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Rezensionen verfasst von
derruckersfelder
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Gold
Gold
Preis: EUR 5,55

5.0 von 5 Sternen Perfekte Best Of: CD 1 Funk-Jazz, CD 2 Hit auf Hit, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Gold (Audio CD)
Anhand dieser hervorragenden 2-CD Compilation GOLD kann man wunderbar den musikalischen Weg der US-Band Kool & The Gang in 140 Minuten chronologisch nachvollziehen. Die GOLD-Sampler der Firma Universal sind sowieso fast alle eine gute Wahl als Einstieg in das Schaffen der jeweiligen Künstler, dazu oft billig und klanglich auf den neuesten Stand gebracht.

Kool & The Gang wurden Ende der 60er gegründet. Bis Ende der 70er waren sie eine Funk-Jazz-Band bei der die Bläser im Mittelpunkt standen. Diesbezüglich stand die Band ihren Jazz-Rock-Kollegen von Chicago zu dieser Zeit in nichts nach. Hier hört man schwindelerregende perfekt arrangierte Bläsersätze, Bass, Drums und Gitarre grooven dabei ganz wunderbar. Echte Songs gibt es auf CD 1 wenig zu hören. Das ist zum größten Teil instrumentale Musik. Ab und zu werden schon einmal kurze Gesangszeilen eingefügt. Oft ist auch so etwas wie eine Partystimmung im Hintergrund zu hören. Anspieltipps sind dabei der Hit Jungle Boogie, das vom Staturday Night Fever Soundtrack bekannte Open Sesame, Love And Understanding (einer der wenigen Songs mit viel Gesang) und das spacige Instrumental Summer Madness mit wunderbar wummernden Keyboards. Bei letzterem dürften AIR bestimmt genauer hingehört haben.

Ende der 70er kam der musikalische Umbruch in der Band. Die Band stellte mit James "JT" Taylor einen festen Leadsänger ein, der dann auch maßgeblich am Songwriting beteiligt war. Hier beginnt dann auch CD 2. Der Unterschied war deutlich auf dem 79er Album Ladies Night mit dem Titelsong und dem weiteren Single-Hit Too Hot zu hören. Der Funk und die Bläser wurden ordentlich zurückgeschraubt, alles wurde songdienlicher und die Musik ging mehr Richtung Soul-Pop, moderner R&B und "Schlager" (Joanna, Cherish). Die weibliche Hörerschaft wurde damit auch deutlich vergrößert. Bis Ende der 80er und dem Ausstieg von Sänger "JT" hatte die Band auf jedem Album mehrere Hits. Die Songs auf CD 2 kennt man fast alle, wenn man die 80er erlebt hat. Ladies Night, Too Hot, Celebration, Get Down On It, Let's Go Dancin', Joanna, Fresh und Cherish kann man wohl als (Radio-)Klassiker bezeichnen.
Von Tonight bietet die CD 2 den AOR Mix, Let's Go Dancin' ist in der langen Album Version zu hören und von Cherish gibt es auch die lange Version.
Gleichzeitig mit dem Ausstieg von Sänger "JT" war der Erfolg der Band vorbei. Die beiden CDs von Gold zeichnen damit die erfolgreichste Zeit der Band nach.

Das Einzige was man der GOLD-CD vorwerfen könnte ist, dass die Spielzeit nicht komplett ausgenutzt wurde. Hier hätte man noch ein paar mittlere Hits der 80er wie Take It To The Top, Holiday oder Straight Ahead auf CD 2 draufpacken können. Die großen Chart-Hits sind aber alle vertreten.
Das Booklet bietet einen mehrseitigen englischen Text über die Karriere der Band. Dazu gibt es Produktionsnotizen, einige Fotos und die Chartsplatziereungen der Songs in den US-Charts werden auch aufgelistet. Viel mehr kann man von einer Compilation eigentlich nicht verlangen. Der Preis der CD ist meist auch recht günstig.

Fazit:
Eine wirklich gute Compilation. Wer noch nichts von der Band hat, kann hier bedenkenlos zuschlagen. Eine bessere Zusammenstellung auf 2 CDs habe ich bisher von Kool & The Gang noch nicht gesehen.


Solo Collection
Solo Collection
Preis: EUR 7,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Best Of des einen Kopfes der Eagles, 25. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Solo Collection (Audio CD)
Nach der Trennung der Eagles versuchten es deren musikalischen Köpfe Glenn Frey und Don Henley in den 80ern bis Mitte der 90er solo. Damit hatten sie mal mehr oder weniger Erfolg.
1995 erschienen dann fast zeitgleich zwei Best Of CDs mit dem Soloschaffen der beiden. Die CD von Don Henley heißt Actual Miles und ist genauso zu empfehlen wie diese Best Of von Glenn Frey. Mischt man sich die besten Songs davon zusammen hat man fast so etwas wie eine verlorene Eagles CD, obwohl speziell die Musik von Henleys Solo-Alben dem Zeitgeist angepasster war als die von Frey.

Auf Solo Collection bekommt man 16 Songs, davon 13 Greatest Hits sowie 3 damals neue Songs, wovon This Way To Happiness auch des öfteren im Radio gespielt wurde.
Die Songauswahl ist ganz gut gelungen. Leider hat es nicht das bekannte Love In The 21st Century auf die CD geschafft, dann wäre es perfekt gewesen.
Die Hits sind sonst alle drauf, also Sexy Girl, die in Miami Vice eingesetzten Songs Smuggler's Blues und You Belong To The City, The Heat Is On aus Beverly Hills Cop, True Love sowie die Radio-Klassiker Part Of Me Part Of You und I've Got Mine.
Insgesamt ist das sehr relaxte Musik. Man merkt hier deutlich, dass Frey bei den Eagles der musikalische Kopf und für die Arrangements zuständig war. Bei Texter Henley war das musikalische Endprodukt meistens vom jeweiligen Produzenten und Co-Songwriter abhängig (vgl. The End Of The Innocence von und mit Bruce Hornsby).

Die CD hat eine Spielzeit von knapp unter 73 Minuten. Da hätte Love In The 21st Century noch gepasst.

Fazit:
Zu 2/3 ist die CD gelungen, hier gibt es aber auch einiges Mittelmaß. Knapp 4 Sterne sind in der Bewertung drin. Wie gesagt, dazu noch Henleys Actual Miles oder The Very Best Of und man ist gut bedient. Von Glenn Frey gibt es noch eine andere Best Of (Universal Masters Collection inkl. Love In The 21st Century). Da muss man am Besten die Trackliste vergleichen, was einem besser gefällt. Im Vergleich Frey/Henley schneidet bei mir die Best Of von Frey besser ab.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 28, 2014 8:33 PM MEST


Teenage Dream [Vinyl LP]
Teenage Dream [Vinyl LP]
Preis: EUR 17,29

4.0 von 5 Sternen Hitalbum mit toller Optik auf Vinyl, 24. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Teenage Dream [Vinyl LP] (Vinyl)
In den USA ist Teenage Dream ein Album der Rekorde was die Singles betrifft.
Es hat 5 (!!!) aufeinanderfolgende Nr. 1 Hits. Die Single The One That Got Away schaffte es lediglich auf Platz 3. Die CD-Neuauflage The Complete Confection enthält mit Part Of Me noch eine sechste Nr. 1 und Wide Awake schaffte es auf Platz 2 der US-Single-Charts. So viel nur zur Statistik.

Zur Musik:
Katy Perry macht zeitgenössischen Pop, nicht mehr und nicht weniger. Auf Albumlänge bekommt sie das m.E. besser hin als ihre Kolleginnen Rihanna und Lady Gaga. Am Songwrititing ist sie neben bekannten Hitschreibern auch beteiligt. Im Vergleich zum rockigeren Vorgängeralbum One Of The Boys ist Teenage Dream elektronischer angelegt. Das meiste dürfte davon am PC kreiert worden sein. Auf der letzten Seite lässt das Album für meinen Geschmack etwas nach.
Meine Favoriten sind der Elektro/Rock-Stampfer E.T. und das melancholisch-wehmütige The One That Got Away.

Zur Optik/Verpackung/Ausgabe:
Das Album enthält 12 Titel. Auf der Vinyl-Doppel-LP befinden sich jeweils 3 Songs auf jeder Seite.
Die Hülle ist ein Gatefold-Cover auf dessen Innenseite sich zwei Bilder von Katy befinden.
Die Vorderseite ziert das bekannte Albumcover. Der Album-Titel befindet sich nur auf einem Aufkleber auf der Schutzfolie, welcher sich gut entfernen lässt.
Das schwarze Vinyl befindet sich in zwei glatten Innen-Hüllen mit beidseitigem Loch für das Label. Die Hüllen sind weiß/rot gestreift wie Lollis oder diese großen Lutscher.
Dazu liegt noch ein beidseitig bedrucktes Blatt mit den Texten und Produktionsinfos bei. Etwas störend ist der ins Front-Cover integrierte Parental Advisory Hinweis. Sonst stimmt die Optik aber.
Die Vinylpressung ist nicht so besonders. Es ist ein deutliches Schleifgeräusch zwischen den Songs zu hören. Auch waren einige Knackser zu vernehmen, besonders auf Seite 4.
Es soll noch darauf hingewiesen sein, dass es -wie in anderen Rezensionen behauptet- auch Versionen mit weißem Vinyl und Bonbongeruch dafür aber ohne Textblatt geben soll.

Meine Ausgabe:
Capitol EU Pressung, Gatefold-Cover, schwarzes Vinyl, Textblatt, Code: 509996 84601 12

Fazit:
Insgesamt ein gutes zeitgenössisches Popalbum. Ich habe mir diese LP hauptsächlich gekauft, weil sie hier bei Amazon für unter 9 Euro (Juni 2014) neu zu erwerben war und das Album so viele Hits enthält. Optisch ist das Ganze sehr gelungen. Die Pressung könnte besser sein. Dafür 1 Stern Abzug in der Bewertung.


The Very Baddest of Zz Top (Double Disc Edition)
The Very Baddest of Zz Top (Double Disc Edition)
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die erste label-übergreifende Best Of von ZZ Top bis 2003, 22. Juli 2014
Von ZZ Top gab es bisher nur Compilations von Songs an denen Warner die Rechte hielt. Das war also die Zeit der 70er bis Anfang der 90er. Wirklich brauchbar waren davon nur das Doppel-Set Rancho Texicano und das teure Boxset Chrome Smoke & BBQ.
Die Greatest Hits CD von 1992 ist für mich zum großen Teil unbrauchbar, da sie viele Songs in den Remixes vom Sixpack-Set enthält, bei dem die alten Songs mit einer 80er-Produktion verschlimmbessert wurden.

Die Doppel-CD The Very Baddest Of ZZ Top enthält mit 40 Songs jetzt auch einige Songs aus der Zeit ab Mitte der 90er. Viel hat die Band seitdem nicht mehr veröffentlicht (5 Alben). Antenna und Rhythmeen waren aber immer noch gut hörbare Alben. Aus der Zeit nach der Greatest Hits CD von 1992 sind 9 Songs vertreten. Leider wurde ihr letztes gelungenes Album La Futura nicht berücksichtigt.

Die Songauswahl auf The Very Baddest stimmt zum größten Teil. Die bekanntesten Songs sind vertreten. Es gibt die klassischen 70er Songs wie La Grange, Just Got Paid, Tush, Cheap Sunglasses genauso wie die Kommerzphase mit Legs, Gimme All Your Lovin', Rough Boy, Sleeping Bag und Doubleback aus den 80ern, sowie die Spätphase ab den 90ern mit Pincushion und dem aus From Dusk Til Dawn bekannten She's Just Killing Me.

Neben den neueren Songs haben es auch ein paar andere zum ersten Mal auf eine Best Of von ZZ Top geschafft. So gibt es jetzt Dust My Broom, Party On The Patio und Somebody Else Shakin' My Tree. Sehr schön ist auch, dass es Give It Up endlich wieder auf eine Compilation geschafft hat.

Ein paar persönliche Favoriten wie Brown Sugar, Backdoor Love Affair, Stages, Bar-B-Q, Precious And Grace, El Diablo, Fuzzbox Voodoo, Concrete And Steel oder Ten Dollar Man fehlen mir zwar, aber man kann es nicht jedem mit jedem Song recht machen. Außerdem hat eine Doppel-CD nur 160 Minuten Platz. Der wahre Fan hat eh alle Alben.
Mit der Cover Version von As Time Goes By gibt es noch etwas unnötig den Hidden Track vom Mescalero Album.
Zu bemängeln ist vielleicht noch, dass die Songs nicht durchgehend chronologisch geordnet und teilweise nur die kürzeren Single-Versionen vorhanden sind.

Fazit:
Eine gute Zusammenstellung von Songs. Der Preis mit ca. 15 Euro (Stand Juli 2014) für eine Doppel-CD ist auch fair. Leider gab es diese Zusammenstellung nicht schon vor ein paar Jahren. So hätte ich mir den Kauf der Greatest Hits und Rancho Texicano CDs sparen können. Für mich ist das die bisher beste Werkschau auf 2 CDs von ZZ Top. Dazu noch La Futura und man hat das Wesentliche fast zusammen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 25, 2014 10:30 PM MEST


Singles
Singles
Preis: EUR 20,01

4.0 von 5 Sternen Unvollständig, da Songs und Single-Versionen fehlen, 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Singles (Audio CD)
Mit der Doppel-CD Singles von New Order aus dem Jahr 2005 bekommt man insgesamt 31 Songs geboten. Vieles davon war damals zum ersten Mal auf CD erhältlich. So kann man sich u.a. über die in Trio-Besetzung veröffentlichte Erstfassung von Ceremony freuen.
Über die Musik will ich nicht viel schreiben. New Order sind die Nachfolgeband von Joy Division. Mit ihrem Mix aus Post Punk/Wave/Pop/Elektronik war die Band wegweisend und stilprägend in den 80ern.
Als Karriereüberblick ist diese CD sehr zu empfehlen, obwohl es auch einige Klassiker der Band gibt die nur auf den Alben zu finden sind.

Was aber ein wenig stört ist mal wieder die Veröffentlichungspolitik von New Order. Da läuft meiner Meinung nach das Meiste falsch. Vielleicht ist es auch so gewollt, dass man verschiedene Songs oder Versionen nur exklusiv auf einer bestimmten CD bekommt. Ein paar Jahre zuvor erschien die völlig unzureichende Best Of International. Kurz danach kam das seltsame Boxset Retro das weder als Werkschau noch als Raritätensampler taugte. Die Collector's Editions der Alben der 80er bis Technique (ohne Substance) bieten jeweils eine Bonus-CD auf denen leider die Single-Versionen zum größten Teil und manche Mixes fehlen.
Mit der Singles-CD hätte ich mich anfreunden können, wenn auch wirklich alle Singles in den Single-Versionen vertreten gewesen wären. So schwer kann das eigentlich nicht sein. Aber nein. Erstens liegen von Bizarre Love Triangle, True Faith und Run etwas inkonsequent nicht die Single-Versionen vor.
Von True Faith ist die Maxi zu hören. Die Single-Version wurde 2011 auf der Joy Division/New Order-Compilation Total veröffentlicht.
Obwohl Run als Run 2 deklariert wurde, ist es mal wieder wie schon auf The Best Of New Order die Album-Version und nicht die rare Single.
Von Bizarre Love Triangle liegt auch nur die Album-Version und nicht der Shep Pettibone Single-Mix (gibt es auch auf Total) vor.
Mit Murder fehlt zudem eine Single die 1984 als Doppel-A-Seite mit Thieves Like Us erschien.
Weiter fehlen zur Vollständigkeit die 94er-Version von True Faith, die 95er-Version von 1963 und True Faith '95. Wenn schon Blue Monday '88 drauf ist, dann hätte man die anderen neuen Versionen evtl. als Bonustracks auch noch draufpacken können. Zeitlich hätte das auch noch alles wunderbar gepasst, da die beiden CDs mit insgesamt ca. 134 von 160 möglichen Minuten nicht gerade voll sind.

Fazit:
An den 31 Songs ist musikalisch nicht viel auszusetzen. Aber vor allem das Fehlen von Murder und der Single-Versionen von Bizarre Love Triangle, True Faith und Run 2 ist für mich ein ziemliches Ärgernis. Deswegen kann ich mich so gerade zu 4 Sternen durchringen.


Retro [Box Set]
Retro [Box Set]

3.0 von 5 Sternen Taugt weder als Karriereüberblick noch als Raritätensammlung, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Retro [Box Set] (Audio CD)
Als dieses Boxset mit 4 CDs 2002 zum ersten Mal erschien, habe ich mir es nur gekauft, weil es klanglich doch um einiges besser war als die alten CDs aus den 80ern und vor allem weil es hier einige Songs gab, die vorher nicht oder in dieser Version auf CD erschienen waren.
Mittlerweile gibt es die New Order Alben bis einschließlich Technique als remasterte Collector's Editions und die Doppel-CD The Singles. Da hat man das Wichtigste eigentlich zusammen. Ein paar Raritäten gibt es aber immer noch exklusiv auf Retro.
Wer Retro mit dem Anspruch kauft eine Art Best Of von New Order zu erlangen, ist damit schlecht bedient. Die Band überließ die Songauswahl Dritten.

Die CDs sind unterteilt in Pop, Fan, Club und Live. CDs 1 und 2 vermitteln noch am ehesten so etwas wie Greatest Hits. Aber hier fehlt einiges. Diesbezüglich empfehle ich eher Substance oder The Singles. Zumindest findet man hier die langen Originalversionen von Temptation und Confusion. Weitere Raritäten sind noch Brutal vom The Beach Soundtrack (die erste VÖ nach der Reunion) und Let's Go vom Salvation Soundtrack. Sehr verblüffend ist auch der klangliche Unterschied von Everyone Everywhere hier und auf Republic. Da merkt man erst wie schlecht Republic auf CD klingt. Der Vorgänger Technique klingt sogar in seiner CD-Erstauflage um Welten besser als Republic.
CD 3 bietet dann viele Maxis und Remixes. Sehr gelungen ist der Arthur Baker Remix von 1963, der den Song wie von ihren letzten beiden Alben klingen lässt.
Einen Schwachpunkt stellt für mich die Live-CD dar. Ich habe die Band selbst schon im Konzert erlebt und da waren sie besser in Form. Viele der auf CD 4 vertreten Live-Versionen sind nicht gerade besonders gut gelungen und wurden teilweise auch schlecht aufgenommen. Für den Hardcore-Fan ist das vielleicht interessant.

Die Box ist sehr schön mit dem Quer-Schuber (Erstauflage) gestaltet. Das herausnehmbare Booklet ist auch ein Hingucker. Die Band und Leute aus deren Umfeld äußern auch zu einigen Songs etc.
Trotzdem fragt man sich was diese Zusammenstellung soll oder wer das kaufen soll. Das Ganze ist weder Fisch noch Fleisch. Eine komplette Raritätensammlung oder Anthology wären sinnvoller gewesen. Zumindest schafft es die Band wieder, dass sich der Fan wegen der paar Raritäten das Teil trotzdem kauft. New Order schaffen es sowieso mit jeder Veröffentlichung ein paar exklusive Songs oder Versionen unterzubringen.

Fazit:
Für den Jäger einiger verlorener Schätze ist Retro vielleicht interessant. Einen guten Karriereüberblick verschafft das Set nicht. Da ist man besser mangels Alternative mit der Doppel-CD The Singles bedient, obwohl viele New Order Songs ihre wahre Kraft erst in den langen Versionen (vgl. Substance) entfalten. Ich kann nur empfehlen sich die Trackliste vor dem Kauf von Retro genau anzusehen.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass es das Set auch in einer limitierten Auflage mit 5 CDs gab. Die Bonus-CD bot damals noch wirkliche Raritäten (z.B. Eligia in seiner langen Version). Ein paar davon wurden mittlerweile auf den Bonus-CDs der Collector's Editions zu finden. Die neuere Auflage des Boxsets hat nur noch die Größe einer DVD-Hülle.
New Order (und ihre Vorgänger-Band Joy Division) zählt zu den einflussreichsten britischen Bands der letzten 35 Jahre. Zwischen Post Punk/New Wave/Pop/Elektronik hat die Band einiges geleistet und ein besseres Boxset verdient. Laut Linernotes wollte die Band aber die Verantwortung für die Songauswahl abgeben. Dann kommt eben so etwas dabei raus. Mehr als 3 Sterne kann ich nicht geben.


Futurology [Vinyl LP]
Futurology [Vinyl LP]
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In die Zukunft mit ein paar New Wave Sounds, mutiges Album, 13. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Futurology [Vinyl LP] (Vinyl)
Bisher haben die Manics selten ihre musikalische Wohlfühlzone verlassen. Entweder gab es melodiösen Bombastrock oder rohere punkige Songs. Das letzte Album Rewind The Film war fast komplett akustisch, von den Arrangements und den Kompositionen war das aber trotzdem ein klassisches Album der Manic Street Preachers. Lediglich auf dem Lifeblood Album versuchten sie einige zeitgemäße elektronische Sounds zu integrieren.

Auf Futurololgy, das zeitgleich mit Rewind The Film entstand, werden auch elektronische Sounds benutzt. Dieses Mal ist der musikalische Ansatz aber von den späten 70ern bis frühen 80ern geprägt, hier werden so manche New Wave Sounds reaktiviert, speziell von Bowies Berliner Alben (Futurology wurde teilweise auch in den Beliner Hansa-Studios aufgenommen) und den Simple Minds (vor Don't You). Wer deren Alben Real To Real Cacophony, Empires And Dance, Sister Feelings Call oder Sons And Fascination kennt, wird auf einiges Vertrautes stoßen. Das fängt schon optisch mit dem spiegelverkehrten R auf dem Cover an (vgl. Empires And Dance). Die Zeile "Europe Has A Language Problem" aus I Travel wird so ähnlich auch aufgegriffen. Bei den Sounds und Arrangements wird sich auch öfters bedient. Das bedeutet aber nicht, dass man hier Früh-Achtziger-Avantgarde-Pop-Rock auf die Ohren bekommt. Die Songs haben alle eine klare Struktur und sind nachvollziehbar. Von der Songlänge bewegt sich fast alles im 3-4 Minutenbereich. In Sex, Power, Love And Money wird dann noch musikalisch Undercover Of The Night von den Rolling Stones zitiert.

Der musikalische Ansatz mag zwar auf Futurology etwas anders sein, aber wenn James Dean Bradfield singt und seine Gitarre erklingt, dann weiß man sofort wessen Musik das ist. Die Texte sind auch gewohnt sozialkritisch und politisch.
Im Vergleich zu ihren anderen Alben groovt Futurology aber mehr. Bassist Nicky Wire und Drummer Sean Moore legen sich hier mehr ins Zeug als gewohnt.
Nicht alle Experimente gehen auf. Das brachiale Europa Geht Durch Mich mit Gastsängerin Nina Hoss ist sehr gewöhnungsbedürftig, gefällt mir aber immer besser.
Die verschiedenen Gastsänger hätte es für mich nicht unbedingt bedurft, das bekommt Bradfield eigentlich besser hin, wie man auf den Demo-Versionen teilweise hören kann. Scritti Polittis Green Gartside versaut mir z.B. Between The Clock And The Bed. Die Ballade Divine Youth mit Gastsängerin Williams funktioniert aber gut.
Die Songs 1-4 gefallen mir sehr gut. Mit dem Titelsong legen sie einen Song vor über den U2 und Coldplay heute bestimmt froh wären. Weitere Höhepunkte sind für mich Black Square, Misguided Missile und das Instrumental Dreaming A City. Letzteres hätte auch auf einem MUSE-Album eine gute Figur gemacht. Einen Totalausfall hat das Album nicht zu bieten.

Die Deluxe Edition bietet neben Demo-Versionen von allen Songs noch 3 weitere Tracks, von denen das zum größten Teil französisch gesungene The Last Time I Saw Paris ein atmosphärisches Highlight ist, das sich vom Gesang nach Debbie Harry anhört. Da ich die LP gekauft habe kann ich leider nicht sagen wer den Song singt.
Für alle Vinylfetischisten sei darauf hingewiesen, dass diese auch nicht auf die Bonustracks verzichten müssen. Im Preis der LP sind neben den Originalsongs auch alle Bonustracks als AutoRip-MP3 (Flac wäre mir lieber) erhältlich. Das nennt man Service.
Die LP kommt im mittelschweren stabilen Vinyl daher. Es ist eine einfache Hülle. Die Papier-Innenhülle bietet auf der einen Seite ein Bandfoto und auf der anderen Seite die Songtexte und Produktionsnotizen.

Fazit:
Futurology wirkt beim ersten Hören wegen seiner Arrangements etwas ungewohnt und sperrig. Das Album gewinnt aber mit jedem weiteren Hören und ist vielleicht deswegen nicht so schnell langweilig. Retrology wäre für das Album der passendere Titel gewesen, obwohl das Album auch gleichzeitig modern wirkt. Nicht alles gelingt hier. Trotzdem oder gerade deswegen ist Futurology ein mutiges Album und 5 Sterne in der Bewertung.


Los despiadados (The Hellbenders) (1967) [Spanien Import]
Los despiadados (The Hellbenders) (1967) [Spanien Import]
DVD ~ Joseph Cotten
Wird angeboten von Besten-Preise
Preis: EUR 10,15

5.0 von 5 Sternen Die Grausamen, Italo-Western von Corbucci, harter Stoff, 9. Juli 2014
Dieser Italo-Western von Sergio Corbucci aus dem Jahr 1967 ist bei uns unter dem Titel Die Grausamen bekannt.
Corbucci ist vor allem für seine 3 Italo-Western Django, Mercenario und Leichen Plastern Seinen Weg bekannt. Navajo Joe und Zwei Companeros erlangten auch noch einige Berühmtheit.

Die Grausamen ist für mich ein zu unrecht von der Öffentlichkeit ziemlich vernachlässigter Film. Er hat eine ziemlich geradlinige Story:
Es geht um eine raubende brutale Bande die als Leichentransport eines Südstaatensoldaten samt Witwe getarnt mit einer Kutsche und Sarg unterwegs ist. Im Sarg ist dabei das erbeutete Geld versteckt. Der Film spielt nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs. Den Bandenchef und Familientyrannen gibt Joseph Cotten, der wohl in keiner anderen Rolle unsympathischer wirkte. Mit dem erbeuteten Geld will er eine neue Armee aufbauen.

Der Film ist eine Art Road-Movie. Zum größten Teil des Films ist die Kutsche durch karge steinige Landschaften unterwegs. Um ihr Ziel zu erreichen ist die Bande gnadenlos und schreckt vor nichts zurück. Der Film ist äußerst brutal.
Trotzdem kommt die Psychologie nicht zu kurz. Mit der "Witwe" Claire und Sohn Ben gibt es doch 2 Personen die ein Gewissen haben und aussteigen wollen. Dies führt zu Unstimmigkeiten und einigen verzwickten spannenden Szenen.
Herausragend am Film ist vor allem der Schluss, der ohne ein typisches Duell auskommt. Dafür hatte Corbucci immer ein Händchen. Dieser ist ähnlich düster wie bei Leichen Pflastern Seinen Weg.
Im Vergleich zu seinen anderen Western hat die Grausamen einen eher amerikanischen Look.

Leider ist diese DVD derzeit so ziemlich die einzige Möglichkeit den Film zu sehen. Es gibt noch eine französische DVD (Les Cruels). Im TV wird er recht selten gezeigt. Der englische Ton ist zum größten Teil verständlich, aber nicht immer sehr lippensynchron. Da wurde damals etwas geschlampt. Zum spanischen Ton kann ich nichts sagen. Einen deutschen Ton gibt es leider nicht.

Fazit:
Knallharter, brutaler, psychologischer und spannender Italo-Western von Corbucci mit grandiosem Ende. Eine Art Geheimtipp. Sehr zu empfehlen.


Der Gehetzte der Sierra Madre (+ Bonus-DVD) [Blu-ray]
Der Gehetzte der Sierra Madre (+ Bonus-DVD) [Blu-ray]
DVD ~ Lee van Cleef
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Hervorragender Italo-Western auf guter Blu-ray, 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sergio Sollimas Italo-Western La Resa Dei Conti (in etwa Die Abrechnung auf Deutsch) von 1967 ist einer der wenigen Filme seines Genres der in Deutschland mit Der Gehetzte Der Sierra Madre einen ebenso passenden oder vielleicht treffenderen Titel gefunden hat.

Zur Handlung (Spoiler):
Es geht um die Hetzjagd auf den Mexikaner Cuchillo (Tomas Milian). Ort der Handlung ist die Grenze zwischen den USA und Mexiko. Kopfgeldjäger Corbett (Van Cleef) wird von einem Geschäftsmann beauftragt Cuchillo zu jagen, da dieser sich an einem minderjährigen Mädchen vergangen haben soll. Das Ergebnis der Jagd soll sich auch positiv auf die Senator-Kandidatur Corbetts auswirken. Die Jagd wird dann zu einem Katz-Maus-Spiel zwischen Cuchillo und Corbett, die auch ein paar humorige Szenen mit sich bringt, da Cuchillo ein gewitzter Gauner ist. Während der Jagd wächst das Misstrauen bei Corbett gegenüber seinem Auftraggeber und dessen Motiven immer weiter. Langsam stellt sich die Wahrheit heraus. Zum Schluss gibt es dann noch gleich zwei beeindruckende Duelle.

Wie bei Sollima üblich hat auch Der Gehetzte Der Sierra Madre einiges an Sozialkritik aufzuweisen. Da ist der Reiche Industrielle der zur Ablenkung und aus niederen Motiven eine Hetzjagd auf einen armen Mexikaner veranstaltet, dessen Leben für ihn nichts wert ist. Das alles ist noch wie eine Großwildjagd gestaltet, die zu seinem größten Hobby zählt. Bei dieser Jagd und den abschließenden Duellen hat der Film seine stärksten Momente. Auch der Beginn ist sehr kultig in Szene gesetzt. Dort wird gezeigt wie abgeklärt Corbett seinem Beruf nachgeht.

Das Bild der Blu-ray geht zum größten Teil in Ordnung. Teilweise sind Kratzer, Wackler oder ein Flackern zu sehen. Das Bild ist aber sehr scharf und die Farben kommen auch sehr natürlich rüber. In ein paar Szenen gibt es Augenblicke wo nur wesentlich schlechteres Filmmaterial zur Verfügung stand. Da wird es dann sehr grobkörnig. Das ist mir aber nur in zwei Szenen aufgefallen.
Da ich den Film vorher nicht kannte habe ich mir die Neusynchronisation gegönnt, die teilweise auch bekannte Sprecher zu bieten hat und deutlich klarer und lauter ist als die kratzige dumpfe alte Synchro. Aber wem diese gefällt, der soll sich die alte Synchro ansehen, das kann ich verstehen. In der alten Synchro fehlen aber bestimmt 20 Minuten Übersetzung, die dann untertitelt sind. Das hat mit der alten geschnittenen Kinoversion zu tun, die 20 Minuten kürzer war und vor allem die Szenen gekürzt hatte in denen es um die politischen Motive geht.

Hervorzuheben ist die gute Fotografie des Films, das hatte Sollima bzw. dessen Kameramann für mich z.B. bessser drauf als sein Kollege Corbucci. Morricone hat auch einen hervorrganden Score geschrieben, von dem vor allem der gesungene Titelsong hängen bleibt. Der komplette Soundtrack ist übrigens auch auf der Bonus-DVD zu finden. Vorbildlich.
Die Bonus-DVD bietet dann neben Trailern etc. auch noch ein längeres Interview mit dem Regisseur und dem selbstverliebten Milian.
Überhaupt Milian:
Wenn es für mich einen Schwachpunkt am Film gibt, dann ist es Milian. Obwohl er in vielen Italo-Western mitspielte, mag ich ihn nicht so besonders. Das liegt vor allem daran, dass er sich meistens übertrieben in den Vordergrund spielt. Hier fällt er auch wieder durch einige klamaukige Grimassen und übertriebenes Rumgehampele auf. Das bekommt m.E. z.B. Tony Musante mit der ähnlich angelegten Rolle in Mercenario subtiler hin.

Die Standard-Blu-ray hat ein Wendecover. Ein Booklet gibt es nicht. Mein Preis von knapp 13 Euro (Stand Juni 2014) war fair.

Der Film ist FSK 12 freigegeben, was ich wegen seiner expliziten Gewaltdarstellung (auch gegenüber Frauen) nicht so ganz verstehen kann.

Fazit:
Ein bemerkenswerter Italo-Western. Er kommt bestimmt in meine Top 10. Blu-ray und Ausstattung sind auch gut. Von daher volle Sternezahl.


Hello, I must be going (1982) [Vinyl LP]
Hello, I must be going (1982) [Vinyl LP]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschätztes abwechslungsreiches Album von 1982, 7. Juli 2014
Phil Collins heutzutage zu mögen ist vielleicht nicht die coolste Sache der Welt, aber für sein zweites Solo-Album aus dem Jahr 1982 möchte ich trotzdem eine Lanze brechen. Kommerziell war es nicht gerade seine erfolgreichste Platte. Mit der Cover-Version des alten Supremes-Motown-Hits You Can't Hurry Love hatte die Platte nur einen einzigen Hit zu verbuchen und der wurde auch totgedudelt. Der Rest des Albums klingt dafür und vielleicht auch gerade deswegen immer noch ziemlich frisch und unverbraucht. Auch ist die Platte nicht so glattgebügelt und auf Sicherheit produziert wie die Nachfolger No Jacket Required und But Seriously. Sein soziales Gewissen hatte Collins hier auch noch nicht entdeckt.

Auf Hello... hatte er noch Mut zum Experiment. Mit I Cannot Believe It's True und It Don't Matter To Me gibt es zwar die typischen Collins-Uptempo-Songs mit fantastischen Bläsern. Der Rest des Albums ist aber anders.
Das Album beginnt mit dem perkussiven I Don't Care Anymore, das sich im Verlauf immer weiter bis zum Schlagzeuggewitter steigert, Collins schreit sich dabei die Seele aus dem Leib. Ich will nicht wissen wer Adressat des Songs war. Collins hatte zu diesem Zeitpunkt zumindest gerade seine erste Scheidung hinter sich.
Der Bombast von Do You Know Do Care geht thematisch in eine ähnliche Richtung. Auch hier lässt er seiner miesen Stimmung freien Lauf.
Like China ist ein sehr ungewöhnlicher Song, ein Mix aus Wave, Rock und Prog. Er hätte auch auf Abacab von Genesis eine gute Figur gemacht und dessen Niveau gehoben.
Thru These Walls war eine weitere Single. Ein sehr atmosphärischer Song mit einem ähnlichen Schlagzeugeinsatz wie In The Air Tonight, aber nicht so effektiv und eingängig, dessen Schluss etwas verpufft. Da hätte man mehr draus machen können.
Don't Let Him Steal Your Heart Away ist die erste Ballade, ein Eifersuchtssong, sehr schön mit Streichern orchestriert, einer beatles-esquen Bridge und bei weitem nicht so kitschig und simpel wie seine späteren Balladen.
The West Side ist ein Instrumental, mit Saxofon-Solo und Bläsern, sehr jazzig und für mich ein Highlight auf dem Album.
Zum Schluss gibt es noch mit Why Can't It Wait 'til Morning eine weitere Ballade mit Streichern.

Die bei der Produktion eingesetzten Instrumente sind zum größten Teil "echt", d.h. es gibt echte Bläser und vorwiegend akustische Drums. Die Produktion klingt daher nicht ganz so nach den 80ern und technisch wie auf den beiden Albumnachfolgern oder auch Invisible Touch von Genesis.
Hervorzuheben ist noch der Sound des Albums. Besonders auf Vinyl kommt der Mix sehr druckvoll und dynamisch rüber. Das Schlagzeug knallt auch wunderbar. Da kann die normale CD nicht mithalten.

Fazit:
Ein Album mit Ecken und Kanten, dabei sehr abwechslungsreich. Im Vergleich zu seinen anderen Alben höre ich mir Hello ... I Must Be Going immer noch gerne an. Insgesamt zwar kein Meisterwerk, auch mag ich Thru These Walls und Why Can't It Wait 'til Morning nicht so besonders. Gute 4 Sterne sind in der Bewertung aber drin.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 10, 2014 2:02 PM MEST


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