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Rezensionen verfasst von
Ulrich Bettermann "Ichbins44"

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Perry Rhodan 2700: Der Techno-Mond (Heftroman): Perry Rhodan-Zyklus "Das Atopische Tribunal" (Perry Rhodan-Die Gröβte Science- Fiction- Serie)
Perry Rhodan 2700: Der Techno-Mond (Heftroman): Perry Rhodan-Zyklus "Das Atopische Tribunal" (Perry Rhodan-Die Gröβte Science- Fiction- Serie)
Preis: EUR 1,99

25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neuer Zyklus beginnt - selbst für Neueinsteiger spannend., 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für Leute, die die Serie nicht oder nur wenig kennen, hole ich mal etwas aus:
Die Perry Rhodan-Serie startet in ein neues Zeitalter. Mit Band 2700, der gerade am Kiosk ausliegt und von nun an jederzeit als EBook zu haben ist, beginnt ein neuer Zyklus. Man kann in die Fortsetzungsserie einsteigen, ohne die anderen 2699 Bände zu kennen oder gelesen zu haben. Ein wenig Neugier und Spaß an Science Fiction gehören natürlich dazu, ebenso wie die Bereitschaft, in der Woche durchschnittlich 64 Seiten zu lesen. Ich lasse gern mal 10 Hefte liegen und lese die dann am Stück, was den Vorteil hat, dass ich an den spannenden Stellen (und davon gibt es reichlich) gleich weiterlesen kann.
Der neue Zyklus beginnt wie fast jeder andere: Perry sitzt zu Hause und kommt seinen Hausmannspflichten nach. Doch der Frieden trügt freilich: immerhin taucht plötzlich der Mond auf. Der war zwischenzeitlich verschwunden (fragt nicht!), aber nun ist er wieder da. Allerdings ist er nicht mehr ganz der Alte, denn er ist von einer umfassenden Schicht voller Geräte überzogen. Die Techno-Kuste läßt zudem keinen an sich heran. Wer sich dem Mond nähert, bleibt in einem Energiefeld stecken. Natürlich hat Perry, wie fast immer in neuen Zyklen, ein Experimentalraumschiff in der Hinterhand.
Daneben beschäftigen ihn aber noch andere Dinge. So ist ein Milliardär einem Dunkelplaneten auf der Spur, aber nicht irgendeinem, sondern einem, der vor langer Zeit mal zum heimischen Sonnensystem gehört haben soll.
Außerdem entdeckt Perry noch neue Verwandte, von denen er bislang nichts ahnte. Einer seine Söhne hat eine Tochter, vergaß aber, Papa davon zu informieren.
Band 2700 ist von Bestsellerautor Andreas Eschbach ("Das Jesus-Video") locker flockig geschrieben. Hier kommt tatsächlich jeder Neuleser mit, ohne dass er allzu viel rätseln müsste.
Ausgedacht haben sich die Geschichte (und die Ideen des kommenden Zyklus) die Exposéautoren Wim Vandemaan und Christian Montillion, die mit diesem Band die Regie übernehmen. Ich persönlich halte Vandemaan ja für den Walter Moers der Science Fiction, er verbindet abgedrehte Ideen mit einer sehr menschlichen, nachfühlbaren Beschreibung. Montillion hat ein Gespür für einen guten Spannungsaufbau und überrascht immer wieder mit bewegenden Geschichten. Beide wissen, dass man einen guten Zyklus wie eine moderne Fernsehserie aufbauen sollte und dass Charaktere und Ereignisse sich entwickeln müssen.
Insgesamt schreiben elf deutschsprachige Autoren an der Reihe mit, die natürlich ihre speziellen Talente auch noch einbringen (das ist jetzt nett formuliert, natürlich gefallen mir manche mehr als andere).
So, nun weiss jeder Bescheid.
Als "Altleser" bin ich von dem Roman wirklich angetan, wer also reinschnuppern möchte: das EBook ist nicht teuer. Aber Vorsicht: Suchtgefahr!


Crysis 3 - Hunter Edition (uncut) - [PlayStation 3]
Crysis 3 - Hunter Edition (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 18,95

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieblose Kosolen-Umsetzung: tötet mehr Spielspaß als Gegner, 17. März 2013
Na gut, CRYSIS 1 und 2 habe ich verpasst und der dritte Teil läßt einen das auch spüren. Gleich vom ersten Level an werden alle Extras des "Nanosuits" aktiviert. Hacken, Tarnen, Schutzschild, Visor, Nanovision, Flitzebogen ... ein langsamer Anstieg und eine Eingewöhnung werden dem Spieler nicht gegönnt.
Dazu kommt eine verwirrende Bedienung, bei der z.B. "Visor schließen" nicht etwa bedeutet, den Visor vors Auge zu klappen, sondern abzuschalten. "Visor ein" - "Visor aus" war wohl zu einfach, oder?

In den Menüs funktioniert auf Konsolen der Analogstick nicht mehr: mal muss man zum Scrollen das Steuerkreuz benutzen, mal die R1,R2-Tasten. Völlig unverständlich,warum. Auch dass man zum Einblenden des Waffenkonfigurations-Menüs die SELECT-Taste FESTHALTEN muss ist überflüssig und umständlich. Zum Durchscrollen der Möglichkeiten sind hier übrigens die Aktionstasten zu benutzen. Eine sinnvolle Steuerung sieht anders aus. Auch dass man in Visoransicht keine Munition einsacken kann und Türen in dem Modus nicht zu öffnen sind (ja nicht mal angezeigt werden, wobei einem sonst jeder %#}^* angezeigt wird) ist ja wohl ein Bug.

Kurzum: die Konsolenumsetzung ist unter aller Sau konfiguriert. Man versucht, alles neu zu erfinden. Nichts davon ist besser geworden. Zudem kann man unzählige überflüssige Gegenstände "halten", also greifen und wegwerfen, erschreckenderweise mit der "Nachladen"-Taste, so dass man anstatt neuer Munition im Eifer des Gefechts gern mal Koffer oder Kisten in der Hand hält.

Das Spiel selbst beginnt grafisch langweilig mit Lagerhallen voller Treppen und Kisten. Langweiliger geht es ja kaum! Später, im Dschungel, wird es dann durchaus schöner.

Zwischenfazit: das Spiel läßt kaum einen Fehler aus, es ist mit Funktionen überladen, die elend viel Einarbeitung bedürfen. Und alles was mit Arbeit zu tun hat, macht ja keinen Spaß. Ein Spiel soll mich unterhalten und nicht nerven.
Die Menüs sind vollkommen überladen, genau wie das HUD. Moderne Spiele kommen heutzutage fast ohne aus. Hier ist das andere extrem zu sehen, darunter überflüssiger Schnickschnack wie die Gefahrenanzeige.

Eine Konzentration aufs Wesentliche täte dem Spiel gut, es verzettelt sich jedoch in Details und tötet dabei mehr Spielspaß als Bildschirmgegner.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 18, 2013 5:16 PM CET


Perry Rhodan 2687: Alles gerettet auf ewig (Heftroman): Perry Rhodan-Zyklus "Neuroversum" (Perry Rhodan-Die Gröβte Science- Fiction- Serie)
Perry Rhodan 2687: Alles gerettet auf ewig (Heftroman): Perry Rhodan-Zyklus "Neuroversum" (Perry Rhodan-Die Gröβte Science- Fiction- Serie)
Preis: EUR 1,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Erzählung und ein Schlüsselroman des Zyklus, 18. Februar 2013
Zunächst habe ich von dem Roman immer nur ein paar Seiten gelesen und dann eine Pause gemacht. Auf fast jeder Seite fand ich erstaunliche Erkenntnisse, lesenswerte Weisheiten und gelungene Formulierungen. Das in einem Rutsch runterzulesen, wäre der Sache nicht angemessen, dachte ich.
Aber nach der Hälfte konnte ich dann nicht mehr anders und las ihn doch am Stück zu Ende. Einmal abgesehen davon, dass der Roman ein zentrales Geheimnis des ganzen Zyklus auflöst und die Handlung mehr als ein nur ein wenig vorantreibt, war dieses Heft eines besten der letzten Jahre.
Wim Vandemaan zeigt eindrucksvoll, wie seine Geschichten um die Charaktere kreisen und diese mit ihren Gefühlen, Gedanken, Beobachtungen und Überlegungen im Mittelpunkt stehen. Dadurch werden auch sehr bizarre SF-Elemente nacherlebbar, ja, realistischer. Toufecs Reise in ein Wunderland, seine Zweifel, seine Entscheidungen und Empfindungen - all das ist großartig dargestellt.
Dazu gibt es noch einen Reginald Bull, der in nur wenigen Sätzen mehr von sich enthüllt, als in vielen Romanen zuvor.
Wenn die Bände nach 2700 so weitergehen, ist mir um PERRY RHODAN nicht bange. Dann ist alles gerettet, auf ewig.


Fringe - Die komplette vierte Staffel [Blu-ray]
Fringe - Die komplette vierte Staffel [Blu-ray]
DVD ~ Anna Torv
Preis: EUR 14,97

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da fehlt doch was!, 4. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gab es bei den ersten drei Staffeln noch einen extra Schuber, in welchem die Blu-Rays dekorativ standen, fehlt dieser nun. Das macht sich im Regal nicht mehr so schön. Ansonsten gibt es inhaltlich nichts zu meckern: die Serie selbst ist spannend und wirklich empfehlenswert. Die Extras finde ich persönlich nicht sehr interessant, aber das ist ja Geschmackssache.


Achgute Geschichten - Jahrbuch Nr. 1
Achgute Geschichten - Jahrbuch Nr. 1
Preis: EUR 5,85

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klare Meinungen - verwirrende Zusammenstellung, 28. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Na gut, man kann all diese Artikel auch im Internet lesen - aber komprimiert zusammengefasst in einem E-Book, welches man mit eigenen Anmerkungen und Markierungen versehen kann, sind sie dann doch schöner.
Ein wenig mehr Arbeit hätten sich die Autoren mit dem Buch dann aber doch geben dürfen. Gerade in einem E-Book darf man nach jedem Beitrag ruhig mal eine neue Seite anfangen und nicht "ohne Punkt und Komma" eine Zeile weiter den nächsten Artikel drunterklatschen. Auch waren einige Passagen innerhalb der Beiträge doppelt - da hat Copy und Paste versagt.
Inhaltlich geht es kunterbunt durcheinander, die einzelnen Kapitelüberschriften helfen da wenig und geben dem Buch kaum Struktur. Besser wäre es gewesen, nach Autoren zu ordnen.
Inhaltlich findet sich die von der "Achse des Guten" bekannte Mischung aus klarer Meinung und bissiger Formulierung.


Ein Schwabinger Monolog
Ein Schwabinger Monolog
Preis: EUR 3,45

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend und bedrückend zugleich, 28. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Schwabinger Monolog (Kindle Edition)
Wenn man aus Schwafeln Energie gewinnen könnte, würde Deutschland noch Strom exportieren können. Was der Autor hier an Stimmungsbildern und Meinungen von deutschen Prosecco-Stehtischen zusammenfasst ist in der Tat typisch, treffend und derart geballt erschreckend. Ein Kaleidoskop des Weltbildes, welches sich "der Deutsche" in den letzten Jahren zugelegt hat.
Wie weltfremd und bizarr das alles ist, wird dabei allerdings den meisten Leuten verborgen bleiben - weil die das wirklich alles glauben, was Michael Miersch in den Monologen zusammengefasst hat.


Sonne (Limited Super Deluxe Edition)
Sonne (Limited Super Deluxe Edition)
Preis: EUR 26,99

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positive Energie: Klare Sounds, treibende Rhythmen, 8. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Popmusik erweckt ja immer den Verdacht, minderwertiger, einfacher und vor allem gefälliger zu sein als Rock. Rock darf alles sein: schmutzig, laut, gleichförmig, frickelig, verschwitzt. Pop, sein kleiner, eleganterer Bruder, findet in den Charts statt, ist also angeblich Kommerz und wird, wie alles, was Erfolg hat, misstrauisch angesehen.
Nun legt also Christopher von Deylen als "Schiller" seine neue Doppel-CD vor, und wer mag, darf eine Doppel-Live-DVD in einer Box gleich mit erwerben. Und das sollte man auch tun, denn die beiden Livekonzerte sind nicht etwas mehr vom schon bekannten, sondern durchaus eigenständige Produktionen: Einmal instrumental in einem Theater, eher entspannt gehalten, dann in einem Club, energiereich und mitreißend.

Als Fan mag ich die Reinheit und Klarheit von Schiller, die luftige Weite, die sich durch seine Klänge auftut. Der entspannende elektronische Klangteppich, der unter all den Kompostionen liegt, ist dabei weit (genug) entfernt von esoterischer Entspannungsmusik, obwohl die Stücke alle mit einer gewissen Einfachheit daherkommen.

Natürlich hat alles einen hohen Wiedererkennungswert, eine Vertrautheit, die ab und an als Gleichförmigkeit wahrgenommen wird, aber in Wirklichkeit einfach Stil ist. Schiller hat seine musikalische Nische gefunden. Die Musik hat ihre Wurzeln in der Chillout- und der elektronischen Musik. Gern werden hier Jean-Michel Jarre und Tangerine Dream genannt - musikalische Parallelen drängen sich dennoch tatsächlich nicht so sehr auf. Tangerine Dream entwickelt die meisten Stücke aus Loops, Musikphrasen, die sich wiederholen und auf die (und aus denen) stets etwas neues aufgebaut wird. Bei Schiller steht eher die Melodie im Vordergrund, das klassische Songformat. Rhythmisch ähneln sich beide auch nicht, gerade weil Tangerine Dream sich den üblichen Bums-Klatsch-Takten völlig verweigern. Schiller fehlt zudem trotz zweier Drummer die Percussion, wodurch ein etwas sterilerer Eindruck entsteht.

Schiller steht für sofortige Eingängigkeit und Einfachkeit, aber nicht Ideenlosigkeit.

"Sonne" hat durch seine immense Länge auch Längen, zumidest, wenn man die CDs in einem durchhört. Es fällt gar nicht leicht, sich für (weit) über zwei Stunden ausreichend zu entspannen, um sich auf das ganze Werk einzulassen. Man muss auch mal loslassen können, vom Alltag, von der Wirklichkeit und dem Wunsch, neben der Musik auch noch etwas anderes machen zu wollen. Sicher ist das Musik zum Autofahren, Musik, die man beim Lesen laufen lassen kann, aber im Grunde wurde diese Musik geschrieben, um dem Alltag zu entfliehen und nicht, ihn zu begleiten.

Gleichwohl ist nicht alles pure Ruhe und Besinnlichkeit, im Gegenteil: das Werk strotzt von Leben und Energie. Besonders die gesungenen Titel ragen hier heraus. "Epic Shores" ist ein Knaller, der einen mitreißt. "Energy" verspricht auch nicht zu viel. Bei den Instrumentalstücken ragt "Lichtermeer" heraus. Gleichwohl finde ich diesmal keinen wirklichen Ausreißer nach unten. zu loben sind zudem die wunderbaren Stimmen, die von Deylen wieder aufgetan hat.

Die neuen Schiller-CDs sind wie ein Ozean, der bekannt, mal beruhigend, mal lebendig und dabei stets vertraut wirkt, aus dem immer wieder neue Inseln auftauchen: einzigartig und schön. Rockmusik ist dagegen ein Wildwasser und wird primär nicht für die Schönheit geliebt, sondern seine rabaukenhafte Lebendigkeit.

Man kann beides lieben, die Berge und die See, Rock und Pop. "Im Mond sind die Träume, in den Sternen die Hoffnung, in der Sonne das Leben", sagt von Deylen. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2012 10:44 AM MEST


Privateering (Limited Deluxe Edition)
Privateering (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 29,28

4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knopfler hat den Blues, 1. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Geschichte des Blues ist auserzählt, es gibt keinen Grund, ihr ein weiteres Kapitel anzuhängen. Sie war lang und glücklich, sofern man das vom Blues sagen kann, ist aber spätestens mit Gary Moore gestorben. Nun gräbt sie Mark Knopfler wieder aus und kann erwartungsgemäß keine neuen Aspekte hinzufügen.
Zieht man also von dem Doppellblum den Zombie-Blues ab, bleibt eine reguläre Knopfler-Scheibe übrig und die ist wie immer, nämlich gut. Natürlich ist alles sehr sehr entspannt und ruhig - bei den Konzerten kann man dann auch gerne sitzen bleiben, auf Privateerung findet sich jedenfalls nichts, wofür man da aufspringen müsste, rein stimmungsmäßig. Einen Titel, der so richtig abgeht, sucht man lange, findet ihn aber nicht.
Das ist aber gar nicht schlimm, für gute Laune sind ja andere zuständig, notfalls man selbst. Knopfler jedenfalls hat den Blues, aber wenn der mal wieder weggeht besteht Anlass zur Hoffnung für mehr richtig gute Scheiben von ihm.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 3, 2012 9:36 PM MEST


Imaginaerum (Ltd. Digipak mit Poster)
Imaginaerum (Ltd. Digipak mit Poster)
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 13,79

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Orchester ist das Nikotin der Metalmusik - man kommt nur schwer davon weg, 29. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie ist es denn nun, das neue NIGHTWISH-Album? Zunächst einmal: Es ist kein schlechter Titel drauf. Alles ist bombastisch voll mit Orchester und Chören und die Platte ist phantastisch produziert. Dies hört man vor allem, wenn man die Version mit zweiter Instrumental-CD gekauft hat. Gleichwohl bleiben ein paar Kritikpunkte, allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau. Die Metal-Riffs lauffen alle nach dem Schema: rat tat tat tö to töö... also im Prinzip wie Hans Zimmer seine Crimson Tide und Backdraft-Musik geschrieben hat. Schon bei "Ghost River", dem zweiten richtigen Song, hat man das Gefühl, dasselbe Lied wie das davor zu hören. Dabei ist der Song, was den Metal angeht, noch der knackigste, was an Marcos tollem Refraingesang liegt. Anettes Refrains klingen, vor allem in den ersten beiden Titeln, sehr piepsig. Da nutzt auch die Vervielfachung ihrer Stimme nicht, was die Refranis etwas zuuu gefällig (Richtung Schlager) klingen lasst. Dass es auch besser geht, beweist "Turn Loose The Mermaids", in dem Anettes Gesang klasse passt. Dieser Song hätte die erste Single werden sollen, nicht das eher biedere "Storytime". Der lange Titel "Song Of Myself" ist diesmal mißlungen. Er ragt nicht musiklisch heraus. Er endet mit minutenlangem Geplauder - was ich auf Musik-CDs schon immer gehasst habe. Wenn ich ein Hörbuch hätte habe wollen, hätte ich eines gekauft. Entsetzlich. Die Instrumentalversion ist dann aber wieder in Ordnung. Kurzum: weniger Bombast wäre auch gegangen, aber Orchester ist das Nikotin der Metalmusik: fängt man einmal damit an, kommt man nicht mehr davon weg.


Heavy Rain (ungeschnitten)
Heavy Rain (ungeschnitten)
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 32,82

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heavy (B)Rain - Spiel mit Köpfchen, 9. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Heavy Rain (ungeschnitten) (Videospiel)
Es geschieht ja eher selten, dass Spiele mich aus der Fassung bringen, aber in HEAVY RAIN war es dann so weit: Ich war gestorben!

Nun passiert es in beinahe jedem Game, dass die Spielfigur ums Leben kommt - aber hier schien es so real, so glaubhaft und so überraschend. In der Rolle einer der vier Hauptfiguren des Spiels war ich gerade einem muskelbepackten Schrottplatzbesitzer entkommen, hatte mich mühsam aus einem Auto befreit, das (soviel Klischee muss sein!) gerade in eine Schrottpresse gezogen wurde, war ohne abzurutschen heruntergesprungen und dann doch im Faustkampf mit dem Finsterling unterlegen.
Ich hätte X drücken sollen. Hab aber zu hektisch auf O gehämmert. Sonst verzieh das Spiel einem kleine Fehler. Jetzt nicht mehr. Ich war tot. Die Figur starb und tauchte auch im restlichen Spiel nicht mehr auf. Mein Fehler. Ich hätte ihn retten können. Ich hatte versagt. Kein Problem in anderen Spielen, aber hier hatte ich eine Beziehung zu der Figur aufgebaut, hatte viel mitgemacht und einiges durchlitten.
HEAVY RAIN lässt einen auch nicht einfach einen älteren Spielstand laden - die Geschichte geht gnadenlos weiter.

Später kann man die über 50 Kapitel des Spiel nochmals erleben und sich anders oder geschickter verhalten. Dabei kann man dann feststellen, wie (sehr) das Spiel auf all die kleinen Entscheidungen reagiert.

HEAVY RAIN ist ein interaktives Drama, ein Spiel in Form eines düsteren Krimis, den man beeinflussen kann. Das fängt mit Alltagsbanalitäten an (man duscht, trocknet sich ab, isst etwas) und hört bei intensiven Actionsequenzen auf (in denen man sich durch richtige Bewegungen und Aktionen wehren muss). Und das ist durchaus packend, weil man eben auch sterben kann und das dann nicht - wie sonst in Spielen - egal ist.

Die Steuerung des Spiels ist dabei ungewöhnlich: Man drückt eingeblendete Tasten. Das Ganze geht aber nicht so sinnlos von der Hand, wie es sich anhört - stets folgt man durch die Steuerung den tatsächlichen Bewegungen. In Szenen, in denen sich die Spielfigur anstrengt, muss man z.B. mehrere Tasten nacheinander festhalten - was schwierig ist, weil man nicht weiss, welche Taste noch folgt und man seine Hand eventuell schon vorab zu sehr verknotet hat, um die nötige letzte Taste rechtzeitig zu erreichen.
Klingt frustrierend, ist es aber nicht.

Denn das Spiel ist sprichwörtlich fesselnd. Die Story um den Origamikiller ist spannend und man darf den Bildschirm nur selten aus den Augen lassen. Es gibt zwar viele ruhige Passagen, aber selbst bei den unzähligen Gesprächen kann man mit der falschen Antwort schnell viel zerstören. So kann man durchaus eine ernsthafte, unverkitschte Sexszene in dem Spiel versäumen. Ja, es gibt viele Dinge, die nicht jeder zu sehen bekommt.

Den Jungen eines der Hauptcharktere wiederzufinden ist das Ziel des Spiels. Was hierzu nötig ist, ist durchaus fordernd. Nicht unbedingt nur spieltechnisch, sondern auch aus moralischen Gründen. Man steht oft vor Entscheidungen auf Leben und Tod und muss unter Zeitdruck etwas wählen. Und man muss dann mit den Konsequenzen leben. Das macht das Spiel so erstaunlich real. Und man spricht darüber, fragt andere Spieler, wie sie sich in bestimmten Situtationen verhalten haben. Kaum jemand möchte mit seinen Erlebnissen im Spiel allein bleiben.

Grafisch ist das Spiel etwas "steif" und eckig. Die Gesichtsanimationen sind aber gut, bis auf vielleicht die Münder. Die Klamotten, welche sich die Figuren durchaus öfter ausziehen, wirken steif und unecht, im Gegensatz z.B. zu den Augen: Die sind wirklich gelungen. Die Steuerung ist wie erwähnt ungewöhnlich und ab und an ein wenig hakelig. Man bewegt sich auch nicht durch eine echte 3D-Welt, sondern folgt voreingestellen Perspektiven, die automatisch oder auf Tastendruck umblenden.
Heavy Rain ist ein Krimi. Es ist kein Mystery Thriller und kein Horrorspiel. Und das verdient echt mal ein Lob, denn das normale, bodenständige Spiel, welches in der realen Welt angesiedelt ist, hat mir wirklich gefehlt. Alles andere ist doch "nur" Science Fiction, Fantasy oder Horror. Aber HEAVY RAIN ist nahe an der Wirklichkeit - und deswegen ist es so erschütternd.


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