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Rezensionen verfasst von
Ichbins44 "Ichbins44"

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Privateering (Limited Deluxe Edition)
Privateering (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 30,23

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knopfler hat den Blues, 1. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Geschichte des Blues ist auserzählt, es gibt keinen Grund, ihr ein weiteres Kapitel anzuhängen. Sie war lang und glücklich, sofern man das vom Blues sagen kann, ist aber spätestens mit Gary Moore gestorben. Nun gräbt sie Mark Knopfler wieder aus und kann erwartungsgemäß keine neuen Aspekte hinzufügen.
Zieht man also von dem Doppellblum den Zombie-Blues ab, bleibt eine reguläre Knopfler-Scheibe übrig und die ist wie immer, nämlich gut. Natürlich ist alles sehr sehr entspannt und ruhig - bei den Konzerten kann man dann auch gerne sitzen bleiben, auf Privateerung findet sich jedenfalls nichts, wofür man da aufspringen müsste, rein stimmungsmäßig. Einen Titel, der so richtig abgeht, sucht man lange, findet ihn aber nicht.
Das ist aber gar nicht schlimm, für gute Laune sind ja andere zuständig, notfalls man selbst. Knopfler jedenfalls hat den Blues, aber wenn der mal wieder weggeht besteht Anlass zur Hoffnung für mehr richtig gute Scheiben von ihm.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 3, 2012 9:36 PM MEST


Imaginaerum (Ltd. Digipak mit Poster)
Imaginaerum (Ltd. Digipak mit Poster)
Preis: EUR 7,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Orchester ist das Nikotin der Metalmusik - man kommt nur schwer davon weg, 29. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie ist es denn nun, das neue NIGHTWISH-Album? Zunächst einmal: Es ist kein schlechter Titel drauf. Alles ist bombastisch voll mit Orchester und Chören und die Platte ist phantastisch produziert. Dies hört man vor allem, wenn man die Version mit zweiter Instrumental-CD gekauft hat. Gleichwohl bleiben ein paar Kritikpunkte, allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau. Die Metal-Riffs lauffen alle nach dem Schema: rat tat tat tö to töö... also im Prinzip wie Hans Zimmer seine Crimson Tide und Backdraft-Musik geschrieben hat. Schon bei "Ghost River", dem zweiten richtigen Song, hat man das Gefühl, dasselbe Lied wie das davor zu hören. Dabei ist der Song, was den Metal angeht, noch der knackigste, was an Marcos tollem Refraingesang liegt. Anettes Refrains klingen, vor allem in den ersten beiden Titeln, sehr piepsig. Da nutzt auch die Vervielfachung ihrer Stimme nicht, was die Refranis etwas zuuu gefällig (Richtung Schlager) klingen lasst. Dass es auch besser geht, beweist "Turn Loose The Mermaids", in dem Anettes Gesang klasse passt. Dieser Song hätte die erste Single werden sollen, nicht das eher biedere "Storytime". Der lange Titel "Song Of Myself" ist diesmal mißlungen. Er ragt nicht musiklisch heraus. Er endet mit minutenlangem Geplauder - was ich auf Musik-CDs schon immer gehasst habe. Wenn ich ein Hörbuch hätte habe wollen, hätte ich eines gekauft. Entsetzlich. Die Instrumentalversion ist dann aber wieder in Ordnung. Kurzum: weniger Bombast wäre auch gegangen, aber Orchester ist das Nikotin der Metalmusik: fängt man einmal damit an, kommt man nicht mehr davon weg.


Heavy Rain (ungeschnitten)
Heavy Rain (ungeschnitten)
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 47,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heavy (B)Rain - Spiel mit Köpfchen, 9. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heavy Rain (ungeschnitten) (Videospiel)
Es geschieht ja eher selten, dass Spiele mich aus der Fassung bringen, aber in HEAVY RAIN war es dann so weit: Ich war gestorben!

Nun passiert es in beinahe jedem Game, dass die Spielfigur ums Leben kommt - aber hier schien es so real, so glaubhaft und so überraschend. In der Rolle einer der vier Hauptfiguren des Spiels war ich gerade einem muskelbepackten Schrottplatzbesitzer entkommen, hatte mich mühsam aus einem Auto befreit, das (soviel Klischee muss sein!) gerade in eine Schrottpresse gezogen wurde, war ohne abzurutschen heruntergesprungen und dann doch im Faustkampf mit dem Finsterling unterlegen.
Ich hätte X drücken sollen. Hab aber zu hektisch auf O gehämmert. Sonst verzieh das Spiel einem kleine Fehler. Jetzt nicht mehr. Ich war tot. Die Figur starb und tauchte auch im restlichen Spiel nicht mehr auf. Mein Fehler. Ich hätte ihn retten können. Ich hatte versagt. Kein Problem in anderen Spielen, aber hier hatte ich eine Beziehung zu der Figur aufgebaut, hatte viel mitgemacht und einiges durchlitten.
HEAVY RAIN lässt einen auch nicht einfach einen älteren Spielstand laden - die Geschichte geht gnadenlos weiter.

Später kann man die über 50 Kapitel des Spiel nochmals erleben und sich anders oder geschickter verhalten. Dabei kann man dann feststellen, wie (sehr) das Spiel auf all die kleinen Entscheidungen reagiert.

HEAVY RAIN ist ein interaktives Drama, ein Spiel in Form eines düsteren Krimis, den man beeinflussen kann. Das fängt mit Alltagsbanalitäten an (man duscht, trocknet sich ab, isst etwas) und hört bei intensiven Actionsequenzen auf (in denen man sich durch richtige Bewegungen und Aktionen wehren muss). Und das ist durchaus packend, weil man eben auch sterben kann und das dann nicht - wie sonst in Spielen - egal ist.

Die Steuerung des Spiels ist dabei ungewöhnlich: Man drückt eingeblendete Tasten. Das Ganze geht aber nicht so sinnlos von der Hand, wie es sich anhört - stets folgt man durch die Steuerung den tatsächlichen Bewegungen. In Szenen, in denen sich die Spielfigur anstrengt, muss man z.B. mehrere Tasten nacheinander festhalten - was schwierig ist, weil man nicht weiss, welche Taste noch folgt und man seine Hand eventuell schon vorab zu sehr verknotet hat, um die nötige letzte Taste rechtzeitig zu erreichen.
Klingt frustrierend, ist es aber nicht.

Denn das Spiel ist sprichwörtlich fesselnd. Die Story um den Origamikiller ist spannend und man darf den Bildschirm nur selten aus den Augen lassen. Es gibt zwar viele ruhige Passagen, aber selbst bei den unzähligen Gesprächen kann man mit der falschen Antwort schnell viel zerstören. So kann man durchaus eine ernsthafte, unverkitschte Sexszene in dem Spiel versäumen. Ja, es gibt viele Dinge, die nicht jeder zu sehen bekommt.

Den Jungen eines der Hauptcharktere wiederzufinden ist das Ziel des Spiels. Was hierzu nötig ist, ist durchaus fordernd. Nicht unbedingt nur spieltechnisch, sondern auch aus moralischen Gründen. Man steht oft vor Entscheidungen auf Leben und Tod und muss unter Zeitdruck etwas wählen. Und man muss dann mit den Konsequenzen leben. Das macht das Spiel so erstaunlich real. Und man spricht darüber, fragt andere Spieler, wie sie sich in bestimmten Situtationen verhalten haben. Kaum jemand möchte mit seinen Erlebnissen im Spiel allein bleiben.

Grafisch ist das Spiel etwas "steif" und eckig. Die Gesichtsanimationen sind aber gut, bis auf vielleicht die Münder. Die Klamotten, welche sich die Figuren durchaus öfter ausziehen, wirken steif und unecht, im Gegensatz z.B. zu den Augen: Die sind wirklich gelungen. Die Steuerung ist wie erwähnt ungewöhnlich und ab und an ein wenig hakelig. Man bewegt sich auch nicht durch eine echte 3D-Welt, sondern folgt voreingestellen Perspektiven, die automatisch oder auf Tastendruck umblenden.
Heavy Rain ist ein Krimi. Es ist kein Mystery Thriller und kein Horrorspiel. Und das verdient echt mal ein Lob, denn das normale, bodenständige Spiel, welches in der realen Welt angesiedelt ist, hat mir wirklich gefehlt. Alles andere ist doch "nur" Science Fiction, Fantasy oder Horror. Aber HEAVY RAIN ist nahe an der Wirklichkeit - und deswegen ist es so erschütternd.


Forza Motorsport 3 - [Xbox 360]
Forza Motorsport 3 - [Xbox 360]
Wird angeboten von gamedealer online - Preise inkl. Mwst - Impressum und AGB finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 7,95

10 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hier wird ein Update als Vollversion verkauft, 3. November 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Forza Motorsport 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Als Besitzer der Vorversion freute ich mich schon auf Forza Motorsport 3. Damit, so dachte ich, könnte ich mir das endlose Warten auf Gran Tourismo 5 gut vertreiben.

Aber schon schnell wurde mir klar: Das Geld hätte ich mir sparen können! Gut die Hälfte der Strecken kennt man schon aus der Vorversion und einige davon sind lediglich öde Bentonpisten auf der grünen Wiese.
Grafisch hat sich das Spiel allenfalls minimal verbessert, lediglich die Steuerung ist eingängiger.
Der z.B. von DIRT 2 bekannte Wiederholmodus (hier kann man Fahrfehler zurückspulen) funktioniert nur leidlich: Den Punkt des Wiedereinsetzens kann man nicht selbst bestimmen und manchmal funktioniert die Wiederholung gar nicht. Zudem nimmt diese "Versichung" auch etliches vom Spielspaß, weil man nun einfach blind vieles riskieren kann, in der Hoffnung, es ja eh wieder korrigieren zu können. Da war der Vorgänger doch erheblich spannender.
Trotz Installation auf Festplatte sind die Ladezeiten der Strecken elend lang und sehr nüchtern aufgemacht.

Aber immerhin gibt es 400 Autos und etliche Tuningmöglichkeiten! Ja. Toll. Tuning interessiert mich nicht und funktioniert gottlob auch automatisch und die vielen vielen Autos nützen auch wenig, wenn der Spielpaß fehlt. Und der geht in der trocken präsentierten Karriere einfach flöten. Zwar hat man Ruckzuck über 200 Gamerscore-Punkte, aber es fehlen einfach besondere Höhepunkte in der endlosen Folge von Meisterschaften und Rundenrennen. Immer nur gleichförmiges Fahren im Kreis auf festen Untergründen - das ist nach einer Weile ähnlich spannend wie der morgendliche Weg zur Arbeit.

Wer Wert drauf legt, seine eigenen Rundenzeiten zu verbessern und anzusehen ist bei FM3 auch falsch: Zwar werden die beste, die letzte und die aktuelle Rundenzeit im Rennen angezeigt, allerdings schaltet das Bild nach der Zieldurchfahrt gleich weg, so dass man nicht mehr sehen kann, wie schnell die letzte Runde nun war. Eine genaue Rundenstatistik gibt es anschließend dann aber auch nicht. Zudem werden die Zwischenzeiten im Spiel so kontrastarm oben im meist hellen Himmel eingeblendet, dass man sie meist nicht erkennen kann.

Die beiliegende Download-Code-Karte ("Zusätzliche Spielinhalte") funktionierte bei mir auch nicht. Ob man dafür ne Gold-Mitgliedschaft braucht oder ich beim Abtippen zu blöd war - keine Ahnung.Die Anleitung dazu ist verwirrend und verleitet einen dazu, eine neue Live-Mitgliedschaft zu erstellen. Ja, menno, die hab ich doch schon seit Jahren! Ich will doch nur die versprochenen Gratisdownloads! Ist ja auch egal: Ich finde es nicht richtig, dass man auf den 2 DVDs zum vollen Preis nicht mal das volle Spiel bekommt, sondern sich auch noch etliches dazuladen soll.

Apropos 2 DVDs: Wer auf die Idee kommt, die "Installations-DVD" gleich am anfang mal auf Festplatte zu installieren, wird nach Starten des Spiels feststellen, dass er sich das auch hätte sparen können. Erst muss nämlich die Spiel-DVD rein, welche einen dann zum Installieren der 2 DVD auffordert. Und das steht natürlich nicht in der Anleitung. Auf modernen Spielkonsolen mit Blue Ray-Player könnte man solch einen Murks natürlich sparen ... aber Forza erscheint ja auf solchen nicht.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 5, 2011 11:06 AM CET


Die fossile Stadt: Perry Rhodan - Das Rote Imperium 1 - Roman
Die fossile Stadt: Perry Rhodan - Das Rote Imperium 1 - Roman
von Michael Marcus Thurner
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ungewöhnlichste Minizyklus: absolut lohnenswert, 10. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss gestehen, dass ich diesen Roman innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Und dann musste ich monatelang auf den Folgeband warten - das war schon hart. Viel mehr an Kritik habe ich dann aber auch nicht:
Perry Rhodans Ausflug in das Rote Universum ist - nach einem zunächst etwas langen und dann verwirrenden Einstieg - absolut fesselnd, voller bizarrer Ideen und auch für Nichtleser der Serie geeignet: Immerhin ist das Rote Imperium eine sehr sehr eigenständige Erfindung und hat auch eine eigene Entwicklung durchgemacht, die in diesem Band nur angerissen wird.
Was alles dahintersteckt, erschliesst sich erst in den Folgebänden.
Aber schon diesem Band fand ich absolut packend. Flüssig erzählt, rasant beschreiben und - wie erwähnt - voller abgedrehter Ideen, deren volles Potential sich aber erst in späteren Bänden erschließt.
Unbedingt lesen, sonst verpasst man das Beste, was die deutsche SF derzeit zu bieten hat.


Die Zukunftsbastion: Perry Rhodan - Das Rote Imperium 3 - Roman
Die Zukunftsbastion: Perry Rhodan - Das Rote Imperium 3 - Roman
von Hartmut Kasper
  Taschenbuch

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste RHODAN-Taschenbuchzyklus: Das Finale, 10. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von PERRY RHODAN-Taschenbüchern erwartet man gewöhnlich actionreiche Weltraumabenteuer, farbige Beschreibungen außerirdischer Wesen und natürlich, dass am Ende das Gute gewinnt.
Dies alles vereint natürlich auch Wim Vandemaans Roman, und doch ist er so viel mehr als das. "Die Zukunftsbastion" ist ein absolut ungewöhnlicher Roman, ein Füllhorn abgedrehter Ideen und sprachlicher Finessen, eingewebt in einen Plot, der in seiner Komplexität und Fülle mal mitreissend, mal verwirrend, aber nie langweilig ist. Und fesselnd bis zum buchstäblich letzten Wort.
Dabei beginnt das Buch recht übersichtlich. Fast 100 Seiten lang folgt man dem New Yorker Detektiv Ry Walker durch eine immer mysteriöser werdende Umgebung. Versatzstoffe anderer Welten schieben sich in den Vordergrund, bis die Welt sich schließlich zum Roten Imperium hin öffnet. Auch die dortigen Ereignisse sind absolut fantastisch ersponnen und sprengen schon schnell die Grenzen trivaler Unterhaltung.
Ich darf nicht zu viel erzählen, um nicht den Spaß zu verderben. Die Vielzahl von Vandemaans bizarren Ideen ist ohnedies kaum vermittelbar.
Diesen Roman(zyklus) sollte man gelesen haben, auch - und gerade! - wenn man von PERRY RHODAN sonst nicht viel hält.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 11, 2009 4:14 PM MEST


Uncharted: Drakes Schicksal [Platinum]
Uncharted: Drakes Schicksal [Platinum]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Abenteuerspiel: sollte man gespielt haben!, 7. Januar 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Dieses Abenteuerspiel ist exklusiv für die Playstation 3 erschienen und ist seit Mitte 2008 in einer preiswerteren "Platium"-Edition erhältlich. Es stammt vom Entwicklungsstudio "Naughty Dog", welches schon Spieleperlen wie "Jak und Dexter" entworfen hat.

"Uncharted" führt den Abenteurer und Schatzsucher Nathan Drake ein, der in Indiana Jones- bzw. Lara Croft-Manier hinter dem Goldschatz von El Dorado her ist. Die Aufgaben des Spielers sind Klettern, Rätseln, Erforschen und Schießen. Die Hintergrundgeschichte ist weder sonderlich neu noch fesselnd, sorgt aber gleichwohl für gute Unterhaltung.

Das in 22 Kapitel unterteilte Abenteuer wurde sehr schön ins Deutsche übersetzt und besticht vor allem durch seine gelungene Optik. Dschungel, Ruinen und versunkene Städte sehen einfach überwältigend aus. Mit Einschränkungen gilt dies auch für die Höhlensysteme und unterirdischen Anlagen. Erst gegen Ende nähert sich die Optik eher düsteren Horrorspielen an - weil auch die Handlung (leider) in diese Richtung abdriftet. Sie verliert daher auch viel von ihrer lockeren Leichtigkeit, welche die ersten Kapitel beherrscht. Gleichwohl besticht das Spiel durch ein wirklich gelungenes Level-Design. Beinahe alle Schauplätze, die man in der Ferne sieht, wird man auch betreten.

Die Steuerung des Spiels ist überwiegend gelungen. Geschossen und Deckung gesucht wird wie in einem indizierten Epic Shooter (der auch in "Stirb Langsam 4.0" vorkommt), Klettern und Laufen gehen beinahe von selbst von der Hand (bzw. dem Joypad). Das Spiel versucht, einem zu helfen, wenn man den weiteren Weg nicht findet, aber die Hilfen kommen erstens zu früh und sind dann zweitens oft zu ungenau. Daher gab es einige Stellen, an deren ich erst in einer Komplettlösung nachlesen musste, wie und wo es denn weitergeht. Das ist verbesserungsbedürftig.

Die Kämpfe (überwiegend mit Waffen, ab und an mit den Fäusten) sind meist fordernd und an einigen Stellen ziemlich schwer. Zumindest beim ersten Durchspielen, denn wenn man erst einmal weiss, was kommt, wird vieles etwas einfacher. Frust kommt auch auf, weil das Spiel sich selbst nicht treu ist: Da muss man 18 Kapitel lang erst jeden Raum komplett von Gegnern "säubern", um weiterzukommen, um dann im Kapitel 19 (im Generatorraum) festzustellen, dass man bloss nicht stehenbleiben und kämpfen darf, sondern einfach durch die nächste Tür rennen muss ...

In anderen Situationen muss man nicht nur an Lianen schwingen und abspringen, sondern plötzlich auch ein paar Pixel nach oben oder unten klettern bevor man die übliche Routine abspielt. Das sind Designfehler, die in der Fortsetzung (die angekündigt ist) behoben werden müssen.

In dem Spiel kann man 1000 "Gamerscore"-artige Punkte sammeln. Seit Anfang August 2008 unterstützt das Spiel zudem auch Sonys Trophäen-System. Hierzu wird, wenn nötig, ein 15MB-Update geladen. Es lohnt sich also für Leute, die das Spiel schon länger haben, einmal online zu gehen, bevor sie das Game wieder spielen. Allerdings muss man es tatsächlich komplett von vorne anfangen und darf auch keine gefundenen Schätze übernehmen, auch wenn das Spiel einem das beim Neustart anbietet.
Nur so kann man die ganzen Auszeichnungen neu erwerben. Da das Spiel aber immer wieder Spaß macht, ist dies eigentlich eher motivierend, fand ich.

Uncharted ist ein kurzweiliges und spannendes Abenteuerspiel das mir viel Spaß gemacht hat und auch noch sehr gut aussieht.
Die Altersfreigabe (ab 16 in D) scheint mir angemessen.
Deutlich weniger "brutal" und optisch ähnlich ist "Tomb Raider: Underworld", welches sich als Alternative oder Ergänzung anbietet.


Far Cry 2 - [PlayStation 3]
Far Cry 2 - [PlayStation 3]

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Missionsbasierter Afrikasimulator: hübsch, aber monoton, 7. Januar 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 2 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Mit FAR CRY 2 ist nun Ubisofts "Afrikasimulator" erschienen. 50 Quadratkilometer Gelände wurden virtuell nachgebaut, freilich alles frei erfunden, aber dennoch so nah an der Wirklichkeit, dass man als Spieler ab und an ins Staunen kommt. So akurat, wie in "Assassin's Creed" zum Beispiel Damaskus nachempfunden wurde (ohne tatsächlich viel mit der wirklichen Stadt gemein zu haben), so genau nahm man es mit dem Schwarzen Kontinent. Ubisoft-Mitarbeiter reisten nach Afrika, holten sich Inspirationen und übertrugen sie in das Spiel.

Natürlich ist auch FAR CRY 2 ein Shooter. Mit Waffengewalt kämpft man gegen Rebellen und Aufständische, immer auf der Suche nach dem "Schakal", der die Parteien eines Bürgerkrieges mit Waffen beliefert.

Was FAR CRY 2 von anderen Ballerspielen unterscheidet, ist die große, offene Spielwelt, die grundsätzlich völlig frei begeh- und befahrbar ist. Natürlich muss man Missionen bestreiten, um in der Handlung voranzukommen und vor allem, seine Malaria in Schach zu halten. Denn ohne Medikamente gibt man nach einiger Zeit den virtuellen Löffel ab, was das freie Erkunden der Welt dann doch etwas behindert.

Zudem stößt man auf den Straßen ab und an auf bewaffnete Patrouillen und Wachposten, die man ohne regelmäßigen Munitions- und Waffennachschub ebenfalls nicht besiegt. Denn im Spiel von Gegnern erbeutete Waffen sind unzuverlässig und sollten gegen beim Waffenhändler gekaufte ausgetauscht werden. Hierzu sind Diamanten nötig, die man überall in der Welt verstreut finden kann.

Speichern ist nur in "Safehouses" möglich, auch die muss man erst einmal entdecken. Blöderweise werden einmal eroberte Orte und Wachposten stets nach wenigen Minuten wieder neu besetzt, so dass man für lange Wege übers Land lieber den "Bus-Service" in Anspruch nehmen sollte. Diese ständig neu freizukämpfenden Posten sind der größte Nervpunkt des Spiels und kosten es (mindestens) einen Stern!

Die Missionen sind ein wenig eintönig, zumal man immer wieder Rebellennester bekämpft. Dafür ist die Umsetzung spektakulär und die spielerische Freiheit hoch.
Feuer und Tag-/Nachtwechsel sind durchaus spielbestimmende Elemente. Zudem stehen dem Spieler Kameraden zur Verfügung, auf die man im Verlauf der Handlung stößt. Diese helfen bei Missionen, erteilen aber auch alternative Aufträge. Dabei sollte man aber auf die achtgeben, denn sterben diese Buddys, sind sie für immer aus der Spielwelt verschwunden.

Das Spiel unterstützt auf der PS3 Trophäen.

Der Schwierigkeitsgrad ist in 4 Stufen einstellbar, aber freilich auch auf "Einfach" nicht zu leicht.

Fazit: Spannenes Abenteuerspiel mit überzeugender Optik, insgesamt aber zu langatmig und nervig durch 2 Designfehler: Wachposten und Speicher-Häuser.


Fable II
Fable II
Wird angeboten von media-games-berlin-tegel
Preis: EUR 17,95

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fabelhaft: Fantasyabenteuer für die ganze Familie, 7. Januar 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable II (Videospiel)
Exklusiv für die XBox 360 ist nun das Fantasy-Rollenspiel FABLE 2 erschienen. Das klingt zwar zunächst mal nicht so aufregend, gilt doch im Rollenspielgenre gern der Spruch "Kennst Du eines, kennst Du alle". Schließlich funktionieren die Dinger ja alle nach dem gleichen Prinzip: Arme Bauerntölpel zu Helden aufleveln, einen mittelalterlichen Flohmarkt voller Tränke, Rüstungen, Schwerter und Zauberbücher verwalten und das Böse aus der Welt verdammen.

FABLE 2 hält sich natürlich grob an diese Konventionen, überschreitet die Grenzen aber hier und da und erweitert das Genre somit geschickt in Richtung "Sandbox-Game". Damit bezeichnet man eine freie Welt, die man nach Belieben erforschen und erleben kann.

Gaaanz so frei ist man dann im tatsächlichen Spiel aber nicht, aber immerhin darf man nach Belieben Gut oder Böse sein, heiraten und Kinder bekommen. Oder Kondome benutzen. Das ist im Fantasybereich jetzt wirklich mal neu. Seinen Charakter kann man zwar vielfältig ausbauen, Charakterklassen und ähnlichen Fantasyschwurbel hat Entwickler Peter Molyneux aber bewusst weggelassen.

FABLE 2 ist ein Spiel, in dem man sich sofort wohlfühlen kann. Die Grafik ist zwar kunterbunt und comichaft, aber stets wunderschön anzusehen.

Die Steuerung ist dann schon wieder eher so ne Art von innovativ, für einige Feinheiten muss man dann doch ins umfangreiche Handbuch schauen, vor allem was das "Ausdrucksmittelsystem" betrifft. Fragt jetzt nicht, was das ist, das führt zu weit. Zudem ist das Game komlett in Deutsch - also nicht solch ein Murks wie z.B. Final Fantasy oder GTA IV, welches nur untertitelt war (eine Schande, bei einem solch populärem Spiel!).

Einige Dinge sind dann für meinen Geschmack doch zu komplex, um nicht zu sagen umständlich. Und da die XBox-Standardtaste für "Abwählen" bzw. "Zurück" (nämlich das rote B) mit dem Zaubern belegt ist, haut man ständig versehentlich mitten in der Stadt finstere tödliche Zauber heraus, obwohl man doch nur aus irgend einem blöden Menü heraus will.

Gegen das Kampfsystem ist aber grundsätzlich nichts zu sagen. Da gibt es je eine Taste für Nahkampf, Fernkampf und Magie und netterweise weder Manavorräte noch Pfeile oder Kugeln, die sich verbrauchen. Das war ja in allen anderen Rollenspielen immer die große Ungerechtigkeit. Ein Extralob für den Designer, der dies abgeschafft hat. Warum sollte ein Magier ständig Manatränke sammeln müssen, während ein Krieger immer zuschlagen konnte?! Das ist hier deutlich verbessert und sehr schön ausbalanciert.

Sowohl on- wie offline kann man jederzeit einen Partner zum Koop-Spiel dazuschalten. Auch als Solospieler ist man nie allein, denn man hat seinen Hund dabei, den man zwar nicht steuern, aber beeinflussen kann. Dadurch findet er Schätze, killt Feinde und warnt einen vor Angreifern. Eine wirklich bezaubernde Idee, die mir sehr viel Spaß gemacht hat.

FABLE 2 ist einsteigerfreundlich, es lässt einen an keiner Stelle allein - stets weiss man, was zu tun ist. Man kann einem (abschaltbaren) leuchtenden Pfad folgen, der die aktuelle Quest anzeigt. Mehr Spaß macht es freilich, auch mal abseitige Wege zu gehen, denn es gibt überall Schätze und Aufgaben zu finden.

Ganz so frei begehbar ist die Welt dann doch nicht, die Levelgrenzen sind schon sehr sehr deutlich, was vor allem auffällt, da die Hauptfigur nicht springen kann. Daher bleibt man ständig an irgendetwas hängen.
Technisch habe ich auch ein paar Macken festgestellt. So stürzte bei mir mal die Musik "ab" und spielte nur noch sich wiederholende Dissonanzen. Vor Betreten der "Heulenden Hallen" schmierte Spiel samt Konsole ab und ich durfte beim letzten Speicherstand neu beginnen. Es empfiehlt sich daher, ab und an auch mal selbst zu speichern, das Spiel startet dann genau an dieser Stelle wieder.

Im Moorlevel Wraithmarsh zitterte die Grafik plötzlich ständig, ohne, dass eine Ursache erkennbar war. Erst gaaaanz an Ende des umfangreichen Levels kommt man durch Geräusche drauf, warum die Erde bebt: Ein Zwischengegner haut auf den Boden. Dies hätte vorher erklärt werden sollen, ich hielt das Zittern bis dahin für einen (nervigen!) Fehler in der 3D-Grafik-Engine. Ein klarer Design-Mangel im Game.

Aber insgesamt macht das Spiel wirklich viel Spaß und ist allen Fans (in D ab 16) zu empfehlen.

Die Limited Collectors Edition wurde von Microsoft übrigens weltweit stark "eingedampft" und enthält lediglich eine (engl.) Bonus DVD (lohnt sich nicht) und ein paar herunterladbare Extras. Darunter eine "Halo-Rüstung des Master Chiefs" - die sieht, wie schon in Halo, albern aus. Solche kleine Späße ziehen sich aber durchs ganze Spiel (so gibt es z.B. Gamerscore-Punkte fürs Hühnerkicken).

Verglichen mit Oblivion ist dieses Spiel eher ein großes Vergnügen und für ein breiteres Publikum geeignet.

Sehr schön ist auch, dass man nach Abschluss der Haupthandlung weiterspielen kann und auch noch neue Missionen findet.

Ach ja, und ein Tipp noch: Esst mehr Sellerie! Das ist das einzige Nahrungsmittel im Spiel, welches schlanker macht - ansonsten wird man von allem nur molliger.


Fallout 3
Fallout 3
Wird angeboten von gameadise
Preis: EUR 42,95

5.0 von 5 Sternen Rollenspiel ohne Fantasy-Hintergrund: unbedingt spielen, 7. Januar 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Fallout 3 ist ein postapokalyptischer Rollenspiel-Western, der spielerisch einiges mit "Oblivion" zu tun hat.

Nur hat die Spielwelt so gar nichts mit Fantasy gemein. Die Handlung setzt im Jahre 2277 ein, zweihundert Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg mit China. Die Gesellschaftskultur ist im Fallout-Universum in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts hängengeblieben. So verschnörkelt wie in "Bioshock" ist das Design jedoch nicht.

Die Vorgeschichte beginnt mit der Geburt, dem Tode der Mutter und dem Babyalter, in welchem man diverse Charaktereigenschaften seiner Figur festlegt. Weiter geht es mit einer Geburtstagsfeier - hier bekommt man seinen "PIP-Boy 3000" überreicht - quasi den HUD des Spiels. Unzählige Menüs und Unterpunkte sind hier zu beachten. Nach einem "Test" zum 16. Geburtstag (hier werden weitere Charaktereigenschaften festgelegt) folgt die Flucht aus Vault 101, dem Bunker, in dem man geboren wurde.
Es lohnt sich, hier gelassen und sorgfältig verzugehen und sich mit den Eigenschaften der Steuerung und dem komplexen PIP-Boy 3000 vertraut zu machen. Auch sollte man alles durchsuchen und mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist. Freilich muss man sich auch ausrüsten und die Ausrüstung verbessern, jenachdem, was man so findet oder erhält. Am Ende der Einleitung, beim Verlassen des Bunkers, erhält man - wie schon bei "Oblivion" - letztmals die Möglichkeit, alle bisherigen Einstellungen nochmals zu ändern.

Fallout 2 ist nichts für ungeduldige Spieler, die nur "vorankommen" möchten. Die Entdeckung und Erkundung der Spielwelt machen einen großen Teil des Reizes aus. Dazu gehören auch umfangreiche steuerbare Dialoge. Die "Action" ist jederzeit pausierbar und durch taktische Auswahlmöglichkeiten steuerbar. Wer immer nur in Ego-Shooter-Manier auf alles ballert, wird schon schnell am Ende sein (zumindest am Ende der knappen Munition).

Zudem muss man sich genau überlegen, wie man seinen Charakter entwickeln möchte, welche der unzählichen Fertigkeiten und Fähigkeiten man ausbauen mag. Denn es ist unmöglich, eine Figur zu erschaffen, die in allem gleich gut ist. Dies ist auch nicht zu empfehlen, wer sich nicht spezialisiert, wird es später schwer haben.
Fertigkeitspunkte kann man nur beim Levelaufstieg vergeben - ich bin z.B. am Spielende erst auf Level 14 gewesen.

Wohin einen das Spiel führt und wie die Welt auf einen reagiert hängt sehr von den Entscheidungen, die man trifft ab. Da man jederzeit speichern kann, lohnt es sich, manche Dinge auf verschiedene Weisen zu probieren.

Das erste Nest außerhalb des Ödlandes, welches man gewöhnlich erreicht ist Megaton, eine Barackensiedlung, welche um einen Atombombenblindgänger gebaut wurde. Man kann diesen entschärfen, oder aber einen Auftrag annehmen, die Bombe zu zünden. Was immer man auch tut: Zunächst sollte man diverse Aufträge annehmen, um seine Figur aufzuleveln und besser auszurüsten. So lohnt sich insbesondere die Missionskette der Lagermeisterin Moira, da bei (der anfangs recht einfachen, später immer komlexeren)Erfüllung der Zusatzaufgaben sinnvolle Boni winken.

Außerdem lernt man bei den Missionen mal die Umgebung kennen. Entdeckt man dort Orte, kann man künftig direkt per Menü zu ihnen reisen. Das ist ein feiner Zug des Spiel, ist doch das Ödland über weite Strecken halt sehr ... ähm ... öde.

Seinen Charme entfaltet das Spiel eh, wenn man nicht nur stur der Haupthandlung folgt, sondern die durchaus abwechslungsreichen Nebenaufträge annimmt. Das Missionsdesign ist gelungen und man kann deutlich mehr unterschiedliche Aufträge erfüllen als z.B. in Far Cry 2. Erforschen, erkunden und entdecken sind Hauptaufgaben.

Mit einem Update vom Dezember 2008 ünterschützt Fallout 3 auch Trophäen auf der PS3. Hat man das Spiel vorher schon ohne Trophäen gespielt, ist es auch möglich, sie zu erhalten, wenn man von gespeicherten Spielständen aus weiterspielt, jedoch nur, wenn man damit eine Aufgabe abschliesst. Rückwirkend bekommt man für ein vor dem Trophäen-Patch durchgespieltes Spiel nichts verliehen.

Meine Spielzeit übrigens bis zum Ende: rund 43 Stunden. Kam mir aber sehr kurz(weilig) vor. Und motivert, mit einem älteren Spielstand weiterzuspielen und mehr zu endecken bin ich auch noch. Hat man die Haupthandlung durchspielt, soviel sei verraten, ist die Spielfigur übrigens tot - danach geht es also nicht weiter (wie z.B. in Fable 2, welches man nach der haupthandlung noch gut weiterspielen kann).


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