Profil für Le philosophe > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Le philosophe
Top-Rezensenten Rang: 305.848
Hilfreiche Bewertungen: 109

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Le philosophe

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
von Mathias Schiltz
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Ausgezeichneter Kenner, 20. Januar 2013
Mathias Schiltz, langjähriger Generalvikar der Erzdiözese Luxemburg, ist ein ausgezeichneter Kenner der Konzilsgeschichte. Als begeisterter Verfechter des "Aggiornamento" ist er es ebenso für die Zeit nach dem Konzil. Sein Name bürgt für spannende Lesbarkeit und Verlässlichkeit und Qualität zugleich.

Der Jesuswahn: Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung
Der Jesuswahn: Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung
von Heinz-Werner Kubitza
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

22 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts Neues unter der Sonne, 19. April 2011
Der polemische Ton mag ein wenig stören, er wäre aber überhaupt nicht notwendig gewesen, und die Begeisterung über dieses Werk ist wohl auch etwas übertrieben, da der Autor eigentlich nichts anderes tut als die Ergebnisse der historisch-kritischen Bibelforschung gebündelt zu präsentieren - Ergebnisse, die aber längst in das Theologiestudium und den schulischen Religionsunterricht eingegangen sind. Es ist absolut nichts Neues, wenn wir erfahren, dass es in der Bibel verschiedene, sich widersprechende Gottesbilder gibt, und es ist auch absolut nichtss Neues, wenn wir erfahren, dass Jesus selbst erst nach seinem Tod von Menschen zum Sohn Gottes erhöht worden ist und selber nie diesen messianischen Anspruch gehabt hat. Mitnichten ein sensationelles Enthüllungsbuch, aber immerhin ein verständliches Kompendium der historisch-kritischen Bibelforschung. Deshalb 3 von 5 Punkten.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 7, 2012 4:39 AM MEST


Deutsch-deutsche Erinnerungen
Deutsch-deutsche Erinnerungen
von Alexander Schalck-Golodkowski
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrliche und sachliche Autobiographie!, 26. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Deutsch-deutsche Erinnerungen (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich schon immer die Fragen gestellt haben: SED-Politiker in Führungsetagen, was waren das für Menschen? Waren sie überzeugt von dem, was sie damals taten? Wie sehen sie ihre Tätigkeit im Nachhinein? Grossen Respekt vor der ehrlichen, selbstkritischen und zugleich sachlichen autobiographischen Darstellung dieses umstrittenen DDR-Spitzenfunktionärs!

Glauben macht den Unterschied: Das Credo
Glauben macht den Unterschied: Das Credo
von Thomas Ruster
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hilfreiches Buch für alle, die ihre Entscheidung bereits getroffen haben., 20. Dezember 2010
Aufgrund der (nicht begründeten, weil nicht begründbaren) epistemologischen Voraussetzung, dass Gott existiert (und zwar der biblische Gott), möchte Ruster die Menschen einführen in das Wirklichkeitsverständnis der Bibel, das sich ihm zufolge von dem Wirklichkeitsverständnis der Naturwissenschaften grundsätzlich unterscheidet - in erster Linie dadurch, dass ein Gott vorausgesetzt wird, der prinzipiell in der Lage ist, die Naturgesetze ausser Kraft zu setzen, so dass eine tatsächliche Jungfrauengeburt und ein historisch leeres Grab prinzipiell möglich scheinen. In diesem Kontext versucht er, die einzelnen Artikel des Apostolischen Glaubensbekenntnisses zu erläutern. Derjenige, der Rusters Grundvoraussetzung annimmt, wird die Erläuterungen mit Gewinn lesen. Den Agnostiker und den Atheisten wird Ruster aber wohl kaum überzeugen können, denn zu problematisch ist seine nicht hinterfragte und nicht näher begründete Voraussetzung am Anfang des Buches: "Gott existiert. Das ist eine Tatsache." Zudem bleiben viele Fragen offen, in erster Linie die Frage nach dem Verhältnis von Naturwissenschaft und biblischen Glauben, wenn er beispielsweise schreibt: "Kann man als Christ noch in der Naturwissenschaft tätig werden...? Ich halte das für problematisch... Der christliche Haupteinwand gegen ein naturwissenschaftliches Weltverständnis ist schliesslich, dass die Wissenschaften nichts über den Himmel wissen... Wie kann man etwas von der Erde verstehen, wenn man die Mächte, die sie bestimmen, also die himmlischen Mächte, nicht kennt?"

Im Namen Gottes? Der mysteriöse Tod des 33- Tage- Papstes Johannes Paul I. Tatsachen und Hintergründe
Im Namen Gottes? Der mysteriöse Tod des 33- Tage- Papstes Johannes Paul I. Tatsachen und Hintergründe
von David A. Yallop
  Taschenbuch

3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Yallops Verschwörungstheorie entbehrt jeglicher Grundlage., 27. Januar 2010
So wie ich den Forschungsstand in dieser Sache überblicke, ist die These, dass Papst Johannes Paul I. vergiftet worden sei, weil er die Kirche grundlegend reformieren wollte, nicht haltbar und entbehrt jeder Grundlage. Wohl schwebte ihm eine Kirche der Armen und für die Armen vor, jedoch war er ein ruhiger und versöhnlicher Mensch, der nichts Revoluzzerhaftes an sich hatte, sondern im Gegenteil sogar eher konservativ eingestellt war. Er hatte am Vorabend schon über Grippesymptome (Husten und Schmerzattacken) geklagt und ausserdem war er seit längerem herzkrank. Es ist davon auszugehen, dass er dem Amt nicht gewachsen war und eines natürlichen frühzeitigen Todes gestorben ist. Einige der Thesen Yallops sind mittlerweile widerlegt und zum Teil sogar als bewusste Falschdarstellungen entlarvt worden. Sensationsliteratur gefällt den Leuten, aber man sollte sich nicht blenden lassen.

Religion gemeinsam lernen: Anstoß zu einer überfälligen Reform
Religion gemeinsam lernen: Anstoß zu einer überfälligen Reform
von Gerd Laudert-Ruhm
  Broschiert
Preis: EUR 16,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrliche Analyse und gute Gesamtdarstellung, 9. Januar 2010
Laudert-Ruhm befasst sich in dieser Veröffentlichung mit der Frage nach der Zukunftsfähigkeit des konfessionsgebundenen Religionsunterrichts. Seine Position ist klar: Der konfessionelle Religionsunterricht hat längerfristig keine Zukunft mehr und sollte durch einen für alle Schüler (gleich welcher Religion und Weltanschauung) verpflichtendes Fach "Religion und Ethik" (in Bezug auf die genaue Bezeichnung hält der Autor sich zurück) ersetzt werden. Als wichtigste Gründe nennt der die zunehmende religiöse Pluralisierung unserer Gesellschaft, das integrative Selbstverständnis der Schule sowie die Tatsache, dass das Christentum für viele bereits zur "Fremdreligion" geworden sind.

Für Kenner der Materie sind Laudert-Ruhms Argumente sicherlich nicht neu. Er ist auch nicht der erste Vertreter von kirchlicher Seite, der sich für einen gemeinsamen Unterricht für alle ausspricht. Ihm kommt nun allerdings das Verdienst zu, ausgehend von einer langjährigen Berufserfahrung einerseits und einer intensiven Beschäftigung mit neueren didaktischen Modellen andererseits, eine ehrliche, ideologiefreie und angstfreie Ist-Analyse zu liefern sowie eine allgemein verständliche und zugleich umfassende Gesamtdarstellung der wichtigsten Argumente, die aus pädagogischen Gründen für die Einführung eines einheitlichen Unterrichts für alle sprechen, vorzulegen.

Bezieht sich das Buch auf den konfessionellen Religionsunterricht in der Grundschule in Deutschland, sind etliche seiner Thesen auch für Länder bzw. Schulstufen interessant, in denen die Vertreter des Religionsunterrichts sich mittlerweile dezidiert von einer katechetischen Ausrichtung verabschiedet haben und sich trotzdem aus verschiedenen (politischen? psychologischen?) Gründen bisher gegen einen gemeinsamen Unterricht für alle, wie er bereits in Schweden, Liechtenstein, Teilen der Schweiz, Teilen Nord-Ost-Deutschlands, Teilen Großbritanniens und Kanada existiert, wehren.

Philosophische Ethik: Eine Einführung
Philosophische Ethik: Eine Einführung
von Karl Hepfer
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Gute Einführung!, 7. Januar 2010
Das Buch bietet eine leicht verständliche und zugleich solide Einführung in die philosophische Ethik und erfüllt damit das, was es verspricht. Am Ende der jeweiligen Kapitel gibt es Fragen, die sich zur Wiederholung des Stoffes eignen. Das Buch regt zur Vertiefung einzelner Themen an und bietet eine gute Basis für die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Moralphilosophie.

Ohne Gott?: Glaube und Moral
Ohne Gott?: Glaube und Moral
von Werner Theobald
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So kann man es sich einfach machen!, 30. Dezember 2009
Wenn auch manches, was der Verfasser schreibt, sicherlich nicht falsch ist oder zumindest zum Nachdenken anregt, sind seine Hauptthesen, die wir in seinem Buch, in dem er alle Themen der (Bio)Ethik die ihm wichtig zu sein scheinen kurz anreisst, ausfindig machen, doch recht zweifelhaft. So vertritt er beispielsweise die These, dass der islamistische Fundamentalismus und dessen Kampf gegen die "Unmoral" des Westens am besten dadurch eingedämmt werden kann, dass der der Westen seine christlichen Wurzeln wieder deutlicher bekennt, um den islamischen Ländern zu verstehen zu geben, dass wir nicht das gottlose und insofern masslose Volk sind, für das sie uns halten. Hier wäre zu fragen, ob der islamistische Fundamentalismus und Terrorismus sich nicht gleichermassen gegen andere Religionen als gegen eine agnostische oder atheistische Weltanschauung richtet. Ferner versucht der Verfasser darzulegen, dass nur eine Ethik die sich auf Gott und auf die Gottebenbildlichkeit des Menschen beruft, tragfähig ist, da eine Ethik ohne metaphysisch-religiöse Rückbindung nur zu Widersprüchen führt, da es aus rein antropozentrischer Perspektive immer gleichgewichtige Argumente für und gegen eine Position (z.B. im Fall der Abtreibung oder der Sterbehilfe) gibt. So kann man sich die Sache einfach machen. Aber ob es den Leser überzeugt?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 2, 2010 9:18 PM MEST


Wozu brauche ich einen Gott?: Gespräche mit Abtrünnigen und Ungläubigen
Wozu brauche ich einen Gott?: Gespräche mit Abtrünnigen und Ungläubigen
von Fiona Lorenz
  Taschenbuch

4 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dem einen oder anderen hilfts sicher..., 26. Mai 2009
Das Buch kann sicherlich als Ermutigung für diejenigen dienen, die sowohl mit der Kirche als auch mit dem Gottesglauben gebrochen haben und dabei Unterstützung brauchen. Darüber hinaus sollte es den religiösen Menschen die Augen öffnen und darauf hinweisen, wie gefährlich verschiedene Haltungen sind und dass verschiedene Gottesbilder tatsächlich unfrei machen können. Eine ausgewogene philosophische Auseinandersetzung sollte man sich von dem Buch allerdings nicht erwarten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2009 2:32 AM MEST


Knigge: Krankenbesuch: Von Achtsamkeit bis Zuversicht
Knigge: Krankenbesuch: Von Achtsamkeit bis Zuversicht
von Willibald Troemer
  Broschiert

1.0 von 5 Sternen Nicht viel Neues..., 12. September 2008
Man findet in dem Buch, das sich die A-Z-Gliederung gewählt hat, bunt zusammengewürfelte Tipps, die lediglich für absolut Unerfahrene wirklich hilfreich sein werden. Ausserdem richtet das Buch sich eher an religiöse Menschen, denn ein Drittel besteht aus Gebeten u.ä.

Seite: 1 | 2