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Rezensionen verfasst von
Hans-Juergen Philippi (Weiterstadt, Deutschland)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

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Acronis Disk Director Suite 9
Acronis Disk Director Suite 9

25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mächtig und trotzdem einfach, 17. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Acronis Disk Director Suite 9 (CD-ROM)
Änderungen an bestehenden Partitionen sind nicht ganz ungefährlich und führen im schlimmsten Fall zu Datenverlust - das sollte jedem klar sein, der sich an diese Aufgabe wagt. Mit der Acronis Disk Director Suite hat man jedoch ein Werkzeug in der Hand, das die Aufgabe einfach lösbar macht.
Ich habe das Tool auf zahlreiche positive Rezensionen hin gekauft und kann nur in den Chor einstimmen: Leistungsfähig und trotzdem intuitiv zu bedienen.
Großes Plus ist schonmal das mitgelieferte Bootmedium. Einfach Acronis-CD einlegen und PC davon booten lassen. Anschließend sieht sich der verblüffte User vor einer grafischen Programmoberfläche, die fast 1:1 einem Programmstart unter Windows XP gleicht. Kleine Ironie am Rande: basiert auf einem Linux-Kernel...! Ohne laufendes Betriebssystem bzw. mit Acronis Disc Director als "Tool-OS" mit exklusivem Hardwarezugriff lassen sich darin alle Standardaufgaben (Partitionsgrößen ändern, neue Partitionen einrichten etc. für alle üblichen Partitionstypen inkl. NTFS) kinderleicht und mit minimiertem Risiko durchführen. Das kann die Acronis DD Suite selbstredend auch unter laufendem Windows, was aber -vor allem bei der Systempartition selbst- prinzipbedingt etwas kritischer ist, da man sich dort zwischen Windows und dessen Festplattenzugriffe einklinken muss.
Aus der Windows-Version heraus habe ich dann außerdem Partitionen einer externen USB-Platte geändert, und das ging ebenfalls problemlos trotz etwas vertrackter Partitionslage und hohem Füllgrad. Ein wenig Geduld brauchte es dabei, USB 1.1 ist halt keine Rakete...
Das Tool hat bisher alles geleistet, was ich wollte, und versteckt die sehr Hardware-nahen Eingriffe unter einer hilfreichen, einfach zu bedienenden Oberfläche. Mehr kann man hier kaum verlangen.
Einziger Schwachpunkt, für den ich einen Stern abziehe: Das Feedback über die gerade durchgeführte Aktion könnte besser sein. Wenn die Fortschrittsbalken minutenlang direkt zu Anfang einer Aufgabe eben keinerlei Fortschritt zeigen (wie z.B. bei den Änderungen an der USB-Platte) und man nicht weiß, ob da nun gearbeitet wird oder das Tool abgeschmiert ist, wird man unnötig verunsichert. Hier könnte eine ablaufende Zeitanzeige o.ä. Rückmeldung liefern, dass die DD Suite tatsächlich "lebt" und bei der Arbeit ist!


Es Ist Juli
Es Ist Juli
Preis: EUR 6,99

29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schublade auf, Juli rein..., 17. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Es Ist Juli (Audio CD)
...Schublade zu.
Was in Deutschen Landen gehörig nervt ist, dass wir zwar selber in der PISA-Studie jämmerlich abschneiden aber trotzdem ungehemmt über andere Länder herziehen und z.B. die Amerikaner hochnäsig als Volk von lauter oberflächlichen, ungebildeten Deppen belächeln. Wenn alle das sagen, muss schließlich was dran sein, also sag ich es auch - ohne selber je in USA gewesen zu sein, geschweige denn einen Amerikaner persönlich zu kennen... Mag zwar etwas weit hergeholt scheinen, aber bei Musik findet "Meinungsbildung" kaum anders statt:
Wieso sich mühsam mit etwas *wirklich* auseinandersetzen, wenn man sich sattdessen so schön faul zurücklegen und der vorgekauten Meinung anschließen kann. Also in die Klamottenkiste greifen und nach nur einem Lied ("Perfekte Welle") die Standard-Formblatt-Meinung 138/b II rausziehen: "Was, ein paar Typen mit Frontfrau machen Zeitgeist-Mucke in Deutsch? Aufgesetzte Helden-Epigonen, setzen, sechs!"
Doch so einfach ist es eben nicht.
Ich kann den Vergleich zwischen Juli und Wir Sind Helden überhaupt nicht nachvollziehen. Zum einen sind die Texte von Judith (WSH) viel kopflastiger als die von Eva, zum anderen bedienen sich Juli deutlich härterer Stilmittel aus der Rockgitarren-Ecke - das klingt IMHO an vielen Stellen eher nach Die Happy als nach Helden. Man braucht sich nur mal einen englischen Text zu "Warum", gesungen von Marta Jandova, vorstellen!
Außerdem wirken Juli insgesamt nicht so Retro und verzichten auf den (für mich auch völlig überflüssigen) "Happy-Spaß-Faktor" der Helden (bei selbigen z.B. in "Aurelie").
"Es ist Juli" bewegt sich von Track zu Track auf hohem Niveau, wenn man die CD einmal als das akzeptiert, was sie ist: Einfach "nur" unterhaltender Deutsch-Rock Anno 2004! Handwerklich sehr gut gemachte Songs mit einprägsamen, frischen Melodien und Texten, unterschiedlichen Stimmungen, erstklassigen Arrangements und kleinen Überraschungsmomenten (wie die Rasta-Man Einlage in "Kurz vor der Sonne"). Die CD hat keinen einzigen Durchhänger, ist abwechslungsreich und macht auch bei Heavy Rotation dauerhaft Spaß.
Wenn die selbsternannte Kritikerelite um Spex, Intro & Co. damit nix anfangen kann, weil glaubwürdig schief gesungene, vorgeblich hochgeistige -und tatsächlich zumeist vollkommen banale- 3-Akkord-Selbstverliebtheit der ehemaligen Deutsch-LK-Schüler (die mit den Interpretationshilfen) ohnehin aus Hamburg oder Berlin zu kommen hat - gut.
Dass sich aber so viele Leute deren "Meinung" so unkritisch zu eigen machen... Schade.


Andere Tage, andere Augen. Bibliothek der Science Fiction Literatur 36.
Andere Tage, andere Augen. Bibliothek der Science Fiction Literatur 36.
von Bob Shaw
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Umsetzung ist der Idee nicht gewachsen, 17. Januar 2005
Die tragende Idee des Buches (Glas verzögert das durchscheinende Licht) ist spannend, ein solches Material würde tatsächlich zu weitreichenden gesellschaftlichen Konsequenzen führen. Viele Handlungsfäden des Buches greifen das Thema dann auch in unterschiedlichen, zum Teil reizvollen Varianten auf.
Leider wird das -in meinen Augen auch zu kurze- Werk insgesamt sowohl konzeptionell als auch sprachlich nicht dem Anspruch gerecht, den das Thema verdient.
Die übergreifende Rahmenhandlung dreht sich um den Erfinder bzw. Entdecker des Effektes: Andeutungen um das Familiengeplänkel auf dessen Weg zum Selfmade-Millionär, der sich als Hobby-Detektiv betätigt, dazu ein Schuss Lovestory. Eingebettet darin finden sich episodenhafte Abstecher an andere Schauplätze, in denen das sog. "Langsamglas" eine Rolle spielt und die mit der Haupthandlung nichts zu tun haben - quasi Kurzgeschichten innerhalb des Romans.
Alles in allem schafft es das "von allem ein bisschen"-Konzept nicht, den Leser dauerhaft zu fesseln und in die Story hinein zu ziehen. Man weiß nie, ob das nun ein Wissenschaftsroman, eine Kriminalgeschichte, ein gesellschaftskritisches Werk oder was auch immer sein soll. Das ist die konzeptionelle Schwäche des Romans.
Sprachlich zeigen sich dann ebenfalls Mängel, die definitv nicht nur an einer evtl. unrunden Übersetzung ins Deutsche festzumachen sind. Die sehr nüchterne und unspektakuläre Erzählweise wird von unbeholfenen Aphorismen durchkreuzt, in denen der Autor wenig prosaisches Geschick beweist. Und wenn z.B. in ungelenken Worten, praktisch ohne Vorbereitung von einer auf die andere Seite, die erste Liebesnacht des Protagonisten mit seiner neu entdeckten Flamme beschrieben wird, wirkt das schon fast unfreiwillig komisch - auf jeden Fall nicht leidenschaftlich oder gar prickelnd erotisch.
Dass Bob Shaw, der Autor des Buches, tatsächlich für besonders gelungene SF-Romane ausgezeichnet wurde, mag man somit kaum glauben. Ich will ihm gern noch eine Chance geben und ein anderes seiner Werke versuchen, aber bei diesem hier war ich schon ein bisschen enttäuscht.


A Secret Wish
A Secret Wish
Wird angeboten von dutchtoni
Preis: EUR 25,90

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie hätten richtig groß werden können, 20. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: A Secret Wish (Audio CD)
1985 kam mit "A secret Wish" eine Platte heraus, die in meinen Augen alles bis dahin im Bereich Synthipop produzierte mit einem Handstreich hinweg fegte. Eine Konzeptplatte mit durchgehender Dramaturgie aus Instrumentals, teilweise gesprochenen Gedichtauszügen Edgar Allen Poes, Samples, perfekt eingesetzten akustischen Instrumenten und Synthisounds, musikalisch und von den Arrangements her auf allerhöchstem Niveau - es fiel schon fast ein wenig schwer, diese Platte nicht in der Rubrik "Musical" einzuordnen. Eine Rubrik übrigens, die ich bis heute nicht sonderlich mag.
Beim Schreiben dieser Meinung höre ich die CD mal wieder über Kopfhörer. Mann oh Mann, warum sind die nach dieser Scheibe nur so in der Versenkung verschwunden? Ich weiß, dass es damals wohl Querelen mit dem englischen Plattenlabel ZTT (Zang Tuum Tumb) und dem Produzenten Trevor Horn gab. Selbiger hat übrigens beim gleichen Label Frankie goes to Hollywood produziert, und auch da gab's nach dem Megaerfolg ziemlichen Vertragsärger. Scheinen also extrem nette Leute zu sein...
Das Propaganda Lineup aus Michael Mertens, Susanne Freytag, Claudia Brücken und Ralf Dorper gab's in dieser Besetzung, glaub ich, nur beim Debut-Album. Die Nachfolge-Propaganda haben zwar noch weitere Platten heraus gebracht, in denen zum Teil auch ähnlich klingender Stoff nochmal verwurstet wurde, aber die "A secret Wish" blieb einzigartig und unerreicht.
In meinen Augen hatten/haben nicht viele Deutsche Bands ein solches musikalisches Potential und ich finde es sehr schade, dass Propaganda den schnellen Anfangserfolg nicht in eine längere Karriere umwandeln konnten. Sie hätten das Zeug dazu gehabt, auch wenn das langatmige und ziemlich gestelzt wirkende "Wir sind ganz große Künstler"-Geschwafel auf der Plattenhülle (auf Englisch) einen abgehobenen Touch vermittelt. Aber auch das war wohl eher eine ZTT-Eigenart, die sich ähnlich z.B. auch auf dem Frankie-Erstling "Welcome to the Pleasuredome" findet.
"A secret Wish" gehört jedenfalls in die Musikbibliothek absolut jedes Synthipop Fans!


I.S.T
I.S.T
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 62,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Depeche Mode Mark II, 20. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: I.S.T (Audio CD)
Alle, die sich - wie ich natürlich auch - als größten Depeche Mode Fan aller Zeiten sehen, haben mit jenem gottverdammten Fluch zu leben: Auf ewig bleibt die Suche nach der einen Band, die den 4 (heute 3) Jungs aus Basildon vielleicht das Wasser reichen könnte in Sachen Melodik, Sound, Gesang, Image... Als Devotee wird man eben süchtig nach diesem Sound und nimmt dankbar jede noch so weit her geholte Ähnlichkeit in Kauf, um irgendwo 'nen guten Nicht-DM-Synthisong in seinen Fundus zu holen.

Ich habe also viele Bands aus der Indie-Szene gehört, die mit "Die neuen Depeche Mode" angekündigt wurden und sich schon beim ersten Hören als "Die große Lachnummer" entpuppt haben. Eine Untalentiertheit nach der Anderen, die kaum über 3-Akkord-Musik und hingekrächzte Peinlichkeiten hinaus kamen.
Langer Rede kurzer Sinn: Die 94er "I.S.T." von And One dagegen ist ein Geniestreich des Genres, wie ihn keine andere "Depeche-Mode-Verfolgerband" auch nur ansatzweise und sogar And One selbst mit ihren späteren Alben nie wieder hinbekommen haben. Mag es auch nach Blasphemie klingen - ja, diese CD bewegt sich schon annähernd auf Augenhöhe mit frühen DM-Werken wie "Some great Reward" oder "Black Celebration".

Müßig, hier jeden einzelnen Song Lob zu preisen, es stimmt einfach alles. Abgehnummern zum Tanzen im Stechschritt wie "Murder Murder", 80ies Pop mit schelmischem Touch wie "Driving with my Darling", die sinnesschwere Ballade "Dein Duft", kritische Töne in "Deutschmaschine" und schließlich DER beste Uptempo-Lovesong überhaupt, "Für". Ein Reigen von Supernummern, die fast alle das Zeug zum Singlehit gehabt hätten. Allein die Tasache, wie And One hier deutsche und englische Sprache nebeneinander und auf den Punkt genau einsetzen, ist schon 2 Extrasterne wert. Gesang, Sound, Texte und die Dramaturgie der Scheibe sowieso.
Und dabei, das muss ich nochmal ganz besonders betonen, handelt es sich keineswegs um eine plumpe Nachahmung des Originals - die zeitlose Klasse und Genialität der Briten entzieht sich ohnehin jedem Kopierversuch. And One entwickeln hier einen ganz eigenen, nuancierten Stil, der voll Synthi, voll Melodie, voll Bombast und Pathos und eben *doch nicht* Depeche Mode ist!

Wow, Jungs, da habt ihr echt ein Juwel abgeliefert, das bei mir auch 8 Sterne bekommen hätte und bei Machinery (das damalige And One Label) leider vollkommen unter Wert gehandelt wurde. Schade, schade...
Übrigens gibt es von "I.S.T." eine deutsche und eine internationale Version, die sich im Tracklisting leicht unterscheiden! Ich hab' nur die Deutsche - einmal Perfektion reicht mir. ;-)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 28, 2012 4:34 PM MEST


Trio Tischleuchte
Trio Tischleuchte

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geheimtipp für Design-Liebhaber, 13. November 2004
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trio Tischleuchte (Haushaltswaren)
Eigentlich nur als Übergangslösung suchten wir eine zusätzliche Lichtquelle für's Büro und fanden hier bei Amazon die TRIO Tischleuchte. "Na ja, sieht nicht schlecht aus", dachten wir, "und für diesen Preis kann man eigentlich nichts falsch machen."
'Nichts falsch machen' ist gut...
Nachdem wir die Lampe erhalten und ausgepackt haben, konnten wir's kaum glauben: Eine schick designte und unerwartet hochwertig verarbeitete Leuchte mit Edelstahlfuß steht da vor uns, die mit ihrem Milchglasschirm ein rundum diffus streuendes Licht erzeugt, genau wie wir es haben wollten.
TIPP: Mit einem vorgeschalteten Steckdosen-Dimmer lässt sich das Licht prima zwischen "Mittagssonne" und "Mondschein-Atmosphäre" regeln! :-)
Da es bei Amazon noch mehr schöne TRIO-Leuchten zu fairen Preisen gibt, wird diese Erste mit Sicherheit nicht die Letzte in unserem Haushalt gewesen sein!


Das Homerecording Handbuch: Der Weg zu optimalen Aufnahmen. Studioaufbau: Equipment und Peripherie; Räumlichkeiten und Akustik; Computer, MIDI und ... ... Abmischens und Masterns; Internet und MP3
Das Homerecording Handbuch: Der Weg zu optimalen Aufnahmen. Studioaufbau: Equipment und Peripherie; Räumlichkeiten und Akustik; Computer, MIDI und ... ... Abmischens und Masterns; Internet und MP3
von Roland Enders
  Taschenbuch
Preis: EUR 26,50

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prima Rundumschlag, 27. Oktober 2004
Ganz im Gegensatz zur Rezension von Matthias Adloff sehe ich sehr wohl eine exakte Zielgruppe für dieses Buch: Mich!
Ich liebe Synthipop, schmöker seit 15 Jahren in der KEYBOARDS und beschäftige mich ebensolange mit dem Hobby 'Homerecording' - mangels Zeit allerdings leider nur in homöopathischer Dosis. Daher habe ich immer schon wieder 5 Sachen vergessen, wenn auf dem Recording-Markt 3 Neuigkeiten erschienen sind...
Ich suchte also ein Buch, das mein vorhandenes Halbwissen straff zusammen fasst und auffrischt, mir hilft, mein Interesse auf die wichtigen Dinge zu fokussieren und grundlegende Entwicklungen aufzeigt. Und das leistet dieses Buch absolut!
Ob kurze Darstellung der analogen und digitalen Aufnahmetechniken, Einbindung elektronischer und akustischer Klangerzeuger samt Grundlagen der Mikrofonierung, Erläuterungen zu MIDI in Anwendung und Protokolldetails, Einsatz von Effektgeräten, Mischpulten, Verkabelung, Synchronisation, eine Prise elektrotechnische Grundlagen... 'Das Homerecording Handbuch' kommt unscheinbar daher, ist klein und nicht zu dick. Aber nach dem Motto "innen größer als außen" werden IMHO doch alle relevanten Themen abgehandelt, und zwar in vielen Aspekten auch detailreicher, als es eben das äußere Kleinformat des Buches vermuten lässt!
Darüber hinaus gefällt mir der Schreibstil des Autors, der bekanntermaßen "fit" in der Materie ist und trotzdem nicht akademisch dozierend langweilt sondern mit frischer, praxisnaher Sprache informiert.
Das Buch lag 2 Jahre ungelesen bei mir im Regal (eben mangels Zeit...) und umso erstaunter bin ich jetzt, dass es dennoch nicht überholt resp. veraltet wirkt - 90% der Infos darin sind eben in gewissem Sinne zeitlos richtig und wichtig. Deshalb denke ich sogar, dass sich das Buch selbst für Einsteiger mit nur minimaler Vorbildung (3 Ausgaben von KEYBOARDS oder KEYS lesen) eignet, um damit die wesentlichen Aspekte des Homerecording zu begreifen - auch wenn dabei der eine oder andere Fachterminus vielleicht nicht ad hoc verstanden wird. Aber dafür gibt es ja in jeder KEYBOARDS das Glossar, gell. :-)
In diesem Sinne: Glückwunsch, volle Punktzahl!
P.S.: Auch den Vorwurf mit der Werbung kann ich nicht teilen. Es ist IMHO nicht nur legitim sondern grundsätzlich notwendig, in einem Praxis-Handbuch (sic!) exemplarisch Produkte der besprochenen Gattung zu nennen und zu zeigen. Und mehr tut Roland Enders in seinem Buch nicht.


Gebäudesystemtechnik mit EIB. Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Komfort mit zukunftsgerechter Elektroinstallationstechnik
Gebäudesystemtechnik mit EIB. Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Komfort mit zukunftsgerechter Elektroinstallationstechnik
von Günter G. Seip
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen 2 und 4 Sternen, 4. August 2004
Zwischen 2 und 4 Sternen pendelt das Büchlein in meinen Augen.
Es hat seine stärkeren Momente immer dann, wenn die Motive für moderne (EIB)-Installationstechnik und deren technischen Hintergründe allgemein gehalten und durchaus gut verständlich dargestellt werden. Es ist jedoch deutlich schwächer an vielen Stellen, an denen sprunghaft auf Details konkreter Installationsfragen eingegangen und man als Bau-Laie plötzlich mit Begriffen wie "Brandlast" o.ä. konfrontiert wird, die natürlich (mangels Umfang) nicht erläutert werden. So versteht man in vielen Abschnitten nur noch "Bahnhof"...
Schade, was ich eigentlich erwartet hatte und in meinen Augen im Segment der EIB-Literatur dringend nötig wäre, leistet auch dieses Buch nicht: Für den Endanwender im Wohnbau (der das System schließlich bezahlen muss!) einen richtig runden, didaktisch gut aufbereiteten Bogen zu spannen, in dem Historie, Nutzen, Kosten, Einsatzbeispiele und Zukunft dieser wirklich super-interessanten Technik einmal richtig greifbar dargestellt würden.


Das Glücksprinzip
Das Glücksprinzip
DVD ~ Kevin Spacey
Preis: EUR 10,49

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Weiter-Gabe, 31. Mai 2004
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Glücksprinzip (DVD)
"Die Weiter-Gabe" - so hätte ich den Film und dessen tragende Idee übersetzt, was im US Original als "Pay it forward" ersonnen wurde.
"Glücksprinzip" passt IMHO nicht wirklich und ist, wie man es auch den deutlich unterschiedlichen Kinotrailern für den US- und DE-Markt ansehen kann (beide auf der DVD drauf), offenbar ein Zugeständnis an das Publikum hierzulande - oder besser an das Publikum, wie es die Film/Synchronstudios sehen: Offenbar sind wir zu tumb, um auch hier für ein einfach-geniales, sensibles Thema in sanften Tönen beworben zu werden. Da muss schon der Knallerslogan her, Marke: "Das Glücksprinzip, auch Du kannst es schaffen!"
[[[Seufz]]]
Liebe Übersetzer: Sooo doof sind wir gar nicht, wir verkraften durchaus werk-getreuere Übersetzungen!
Aber das ist auch der einzige Wehrmutstropfen, der natürlich rein gar nichts mit dem wundervollen Film selbst zu tun hat - den man (DVD sei dank) zum Glück ja auch im Englischen Original anschauen kann. Zum Inhalt steht in anderen Kritiken schon alles, das lasse ich also weg. Amazon Sonderangebot + Besetzungsliste + gute Kritiken veranlassten mich zum Kauf, und es hat sich gelohnt. So banal die Message des Films im Grunde ist, so tief rührt sie einen in ihrer Wahrheit an, zumal bei diesen schauspielerischen Leistungen. Wie vom ander'n Stern...
Also, wer's noch nicht gesehen hat: DVD kaufen, Packung Tempos nebens Sofa, Türklingel und Telefon abschalten, sich unter der Sofadecke tröstend aneinander kuscheln und 2 Stunden großem Gefühlskino hingeben.


Netgear MP101GR Wireless Digital Music Player
Netgear MP101GR Wireless Digital Music Player

38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Konzept - mit Kinderkrankheiten, 4. Mai 2004
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Da ich schon seit Monaten dabei bin, nebenbei meine Musik-CD Bibliothek (ca. 200 Scheiben) zu grabben und in MP3 zu wandeln, suchte ich fast genauso lange eine erschwingliche Bedien- und Audio-Schnittstelle zwischen HiFi-Anlage und PC als "Mega-Jukebox". Genau dafür habe ich mir jetzt den Netgear MP101 zugelegt.
Mein Eindruck zum Gerät nach einem Wochenende der Nutzung ist ein grundsätzlich positiver, wenn auch mit Einschränkungen.
Auf der einen Seite ist die Primärfunktion des MP101 gut erfüllt:
Den Player zunächst mal ungeschützt ins WLAN (Funknetzwerk) zu kriegen und auf die MP3-Sammlung zugreifen zu lassen war Sache von 30 Minuten, inkl. Installation der Serverkomponente auf dem PC und Aufbau einer Musikdatenbank, Anschluss des MP101 an die HiFi-Anlage usw.. Anschließend vielleicht nochmal 20 Minuten, um WLAN wieder dicht zu machen - für Kenner der Materie: Eintrag in die MAC-Liste auf dem Router, Konfiguration der WEP-Schlüssel auf dem MP101, Einrichtung der XP Verbindungsfirewall.
Die Nutzung der Bibliothek -bei mir etwa 3500 Songs- mittels Fernbedienung und Display am Gerät funktioniert prima, ein vernünftiges Tagging der MP3s (=Titelinformationen in den Dateien) vorausgesetzt. Man kann intuitiv über Anfangsbuchstaben nach Künstlername, Plattentitel, Liedtitel usw. suchen, jederzeit die Wiedergabe starten und weiter stöbern. Der Sound der kleinen Streamingbox ist für meine Nicht-HighEnd-Ohren und -Stereoanlage absolut in Ordnung, es gibt auch beim parallelen Surfen über WLAN auch keine Aussetzer o.ä.
Auf der anderen Seite leistet sich der MP101 jedoch einige Schwächen:
[1] Mit aktivierter Verbindungsfirewall auf Windows XP bricht bei mir die Wiedergabe jedes Songs reproduzierbar nach 45 Sekunden ab und der Player skipt zum nächsten Track in der Playliste - obwohl ich mühsam alle 9(!) UDP- und TCP-Ports freigegeben hatte, die in der Hilfe zur Serversoftware dokumentiert sind. Nach Abschalten der Firewall verschwindet das beschriebene Phänomen.
[2] Die Verbindung zum Server geht gerne mal flöten, wenn keine Musik gespielt wird, und das führt dann beim neuerlichen Beginn der Bedienung zu Meldungen der Art "Not connected to server", "Associating to network ABC", "Found server XYZ" usw.
Man braucht an der Stelle zwar nix zu tun, muss aber doch etliche Sekunden warten bis man wirklich loslegen kann.
[3] Der sog. "NETGEAR Media Server" auf dem PC wirkt auf mich irgendwie unfertig, die Bedienung ist... na ja, ein wenig eigen (bei Sprachauswahl "Deutsch" mit Holländischen Fragmenten, kein Scherz!) und besonders die Abspielkontrolle wird sehr stiefmütterlich behandelt. Man kann zwar auch hier in der Musikbibliothek suchen und eine Playlist starten, aber vom Komfort eines MS MediaPlayers z.B. ist man meilenweit entfernt.
[4] Schließlich ist die Fernbedienung rein mechanisch nicht der große Hit. Sie wirkt eher billig und die kleinen Gummiknöpfchen müssen definiert mit spitzem Finger gedrückt werden, sonst ignorieren sie den Eingabewunsch. Fühlte mich spontan an den (un)seligen TI-30 Taschenrechner aus Schulzeiten erinnert, bei dem die Eingaben auch einem Glückspiel ähnelten... ;-)
Außerdem scheint das gute Stück etwas richtungssensibel zu sein, es will bei der Bedienung doch möglichst genau in Richtung des MP101 gehalten werden.
Fazit: Man merkt in meinen Augen deutlich, dass man hier ein noch junges Gerät vor sich hat. Die Idee ist klasse und die Umsetzung funktioniert auch - aber so richtig rund wirkt das nicht, irgendwie halt wie eine typische Version 1.0
Wenn ich allerdings den günstigen Preis betrachte und die Ausstattung mit anderen, zum Teil deutlich teureren Streaming-Lösungen vergleiche, relativieren sich die Mängel. Außerdem ist die Firmware des Players upgradebar und Netgear nach meiner Erfahrung mit Softwareupdates sehr rührig, so dass sich die Bedienung des Gesamtsystems (Punkte [1] bis [3] oben) mit Sicherheit im Lauf der Zeit verbessern wird.
Als Einstieg in die Welt des Musik-Streaming ist der Netgear MP101 also durchaus zu empfehlen, zumal es für das Geld zur Zeit keine vergleichbare Alternative gibt.


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