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Rezensionen verfasst von
derruckersfelder

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The League: Season 1 [DVD]
The League: Season 1 [DVD]
DVD ~ Nick Kroll
Wird angeboten von RAREWAVES USA
Preis: EUR 16,86

4.0 von 5 Sternen Comedy-Serie mit Suchtpotential, leider nur als US-Import, 5. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: The League: Season 1 [DVD] (DVD)
Die erste Staffel de US-Comedy The League gibt es leider derzeit bei uns nur als US-Import ohne deutschen Ton. Bei uns läuft die Serie momentan auf RTL Nitro.
Die erste Staffel mit gerade einmal 6 Folgen zu je 20 Minuten ist etwas knapp ausgefallen. Es ist daher abzuwarten, ob im Falle einer deutschen Veröffentlichung vielleicht die ersten beiden Staffeln zusammen erscheinen. Die weiteren Staffeln bieten dann jeweils 13 Folgen. Bisher gibt es 5 Staffeln.

Die Serie wird meines Erachtens im weiteren Verlauf immer besser. Das liegt vor allem an den zum Teil schrägsten Charakteren die es derzeit im Comedy-Bereich gibt.
Weiterhin muss man auch wissen, dass die Dialoge zum großen Teil improvisiert sind, was man aber nicht merkt.

Zur Handlung:
Es geht um eine Gruppe von 5 Männern und einer Frau. Diese sind Mitglieder einer Fantasy Football Liga und ordnen dieser ihr Leben ziemlich unter. Vom Thema Fantasy Football braucht man aber als Nichtamerikaner nicht abgeschreckt sein. Ich habe auch keine Ahnung von American Football. Darum geht es auch eigentlich nicht. Es geht viel mehr darum wie sich diese Liga auf das Leben der Leute auswirkt und wie sich diese das Leben gegenseitig schwer machen, damit sie die Saison und den Pokal gewinnen. Das bringt sehr witzige Situationen hervor. Ich habe selten bei einer Comedy in letzter Zeit so gelacht.

Zu den Charakteren:
Es geht um 4 Schulfreunde um die 40, eine Frau (die Ehefrau des Staatsanwalts) und einen Chaoten (Taco). Bis auf Taco, der sich irgendwie im Leben besoffen und bekifft durchschlägt, gehen alle anderen respektablen Berufen nach. Es gibt u.a. einen Anwalt, einen Staatsanwalt und einen Schönheitschirugen. Mit Anwalt Ruxin, dem Schönheitschirugen Andre und dem Chaoten Taco hat die Serie drei sehr durchgeknallte Charaktere zu bieten, welche die Show fast alleine rocken. Die anderen 3 wirken dagegen eher normal. Schönheitschirurg Andre, der rein optisch nicht gerade ein Aushängeschild für seinen Beruf ist und am ehesten selbst eine Schönheits-OP bedürfte, ist zwar mit einem riesigen Selbstvertrauen ausgestattet, bekommt aber von allen anderen den meisten Spott ab und sorgt auch für die meisten Lacher. Für mich ist Andre der heimliche Star der Serie.
Man muss sich aber erst einmal an die Charaktere gewöhnen. Das war z.B. bei der Serie Seinfeld auch so. Mit Seinfeld kann man die Serie auch etwas vergleichen. Dort schenkten sich die Charaktere auch nichts. Der Handlungsaufbau einer Folge ist auch etwas ähnlich. Meist gibt es ein paar Handlungsstränge, die dann am Ende einer Folge zusammenkommen und ins Chaos führen.
Im Laufe der Serie werden dann noch ein paar Begriffe eingeführt (z.B. Eskimobrüder oder Essiganfall) die eigentlich in den Duden gehören. Die Songs die Taco aufführt, gehören auch als CD veröffentlicht. Hier sei nur auf das Ständchen auf einem Kindergeburtstag in der ersten Staffel hingewiesen.
Die Hauptdarsteller waren mir alle unbekannt, lediglich Nadine Velazquez, welche die Ehefrau von Anwalt Ruxin spielt und nur gelegentlich in der Serie auftritt, kannte ich aus der Serie My Name Is Earl.

Fazit:
Eine wirklich lustige Serie. Der US-Import ohne deutschen Ton mit nur 6 Folgen ist aber zu teuer und hat einen anderen Regionalcode. Von daher besser auf die deutsche Veröffentlichung warten oder im TV schauen.


The Head on the Door ( Deluxe Edition) (Jc)
The Head on the Door ( Deluxe Edition) (Jc)
Preis: EUR 18,81

5.0 von 5 Sternen Das eingängigste Album von The Cure, 4. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
The Head On The Door erschien 1985. Meines Erachtens ist es das zugänglichste Album von The Cure. Wenn man noch kein Album der Band hat, ist das hier ein guter Einstieg, da das Album viel zusammenfasst was die Band davor und auch noch auf den Alben danach gemacht hat. Selten waren die Songs der Band so auf den Punkt und teilweise auch kommerziell.

THOTD ist das erste Album seit Pornography (1982) bei dem The Cure wieder eine richtige Band war. Die Singles von 1982/83 und das Album The Top kann man eher als Robert Smith solo mit diversen Gastmusikern ansehen. Der ehemalige Drummer und spätere Keyboarder Lol Tolhurst hatte mit den Aufnahmen relativ wenig zu tun. Speziell Gitarrist Porl Thompson und der zurückgekehrte Bassist Simon Gallup sollten den Sound der Band für die nächsten Jahre prägen.

Die beiden Hits des Albums waren das swingende Close To Me (hier in der Version ohne Saxophon) und der locker fröhlich wirkende Popsong Inbetween Days mit seinen akustischen Gitarren und Flöten. Die Videos zu den beiden Songs zählen mit zum Originellsten was die 80er zu bieten haben.
Mit A Night Like This und Push gibt es zwei Songs die dem Begriff Stadionrock am nächsten kommen.
Six Different Ways ist ein kurzer verspielter Song mit imitierten Streichern.
The Blood hat interessante Flamenco-Gitarren zu bieten.
The Baby Screams ist ein flotterer New Wave Song.
Mit Kyoto Song und Sinking gibt es dann noch zwei melancholischere bzw. dunklere Songs. So richtig düster ist aber nichts auf dem Album. Für manche Fans der Band ist das Album vielleicht zu poppig.
Mit Screw hat das Album nur eine Gurke zu bieten. Das Lied hört sich für mich immer so an als wäre es nach einmal Proben aufgenommen worden. Irgendwie klingt Screw unfertig und hingeschludert.
Insgesamt bietet das Album eine interessante Mischung an Songs und ist nicht so musikalisch eindimensional wie z.B. Pornography oder Disintegration.

Dave Allen, der auch schon an der Produktion von The Top beteiligt war und auch die nächsten Alben bis Wish produzieren sollte, sorgt beim Album für einen klaren Sound. Für mich war das der Produzent, der den Sound der Band am besten eingefangen hat. Seit Wild Mood Swings hat die Band kein gut klingendes Album mehr hinbekommen.

Mit noch nicht einmal 38 Minuten und 10 Songs ist The Head On The Door recht kurz geraten, aber dafür gibt es wenige Aussetzer.

Die Deluxe Edition ist nur für den Hardcore-Fan zu empfehlen. Auf der zweiten CD gibt es nur Heim-Demos von Robert Smith, Studio-Demos und schlecht klingende Live-Bootlegs zu hören. Auf B-Seiten und Maxi-Versionen hat man bei den kompletten Deluxe Editions verzichtet. Die B-Seiten gibt es auf dem Boxset Join The Dots zu hören. The Exploding Boy und A Few Hours Afters This sind dabei sehr zu empfehlen.
Einzig das Booklet mit ausführlichen Linernotes und vielen Fotos ist bei der Deluxe Edition hervorzuheben.
Das Remastering ist meines Erachtens gelungen.

Fazit:
The Head On The Door ist immer noch eines meiner Lieblings-Alben der Band. Es ist ein musikalisch abwechslungsreiches Album wie The Top, Kiss Me Kiss Me Kiss Me oder Wild Mood Swings. Wer das Düstere und Schwerfällige an der Band mag, liegt aber bei diesem Album falsch und sollte sich Seventeen Seconds, Faith, Pornography, Disintegration, Wish oder Bloodflowers kaufen.


Mirage
Mirage
Preis: EUR 7,97

3.0 von 5 Sternen Viel Kitsch und einige belanglose Songs, 4. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mirage (Audio CD)
Mirage ist das 1982er Album von Fleetwood Mac.
Mit dem musikalischen Befreiungsschlag Tusk von 1979 konnte die Band bei weitem nicht an den Erfolg von Rumours anknüpfen. Irgendwie war das Album zu lang (Doppel-LP) und mit seinen New Wave Einflüssen für den breiten Massengeschmack zu schräg.
Danach widmeten sich die Mitglieder zunächst ihren Soloprojekten, wobei vor allem Stevie Nicks mit ihrem Soloalbum Bella Donna großen Erfolg hatte.

Für Mirage kam die Band dann wieder zusammen. Der Sound des Albums klingt im Vergleich zu Tusk ziemlich glattgebügelt und kitschig. Auch hält eine 80er-Jahre Produktion mit Keyboards Einzug. So zeitlos wie Rumours klingt das Album nicht.
Wenn man sich Mirage anhört, kommt es einem so vor als habe die Band nicht richtig Lust auf das Album gehabt. Mit Hold Me, Gypsy und Oh Diane hat das Album zwar 3 große Hits zu bieten, auf der anderen Seite aber auch viele uninspirierte Songs.
Mit Book Of Love, Only Over You, Oh Diane und Wish You Were Here gibt es zudem mindestens 4 Songs auf der Platte die an Kitsch nicht zu überbieten sind.
Stevie Nicks ist mit Gypsy gerade einmal ein guter Song für die Platte eingefallen. That's Alright (ein grauenhafter Country-Song) und Straight Back klingen als wären sie irgendwo noch übrig geblieben und nur deswegen aufgenommen worden. Die ganzen guten Songs hatte sie bestimmt für Bella Donna gebraucht oder sich für ihr nächstes Soloalbum aufgespart, welches ein Jahr später erscheinen sollte.
An Gypsy ist sehr seltsam, dass die Musik genauso klingt wie der Song Trouble auf Buckinghams erster Soloplatte aus dem Jahr zuvor.
Der schlimmste Song des Albums ist für mich Buckinghams Empire State, der völlig belanglos und ziellos vor sich hindümpelt.
Mit Love In Store, Can't Go Back und Eyes Of The World gibt es aber immerhin noch drei weitere hörbare Songs. Eyes Of The World ist aber erst in seiner Live-Version ein richtiger Knaller.

Fazit:
Ein sehr mittelmäßiges Album der Band mit ein paar guten Songs, vielen Füllern und einer kitschigen Produktion. Erst mit dem nächsten Album Tango In The Night sollte die Band noch einmal zu alter Form und großem Erfolg auflaufen.


Gold
Gold
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Fast alle Hits von Tears For Fears, 3. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Gold (Audio CD)
Wenn man die Hits von Tears For Fears sucht, dann ist man mit der Gold CD sehr gut bedient.
Hier finden sich insgesamt 24 Songs Songs. Mit Mad World, Pale Shelter, Shout, Everybody Wants To Rule The World und Sowing The Seeds Of Love hatte Tears For Fears ein paar der größten Hits der 80er.

Die Hits des Duos befinden sich alle auf der ersten CD. Diese deckt die Zeit bis Anfang der 90er ab und enthält fast alle Songs des Greatest Hits Albums Tears Roll Down. Statt I Believe gibt es hier aber die rare Single von 1983 The Way You Are zu hören. Diese erschien zwischen den ersten beiden Alben.
Die 80er waren für Tears For Fears die erfolgreichste Zeit.

Anfang der 90er verließ dann Curt Smith die Band. Er war die Stimme auf den Hits Mad World, Pale Shelter, Change, Everybody Wants To Rule The World und Advice For The Young At Heart. Als Songwriter hatte er zunehmend immer weniger Einfluss auf die Veröffentlichungen der Band gehabt.

Roland Orzabal machte danach alleine weiter und veröffentlichte noch zwei Alben unter dem Bandnamen. Beide Alben konnten nicht mehr an die großen Erfolge anknüpfen. Von diesen beiden Alben sind hier 6 Songs enthalten. Break It Down Again, God's Mistake und Raoul And The Kings Of Spain sind sehr gelungen, haben aber nicht mehr viel mit dem alten Sound zu tun.

2005 erschien dann nach langem Hin und Her das gelungene Comeback-Album Everybody Loves A Happy Ending. Curt Smith war auch wieder dabei. Stilistisch knüpft diese Platte am ehesten an das The Seeds Of Love Album an. Die 4 hier vertretenen Songs (Closest Thing To Heaven, Call Me Mellow, Secret World und Who Killed Tangerine) davon sind sehr gut gewählt. Das Album erschien nur bei einer kleinen Plattenfirma. Es wurde aber schlecht promotet und floppte leider. Ich kann es aber nur empfehlen.
Weiter gibt es noch die Rarität Floating Down The River (vom Secret World Live Album) und eine Live-Version von Mad World zu hören.

Fazit:
An der Songauswahl gibt es eigentlich nichts aussetzen. Der Klang ist auch sehr gut. Leider sind 24 Songs für eine Doppel-CD recht wenig. Da hätte es noch für einige gute und wichtige Songs wie The Hurting, Suffer The Children, I Believe, The Working Hour, Badman's Song, Famous Last Words, Goodnight Song oder Secrets Platz gegeben. Deswegen muss ich 1 Stern in der Bewertung abziehen.


Rush - A Show of Hands
Rush - A Show of Hands
DVD ~ Rush
Wird angeboten von RAREWAVES USA
Preis: EUR 6,90

4.0 von 5 Sternen Nostalgietrip in die späten 80er, mäßiges Bild, guter Ton, 3. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rush - A Show of Hands (DVD)
A Show Of Hands war 1988 ein Live-Doppelalbum der kanadischen Band RUSH. Außerdem erschien dazu ein 90-minütiges Konzertvideo auf VHS. Das Konzert stammt aus dem Jahr 1988 und wurde in Birmingham, England gefilmt. Das Video gibt nicht das komplette Konzert wieder und enthält auch andere Aufnahmen als das Album. Das Album enthält Aufnahmen von Songs die auf zwei Tourneen zusammengeschnitten wurden.

Wenn man die DVD kauft, muss man sich bewusst machen, dass sie ein Zeitdokument der späten 80er ist. Es ist daher einiges zu bestaunen, was heute fremdartig wirkt. Da gibt es Frisuren die unter Artenschutz gestellt gehören, Schulterpolster bei den Jacken und damals modern wirkende Gitarren. Außerdem hatten die Gitarren und der Bass einen anderen Sound als heutzutage. Das alles hat aber seinen Charme und deswegen wollte ich die DVD auch haben.
An der Musik gibt es nicht viel auszusetzen. Auf der DVD sind aber naturgemäß viele Songs von Power Windows und Hold Your Fire, den damals jüngsten Alben des Trios. Musikalisch war das eine sehr keyboardlastige Phase der Band. Mir gefällt diese Zeit. Auf den letzten beiden Tourneen hat sich RUSH auch wieder vermehrt dieser Songs angenommen.
Dazu gibt es noch ein paar Klassiker wie Closer To The Heart, Spirit Of Radio, YYZ (steht nicht auf der Verpackung, wird aber vor dem Drum-Solo gespielt und geht in dieses über), Tom Sawyer, 2112, The Temples Of Syrinx, La Villa Strangiato (hier wurde der Ton von Alex Lifesons Mikro ausgeblendet, da er wieder Quatsch von sich gab) und In The Mood.
Auf der Bühne experimentierte die Band schon zu diesem Zeitpunkt mit Videoprojektionen, was damals eine Ausnahme war. Die Videoprojektionen kann man aber schlecht auf der Leinwand erkennen und diese werden dann des Öfteren als Vollbild in das Video integriert. Außerdem gibt es eine gute Light- und Lasershow.
Die Band agierte damals noch etwas flotter auf der Bühne. Stimmlich ist hier Geddy Lee auch noch in sehr guter Verfassung.

Das Video wurde 2006 als DVD überarbeitet. Vom Bild (4:3 Format) sollte man aber nichts Großes erwarten. Viel besser als auf einer VHS-Kassette ist es nicht. Es ist sehr grobkörnig, kontrastarm und an Tiefenschärfe fehlt es auch. Für eine große Leinwand oder HD-TV wurde das aber auch damals nicht gefilmt. Insoweit muss man froh sein, dass überhaupt ein Filmdokument aus dieser Zeit existiert.

Der Ton wurde aber sehr ordentlich neu überarbeitet. Er liegt in PCM Stereo, Dolby 5.1 und DTS 5.1 vor. Der Stereo-Ton klingt wirklich sehr gut. Alle Instrumente wurden klar und deutlich abgemischt. Der Bass kommt sehr gut rüber. Ich musste ihn teilweise sogar zurückfahren.
Auch der DTS-Surroundton kommt gut über alle 5 Boxen rüber. Der Hauptteil der Musik ist auf die 3 Frontlautsprecher verteilt, aber auch die hinteren Boxen werden nicht nur mit Publikum, sondern auch mit Musik bedient. Für so eine alte Aufnahme geht der Klang mehr als in Ordnung. Der Ton der neueren RUSH-DVDs bzw. Blurays ist da meines Erachtens wesentlich schlechter. Leider wurden die Gitarren für meinen Geschmack etwas zu leise abgemischt.

Die DVD liegt in einem großen Digi-Pack. Bonus-Material ist auf der DVD nicht enthalten.
Weiterer Inhalt ist noch ein 36-Seitiges Booklet mit vielen Fotos und einem mehrseitigen Vorwort von Neil Peart, das die Aufnahmen von Hold Your Fire beschreibt. Es könnte sein, dass das Booklet dem damaligen Tourprogramm nachempfunden wurde.

Die DVD ist ein USA-Import. Sie ist codefree bzgl. des Regional-Codes und stammt aus dem Jahr 2007. Das Bild ist in NTSC. Meine DVD ist eine offizielle Veröffentlichung der Firma Universal. Ein anderer Rezensent schrieb etwas von einer DVD mit spanischem Menü. Auf meiner DVD ist das Menü in Englisch.

Fazit:
Qualitativ kommt die DVD vom Bild natürlich bei weitem nicht an die jüngeren Veröffentlichungen der Band heran. Auch ist die DVD mit 90 Minuten etwas kurz geraten. So waren aber damals die Veröffentlichungen auf VHS. Auf der anderen Seite sieht man die Band um einiges jünger an Jahren und um einiges leichter an Kilos spielen. Außerdem ist der Ton mehr als ordentlich. Von daher kann ich 4 Sterne geben.
Es ist noch darauf hinzuweisen, dass es diese DVD auch als Teil des Boxsets Replay mit 3 DVDs und einer CD gibt. Dort sind noch die DVDs vom Grace Under Pressure Konzert (+ CD) und vom Exit Stage Left Konzert enthalten.


Paul Weller - Live at Braehead
Paul Weller - Live at Braehead
DVD ~ Paul Weller
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 10,99

5.0 von 5 Sternen Die bisher beste Weller Live DVD, 1. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Paul Weller - Live at Braehead (DVD)
Das vorliegende Konzert wurde im Rahmen der Illumination Tour Ende 2002 in Glasgow gefilmt.

Weller spielt insgesamt 30 Songs auf diesem Konzert, das etwas über 2 Stunden dauert. Dabei spielt er nicht nur Solosongs, sondern auch Songs von The Jam (Man In The Cornershop, Pretty Green, Town Called Malice, In The Crowd) und The Style Council (Down In The Seine, Man Of Great Promise).
Ein großer Teil stammt auch vom damals aktuellen Album Illumination, von welchem ich hier lediglich Bagman und Who Brings Joy langweilig finde.
Highlights gibt es viele. Meine Favoriten sind One X One, Picking Up Sticks, Man In The Cornershop und Whirlpool's End.
Insgesamt ist die Songauswahl sehr gelungen.

Die meisten Songs werden sehr laut und kraftvoll wiedergegeben. Zwischendurch geht es aber auch schon mal ruhiger zu und die Band begibt sich auf Hocker.
Die Band spielt tadellos.

Die Bühne und "Show" kommen ohne große Mätzchen aus. Es zählt allein die Musik. Weller ist für seine Verhältnisse gut drauf, ein Showmann war er aber noch nie. Seine Zwischenansagen sind auf das Nötigste reduziert und werden eher hingenuschelt. Seine Mod-Frisur ist hier auch nicht ganz so gewöhnungsbedürftig wie sonst, sondern eher kurz geraten, falls das interessiert.

Was etwas nervt sind die teilweise schnellen Kameraschwenks, die anscheinend mehr Dynamik in das Konzert bringen sollen, was aber nicht nötig ist.
Bonusmaterial gibt es nicht. Wegen des fabelhaften Konzerts kann ich da aber gut drauf verzichten. Interviews mit Paul Weller versteht man ohne Untertitel meistens sowieso nicht.

Der Ton liegt in Dolby Stereo, Dolby 5.1 und DTS 5.1 vor. Der Klang geht in Ordnung.

Fazit:
Seit Braehead sind noch einige Konzert-DVDs von Paul Weller erschienen, die aber bei weitem nicht an diese Songauswahl herankommen. Von daher volle Sternezahl.


Wide Awake in America
Wide Awake in America
Preis: EUR 7,97

4.0 von 5 Sternen US-EP, nur für Fans wegen BAD (live) zu empfehlen, 1. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Wide Awake in America (Audio CD)
Wide Awake In America ist eine 4 Track EP von U2 aus dem Jahr 1985. Ursprünglich erschien diese nur auf dem nordamerikanischen Markt und war bei uns nur als Import erhältlich.

3 Songs dieser EP gab es vorher schon auf der The Unforgettable Fire Maxi-Single zu erwerben. Lediglich die Live-Version von Bad gab es hier neu zu entdecken. Diese ist dann wirklich der Hammer.
Auch bei der Live-Version von A Sort Of Homecoming geht so richtig die Post im Publikum ab.

Dazu gibt es noch die beiden B-Seiten The Three Sunrises (ein schnelleres Stück) und Love Comes Tumbling (eine Ballade). Beide Songs hätten es meines Erachtens eher auf das Unforgettable Fire Album verdient gehabt als z.B. Elvis Presley And America.

Fazit:
Stellt sich die Frage, ob man die CD oder das Vinyl-Album (läuft auf 33 Umdrehungen) wirklich braucht?
Wer diese Phase der Band mag, der sollte sich die Deluxe Edition von The Unforgettable Fire kaufen. Dort befinden sich auf der zweiten CD alle B-Seiten und raren Songs der Jahre 1984/85. Vorliegende EP ist dort auch komplett remastered enthalten.
Eigentlich ist diese EP nur etwas für Fans. Mit etwas mehr als 20 Minuten Spieldauer bekommt man auch nicht gerade viel Material geboten. Wenn man die CD oder LP irgendwo günstig sieht, kann man aber zugreifen und kaufen.


The Final
The Final
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Endlich alle Videos und dazu noch eine Best Of CD, 1. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Final (Audio CD)
Wie lange habe ich darauf gewartet, dass endlich einmal alle Videos von Wham veröffentlicht werden. Und dann passiert das so ganz nebenbei ohne große Vorankündigung als Bonus mit der Wiederveröffentlichung des Best Of Albums The Final.
Auf den DVDs Wham If You Were There und George Michael 25 fehlten dagegen immer ein paar Videos.

Zur CD:
The Final ist die immer noch beste Compilation der Karriere von Wham (auf The Best Of Wham fehlt z.B. Bad Boys). Die CD bietet insgesamt 14 Songs, darunter alle 11 Singles des Duos. Dazu gibt es noch den Song Battlestations (eine B-Seite von 1986) und die beiden Solo-Singles Careless Whisper und A Different Corner von George Michael.
Wenn man überlegt in welch kurzer Zeit (knapp 4 Jahre) diese 13 Hits alle entstanden sind, ist das schon eine sehr beeindruckende Werkschau, egal was man von der Musik auch halten mag.

Leider konnte man sich nicht dazu durchringen Blue (Armed In Love), welches auf der Vinyl-Version von The Final noch zu finden war, auch auf die CD zu packen. Platz wäre auf der CD noch genug gewesen. Auch enthielt die Vinyl-Fassung einige Songs mehr in den Maxi-Fassungen.
Die CD hat eine Spielzeit von 71 Minuten.
Wenn man sich die Songs im Wave Editor ansieht, hat es den Anschein, dass diese irgendwann remastered wurden. Hinweise gibt es hierzu im Booklet nicht.

Zur DVD:
Die DVD bietet dann zum ersten mal alle 11 Videos von Wham und dazu noch die beiden Videos von George Michael zu Careless Whisper und A Different Corner.
Die DVD ist im NTSC-Format und hat eine Dauer von fast einer Stunde.
Die Bildqualität der Videos variiert. Speziell die Videos zur ersten Platte sind grobkörnig und unscharf.
Ein großer Teil der Videos liegt im 16:9 Format vor. Leider wird dieses Format im 4:3 Letterbox-Format wiedergegeben, d.h. diese Videos werden innerhalb des 4:3 Formats in 16:9 abgebildet. So hat man an allen 4 Seiten Balken. Man muss diese Videos also zoomen, damit sie das Bildformat eines 16:9 TVs ausfüllen. Das hätte man besser machen können.
Der Klang ist auch nicht gut und es rauscht teilweise.
Trotzdem kann man froh sein, endlich alle Videos zu haben.

Zur Verpackung/Hülle/Booklet:
Das Jewel Case befindet sich in einem schönen Pappschuber, wobei die Regenbogenfarben und der Wham-Schriftzug metallic glänzen. Das sieht schon edel aus.
Der FSK-Aufkleber befand sich auf der Folie der eingeschweißten CD.
Das Booklet der CD enthält nicht viel mehr als Fotos des Duos, Songcredits und Danksagungen.

Fazit:
Eine immer noch gute Best Of CD von Wham. Dazu noch alle Videos auf DVD. Viel mehr braucht man von Wham eigentlich nicht. Die beiden Studio-Alben bieten doch neben den Singles viele Füller.
Das Fehlen von Blue bleibt weiterhin ein Wermutstropfen bzw. Ärgernis. Das Bild der DVD könnte auch etwas besser sein. Aber wirklich beschweren kann man sich hier nicht, zumal ich nur etwa 4 Euro über einen Anbieter bei Amazon dafür bezahlt habe.
Von daher volle Sternezahl.


Refugees of the Heart
Refugees of the Heart
Preis: EUR 7,97

3.0 von 5 Sternen Etwas uninspiriertes Album, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Refugees of the Heart (Audio CD)
Refugees Of The Heart ist das 1990er Album von Steve Winwood.

Die 80er Jahre waren sehr erfolgreich für ihn gelaufen, speziell in den USA. Er hatte einige Single-Hits und auch die Alben waren sehr erfolgreich. Mit Roll With It hatte er 1988 sowohl mit der Single als auch mit dem Album einen Nr. 1 Hit in den USA. Die Erwartungen an den Nachfolger Refugees Of The Heart waren daher sehr hoch und wurden enttäuscht, was sich auch in den Verkaufszahlen niederschlug.

Am Handwerk liegt es nicht. Daran hat es bei Winwoods Platten noch nie gemangelt. Meines Erachtens ist das Songwriting auf dem Album etwas uninspiriert. Vieles hört sich wie ein müder Abklatsch von Songs der Alben Back In The High Life und Roll With It an.

Das Album beginnt sehr ruhig und unspektakulär mit You Keep On Searching, einem sehr atmosphärischen Song.
Mit Every Day und dem meiner Ansicht nach besten Song des Albums One And Only Man geht es dann etwas flotter und musikalisch vertrauter weiter. Beide Songs hätten gut auf Roll With It gepasst. One And Only Man ist auch der einzige Song den Winwood auf dem Album zusammen mit seinem alten Traffic-Partner Capaldi geschrieben hat. Sehr schön ist dabei auch die Hammond-Orgel zu hören.
I Will Be There war die zweite Single vom Album und ist eine Ballade. Winwood singt hier in den Strophen teilweise sehr gewöhnungsbedürftig hoch. Es dauert etwas bis sich der Song entwickelt. Der Refrain ist aber sehr gelungen und eingängig.
Another Deal Goes Down ist für mich die erste Gurke auf dem Album. Erinnert ein wenig an Split Decision und ist etwas düster, aber auch vor allem langweilig.
Running On ist danach wieder etwas besser und flotter, hört sich aber auch wie schon einmal besser von Winwood gemacht an.
Come Out And Dance erinnert ziemlich an Put On Your Dancing Shoes auf Roll With It.
Das überlange In The Light Of Day ist sehr monoton und langweilig. Irgendwie passiert bei dem Song nichts.
Mit One And Only Man hat das Album für mich nur ein Highlight. You'll Keep On Searching, Every Day, I Will Be There und Running On sind ok, aber auch nichts besonderes.
Die restlichen 3 Songs finde ich sogar richtig schlecht und vor allem langweilig.

Musikalisch erinnert das Album am ehesten an Roll With It. Es wurde teilweise in Nashville aufgenommen. Das Album klingt dann auch sehr amerikanisch.
Die Produktion übernahm Winwood wieder selbst. Winwood spielt auch wieder mehr Instrumente als auf den beiden Album-Vorgängern. Mit Russ Kunkel, Michael Rhodes und Jim Capaldi gibt es einige bekannte Gastmusiker.
Das Schlimmste am Album ist aber sein rosa Cover, welches auch fürchterliche Fotos von Winwood bietet auf denen er sehr unvorteilhaft abgelichtet wurde.

Fazit:
Ein ziemlich unspektakuläres Album mit mittelmäßigem Songwriting. Ich kann mich so gerade zu 3 Sternen durchringen.
Der Nachfolger das Traffic Album Far From Home geriet da meines Erachtens wesentlich besser.


Gold
Gold
Preis: EUR 13,99

4.0 von 5 Sternen Gute Best Of, fast alle Hits, ein paar Singles fehlen, 30. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Gold (Audio CD)
Das ist eine weitere gelungene Doppel-CD der Gold Serie von Universal Music.
Von der Zusammenstellung ist sie identisch mit der CD All The Best aus dem Jahr 2012. Diese hatte ein ähnliches Coverbild und die Hülle strotzte nur vor Rechtschreibefehlern. Momentan (Januar 2014) ist die Gold CD billiger als All The Best und daher eher zu empfehlen.

Die Hits von Culture Club sind hier fast alle vertreten. Mit ihren ersten 4 Alben bis 1986 hatten sie einige Hits in den Charts. Die meisten guten Songs stammen dabei von ihrem zweiten Album Colour By Numbers, das hier fast komplett (9 von 10 Songs, That's The Way fehlt) enthalten ist. Von diesem sind neben den Singles also auch gute Album Tracks wie Miss Me Blind, Mister Man, Changing Every Day und Black Money vorhanden.
Die Songs sind leider nicht chronologisch geordnet. Das ist hier schon ein ziemliches Durcheinander. Von manchen Songs gibt es auch nur Remixes (z.B. God Thank You Woman).
Schön ist aber, dass die Non-Album Single Time vorhanden ist. Auch liegt zumindest mit I Just Wanna Be Loved ein Song vom Comeback Album Ende der 90er vor.
Leider fehlen White Boy und die beiden anderen Singles vom Comeback Album Your Kisses Are Charity und Cold Shoulder. Die hätten von der Spieldauer auch noch locker gepasst.
Weiter bietet Gold noch die beiden Songs vom Electric Dreams Soundtrack aus dem Jahr 1984 The Dream und die Single Love Is Love.
Mit Murder Rap Trap, Man Shake, Mystery Boy und From Luxury To Heartache gibt es auch ein paar B-Seiten und Raritäten.

Die Musik von den ersten beiden Platten klingt zeitloser als die späteren Aufnahmen, die produktionstechnisch mehr nach den 80ern klingen. Die Musik ist sehr im Soul und teilweise auch im Reggae verwurzelt, zu der Boy Georges schwarze Stimme perfekt passt. Damals war er schon ein unglaublich guter Sänger.
Leider wird bei Culture Club wegen der optischen Dominanz von Boy George häufig vergessen, dass das eine richtige Band war, die ihre Songs schrieb und zum größten Teil selbst einspielte.

Alle Songs liegen falls nötig als Remaster vor und klingen gut.

Fazit:
Das ist die bisher beste Zusammenstellung von Songs der Band. Ein paar Songs fehlen leider. Ganz perfekt ist die CD daher nicht. Deswegen 1 Stern Abzug.


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