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Rezensionen verfasst von
Hans-Juergen Philippi (Weiterstadt, Deutschland)
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Popgefahr
Popgefahr
Preis: EUR 13,98

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, vielleicht...?, 26. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Popgefahr (Audio CD)
Nein, mit großer Sicherheit sogar ist Popgefahr tatsächlich das Beste, was De/Vision je gemacht haben. Das sage ich als ihr wohl größter Nicht-Fan, der ich seit 20 Jahren bin.
Ich verfolge den Weg der Bensheimer Jungs praktisch von Anfang an. Habe damals unten bei Uli's Musicland in Darmstadt in ihre "Your hands on my skin"-Maxi reingehört und nach einem Konzert in der Krone (da waren sie noch zu viert) mit ihnen über das teure Equipment und die Schwierigkeit gefachsimpelt, vor lauter Liebe und Hingabe nicht wie ein billiger Abklatsch unser aller Helden aus Basildon aka Depeche Mode zu klingen. War nämlich selber mit einem kleinen Synhti-Duo am Start, woraus außer sehr, sehr viel verbranntem Geld allerdings nichts wurde.

Was De/Vision ablieferten, war für mich immer klar einzuordnen: Sound-technisch und vom Arrangement her praktisch vom Start der allerersten Tage weg große Klasse, trotz guter Melodieansätze Schwächen beim Schreiben wirklich zündender Mitsing-Refrains und -Texte und leider noch viel größere Schwächen im Gesang. Dessen war sich Steffen bestimmt auch immer bewusst.
Sie haben über die Jahre an sich gearbeitet, die Schwächen sind kleiner und De/Vision immer besser geworden und ich habe mir praktisch jedes neue Album angehört - doch ohne jemals zu 100% begeistert zu sein. Die Ausflüge mit Rock-Ausleihen und Gitarren auf der Bühne waren ebenso unnötig wie verzeihlich, genauso wie bei Depeche Mode.

Und jetzt eben Popgefahr. Ich höre und ich staune. Wow, was ist denn mit denen los? Steffen ist kaum wieder zu erkennen, im besten Sinne. Die Intonation sitzt, ist facettenreich und gefühlvoll wie nie. Da wirkt im Hintergrund natürlich jede Menge Technik mit aber das macht nichts. Was zählt ist, was dabei raus kommt und dass ist hier einfach erste Sahne. Songs wie "mAndroids", "Rage", "Plastic Heart" (mein absoluter Favorit), "Ready to die", "Twisted story" oder, oder, oder... sind allesamt Knaller, die man 1000 Mal hören kann. Mit den Texten gewinnt man noch immer keine Autorenpreise aber so eindimensional wie früher sind sie längst nicht mehr. Auf alle Fälle hat man permanent das Gefühl, dass diese Stücke in der Blütezeit des Synthipop allesamt Hits gewesen sein könnten. Hätten etwa Alphaville solche Lieder auf der zweiten Platte gehabt, wären sie heute Superstars wie DM und nicht in der Versenkung verschwunden, jede Wette.

Ganz großes Kino, Jungs! Als alter Depeche Mode Fan danke ich Euch von ganzem Herzen, jetzt diese Platte gemacht zu haben, die DM wohl nie mehr hin bekommen werden.


Bali - ...und sein Traumabenteuer (Teil1)
Bali - ...und sein Traumabenteuer (Teil1)
DVD ~ Bali

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bali ist klasse!, 30. August 2010
Anfang des Jahres lief Bali in deutscher Erstausstrahlung auf KI.KA und wurde sofort der Hit im zeigefähigen Repertoire für unseren 3-jährigen Sohn. Man weiß gar nicht wo man anfangen soll, die positiven Einzelheiten dieses kleinen Zeichentrick-Juwels aufzuzählen:

1. Die Hauptfigur Bali ist so liebenswert und drollig dargestellt, dass man ihn sofort in sein Herz schließt. Er ist mal lieb und mal etwas mürrisch, mal lustig und mal traurig, voller Eifer und Neugierde und dann wieder ein wenig antriebslos, so wie alle Kinder eben. Die kleinen Zuschauer können sich sofort mit ihm identifizieren.
2. Obwohl die gezeichneten Darsteller allesamt Fantasiefiguren sind (dass es Tiere sein sollen, erkennt man erst auf den zweiten Blick) verblüfft die Serie mit einer erfrischenden aktuellen Nähe zum Alltag eines Kindes in der Stadt: da sitzt Mama schon mal am Laptop und hat keine Zeit für die Kleinen, weil dringend etwas für den Job fertig werden muss, Papa erledigt stattdessen mit seinem Nachwuchs den Einkauf oder Bali samt kleiner Schwester Lea gehen mit Nanette, der Babysitterin, in den Park, weil es in der Mietwohnung doch schnell langweilig wird.
3. Dennoch bleibt genug Zeit für spielerisches Lernen und Träumerei. Bali hat in jeder Folge eine Fantasie-Sequenz, in der er fantastisches erlebt, die Folgen seines Handelns erfährt und dabei erkennt, warum es etwa besser ist zu teilen oder dass man hartnäckig am Ball bleiben muss, wenn man ein Ziel erreichen will usw.
4. Es wird großen Wert auf Musik gelegt, schon der Vorspann ist immer wieder eine Freude und erzeugt garantiert bei jedem kleinen Zuschauer Mitsing- und Tanz-Einlagen! :-) Jede Folge hat dann ihren eigenen Themensong, der in der o.g. Fantasie-Sequenz gespielt wird und der auch vorher und nachher immer wieder das Gezeigte melodisch untermalt. Da merkt man, dass Profis mit Können und viel Liebe zum Detail am Werk waren.
5. Jede Episode hat eine klare Message, es soll natürlich etwas gelernt werden. Das ist allerdings so rund und spielerisch unauffällig verpackt, dass nicht über allem der nervend erhobene Zeigefinger schwebt sondern es am Ende ganz natürlich wirkt, etwas doch so und nicht anders zu machen. Einfach klasse.

Nach dem Ende der Serie entstand ein richtiges Loch, in das man fiel. Ein lieb gewonnener Freund kam nicht mehr, wie Wochen zuvor (fast) jeden Abend, zu Besuch vorbei. Wer im Web nachschaut findet in diversen Foren Beiträge zahlreicher Eltern, denen es ähnlich ging und -bis dato leider vergeblich- die deutsche Fassung auf DVD suchten... Nun ist Teil 1 endlich zu haben, prima!

Inhaltlich kann man der Serie nur 5 Sterne geben. Für den einzigen Schwachpunkt der DVD ziehe ich dennoch einen Punkt ab: sie ist zu teuer. Bei nur 5 Episoden auf der ersten DVD und insgesamt über 50 gesendeten Bali-Folgen bedeutet das, insgesamt rund hundert Euro für die komplette Staffel auszugeben. Ein kostspieliger Spaß.
Trotzdem Geld, das gut investiert ist. In meinen Augen als "Zwangs-Mitseher" auf KI.KA & Co. ist Bali eine der besten, vielleicht sogar DIE beste Kinderserie seit Jahren. Unser Max liebt Bali heiß und innig, und wir genauso. :-)


Sonos Bridge (Wireless Musik, Radio, Podcasts streamen) weiß
Sonos Bridge (Wireless Musik, Radio, Podcasts streamen) weiß
Preis: EUR 42,61

39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preiswert im echten Wortsinn, 19. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sonos ist genial, da sind Kunden wie Profitester in seltener Eintracht einer Meinung. Die ZoneBridge wird jedoch gerne als überteuert bezeichnet und dem stelle ich hier extra nochmal einen Auszug meiner Rezension des ZonePlayer 90 entgegen.

Da die Musikanlage bei uns nicht am DSL Router steht und wir im Wohnzimmer keinen kabelgebundenen LAN-Anschluss haben, wurde die ZoneBridge notwendig. Die wird als Einstiegspunkt am Router angeschlossen und erlaubt es entfernten ZonePlayern über eine SonosNet getaufte, implizit verschlüsselte Funkverbindung ins LAN zu kommen ohne irgendetwas konfigurieren zu müssen. Theoretisch ginge das auch anders. Es gibt sogenannte WLAN Bridges von anderen Herstellern, die für weniger Geld dasselbe leisten und Nicht-WLAN-Hardware drahtlos ins Netz bringen. Sollen... Tatsächlich ist das Web voll von fluchenden Usern, die ihre Bridges von Linksys & Co. nicht richtig ans Laufen kriegen, von Konfigurationsproblemen oder ständigen Verbindungsabbrüchen berichten usw.. Ist das Web auch voll von Hilfe suchenden Sonos ZoneBridge Besitzern? Natürlich nicht, die Antwort auf diese rhetorische Frage habe ich schon gegeben. Wenn ich mir also für einen Betrag X Probleme und stundenlange Fehlersuche einkaufe oder alternativ für ein bisschen mehr Geld (ZoneBridge) sofortige, komplett konfigurationslose Zufriedenheit erhalte - was ist dann im echten Sinne des Wortes preiswerter?

Sonos ist eine Klasse für sich und sein -zugegeben nicht weniges- Geld zu 100% wert.

[Nachtrag 2011-10-04] Als ich die Bridge vor nicht ganz 2 Jahren kaufte, war sie noch doppelt so teuer wie heute. Und schon damals war sie das Geld wert. Zum aktuellen Tarif ist sie ein "no brainer", wie man auf Englisch sagt: man braucht eigentlich gar nicht nachzudenken und macht beim Kauf automatisch alles richtig. :-)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 9, 2014 12:23 PM CET


Sonos Connect (Wireless Musik, Radio, Podcasts streamen) weiß
Sonos Connect (Wireless Musik, Radio, Podcasts streamen) weiß
Preis: EUR 337,70

78 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Benutzerfreundlichkeit in Perfektion, 19. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fast alle Rezensionen zu Sonos ziehen dasselbe Fazit: "Ich hatte vorher schon viel Gutes über Sonos gelesen doch dass es *so* gut ist, hatte ich nicht erwartet." Nachdem ich nun unser Set (ZoneBridge 100 und ZonePlayer 90) in Betrieb genommen habe, kann ich nur sagen: Ich hatte vorher schon viel Gutes über Sonos gelesen doch dass es *so* gut ist, hatte ich nicht erwartet. :-)

Als IT-Profi und Technikfreak lernt man im Lauf der Jahre, mit Frust umzugehen. Wie oft baut man voller Vorfreude etwas auf, installiert Kabel und Software und rennt dann mit Wucht gegen die Wand. Wenn mal wieder nix geht und die Produkte natürlich nicht annähernd so einfach sind, wie die Hersteller sie bewerben. Anstatt die Neuanschaffung zu nutzen findet man sich unversehens im Web auf der Suche nach Antworten, wie andere Leidgeplagte ähnliche Probleme gelöst haben. In der Regel bekommt man alles irgendwann zum Laufen aber die Freude ist getrübt, stundenlange Forschungen und Bastelarbeiten hinterlassen einen schalen Nachgeschmack.
Auch bei Sonos war ich daher trotz aller positiver Urteile skeptisch. Irgendwas würde bei mir, anders als bei den anderen, gewiss in die Hose gehen. Ging es aber nicht. Hardware anschließen, Controller Software installieren und die Anweisungen darin befolgen - was nur das Drücken eines Knöpfchens bedeutet, um die jeweilige Hardware im System anzumelden. Summa summarum waren es vielleicht 10 Minuten bis alles lief und ich den ersten Musiktitel aus meinem Napster-Abo auf der HiFi-Anlage laufen hatte. Einfach genial, genial einfach.

Da die Musikanlage bei uns nicht am DSL Router steht und wir im Wohnzimmer keinen kabelgebundenen LAN-Anschluss haben, wurde die ZoneBridge notwendig. Die wird als Einstiegspunkt am Router angeschlossen und erlaubt es entfernten ZonePlayern über eine SonosNet getaufte, implizit verschlüsselte Funkverbindung ins LAN zu kommen ohne irgendetwas konfigurieren zu müssen. Theoretisch ginge das auch anders. Es gibt sogenannte WLAN Bridges von anderen Herstellern, die für weniger Geld dasselbe leisten und Nicht-WLAN-Hardware drahtlos ins Netz bringen. Sollen... Tatsächlich ist das Web voll von fluchenden Usern, die ihre Bridges von Linksys & Co. nicht richtig ans Laufen kriegen, von Konfigurationsproblemen oder ständigen Verbindungsabbrüchen berichten usw.. Ist das Web auch voll von Hilfe suchenden Sonos ZoneBridge Besitzern? Natürlich nicht, die Antwort auf diese rhetorische Frage habe ich schon gegeben. Wenn ich mir also für einen Betrag X Probleme und stundenlange Fehlersuche einkaufe oder alternativ für ein bisschen mehr Geld (ZoneBridge) sofortige, komplett konfigurationslose Zufriedenheit erhalte - was ist dann im echten Sinne des Wortes preiswerter?

Als Info für IT-Kollegen etwas, das mir vorher nicht klar war und ich erst bei der Netzwerkanalyse feststellte: Trotz proprietärer Funkverbindung zwischen ZoneBridge und ZonePlayer sind beide mit eigener IP im LAN, die sie vom DHCP-Server (i.d.R. der DSL Router) bekommen haben. Man kann sogar weitere Netzwerkgeräte an die ZonePlayer hängen, da selbige durch das SonosNet zur WLAN Bridge für andere Geräte werden! Wie gesagt bei null Konfiguration. Hatte ich schon festgestellt, dass das alles einfach nur genial ist?
Passenderweise kann man zum ZonePlayer 90 ansonsten gar nicht viel mehr schreiben als dass es ein überraschend kleines, schickes Kästchen ist, das unauffällig und zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Die Anschlüsse bieten alles, was man braucht (Netzwerk, Audio digital und analog) und der Klang ist einwandfrei - wobei gerade aus Letzterem oft eine Wissenschaft gemacht wird, die ich für total überzogen halte. Das meist schwächste Glied der Audiokette sind noch immer die Boxen und wer nicht hochwertige Speaker der x-tausend-Euro-Klasse samt passendem Verstärker besitzt, braucht sich meiner Meinung/meinen Ohren nach nur wenig um den Sound der Quelle zu sorgen. Jeder bessere MP3 Player und erst recht Sonos liefern mit ausreichend gutem Quellmaterial genug Dynamik (Rauschabstand), Sauberkeit und einen Frequenzgang, welche die Unterscheidung vom CD Original auf 99% aller Heimanlagen de facto unmöglich machen.

Mein Fazit habe ich am Anfang schon verraten. Sonos ist eine Klasse für sich und sein -zugegeben nicht weniges- Geld zu 100% wert. Man könnte Stunden z.B. über die simple und runde Integration der kostenlosen iPhone/iPod Touch App als Fernbedienung schwärmen, die in unserem Haushalt auf 2 Geräten im Einsatz ist. Da das aber von anderen immer wieder gerne übernommen wird, höre ich hier auf und genieße lieber entspannt ein wenig Musik.
Danke, Sonos!


Lenovo S12 30,7 cm (12,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N270 1.6GHz, 2GB RAM, 250GB HDD, nVidia ION, Win 7 HP) weiß
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nettes Surfmaschinchen, 15. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da unserem altgedienten Lifebook Tablet-PC jetzt endgültig die Luft ausging, musste dringender Ersatz für's Sofa-Surfen her. Nach kurzer Recherche wurde es ein Lenovo Ideapad S12, das nicht nur hier bei Amazon durchweg gute Kritiken erhalten hatte. Erster Eindruck nach Einrichtung der Basics: Gut - wenn man im Kopf behält, wie günstig das Netbook ist. Das weiße Gehäuse mit Punkte-Grafik auf dem Hochglanzdeckel ist nett anzusehen, der Kunststoff wirkt aber nicht allzu hochwertig. Die Tastatur ist okay aber für meinen Geschmack auch wieder nicht sooo gut, wie sie in einigen Tests beschrieben wurde. Die Tasten meines Dell Latitude Laptops etwa spielen da in einer ganz anderen Liga.
Auch sollte man wissen, dass die Intel Atom Prozessoren ursprünglich nicht für "normale" Arbeits-PCs konzipiert wurden und zum Zweck der Kosten- und Energieeinsparung auf Leistung verzichten. Das merkt man dem S12 an, Starten des dickleibigen Internet Explorers beispielsweise dauert seine Zeit und auch bei anderen Aufgaben (z.B. große PDFs öffnen) rennen aktuelle Desktop PCs dem Kleinen natürlich davon. Man bleibt im grünen Bereich, wenn man das Gerät nicht allzu sehr quält, was allerdings bei Ressourcen-hungrigen Webseiten wie z.B. YouTube durch das Film Streaming ungewollt passieren kann. Dann fängt es in manchen Fällen auch an zu ruckeln und der -ansonsten nahezu unhörbare- Lüfter dreht deutlich auf. Man merkt, dass die CPU hier an ihre Grenzen stößt.

Sehr positiv überrascht hat mich die Performance von Microsoft Office 2003, Excel zum Beispiel startet ruck-zuck und auch umfangreiche Tabellen sind nicht zäher im Handling als zuvor mit dem 1,4 GHz Pentium M unseres Lifebook. Es hängt also offenbar stark am Code der Anwendungen, wie sich die Arbeit damit gestaltet - Internet Explorer und Flash Player (siehe oben) sind halt bekannte "resource hogs", wie die Amerikaner sagen, und dafür hat die Atom N270 CPU keine Reserven übrig.
Wirklich top ist beim Ideapad der Monitor (ich persönlich habe kein Problem mit Spiegeldisplays), der knackige Farben darstellt und mit seiner hohen 125 DPI-Auflösung scharfe Schriften zeichnet. Auch das viel gepriesene Windows 7 hat sein Dauerlob durchaus verdient: ist zwar für einen Windows XP Veteranen und Vista Verweigerer wie mich einiges neu aber doch gut durchschaubar, sinnvoll, flott und an vielen Punkten um nette neue Features erweitert. Mac OS X lässt grüßen. ;-) Dicker Kritikpunkt an der Stelle: Warum ist man nach Beendigung des Win7 Setup doch wieder Administrator am System? Ich musste von Hand einen weiteren Admin-Account erstellen und dann mein eigenes Konto auf Standardbenutzer herunter stufen - sowas kann eigentlich das Setup von alleine machen, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Summa summarum sind wir zufrieden mit dem Kauf. Natürlich kann so ein Minirechner nicht in der Liga der 1000-Euro-Notebooks als Desktop PC Ersatz mitspielen, aber wie gesagt: zum News lesen, Fotos anschauen und als Surfmaschinchen auf dem Sofa mit guten drei Stunden Akku-Dauerlaufzeit macht das Ideapad richtig Spaß. 5 Sterne für den günstigen Preis, 3 Sterne für die Leistung ergeben im Schnitt respektable 4 Sterne, die sich sehen lassen können.


From the Choirgirl Hotel
From the Choirgirl Hotel
Preis: EUR 8,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Monster, 2. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: From the Choirgirl Hotel (Audio CD)
Irgendwie seltsam aber die besten Werke der größten Künstler sind immer Soundtracks für schwere Zeiten, für ihre eigenen und die der Hörer... So düster, so elektronisch und so "Un-Tori" wie diese CD im Grunde ist, kaum eine ihrer Platten hat mich so zutiefst ergriffen, bewegt und begleitet wie dieses Werk. Es ist ein Monster, und es ist genial.
Tori hat später zu ihrem Glück und der früheren Leichtigkeit zurück gefunden. Gerade deshalb wird sie "From the Choirgirl Hotel" wohl nie mehr toppen können.


Sangenic (Tommee Tippee) 1200963 - MK3 Sangenic 'New Generation'
Sangenic (Tommee Tippee) 1200963 - MK3 Sangenic 'New Generation'

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Idee versus Umsetzung, 19. November 2009
Die Idee allein, benutzte Windeln bis zur endgültigen Entsorgung quasi geruchsversiegelt lokal zu deponieren, ist spitze und verdient 5 Sterne. Die Hinterlassenschaften der Kleinen bringen halt oft -nicht anders als bei den Großen- extreme Duftnoten mit sich und man hat eigentlich nur die Wahl, jede einzelne Windel schleunigst aus den Wohnräumen zu entfernen oder eben den Sangenic Windeleimer zu verwenden.
Leider ist die Umsetzung der Idee nur halb gelungen:

1. Beim Einsetzen der Kassetten in den Eimer ist es ein ziemliches Gefummel, irgendwo einen Ansatz der Endlostüte durch den schmalen Rand des Staufachs heraus zu bekommen. Ich habe dabei schon meterweise doppellagiges Tütenmaterial falsch heraus gezogen... Liegt evtl. an meinen dicken Wurstfingern aber es ist offensichtlich, wie man es leicht besser lösen könnte (mit einer farbigen, aus dem Staufach heraus ragenden Lasche an der Tüte als "Reißleine").
2. Der Abschneidemechanismus zum Abtrennen der Endlostüte für die Entleerung funktioniert nur in Ausnahmefällen. In der Regel ist die Tüte nur zum Teil angeschnitten und man reißt den Rest von Hand ab, was nicht wirklich gut geht, oder benutzt direkt eine Schere.
3. Der Kassetten-Container-Aufsatz auf dem Eimer passt nur in genau einer Stellung und man braucht beim Aufsetzen/Abnehmen immer beide Hände. Mit der dritten Hand hält man dann das Baby am Wickeltisch fest, gell! Ein runder Eimer mit Henkel am Aufsatz böte den Ansatzpunkt, gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen: man könnte den Aufsatz mit einer Hand in jeder beliebigen Position aufsetzen/abnehmen und damit auch den Drehmechanismus für eine (zu verbessernde) Abschneidevorrichtung handhaben.
4. Wie andere schon sagen, kauft man sich einen auf Dauer ziemlich teuren Spaß ein. Für das bisschen Plastik und Kunststofftüte einer einzelnen Nachfüllkassette, die in der Herstellung mit Sicherheit keine 50 Cent kostet, beim Endkunden EUR 8,- zu verlangen ist ganz schön dreist. Aber unsere Bequemlichkeit hat halt ihren Preis und man zahlt es zähneknirschend, auch wegen fehlender Alternativen. Außer eben mit jeder Windel direkt raus an den Müll zu rennen oder komplett resistent gegen die chemischen Duftkampfstoffe der Kids zu werden.

Fazit: In der Theorie eine gute Sache, in der Praxis umständlich, verbunden mit einem Gefühl der Abzocke.


Kingdom of Welcome Addiction
Kingdom of Welcome Addiction
Preis: EUR 14,98

5.0 von 5 Sternen Liebe auf den dritten Blick, 9. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Kingdom of Welcome Addiction (Audio CD)
Da ist es also, Œuvre Nummer 3 aus der Feder des charismatischen Synthirockers Chris Corner. "Synthi Rock" ist zumindest die begriffliche Kreation, welche dessen Musikstil treffend beschreibt, dem ich seit dem Erstlingswerk "Kiss & Swallow" komplett verfallen bin: es dampft, hat Energie und geht ab und über allem liegt ein purpurroter, sphärischer Schleier der Melancholie und Tragödie. Sowas kriegt man nur unter massivem Einsatz von synthetischen Klängen aus der Siliziumdose hin, das ist beim besten Willen mit Gitarre pur so nicht zu machen.

Nach der zweiten IAMX CD, "The Alternative", stellte ich mir die Frage: Was soll da noch kommen? Wie will Chris da anknüpfen und dieses Niveau halten oder gar toppen? Und um ganz ehrlich zu sein packt er letzteres -zumindest für meinen Geschmack- auch nicht.
Die "Kingdom of Welcome Addiction" hat super Lieder, die sein bisheriges Schaffen in gerader Linie weiter führen. Das, was man irgendwie erwartet, wird bedient. Ich sehe allerdings keine stilistische Weiterentwicklung, die jedes neue Werk eines Musikers individuell und damit oft erst richtig spannend macht. Der extrem basslastige Grundsound mit knallenden Drums und vielen glockenhaften Elementen, dazu Pianoklänge, dröhnende Flächen und Rhythmus-Sequencing, ist hier im Prinzip über seine 3 Alben hinweg gleich geblieben. Doch je öfter ich auch die aktuelle CD wieder höre umso mehr frage ich mich, ob man das wirklich abwerten soll...
Chris macht das, was er macht, so einzigartig und auf so einem gigantisch hohen Niveau, dass es einem auch auf der neuen Scheibe bei etlichen Stücken wieder kalt den Rücken runter läuft vor Faszination. Die Melodien, die Sounds, die Texte, der Gesang, die Wirkung... "The Great Shipwreck of Live" etwa ist ein Monster von einem perfekten Song, sowas habe ich seit Jahren nicht gehört. Genauer gesagt seit "Spit it out", eben von Chris' letzter CD!

Sei's also drum. Ich pfeife auf die oft bemühte Notwendigkeit einer Weiterentwicklung, die ich in der Regel selber einfordere. Wenn einer mein Leben mit derart geiler Musik bereichert und mir so aus der Seele spricht, mich versteht, mich grübeln, lachen und abrocken lässt - das kann man nur mit 50.000 Sternen bewerten. Wie unendlich dankbar ich bin, dass es sowas Anno 2009 noch gibt.
Chris, ich liebe das, was Du tust!


2308 - HABA - Magnetpuzzle Feuerwehr
2308 - HABA - Magnetpuzzle Feuerwehr

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Papa als Spielzeugtester, 3. November 2009
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: 2308 - HABA - Magnetpuzzle Feuerwehr (Puzzle)
Als Vater mit kleinem Kind (2,5 Jahre alter Sohn) bekommt man so manches Spielzeug in die Hände und in der -zwangsverordneten- Dauerbeschäftigung damit fällt einem schnell auf, wo etwas richtig gut gemacht ist oder ob es Verbesserungspotential gibt. Beim HABA Magnetpuzzle Feuerwehr ist eher Letzteres der Fall:

1. Die Verarbeitung des Puzzles ist mäßig. Die Magnetfolie löste sich direkt beim ersten Gebrauch an einem hölzernen Puzzleteil ab und musste von mir neu angeklebt werden. Weitere Teile erlitten nach und nach dasselbe Schicksal, ohne dass mit dem Puzzle besonders "ruppig" umgegangen worden wäre.
2. Magnetische Puzzles sind an sich keine schlechte Idee. Die Magnetteile haften hier jedoch deutlich zu fest am Untergrund, man kann das Puzzle nicht in einem herzhaften Schwung ausschütten sondern muss Teil für Teil von der Tragfläche abklauben. Das machen dann nur Mama oder Papa, der Nachwuchs hat dazu keine Muße. Sowas bremst die Spontanität und Eigeninitiative der Kleinen eindeutig.
3. Das Puzzle tritt noch in weitere pädagogische Fettnäpfchen. Zum Beispiel ist das Hintergrundbild, welches dem kleinen Puzzle-Neuling doch eigentlich die Orientierung erleichtern soll, anders als das Puzzlemotiv selbst - hier ein fahrendes Feuerwehrauto (Puzzle) und dann die Feuerwehr in Aktion beim Löschen (Hintergrund). Das macht es vom Start weg unnötig schwer, die richtigen Teile zu finden und zuzuordnen.
4. Fettnäpfchen Nummer drei: die Stanzteile sind in der Formgebung alle so ähnlich oder gar identisch, dass man sie problemlos an falscher Stelle einsetzen kann. Sohnemann strahlt, klatscht in die Hände und freut sich, Papa aber korrigiert ihn immer wieder und sagt, "Nein, Schatz, so passt das auch aber es gehört hier nicht hin." Das machen andere Puzzles mit ihren leicht unterschiedlichen Teilen deutlich besser.

Zusammen fassend kann man sagen, dass es sich zwar grundsätzlich um ein nettes Puzzle mit schönem Motiv handelt, die Details aber verbesserungswürdig sind. Vielleicht sollte man mehr echte Mamas und Papas samt deren Kids bei der Produktentwicklung einbeziehen - nur schönes Aussehen und günstiger Preis allein machen noch kein gutes Spielzeug.


Meine erste Kinderbibliothek: Meine ersten Gutenacht-Geschichten
Meine erste Kinderbibliothek: Meine ersten Gutenacht-Geschichten
von Rosemarie Künzler-Behncke
  Pappbilderbuch
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz tolle Illustrationen, 6. Juni 2009
Wie die anderen Rezensenten schon schreiben, ist das Buch einfach toll gemacht und unser Sohn (2 Jahre + 2 Monate) liebt es total. Weniger nur Abends, wo er ohnehin meistens "zu knülle" ist um noch Buch lesen resp. ansehen zu wollen, sondern auch zu praktisch jeder anderen Tageszeit.

Mir gefällt, wie abwechslungsreich das Schlafen gehen thematisiert wird: Kleine Geschichten, was Abends noch passiert, wer sich wie vorm Schlafen drückt, was man im Bett liegend hören kann, wie Tiere schlafen, mal als Bilder zum suchen, mal eher träumerische Kurzdarstellungen usw..
Ganz besonders hervor heben muss man die Illustrationen von Marlis Scharff-Kniemeyer - mit viel Liebe zum Detail gemalte, richtige kleine Kunstwerke, in denen die jeweilige Stimmung/das Thema des Textes wunderschön dargestellt wird. Bei den zahlreichen Kinderbüchern, die unser Sohnemann schon besitzt, sticht dieses bildnerische Talent der Künstlerin und die Qualität der Ergebnisse einfach deutlich hervor.

Tja, so wie ich die Sache sehe werden wir wohl nicht umhin kommen als auch die weiteren Bücher der "Meine ersten..." Serie zu kaufen. :-)

P.S.: Es gibt vom Ravensburger Verlag ein anderes Buch, "Mein rotes Bobby-Car", bei dem mir schon die schön gestalteten, aquarell-artigen Bilder aufgefallen sind. Dort ist zwar als Autorin Doris Rübel angegeben doch ich möchte wetten, dass auch hier die Bilder aus der Feder von Marlis Scharff-Kniemeyer stammen - der Stil ist einfach derselbe.


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