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Rezensionen verfasst von
Manuel Deinert "manueldeinert" (NRW)
(REAL NAME)   

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Einmal nur den Himmel berühren: Gedichte von Nähe und Weite
Einmal nur den Himmel berühren: Gedichte von Nähe und Weite
von Kathrin Metz
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Manche Worte öffnen verbotene Zimmer, 18. Mai 2008
Frau Metz versteht es, Worte wie Schlüssel zu benutzen, die in manch verborgene, lang vergessene Seelenkammertüren passen. Sie kennt die Zauberformel, um jene Türen behutsam zu öffnen. Was zum Vorschein kommt wiegt schwer, tut manchmal weh und/oder gibt Hoffnung - aber immer sind die Worte so verdammt nah an der Wahrheit.

Ein Buch für einsame Stunden am Abend, vielleicht mit Fauré und einem Glas Wein. (Aber bitte zwei Plätze auf der Couch frei halten - Sehnsucht und Erinnerung werden kommen...)


Das Spinnennetz der Sappho
Das Spinnennetz der Sappho
von Doreen Knorr - Kasalka
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prickelnde Anthologie, 26. September 2007
Was die Herausgeberin mit ihrem Einstandswerk geleistet hat, ist beeindruckend! Nicht nur die Koordination von über 70 Autoren und 17 Fotografen und die Textauswahl aus hunderten Einsendungen ist eine logistische Meisterleistung, nein, die Ausstattung des Buches ist überwältigend! Ein schwerer, schwarzer Einband, ein Lesebändchen, Hochglanzfotos in s/w und bunt. Allein der Anblick des Buches ist eine Freude!

Natürlich lohnt sich auch das Lesen der facettenreichen Gedichte. :o) Von verspielt, neckisch, bis hin zu ganz eindeutig zweideutigen Texten findet das Lyrikherz alles, was es begehrt, um sich ein paar schöne Momente (und Vorstellungen) zu machen. :o) Die Fotos, die sowohl Frauen als auch Männer zeigen, tun ihr Übriges - schnell ist man auf Gedankenreise.

Aus dem Klappentext: "Ein fesselndes, wortintensives Sinnesrauschen lädt zur Flucht aus dem Alltag ein." So ist es.


Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose
Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 20,98

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 23. Oktober 2006
Als ich erfuhr, dass Jim Steinman nur die Hälfte der Songs zu "Bat out of hell 3" beisteuern wird, war ich skeptisch - und ein wenig enttäuscht. Was dieser Mensch an genialen Songs geschrieben hat, ist unglaublich! Nicht nur seine Meat Loaf Nummern, auch Bonnie Tylers "Total eclipse of the heart" oder "Loving you is a dirty job" sind unsterblich!!! Nun gut, ich habe mir die neue CD gekauft und... bin begeistert!!!
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<br />Desmond Child (u.a. Komponist für Alice Coopers "Poison") hat 6 Lieder beigetragen, und die sind der Hammer! Beispiel: "Alive" - in meinen Augen und Ohren der Übersong auf dem Album! Oder "What about love". Wow! Er setzt auf Meat Loafs Stimmvolumen und Ausdruckskraft und es haut den Hörer um!
<br />Natürlich sind auch Steinmans Lieder wieder der Wahnsinn! "It's all coming back to me now"! Oder auch "Bad for good". Und Steinmans Beitrag zum Überflieger-Award "Seize the night"!!! Da kommt alles zusammen: Meat Loafs Stimmgewalt, Orchester, Rock, Ballade, Chor, Lateinischer Knabensopran (jawohl!). Hammer! Wo Steinman sich immer wieder solche Songs herausschraubt, ich weiß es nicht, bin aber dankbar.
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<br />Fazit: Ein würdiger Nachfolger (Abschluss?) von "Bat out of hell". Es hat den Titel auf jeden Fall verdient. Für mich jetzt schon genauso unsterblich wie die beiden anderen Teile!


Triumph Or Agony
Triumph Or Agony
Wird angeboten von Rock&PopCDuk
Preis: EUR 5,35

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich..., 1. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Triumph Or Agony (Audio CD)
ist es soweit, die Emerald Sword Saga geht in die nächste Runde.

Was war ich gespannt auf diese Veröffentlichung: ein neuer Produzent (kein geringerer als Joey DeMaio), Luca Turillis Solo-Alben erst ein viertel Jahr vorher veröffentlicht, der letzte Teil der Saga (Symphony of enchanted lands II) DAS Hammeralbum... was würde das alles für das neue Album bedeuten? Beeinflusst DeMaio die Rhapsody-Jungs? Ist Turilli noch kreativ genug? Kann das neue Album mit dem Vorgänger mithalten?

Der Reihe nach:

Nein, DeMaio hinterlässt keine Spuren. Und das ist gut so!

Ja, Turilli hat noch immer genug Ideen, um ein Rhapsody-Album zu schreiben.

Nein, Triumph or Agony kann nicht mit SOEL II mithalten.

Aber:

Das alles habe ich so erwartet und bin absolut "zufrieden" mit dem Album. "Zufrieden" hört sich bescheuert an. Also: Das Album hat genug geniale Momente, um sich darin verlieren zu können und um es anzubeten :o)

Allein das Intro! Diesmal ist es eine Elfe, die uns nach Dar-Kunor führt. Sie klingt besinnlich und bedrohlich zugleich, erinnert irgendwie an den Anfang der Herr der Ringe-Filme. Geil!

Nach wie vor suchen die Chorarrangements von Rhapsody ihresgleichen. Sie erinnern immer ein wenig an Howard Shores Herr der Ringe Soundtrack und Orffs Carmina Burana. Aber sie sind trotzdem ganz Rhapsody. Göttlich!!!

Die mittelalterlichen Elemente finden ebenfalls genug Platz: "Old age of wonders" begeistert durch Barock-Flöte, Spinett, klassischer Gitarre und einem Barden-Chor.

Gänsehaut bekommt man bei "Son of pain". "Nur" vom Orchester begleitet, singt sich Fabio Lione in den Olymp. Von dunkel, tiefer Stimmlage bis in die höchsten Tenorhöhen. Unglaublich!

Der Hammer ist allerdings das 16minütige "The mystic prophecy of the demonknight". Dort finden sich im Mittelteil endlich wieder die "Hörspiel"-Elemente, die ich bei SOEL II so klasse fand. Unheimliche Dämonen lauern in den Höhlen auf die Protagonisten. Die Umsetzung lehrt den Hörer das Fürchten. Wow!!! (Dort taucht auch wieder Christopher Lee auf!)

Fazit: ich finde die CD meisterhaft. Allerdings vermisse ich die kleinen Details, die SOEL ausgemacht haben. (Ich erinnere nur an die Szene im Tal der Drachen. Man hörte Bachmurmeln, den Wind, und eben die Drachen. Oder die Dämonen in Erians Höhle. Oder das Dorffest. Oder die Krähen...) So viel Zeit hätten sich die Jungs ruhig noch nehmen können und die ein oder andere Szene ausmalen können. Ansonsten: Wieder einmal falle ich ob dieser unglaublichen Kreativität auf die Knie!


Lost in America
Lost in America
Preis: EUR 17,68

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hui!, 9. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Lost in America (Audio CD)
Auf McCains Website hörte ich Ende April einen neuen Song seines neuen Albums. Im hiesigen Edwin-Radio lief "Gramercy Park Hotel" - und ich dachte, juchhu, Edwin ist wieder da! :o) Ich bestellte mir das komplette Album und...

...heute kam es dann an. Die CD beginnt auch gleich mit o.g. Song. Er geht sofort ins Ohr, ich fühlte mich irgendwie an "Holy City" erinnert und wippte sofort mit - der lalala-Refrain tut sein übriges. Das Lied ist einfach toll!
Der nächste Song ("The kiss") klingt ebenfalls typisch rockig-schön, halt nach Edwin. Doch dann...

Hmm, also, neben "Gramercy Park Hotel" und "The kiss" sind ebenfalls klasse "Lost in America" und "Black and blue" - allesamt hätten sie problemlos auf vorherigen Alben Platz gefunden.
Doch irgendwie tummeln sich ungewohnt harte Songs auf dem Album: "Welcome to Struggleville", "Bitter and twisted", "My mistery" und das schon Hardrock-rifflastige "Babylon". Ich weiß nicht, mag ja sein, dass Edwin mal "die Sau" raus lassen wollte. Mein erster Eindruck ist aber eher skeptisch. Ich liebe Edwins Musik und Songwritung auf Grund seiner Mischung aus Folk-Rock-Soul, die mitten ins Herz geht. Eine Musik, die zum Mitsingen einlädt, bei der man gerne in einem Cabrio dem Sonnenuntergang entgegenfahren würde,... Abrocken will ich nicht mit Edwin.

Vielleicht ist es auch einfach nur ungewohnt, mag sein. Das wird sich nach mehrmaligem Hören zeigen.

Was ich allerdings sehr schade finde ist, dass das Album mit seinen 10 Songs nur 39 Minuten lang ist. Da ist man von Edwin mehr gewohnt.

Fazit: kein leicht zugängliches Edwin Album. Ein paar typische Edwin-Songs, aber eben auch ein paar ungewohnt harte Songs. Wer Edwin nicht kennt, sollte mit dem "Scream & whisper"-Album anfangen. Und als Fan? Da kommt man wohl dennoch nicht um "Lost in America" herum. :o)


India
India
Preis: EUR 9,99

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Na ja, etwas Within Temptation ist nicht zu leugnen..., 26. August 2005
Rezension bezieht sich auf: India (Audio CD)
... vor allem stimmlich bewegen sich die beiden Sängerinnen auf einem - in meinen Ohren - etwas dünnem Niveau. Verfolgt man NIGHTWISH seit Jahren (und nicht erst als Mitläufer seit ihrem Erfolg mit "Once") ist es echt gewöhnungsbedürftig. An manchen Stellen ist es regelrecht peinlich. Man höre nur am Ende der CD dieses "Give me back my India". Großer Gott, das ist echt schwach! Überhaupt keine Power dahinter...
...nichtsdestotrotz gebe ich dem Album gerne 4 Sterne. Denn ich musste mich damals (so um 1999) auch erst an NIGHTWISH's Tarja gewöhnen :o) Und je häufiger ich das Album "India" höre, desto mehr gefällt es mir. Vor allem die orientalischen Melodien und Arrangements sind klasse! Songs wie "Who we are" (mein Favourit!!!) und "The end of every story" sind durch und durch geile Songs. Da gibts rein gar nichts zu meckern.
Was aber ein Minuspunkt ist, und wo man unbedingt NIGHTWISH als Vergleich heranziehen muss, sind die seeehr anspruchslosen Texte. Nee, Jungs und Mädel von Xandria, da kann man sich noch steigern!
Was noch niemand hier schrieb, was aber eine Erwähnung Wert wäre, ist das ansprechende Layout. Ein tolles Booklet in coolen Farben. Allerdings gefiel mir das Layout der "Ravenheart"-CD auch schon. Also, beibehalten, Xandria! :o)
In diesem Sinne, reinhören lohnt auf jeden Fall, und nicht immer nur mit NIGHTWISH und WT vergleichen. Machen wir ja mit Helloween und Gamma Ray und Freedom Call auch nicht... LOL
PS: Was hab ich mich gefreut, als ich gesehen habe, wer der Erzähler auf der CD ist. Leute, das ist good old Grant Stevens. Der Typ, der diesen Werbehit "Everlasting friends" gesungen hat. Sachen gibts...


Scream & Whisper
Scream & Whisper
Preis: EUR 27,74

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edwins bestes Album, 8. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Scream & Whisper (Audio CD)
Diese CD kommt nach McCains gelungenem Ausflug "The Austin Sessions" - einem reinen Akustikalbum - wie gewohnt rockig, einfühlsam, gemütlich, textlich tief und musikalisch hochwertig daher. Songs wie "Coming down", "Shooting stars", das Duett "Say anything", "Farewell to Tinkerbell" und der den Rassismus behandelnde Song "Good enough" gehören mit zum Besten, was McCain bisher geschrieben hat. Die Texte glänzen ebenfalls wieder - was soll man auch anderes von einem Meister des Storytellings/Songwritings erwarten?!
Besonders hervorheben möchte ich jedoch die Lieder "White crosses" und "Wild at heart". "White crosses" ist musikalisch ein super Singer/Songwriterstück, wie man es besser nicht hinbekommen kann. Der Text geht sofort unter die Haut und am Ende (nach über 6 Minuten) fühlt man sich irgendwie komisch, melancholisch, ... McCain bringt in dem Song ein Beispiel menschlicher Perversion perfekt auf den Punkt, so dass man sich wie gelähmt fühlt ob all der Ungerechtigkeit auf der Welt. (Ich will hier niemandem ein schlechtes Gewissen einreden 0:-) hört selbst, und ihr wisst, was ich meine...)
"Wild heart" ist eine Akustiknummer, die ebenfalls unter die Haut geht. Ich glaube, es ist eines der persönlichsten Lieder, die McCain bisher veröffentlicht hat.
Als Bonustrack bietet das Album eine Coverversion von Rod Stewarts "Maggie May". Nach den beiden genannten Hammerballadaden eine gute Nummer, um das Album friedlich und gut gelaunt zu beenden.
Fazit: Songs, die jedem Edwin McCain Fan begeistern werden. Für mich ist es DAS Album von ihm bisher (und ich habe alle). Also, kaufen! :o)


Raise
Raise
Wird angeboten von KundKNewMedia
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nightwish meets Arena, 7. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Raise (Audio CD)
So oder so ähnlich könnte man das neue Album von Karelia beschreiben. Das soll keineswegs negativ klingen. Karelia kopieren keine der beiden Acts. Im Gegenteil. Sie nehmen die Härte und Chöre des "Once"-Albums von Nightwish und paaren sie mit ausgefeilten, progressiven Arrangements ala Arena. Würden Arena mehr Bock auf Metal und Opern haben, würden sie so ähnlich klingen wie diese Scheibe. Würden Nightwish ihre Sängerin feuern (Gott bewahre!!!) und komplexere Songs mit/für einen Sänger schreiben, würden sie in etwa klingen wie dieses Album hier. Dennoch kopieren sie die Acts nicht. Schon allein durch den sehr guten Sänger bewahren sie sich ihre Eigenständigkeit. Aber auch das Songwriting an sich ist hervorragend und eigen!
Vielleicht sei gesagt, dass ich sowohl Nightwish-, als auch Arena-Fan bin. :o) Und ich mag diese Symbiose hier. Die Somngstrukturen sind sehr durchdacht, stellenweise sogar sehr strange, Pink-Floyd-mäßig (ebenfalls ein Kompliment, keine Kritik!). Die Atmosphäre der Songs ist ähnlich schwer wie bei Nightwish - wobei natürlich der Sänger nicht mit Tarja zu vergleichen ist. Stellenweise ist die Musik sehr hart und rifflastig, aber nie langweilig. Keine Doublebassattacken, keine 08/15 Speedmetalgitarren. Zwischenzeitlich gibts sogar Ethno-Einflüsse: "Disharmonic Dogmas" bietet Orientflair mit Saz und orient.Gesang vom Feinsten! Klingt geil! :o)
Man merkt, ich bin begeistert. Hört am besten selbst rein. Lohnt sich - ach! - auf jeden Fall für Fans der oben genannten Bands!


Lion King:Rhythm Of The Pride Lands
Lion King:Rhythm Of The Pride Lands
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 23,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als Soundtrack Teil 2, 1. Juni 2005
Weil der Soundtrack zu Disneys "König der Löwen" einschlug wie eine Bombe, entschlossen sich die Verantwortlichen von DISNEY, eine weitere Veröffentlichung hinterher zu schmeißen. Eine super Idee, zumal dir CD mehr ist als eine bloße Ergänzung zum Original Soundtrack.
Die CD wurde komplett vom legendären afrikanischen "Lion King"-Chor eingesungen - unter der Leitung von Lebo M, der den Sonnenaufgangsschrei im Filmintro zu "König der Löwen" zelebriert. Gleich der Opener "He lives in you" zeigt, dass die CD locker mit dem Soundtrack mithalten kann. Ein aussagestarker Text und ein grandioser Chor, dazu die helle, klare Stimme von Lebo M. Am Schlagzeug sitzt kein geringerer als Simon Phillips und an der Gitarre steht Trevor Rabin. Das kann nur geil werden! :o)
11 Songs sind auf der CD. Darunter eine Reggaeversion von "Hakuna Matata" mit Jimmy Cliff on vocals! Das groovt!
Im Film nur kurz von Timon und Pumbaa angestimmt, ist auf der CD eine komplette Version von "The lion sleeps tonight". Natürlich mit Chor!
Weitere Melodien aus dem Filmscore sind hier als eigenständige Chor/Vocalarrangements vorhanden: "Lea Halalela", "Lala" und "Busa". Sie wurden unter Mithilfe von Hans Zimmer zu eigenen African Popsongs! Klasse!
Mein absoluter Favorit ist allerdings "One by One". Ein A Capella Stück, in dem der Chor seine afrikanischen Wurzeln zum Besten gibt. Hut ab und Gänsehaut garantiert!
Etwas fehl am Platz klingen das langweilige "Kube", das pseudopoppige "It's time" und das unnötige "Warthog rhapsody". Auf diese Songs hätte man verzichten können und statt dessen noch ein A Capella Stück draufpacken sollen.
Anyway, Hans Zimmer, Lebo M, Simon Phillips und Konsorten hauen uns hier ein Album um die Ohren, das seinesgleichen sucht. Keine Ergänzung zum Soundtrack, sondern ein eigenständiger, gut produzierter Silberling. Ein Muss für alle Fans vom Film und von (Pop-)Musik mit afrikanischen Einflüssen!


The Magic of the Wizard's Dream
The Magic of the Wizard's Dream
Wird angeboten von AOR-MELODIC-ROCK
Preis: EUR 8,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja ..., 27. April 2005
Rezension bezieht sich auf: The Magic of the Wizard's Dream (Audio CD)
... also, ich finde die Neuvertonung nicht so toll. Sicher, es ist interessant, den Song in verschiedenen Sprachen und mit Christopher Lee zu hören. Allerdings hätte man da auch mehr raus machen können. Also, zumindest aus der Deutschen Version. Denn die klingt rein von der Metrik des Textes her doch sehr holprig. Hab ich mehr von erwartet.
Was aber als Minuspunkt gewertet werden muss, ist das Tempo. Es ist schneller als das Original, und das nimmt meiner Meinung etwas von der Dramatik der wohl besten Rhapsody-Ballade.
Zudem kommt ein Schnitzer in der Produktion, bzw. beim Mixing hinzu. Und zwar wurde der Opernsänger aus der Albumversion an der Stelle 3Minuten20 in den Hintergrund gemixt und singt dort den hohen Ton. Ich weiß nicht, ob Christopher Lee den nicht selber singen konnte, aber dann hätte ich ihn lieber weggelassen, als so eine Mogelpackung darunter zu mischen.
Des weiteren habe ich den Unterschied zwischen der Englischen und der Orchesterversion noch nicht bemerkt, in meinen Augen ein überflüssiges Feature.
Die beiden neuen Songs sind ganz nett. "Autumn Twilight" ist aber eindeutig der schwächere von beiden. Klingt recht inspirationslos. "Lo Specchio D'Argento" hingegen erinnert durch seine mittelalterliche Instrumentierung an "Forest of unicorns" vom „Legendary tales"-Album. Ein klasse Song! (Wobei ich Vergleiche mit Blackmore's Night nicht ziehen würde, da zwischen diesen beiden Bands (qualitative) Welten liegen.)
Fazit: Wirklich nur was für Fans, die alles ihrer Lieblingsband haben wollen. So wie ich :o)


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