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Rezensionen verfasst von
Ulrich Bettermann "Ichbins44"

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Relax
Relax

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So schön wie ein Tag am Meer: DIE CD des Sommers 2003, 29. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Relax (Audio CD)
Schon nach den ersten Tönen taucht man ein in einen entspannenden Kosmos voller gefühlvoller Melodien: Wie ein Sprung ins erfrischende Meer nach einem heißen Tag im Büro kommt diese Cd daher. Der Alltag fällt ab, es bleibt nur das prickelnde Gefühl der Erholung.
BLANK & JONES "Relax"-Album ist dabei nicht etwa einschläfernd, wie viele Mitbewerber, sondern luftig und "Laid Back" im besten Sinne. Urlaub für die Ohren.
Erstaunlicherweise wird diese CD noch nicht von den Krankenkassen übernommen.
Was erwartet den Hörer? Gelassene elektronische Sounds, Downbeats, manchmal akustische Gitarren, in einigen Titeln schöne Frauenstimmen. Ach ja, und geniale Melodien: "Flaming June", "Unknown Treasure" und "Angel" kann man besser kaum machen. Wer das geniale "The Sea" von Morcheeba kennt, weiß, welche Art von Musik geboten wird.
Fazit: Kaufen und glücklich sein.


The Matrix Reloaded
The Matrix Reloaded
Preis: EUR 5,49

22 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prima Mischung: für fast jeden Geschmack etwas dabei, 4. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: The Matrix Reloaded (Audio CD)
Wir wollen mal nicht sentimental werden: "Früher" bestand ein Soundtrack nur aus Musik von der Tonspur des Films. Heutzutage gibt es oft genug CDs, die aus Musik bestehen, die allenfalls vom Film "inspiriert" sind.
MATRIX RELOADED bietet für alle etwas: Da finden sich Stücke aus Don Davis' Filmscore und Rocksongs verschiedener Stilrichtungen.
Freilich sind die "üblichen Verdächtigen" allesamt versammelt: Marilyn Manson, Rob Zombie, Rage Against The Machine waren schon auf dem ersten MATRIX-Soundtrack drauf. Mit Lagerfeuer-Romantik und Folk-Pop ist also nicht zu rechnen. Stattdessen gibt es die bewährte Mischung, die irgendwo zwischen Krach und Chillout anzusiedeln ist.
Überwiegend gar nicht mal schlecht! Besonders auf der zweiten CD finden sich einige bemerkenswerte instrumentale Stücke: Trip Hop meets Filmscore.
Rob Dougan prasentiert hier mit "Chateau" ein solches geniales Stück, auch sein "Furious Angel" gefällt mir sehr sehr gut: Das ist treibende, schwungvolle, melodische Musik, die zum Film wie auch zu langen Autofahrten gut passt.
Juno Reactor dürfen über 10 Minuten lang den symphonischen Filmscore durch die elektronische Mangel drehen: genial! "Burly Brawl" ist eine ähnliche Mischung: mitreißend.
Aber Ron Davis selbst kommt auch nicht zu kurz. Neben einigen kürzeren Stücken auf CD 2 ist er dort auch mit einer knapp 18 Minuten langen Suite aus dem Film vertreten. Und die gefällt mir gut, eine wuchtige Mischung aus ruhigen Passagen und kraftvollem Orchestereinsatz. Dazu gibt's ein paar Chöre; wer "Lord Of The Rings" mochte, liegt hier auch nicht verkehrt.
Zwinschendurch findet sich, besonders auf CD 1, je nach Geschmack auch störende Musik. Unloco oder Deftones arbeiten für meine Ohren zu bieder und unmelodisch, auch Rage Against The Machine könnten sich mal ein paar neue Riffs einfallen lassen: Da wird allzu standardmäßig zur geprügelten Gitarre gegröhlt.
Dann doch lieber Oakenfold, der zwar auch seinem Stil treu bleibt, aber wieder einen bewegenden Instrumental-Titel hinbekommen hat.
Dave Matthews ist wiederum kaum eine Melodie eingefallen: Fast wie ein Gedichtsvortrag klingt "When The World Ends".
Die Doppel-CD bietet somit wirklich für jeden Geschmack etwas. Mein Tip: kaufen!


Mother Earth
Mother Earth
Wird angeboten von rocktom5
Preis: EUR 10,89

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knalliger, bombastischer Sound mit Engelsstimme, 23. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (Audio CD)
Für Fans der Band bietet diese CD nichts Neues: Die drei Songs finden sich auch auf dem Album.
Aber gut sind sie dennoch: Mother Earth beginnt folkloristisch, dann bricht ein melodisches Gewitter aus aufbrausendem Orchester und donnernden Gitarren hinein. Genial.
"Dark Wings" ist ebenfalls gut, "Our Farewell" ist eine stille Ballade.
Alles toll, aber halt kein Bonus wie bei der zweiten Singe "Ice Queen".


Mother Earth
Mother Earth
Preis: EUR 17,30

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnell hören, bevor sie jeder mag: Bombast-Rock-Geheimtipp, 23. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (Audio CD)
Die Gruppe kommt aus Holland, genau wie "After Forever", welche einen ähnlichen Sound bieten.
Die aufwändige Produktion besticht durch glasklaren, glockenhellen Frauengesang, orchestrale Passagen, nette Heavy-Riffs und schöne Instrumentierungen. Mal geht es stilistisch Richtung irischer Folk (Stichwort "Blackmore's Night"), mal glaubt man, eine sehr gute "Nightwish"-Kopie zu hören, ein anderes Mal wird es knallig heavy (aber melodiös) wie die Österreicher "Edenbridge" und "Visions of Atlantis". Wer eine von diesen Gruppen oder z.B. Beto Vazquez "Infinity" mag, kann hier beinahe blind zuschlagen!
Und dann aber den Lautstärkeregler ordentlich in Richtung 12 Uhr drehen!
Wer nur mal hineinhören will, sollte sich "Deceiver of Fools" antun.
Heavy sind die ersten beiden Stücke: "Mother Earth" frisst sich dabei direkt in die Gehörgänge. "Ice Queen" ist ab Mai 2003 die Single in Deutschland.
"In Perfect Harmony" ist einer der sehr schönen ruhigen Titel.
Übrigens ist hier kein einziger Durchhänger drauf, im Gegenteil.
Wer "Gothic Metal" sucht, ist allerdings etwas falsch, über dieses Stadium sind "Within Temptation" hinaus.
Frühjahrsputz für die Gehörgänge! Ein echter Geheimtip, schnell reinziehen, bevor es jeder mag... ;-)


Rayman 3: Hoodlum Havoc
Rayman 3: Hoodlum Havoc
Wird angeboten von Medien-Versand
Preis: EUR 23,95

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Strahlemann: Hüpf und Renn-Action mit toller Grafik, 23. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Rayman 3: Hoodlum Havoc (Videospiel)
Wer nicht länger auf die Fortsetzung von „Jak & Dexter" oder „Ratchet & Clank" warten mag, kann sich „Rayman 3" kaufen. Die Grafik von Rayman ist über jeden Zweifel erhaben und gut. Die Kamerasteuerung ist passabel, stellenweise aber hakelig und träge.
Als Jump and Run-Fan möchte ich stets die perfekte Rundumsicht haben, damit ich Gegner und Extras erkennen kann. Die oben genannten Spiele waren in dieser Beziehung einzigartig gut.
Rayman bleibt in dieser Beziehung etwas zurück.
Spielerisch geht es in Rayman 3 deutlich hektischer zu. Die Gegner greifen von weitem an und man hat gut zu tun, den Schüssen auszuweichen und den nervigen Power-Schlag aufzuladen, den man dann auch noch gezielt einsetzen darf. Mit schnellen Reaktionen ist es also nicht getan, man muss also auch nicht ganz ungeschickt sein und die Übersicht in den kunterbunten Levels behalten.
Die Level gehen alle ineinander über, die Welten sind in viele Mini-Gebiete unterteilt. Unterschiede zwischen einer Geheimtür und dem Level-Ausgang gibt's aber oft nicht. Wer einfach mal in Ruhe die Gegend erkunden will wird oft genug unsgewollt ins nächste Gebiet geworfen.
Der Schwunghaken Raymans ist ein hakeliger Abklatsch desselben Teils aus „Ratchet & Clank". Wie man ihn bedient, muss man zudem selbst rausfinden, die ansonsten urkomische Anleitung schweigt sich aus.
Zwischen den Welten „darf" man extrem nervige Hoverboard-Hüpfereien bestehen. Die sehen wirklich bescheiden aus, sind spielerisch nur dröge und nutzen das Gamepad zu schnell ab (da man es ständig in die Ecke pfeffert).
Dafür gibt's tolle Boni: Gemeine Filme, Extrasspiele usw.
Das Spiel speichert automatisch, wenn man ein Mini-Level bestanden hat. Dadurch kommt man in den „Genuß" diverser Deja-Vus.
Fazit: ein gutes Spiel, herausfordernd, hübsch anzusehen, aber es gibt schon bessere.


Nightwish - From Wishes To Eternity: Live
Nightwish - From Wishes To Eternity: Live
DVD ~ Nightwish

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All I wish for the night: Gänsehaut-Metal, 12. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer melodische Metal-Musik mit Soprangesang mag, ist hier richtig. 15 Live-Titel versammelt Nightwish auf dieser DVD, also ein paar mehr als auf der CD/DVD „Over The Hills And Far Away", die im übrigen mit gleichem Cover daherkommt.
Nightwish ist auch über die Metal-Szene hinaus beliebt, insbesondere wegen ihrer melodischen ruhigen Songs wie z.B. „Swanheart", „Walking in the Air" und „Sleeping Sun". Letzterer fehlt im Live-Konzert und taucht nur im „Abspann" auf - schade!
Ansonsten erwartet den Zuschauer eine gute Bildqualiät, ein mitreißender Sound und ein knalliges Konzert. Mit einem Instrumental finden Fans sogar einen neuen Song, und zwar ein Soundtrack-Medley aus den Filmen „Crimson Tide" und „Deep Blue Sea". Das klingt gar nicht unpassend, zumal Nightwish-Mastermind Tuomas Holopainen eh der „Hans Zimmer des Metal" ist.
Der Bonus-Teil der DVD kann sich sehen lassen: Interviews, Musik-Videos, Photos, Discografie und „Off-Stage"-Material, das die Band hauptsächlich beim... äh... sagen wir: Touralltag zeigt. Daher übrigens auch die Freigabe „ab 12".
Fazit: Für Fans ein „Muss", aber auch für alle anderen mehr als einen Blick wert!


Casting Shadows (mit Bonus CD)
Casting Shadows (mit Bonus CD)

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Melancholischer Synthiepop und eine tolle Bonus-CD, 12. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Casting Shadows (mit Bonus CD) (Audio CD)
Die "New Romantics" sind auch schon bald 20 Jahre verklungen, aber mit diesem Album leben sie dann doch wieder auf: Melancholische Synthieklänge mit pathetischen (teilweise deutschen, überwiegend englischen) Texten, über denen gleichfalls eine gewisse Traurigkeit liegt.
Mit der Single "Kein zurück" hat es Wolfsheim dann im Frühjahr 2003 sogar in die Top 10 der Charts geschafft. Und wem dieser Titel gefällt, der wird auch die restliche CD mögen. So schön könnten Depeche Mode heute klingen, wenn diese ihren Sinn für Melodien nicht an den klappernden Instrumentenpark verloren hätten.
"Casting Shadows" steckt ist durchgehend gut hörbar und klingt, trotz der modernen elektronischen Instrumente, auf seltsame Weise altmodisch. Über die gesamte Dauer der CD wird dies dann aber doch ein klein wenig langweilig. Ein bisschen mehr Innovation hätte ich mir dann doch gewünscht.
Aber so lange Wolfsheim so schöne Songs wie "Approaching Lightspeed" einfallen, sei das verziehen.
Die Bonus-CD ist eine gute Idee: So bringt man heutzutage die Leute dazu, eine CD zu kaufen!


Philips HD 7800/12 Kaffeeautomat Senseo creme-perlblau
Philips HD 7800/12 Kaffeeautomat Senseo creme-perlblau

51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine alte Kaffeemaschine steht eingestaubt daneben, 10. April 2003
Da hat die "normale" Filterkaffeemaschine keine Chance: Ich trinke praktisch nur noch den mit der Senseo-Maschine gebrühten cremigen Kaffee.
Die Handhabung der Maschine ist einfach:
1. Kaltes Wasser einfüllen.
2. Maschine einschalten und damit kurz "warmlaufen" lassen.
3. Währenddessen ein "Kaffeepad" einlegen, Deckel schießen.
4. Blinkt die "AN"-Taste nicht mehr (sondern leuchtet beständig), ist die Maschine bereit. Jetzt die Taste für "1 Tasse" drücken. Hat man die auch druntergestellt, ist sie in wenigen Sekunden mit leckerem, cremigen Kaffee gefüllt. Nicht Espresso, Kaffee! Aber ähnlich wie Espresso gebrühten, also sehr bekömmlichen Kaffee.
Freilich kann man auch 2 Tassen gleichzeitig zubereiten. Dazu muss man lediglich 2 "Pads" einlegen. Und natürlich 2 Tassen nebeneinander drunterstellen, oder einen großen Kaffeebecher.
Die Maschine sollte nach dem Kaffeekochen kurz gereinigt werden (Padhalter abspülen, Auffangschale ausgießen und säubern).
In Deutschland gibt's den Kaffee in vier Varianten: Kräftig, Normal, Mild, Entkoffeeiniert. Die schmecken alle gut, finde ich.
Im Herkunftsland der Maschine und des Kaffees (Holland) gibt es noch "Mocca": Diese Sorte ist genial gut, wer immer die Gelegenheit hat, sollte sich die mitbringen (lassen). In Holland spart man übrigens meist 1 EUR pro Pad-Packung und 4 EUR, wenn man 3er-Packs im Angebot kauft.
Fazit: Teurer als "normaler" Kaffee, geschmacklich aber kein Vergleich - nämlich deutlich besser!
Tipp: Gleichzeitig auf dem Herd etwas Milch warm machen und zusammen mit dem Senseo-Kaffee eine genial gute "Latte Macchiato" zaubern!


Arcana
Arcana
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 13,47

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hübsche Engelstimme zu knackigen Gitarren: Rock-Geheimtipp!, 9. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arcana (Audio CD)
„Arcana" ist das zweite Album der österreichischen Rockband, die mit der Engelsstimme der hübschen Sabine Edelsbacher brilliert(welche übrigens zusammen mit der Nightwish-Sängerin (!) auch bei Beto Vazquez' "Infinity" mitmachte). Diese CD hier aus dem Jahre 2001 kommt durchgängig sehr melodisch, aber auch knallig rockig daher.
Nach dem sehr schönen, orchestralen (ein wenig an Star Trek erinnernden) Intro folgt eine schnelle Nummer mit griffigen Riffs und klarer Gitarrenmelodie. Die Keyboards halten sich, wie überhaupt überall auf dieser Platte, ziemlich dezent im Hintergrund. Dafür gibt es auch mal ein paar Gitarrensoli. Gottlob ist „Starlight Reverie" nicht durchgehend auf Speed getrimmt, sondern hat ein paar Breaks, bevor der Schlagzeuger wieder Tempo macht.
„The Palace" steigt mit Flötentönen ein, entwickelt sich dann zum Midtempo-Rocker mit abwechslungsreicher Melodie, der sich auch Zeit für eine eher ruhige Passage gegen Ende nimmt.
„A Moment Of Time" ist, wie es der Titel dann schon andeutet, eine Ballade. Diesmal mit akustischer Gitarre, Synthie-Streichern, aber eher folkloristisch als kitschig.
Mit gelungenem Vocal-Intro führt uns „Fly A Rainbow Dream" dann wieder in Rock-Gefilde. Die Drums sind machmal etwas zu sehr auf Speed getrimmt und der Refrain wird einmal mehr „durchgeknattert". Doch auch hier gibt es wieder einen ruhigen Schluss.
Auch bei „Color My Sky" kann Drummer Andreas Eibler die Füße nicht stillhalten und grummelt die Bassdrum quer über die nette Melodie.
Abwechslung bietet dann „Into The Light" mit zurückgenommenem Tempo und melodischem Gitarreneinsatz.
Und Action! „Suspiria" ist aber nicht gerade ein unverwechselbares Werk. „Edenbridge-Standardkost", würde ich sagen (und mache es auch).
Klar: Titel, die „Winter Winds" heißen, sind gemeinhin Balladen. Da bläst der Nordwind über eisige Gletscher, während Sabine vom Sommer träumt. Und ab und zu erscheint aus dem kalten Boden auch auch eine Kitsch-Knospe, blüht gottlob aber nicht auf. Nicht „Winds of Change", aber auch nicht allzuweit davon weg geweht.
Knapp 10 Minuten Zeit nimmt sich die Band dann für das Titelstück „Arcana". Und das ist wirklich gelungen. Wer in die Scheibe einmal reinhören will, sollte dieses Stück wählen, denn es zeigt sehr schön, was die Band kann. Tempiwechsel, Pathos, Soli, hübsche Melodien - alles steckt drin. Es wird lediglich etwas unmotiviert (und zu früh!) ausgeblendet.
Die Produktion der CD ist ordentlich und läßt nur ein klein wenig die Dynamik vermissen. Manchmal, nicht immer, ist alles etwas breiig ineinandergemischt, insbesondere, wenn sich niemand zurücknehmen will und alle Instrumente auf gleichem Level weitertösen, während Soli angesagt sind.
Fazit: eine gelungene Scheibe mit „Angelic Bombast Metal"


Couldn't Have Said It Better (Limited Edition)
Couldn't Have Said It Better (Limited Edition)
Wird angeboten von music-on-the-web-germany
Preis: EUR 11,79

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fleischlos ohne Steinman: Loaf-Songs ohne Herz, 9. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Rock 'n Roll never forgets". Vor gut 25 Jahren war Meat Loafs "Bat Out of Hell" meine erste selbstgekaufte Platte. Seitdem bin ich Fan von ihm und Komponist Jim Steinman, die ein geniales Paar bilden.
Leider fällt Steinman im Jahr durchschnittlich nur etwa ein neuer Titel ein, so dass Meat Loaf schon öfter mal auf Nachschub wartete und voller Verzweiflung Songs von Dritten sang. Das ging dann mit schöner Regelmäßigkeit in die dicke Hose.
Nun ist es mal wieder so weit. Das neue Album ist immerhin sicherlich das Beste ohne Steinman-Songs. Die neuen Komponisten bemühen sich - zum Teil verzweifelt - wie der Meister zu klingen.
Leider meist vergebens. Sicher sind die Titel nicht wirklich schlecht, kommen aber an die Rockopern von früher nicht heran. Auch die Produktion klingt vergleichsweise "hart" und rau.
Am besten ist die neue Meat Loaf dann auch, wenn er neue Wege bestreitet: Der Gospel-Rocker "Testify" ist gelungen, die fetzigen Rockstücke des "2. Kapitels" der CD ebenso. Wie gesagt ist auch der Rest nicht schlecht, teilweise aber - insbesondere bei Balladen - ziemlich belang- und ideenlos. Dianne Warren hat auch schon bessere Titel geschrieben!
Die "Special Edition" enthält auf der zweiten CD noch drei Videos (die im MPEG-Format vorliegen und trotz gigantischer Dateigröße nur recht maue Bildqualität bieten). Ein weiterer Song liegt dann gleich als MP3 bei.. Man kann sich das Ganze über eine mitgelieferte grafische Oberfläche ansehen -
auf meinem Windows ME-Rechner liefen die Videos dann aber auf diese Weise schon mal nicht.
Fazit: Wem die erste Single gefällt, wird das Album mögen. Aber die Klasse von den "Bat out of Hell"-Albem erreicht es nie und nimmer.


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