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Rezensionen verfasst von
TheGame2493 (Deutschland)

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Leon - Der Profi [Blu-ray]
Leon - Der Profi [Blu-ray]
DVD ~ Danny Aiello
Preis: EUR 9,49

5.0 von 5 Sternen Warum werden Filme nicht mehr so gemacht!?, 27. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leon - Der Profi [Blu-ray] (Blu-ray)
Léon – Der Profi zählt zu den bekanntesten europäischen Filmen aller Zeiten. Nachdem ich ihn endlich gesehen habe, verstehe ich auch sehr gut warum.

Léon ist ein Hitman, ein Auftragskiller. Als seine Nachbarn brutal erschossen werden und nur ein zwölfjähriges Mädchen überlebt, nimmt er dieses auf. Mathilda stellt sich als überaus hartnäckig heraus und bringt Léon dazu, ihr das Töten beizubringen. Dies erweist sich aber als schwieriger als gedacht und die Beziehung der beiden nimmt ungewöhnliche Formen.

Léon – Der Profi. Ich habe schon so viel von diesem Film gehört. Schnell wurde mir auch klar, warum jeder ihn kennt.
Als erstes fiel mir die junge Natalie Portman auf. Inzwischen natürlich schon mit einem Oscar im Regal (für Black Swan), war ich überrascht, wie gut sie schon mit 12 Jahren war. Sie spielt hier dieses facettenreiche Mädchen wirklich verdammt gut. Sie schafft es, ihr viele Emotionen glaubwürdig abzuringen und zu vermitteln. Sei es Angst, Selbstbewusstsein, Zuneigung... sie spielt alles absolut glaubwürdig. So entstehen zusammen mit dem ebenfalls fabelhaften Jean Reno (Die purpurnen Flüsse) wirklich verdammt starke Szenen, da die Beziehung der beiden Dreh- und Angelpunkt des Films ist.
Die Beziehung zwischen diesen beiden ungleichen Personen ist wirklich super erzählt und entwickelt sich immer wieder in Richtungen, mit denen man nicht rechnen konnte. Man nimmt sich wirklich Zeit und erschafft so, einige traurige, emotionale, aber auch schöne Szenen. Der sexuelle Unterton des Ganzen gibt den Charakteren, vor allem Mathilda, nochmal eine ganz besondere Facette, weil es nicht auf plumpe Art und Weise, sondern sehr feinfühlig eingesetzt wird.
Diese Geschichte ist wirklich großartig und hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Wo man sich heutzutage in solchen Filmen keine Zeit mehr nimmt für Charaktere, geht es hier fast ausschließlich um sie.
On Top kommt auch noch die fabelhafte Inszenierung eines Luc Besson (Das fünfte Element). Er findet einige sehr effektive Kameraperspektiven und erzeugt wirklich sehr starke Bilder. Besson will, dass man sich um seine Charaktere schert und dies wird durch die Inszenierung nur noch verstärkt. Man hat das Gefühl ihnen sehr nahe zu sein.
Die Inszenierung kommt auch der Action zugute. Im Film wird immer mal wieder geschossen, aber eine wirkliche Actionszene, oder vielmehr eine Actionsequenz, gibt es zum krönenden Finale. Und diese Sequenz muss man einfach mal erlebt haben. Mit guten Ideen und einer tollen Inszenierung bleibt sie einfach hängen und weiß perfekt zu unterhalten und dem Ganzen die Krone aufzusetzen.

Fazit:
Léon – Der Profi ist ein zeitloses Meisterwerk!
Fabelhafte Darsteller eingebettet in eine großartige Geschichte mit Emotionen, aber auch Härte, fesselt heute immer noch von Anfang bis Ende. Ein absolutes Unikat!
Warum werden Filme nicht mehr so gemacht!?


Dune der Wüstenplanet
Dune der Wüstenplanet
DVD ~ Sting
Wird angeboten von chrisdvdshop
Preis: EUR 7,89

3.0 von 5 Sternen schwer zugänglicher, aber immer noch beeindruckender Sci-Fi-Klassiker, 24. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Dune der Wüstenplanet (DVD)
Dune zählt zu den absoluten Klassikern der Science-Fiction, hatte aber wenig Erfolg an den Kinokassen und dies kann ich gut nachvollziehen.

Im dreiundzwanzigsten Jahrtausend streiten sich zwei Adelshäuser um den Planeten Arrakis, auf dem das wertvolle Spice abgebaut wird. Als den Atreiden der Planet zugesprochen wird, verliert der Herrscher der Harkonnen endgültig den Verstand und greift das Hause Atreides auf Arrakis an. Einzig der Sohn des Leto Atreides überlebt mit seiner Mutter und ist die einzige Hoffnung, den Planeten von den Harkonnen zu befreien.

Dune gehört in literarischer Form zu den Klassikern schlechthin der Science-Fiction und genießt auch filmisch unter Fans großes Ansehen, hatte aber seiner Zeit wenig Erfolg an den Kinokassen. Dies wundert nicht.
Regisseur ist hier David Lynch (Twin Peaks), der für seine surrealen und verstörenden Bilder bekannt ist und genau dadurch den Film schwer zugänglich macht.
Sofort viel mir das wirklich großartige Design auf, dass nicht weit von H.R. Giger weg ist, und wirklich immer noch genial aussieht. Die Sets sind genauso zeitlos, wie die Kostüme. Es hat alles einen angenehm düsteren Ton und wirkt stellenweise wie in einem Steampunk-Film. Viele, für große Sci-Fi-Blockbuster eher untypische Designs geben dem Film einen ganz besonderen Look, wodurch er sich angenehm von anderen Werken abhebt.
Diese Designs präsentiert Lynch auch wirklich sehr gut, gleitet aber auch oft genug in sehr wirre, schwer verständliche und sogar ekelhafte Szenen ab, die nicht für jeder Mann leicht zu ertragen sind. Es geschehen immer wieder Dinge, die nur noch surreal wirken und schwer nachvollziehbar sind. Dadurch fällt es einen als Zuschauer nicht sonderlich leicht, dem Ganzen zu folgen, zumal die Story sowieso schon sehr komplex ist.
Und das ist auch der zweite große Kritikpunkt: die wirre Geschichte.
Der Film war ursprünglich 3,5 Stunden lang, wodurch man der Story auch besser hätte folgen können. So wird man immer wieder mit Charakteren und Zugehörigkeiten konfrontiert, die man besser nicht vergessen sollte. Immer wieder hatte ich Probleme, die Charaktere einer bestimmten Seite zuzuordnen, was das Verstehen der Geschichte nur noch erschwerte. Zudem ist er auch noch sehr politisch, wodurch sich einige Längen breit machen und man immer wieder das Gefühl hat, als würde etwas fehlen.
Diese verwaschene Geschichte, gemischt mit einigen unverständlichen Szenen, macht es wirklich schwer, dem Geschehen zu folgen.
Nichtsdestotrotz präsentiert Lynch hier wirklich beeindruckende Bilder, obwohl einige Effekte sichtlich gealtert sind.

Fazit:
Dune überzeugt auch heute noch durch seine unorthodoxen Designs und wirklich beeindruckenden Bildern. Leider fällt es aber schwer, der komplexen Geschichte und Lynch's typisch surrealen Momenten zu folgen.
Nichtsdestotrotz beeindruckt Dune immer noch und sollte von jedem Sci-Fi-Fan mal gesehen werden.


Hüter der Erinnerung - The Giver [Blu-ray]
Hüter der Erinnerung - The Giver [Blu-ray]
DVD ~ Jeff Bridges
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen interessant, mit schönen Bildern und guten Darstellern, 19. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von The Giver habe ich gar nicht viel erwartet. Vielleicht wurde ich auch deshalb so positiv überrascht.

In einer idealisierten Zukunft läuft alles nach strikten Regeln. In der Gemeinschaft wird jedem eine bestimmte Rolle zugewiesen. Jonas wird zum Hüter der Erinnerung. Der Geber übermittelt ihm Erinnerungen aus längst vergangener Zeit und schnell merkt Jonas, dass in seiner Welt etwas nicht stimmt. Dies will er ändern.

The Giver wirkte auf mich zwar sehr ambitioniert, dachte aber, dass er so ein Thema zu oberflächlich behandelt. Dies macht er aber nicht.
Regisseur Phillip Noyce macht es sehr geschickt, indem er diese komplett durchstrukturierte und eintönige Welt auch genauso darstellt: eintönig, schwarz und weiß. Dies unterstreicht diese perfekte Welt, macht aber auch sofort deutlich, dass etwas fehlt. Das Fehlende wird nach und nach mit Farbe gefüllt. Umso mehr Jonas erfährt und sieht, umso bunter und prächtiger wird seine Welt. Langsam kommt immer mehr Farbe ins Spiel, was ebenfalls wieder Jonas's Gefühlswelt wiederspiegelt.
Umso mehr Erinnerungen er sieht, umso mehr der echten Welt er sieht, umso echter wird sie. Die Erinnerungen sind die absoluten Highlights des Films, weil Noyce, unterstützt von einem schönen Soundtrack Marco Beltramis, Bilder zeigt, die einfach nur perfekt darstellen, was das Leben zu bieten hat, was einen Menschen zum Menschen macht und wie wichtig Gefühle sind. Bilder, die unsere Welt mit ihrer Schönheit und aber auch ihrem Chaos zeigen.
Diese Nachrichten vermittelt Noyce wirklich gut. Die Erinnerungen sind sinnig und passend in den Film verbaut und wirken nie störend oder zu aufdringlich. Sie passen einfach ganz genau.
Langsam kommt durch Leute wie Jeff Bridges (Crazy Heart) und Meryl Streep (The Iron Lady) auch Emotionalität ins Spiel, ohne dass es zu aufgesetzt wirkt. Die beiden machen das natürlich verdammt gut. Einzig Hauptdarsteller Brenton Thwaites (The Signal) hat mich nicht ganz überzeugt. Er hat die Emotionen nicht ganz so überzeugend gespielt wie erhofft. Er hätte ruhig mehr in die Vollen gehen können. Nichtsdestotrotz ist der Cast aber gut.
Verbunden mit der Geschichte, die sich wirklich interessant, nicht spannend, aber interessant weiterentwickelt und aufbaut, wird The Giver auch nie langweilig. Es gibt immer schöne Bilder oder gute Situationen, wodurch unnötige Längen vermieden werden.

Fazit:
The Giver ist ein wirklich interessanter Film, der sowohl optisch als auch visuell einige schöne Kniffe hat. Die überwiegend guten Darsteller, die schönen Bilder untermalt mit guter Musik und die interessante Geschichte vermeiden Längen und vermitteln dem Zuschauer auch noch eine Nachtricht, ohne zu aufdringlich zu wirken.


Fantastic Four (2015) [Blu-ray]
Fantastic Four (2015) [Blu-ray]
Preis: EUR 17,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen das Reboot ist leider gescheitert!, 19. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Fantastic Four (2015) [Blu-ray] (Blu-ray)
Fantastic Four ist eine der am längsten laufenden Comic-Serien von Marvel. Und obwohl sie in gezeichneter Form wahnsinnig erfolgreich sind, haben sie filmisch bis jetzt noch nicht gezündet. Das ändert sich auch mit diesem Reboot nicht.

Reed Richards und seine 4 Freunde bauen eine Maschine, die interdimensionale Reisen ermöglicht. Sie reisen also in eine andere Dimension, werden aber einer ungewöhnlichen Energie ausgesetzt, die ihnen besondere Fähigkeiten verleiht. Damit müssen sie aber erst einmal klarkommen und ihren Abtrünnigen Freund Viktor bekämpfen.

Fantastic Four hat bei mir in Comic-Form genauso wenig funktioniert, wie die beiden schon existenten Filme. Es waren lediglich solide Superheldenfilme, die aber deutlich hinter den Werken der Marvel Studios verschwinden. Nun will Fox die Serie filmisch wiederbeleben, schafft es aber leider nicht.
Der Trailer weckte aber mit seiner düsteren Stimmung mein Interesse. Und eben jene Stimmung ist auch der größte Positivpunkt des Films. Regisseur Josh Trank (Chronicle) erzeugt hier eine angenehm, leicht düstere Stimmung, die deutlich erwachsener daherkommt, als bei den quitschbunten Vorgängern. Auch scheut er hier nicht vor einigen, für so einen Blockbuster untypischen, harten Szenen zurück. Wenn man die erste Verwandlung der Helden sieht, wirkt es schon überraschend brutal. Dies gibt dem Film schonmal eine gute Atmosphäre.
Leider kann diese aber nicht über den gesamten Rest hinwegtäuschen.
Die Geschichte ist eine typische Ursprungsstory, die sich für die Charaktere und deren Beziehungen untereinander etwas mehr Zeit nimmt, damit man sie als Zuschauer in ruhe kennenlernen kann. Leider ist man hier aber zu inkonsequent. Man reißt vieles nur an und geht nicht mehr darauf ein. Und obwohl der Film zu 90% nur aus dieser Geschichte besteht sind die Charaktere überraschend oberflächlich. Man hat hier mit Miles Teller (Whiplash), Kate Mara (House of Cards) und Toby Kebbell (Planet der Affen: Revolution) zwar überaus fähige Leute, stellt sie aber sehr oberflächlich dar. Sie sind die ganze Zeit gleich und haben keinerlei Charakterzüge, ausser einen. So sind sie einfach nur langweilig... da war die Besetzung in den Vorgängern letztendlich besser.
Die Geschichte an sich ist eigentlich ok, lässt aber jegliche Highlights vermissen.
Damit so ein Film nicht langweilig wird, muss er durch Actionszenen aufgelockert werden, die das Tempo anziehen und für Highlights sorgen. Genau das hat der Film aber überhaupt nicht.
Bis auf ihre erste Reise, bei der sie ihre Fähigkeiten erhalten, gibt es bis kurz vor Ende keine Action sondern nur lahme Story. Der Film wird nie irgendwie aufgelockert oder konsequent weitergeführt. Es werden ab einem bestimmten Punkt einfach nur Dinge abgehakt, die man von so einem Film erwartet.
Als dann Dr. Doom wieder auftauchte, hätte der Film richtig Tempo bekommen sollen. Einen aufregenden Bösewicht, der die Fantastischen Vier locker fertig macht und verdammt bedrohlich daherkommt. Bis sie einen Weg finden ihn zu besiegen und es in einem epischen Finalkampf tun. Genau dies macht der Film in 10 Minuten. Der einzige Showdown dauert 10 Minuten und ist visuell zwar schick, aber der Kampf an sich viel zu kurz und unspektakulär. Zudem sieht Doom auch noch sehr gewöhnungsbedürftig aus.
Hätte der Film ein, zwei Actionsequenzen mehr gehabt, wäre er wirklich gut geworden.

Fazit:
Der Fantastic Four Reboot ist gescheitert!
Trotz einer tollen Atmosphären und guten Effekten, hält sich der Film zu lange mit seiner langweiligen Geschichte auf und verzichtet komplett auf Highlights. Damit steht er leider im Schatten seiner ohnehin schon schwachen Vorgänger.
Verdammt schade!!


Seventh Son  (inkl. Digital HD Ultraviolet) [Blu-ray]
Seventh Son (inkl. Digital HD Ultraviolet) [Blu-ray]
DVD ~ Ben Barnes
Preis: EUR 13,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Keine eigenen Designs! Keine interessanten Charaktere! Keine Highlights! Keine Fantasy!, 15. August 2015
Bei Seventh Son waren meine Erwartungen sowieso schon niedrig, aber der Film hat es trotzdem geschafft, nicht einmal diese zu erfüllen.

Tom Ward ist ein 13 jähriger Bauernjunge. Eines Tages wird er von einem Spook, einem Geisterjäger, aufgesucht und trainiert. Tom soll die Hexenmutter Malkin töten, damit diese nicht die Welt mit ihrer Armee unterjochen kann.

Bei Seventh Son war mir schon nach dem ersten Trailer klar, dass mich hier kein High-Class Fantasy-Abenteuer erwartet. Ich bin von einem soliden Fantasy Spektakel ausgegangen, dass prominent besetzt ist und immer gut für einen Samstagabend ist. Leider ist er nicht einmal das.
Das einzig Zutreffende ist die prominente Besetzung. Jeff Bridges (The Big Lebowski) als Geisterjäger der Julianne Moore (Still Alice) als böse Hexenmutter jagd, klingt erstmal gut. Aber selbst diese beiden hochklassigen Darsteller können dem Film nichts Positives hinzugeben. Sie spulen hier ein Standard ab und bleiben genauso flach wie alle anderen im Film. Die Charaktere sind wirklich verdammt langweilig. Sie haben keinerlei interessanten Facetten oder Charakterzüge. Zudem werden zwar Konflikte immer wieder angerissen, aber dann in der nächsten Szene einfach wieder vergessen. Die Geschichte ist typische 08/15 Fantasy-Kost...
... dies ist generell nicht schlimm, wäre er wenigstens optisch interessant.
Anstelle von schön designten Monstern und Fabelwesen, bekommt man hier nur uninspirierte, langweilige Kreaturen (ein normaler Gepard, eine übergroße Echse usw.) wie man sie schon tausendmal gesehen hat. Ich hatte das Gefühl, dass man sich gar keine Gedanken um die Kreaturen gemacht hat, sondern einfach nur Altbewährtes zeigt. Keine eigenen Designs! Keine aussergewöhnlichen Wesen, die dem Film einen besonderen Ton geben! Geschweige denn Kämpfe, die hängen bleiben!
Der Film lässt das größte Genremerkmal vermissen: Fantasie.
So hat der Film absolut nichts, dass einen als Zuschauer unterhält, obwohl er durchaus Potential in sich birgt. Einer der langweiligsten Fantasy-Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe.

Fazit:
Keine eigenen Designs! Keine interessanten Charaktere! Keine Highlights! Keine Fantasy!
Seventh Son ist ein wirklich langweiliger Film, der sein komplettes Potential verschleudert. Man bekommt hier die Standardwesen, die man schon tausendmal gesehen hat, eine zu einfache Geschichte mit öden Charakteren in ebenso vergesslichen Kämpfen.
Einer der langweiligsten Fantasy-Streifen der letzten Jahre!


Chappie [Blu-ray]
Chappie [Blu-ray]
DVD ~ Hugh Jackman
Preis: EUR 11,99

3.0 von 5 Sternen leider zu gewöhnlich und einfach!, 14. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Chappie [Blu-ray] (Blu-ray)
Von Chappie habe ich viel erwartet, war dann aber überrascht, wie wenig Anklang er fand. Nun muss ich leider feststellen, dass dies gerechtfertig ist.

Deon Wilson hat die Verbechensbekämpfung mit seinen Robotern revolutioniert. Insgeheim strebt er aber nach mehr und will einen denkenden Roboter erschaffen, der einem Menschen in nichts nachsteht. Als er entführt wird bekommt er auch die Chance jene Roboter zu schaffen. Chappie entwickelt schnell seinen eigenen Kopf und lässt sich mit schweren Folgen von den Entführern seines Schöpfers beeinflussen.

Neill Blomkamp hat mit District 9 und Elysium einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seine realistische Herangehensweise in Science-Fiction Filmen erzeugt immer eine ganz eigene Atmosphäre und Faszination. Genau deswegen war ich sehr gespannt darauf, zu sehen, wie er dieses Thema einer menschlichen Maschine angeht. Leider ist der Film aber nicht so geworden, wie erwartet.
Blomkamp geht leider den sichersten aller Wege!
Er bedient sich an den typischen Klischeés eines solchen Filmes. Generell ist dem nichts vorzuwerfen, wenn man es auf ganz eigene Art und Weise macht und dem Ganzen seinen eigenen Stempel aufdrückt. Genau dies fehlt aber.
Der Film spult nur vorhersehbare Handlungsverläufe ab und vergisst dabei, zu überraschen. Er hat nichts Eigenes. Keine besonderen Momente, Charaktere oder Begebenheiten. Alles läuft nach Schema F und lässt Blomkamp's Einzigartigkeit vermissen.
An Chappie selbst ging er wieder mit viel Liebe für's optische Detail heran. Er sieht wirlich fantastisch animiert aus und ist eine wirklich gute Täuschung. Zudem spielt ihn Blomkamp's Stammschauspieler Sharlto Copley auch noch sehr gut, sympathisch und nachvollziehbar. Chappie wird immer mehr zum Menschen und eignet sich immer mehr an. Leider wird sein emotionaler Kern aber nur angerissen. Er durchlebt einige schreckliche Dinge, diese werden aber zu schnell verarbeitet und überwunden. Ich fühlte mich nie so zu Chappie hingezogen, wie erhofft.
Und dies liegt ausschließlich an der Story. Warum muss Chappie an typische möchtegern Gangster geraten, die denken, sie wären cool, obwohl sie einfach nur albern sind? Yolandi Visser und Ninja waren im Englischen mehrmals kurz davor mir auf die Nerven zu gehen. Und auch sonst hat man keine Charaktere, um die man sich irgendwie schert. Hugh Jackman (Wolverine: Weg der Kriegers) ist mal der Bösewicht, spielt aber auch nur ein Standardprogramm ab und Dev Patel (Slumdog Millionaire) als Erfinder macht auch nicht so viel.
So liegt also alles an Chappie selbst, aber dafür ist die Geschichte einfach zu einfach. Dies ist eigentlich auch der einzige Kritikpunkt den ich habe, aber er ist eben schwerwiegend.
Warum muss Chappie ein Gangster werden? Warum wird er so schnell zum Mensch? Und warum muss er wieder anprangern, dass wir Menschen schlecht sind?
All diese typischen Dinge tauchen hier plump auf. Da sind Filme wie I, Robit und The Machine mit neuen, frischen Ansätzen herangegangen und haben nicht, schon Bekanntes einfach im neuen Gewand abgespuhlt. Bei anderen wäre ich da vermutlich verzeihlicher, aber nicht bei Neill Blomkamp, der eben schon so eine Marke hinterließ.

Fazit:
Chappie wird durch seine Oberflächlichkeit und sein Abspulen von Klischeés zu einem Science-Fiction Film, der zwar technisch gut ist, aber inhaltlich zu wenig interessantes bietet. Hier hat Blomkamp sich zu sehr auf Altbewährtes verlassen.


Mission Impossible: Rogue Nation [Blu-ray]
Mission Impossible: Rogue Nation [Blu-ray]
DVD ~ Tom Cruise
Preis: EUR 21,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nichts so brilliant, wie der Vorgänger, aber immer noch beste Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau!, 12. August 2015
Mission Impossible: Phantom Protokoll hat dem Franchise die Krone aufgesetzt. Jetzt musste Rogue Nation nachziehen, schafft es aber nicht ganz.

Das IMF wird von der CIA der Unachtsamkeit beschuldigt und aufgelöst. Ethan Hunt macht sich dennoch auf die Suche nach dem Syndikat, einer Anti-IMF. Die Organisation stellt sich als sehr machtvoll heraus und Ethan muss wieder sein bewährtes Team um sich versammeln, um jene Organisation zu stoppen.

Die Mission Impossible-Serie hat eine ganz schöne Wandlung hinter sich. War der erste Teil ein fantastischer Anfang, der auch heute noch super funktioniert, hat dann John Woo mit dem 2. Teil einen faden Beigeschmack hinterlassen. J.J. Abrams hat dann das Franchise mit einer härteren, düsteren Version wiederbelebt und Brad Bird hat dem ganzen eine fulminante Krone aufgesetzt. Dadurch waren meine Erwartungen an Rogue Nation recht hoch... und die konnten nicht ganz erfüllt werden.
Den Regieposten übernimmt Christopher McQuarrie (Jack Reacher) und der beschreitet hier den selben Weg wie sein Vorgänger.
Die Geschichte ist wieder schön abwechslungsreich, in der Hinsicht, dass sie einen um die ganze Welt verschlägt. Casablanca, London, Minsk... sind nur einige schöne Schauplätze. Inhaltlich wird wieder eine typische Agenten-Geschichte erzählt, die natürlich nicht um bestimmte Twists herumkommt, aber auf jeden Fall zu unterhalten weiß. Sie hat mich sehr an den vierten Teil erinnert.
Viel mehr als von der Geschichte, lebte die Serie aber immer schon von der Action und den Stunts. Nicht um sonst gibt es solche legendären Szenen wie in Teil eins, indem sich Tom Cruise im CIA Gebäude abseilt, oder im Vierten am Burj Khalifa entlangrennt. In diesem Teil sollte dies natürlich wiederholt werden, mit einer Szene in der Tom Cruise an einem Flugzeug hängt. Ich werde nichts spoilen, aber ich fand die Szene dann leider doch nicht so beeindruckend, zumal sie gar nicht so wichtig oder spektakulär ist. Dafür sind aber die restlichen Actionszenen echt gut geworden. Auto- und Motorradverfolgungsjagten, Schlägereien und eine schöne Unterwasserszene wissen den Zuschauer wirklich gut zu unterhalten. Sie sind gut gefilmt und geschnitten und verzichten auf nerviges Kameragewackel. Zudem wirken sie auch noch viel echter und glaubwürdiger als in vergleichsweisen Hollywood-Produktionen, obwohl einiges natürlich kaum möglich ist.
Die Action ist auch ein großer Anker des Films, da der Rest nie so richtig zündet. Die Geschichte ist zwar an sich gut, mit schönen Verflechtungen und Wendungen, aber der Film kommt in diesen Szenen nie so richtig in die Gänge. Er ist einfach insgesamt nicht so flott und mitreißend, wie Phantom Protokoll. Ich kann auch nur schwer erklären wieso, weil eigentlich viel Gutes zusammenkommt. Vielleicht liegt es auch an Rebecca Ferguson (Hercules) als Agentin und Sean Harris (Prometheus) als Antagonisten, die beide eher farblos daherkommen. Nichtsdestotrotz bekommt man hier einige wirklich tolle Szenen zu Gesicht.

Fazit:
Mission Impossible: Rogue Nation reicht leider nicht ganz an seinen Vorgänger heran, ist aber immer noch ein sehr unterhaltsamer Agenten-Film, mit einer guten Story, super präsentierter Action und einigen fantastischen Bildern, auf allerhöchstem Niveau!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 16, 2015 11:30 PM MEST


16 Blocks [Blu-ray]
16 Blocks [Blu-ray]
DVD ~ Bruce Willis
Preis: EUR 6,99

4.0 von 5 Sternen super letzter Film von Altmeister Richard Donner!, 12. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 16 Blocks [Blu-ray] (Blu-ray)
16 Blocks zählte ich nie zu den bekanntesten Filmen von Bruce Willis. Zumindest habe ich nie viel darüber gehört. Sehr Schade! Denn er hat einiges zu bieten.

Jack Mosley ist ein alter Cop, der langsam mit dem Gedanken spielt, in Rente zu gehen. Nach einem harten Tag soll er einen Gefangenen zum Gericht eskortieren, damit dieser dort seine Aussage tätigen kann. Plötzlich werden die beiden jedoch angegriffen und sogar Mosleys Kollegen stellen sich gegen ihn. Er merkt, wie wichtig sein Zeuge ist und versucht mit allen Mitteln ihn zu beschützen und zum Gericht zu eskortieren.

16 Blocks hat nie groß mein Interesse geweckt. Abgesehen von einem Bruce Willis mit Schnauzer, wirkten auch die Bilder nie wirklich interessant auf mich. Jetzt bin ich aber sehr froh, den Film gesehen zu haben.
Es ist der Letzte von Action-Meister Richard Donner, der vor allem durch seine Lethal Weapon- und Superman-Filme bekannt ist. Obwohl jene Filme schon einige Jahre und Jahrzehnte alt sind und immer noch funktionieren, sind sie doch schon deutlich anders gemacht als Filme des neuen Millenniums. Donner beweist aber sehr gekonnt, dass er auch die neue Art Filme zu machen sehr wohl auch kannte.
Donner erschafft eine dichte Atmosphäre, passend zur Geschichte. Man fokussiert sich sehr auf Bruce Willis' Leiden. Dieser spielt den senilen, müden Cop auch wirklich gut und vermittelt gekonnt glaubhafte Emotionen. Willis ist hier wirklich stark, genauso wie David Morse (The Green Mile) als Antagonist. Morse's Charakter ist sehr kalkulierend, vermittelt ein gutes Gefühl der Bedrohung und ist ein ebenbürtiger Gegner. So gut ich Willis und Morse auch fand, so nervig war Mos Def (Per Anhalter durch die Galaxies) als Gefangener. Ich habe den Film im englischen Original gesehen und speziell da wird seine hohe Stimme und Art zu sprechen, schnell sehr sehr nervig. Auch er hat einiges an dramatischem Potential, verschenkt dies aber durch seine Nervigkeit.
Die Geschichte an sich ist gut erzählt und bedient natürlich auch typische Klischeés, die ein solcher Film hat, macht dies aber gut und sehr unterhaltsam.
Bei solch einer Verfolgungsjagd durch eine Stadt, kommt man um Action natürlich nicht drumherum, und die ist hier auch gut gelungen. Es gibt einige Schießereien, die aber zum Glück nicht in irgendwelchen wilden Ballereien mit Explosionen usw., enden. Die Schießereien sind schnell und temporeich genug, dass der Film nicht langweilig wird.

Fazit:
16 Blocks ist ein super inszenierter Thriller mit einem sehr guten Bruce Willis und einer interessanten Geschichte, die nicht an Emotionalität einspart. Richard Donner kann stolz auf seinen letzten Film sein.


Kingsman - The Secret Service [Blu-ray]
Kingsman - The Secret Service [Blu-ray]
DVD ~ Samuel L. Jackson
Preis: EUR 11,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mal ein frischer Agenten-Film, der sich angenehm von der Masse abhebt, 2. August 2015
Bei Kingsman habe ich anfangs gedacht, dass es einfach nur ein weiterer Agenten-Film im neuen Gewand ist. Zum Glück wurde ich aber eines Besseren belehrt.

Gary „Eggsy“ Unwin ist ein normaler Junge mit typischen Problemen. Als er aber nach einem Autodiebstahl von der Polizei gefasst wird, wird er von einem Gentleman in feinem Anzug herausgeholt. Jener Mann entpuppt sich als Geheimagent, als Kingsman. Gary will sich ihnen anschließen, muss aber natürlich erst einige Prüfungen bestehen. Ganz nebenbei versucht auch noch ein Milliardär einen Großteil der Menschheit auszulöschen.

Von Kingsman habe ich wirklich nicht viel erwartet. Ich mag Regisseur Matthew Vaughn (Kick-Ass; X-Men: Erste Entscheidung) zwar ganz gerne, war dennoch der Ansicht, dass dies ein gewöhnlicher Agenten-Film werden würde. Wie es aber im Film selber gesagt wird, dies ist nicht so eine Art Film.
Kingsman basiert auf einer Comic-Vorlage, die ich nicht kenne, und wie immer bleibt Matthew Vaughn dem auch treu und macht es überdeutlich erkennbar.
Vor allem in den Actionszenen, die größtenteils aus Kämpfen bestehen, merkt man ganz klar die Wurzeln. Ich kann Herrn Vaughn gar nicht genug dafür danken. Er inszeniert hier nämlich mal frische Action, die in einem angenehmen Kontrast zu den meisten Filmen steht und sich deutlich von der Masse abhebt. Die Kämpfe sind hier natürlich auch von A bis Z durchgestylt und durchchoreographiert, aber die Art wie man sie zeigt, macht sie so besonders. Oft werden sie mit langen Shots präsentiert, wodurch man das mittlerweile typische Hin und Her-Geschneide, vermeidet. Zudem hat man auch immer das Gefühl nichts zu verpassen und mittendrin zu sein. Die Kamera folgt den Bewegungen der Darsteller sehr gekonnt und vermittelt so ein angenehmes Mittendringefühl.
Die Kämpfe kommen auch hier natürlich nicht ohne CGI aus, allerdings stört es überhaupt nicht, weil sie standardmäßig gut sind und in verschiedensten Effekten (Slow-Motion usw.) auch sinnig genutzt werden.
Apropos sinnig genutzt: ein großer Faktor im Film ist offene Gewalt. Soll bedeuten, dass man hier ganz offensiv und ungeschönt Gewalt zeigt, also wie Leute in den Kopf geschossen werden oder etwaige Gliedmaßen verlieren. Allerdings nutzt Vaughn diese Gewalt nicht, um den Zuschauer zu schocken, sondern viel mehr um ihn zu unterhalten. Ähnlich wie in Kick-Ass trägt die Gewalt zur Unterhaltung bei und sorgt für eine angenehme Frische im Film, da sie nicht nur zum Selbstzweck missbraucht wird.
Der Film ist sich vollkommen bewusst, dass er abgedreht und abgehoben ist und nimmt sich überhaupt nicht ernst.
Dies ist auch in den Charakteren spürbar. Wirkt Hauptdarsteller Taron Egerton noch normal, sind vor allem 2 seiner Co-Stars, alles andere als das. Colin Firth (The King's Speech) als Inbegriff des britischen Gentleman passt natürlich wie die Faust auf's Auge, nur kann er hier dutzende Leute alleine bekämpfen und töten. Dann gibt es natürlich noch Samuel L. Jackson als lispelnder Superschurke. Er spielt diesen Charakter wirklich super und wirkt mit seinem Lispeln so eindeutig wie aus einem Comic. Er ist einfach super und gerade die Szenen mit ihm und Firth sind absolut großartig, weil hier in mehr als einer Hinsicht zwei Welten aufeinandertreffen. Der restliche Cast ist auch absolut hochkarätig besetzt: Michael Caine (The Dark Knight-Trilogie) als Anführer der Kingsman, Mark Strong (Sherlock Holmes) als Ausbilder und in einer kleinen Rolle „Luke Skywalker“ Mark Hamill! Noch erwähnenswert ist hier Tänzerin und Nike-Muse Sofia Boutella als Sidekick von Sam Jackson. Sie sorgt hier mit ihren besonderen Beinen und akrobatischen Einlagen für einige absolute Highlights. Eine wahre Bereicherung für den Film.

Fazit:
Kingsman ist der etwas andere Agenten-Film.
Sympathische Charaktere, coole Gadgets und mal frische und abwechslungsreiche Action werden hier zu einem unglaublich unterhaltsamen Film zusammen gemixt, der sich angenehm von der Masse abhebt.


R.I.P.D.  [Blu-ray]
R.I.P.D. [Blu-ray]
DVD ~ Jeff Bridges
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen eine tolle Ideen wird langweilig und schlampig umgesetzt, 29. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: R.I.P.D. [Blu-ray] (Blu-ray)
R.I.P.D. hat mit einer coolen Idee und einem interessanten Trailer mein Interesse geweckt. Leider ist der Trailer aber besser als der eigentliche Film.

Nick Walker ist ein Polizist und wird bei einem Einsatz ermordet. Daraufhin findet er sich als Toter im Rest in Peace Department wieder. Zusammen mit dem Cowboy Roy Pulsipher geht er daraufhin auf Streife, um einige Dämonen festzunehmen, die sich auf der Erde rumtreiben. Wie der Zufall so will, will natürlich gerade ein Dämon die Erde vernichten.

Rest in Peace Department hat mit seiner abgedrehten Idee schnell mein Interesse geweckt. Ich mochte den Wahnsinn und die Abgedrehte Art und Weise die der Trailer versprühte. Leider war der Film dann aber nicht so gut wie erwartet.
Er fängt eigentlich gut an, kommt schnell zur Sache und führt den Zuschauer in eben jenes R.I.P.D. Schnell merkte ich aber, dass dem Film etwas fehlt. Er zeigt zwar einige schön designte Monster und hat einige tolle Ideen, dennoch hat er nie so richtig gezündet. Und dafür gibt es vor allem 2 Gründe.
Zum einen haben mich schnell die Effekte gestört. Sie sind, wenn überhaupt, nur Mittelmaß. Die Dämonen sehen überdeutlich wie Effektmonster aus, sind körperlos und wirken wie hektisch animiert. Auch andere Effekte, gerade bezüglich der Darsteller, sehen schrecklich aus. Und schlechte Effekte werden in diesem CGI-lastigen Film schnell nervig, unangenehm und hinterlassen einen faden Beigeschmack.
Die zweite große Schwäche sind die nervigen Dialoge und Charaktere.
Eigentlich gut mit Ryan Reynolds (Green Lantern) und Jeff Bridges (The Big Lebowski) besetzt, gingen mir beide, vor allem Bridges, schnell auf die Nerven. Er overactet hier natürlich total, was für so einen Film auch absolut sinnig ist, nervt aber einfach nur. Dadurch werden auch die emotionalen Szenen lustig und die lustigen Szenen nervig. Regisseur Robert Schwentke (R.E.D.) hat eigentlich schon bewiesen, dass er ein gutes Händchen für Comedy hat, greift hier aber aus irgendeinem Grund kräftig daneben.
Durch eben jene Schwächen wird R.I.P.D. zu einem sehr langweiligen Film.

Fazit:
Rest in Peace Department hat einige tolle Ideen, kann diese aber nicht interessant genug umsetzen. Aus einem potentiell unterhaltsamen, abgedrehten Blockbuster, wird ein langweiliger, mit schlechten Sprüchen, nerviger Comedy und schlechten Effekten durchsetzter Film.


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