Profil für TheGame2493 > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von TheGame2493
Top-Rezensenten Rang: 14.305
Hilfreiche Bewertungen: 1350

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
TheGame2493 (Deutschland)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Avengers - Age of Ultron [Blu-ray]
Avengers - Age of Ultron [Blu-ray]
Preis: EUR 19,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wieder spektakuläres Superheldentreffen, das aber leider nicht an seinen Vorgänger heranreicht, 26. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Avengers - Age of Ultron [Blu-ray] (Blu-ray)
Marvel startet endlich seine zweite Superheldenversammlung. Sie müssen hier in ihre eigenen großen Fußstapfen treten, können diese aber nicht ganz füllen.

Tony Stark erschafft eine neue KI, die die Erde anstelle der Avengers beschützen soll. Jene KI, Ultron, entwickelt aber schnell ein Eigenleben und macht sich daran die Avengers und die gesamte Menschheit zu vernichten. Nun müssen die Helden ihre Differenzen überwinden und sich erneut versammeln, um die Erde zu retten.

Marvel's The Avengers hat mir seiner Zeit wirklich richtig gut gefallen und war das ultimative Treffen dieser Helden. Der Film hat ein schönes Tempo, sympathische Charaktere und wahnsinnige Actionsequenzen. Dementsprechend schwer hatte es Marvel nun ihren Erstling zu überbieten, was ihnen leider nicht ganz gelungen ist.
Identisch zum Ersten, was ich auch als positiv empfinde, ist die rasante und sehr übertriebene Action. Durch die unterschiedlichen Helden mit ihren Fähigkeiten braucht natürlich jeder seine eigenen Actionsequenzen, die wieder zuhauf vorhanden sind. Diese Sequenzen machen auch wieder Spaß und sind so kaum in anderen Filmen zu finden, aber auch leider sehr sehr CGI-lastig. Logischerweise geht es aufgrund der Charaktere stellenweise nicht anders, aber das wirklich alles in jeder Sequenz CGI ist, stört mich ein bisschen, zumal der Film schon mit einer Actionsequenz anfängt, die stellenweise keine guten Effekte hat. Nichtsdestotrotz machen diese Sequenzen den Film natürlich aus und auch Spaß.
In Sachen Action kann ich also nichts Negatives sagen, bei der Geschichte leider schon. Aber erstmal das Positive.
Es werden hier einige neue Charaktere eingeführt und dies passiert, finde ich, auch gut und sinnig. Ich kannte die Charaktere schon vorher und wusste das sie auftauchen würden, was sie können und wie sie heißen, da ich einige Comics kenne. Dennoch denke ich, dass man auch als Comic-Unkundiger die neuen Charaktere versteht und sympathisch findet.
Abgesehen von Scarlet Witch und Quicksilver muss ich doch Ultron nochmal erwähnen. James Spader (aus der Serie Blacklist) spielt und spricht hier Ultron und macht dies auch gut. Obwohl es anfangs etwas befremdlich war, dass Ultron so viel redet und Sprüche klopft, hat er mir dann doch ganz gut gefallen, als Charakter.
Weniger gut fand ich aber die gesamte Handlung, in die er eingebettet war. Der erste Film hatte noch eine sehr einfache Handlung, die aber vollkommen gereicht hat, weil man sowieso nur sehen wollte, wie die Avengers nun zueinander finden. Dieses Mal ist die Handlung etwas komplexer, aber leider auch nicht gut genug durchdacht. Es gab immer wieder Logiklöcher oder es sind für mich nicht nachvollziehbare Dinge passiert, bzw. Dinge, bei denen ich mich gewundert habe. Zudem werden die Konflikte innerhalb der Avengers nur kurz angerissen, um sie dann sofort wieder zu vergessen. So hat der Film einige kleine Längen, die aber kaum wirklich stören.
Auch die Sprüche der Helden und Charaktere an sich waren dieses Mal nicht so gut eingebaut, wie im Teil davor.
Sehr gut eingebaut war aber wieder Stan Lee, der hier mal eine Party feiert.

Fazit:
Marvel's The Avengers: Age of Ultron ist wieder ein Actionspektakel, dass sich leider zu viel auf die Action konzentriert und die Charakterentwicklung außen vor lässt. Durch die leider nicht so gut durchdachte Geschichte und teilweise schlecht platzierten Sprüche, hat der Film einige Längen, kommt aber sofort wieder mit minutenlangen Actionsequenzen um die Ecke, die einfach Spaß machen.
Alles in allem also wieder ein sehr unterhaltsames Superhelden-Spektakel, dass aber leider nicht an seinen Vorgänger heranreicht.

Das ganze Geschriebene hier gibt es auch in mündlicher Form als IMOCAST.


Dom Hemingway [Blu-ray]
Dom Hemingway [Blu-ray]
DVD ~ Jude Law
Preis: EUR 8,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jude Law in seiner unterhaltsamsten Rolle, 6. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dom Hemingway [Blu-ray] (Blu-ray)
Dom Hemingway hat nur aufgrund des ungewöhnlichen Hauptdarstellers mein Interesse geweckt, hat mich aber letztendlich wirklich gut unterhalten.

Dom Hemingway kommt nach mehreren Jahren aus dem Gefängnis, will sein überfälliges Geld einstreichen und seine Tochter kennen lernen. Sein ehemaliger Boss rückt aber das Geld nicht einfach so raus und seine Tochter will nichts mit ihm zu tun haben. Also macht es Hemingway auf seine Art und Weise und sorgt für mächtig Chaos.

Dom Hemingway hat nur aufgrund von Jude Law's Aussehen mein Interesse geweckt. Law (Sherlock Holmes) schien hier wirklich mal sein Aussehen zu ändern und eine Rolle komplett für sich zu beanspruchen und genau das macht er hier auch.
Der gesamte Film dreht sich ausschließlich um ihn.
Jude Law spielt hier einen manischen, unberechenbaren, temperamentvollen Dieb und schafft es unerwarteter Weise, diesen Charakter selbst zu formen. Er gibt ihm immer wieder neue Facetten und Charakterzüge, die immer mehr verdeutlichen, wie verrückt dieser Mann ist. Law spielt ihn wirklich mit Herz und Seele und versinkt zu 110% in dieser Rolle.
Und obwohl er grundlegend ein Charakter ist, mit dem man als Zuschauer keinesfalls sympathisieren kann, macht man es aber doch.
Dies liegt vor allem an den starken Dialogen. Oder besser gesagt: Monologen. Hemingway bricht hier einige Diskussionen vom Zaun, die nur improvisiert sein können, weil sie teilweise absolut absurd sind. Die Analogien, also die Vergleiche, die Jude Law als Hemingway anderen Charakteren entgegen wirft sind einfach nur unfassbar. Durch eben jene Absurdität der Vergleiche hat der Film den typisch schwarzen, britischen Humor, der mich einige Mal zum Grinsen verleitet hat. Dies hält den Film auch am Leben, weil er inhaltlich ansonsten eigentlich einfach gestaltet ist und Bekanntes enthält. Durch Jude Law's Performance gewinnt der Film aber massiv an Unterhaltungswert und wird nie langweilig.

Fazit:
Dom Hemingway ist durch einen unglaublich guten Jude Law, in seiner wohl aussergewöhnlichsten Rolle, eine sehr unterhaltsame black-comedy, die einzig und allein von seinem Hauptdarsteller und dessen wahnsinnigen Monologen lebt.

Das Ganze gibt es auch in mündlicher Form als IMOCAST auf Youtube.


Fast & Furious 7
Fast & Furious 7
DVD ~ Jason Statham
Preis: EUR 17,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paul Walker wäre stolz auf sein letztes Werk, 4. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Fast & Furious 7 (DVD)
Nachdem Paul Walker bei einem tragischen Unfall im November 2013 ums Leben kam, hat sein letzter Film natürlich eine besondere Erwartungshaltung geweckt. Paul Walker kann aber mehr als stolz auf sein letztes Werk sein.

Der Bruder von Owen Shaw, Deckard Shaw, will Rache an Dom und seiner Familie nehmen. Dieser Gegner stellt sich aber als besonders gewieft und skrupellos heraus und stellt Dom auf eine harte Probe. Deswegen tut sich Dom mit einer Geheimorganisation zusammen, um gegen Shaw vorzugehen.

Mit der Fast & Furious Serie bin ich erst sehr spät warm geworden. Ich fand den ersten und dritten Teil schrecklich, den fünften aber dagegen wirklich super. Der sechste Teil hat mir dann auch wieder gefallen, weswegen ich auch gespannt auf diesen war. Das Paul Walker tragisch verstarb, gibt dem Film natürlich eine besondere Marke, die aber keinesfalls negativ zu verstehen ist. Ganz im Gegenteil: für Walker hat man hier ein würdiges Ende gefunden.
Am Ende des Films wird nochmal ein kleiner Tribut für ihn gezeigt und ein tolles Ende, das Walker sinnig aus der Serie schreibt. Positiv bezüglich Walker, fiel mir auch auf, dass es eben überhaupt nicht auffällt, dass manche Szenen nicht mit ihm, sondern seinen Brüdern, gedreht wurden.
So, dies zu Paul Walker.
Ansonsten ist der Film natürlich wie der fünfte und sechste Teil.
Die Dialoge sind natürlich überflüssig und dieses Mal teilweise wirklich Panne. Die Sprüche sind schon nicht mehr lustig, sondern nur noch zum Kopfschütteln (zumindest einige).
Ungläubig geschaut habe ich auch bei den Effekten, bei den CGI-Effekten. Die Computereffekte, die hier vergleichsweise viel vorhanden sind (teilweise überflüssigerweise), sind echt nicht gut. Sie sehen viel zu billig aus für so eine große Hollywood-Produktion. Da ist man als Zuschauer wirklich besseres gewohnt.
Die flachen Dialoge und schlechten CGI-Effekte sind aber gesamt gesehen nur Kleinigkeiten, da es hier natürlich vornehmlich um die Action geht und die ist wirklich super.
Justin Lin hat hier das Regiezepter an James Wan (SAW) abgegeben, der sich sehr gut in diesem Genre zurechtgefunden hat. Er inszeniert hier sehr gekonnt wirklich lange Actionsequenzen, die aber weder unübersichtlich, noch langweilig werden. In diesen Szenen wird noch viel mit echten Props gearbeitet, was dem Ganzen eine gewisse Wucht gibt, die nur durch echte Autos, Stunts etc. erzeugt werden kann. Ausserdem hat man hier der Fantasie freien Lauf gelassen. Was hier an Ideen abgefeuert wird ist wirklich unglaublich. Hier bekommt man Action, die natürlich total übertrieben ist, aber verdammten Spaß macht. Diese Actionsequenzen muss man eigentlich mal gesehen haben!

Fazit:
Fast & Furious 7 ist wieder ein schneller, in Sachen Einfallsreichtum der Action, fantastischer Film, der durch seine schnellen und sehr unterhaltsamen Over-the-Top Actionsequenzen kaum Zeit zum durchatmen lässt. Da sieht man einfach über die flachen Sprüche und schlechten CGI-Effekte hinweg.
Paul wäre stolz!

Das Ganze gib es auch in mündlicher Form als IMOCAST.


Get On Up [Blu-ray]
Get On Up [Blu-ray]
DVD ~ Chadwick Boseman
Preis: EUR 13,67

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen tolle Musik und ein fabelhafter Darsteller, aber leider nicht mehr, 21. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Get On Up [Blu-ray] (Blu-ray)
Get on Up ist zwischen den ganzen großen Filmen ziemlich untergegangen, was aber weniger an seinem Budget, als viel mehr an seiner Machart liegt.

Für diesen Film spare ich mir eine Zusammenfassung der Geschichte, weil dies ein Biopic ist und das Leben des James Brown behandelt. Der Film beleuchtet das gesamte Leben dieser Musiklegende und hat dabei sehr gegensätzliche Gefühle bei mir ausgelöst.
Auf der einen Seite hat der Film eine klasse Musik und einen unglaublich guten Hauptdarsteller. Auf der anderen Seite ist aber das Drehbuch an sich zu flach für so einen Mann.
Die Musik fällt schnell auf, werden hier doch viele Lieder des Godfather of Soul gesungen. Diese machen immer noch Spaß und haben nichts von ihrer ansteckenden Kraft verloren. Man kann sich dieser Musik und auch diesem Mann einfach nicht entziehen.
Chadwick Boseman (42) spielt James Brown genauso, wie ich ihn mir immer vorgestellt habe und hat mich absolut überrascht. Wie er redet (im original), wie er sich bewegt, wie er guckt, wie er seine Lieder performed: Boseman wirkt zu jeder Zeit wie James Brown. Er taucht komplett in diese Rolle ein und versinkt total in ihr. Er liefert eine absolut glaubwürdige Performance, die zeigt, dass dieser junge Schauspieler wahnsinnig begabt ist.
Wäre das Script besser gewesen und sein Charakter besser ausgearbeitet, hätte ich ihm sogar eine Oscar-Nominierung zugesprochen.
Und genau hier komme ich zum größten Schwachpunkt: das Script.
Das Leben eines solchen Mannes in einem Film herunterzubrechen, sodass man seine wichtigsten Stationen, Höhen und Tiefen, erfasst und den Zuschauer abholt, ist nicht leicht, was man schnell merkt. Man springt, gerade am Anfang des Films, wirr von einer Zeit seines Lebens in die andere, sodass ich schnell überfordert war und gar nicht mehr wusste, in welchen Lebensabschnitt ich mich gerade befinde. Später fängt sich der Film und behält seine Kontinuität, dennoch ist die erste Hälfte zu verwirrend.
Viele wichtige Stationen werden gut aufgearbeitet, lassen aber Tiefe vermissen. Die meisten Momente passieren einfach so und man kann als Zuschauer nur erahnen, wie wichtig sie waren.
Diese Schwächen hätten mich eigentlich auch gar nicht gestört, wäre der Charakter des James Brown nicht so oberflächlich geschrieben. Biopics, wie dieses, leben davon, dass man nicht nur die Höhen sondern vor allem auch die Tiefen des Charakters erfährt und mit ihm leidet. Filme wie Walk the Line und Ray haben dies meisterhaft vorgemacht, daran kann Get on Up aber nicht anknüpfen. Man erlebt keine wirklichen Tiefs (die auch ein James Brown sicherlich gehabt hat) und reißt sie nur kurz an. Dadurch fehlt einfach Emotionalität, die nicht nur dem Charakter, sondern auch dem gesamten Film gut getan hätte. Chadwick Boseman hätte in solchen Momenten seinen Charakter noch weitere Facetten gegeben, wodurch er sicherlich auch mehr Aufmerksamkeit bekommen hätte.

Fazit:
Get on Up trumpft mit toller Musik und einem fabelhaften Hauptdarsteller auf, schafft es aber nicht, dass Leben des Godfather of Soul gerecht aufzuarbeiten. Die Geschichte ist leider zu oberflächlich, als das man wirklich mitfühlt. Nichtsdestotrotz wird man durch die Musik und Chadwick Boseman gut unterhalten.

All dies gibt es auch in mündlicher Form als IMOCAST auf Youtube.


Das Schicksal ist ein mieser Verräter - Little Infinities Edition [Blu-ray]
Das Schicksal ist ein mieser Verräter - Little Infinities Edition [Blu-ray]
DVD ~ Shailene Woodley
Preis: EUR 9,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine wirklich packende und emotionale Liebesgeschichte!!, 16. März 2015
Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat nur mein Interesse geweckt, weil er so enorm erfolgreich war. Ich habe auch sehr schnell gemerkt, wieso.

Hazel leidet an Schilddrüsenkrebs und hat wahrscheinlich nicht mehr lange zu leben. Sie lernt eines Tages Augustus kennen, der zwar ebenfalls an Krebs leidet, aber das Leben in vollen Zügen zu genießen scheint. Die beiden verlieben sich und geben einander Kraft... aber der Krebs wird dadurch nicht besiegt.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat mit seinem ersten Trailer schon mein Interesse geweckt, ist dann aber zwischen den ganzen anderen Filmen verschwunden. Erst durch seine enorme Popularität wurde ich wieder auf ihn aufmerksam und bin sehr froh darüber.
Anfangs dachte ich, dass dies ein typischer Liebesfilm mit zwei Teenagern wird, der den Zusatz der Krebserkrankung nur als extra und pseudodramatisches Element missbraucht. Schnell wurde mir aber klar, dass der Film die Erkrankung bzw. Erkrankungen und die Liebesbeziehung gleichwertig verarbeitet. Es wird nie vergessen, dass die Protagonisten schwer krank sind und womöglich nicht mehr viel Zeit zu leben haben. Dies wird aber angenehm in den Film verbaut, sodass er nicht zu depressiv wird, aber emotional genug ist, um den Zuschauer zu packen. Noch dazu ist die Liebesgeschichte, die natürlich einem bekannten Schema folgt, sehr sympathisch und drückt dem Zuschauer nicht auf biegen und brechen bestimmte Momente rein, dass er auch ja emotional involviert ist.
Apropos emotional involviert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der nicht wenigstens etwas ergriffen vom Film ist. Die Geschichte ist nämlich wirklich wunderschön gemacht und hat für einige Momente gesorgt, bei denen ich nicht scheue zuzugeben, ein zwei Tränen in den Augen gehabt zu haben.
Shailene Woodley und Ansel Elgort (bei aus Divergent – Die Bestimmung) sind einfach ein zu sympathisches und schönes Paar. Woodley als anfangs unnahbares Mädchen und Elgort als unbeschwerter Junger Mann mit einigen fantastischen Sprüchen ergänzen sich einfach verdammt gut. Sie spielen beide wirklich klasse und werden durch die sehr gute Inszenierung und Musik nur noch besser.
Josh Boone inszeniert hier einige sehr schöne und wiederum sehr packende Szenen und verzichtet auf viele Klischees. Die Geschichte dreht sich eben um die Charaktere und nicht darum, die Charaktere besonders kitschig zu zeigen.

Fazit:
Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist ein sehr emotionales und packendes Liebesdrama, dass nicht nur mit tollen Darstellern und einer gekonnten Inszenierung punktet, sonder sich auch von Klischees loslöst.
Eine wirklich packende Liebesgeschichte!

Das Ganze gibt es auch in mündlicher Form als IMOCAST bei Youtube.


Focus [Blu-ray]
Focus [Blu-ray]
DVD ~ Will Smith
Preis: EUR 17,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schöner, spaßiger Thriller, der leider einige Längen hat, 6. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Focus [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach 3 Jahren meldet sich Will Smith endlich wieder mit einem Film zurück, indem er die Hauptrolle spielt. Und obwohl der Film nicht einer seiner Besten ist, hatte ich dennoch meinen Spaß.

Nicky ist ein Trickbetrüger, einer der Besten und Erfolgreichsten, weswegen die begeisterte Gaunerin Jess unbedingt von ihm lernen will. Nicky bringt ihr alles bei, die beiden sacken viel Geld ein und verlieben sich sogar ineinander, was in dieser Branche aber sehr gefährlich werden kann.

Ich tue mich schwer, den Plot des Films zusammenzufassen ohne zu viel zu spoilen, weil das den Film kaputt machen würde. Focus ist einer dieser Filme, den man, meiner Meinung nach, nur genießen kann, wenn man so wenig wie möglich weiß, weil man sich hier in die Welt der besten Trickbetrüger begibt.
In dieser Welt kann man nie wissen, wann jemand die Wahrheit sagt und wann nicht. Obwohl der Film am Anfang natürlich viele Tricks erklärt, kann man sich nie sicher sein, ob etwas echt oder gestellt ist. Diese Brücke schlägt der Film wirklich sehr gut und kommt dadurch natürlich mit vielen Twists daher, die aber gut verbaut und auch sinnig sind. Die Twists wirken nicht wie ein reines Stilmittel um den Zuschauer zu überraschen (was heutzutage ja eher schief geht), sondern zeigen lediglich wie diese Betrüger betrügen. Diese Twists machen wirklich Spaß, genau wie die Welt in der sie sich bewegen.
Man hat hier diese Trickbetrüger-Welt sehr gut dargestellt und lässt den Zuschauer auch erfolgreich in ihr eintauchen. Leider hat der Film aber einige Längen, weil sich bestimmte Dinge natürlich wiederholen und man hier, Gott sei Dank, auf Action oder überdramatische Szenen verzichtet. Man baut stellenweise situationsbedingt etwas Spannung auf, hat aber nie das Gefühl, als befänden sich die Protagonisten in ernster Gefahr. Dadurch zieht sich der Film etwas.
Nichtsdestotrotz ist er aber sehr gekonnt inszeniert und zeigt einige schöne Bilder.
Auch die Darsteller machen den großen Charme des Films aus. Will Smith ist natürlich wieder ein absoluter Sympathieträger, dem man seine krummen Machenschaften nicht übel nehmen kann. Er spielt hier wieder gut, sehr sympathisch und kann seinem Charakter mehr abgewinnen als ich anfangs dachte. Dennoch ist es hier Margot Robbie die im Gedächtnis bleibt. Robbie zeigt hier wieder ihr Talent, zwar nicht so beeindruckend wie in Martin Scorsese's The Wolf of Wall Street, aber dennoch effektiv. Sie spielt diese anfangs noch unfähige Diebin, die sich weiter entwickelt, wirklich gut und beherrscht den Screen absolut. Wenn sie zu sehen ist, dann geht es auch um sie. Selbst neben einem Will Smith sticht sie noch heraus. Die beiden sind auch wirklich ein klasse paar und geben dem Film seinen Charme. Dies liegt vor allem an dem lockeren Ton.
Der Film ist wirklich sehr leichtfüßig und die Darsteller, vor allem Robbie und Smith, haben sehr lose Münder. Sie reden einfach drauf los und brachten mich einige Male zum Schmunzeln. Wirklich lustig ist der Film nie, soll er aber auch nicht sein. Er sorgt lediglich für einige Schmunzler, um locker zu bleiben.

Fazit:
Focus ist ein sehr schöner, lockerer Film, der den Zuschauer gekonnt in die Welt der Trickbetrüger entführt. Will Smith und Margot Robbie verleihen dem Film ihren Charme, können aber einige Längen nicht vertuschen. Dennoch macht der Film durch seine Offenbarungen Spaß.

Das ganze gibt es auch noch als Gerede als IMOCAST auf Youtube.


Lone Survivor [Blu-ray]
Lone Survivor [Blu-ray]
DVD ~ Mark Wahlberg
Preis: EUR 12,97

5.0 von 5 Sternen ein wuchtig inszenierter, mitreißender Streifen, 18. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor [Blu-ray] (Blu-ray)
Lone Survivor war überraschend erfolgreich an den US-Kinokassen, weswegen ich ihn eigentlich auch nur sehen wollte. Ich war dann aber entgegen meiner Erwartungen sehr gut unterhalten.

Bei der Operation Red Wings wird ein Team Navy SEALS auf die Mission geschickt, einen Anführer der Taliban ausfindig zu machen und zur Strecke zu bringen. Das Team wird aber schnell von den Taliban entdeckt und kämpft nur noch ums nackte Überleben.

Peter Berg ist ein Regisseur, den ich durch Filme wie Welcome to the Jungle, Hancock und Battleship zu schätzen gelernt habe, weil sie mich alle gut bis sehr gut unterhalten haben. Mit Lone Survivor hat er mal wieder einen kleineren Film gemacht, der aber zu recht unglaublich erfolgreich war.
Mich erinnerte Lone Survivor schnell an Black Hawk Down. Es werden anfangs die Figuren vorgestellt, bis sie dann in einem einzigen Gefecht den gesamten Rest des Filmes nur noch ums Überleben kämpfen. Genau wie bei Black Hawk Down ist man ständig in der Schlacht. Genau wie Ridley Scott schafft es aber auch Peter Berg, dass diese Gefechte nie langweilig werden oder an Wucht verlieren.
Sie sind sehr realistisch, was die unzähligen Treffer, die die Soldaten abbekommen, nur noch schmerzhafter wirken lassen. Man fühlt wirklich jeden Treffer und leidet mit den Soldaten mit, da man das Gefühl hat mittendrin zu sein. Und trotz fehlenden CGI-Effekten wirken die Explosionen und Schießereien verdammt echt und hart. Zudem gibt es auch noch einige Stunts bei denen ich mich gefragt habe, ob etwaige Stunt-Männer sich nicht ernsthaft verletzt haben.
Ansonsten hat der Film eigentlich keine Geschichte. Im letzten Drittel kommt nochmal etwas anderes, was aber nicht weniger wuchtig ist. Der Film braucht auch gar nicht noch mehr Geschichte, weil er eben sehr echt und fesselnd ist.

Fazit:
Lone Survivor ist ein wuchtig inszenierter Streifen, dessen nicht endenden Schussgefechte nie an Wucht verlieren und den Zuschauer trotz wenig Geschichte mitfiebern lassen.

Das alles gibt es auch in mündlicher Form auf Youtube als IMOCAST.


Transcendence
Transcendence
DVD ~ Johnny Depp
Preis: EUR 6,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen super inszenierter Sci-Fi-Thriler mit tollen Ideen, 8. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Transcendence (DVD)
Transcendence hat mich mit seinem ersten Trailer eigentlich heiß gemacht, aber da der Film nicht sonderlich gut an den Kinokassen lief, habe ich ihn erst jetzt gesehen und wurde gut unterhalten.

Nachdem der Wissenschaftler Will Caster angeschossen wird und daran zu sterben droht, transferieren seine Frau und sein bester Freund sein Gedächtnis in einen Computer. Er lebt daraufhin als künstliche KI weiter und will der Menschheit gutes tun, was allerdings schnell ausser Kontrolle gerät.

Transcendence hat eine wirklich interessante Prämisse, die mich sofort gefesselt hat. Drehbuchautor Jack Paglen fängt die Geschichte noch unspektakulär an, sobald Johnny Depp dann aber nur noch als KI „weiterlebt“ spinnt er die Geschichte immer interessanter weiter. Was Johnny Depp macht, macht schon durchaus Sinn und man denkt auch selber immer wieder darüber nach, ob man das als Mensch nicht auch machen würde. Er macht wirklich nachvollziehbare Dinge und die Beziehung zu seiner Frau, die ihm anfangs noch beisteht, aber auch immer mehr an ihm zweifelt, wird auch gut in die Geschichte verwoben, ohne dabei klischeehaft zu sein. Auch die Antiformation gegen Depps, denkende KI, wird noch mit in den Film verwoben, ohne ihn zu sehr zu dominieren. Man konzentriert sich auf Depp, lässt aber die anderen nicht ausser Acht.
Regisseur Wally Pfister hat sich hier mit Rebecca Hall (The Town), Paul Bettany (A Beautiful Mind), Morgan Freeman (Die Verurteilten) und Johnny Depp (Fluch der Karibik) einen exzellenten Cast zusammengestellt, der vollends überzeugt. Depp spielt die KI gut und wirkt nicht zu künstlich, wohingegen Hall umso menschlicher und innerlich zerrissener wirkt. Bettany und Freeman kommen hier leider zu kurz, fügen sich aber auch gut in den Film ein.
Wally Pfister führt hier das erste Mal Regie und war vorher Kameramann bei Filmen wie The Dark Knight und Inception, was man an den fantastischen Bildern merkt. Der Film sieht wirklich klasse aus und hat einige sehr schöne Effekte und Szenen. Sowieso ist der gesamte Film sehr gut inszeniert, was sich darin zeigt, dass er fast komplett ohne Action auskommt, aber nie seine Faszination und Spannung verliert. Die Begebenheiten und Ideen sind zu interessant, um den Film langweilig zu finden.

Fazit:
Transcendence ist ein super inszenierter, interessanter Sci-Fi-Thriller mit einigen tollen Ideen und einem guten Cast. Hier mixt man gekonnt schöne Bilder mit interessanten Ideen.

Etwas ausführlicher gibt es meine Kritik auf Youtube als IMOCAST.


Blackhat [Blu-ray]
Blackhat [Blu-ray]
DVD ~ Chris Hemsworth
Preis: EUR 17,99

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen eine tolle Idee wird zur geballten Langeweile, 7. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Blackhat [Blu-ray] (Blu-ray)
Michael Mann habe ich bis jetzt immer als einen der großen Thriller-Regisseure wahrgenommen. Deswegen verstehe ich überhaupt nicht, was bei Blackhat passiert ist, dass der Film so schlecht geworden ist.

In China wird ein Kernkraftwerk und in Amerika die Wall Street gehackt. Das FBI sucht sich Hilfe bei einem inhaftierten Hacker, um den Täter zu finden. Die Sucher treibt die Ermittler durch Asien und sie kommen dem Hacker immer weiter auf die Spur.

Blackhat hat eine Prämisse, die für jemanden wie Michael Mann (Collateral, Heat) eigentlich perfekt ist. Aus dieser ganzen Cyberangriff-Geschichte hätte man einen interessanten, intelligenten und dabei spannenden Film machen können. Stattdessen greift Michael Mann hier voll daneben und lässt alles vermissen, was seine Top-Thriller ausmachen.
Mit der Wahl von Chris Hemsworth als Hacker komme ich noch klar, allerdings sind er und seine Kollegen hier unglaublich blass und spulen hier einfach nur etwas ab. Die Darsteller wirken allesamt demotiviert und gelangweilt.
Zudem werden sie in eine Geschichte gesteckt, die zwar gut anfängt und einige wirklich gute Ideen hat, sich aber in Hacker-Fachbegriffen, dummen Dialogen und nicht nachvollziehbaren Situationen verliert. Man bekommt als Zuschauer Begriffe an den Kopf geklatscht, mit denen die meisten (mich eingeschlossen) nichts anfangen können. Ausserdem ist das Ziel, also der Hacker, ein absolute Enttäuschung. Ich werde jetzt nichts spoilen, aber der Hacker spielt keine Rolle und ist genauso belanglos, wie alle anderen Charaktere. Noch dazu ist die Auflösung, warum der Hacker all dies macht, kompletter Schwachsinn und wirklich hanebüchen.
On Top kommt auch noch eine Präsentation, bei der einem die Füße einschlafen. Sorry, wegen der Formulierung, aber die Inszenierung ist wirklich verdammt schwach. Manchmal wird der Film pseudo-dokumentarisch, vor allem in den Schießereien, hat aber keinerlei Wucht. Die Schießereien sind einfach nur öde und haben keinerlei Bildgewalt.
All diese negativen Aspekte machen diesen Film wirklich quälend langweilig, was sehr schade ist, da der Cast und der Regisseur eigentlich sehr gut sind.

Fazit:
Blackhat ist ein eigentlich ambitionierter Film mit einer guten Prämisse, die aber in Langeweile untergeht. Die unspannende Inszenierung, die demotivierten Darsteller und die immer schwächer werdende Story machen diesen Thriller zur auf Film gebannten Langweile.

Etwas ausführlicher gibt es meine Meinung als IMOCAST bei Youtube.


Jupiter Ascending
Jupiter Ascending
DVD ~ Mila Kunis
Preis: EUR 14,99

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider nur visuell ein Epos!, 6. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Jupiter Ascending (DVD)
Ich hatte mich richtig auf das neue Werk der Wachowski Geschwister gefreut. Aus einem erwarteten
epochalen Sci-Fi- Abenteuer, wurde aber ein durchwachsener Trip.

Jupiter Jones lebt ein normales Leben als Putze. Eines Tages wird sie aber von Caine vor Aliens gerettet und sie erfährt, dass die Menschen und die Erde nur ein kleiner Teil eines riesigen Systems sind. Sie findet sich plötzlich in einem Machtspielchen zwischen drei der mächtigsten Geschwister des Universum wieder, und muss alles dafür tun, dass die Erde nicht zerstört wird.

Die Wachowskis haben mit der Matrix-Trilogie das Kino revolutioniert und mit Cloud Atlas ein epochales, absolut einmaliges Werk geschaffen. Deswegen habe ich mich sehr auf diesen Film gefreut, da der Trailer vermuten ließ, dass mich hier ein episches Science-Fiction-Abenteuer erwartet. Leider hat der Film aber eine schwerwiegende Schwäche.
Zuerst aber die positiven Dinge.
Unbestreitbar ausgezeichnet ist natürlich die Optik des Films. Die CGI-Effekte sind den gesamten Film über einwandfrei. Die Effekte sind rein technisch gesehen allererste Hollywood-Spitzenklassen. Selbst in den langen Actionszenen fällt die Qualität der Effekte nie ab. An den Effekten gibt es nichts zu meckern, genauso wenig wie am Design. Man spürt hier wieder, dass die Wachowskis Anime- und Manga-Fans sind, was sich in einigen großartigen Designs widerspiegelt, die man so nur in einem Film der Geschwister zu sehen bekommt. In keiner anderen Hollywood Produktion traut man sich, bestimmte Dinge so zu designen wie es hier der Fall ist.
Der Film sieht also technisch und vom Design her wirklich klasse aus und verwöhnt den Zuschauer mit einigen wirklich großartigen Bildern. Der Film hat eine große visuelle Kraft und ist aus dieser Sicht wirklich episch, weil man das Gefühl hat, sich in einem unendlich großen Imperium zu befinden. Leider ist er dafür aber inhaltlich zu durcheinander.
Die Geschichte ist komplexer als vermutet. Es geht hier eigentlich um 3 Geschwister, die sich gegenseitig ausspielen und um Mila Kunis in verschiedensten Arten und Weisen buhlen. Und genau hier liegt das Problem. Der Film ist durch die Prämisse in 3 Teile aufgeteilt, jeder Teil für ein Mitglied der Geschwister. Dadurch wirkt der Film ein bisschen unfokusiert und durcheinander, weil erstmal zwischen den Geschwistern hin und her gewechselt wird, bevor man sich auf eines konzentriert. Noch dazu büßt der Film auch viel an Momentum ein, durch die Wechsel. Durch diese ganzen intriganten Spielchen hat der Film einige spürbare Längen, die man leicht hätte vermeiden können, hätte man sich auf Eddie Redmayne (Die Entdeckung der Unendlichkeit) beschränkt. Redmayne ist hier der mit Abstand interessanteste Charakter, kommt aber viel zu kurz und spielt lange Zeit gar keine Rolle. Stattdessen wird man mit blassen und langweiligen Charakteren konfrontiert, die für Längen sorgen. Die Wachowskis haben hier auch Drehbuch geschrieben und wollten einfach mehr, als sie in 2 Stunden verarbeiten konnten. Diese Geschichte passt eher zu einer Serie.
Es mag komisch klingen, dass der Film nur durch die Längen und unfokusierte Geschichte soviel schlechter wird, aber es ist leider so. Zwischen den Actionszenen passiert einfach zu viel Langweiliges.

Fazit:
Jupiter Ascending ist ein visuelles Epos, aber leider inhaltlicher Durchschnitt.
Optisch ist der Film ein absoluter Genuss, der sowohl technisch, als auch vom Design totale Spitzenklasse ist. Leider verzettelt er sich aber in einer unnötig komplizierten Geschichte, die für einige deutliche Längen sorgt und den Film ziemlich runterzieht.

Meine Meinung gibt es auch noch einmal in mündlicher Form als IMOCAST auf Youtube.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 7, 2015 5:23 PM CET


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20