren mal aneckt. Plötzlich bekommt sie neben den gewohnten Kritik- und Droh-Emails auch einen Brief von einer verurteilten Kindermörderin, die möchte, dass Charley ihre Lebensgeschichte aufschreibt. Zunächst von der Vorstellung abgestoßen, treibt eine Mischung aus journalistischem Ehrgeiz und Neugier Charley schließlich dazu, das Angebot anzunehmen. Während die in der Todeszelle sitzende Jill Rohmer ihr ihre eigene grausame Geschichte erzählt, wird es für Charley zunehmend schwieriger zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden...

Den Großteil der Erzählung machen hier die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere aus. Was ich sehr angenehm finde, ist, dass die Protagonistin alles andere als ein perfektes Leben führt. Es ist doch allzu oft so, dass gerade die Hauptfigur in einem solchen Roman fürchterlich kantenlos gezeichnet wird. Charley ist unsicher, zuweilen überheblich, beziehungsgestört und steht sich häufig selbst im Weg. Ihre Familie ist zerbrochen und Freunde hat sie eigentlich auch keine. Und gerade das macht sie so glaubwürdig und menschlich.

Sollten Sie auf der Suche nach einem fesselnden Thriller sein, der Sie kein Auge zumachen lässt, ist "Die Katze" nicht unbedingt die richtige Wahl. Zwar verfolgt man mit Spannung, wie der eigentliche Handlungsstrang um Charley und Jill's große Beichte weitergehen mögen, aber nervenaufreibende Spannung wird man die meiste Zeit über vergeblich suchen.
Allerdings werden die unperfekten Lebensverhältnisse Charleys und ihre Erlebnisse interessant erzählt, so dass sich eben doch einige Spannung aufbaut. Zwar keine typische Thriller-Spannung, aber das muss ja auch nicht immer sein. Zudem werden im Laufe des Romans einige Fragen über "das Böse" aufgeworfen. Sind wir das Ergebnis dessen, was uns gelehrt und mitgegeben wurde oder haben wir immer eine Wahl? Ist Jill ein verabscheuungswürdiges Monster oder doch eher Opfer ihrer eigenen grausamen Biographie?
Was mir gefällt, ist, dass in "Die Katze" ein wenig mit der ewigen Schwarz-und Weiß-Malerei aufgeräumt und gezeigt wird, dass auch bei "Monstern" wie eben Kindermördern einmal die Hintergründe betrachtet werden sollten. Allerdings ist der Roman darin nicht ganz konsequent, was ich etwas enttäuschend fand.

Insgesamt ist die Katze ein spannender Roman für alle, die zur Abwechslung einmal etwas über zwischenmenschliche Beziehungen statt über Blut und Leichenteile lesen wollen.

Bloody Valentine
Bloody Valentine
von JAMES PATTERSON
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Nice little narration, 15. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Bloody Valentine (Taschenbuch)
Though I normally like reading full-size thrillers by Patterson and other authors, the idea of a quick read struck me. As my book shelf contains many volumes yet to be read, I sometimes get a little impatient, so I thought this might be a nice little reading inbetween two fully-grown novels.
Restaurant owner Jack Barnes and his wife Zee are looking forward to spending a romantic Valentine weekend together. However, a mysterious stranger thinks what they really deserve for Valentine is death...

For some reason I thought this short novel to be more like an anecdote, so when I started reading "Bloody Valentine", I expected some evil stranger to try to kill the loving couple. So I followed the introduction of the novel's characters quite interestedly, when suddenly the actual story set in. As (don't ask me why, the title already hints to it) I did not expect the narration to be THAT bloody, I was really shocked by the ongoings, but in a good way.

I won't tell more about the contents, just so much: it was a really worthwhile read with high tension and well-built characters. So if you are in for some quick, suspenseful entertainment, this novel is the right thing.

Das Gesicht: Frankenstein 1: Roman
Das Gesicht: Frankenstein 1: Roman
von Dean Koontz
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

3.0 von 5 Sternen Originelle Idee, aber leider etwas flache Charaktere.., 7. November 2011
Die Idee, einen Klassiker wie Frankenstein in die Moderne zu übertragen, fand ich sehr interessant, daher hat es mich schon lange gereizt, die Frankenstein-Reihe von Dean Koontz anzufangen. Im Prinzip ist die Idee auch gut umgesetzt. Viktor Frankenstein lebt mittlerweile im modernen New Orleans und hat sich über seine 200jährige Lebenszeit im Verborgenen eine umfangreiche Gefolgschaft geschaffen. Dem entgegen stellt sich sein Erstlingswerk, das einstige Frankenstein-Monster, das heute unter dem Namen Deucalion friedlich und zurückgezogen lebt.
Außerdem in den Fall verwickelt werden die Detectives Carson und Michael, die auf der Suche nach einem unheimlichen Serienkiller auf seltsame Ereignisse treffen. Doch auch die von Viktor auf absoluten Gehorsam programmierte "Neue Rasse" ist nicht, was sie zu sein scheint...

Der Erzählstil dieses ersten Frankenstein-Romans ist angenehm und kreativ und die verschiedenen Erzählperspektiven erhalten die Spannung über den gesamten Roman hin aufrecht.

Trotzdem hat "Das Gesicht" mir nur mittelmäßig gefallen. Die größte Schwäche der Erzählung liegt für mich bei den Charakteren. Zum Einen ist Viktor Frankenstein ein wahrhaftiges Scheusal, das vor keiner Grausamkeit zurückschreckt, was auf mich bisweilen etwas übertrieben wirkt. Zum Anderen sind die beiden Detectives Carson und Michael reichlich stereotyp geraten. Carson ist ungesund besessen davon, die Hosen anhaben zu müssen, während ihr Partner und heimlicher Angebeteter/ Verehrer sich ständig unterbuttern lässt, was darin gipfelt, dass sie ihn nicht einmal ans Steuer lässt. Leider ist dabei der Funke nicht übergesprungen, die Charaktere besaßen wenig Tiefe und waren mir einfach nicht sympathisch.

Insgesamt war "Das Gesicht" okay, ich hoffe allerdings, dass in den folgenden Romanen etwas mehr Wert auf die Ausarbeitung der Charaktere gelegt wird.

Kerbl Spielhandschuh TILL 15 x 33 cm
Kerbl Spielhandschuh TILL 15 x 33 cm
Preis: EUR 4,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tolle Idee, besch..eidene Qualität, 26. September 2011
Der Handschuh ist wirklich schön und meine Katze ist ein richtiger Rabauke und liebt es, es dem Handschuh so richtig zu geben... das heißt, sie WÜRDE es lieben, wenn ich ihn überhaupt mit ihr benutzen könnte. Leider ist das Ding von so schlechter Qualität, dass es an allen Ecken und Enden aufreißt. Ich habe ihn nun schon mehrmals geflickt, aber sobald ich einmal mit meinem Tiger spiele, entsteht sofort wieder ein neues Loch.
Davon abgesehen sind die herausziehbaren Bömmel wirklich nicht vorhanden, sie sind einfach am Handschuh angenäht.
Fazit: eine wirklich tolle Spielidee mit wirklich schlechter Umsetzung!

Das Wesen: Psychothriller
Das Wesen: Psychothriller
von Arno Strobel
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Irreführendes Äußeres, aber trotzdem ein spannender Thriller, 26. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen: Psychothriller (Taschenbuch)
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich auf Grund der Aufmachung und des Titels auch etwas anderes erwartet hätte. Ich hatte jedoch vorher schon gelesen, dass "Das Wesen" nicht ganz so mysteriös ist, wie sich nach seinem Äußeren vermuten lässt.
Da ich nun bereits wusste, dass mich kein Mysterythriller, sondern ein ganz normaler Thriller erwartet, wurde ich vom Inhalt nicht enttäuscht. Der Erzählstil ist angenehm, die Charaktere glaubhaft und die Idee, die Handlung auf zwei Zeitebenen zu erzählen gefällt mir sehr. Auf diese Weise gelingt es dem Autor, immer wieder die für einen Thriller typischen "Cliffhanger" zu erzeugen.
Das Ende hat mich nicht 100%ig überzeugt, trotzdem ein sehr kurzweiliger Lesespaß, der Lust auf mehr von Arno Strobel macht!

Urangst: Roman
Urangst: Roman
von Dean Koontz
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

2.0 von 5 Sternen Fürchterlich schwarz und weiß gemalt, und ja, viel zu viel Hund..., 1. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Urangst: Roman (Taschenbuch)
Obwohl ich eigentlich ein Koontz-Liebhaber bin, kann auch ich diesem Buch leider nur eine dürftige Bewertung geben. Irgendwie fällt es was den Erzählstil angeht auch völlig aus dem Rahmen.

Die Handlung ist wirklich schleppend erzählt, im Grunde passiert auf weiten Teilen fast gar nichts. Nun ist es ja bei Psychothrillern durchaus üblich, den Leser über lange Zeit im Dunkeln tappen zu lassen, allerdings fehlen bei diesem Werk sogar die üblichen Andeutungen bezüglich der Lösung. Was die Protagonistin Amy umtreibt erfährt der Leser tatsächlich erst auf den letzten knapp hundert Seiten.

Auch was die Beschreibungen des Hundeverhaltens etc. angeht, kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Hundefan hin oder her, seitenlange Lobpreisungen der Rasse Golden Retriever sowie ellenlange Beschreibungen des ach so sonderbaren Verhaltens der drei Lieblinge sind wirklich anstrengend und unnötig, zumal sie für die Aufklärung schließlich gar nicht so furchtbar wichtig sind. Koontz hat sich hier leider völlig im Detail verloren.

Auch die Charaktere in "Urangst" sind wenig überzeugend. Es gibt nur schwarz und weiß, d.h. sämtliche Bösewichte haben nur den einen Charakterzug: sie sind abgrundtief schlecht und laben sich fürchterlich gern am Leid anderer. Amy und Konsorten hingegen sind herzensgut, geradezu engelsgleich, völlig uneigennützig... das nervt schon nach wenigen Seiten.

Meiner Meinung nach ein klarer Fehlschuss von Koontz!

Der Augensammler: Psychothriller
Der Augensammler: Psychothriller
von Sebastian Fitzek
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite, 25. Juli 2011
Da ich wenn es geht alle Bücher gerne im Original lese, habe ich lange nach einem guten deutschen Thrillerautor gesucht. Mittlerweile habe ich mehrere Fitzek-Romane gelesen und bin froh, einen Autor gefunden zu haben, der es schafft, eine clevere Handlung, einen soliden Spannungsbogen und einen guten Schreibstil miteinander zu vereinen. Ich weiß, dass Fitzeks Stil stark polarisiert (siehe die doch recht zahlreichen 1-Stern-Bewertungen), aber das ist wohl bei nahezu jedem Autor so. Mir persönlich gefällt, wie Fitzek seine meist alles andere als perfekten Charaktere präsentiert und die Handlung mit geistreichen Wendungen und einer ordentlichen Portion Sarkasmus spinnt.

Während ich bei einem seiner Vorgänger die Handlung zu vorhersehbar fand, bin ich bei "Der Augensammler" immer wieder übberrascht worden. Die Charaktere sind nicht unbedingt die liebenswertesten und sicherlich hätte man auch stärker auf die Personen eingehen können. Der Schwerpunkt lag bei diesem Thriller aber nun einmal auf dem Spannungsaufbau und dem Überraschungsmoment, so dass ich dies nicht als störend empfand.

Alexander Zorbach, der auf Grund einer fatalen Fehlentscheidung vor Jahren aus dem Polizeidienst ausscheiden musste, hat sich mittlerweile als Sensationsreporter einen Namen gemacht. Bei Ermittlungen im Fall "Augensammler" wird er auf mysteriöse Weise in die Sache verstrickt. Mit Hilfe einer seltsamen blinden Frau und einem loyalen Mitarbeiter versucht er verzweifelt, sich von einem Mordverdacht zu befreien und die entführten Kinder zu retten, bevor das Ultimatum abgelaufen ist...

Ein gut durchdachter und gut recherchierter Psychothriller, der bis zum Schluss fesselt und den Leser auf eine falsche Fährte nach der nächsten führt.

Dead - Alex Cross 13 -: Thriller
Dead - Alex Cross 13 -: Thriller
von James Patterson
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Gegenteil von packend.., 16. Juni 2011
Vor längerer Zeit habe ich mehrere Alex Cross-Romane gelesen und fand diese immer spannend und fesselnd. Da ich generell kein großer Fan von Krimireihen eines bestimmten Ermittlers bin, habe ich längere Zeit keines dieser Bücher mehr gelesen. Als mir "Dead" zufällig in die Hände fiel, war ich jedoch überzeugt, dass es sich um einen gewohnt spannenden Thriller handeln werde. Allerdings wurde ich diesmal leider enttäuscht.
Der Roman ist die meiste Zeit über eine Aneinanderreihung von unter vermeintlicher Bescheidenheit versteckter Selbstbebauchpinselung des Protagonisten, Lobpreisung seiner Freundin Bree und Andeutungen bezüglich früherer Fälle. Zusätzlich ärgerlich ist, dass Patterson nebenbei quasi sämtliche Täter der vorherigen Fälle verrät, so dass jemand wie ich, der die Romane nicht chronologisch gelesen hat, die anderen nicht mehr zu lesen braucht.

Auch die bösen Buben in diesem Fall wirken unglaubwürdig und hölzern und ihre angeblich so fürchterlich schockierenden Morde (nennt mich abgestumpft) sind irgendwie unspektakulär.

Hat man sich schlussendlich durch die Handlung gekämpft, bleibt nichts als ein fader Geschmack, denn die Beweggründe des gemeinen "Publikum-Killer" sowie seine Herkunft und überhaupt sämtliche Informationen bleiben ein Rätsel. Da hilft es denn auch nichts mehr, dass der flugs rausgekramte, tatsächlich genial-gefährliche Gegenspieler Kyle Craig zum Schluss noch einen verheißungsvollen Auftritt bekommt.
Fazit: Ich habe dieses Buch nur aus Prinzip zu Ende gelesen und war froh, als ich es endlich weglegen konnte.

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