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Rezensionen verfasst von
Hans-Juergen Philippi (Weiterstadt, Deutschland)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

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Becker Traffic Assist Z200 Navigationsgerät (37 Länderkarten, TMC Pro, Bluetooth, Splitscreen)
Becker Traffic Assist Z200 Navigationsgerät (37 Länderkarten, TMC Pro, Bluetooth, Splitscreen)

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Becker steht drauf, Navigon ist drin, 27. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um unseren altgedienten Navi-Veteranen von Transonic auch mangels weiterer Angebote für Kartenupdates in Rente schicken zu können, wurde das Becker Z200 als Nachfolger erworben. Ist schon ulkig, wenn dann aus dem neuen Gerät eines ganz anderen Herstellers dieselbe, altbekannte Stimme ertönt und die verbale Bestätigung bei Erhöhung der Ansagenlautstärke wieder den vertrauten holländischen Akzent hat: "Louter" :-) Tatsächlich handelt es sich bei Transonic wie bei Becker und etlichen anderen Navis um sog. OEM Produkte, was die Software angeht: Unter der Oberfläche werkelt eine Navigon Engine, mehr oder weniger gut getarnt durch angepasste Gestaltung der Bedienoberflächen. Was die Geräte letztlich unterscheidet sind Details in der Hardware sowie die Art und Weise, wie einzelne Funktionen umgesetzt sind.

Zum Becker Z200 wurde schon einiges pro und contra geschrieben. In meinen Augen ist es ein Golf unter den Navis - kein Überflieger aber durchaus nett designed und zuverlässig und wenn man es erwirbt, macht man nichts verkehrt. Das Kartenwerk ist (im Rahmen des machbaren) aktuell, das in unterschiedlichen Ecken Deutschlands genutzte Routing war bisher flott und korrekt, die Halterung an der Windschutzscheibe sitzt bombenfest. Die Split-Screen-Darstellung = 3D-Straßenansicht und stilisierte Kreuzungs- und Streckenvorschau permanent nebeneinander ist klasse und nutzt das große Display gut aus. Manche Funktionen könnten schneller sein, die Umschaltung der Tag-/Nachtansicht etwa benötigt etliche Sekunden, auch die Verwaltung der gespeicherten Adressen hat Verbesserungspotential. Aber ein perfektes Navi gibt es sowieso nicht. Sie haben alle ihre Macken und ich kann mich nur wundern, mit welcher Inbrunst ein und dasselbe Gerät von den einen in den Himmel gelobt und gleichzeitig von anderen Kritikern als "kompletter Schrott" bezeichnet wird. Die Wahrheit liegt immer in der Mitte.
Mein Grund, das Z200 zu kaufen, war tatsächlich auch ein optionales Zubehör-Set. Das Becker Professional Pack erlaubt schnelles Einsetzen in die Fahrzeughalterung, ohne jedesmal die Stromversorgung und eine TMC-Antenne einstöpseln zu müssen. Deren Stecker bleiben nämlich dauerhaft mit der Adapterplatte aus dem Set und damit an der Fahrzeughalterung verbunden und sparen einem so jedesmal das Gefummel mit den Kabeln. Prima! Ein ins Auge gefasster Mitbewerber zum Beispiel, Falk mit dem F10, bietet so einen Komfort nicht, zumindest habe ich nichts Vergleichbares gefunden.

PKW Navigation an sich ist heute noch weit davon entfernt so gut zu sein, wie man es eigentlich gerne hätte, mit echt cleverem Routing im Falle von Staus, Beachtung der Rush Hours, verstopften Ein-/Ausfallstraßen und Fahrtdauern je nach Tageszeit, landschaftlich schönen Touren usw.. Das steckt in der aktuellen Gerätegeneration 2009 noch in den Kinderschuhen und wird erst in 5 bis 10 Jahren wirklich greifen, denke ich. Dann allerdings umso mehr, wenn sich (hoffentlich) ein Hersteller übergreifender Standard für den Live Informationsaustausch zum Verkehrsfluss etabliert hat.
Bis dahin fährt man -im wahrsten Sinne des Wortes- mit Geräten wie dem Becker Z200 ganz gut.

P.S.: Dass im Lieferumfang des Z200 kein Ladegerät enthalten ist, geht in meinen Augen in Ordnung. Tatsächlich wird das Navi einfach über seinen Mini-USB-Port aufgeladen - was am Laptop/PC funktioniert oder mit jedem anderen, handelsüblichen 5V-USB-Lader. Ich hatte bereits zwei Stück von anderen Geräten hier liegen, eines von meinem geliebten Garmin Forerunner 305.
Wer kein USB Netzteil hat und das Z200 nicht an einem ohnehin laufenden Rechner, Router o.ä. mit USB Port aufladen kann, dem kann ich nur das genannte Professional Pack wärmstens empfehlen. Da ist ein passendes Ladegerät enthalten.


Methods of Silence
Methods of Silence
Preis: EUR 11,10

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der schwerste Gang, 24. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Methods of Silence (Audio CD)
Der schwerste Gang für eine erfolgreich eingestiegene Newcomer-Band ist sicher der ins Studio, wenn es die zweite Platte aufzunehmen gilt. Der -gewiss auch selbst erzeugte- Erwartungsdruck ist gewaltig, es der Welt mit der zweiten Scheibe beweisen zu wollen: Das Debüt-Album war kein Glückstreffer, wir sind einfach gut und können es sogar noch besser! Man strengt sich enorm an, ist verkrampft und verbissen und heraus kommt dabei oft nicht wirklich Gutes. So muss es auch bei Camouflage gewesen sein.

Nach der Erstlings-CD "Voices & Images", die sogar einen kleinen Welthit beinhaltete, war die Tür zum großen Erfolg einen Spalt breit geöffnet. Mit einem supereingängigen Mitsing-Liedchen sollte sie jetzt ganz auffliegen und endgültige breite Hörermassen gewonnen werden: "Love is a Shield" als superkompatibler Hit-Garantie-Song und erste Single musste es einfach richten. Der Track wurde auch tatsächlich ein achtbarer Charterfolg - nur kam er bei vielen Synthifreaks, die mit der "Voices & Images" als Fans gewonnen worden waren, überhaupt nicht an. So ein Schlager hatte nicht die Coolness, die man eigentlich in den "Deutschen Depeche Mode" sah.
Ohnehin wirkt die ganze "Methods of Silence" sehr uneinheitlich: Auf der einen Seite dünne Tralala-Lieder ("Love is a Shield", "On Islands" = der mit Abstand schlechteste Camouflage Song überhaupt) und eher farblose Lückenfüller ("Your Skinhead is the Dream", "Les Rues") als Zeugnisse der angestrengten Verkrampftheit, auf der anderen Seite druckvoll raus gehauene Volltreffer ("Anyone", "Feeling down", "A Picture of Life") die zeigen, wohin die Reise hätte gehen können - und eben nicht gegangen ist.

Wie zu Anfang gesagt: Der Gang zur zweiten Platte ist der schwerste und es ist keine Schande, wenn man dabei ins Wanken gerät. Das ist hier passiert.
Dass Camouflage es tatsächlich viel besser können, zeigen spätere Alben wie "Bodega Bohemia" oder besonders auch die "Sensor", welche ich gerade wieder auf Heavy Rotation höre. CDs, die ohne Druck aus dem Keller der Hitlosigkeit entstanden und gerade deshalb superfrisch, kreativ und fast lückenlos hörenswert sind!
Alles in allem muss ich sagen, dass ich Camouflage damals nach der zweiten Scheibe abgehakt hatte und denke, dass es vielen so ging. Mit einer anderen "Zweitlings-Platte" oder zumindest besseren Songwahl neben den genannten guten Stücken hätten sie die Erfolgstür mit Schwung aufstoßen können, da bin ich mir sicher. So jedoch blieb sie für immer nur einen Spalt weit auf bzw. ging sogar ganz langsam wieder zu...

P.S.: Beim lesen der anderen Rezensionen entdecke ich gerade, dass mancher es komplett anders sieht und die von mir als schwach bezeichneten Songs liebt, die anderen hingegen für belanglos hält.
Tja, das ist eben die Crux mit der Kunst. Recht machen kann man es sowieso nie jedem. :-)


Bodega Bohemia
Bodega Bohemia
Preis: EUR 10,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spätzünder, 8. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Bodega Bohemia (Audio CD)
Als alter 80er Veteran und Synthipop Fan der (fast) ersten Stunde rannten Camouflage damals bei mir zunächst offene Türen ein und "The Great Commandment" war sicher einer meiner meist gehörten Songs 1987. Doch dann verlor ich recht schnell das Interesse an den Replika-Depeche-Mode aus Bietigheim und die "Voices & Images" Nachfolgescheiben wie z.B. "Bodega Bohemia" von 1993 konnten bei mir nicht richtig landen. Ja, ich fand sie damals sogar mittelprächtig langweilig, was allerdings auch an meinem -zu diesem Zeitpunkt- abflauenden Faible für Synthipop gelegen haben mag.

Viele Jahre später, Anno 2003, läuft ein supercooler Camouflage Track als Trailermusik auf Pro7 und ich werde hellhörig: "Me And You" heißt der Song. Synthis sind in meinem persönlichen Geschmack wieder voll angesagt, ich kaufe die zu diesem Zeitpunkt aktuelle CD "Sensor" und bin einfach nur begeistert. Das hatte ich den Jungs ehrlich gesagt nicht zugetraut, dass sie im fortgeschrittenen Karrierealter nochmal so ein frisches, melodiös kraftvolles Popwerk heraus stemmen!
Es mag zwar für Depeche Mode-Fans wie Gotteslästerung klingen aber unsere Helden aus Basildon tun sich bis heute deutlich schwerer, die selbst gigantisch hoch gelegte Messlatte der 80er und 90er noch zu erreichen...

Im Sog der "Sensor" habe ich dann auch die "Bodega Bohemia" quasi mit 10 Jahren Verspätung erstmals richtig aufmerksam gehört und festgestellt, welche Klasse diese mit Ohrwürmern gespickte Scheibe tatsächlich hat. Zumal es sich wirklich nicht um die plumpe Kopie irgendeines Depeche Mode Vorbildes handelt - Camouflage klingen absolut eigenständig und die Gemeinsamkeit lässt sich auf den weitgehend exklusiven Einsatz elektronischer Klangerzeuger sowie hochmelodische Mitsing-Melodien einkreisen.
In meinen Ohren gibt es in Deutschland heute keine Band, die Camouflage in Sachen Synthipop das Wasser reichen kann - schon gar nicht die drolligen Jungs aus Bensheim mit dem schrecklich schief krähenden Frontmann, die da oft genannt werden...

Und damit bin ich momentan fast sowas wie ein Camouflage Spätzünder, im Prinzip von Anfang an dabei und doch heute nochmal richtig entflammt!


Sensor
Sensor
Preis: EUR 10,98

5.0 von 5 Sternen Spätzünder, 6. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sensor (Audio CD)
Als alter 80er Veteran und Synthipop Fan der (fast) ersten Stunde rannten Camouflage damals bei mir zunächst offene Türen ein und "The Great Commandment" war sicher einer meiner meist gehörten Songs 1987. Doch dann verlor ich recht schnell das Interesse an den Replika-Depeche-Mode aus Bietigheim und die "Voices & Images" Nachfolgescheiben wie z.B. "Bodega Bohemia" von 1993 konnten bei mir nicht richtig landen. Ja, ich fand sie damals sogar mittelprächtig langweilig, was allerdings auch an meinem -zu diesem Zeitpunkt- abflauenden Faible für Synthipop gelegen haben mag.

Viele Jahre später, Anno 2003, läuft ein supercooler Camouflage Track als Trailermusik auf Pro7 und ich werde hellhörig: "Me And You" heißt der Song. Synthis sind in meinem persönlichen Geschmack wieder voll angesagt, ich kaufe die zu diesem Zeitpunkt aktuelle CD "Sensor" und bin einfach nur begeistert. Das hatte ich den Jungs ehrlich gesagt nicht zugetraut, dass sie im fortgeschrittenen Karrierealter nochmal so ein frisches, melodiös kraftvolles Popwerk heraus stemmen!
Es mag zwar für Depeche Mode-Fans wie Gotteslästerung klingen aber unsere Helden aus Basildon tun sich bis heute deutlich schwerer, die selbst gigantisch hoch gelegte Messlatte der 80er und 90er noch zu erreichen...

Im Sog der "Sensor" habe ich dann auch die "Bodega Bohemia" quasi mit 10 Jahren Verspätung erstmals richtig aufmerksam gehört und festgestellt, welche Klasse diese mit Ohrwürmern gespickte Scheibe tatsächlich hat. Zumal es sich wirklich nicht um die plumpe Kopie irgendeines Depeche Mode Vorbildes handelt - Camouflage klingen absolut eigenständig und die Gemeinsamkeit lässt sich auf den weitgehend exklusiven Einsatz elektronischer Klangerzeuger sowie hochmelodische Mitsing-Melodien einkreisen.
In meinen Ohren gibt es in Deutschland heute keine Band, die Camouflage in Sachen Synthipop das Wasser reichen kann - schon gar nicht die drolligen Jungs aus Bensheim mit dem schrecklich schief krähenden Frontmann, die da oft genannt werden...

Und damit bin ich momentan fast sowas wie ein Camouflage Spätzünder, im Prinzip von Anfang an dabei und doch heute nochmal richtig entflammt!


Alien Quadrilogy (9 DVDs)
Alien Quadrilogy (9 DVDs)
DVD ~ Sigourney Weaver
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 59,90

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lieblose Verpackung, 1. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alien Quadrilogy (9 DVDs) (DVD)
Als alter Alien Fan habe ich jetzt endlich das Quadrilogy Box-Set erstanden. Über den Inhalt an sich wurde in den anderen Rezensionen alles gesagt - es ist super, was man hier geboten bekommt: Alle Filme in diversen Varianten und zahlreiches Bonusmaterial, über jeden Zweifel erhaben. Alleine von der Verpackung bin ich etwas enttäuscht...

Ich hatte auf Fotos im Web eine schicke Multi-Tray Klappbox gesehen, cool designed und mit praktischem Direktzugriff auf alle 9 DVDs. Erhalten habe ich bei Amazon allerdings einen simplen Kartonschuber mit 4 gewöhnlichen Doppelhüllen eben der einzelnen Filme und die Bonus-DVD ist in einer Papiertüte (im Stil einer Gratis-Werbe-CD) lose mit in die letzte Filmbox reingeworfen! Eine gesamte Filmübersicht als Inhaltsangabe hängt auf einem losen Extra-Faltzettel an der Schachtel dran der wirkt, als hätte man das zunächst vergessen...
Alles in allem wird dieser Auftritt dem Alien Quadrilogy Inhalt nicht gerecht. Man erhält nur die zusammen geworfenen Einzelfilme, wie sie in dieser Überarbeitung auch separat zu kaufen sind. Sehr schade, denn das Auge isst gerade bei solchen Box-Set-Sachen mit und die Verpackung gehört definitiv dazu.
Ich wüsste gerne mal, ob das evtl. eine Neuauflage ist und ob frühere Käufer die Box auch schon so erhalten haben?

Wie auch immer, unter dem genannten Aspekt gebe ich absichtlich nur 3 Sterne, wobei die Filme ohne Wenn und Aber 5 Sterne verdienen. Die Verpackung ist ein 1-Stern-Kandidat.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2008 3:54 PM MEST


Cocktails. Über 1000 Drinks mit und ohne Alkohol
Cocktails. Über 1000 Drinks mit und ohne Alkohol
von Franz Brandl
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Füllhorn an Infos + Rezepten für 15 Euro!, 4. August 2008
Aus einer Genießerlaune heraus und ohne jegliche Vorbildung hatte ich kürzlich ein kleines und an sich nicht schlechtes 10-Euro-Büchlein mit Cocktail- und Mixrezepten aus dem Gräfe & Unzer Verlag gekauft. Nachdem die ersten Aperitifs und Cocktails ausprobiert waren, kam schnell die Lust auf mehr und so erwarb ich nach kurzer Suche das Buch von Franz Brandl, das mich direkt beim ersten Durchsehen im Buchladen angesprochen hatte.
Was für eine Steigerung! Für nur 5 Euro mehr als beim GU-Werk tun sich Welten auf was die gelieferten Infos, die Aufmachung und Authentizität betrifft.

Nachdem hier schon zahlreiche Lobeshymnen auf das Buch und die Rezepte darin gesungen wurden, schließe ich mich dem Tenor an und stelle nur kurz die Punkte heraus, die ich besonders erwähnenswert finde:
1. Der Ansatz, sich einzeln und der Reihe nach über die wichtigsten Hauptzutaten zu hangeln und jeweils einen ganzen Satz von Rezepten dazu zu liefern, ist einfach klasse. In meinem o.g. "Erstlingsbuch" musste ich zum Beispiel Drinks mit Aperol (einer meiner Favoriten) per Register zusammen suchen - Brandl liefert Infos zu Aperol und 15 Mixe damit gebündelt auf zwei Seiten!
2. Es ist toll, welche Zusatzinformationen zu den verschiedenen Zutaten (Geschichte, Herstellung, Anbieter) Brandl liefert - knapp und schnörkellos, ohne sich in Details zu verlieren. Das schafft Atmosphäre, lädt zum Schmökern ein und bietet deutlich mehr als jedes reine Nachschlagewerk für Rezepturen.
3. Die Darstellung von Markenartikeln zu jedem Getränketyp kann auch als Werbung interpretiert werden, klar, für Einsteiger wie mich und somit die Zielgruppe an sich ist es jedoch eine gute Hilfestellung und Orientierung, was es am Markt zu kaufen gibt. Alleine die abgebildeten Flaschen wieder zu erkennen bedeutet im Spirituosenladen eine ungemein große Hilfe!

Der erste Punkt entkräftet auch den hier bei Amazon geäußerten Vorwurf, dass die Mixe nicht einzeln im Geschmack beschrieben seien. Nun, wenn etwa bei Campari zu lesen ist, dass dieser ein Bitter auf Kräuterbasis sei und dann Rezepte mit Orangensaft oder Prosecco aufgeführt werden - braucht es wirklich Umschreibungen wie "Bitter fruchtig" oder "Bitter prickelnd" dazu, wenn das schon aus den Zutaten offensichtlich wird? Letztendlich lässt sich Geschmack (wie alle anderen Sinneseindrücke auch) ohnehin nur schwer beschreiben - da hilft immer wieder nur ausprobieren.

Alles in allem erhält man für rund 15 Euro ein Buch zum Thema, dem es kaum etwas hinzu zu fügen gibt. In anderen Worten: Mehr als das braucht man als Cocktail-Laie nicht!


Garmin GPS Forerunner 305
Garmin GPS Forerunner 305

578 von 589 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Motivations-Maschine auch für Einsteiger, 15. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 305 (Ausrüstung)
Der große Sportfreak war ich nie. Im Sommer ab und zu aufs Mountainbike, ganz selten mal eine Runde joggen und im Urlaub ein paar Meter schwimmen, mehr nicht. Die Vernunft gebietet jedoch gerade mit zunehmendem Alter, gezielt etwas für die persönliche Fitness zu unternehmen. Mit 40 wurde ich jetzt also Späteinsteiger in Sachen regelmäßiges Laufen.
Ein Fehler vieler Neulinge ist, übermotiviert zu viel zu wollen und dadurch ein ineffizientes weil zu heftiges, im schlimmsten Fall sogar gesundheitsschädliches Training anzugehen. Das hört und liest man zumindest immer wieder. Auch aus diesem Grund wollte ich mein Training mit einer Pulsuhr überwachen. Eine kaum benutze Polar Pulsuhr besitze ich seit Jahren - und die funktionierte natürlich nicht mehr, wahrscheinlich wegen leerer Batterie im Sendegurt. Was tun, zum Polar Service einsenden? (Der Sender lässt sich nicht vom Endkunden zwecks Batteriewechsel öffnen) Oder doch lieber den coolen Garmin Forerunner 305 zulegen, den ich schon länger auf dem Radar hatte?
Nach kurzer Bedenkzeit wurde es natürlich Letzteres. :-)

Der Forerunner ist schon eine Weile auf dem Markt, wurde zuletzt noch mal im Preis reduziert und bietet bei nun etwas über EUR 200,- eine unglaubliche Fülle von Funktionen. Dabei ist die Bedienung durchaus simpel, lesen des Schnellstart Blättchens (sehr löblich: Garmin legt allen Produkten eine gedruckte Doku in Englisch + Deutsch bei) und 15 Min. Beschäftigung mit dem Gerät genügen für den Einstieg. Nach Eingabe von ein paar persönlichen Daten wie Alter und Gewicht kann es losgehen.
Auf dem großzügigen Display lässt sich eine beliebige Auswahl der zahlreich verfügbaren Datenquellen zur Live Anzeige beim Training konfigurieren: Pulsfrequenz, Frequenzzone bzgl. Maximalpuls, Trainingsdauer, Rundenzeiten, Laufgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch usw. Beim Laufen erkennt man die Darstellung prima und kann sich selbst entsprechend dirigieren. Es gibt wahlweise akustische Warnsignale etwa zur Laufgeschwindigkeit oder Einhaltung vorgegebener Pulsbereiche etc., was ich bisher allerdings noch nicht genutzt habe.

Der Clou ist die Integration von Positionsdaten per GPS, bei Geräten aus dem Hause Garmin -absolute Veteranen auf dem Gebiet der Navigation- natürlich eine Pflichtübung. Der Forerunner zeichnet während des Laufens den Puls und die aktuelle Position auf und nach Übertragung zum PC erhält man alles anschaulich in Tabellen und Charts dargestellt. Dabei kommt dann ein zusätzlicher Motivationsschub: Ich habe bisher gerade mal ein halbes Dutzend Läufe aufgezeichnet, immer auf derselben Rundkurs-Strecke, sehe aber schon eine Verbesserung z.B. im tendenziell niedriger bleibenden, gleichmäßiger werdenden Puls. Man wird richtig heiß darauf, mehr Daten zu sammeln, besser zu werden und eben noch mehr auf dem Lauftrack unterwegs zu sein! Diesen Umstand sollte man nicht unterschätzen, denn gerade die Dauermotivation ist ein Problem, weshalb viele -nach anfänglicher Übermotivation, siehe oben- ihr Training wieder einstellen.
Übrigens ist die Übertragung zum Rechner kein Muss. Alle Aufzeichnungen können auch am Forerunner selbst betrachtet werden, dort naturgemäß ohne den Komfort eines großen Monitors.

Ein paar Hinweise mit Bezug auf Details, die in anderen Rezensionen immer wieder auftauchen:

1. GPS Empfang: Ist im Stadtgebiet Darmstadt einwandfrei, im Altbau Wohnviertel genauso wie im Herrngarten (Stadtpark). Ich lege den Forerunner eingeschaltet auf den Balkon, während ich Sportsachen anziehe, kann dadurch 5 Min. später mit gefixten Satelliten loslegen und brauche nicht darauf zu warten.

2. Software: Die mitgelieferte Garmin Training Center Software funktioniert bestens und reicht für meine Ansprüche völlig aus. Man sieht seine Trainings als Kalendermarkierungen und in einem TreeView (Baumdarstellung), erhält Laufzeiten, Pulsdaten, Kalorienverbrauch usw. in Tabellenform/Graphen und in einer einfachen Grundkarte den gelaufenen Kurs dargestellt. Ich habe durch meinen Garmin iQue (ein PDA mit GPS) City Navigator Karten auf dem PC, die das Training Center automatisch einbindet, und damit eine detailliertere Darstellung; zusätzlich kann man seine Tracks nach Google Earth exportieren, wenn man eine Satellitenansicht haben möchte.

3. Alternative Software: Die umfangreiche und viel gepriesene SportTracks Anwendung befand ich nach kurzem Test weniger intuitiv zu bedienen als das Garmin Training Center. Wie sieht man dort z.B. die Werte einzelner Runden einer Trainingseinheit ein? Spontan nicht erkennbar. Bei Garmin einfach durch aufklappen der Knoten im TreeView! Ob SportTracks für anspruchsvollere Aufgaben der Trainingsplanung am PC und Upload zum Forerunner bessere Dienste leistet (das Garmin Training Center hat solche Features auch), kann ich mangels Erfahrung noch nicht sagen. Seine Laufschuhe und die Trainingsdaten von Freunden zu verwalten, was SportTracks kann, geht über meinen Bedarf auf jeden Fall hinaus.

4. Genauigkeit der Messungen: Die Pulsmessung ist zuverlässig, soweit ich das beurteilen kann, hat bei mir keine Aussetzer, unplausible Peaks nach oben oder dergleichen. Da war die Polar Pulsuhr definitiv launischer, das habe ich noch in "bester" Erinnerung. Auch die GPS-Aufzeichnung und Messung der Streckenlänge ist im Rahmen des technisch Möglichen (plusminus 5 Meter GPS Toleranz je Messpunkt) hinreichend genau. Der aufgezeichnete Rundkurs von 1,2 km beispielsweise entspricht bis auf wenige Meter der Streckenlänge, die ich auf einer Karte abgezirkelt habe!

5. Größe des Gerätes: Es ist schon recht klobig und ein ordentlicher "Klumpen" am Handgelenk, stört mich aber beim Laufen überhaupt nicht, da es überraschend leicht ist. Das Nachfolgegerät Forerunner 405 ist kleiner, eher wie eine normale Uhr, erscheint mir dadurch aber weniger komfortabel in der Bedienung und im Display (zumindest auf entsprechenden Videos z.B. bei YouTube).

Mein Fazit: Begeisterung pur! Ich bin seit Jahren Technik/Gadget-Freak und habe so manche negative Erfahrung gemacht. Der Garmin Forerunner 305 hingegen gehört ganz klar zu den Freudenbringern. Er ist leicht zu verstehen, erfüllt vom Start weg problemlos seinen Zweck und stellt eine ernst zu nehmende, zeitgemäße Trainingshilfe dar, selbst wenn man keinen Leistungssport betreibt.

[Nachtrag, Mai 2009] Knapp 1 Jahr, 509 gelaufene km und 47.658 verbrannte Kcal später bin ich noch immer dabei. Zwar habe ich als ausgemachter Schönwetter-Sportler im vergangenen Winter lange pausiert, doch inzwischen trabe ich wieder regelmäßig durch die Gegend und der Forerunner ist mein treuer und zuverlässiger Begleiter. "Nie mehr ohne!", kann ich nur sagen und wenn ich im Spätsommer endlich meinen Traum vom Gleitschirm-Fliegen angehe, wird die Garmin GPS-Uhr wohl so manche zusätzliche Route in luftiger Höhe aufzeichnen. :-)
Kommentar Kommentare (19) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2014 1:42 PM CET


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Motivations-Maschine auch für Einsteiger, 20. Mai 2008
Der große Sportfreak war ich nie. Im Sommer ab und zu aufs Mountainbike, ganz selten mal eine Runde joggen und im Urlaub ein paar Meter schwimmen, mehr nicht. Die Vernunft gebietet jedoch gerade mit zunehmendem Alter, gezielt etwas für die persönliche Fitness zu unternehmen. Mit 40 wurde ich jetzt also Späteinsteiger in Sachen regelmäßiges Laufen.
Ein Fehler vieler Neulinge ist, übermotiviert zu viel zu wollen und dadurch ein ineffizientes weil zu heftiges, im schlimmsten Fall sogar gesundheitsschädliches Training anzugehen. Das hört und liest man zumindest immer wieder. Auch aus diesem Grund wollte ich mein Training mit einer Pulsuhr überwachen. Eine kaum benutze Polar Pulsuhr besitze ich seit Jahren - und die funktionierte natürlich nicht mehr, wahrscheinlich wegen leerer Batterie im Sendegurt. Was tun, zum Polar Service einsenden? (Der Sender lässt sich nicht vom Endkunden zwecks Batteriewechsel öffnen) Oder doch lieber den coolen Garmin Forerunner 305 zulegen, den ich schon länger auf dem Radar hatte?
Nach kurzer Bedenkzeit wurde es natürlich Letzteres. :-)

Der Forerunner ist schon eine Weile auf dem Markt, wurde zuletzt noch mal im Preis reduziert und bietet bei nun etwas über EUR 200,- eine unglaubliche Fülle von Funktionen. Dabei ist die Bedienung durchaus simpel, lesen des Schnellstart Blättchens (sehr löblich: Garmin legt allen Produkten eine gedruckte Doku in Englisch + Deutsch bei) und 15 Min. Beschäftigung mit dem Gerät genügen für den Einstieg. Nach Eingabe von ein paar persönlichen Daten wie Alter und Gewicht kann es losgehen.
Auf dem großzügigen Display lässt sich eine beliebige Auswahl der zahlreich verfügbaren Datenquellen zur Live Anzeige beim Training konfigurieren: Pulsfrequenz, Frequenzzone bzgl. Maximalpuls, Trainingsdauer, Rundenzeiten, Laufgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch usw. Beim Laufen erkennt man die Darstellung prima und kann sich selbst entsprechend dirigieren. Es gibt wahlweise akustische Warnsignale etwa zur Laufgeschwindigkeit oder Einhaltung vorgegebener Pulsbereiche etc., was ich bisher allerdings noch nicht genutzt habe.

Der Clou ist die Integration von Positionsdaten per GPS, bei Geräten aus dem Hause Garmin -absolute Veteranen auf dem Gebiet der Navigation- natürlich eine Pflichtübung. Der Forerunner zeichnet während des Laufens den Puls und die aktuelle Position auf und nach Übertragung zum PC erhält man alles anschaulich in Tabellen und Charts dargestellt. Dabei kommt dann ein zusätzlicher Motivationsschub: Ich habe bisher gerade mal ein halbes Dutzend Läufe aufgezeichnet, immer auf derselben Rundkurs-Strecke, sehe aber schon eine Verbesserung z.B. im tendenziell niedriger bleibenden, gleichmäßiger werdenden Puls. Man wird richtig heiß darauf, mehr Daten zu sammeln, besser zu werden und eben noch mehr auf dem Lauftrack unterwegs zu sein! Diesen Umstand sollte man nicht unterschätzen, denn gerade die Dauermotivation ist ein Problem, weshalb viele -nach anfänglicher Übermotivation, siehe oben- ihr Training wieder einstellen.
Übrigens ist die Übertragung zum Rechner kein Muss. Alle Aufzeichnungen können auch am Forerunner selbst betrachtet werden, dort naturgemäß ohne den Komfort eines großen Monitors.

Ein paar Hinweise mit Bezug auf Details, die in anderen Rezensionen immer wieder auftauchen:

1. GPS Empfang: Ist im Stadtgebiet Darmstadt einwandfrei, im Altbau Wohnviertel genauso wie im Herrngarten (Stadtpark). Ich lege den Forerunner eingeschaltet auf den Balkon, während ich Sportsachen anziehe, kann dadurch 5 Min. später mit gefixten Satelliten loslegen und brauche nicht darauf zu warten.

2. Software: Die mitgelieferte Garmin Training Center Software funktioniert bestens und reicht für meine Ansprüche völlig aus. Man sieht seine Trainings als Kalendermarkierungen und in einem TreeView (Baumdarstellung), erhält Laufzeiten, Pulsdaten, Kalorienverbrauch usw. in Tabellenform/Graphen und in einer einfachen Grundkarte den gelaufenen Kurs dargestellt. Ich habe durch meinen Garmin iQue (ein PDA mit GPS) City Navigator Karten auf dem PC, die das Training Center automatisch einbindet, und damit eine detailliertere Darstellung; zusätzlich kann man seine Tracks nach Google Earth exportieren, wenn man eine Satellitenansicht haben möchte.

3. Alternative Software: Die umfangreiche und viel gepriesene SportTracks Anwendung befand ich nach kurzem Test weniger intuitiv zu bedienen als das Garmin Training Center. Wie sieht man dort z.B. die Werte einzelner Runden einer Trainingseinheit ein? Spontan nicht erkennbar. Bei Garmin einfach durch aufklappen der Knoten im TreeView! Ob SportTracks für anspruchsvollere Aufgaben der Trainingsplanung am PC und Upload zum Forerunner bessere Dienste leistet (das Garmin Training Center hat solche Features auch), kann ich mangels Erfahrung noch nicht sagen. Seine Laufschuhe und die Trainingsdaten von Freunden zu verwalten, was SportTracks kann, geht über meinen Bedarf auf jeden Fall hinaus.

4. Genauigkeit der Messungen: Die Pulsmessung ist zuverlässig, soweit ich das beurteilen kann, hat bei mir keine Aussetzer, unplausible Peaks nach oben oder dergleichen. Da war die Polar Pulsuhr definitiv launischer, das habe ich noch in "bester" Erinnerung. Auch die GPS-Aufzeichnung und Messung der Streckenlänge ist im Rahmen des technisch Möglichen (plusminus 5 Meter GPS Toleranz je Messpunkt) hinreichend genau. Der aufgezeichnete Rundkurs von 1,2 km beispielsweise entspricht bis auf wenige Meter der Streckenlänge, die ich auf einer Karte abgezirkelt habe!

5. Größe des Gerätes: Es ist schon recht klobig und ein ordentlicher "Klumpen" am Handgelenk, stört mich aber beim Laufen überhaupt nicht, da es überraschend leicht ist. Das Nachfolgegerät Forerunner 405 ist kleiner, eher wie eine normale Uhr, erscheint mir dadurch aber weniger komfortabel in der Bedienung und im Display (zumindest auf entsprechenden Videos z.B. bei YouTube).

Mein Fazit: Begeisterung pur! Ich bin seit Jahren Technik/Gadget-Freak und habe so manche negative Erfahrung gemacht. Der Garmin Forerunner 305 hingegen gehört ganz klar zu den Freudenbringern. Er ist leicht zu verstehen, erfüllt vom Start weg problemlos seinen Zweck und stellt eine ernst zu nehmende, zeitgemäße Trainingshilfe dar, selbst wenn man keinen Leistungssport betreibt.


Hotel Ruanda
Hotel Ruanda
DVD ~ Don Cheadle
Preis: EUR 8,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilflosigkeit und Beschämung, 31. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Hotel Ruanda (DVD)
Die Geschichte der Menschheit ist geprägt davon, dass wir uns aus ethnischen, religiösen oder staatspolitischen Interessen gegenseitig abschlachten. Man sollte eigentlich erwarten, dass sich das Miteinander in einer modernen Welt mit zunehmender Aufklärung verbessert - doch leider ist das exakte Gegenteil der Fall. Besonders die letzten hundert Jahre sind geprägt von irrwitzigem Hass und Tötungswut, der Millionen meist unschuldige Menschen zum Opfer gefallen sind und es ist nicht absehbar, dass sich in der nahen Zukunft etwas entscheidend bessern würde.

Ich habe "Hotel Ruanda" erst jetzt als TV-Aufzeichnung gesehen. Wie ein anderer Kritiker schon schrieb: vielleicht ist es gerade die Nicht-Darstellung allzu blutiger Details, was diesen Film so eindringlich und beklemmend macht. Das Böse kommt oft leise und unaufhaltsam und die Szene der Straße voller Leichen, die langsam im Nebel sichtbar werden, visualisiert diese Grausamkeit in erschreckend eindringlicher Art und Weise.
Man sieht Paul Rusesabagina, dem unglaublich mutigen Hotelmanager zu, wie er -anstatt einfach mit der Familie davon zu laufen- mit seinen bescheidenen Mitteln den Kampf gegen das Unheil aufnimmt und kann es nicht fassen, ist sprachlos und hat die ganze Zeit einen dicken Kloß im Hals. Wie heldenhaft und tapfer muss man sein, so zu handeln? Zu was ist der Mensch alles fähig, im Guten wie im Schlechten?

Nach dem Film fühlt man sich klein, hilflos und beschämt. Wir leben in der westlichen Welt im Paradies und schauen betreten unter uns anstatt zu handeln, um den Wehrlosen zu helfen. Kurze Meldung in den Nachrichten, dann zurück zur Tagesordnung und unsere eigenen "Sorgen" hegen und pflegen. Wie absurd das ist...
Jeder einzelne von uns ist auf seine Art und Weise mit schuldig am Unrecht der Welt und Filme wie "Hotel Ruanda" legen den Finger in diese auf ewig blutende Wunde des Menschseins. Ein Film, der weh tut, und etwas besseres kann man fast gar nicht über Filmkunst sagen.


Panasonic SA-XR 59 EG-S AV-Receiver silber
Panasonic SA-XR 59 EG-S AV-Receiver silber

7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Totale Enttäuschung in Sachen Stereo, 17. März 2008
Unser Hifi Equipment sollte vor dem Nachwuchs "in Sicherheit" gebracht werden doch zum Einbau in das TV-Sideboard eignet sich der vorhandene, riesig große Yamaha AX-730 Verstärker leider nicht. Nach einiger Suche fand sich also der Panasonic SA-XR 59 EG-S, der sehr kompakt ist und gute Leistungen fürs Geld versprach. Eigentlich nur für Stereo benötigt aber wer weiß, vielleicht kommt ohnehin bald ein Surround Set ins Haus? Ums kurz zu machen: Der Klang des Panasonic ist im direkten Vergleich mit dem 15 Jahre alten Yamaha geradezu erbärmlich.

Nun hat der Yamaha AX-730 den Vorteil, dass man Vorverstärker und Endstufe trennen und so auf ideale Weise ein Nubert ATM-80 Modul einschleifen kann. Dieses betreibt das Feintuning für unsere nuLine 80 Boxen und der Sound der Kombi ist -gemessen an der Boxengröße- weltklasse: Britzelnde Höhen, tief grollende Bässe und beides dank ATM super fein auf den Wohnraum abstimmbar zu dosieren. Nubert ist in meinen Ohren ohnehin State of the Art, was man sich an bezahlbarer Lautsprechertechnik ins Wohnzimmer stellen kann. Ich habe als Student einige Jahre in einem Hifi Laden gejobbt und weitaus teurere Boxen der Edelklasse etwa von Tannoy gehört, die für meinen Geschmack ebenfalls exzellent aber trotzdem nicht besser klingen.
Zurück zum Thema, zum Panasonic: Ähem, tja - wo sind denn auf einmal die Bässe? Bei meiner persönlichen Referenz CD ("Picture Book" von Simply Red) schienen sie komplett verschwunden. Ich dachte zunächst, ich hätte die Speaker verpolt, was der Laie "gerne" macht und zu Phasenauslöschungen vor allem im Bass führt. Aber die Kabel waren korrekt angeschlossen, genauso wie das vor dem CD-In eingeschleifte ATM-80. Ich konnte an den Einstellungen des Receivers drehen, was ich wollte, diese oder jene Pop CD ausprobieren - es blieb ein erschreckend dünner, farbloser und vor allem bassarmer Sound. Panasonic bietet zwar die Option zum Bi-Wiring (jeden Lautsprecher jeweils mit 2 Kabeln anfahren), was auch mit den Nubert Boxen geht aber ich habe kaum je gehört, dass dies allein den Klang entscheidend ändert und mir daher die Mühe gespart.

Mag sein, dass der Panasonic SA-XR 59 sich mit einem angeschlossenen Surround Speaker Set samt Subwoofer besser schlägt, für Stereo pur war das jedenfalls ein Griff ins Kl*. Wirklich schade zumal mir das Design des Receivers durchaus gefiel, ich Panasonic mag und wir z.B. einen DMR EH 575 Festplatten Rekorder besitzen, der ein tolles und zuverlässiges Gerät ist. Dafür vergebe ich auch den ehrenrettenden zweiten Stern.
Jetzt heißt es für uns erstmal weiter suchen und hoffen, dass Junior nicht allzu schnell den Volume Regler am Verstärker entdeckt... :-)
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