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derruckersfelder
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Wonderland [Vinyl LP]
Wonderland [Vinyl LP]

4.0 von 5 Sternen Charmantes Debüt, die 3 Albumnachfolger sind aber besser, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wonderland [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich muss gestehen, dass das Erasure-Debüt in den 80ern nahezu vollkommen an mir vorbei gegangen ist. Die 3 Singles und vielleicht Push Me Shove und My Heart So Blue kannte ich aber halbwegs. Im Zuge des Erwerbs der Vinyl-LP habe ich mir das Album neulich ganz angehört.

Das Duo Erasure entstand Mitte der 80er und besteht seitdem aus Vince Clarke und Sänger Andy Bell. Vince Clarke hatte vor Erasure schon riesige Erfolge. Das Depeche Mode Debüt ging fast komplett auf sein Konto. Danach formierte er mit Alison Moyet das Duo Yazoo und übertraf damit noch den Erfolg von Depeche Mode. Auf der Höhe des Erfolges löste sich Yazoo auf. Zusammen mit Feargal Sharkey gab es unter dem Namen The Assembly einen weiteren Chart-Hit mit Never Never. Bis Mitte der 80er hatte also fast alles Erfolg was Vince Clarke angepackt hatte.

Der Erfolg mit Erasure sollte aber noch etwas auf sich warten lassen. Die Debüt-Single Who Needs Love Like That war ein mittlerer Erfolg. Der Nachfolger Heavenly Action floppte dann komplett. Mit der dritten Single Oh L'Amour ging es aber los, vor allem in Deutschland wo die Single an die Top Ten kratzte.

Musikalisch ist das erste Erasure Album die konsequente Weiterentwicklung des Sounds von Yazoo. Viele Arrangements und Sounds werden wieder aufgegriffen. Andy Bell hat sogar eine ähnliche Stimme wie Alison Moyet. Das kann man als Kontinuität auffassen oder als etwas einfallslos. Das Nachfolgealbum The Circus wirkt da musikalisch eigenständiger.
Ein paar Songs unterscheiden sich aber doch wesentlich von Yazoo. Da ist die Ballade My Heart So Blue mit ihrem Marschrhythmus. Push Me Shove Me erinnert mit seinen funky Gitarren und der Bassmelodie an Chic. Say What greift Elemente aus Hip Hop und Rap auf. Pistol hätte etwas anders instrumentiert auch vom ersten Wham-Album stammen können und klingt wie Young Guns.

An die Nachfolgewerke The Circus, Innocents und Wild kommt das Debüt aber noch nicht heran. Der große Durchbruch war Wonderland für Erasure nicht. Meines Erachtens hätte die Platte aber größeren Erfolg verdient gehabt. Es ist ein sehr eingängiges Album. Mit Who Needs Love Like That und Oh L'Amour sind hier auch zwei sehr bekannte Songs aus den 80ern vertreten, die aber eigentlich keine großen Hits waren. Der kitschige fast schlagerartige Pop von Reunion ist auch so dermaßen eingängig, dass man sich wundert wieso der Song keine Single war.
Der große Erfolg sollte dann für Erasure mit der nächsten Single Sometimes kommen und bis Mitte der 90er anhalten.

Fazit:
Ein charmantes Debüt. Wer Yazoo mag oder gemocht hat liegt mit Wonderland nicht falsch. Im Vergleich zu den anderen Erasure-Alben klingt vielleicht The Circus noch ähnlich. Für mich hat Wonderland keinen schlechten Song und ist durchweg hörbar. Musikalisch war da aber noch Luft nach oben. Die Nachfolger The Circus oder The Innocents sind für mich musikalisch abwechslungsreicher und gelungener. Deswegen einen Stern weniger in der Bewertung.


Collection
Collection
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Fast alles drauf, mehr braucht man eigentlich nicht, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Collection (Audio CD)
Das Duo Yazoo bestand nur knappe 2 Jahre. Mitglieder waren Ex-Depeche Mode Mann Vince Clarke sowie Sängerin Alison Moyet, die es nach Yazoo noch Solo zu etwas bringen sollte. Vince Clarke hatte nach Yazoo ab der zweiten Hälfte der 80er mit Erasure sein Glück gefunden.
Yazoo veröffentlichte in diesen beiden Jahren (82/83) gerade einmal 2 Alben und 4 Singles. Mit Only You, Situation, Don't Go und Nobody's Diary sind ein paar Klassiker des Elektro-Pop darunter. Die Cover-Version der Flying Pickets von Only You übertraf sogar noch den Erfolg des Originals.
Auf der Collection befinden sich insgesamt 32 Songs. Bis auf 2 Songs (I Before E Except After C und In My Room) die mehr Soundcollagen als richtige Songs waren, sind alle Songs der Alben dabei. Außerdem gibt es auch die Non-Album Single The Other Side Of Love sowie die B-Seiten Situation und State Farm zu hören. Weiterhin gibt es noch ein paar Maxis und neuere Remixes. Als Gelegenheitshörer braucht man eigentlich nicht mehr.

Fazit:
Alle wesentlichen Songs des Duos sind auf dieser Doppel-CD vertreten. Zumeist wird die CD für um die 10 Euro angeboten. Für diesen Preis kann man wegen der Materialfülle nicht viel falsch machen. Wer das erste Depeche Mode Album mag und auch die ersten Alben von Erasure ist mit dieser Yazoo-CD sehr gut bedient. Der Kauf der beiden Einzel-Alben lohnt dann auch nicht mehr, zumal dort die B-Seiten und The Other Side Of Love fehlen. Das teure Boxset In Your Room ist nur für den Fan empfehlenswert.


In Your Room (3cd+Dvd) (DVD im NTSC-Format)
In Your Room (3cd+Dvd) (DVD im NTSC-Format)

3.0 von 5 Sternen 2 Alben, ein paar Singles & B-Sides, Maxis und Videos, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Duo Yazoo bestand gerade einmal 2 Jahre. Mit dem Depeche Mode-Aussteiger und späterem Erasure-Mitglied Vince Clarke sowie Gesangswunder Alison Moyet waren bei Yazoo zwei Hochkaräter am Start. Die beiden veröffentlichten nur 2 Alben und 4 Singles. Da fragt man sich natürlich, ob so etwas ein Boxset wert ist?
Mit dem vorliegenden Set bekommt man 3 CDs und eine DVD. Vollständig ist dieses Set nicht, da gab es noch einige andere Extended Versions oder Versionen von Songs. Die Version von Situation auf Alison Moyets Singles CD ist auch anders (Neueinspielung ?). Es hat den Anschein, dass man hier nur die Sachen der Jahre 82 und 83 von den Original Alben, Singles und Maxis verwendet hat.

Zur Aufmachung:
Rein optisch gibt dieses Set wenig her. Ein billiger Pappschuber mit 3 Jewelcases. Die beiden Original-CDs unterscheiden sich optisch nicht von den Einzelveröffentlichungen der remasterten CDs.
Auf der dritten CD befinden sich dann die übrigen Songs und Remixes, Maxis etc.
In der selben Hülle ist noch die DVD zu finden.
Zusätzlich gibt es ein Booklet mit einem Text über die Karriere des Duos, vielen Fotos, Presseartikeln, Tourdates und Cover-Abbildungen.

Die DVD bietet eine gute Doku über die Karriere des Duos. Sie ist ähnlich aufgemacht wie die DVDs der Collector's Edition von Depeche Mode. Dazu sind noch alle Video-Clips enthalten. Außerdem gibt es die beiden Alben auch in Stereo und in einem 5.1 Mix zu hören. Wieso man sich nicht dazu entschieden hat von allen Songs einen 5.1 Mix zu schaffen, ist mir ein absolutes Rätsel. Mit Situation, The Other Side Of Love und State Farm hätte man nur noch 3 lächerliche Songs zusätzlich mixen müssen.
Die 5.1 Mixes gefallen mir zum größten Teil überhaupt nicht. Teilweise fehlen mir da Tonspuren aus dem Originalmix.

Das Remastering der CDs hört sich in meinen Ohren gut an, hätte aber ein wenig mehr Dynamik vertragen können.

Fazit:
Die Musik ist nahezu über jeden Zweifel erhaben. Das zweite Album ist meines Erachtens einen Tick schwächer.
Die Aufmachung ist wenig gelungen und vollständig ist das hier auch nicht. Zu dem Preis kann man mehr erwarten (obwohl mir der Inhalt bekannt war). Der 5.1 Mix ist auch vollkommen in die Hose gegangen. Von daher 2 Sterne Abzug.


Anthology (1979-97)
Anthology (1979-97)
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 91,26

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Werkschau mit einigen Raritäten, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Anthology (1979-97) (Audio CD)
Mit Shine Like It Does-The Anthology (1979-1997) bekommt man eine chronologische Werkschau der australischen Band INXS. Insgesamt 42 Songs. Das Set beginnt mit der ersten Single Simple Simon und deren B-Seite We Are The Vegetables und endet mit dem Leadstation Radio Edit von Searching.

Musikalisch sind die Anfänge der Band noch etwas schräg. Ihren Stil zwischen Rock und Funk fand die Band erst Mitte der 80er. Zu Beginn waren da noch verstärkt New-Wave-Einflüsse zu hören.

Bei der Songauswahl hat man das Meiste meines Erachtens richtig gemacht. Die größten Hits sind vertreten. Die frühen australischen Erfolge wie I Burn For You, The One Thing, I Send A Message und Don't Change sind genauso zu hören wie die Kracher Original Sin, What You Need, Need You Tonight, Devil Inside (in der raren australischen Single Version), New Sensation, Mystify, Never Tear Us Apart, Suicide Blonde, Beautiful Girl, Taste It oder Elegantly Wasted. Mir fehlen mit Shining Star, Baby Don't Cry und By My Side aber doch 3 mittlere Hits und persönliche Favoriten. Die Quote an guten Songs ist aber doch sehr hoch.
Bei den Songs gibt es einige Raritäten. Speziell sind hier einige Songs in Single-Versionen vorhanden, an die man auf CD oft nicht so leicht herankommt. Weiterhin gibt es auch ein paar rare Singles wie Good Times mit Jimmy Barnes, Let It Ride oder Different World, die auf keinem INXS-Album zu finden sind. Unveröffentlichtes ist soweit ich das sehe aber nicht dabei.
Mit einer Spieldauer von etwas über 156 Minuten sind die beiden CDs fast bis an den Rand gefüllt.

Verpackung/Optik:
Jede CD befindet sich in einem eigenen Digi-Pack. Das 64-seitige herausnehmbare Booklet beinhaltet einen englischen Text mit der Bandgeschichte, viele Fotos und die Chartplatzierungen aus den USA und Australien. Außerdem gibt es zu jedem Song einen Kommentar von Keyboarder/Gitarrist und Hauptsongwriter (neben Hutchence) Andrew Farris. Booklet und Digi-Packs befinden sich in einem Pappschuber. Optisch ist das Ganze gelungen.

Klang:
Das Remastering von Dan Hersch und Bill Inglot ist nicht ganz so laut und hat mehr Dymamik als die jüngsten Remasters der Einzel-Alben.

Fazit:
Eine gute Werkschau die mittlerweile sehr rar ist. Unbedingt kaufen wenn man sie irgendwo noch sieht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2014 12:08 PM MEST


The Middle - Season 2 - Staffel 2 - DVD - UK-Import
The Middle - Season 2 - Staffel 2 - DVD - UK-Import
Wird angeboten von comedyfactory
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zweite gelungene Staffel, leider bisher nur auf Englisch, 25. April 2014
Von der US-Comedy The Middle wurden mittlerweile schon 5 Staffeln gedreht. 4 davon habe ich bisher gesehen. Alle sind davon zu empfehlen. Auf einzelne Folgen einzugehen macht keinen Sinn. Fast jede Folge bringt eine Handlung zum Abschluss.

The Middle handelt von der amerikanischen Durchschnittsfamilie Heck die im US-Bundesstaat Indiana lebt. Neben Mutter Frankie und Vater Mike gibt es noch 3 Kinder mit denen man nicht unbedingt gesegnet sein will. Anders als bei Modern Family ist bei den Hecks nicht alles Heile Welt. Auf der anderen Seite befindet sich die Familie aber auch nicht so am Rande der Existenz wie bei Shameless, wo alle irgendwie kriminell sind. Die Hecks schlagen sich zwar auch mehr schlecht als recht durchs Leben und haben Geldsorgen, aber irgendwie klappt es doch.

Zu den Charakteren:
Mutter Frankie (sensationell Patricia Heaton aus Alle Lieben Raymond) ist mit ihren 3 Kindern und ihrem Job bei einem Autohändler total überfordert und ständig am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Eine perfekte Hausfrau ist sie nicht.
Vater Mike (Neil Flynn bekannt aus Scrubs) ist der ruhende Pol in der Familie und will am Liebsten seine Ruhe auf dem Sofa.
Die eigentlichen Stars der Serie sind aber die "missratenen" Kinder. Der älteste Sohn Axl ist zwar eine Sportskanone, in der Schule aber für nichts zu gebrauchen und eine faule Socke. Ein Running Gag der Serie ist wie schnell er sich im Haus immer seiner Klamotten entledigt und nur in der Unterhose rumläuft.
Tochter Sue ist dagegen die graue Maus und wird immer übersehen. Dabei ist sie bei allem sehr engagiert und will nur dazugehören. Tollpatschig ist sie auch noch.
Zu guter Letzt ist da noch der jüngste Sohn Brick. Er ist in seine Bücher vertieft, ein Schlaumeier und lebt in seiner eigenen Welt. Zu einem Sozialverhalten ist er nicht in der Lage und so manchen Tick hat er auch noch.
Diese 3 Kinder machen den Eltern das Leben neben ihren Geldsorgen und ihren Jobs nicht gerade leicht. Trotzdem hält die Familie am Ende immer zusammen.

Die Serie lebt von den Macken der Charaktere und hat eine Menge Situationskomik. Es gibt keine Lacher vom Band. Brachialhumor ist das auch nicht. Ich gebe zu, dass man sich an den Humor und an die Hecks erst einmal gewöhnen muss. Spätestens nach der dritten Folge packt einen die Serie. The Middle ist auch keine typische Sitcom, die sich fast nur in Kulissen und wenigen Räumen abspielt. Hier gibt es auch viele Außenaufnahmen.

Staffel 2 hat 24 Folgen. Leider gibt es diese bisher nur als Import. Gut verständlich ist das Englisch aber.

Fazit:
Für alle leidgeprüften Eltern müsste das hier eigentlich die Serie sein.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 14, 2014 4:44 PM MEST


PopArt - The Hits
PopArt - The Hits
Preis: EUR 6,50

4.0 von 5 Sternen Die Essenz der Pet Shop Boys, ein paar Singles fehlen, 24. April 2014
Rezension bezieht sich auf: PopArt - The Hits (Audio CD)
Pop Art ist nach Discography die zweite Best Of Zusammenstellung der Pet Shop Boys. Hierauf befinden sich mit 35 Songs so gut wie alle Singles des Duos bis zum Release Album. Darunter sind die beiden damals neuen Singles Flamboyant und Miracles die sich auch beim Rest gut einfügen.

Kritik:
Was fehlt sind aber die Singles Was It Worth It, London, Absolutely Fabulous und die Single-Version von Heart (hier nur die Album-Version).
Leider hat man die beiden CDs nicht komplett mit Musik voll gepackt und lieber Platz darauf mit einem dämlichen Kopierschutz (zumindest auf meiner Ausgabe) verschwendet.
Eine Fortführung der Discography CD wäre mir auch lieber gewesen, da das Duo aber nicht mehr so viele Hits ab den 90ern hatte, mussten die alten Hits noch einmal mitverkauft werden.
Die Unterteilung der Songs in Pop (die Hits) und Art (der Rest?) gefällt mir auch nicht so. Chronologisch wäre es mir auch lieber gewesen.

Fazit:
Eine gute Zusammenstellung. Wegen des Kopierschutzes und des Fehlens von ein paar Singles bei noch zur Verfügung stehender Spielzeit gibt es aber einen Stern weniger.


25
25
Preis: EUR 20,65

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Famose Best Of, 24. April 2014
Rezension bezieht sich auf: 25 (Audio CD)
25 bietet zum Abschluss (? abwarten) einen sehr guten Überblick über die Karriere von A-ha.
Unter den 39 Songs finden sich so gut wie alle wesentlichen Singles der Band. Vieles davon auch in den speziellen Single-Versionen. Den Remix von The Blood kannte ich bisher noch nicht. Der andere Remix von der ersten Best Of CD Headlines And Deadlines gefällt mir von The Blood That Moves The Body aber besser.
Sehr schön auch, dass ein paar wichtige Albumtracks den Weg auf die beiden CDs gefunden haben. Darunter gibt es mit The Swing Of Things, Scoundrel Days und Slender Frame 3 Songs die für mich zu den absoluten Highlights im Song-Katalog des Trios zählen. Auf Blue Sky hätte ich dagegen verzichten können und lieber Living A Boy's Adventure Tale vom selben Album drauf gehabt.
Die Single-Auswahl zum letzten Album ist meines Erachtens auch nicht so gelungen. Da gefallen mir z.B. The Bandstand und Riding The Crest wesentlich besser als Shadowside. Wären diese beiden Stücke hier noch drauf, wäre es die perfekte Zusammenstellung. Viel mehr braucht man abgesehen von den ersten beiden Alben von dem Trio eigentlich nicht.
Die letzte Single Butterfly Butterfly ist ganz nett, ein wirkliches Highlight im Vergleich zu den restlichen Songs ist das aber nicht.
Insgesamt gesehen kommen die Hits aus der ersten Karrierephase geballter. Trotzdem haben die Drei auch nach ihrer Reunion noch ein paar Hits gehabt, die ich nicht missen will. Die beste Single war für mich Analogue, die in Deutschland leider vollkommen untergegangen ist (dafür im UK ein Hit), da man sich hier für das unspektakuläre Celice als erste Single entschieden hatte. Das Album Analogue floppte auch dementsprechend.
Schön ist auch, dass alle Songs in chronologischer Reihenfolge vorliegen.
Bleibt abzuwarten wann den Dreien das Geld ausgeht und wieder eine Reunion ansteht.

Fazit:
Eine wirklich gute Zusammenstellung fast aller wichtiger Songs des Trios. Für meinen persönlichen Geschmack fehlen ein paar Songs und auf andere hätte ich dagegen verzichten können. Trotzdem hat man bei dieser Doppel-CD fast alles richtig gemacht. Zum Einstieg und Kennenlernen der Musik von A-ha ist das die beste CD. Von daher volle Sternezahl.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2014 12:19 PM MEST


Lilyhammer - Staffel 1 [Blu-ray]
Lilyhammer - Staffel 1 [Blu-ray]
DVD ~ Stephen van Zandt
Preis: EUR 18,62

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lustige Gaunerserie die vom Kulturclash lebt, 22. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Lilyhammer - Staffel 1 [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Serie Lilyhammer handelt vom New Yorker Ex-Mafioso Frank der sich im Zeugenschutz in der norwegischen Stadt Lillehammer befindet. Dort ist er gelandet weil ihm die Stadt so gut bei den olympischen Winterspielen im TV gefiel.
In Lillehammer angekommen nennt er sich fortan Giovanni und muss sich mit den dortigen Gegebenheiten zurecht finden. Die Serie lebt ähnlich wie z.B. auch Ausgerechnet Alaska vom Kulturclash. Eigentlich passt Frank da überhaupt nicht hin. Er schafft es aber trotzdem mit seinen alten Mafiamethoden sich ein neues Leben aufzubauen, d.h. er findet die Schwächen und Geheimnisse der Leute heraus und erpresst sie damit. Oder er tut Leuten Gefallen, die dann wiederum ihm etwas schuldig sind. Da gibt es einige Anspielungen auf den Paten. Trotzdem hat Frank/Giovanni das Herz auf dem rechten Fleck. Er hilft den Menschen auch und wenn seinen neuen Freunden Unrecht erfährt, dann kann er das überhaupt nicht leiden und schafft das Unrecht mit seinen Methoden aus der Welt. Das bringt teilweise köstlich witzige Situationen und Dialoge hervor.
Spannend wird es dann im Verlauf der Staffel, wenn ihm seine amerikanischen "Freunde" in Norwegen auf die Schliche kommen. Das Staffelfinale ist auch spannend und sehr lustig geraten.

Hauptdarsteller ist Steven Van Zandt, der schon bei den Sopranos eine ähnliche Rolle hatte. Hauptberuflich ist er aber eigentlich Gitarrist bei Springsteens E Street Band. Das merkt man auch an der guten Musikauswahl, bei der natürlich auch das ein oder andere Stück von ihm oder dem Boss vorkommt.
Es ist sehr lustig anzusehen, wenn er mit seinen Mafiaklamotten und mit mürrischem Blick durch den norwegischen Schnee stapft.
Die anderen Darsteller stammen fast ausnahmslos aus Norwegen und machen ihre Sache gut. Was man vielleicht bemängeln könnte ist, dass die Norweger zum Teil etwas dämlich dargestellt werden. Da sind einige Trottel darunter.

Mit 8 Folgen ist die erste Staffel (genauso Staffel 2) etwas kurz geraten. Für mehr hat bzw. hatte Steven Van Zandt aber auch keine Zeit, da sein Boss Springsteen in den letzten Jahren fast pausenlos auf Tour ist.

An den Humor der Serie musste ich mich etwas gewöhnen, aber spätestens nach der dritten Folge hatte mich die Serie gepackt.

Fazit:
Eine lustige Serie mit teils skurrilen Einfällen, sehr kurzweilig. Von mir 5 Sterne.


Don't Stop Believin': the Best of Journey
Don't Stop Believin': the Best of Journey
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein paar wichtige Hits fehlen, 20. April 2014
Von der Band Journey gibt es mittlerweile einige Best Of CDs. Ich halte die Doppel-CD ESSENTIAL mit 32 Songs als Einstieg für sehr gelungen, welche die erfolgreichste Zeit der Band von 1978-1996 behandelt.

Der aktuelle Preis (Stand April 2014) von Don't Stop Believin' - The Best Of Journey mit knapp 8 Euro für 34 Songs ist natürlich nicht schlecht. Man bekommt auch viele Hits und einige gute Album-Tracks geboten.

Hier fehlen aber 3 von Journeys bekanntesten Songs:

Lights, Any Way You Want It und der letzte Hit von Mitte der 90er When You Love A Woman.

Den Namen Best Of trägt diese CD also zu unrecht.

Fazit:
Wenn man alle wesentlichen Hits der Band haben will, sollte man besser zu ESSENTIAL greifen. Diese CD ist meistens zu einem ähnlich günstigen Preis zu erwerben.


Raised on Radio
Raised on Radio

2.0 von 5 Sternen Die Luft war raus, zu viele Balladen, kitschige Produktion, 20. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Raised on Radio (Audio CD)
Raised On Radio ist das 1986er Album von Journey. Es erschien 3 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum Frontiers. Für damalige Verhältnisse war das eine lange Zeit zwischen 2 Alben. In der Zwischenzeit gab es noch den Single-Hit Only The Young vom Vision Quest Soundtrack und Sänger Steve Perry war mit seiner Soloplatte Street Talk und der Single Oh Sherrie 1984 sehr erfolgreich.

Ich weiß nicht ob es an der eher poppigen Soloplatte von Perry oder daran dass zwei Mitglieder in der Zwischenzeit die Band verlassen hatten lag, aber Raised On Radio hat nicht mehr viel mit den 3 Meilensteinen der Band -Departure, Escape und Frontiers- zu tun.
Das Album fängt schon mit der Midtemponummer Girl Can't Help It wenig verheißungsvoll an. Ein schlechter Song ist das nicht, aber als Eröffnung wäre Be Good To Yourself die bessere Wahl gewesen. Bis Lied 4 ist die Platte noch halbwegs hörbar. Hier versaut einem die poppige synthetische 80er-Produktion mit ihren kitschigen zuckrigen Keyboards aber auch schon einiges. Positive Touch ist eine eher soulige Nummer mit einem Motown-Rhythmus, die auch noch von Saxophon-Gedudel gekrönt wird. Suzanne klingt danach mehr nach Starships We Built This City als nach Journey. Als vierter Song kommt dann mit Be Good To Yourself neben Girl Can't Help It der einzige weitere Klassiker von diesem Album. Zumindest haben diese 4 Songs noch etwas Tempo. Danach wird es ganz finster. Der rockige Titelsong lässt noch auf den Rest des Albums hoffen. Diese Hoffnungen werden aber dann genauso abrupt begraben wie der Song auch abgewürgt wird. Es folgt eine schlimme Ballade bzw. Midtempo-Nummer nach der anderen, wovon I'll Be Alright Without You vielleicht noch hörbar ist. Da kann man auch sofort zu Michael Bolton greifen, falls diesen noch jemand kennt. Wer hieran gefallen findet, sollte sich Raised On Radio zulegen. 6 Balladen/Midtempo-Songs sind mir bei insgesamt 11 Songs aber zu viel.

Für meinen Geschmack haben Journey auf dem Album den falschen Weg eingeschlagen. In der zweiten Hälfte der 80er standen die Zeichen eigentlich in Richtung melodiöser Hardrock wie ihn die Band zuvor schon gut hinbekommen hatte und auch bestimmt in Zukunft hätte hinbekommen können.
Irgendwie muss die Band auch selbst festgestellt haben, dass ihr nichts besonderes mehr eingefallen ist und ihre Zeit vorbei war. Das nächste Album sollte erst 10 Jahre später erscheinen.

Fazit:
Mir ist Raised On Radio zu poppig und soft. Hier rockt so gut wie nichts. Gemessen an Departure, Escape und Frontiers ist das Album deutlich schwächer. Sogar die Balladen sind auf diesen 3 Alben stärker. Den klassischen Journey-Sound sucht man hier zum größten Teil vergeblich. Von daher sind nicht mehr als 2 Sterne in der Bewertung drin.


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