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Rezensionen verfasst von
TheGame2493 (Deutschland)

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Kingsman - The Secret Service [Blu-ray]
Kingsman - The Secret Service [Blu-ray]
DVD ~ Samuel L. Jackson
Preis: EUR 14,90

5.0 von 5 Sternen mal ein frischer Agenten-Film, der sich angenehm von der Masse abhebt, 2. August 2015
Bei Kingsman habe ich anfangs gedacht, dass es einfach nur ein weiterer Agenten-Film im neuen Gewand ist. Zum Glück wurde ich aber eines Besseren belehrt.

Gary „Eggsy“ Unwin ist ein normaler Junge mit typischen Problemen. Als er aber nach einem Autodiebstahl von der Polizei gefasst wird, wird er von einem Gentleman in feinem Anzug herausgeholt. Jener Mann entpuppt sich als Geheimagent, als Kingsman. Gary will sich ihnen anschließen, muss aber natürlich erst einige Prüfungen bestehen. Ganz nebenbei versucht auch noch ein Milliardär einen Großteil der Menschheit auszulöschen.

Von Kingsman habe ich wirklich nicht viel erwartet. Ich mag Regisseur Matthew Vaughn (Kick-Ass; X-Men: Erste Entscheidung) zwar ganz gerne, war dennoch der Ansicht, dass dies ein gewöhnlicher Agenten-Film werden würde. Wie es aber im Film selber gesagt wird, dies ist nicht so eine Art Film.
Kingsman basiert auf einer Comic-Vorlage, die ich nicht kenne, und wie immer bleibt Matthew Vaughn dem auch treu und macht es überdeutlich erkennbar.
Vor allem in den Actionszenen, die größtenteils aus Kämpfen bestehen, merkt man ganz klar die Wurzeln. Ich kann Herrn Vaughn gar nicht genug dafür danken. Er inszeniert hier nämlich mal frische Action, die in einem angenehmen Kontrast zu den meisten Filmen steht und sich deutlich von der Masse abhebt. Die Kämpfe sind hier natürlich auch von A bis Z durchgestylt und durchchoreographiert, aber die Art wie man sie zeigt, macht sie so besonders. Oft werden sie mit langen Shots präsentiert, wodurch man das mittlerweile typische Hin und Her-Geschneide, vermeidet. Zudem hat man auch immer das Gefühl nichts zu verpassen und mittendrin zu sein. Die Kamera folgt den Bewegungen der Darsteller sehr gekonnt und vermittelt so ein angenehmes Mittendringefühl.
Die Kämpfe kommen auch hier natürlich nicht ohne CGI aus, allerdings stört es überhaupt nicht, weil sie standardmäßig gut sind und in verschiedensten Effekten (Slow-Motion usw.) auch sinnig genutzt werden.
Apropos sinnig genutzt: ein großer Faktor im Film ist offene Gewalt. Soll bedeuten, dass man hier ganz offensiv und ungeschönt Gewalt zeigt, also wie Leute in den Kopf geschossen werden oder etwaige Gliedmaßen verlieren. Allerdings nutzt Vaughn diese Gewalt nicht, um den Zuschauer zu schocken, sondern viel mehr um ihn zu unterhalten. Ähnlich wie in Kick-Ass trägt die Gewalt zur Unterhaltung bei und sorgt für eine angenehme Frische im Film, da sie nicht nur zum Selbstzweck missbraucht wird.
Der Film ist sich vollkommen bewusst, dass er abgedreht und abgehoben ist und nimmt sich überhaupt nicht ernst.
Dies ist auch in den Charakteren spürbar. Wirkt Hauptdarsteller Taron Egerton noch normal, sind vor allem 2 seiner Co-Stars, alles andere als das. Colin Firth (The King's Speech) als Inbegriff des britischen Gentleman passt natürlich wie die Faust auf's Auge, nur kann er hier dutzende Leute alleine bekämpfen und töten. Dann gibt es natürlich noch Samuel L. Jackson als lispelnder Superschurke. Er spielt diesen Charakter wirklich super und wirkt mit seinem Lispeln so eindeutig wie aus einem Comic. Er ist einfach super und gerade die Szenen mit ihm und Firth sind absolut großartig, weil hier in mehr als einer Hinsicht zwei Welten aufeinandertreffen. Der restliche Cast ist auch absolut hochkarätig besetzt: Michael Caine (The Dark Knight-Trilogie) als Anführer der Kingsman, Mark Strong (Sherlock Holmes) als Ausbilder und in einer kleinen Rolle „Luke Skywalker“ Mark Hamill! Noch erwähnenswert ist hier Tänzerin und Nike-Muse Sofia Boutella als Sidekick von Sam Jackson. Sie sorgt hier mit ihren besonderen Beinen und akrobatischen Einlagen für einige absolute Highlights. Eine wahre Bereicherung für den Film.

Fazit:
Kingsman ist der etwas andere Agenten-Film.
Sympathische Charaktere, coole Gadgets und mal frische und abwechslungsreiche Action werden hier zu einem unglaublich unterhaltsamen Film zusammen gemixt, der sich angenehm von der Masse abhebt.


R.I.P.D.  [Blu-ray]
R.I.P.D. [Blu-ray]
DVD ~ Jeff Bridges
Preis: EUR 9,99

2.0 von 5 Sternen eine tolle Ideen wird langweilig und schlampig umgesetzt, 29. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: R.I.P.D. [Blu-ray] (Blu-ray)
R.I.P.D. hat mit einer coolen Idee und einem interessanten Trailer mein Interesse geweckt. Leider ist der Trailer aber besser als der eigentliche Film.

Nick Walker ist ein Polizist und wird bei einem Einsatz ermordet. Daraufhin findet er sich als Toter im Rest in Peace Department wieder. Zusammen mit dem Cowboy Roy Pulsipher geht er daraufhin auf Streife, um einige Dämonen festzunehmen, die sich auf der Erde rumtreiben. Wie der Zufall so will, will natürlich gerade ein Dämon die Erde vernichten.

Rest in Peace Department hat mit seiner abgedrehten Idee schnell mein Interesse geweckt. Ich mochte den Wahnsinn und die Abgedrehte Art und Weise die der Trailer versprühte. Leider war der Film dann aber nicht so gut wie erwartet.
Er fängt eigentlich gut an, kommt schnell zur Sache und führt den Zuschauer in eben jenes R.I.P.D. Schnell merkte ich aber, dass dem Film etwas fehlt. Er zeigt zwar einige schön designte Monster und hat einige tolle Ideen, dennoch hat er nie so richtig gezündet. Und dafür gibt es vor allem 2 Gründe.
Zum einen haben mich schnell die Effekte gestört. Sie sind, wenn überhaupt, nur Mittelmaß. Die Dämonen sehen überdeutlich wie Effektmonster aus, sind körperlos und wirken wie hektisch animiert. Auch andere Effekte, gerade bezüglich der Darsteller, sehen schrecklich aus. Und schlechte Effekte werden in diesem CGI-lastigen Film schnell nervig, unangenehm und hinterlassen einen faden Beigeschmack.
Die zweite große Schwäche sind die nervigen Dialoge und Charaktere.
Eigentlich gut mit Ryan Reynolds (Green Lantern) und Jeff Bridges (The Big Lebowski) besetzt, gingen mir beide, vor allem Bridges, schnell auf die Nerven. Er overactet hier natürlich total, was für so einen Film auch absolut sinnig ist, nervt aber einfach nur. Dadurch werden auch die emotionalen Szenen lustig und die lustigen Szenen nervig. Regisseur Robert Schwentke (R.E.D.) hat eigentlich schon bewiesen, dass er ein gutes Händchen für Comedy hat, greift hier aber aus irgendeinem Grund kräftig daneben.
Durch eben jene Schwächen wird R.I.P.D. zu einem sehr langweiligen Film.

Fazit:
Rest in Peace Department hat einige tolle Ideen, kann diese aber nicht interessant genug umsetzen. Aus einem potentiell unterhaltsamen, abgedrehten Blockbuster, wird ein langweiliger, mit schlechten Sprüchen, nerviger Comedy und schlechten Effekten durchsetzter Film.


Ant-Man [Blu-ray]
Ant-Man [Blu-ray]
Preis: EUR 19,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine frische Ergänzung zum Marvel Cinematic Universe!, 27. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Ant-Man [Blu-ray] (Blu-ray)
Marvel führt mit Ant-Man einen weiteren Helden in ihr Filmuniversum ein und das auf typische Art und Weise.

Scott Lang ist ein Dieb und knackt eines Tages einen Safe, in dem er einen Anzug findet, der ihn schrumpfen lässt. Daraufhin schließt er sich mit dem Erfinder des Anzugs, Hank Pym, zusammen und wird der neue Ant-Man. Als jener Held muss er in ein schwer bewachtes Labor einbrechen, um zu verhindern, dass eine Kampfrüstung auf die Stadt losgelassen wird.

Mit Ant-Man erweitert Marvel sein Cinematic-Universe um einen weiteren Helden. Anders als bei den anderen Helden, war ich aber sehr skeptisch, da das Schrumpfen hier einen Großteil des Films einnimmt. Schnell habe ich aber gemerkt, dass genau dieser Aspekt die größte Stärke des Films ist.
Die Schrumpfszenen sind effekttechnisch wirklich gut gemacht und auf allerhöchstem Niveau. Die Effekte sehen wirklich super aus. Zudem werden durch eben jenen Schrumpfeffekt einige wirklich gute Actionszenen inszeniert. Die Action ist kreativ, flott, abwechslungsreich und verdammt spaßig.
Dadurch gewinnt Ant-Man etwas eigenes und hebt sich angenehm von seinen Avengers-Kumpanen ab.
Ansonsten ist der Film nämlich typisch Marvel.
Klar definierte Charaktere, eine einfache Geschichte und etwas Fanservice.
Paul Rudd (Jungfrau, 40 (männlich), sucht) als Ant-Man fand ich leider etwas blass. Ihm fehlt einfach das gewisse Etwas, was seine Superhelden-Kollegen auszeichnet. Zudem fand ich einige seiner Gags ziemlich unpassend und stellenweise einfach zu viel. Ansonsten habe ich mich aber über Michael Douglas (Basic Instinct) in so einem Film gefreut. Über den restlichen Cast muss man nicht viele Worte verlieren. Einzig Michael Pena sorgt noch für einige lustige Momente.

Wie immer gibt es auch hier wieder eine After Credits Scene und Stan Lee's Cameo Auftritt.

Fazit:
Ant-Man hebt sich trotz einfacher Story und Charakteren durch seine einmaligen Schrumpfszenen und sehr flotter Action angenehm von den Avengers-Helden ab. Somit hat der Ameisenmann zwar seine Schwächen, ist aber eine angenehme Ergänzung zum Marvel Cinematic Universe.


Jurassic World [Blu-ray]
Jurassic World [Blu-ray]
DVD ~ Chris Pratt
Preis: EUR 18,99

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss eine Fortsetzung zu Jurassic Park sein!, 15. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Jurassic World [Blu-ray] (Blu-ray)
Steven Spielberg faszinierte 1993 die ganze Welt mit seinen Dinosauriern. Nachdem das Franchise dann etwas bergab ging soll es nun, 14 Jahre später wiederbelebt werden.

Die Jurassic World lockt mehrere tausend interessierte Besucher an. Als diese sich aber an die Saurier gewöhnen entscheidet man, einen neuen Saurier zu erschaffen. Dieser ist aber wesentlich gefährlicher als vermutet und läuft bald schon frei in der Jurassic World herum. Nun versucht man nur noch dieses Monster einzufangen oder zu töten.

Steven Spielberg hat mit seinem zeitlosen und immer noch beeindruckenden Jurassic Park die ganze Welt ins Dinosaurier-Fieber versetzt. Die beiden Nachfolger konnten da leider nicht mithalten und wurden immer schlechter. 14 Jahre nach dem letzten Park will man nun das Franchise mit einer World wiederbeleben. Dazu gab man einem unbekannten Regisseur das Heft in die Hand und der hat sich meisterhaft behaupten können.
Colin Trevorrow hat hier das Zepter als Regisseur in der Hand und versteht sich wirklich gut darin, die Faszination Dinosaurier fast schon genauso meisterhaft wie Spielberg zu präsentieren. Er beweist zum Beispiel mit der legendären Musik von John Williams und einigen Anspielungen (Gegenständen und sogar einem Darsteller) auf den ersten Teil viel Respekt vor dem Original. Gerade die Anspielungen baut er sehr gut in den Film ein, sodass sie Kenner der Filme auffallen, aber für Nichtkenner nicht störend wirken.
Zudem verlässt er sich auch viel auf die Saurier. Sie sind Dreh- und Angelpunkt des Filmes und bestimmen das Tempo. Dementsprechend gut müssen sie auch aussehen, und genau das tun sie auch. Sie wurden mit höchsten CGI-Standards animiert und wirken sehr echt und ausdrucksstark. Egal ob in ruhigen Szenen oder der Action, sie sehen immer gut aus und machen einen gefährlichen Eindruck.
Positiv ist mir auch die Geschichte im Kopf geblieben mit einigen schönen Ideen. Man geht hier nicht den einfachsten aller Wege, sondern nimmt auch Abzweigungen mit denen ich so vor dem Kinogang nicht gerechnet habe. Natürlich werden viele Szenen schnell klar, wenn man sie dann sieht, machen aber nichtsdestotrotz Spaß.
Einzig negativ sind mir die Darsteller aufgefallen, eben weil sie nicht auffallen. Hatte man im ersten Teil noch charismatische und interessante Leute wie Sir Richard Attenborough, Sam Neill und Jeff Goldblum, hat man hier zwar eigentlich gut gecastete Leute, die aber sehr gewöhnlich wirken. Chris Pratt (Guardians of the Galaxy) spielt hier den typischen Wildhüter und Bryce Dallas Howard (The Help) die typische Managerin. Beide haben nichts von ihrem Charme und waren mir vollkommen egal. Einzig Vincent D'Onofrio (Full Metal Jacket) als Antagonist hat mir hier gut gefallen, weil er seine Rolle mit einer gewissen Leichtigkeit spielt, die wirklich gut passt. Ansonsten sind die Darsteller wirklich nicht stark. Leider, dadurch wird der Film zwar nicht schlecht, verliert aber dennoch etwas Charme.

Fazit:
Colin Trevorrow führt Steven Spielbergs Erbe würdig fort.
Er erzeugt wieder mit fabelhaft animierten Dinosauriern und einer einfachen, aber effektiven Story eine Faszination für diese Wesen, wie sie nur der Altmeister selbst zuletzt erzeugen konnte. Die Saurier sehen super aus, die Action ist unterhaltsam und die Geschichte mit einigen guten Ideen und Anspielungen gespickt.
Jurassic World ist endlich da!

Das ganze gibt es auch ausführlicher als IMOCAST.


Avengers - Age of Ultron [Blu-ray]
Avengers - Age of Ultron [Blu-ray]
Preis: EUR 18,99

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wieder spektakuläres Superheldentreffen, das aber leider nicht an seinen Vorgänger heranreicht, 26. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Avengers - Age of Ultron [Blu-ray] (Blu-ray)
Marvel startet endlich seine zweite Superheldenversammlung. Sie müssen hier in ihre eigenen großen Fußstapfen treten, können diese aber nicht ganz füllen.

Tony Stark erschafft eine neue KI, die die Erde anstelle der Avengers beschützen soll. Jene KI, Ultron, entwickelt aber schnell ein Eigenleben und macht sich daran die Avengers und die gesamte Menschheit zu vernichten. Nun müssen die Helden ihre Differenzen überwinden und sich erneut versammeln, um die Erde zu retten.

Marvel's The Avengers hat mir seiner Zeit wirklich richtig gut gefallen und war das ultimative Treffen dieser Helden. Der Film hat ein schönes Tempo, sympathische Charaktere und wahnsinnige Actionsequenzen. Dementsprechend schwer hatte es Marvel nun ihren Erstling zu überbieten, was ihnen leider nicht ganz gelungen ist.
Identisch zum Ersten, was ich auch als positiv empfinde, ist die rasante und sehr übertriebene Action. Durch die unterschiedlichen Helden mit ihren Fähigkeiten braucht natürlich jeder seine eigenen Actionsequenzen, die wieder zuhauf vorhanden sind. Diese Sequenzen machen auch wieder Spaß und sind so kaum in anderen Filmen zu finden, aber auch leider sehr sehr CGI-lastig. Logischerweise geht es aufgrund der Charaktere stellenweise nicht anders, aber das wirklich alles in jeder Sequenz CGI ist, stört mich ein bisschen, zumal der Film schon mit einer Actionsequenz anfängt, die stellenweise keine guten Effekte hat. Nichtsdestotrotz machen diese Sequenzen den Film natürlich aus und auch Spaß.
In Sachen Action kann ich also nichts Negatives sagen, bei der Geschichte leider schon. Aber erstmal das Positive.
Es werden hier einige neue Charaktere eingeführt und dies passiert, finde ich, auch gut und sinnig. Ich kannte die Charaktere schon vorher und wusste das sie auftauchen würden, was sie können und wie sie heißen, da ich einige Comics kenne. Dennoch denke ich, dass man auch als Comic-Unkundiger die neuen Charaktere versteht und sympathisch findet.
Abgesehen von Scarlet Witch und Quicksilver muss ich doch Ultron nochmal erwähnen. James Spader (aus der Serie Blacklist) spielt und spricht hier Ultron und macht dies auch gut. Obwohl es anfangs etwas befremdlich war, dass Ultron so viel redet und Sprüche klopft, hat er mir dann doch ganz gut gefallen, als Charakter.
Weniger gut fand ich aber die gesamte Handlung, in die er eingebettet war. Der erste Film hatte noch eine sehr einfache Handlung, die aber vollkommen gereicht hat, weil man sowieso nur sehen wollte, wie die Avengers nun zueinander finden. Dieses Mal ist die Handlung etwas komplexer, aber leider auch nicht gut genug durchdacht. Es gab immer wieder Logiklöcher oder es sind für mich nicht nachvollziehbare Dinge passiert, bzw. Dinge, bei denen ich mich gewundert habe. Zudem werden die Konflikte innerhalb der Avengers nur kurz angerissen, um sie dann sofort wieder zu vergessen. So hat der Film einige kleine Längen, die aber kaum wirklich stören.
Auch die Sprüche der Helden und Charaktere an sich waren dieses Mal nicht so gut eingebaut, wie im Teil davor.
Sehr gut eingebaut war aber wieder Stan Lee, der hier mal eine Party feiert.

Fazit:
Marvel's The Avengers: Age of Ultron ist wieder ein Actionspektakel, dass sich leider zu viel auf die Action konzentriert und die Charakterentwicklung außen vor lässt. Durch die leider nicht so gut durchdachte Geschichte und teilweise schlecht platzierten Sprüche, hat der Film einige Längen, kommt aber sofort wieder mit minutenlangen Actionsequenzen um die Ecke, die einfach Spaß machen.
Alles in allem also wieder ein sehr unterhaltsames Superhelden-Spektakel, dass aber leider nicht an seinen Vorgänger heranreicht.

Das ganze Geschriebene hier gibt es auch in mündlicher Form als IMOCAST.


Dom Hemingway [Blu-ray]
Dom Hemingway [Blu-ray]
DVD ~ Jude Law
Preis: EUR 6,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jude Law in seiner unterhaltsamsten Rolle, 6. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dom Hemingway [Blu-ray] (Blu-ray)
Dom Hemingway hat nur aufgrund des ungewöhnlichen Hauptdarstellers mein Interesse geweckt, hat mich aber letztendlich wirklich gut unterhalten.

Dom Hemingway kommt nach mehreren Jahren aus dem Gefängnis, will sein überfälliges Geld einstreichen und seine Tochter kennen lernen. Sein ehemaliger Boss rückt aber das Geld nicht einfach so raus und seine Tochter will nichts mit ihm zu tun haben. Also macht es Hemingway auf seine Art und Weise und sorgt für mächtig Chaos.

Dom Hemingway hat nur aufgrund von Jude Law's Aussehen mein Interesse geweckt. Law (Sherlock Holmes) schien hier wirklich mal sein Aussehen zu ändern und eine Rolle komplett für sich zu beanspruchen und genau das macht er hier auch.
Der gesamte Film dreht sich ausschließlich um ihn.
Jude Law spielt hier einen manischen, unberechenbaren, temperamentvollen Dieb und schafft es unerwarteter Weise, diesen Charakter selbst zu formen. Er gibt ihm immer wieder neue Facetten und Charakterzüge, die immer mehr verdeutlichen, wie verrückt dieser Mann ist. Law spielt ihn wirklich mit Herz und Seele und versinkt zu 110% in dieser Rolle.
Und obwohl er grundlegend ein Charakter ist, mit dem man als Zuschauer keinesfalls sympathisieren kann, macht man es aber doch.
Dies liegt vor allem an den starken Dialogen. Oder besser gesagt: Monologen. Hemingway bricht hier einige Diskussionen vom Zaun, die nur improvisiert sein können, weil sie teilweise absolut absurd sind. Die Analogien, also die Vergleiche, die Jude Law als Hemingway anderen Charakteren entgegen wirft sind einfach nur unfassbar. Durch eben jene Absurdität der Vergleiche hat der Film den typisch schwarzen, britischen Humor, der mich einige Mal zum Grinsen verleitet hat. Dies hält den Film auch am Leben, weil er inhaltlich ansonsten eigentlich einfach gestaltet ist und Bekanntes enthält. Durch Jude Law's Performance gewinnt der Film aber massiv an Unterhaltungswert und wird nie langweilig.

Fazit:
Dom Hemingway ist durch einen unglaublich guten Jude Law, in seiner wohl aussergewöhnlichsten Rolle, eine sehr unterhaltsame black-comedy, die einzig und allein von seinem Hauptdarsteller und dessen wahnsinnigen Monologen lebt.

Das Ganze gibt es auch in mündlicher Form als IMOCAST auf Youtube.


Fast & Furious 7
Fast & Furious 7
DVD ~ Paul Walker
Preis: EUR 16,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paul Walker wäre stolz auf sein letztes Werk, 4. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Fast & Furious 7 (DVD)
Nachdem Paul Walker bei einem tragischen Unfall im November 2013 ums Leben kam, hat sein letzter Film natürlich eine besondere Erwartungshaltung geweckt. Paul Walker kann aber mehr als stolz auf sein letztes Werk sein.

Der Bruder von Owen Shaw, Deckard Shaw, will Rache an Dom und seiner Familie nehmen. Dieser Gegner stellt sich aber als besonders gewieft und skrupellos heraus und stellt Dom auf eine harte Probe. Deswegen tut sich Dom mit einer Geheimorganisation zusammen, um gegen Shaw vorzugehen.

Mit der Fast & Furious Serie bin ich erst sehr spät warm geworden. Ich fand den ersten und dritten Teil schrecklich, den fünften aber dagegen wirklich super. Der sechste Teil hat mir dann auch wieder gefallen, weswegen ich auch gespannt auf diesen war. Das Paul Walker tragisch verstarb, gibt dem Film natürlich eine besondere Marke, die aber keinesfalls negativ zu verstehen ist. Ganz im Gegenteil: für Walker hat man hier ein würdiges Ende gefunden.
Am Ende des Films wird nochmal ein kleiner Tribut für ihn gezeigt und ein tolles Ende, das Walker sinnig aus der Serie schreibt. Positiv bezüglich Walker, fiel mir auch auf, dass es eben überhaupt nicht auffällt, dass manche Szenen nicht mit ihm, sondern seinen Brüdern, gedreht wurden.
So, dies zu Paul Walker.
Ansonsten ist der Film natürlich wie der fünfte und sechste Teil.
Die Dialoge sind natürlich überflüssig und dieses Mal teilweise wirklich Panne. Die Sprüche sind schon nicht mehr lustig, sondern nur noch zum Kopfschütteln (zumindest einige).
Ungläubig geschaut habe ich auch bei den Effekten, bei den CGI-Effekten. Die Computereffekte, die hier vergleichsweise viel vorhanden sind (teilweise überflüssigerweise), sind echt nicht gut. Sie sehen viel zu billig aus für so eine große Hollywood-Produktion. Da ist man als Zuschauer wirklich besseres gewohnt.
Die flachen Dialoge und schlechten CGI-Effekte sind aber gesamt gesehen nur Kleinigkeiten, da es hier natürlich vornehmlich um die Action geht und die ist wirklich super.
Justin Lin hat hier das Regiezepter an James Wan (SAW) abgegeben, der sich sehr gut in diesem Genre zurechtgefunden hat. Er inszeniert hier sehr gekonnt wirklich lange Actionsequenzen, die aber weder unübersichtlich, noch langweilig werden. In diesen Szenen wird noch viel mit echten Props gearbeitet, was dem Ganzen eine gewisse Wucht gibt, die nur durch echte Autos, Stunts etc. erzeugt werden kann. Ausserdem hat man hier der Fantasie freien Lauf gelassen. Was hier an Ideen abgefeuert wird ist wirklich unglaublich. Hier bekommt man Action, die natürlich total übertrieben ist, aber verdammten Spaß macht. Diese Actionsequenzen muss man eigentlich mal gesehen haben!

Fazit:
Fast & Furious 7 ist wieder ein schneller, in Sachen Einfallsreichtum der Action, fantastischer Film, der durch seine schnellen und sehr unterhaltsamen Over-the-Top Actionsequenzen kaum Zeit zum durchatmen lässt. Da sieht man einfach über die flachen Sprüche und schlechten CGI-Effekte hinweg.
Paul wäre stolz!

Das Ganze gib es auch in mündlicher Form als IMOCAST.


Get On Up [Blu-ray]
Get On Up [Blu-ray]
DVD ~ Chadwick Boseman
Preis: EUR 13,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen tolle Musik und ein fabelhafter Darsteller, aber leider nicht mehr, 21. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Get On Up [Blu-ray] (Blu-ray)
Get on Up ist zwischen den ganzen großen Filmen ziemlich untergegangen, was aber weniger an seinem Budget, als viel mehr an seiner Machart liegt.

Für diesen Film spare ich mir eine Zusammenfassung der Geschichte, weil dies ein Biopic ist und das Leben des James Brown behandelt. Der Film beleuchtet das gesamte Leben dieser Musiklegende und hat dabei sehr gegensätzliche Gefühle bei mir ausgelöst.
Auf der einen Seite hat der Film eine klasse Musik und einen unglaublich guten Hauptdarsteller. Auf der anderen Seite ist aber das Drehbuch an sich zu flach für so einen Mann.
Die Musik fällt schnell auf, werden hier doch viele Lieder des Godfather of Soul gesungen. Diese machen immer noch Spaß und haben nichts von ihrer ansteckenden Kraft verloren. Man kann sich dieser Musik und auch diesem Mann einfach nicht entziehen.
Chadwick Boseman (42) spielt James Brown genauso, wie ich ihn mir immer vorgestellt habe und hat mich absolut überrascht. Wie er redet (im original), wie er sich bewegt, wie er guckt, wie er seine Lieder performed: Boseman wirkt zu jeder Zeit wie James Brown. Er taucht komplett in diese Rolle ein und versinkt total in ihr. Er liefert eine absolut glaubwürdige Performance, die zeigt, dass dieser junge Schauspieler wahnsinnig begabt ist.
Wäre das Script besser gewesen und sein Charakter besser ausgearbeitet, hätte ich ihm sogar eine Oscar-Nominierung zugesprochen.
Und genau hier komme ich zum größten Schwachpunkt: das Script.
Das Leben eines solchen Mannes in einem Film herunterzubrechen, sodass man seine wichtigsten Stationen, Höhen und Tiefen, erfasst und den Zuschauer abholt, ist nicht leicht, was man schnell merkt. Man springt, gerade am Anfang des Films, wirr von einer Zeit seines Lebens in die andere, sodass ich schnell überfordert war und gar nicht mehr wusste, in welchen Lebensabschnitt ich mich gerade befinde. Später fängt sich der Film und behält seine Kontinuität, dennoch ist die erste Hälfte zu verwirrend.
Viele wichtige Stationen werden gut aufgearbeitet, lassen aber Tiefe vermissen. Die meisten Momente passieren einfach so und man kann als Zuschauer nur erahnen, wie wichtig sie waren.
Diese Schwächen hätten mich eigentlich auch gar nicht gestört, wäre der Charakter des James Brown nicht so oberflächlich geschrieben. Biopics, wie dieses, leben davon, dass man nicht nur die Höhen sondern vor allem auch die Tiefen des Charakters erfährt und mit ihm leidet. Filme wie Walk the Line und Ray haben dies meisterhaft vorgemacht, daran kann Get on Up aber nicht anknüpfen. Man erlebt keine wirklichen Tiefs (die auch ein James Brown sicherlich gehabt hat) und reißt sie nur kurz an. Dadurch fehlt einfach Emotionalität, die nicht nur dem Charakter, sondern auch dem gesamten Film gut getan hätte. Chadwick Boseman hätte in solchen Momenten seinen Charakter noch weitere Facetten gegeben, wodurch er sicherlich auch mehr Aufmerksamkeit bekommen hätte.

Fazit:
Get on Up trumpft mit toller Musik und einem fabelhaften Hauptdarsteller auf, schafft es aber nicht, dass Leben des Godfather of Soul gerecht aufzuarbeiten. Die Geschichte ist leider zu oberflächlich, als das man wirklich mitfühlt. Nichtsdestotrotz wird man durch die Musik und Chadwick Boseman gut unterhalten.

All dies gibt es auch in mündlicher Form als IMOCAST auf Youtube.


Das Schicksal ist ein mieser Verräter - Little Infinities Edition [Blu-ray]
Das Schicksal ist ein mieser Verräter - Little Infinities Edition [Blu-ray]
DVD ~ Shailene Woodley
Preis: EUR 6,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine wirklich packende und emotionale Liebesgeschichte!!, 16. März 2015
Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat nur mein Interesse geweckt, weil er so enorm erfolgreich war. Ich habe auch sehr schnell gemerkt, wieso.

Hazel leidet an Schilddrüsenkrebs und hat wahrscheinlich nicht mehr lange zu leben. Sie lernt eines Tages Augustus kennen, der zwar ebenfalls an Krebs leidet, aber das Leben in vollen Zügen zu genießen scheint. Die beiden verlieben sich und geben einander Kraft... aber der Krebs wird dadurch nicht besiegt.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat mit seinem ersten Trailer schon mein Interesse geweckt, ist dann aber zwischen den ganzen anderen Filmen verschwunden. Erst durch seine enorme Popularität wurde ich wieder auf ihn aufmerksam und bin sehr froh darüber.
Anfangs dachte ich, dass dies ein typischer Liebesfilm mit zwei Teenagern wird, der den Zusatz der Krebserkrankung nur als extra und pseudodramatisches Element missbraucht. Schnell wurde mir aber klar, dass der Film die Erkrankung bzw. Erkrankungen und die Liebesbeziehung gleichwertig verarbeitet. Es wird nie vergessen, dass die Protagonisten schwer krank sind und womöglich nicht mehr viel Zeit zu leben haben. Dies wird aber angenehm in den Film verbaut, sodass er nicht zu depressiv wird, aber emotional genug ist, um den Zuschauer zu packen. Noch dazu ist die Liebesgeschichte, die natürlich einem bekannten Schema folgt, sehr sympathisch und drückt dem Zuschauer nicht auf biegen und brechen bestimmte Momente rein, dass er auch ja emotional involviert ist.
Apropos emotional involviert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der nicht wenigstens etwas ergriffen vom Film ist. Die Geschichte ist nämlich wirklich wunderschön gemacht und hat für einige Momente gesorgt, bei denen ich nicht scheue zuzugeben, ein zwei Tränen in den Augen gehabt zu haben.
Shailene Woodley und Ansel Elgort (bei aus Divergent – Die Bestimmung) sind einfach ein zu sympathisches und schönes Paar. Woodley als anfangs unnahbares Mädchen und Elgort als unbeschwerter Junger Mann mit einigen fantastischen Sprüchen ergänzen sich einfach verdammt gut. Sie spielen beide wirklich klasse und werden durch die sehr gute Inszenierung und Musik nur noch besser.
Josh Boone inszeniert hier einige sehr schöne und wiederum sehr packende Szenen und verzichtet auf viele Klischees. Die Geschichte dreht sich eben um die Charaktere und nicht darum, die Charaktere besonders kitschig zu zeigen.

Fazit:
Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist ein sehr emotionales und packendes Liebesdrama, dass nicht nur mit tollen Darstellern und einer gekonnten Inszenierung punktet, sonder sich auch von Klischees loslöst.
Eine wirklich packende Liebesgeschichte!

Das Ganze gibt es auch in mündlicher Form als IMOCAST bei Youtube.


Focus [Blu-ray]
Focus [Blu-ray]
DVD ~ Will Smith
Preis: EUR 12,90

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schöner, spaßiger Thriller, der leider einige Längen hat, 6. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Focus [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach 3 Jahren meldet sich Will Smith endlich wieder mit einem Film zurück, indem er die Hauptrolle spielt. Und obwohl der Film nicht einer seiner Besten ist, hatte ich dennoch meinen Spaß.

Nicky ist ein Trickbetrüger, einer der Besten und Erfolgreichsten, weswegen die begeisterte Gaunerin Jess unbedingt von ihm lernen will. Nicky bringt ihr alles bei, die beiden sacken viel Geld ein und verlieben sich sogar ineinander, was in dieser Branche aber sehr gefährlich werden kann.

Ich tue mich schwer, den Plot des Films zusammenzufassen ohne zu viel zu spoilen, weil das den Film kaputt machen würde. Focus ist einer dieser Filme, den man, meiner Meinung nach, nur genießen kann, wenn man so wenig wie möglich weiß, weil man sich hier in die Welt der besten Trickbetrüger begibt.
In dieser Welt kann man nie wissen, wann jemand die Wahrheit sagt und wann nicht. Obwohl der Film am Anfang natürlich viele Tricks erklärt, kann man sich nie sicher sein, ob etwas echt oder gestellt ist. Diese Brücke schlägt der Film wirklich sehr gut und kommt dadurch natürlich mit vielen Twists daher, die aber gut verbaut und auch sinnig sind. Die Twists wirken nicht wie ein reines Stilmittel um den Zuschauer zu überraschen (was heutzutage ja eher schief geht), sondern zeigen lediglich wie diese Betrüger betrügen. Diese Twists machen wirklich Spaß, genau wie die Welt in der sie sich bewegen.
Man hat hier diese Trickbetrüger-Welt sehr gut dargestellt und lässt den Zuschauer auch erfolgreich in ihr eintauchen. Leider hat der Film aber einige Längen, weil sich bestimmte Dinge natürlich wiederholen und man hier, Gott sei Dank, auf Action oder überdramatische Szenen verzichtet. Man baut stellenweise situationsbedingt etwas Spannung auf, hat aber nie das Gefühl, als befänden sich die Protagonisten in ernster Gefahr. Dadurch zieht sich der Film etwas.
Nichtsdestotrotz ist er aber sehr gekonnt inszeniert und zeigt einige schöne Bilder.
Auch die Darsteller machen den großen Charme des Films aus. Will Smith ist natürlich wieder ein absoluter Sympathieträger, dem man seine krummen Machenschaften nicht übel nehmen kann. Er spielt hier wieder gut, sehr sympathisch und kann seinem Charakter mehr abgewinnen als ich anfangs dachte. Dennoch ist es hier Margot Robbie die im Gedächtnis bleibt. Robbie zeigt hier wieder ihr Talent, zwar nicht so beeindruckend wie in Martin Scorsese's The Wolf of Wall Street, aber dennoch effektiv. Sie spielt diese anfangs noch unfähige Diebin, die sich weiter entwickelt, wirklich gut und beherrscht den Screen absolut. Wenn sie zu sehen ist, dann geht es auch um sie. Selbst neben einem Will Smith sticht sie noch heraus. Die beiden sind auch wirklich ein klasse paar und geben dem Film seinen Charme. Dies liegt vor allem an dem lockeren Ton.
Der Film ist wirklich sehr leichtfüßig und die Darsteller, vor allem Robbie und Smith, haben sehr lose Münder. Sie reden einfach drauf los und brachten mich einige Male zum Schmunzeln. Wirklich lustig ist der Film nie, soll er aber auch nicht sein. Er sorgt lediglich für einige Schmunzler, um locker zu bleiben.

Fazit:
Focus ist ein sehr schöner, lockerer Film, der den Zuschauer gekonnt in die Welt der Trickbetrüger entführt. Will Smith und Margot Robbie verleihen dem Film ihren Charme, können aber einige Längen nicht vertuschen. Dennoch macht der Film durch seine Offenbarungen Spaß.

Das ganze gibt es auch noch als Gerede als IMOCAST auf Youtube.


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