Profil für Brueck > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Brueck
Top-Rezensenten Rang: 4.090.991
Hilfreiche Bewertungen: 138

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Brueck "fbrueck"
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
mumbi DVI-D Kabel 24+1 polig - DVI-D auf DVI-D Verbindungskabel DUAL LINK 2m vergoldet
mumbi DVI-D Kabel 24+1 polig - DVI-D auf DVI-D Verbindungskabel DUAL LINK 2m vergoldet
Wird angeboten von HandyNow -Widerruf,AGB u. Verkäuferhilfe
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen Besser geht nicht, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit den gewohnten D-Sub Kabel hatte ich an meinem neuen PC immer wieder ein mieses Bild. Entweder ist die neue Grafik-Karte zu mächtig für das alte Kabel oder der D-Sub-Ausgang taugt bei den neuen Karten nichts mehr, weil die Hersteller inzwischen davon ausgehen, dass man ein DVI-Kabel benutzt. Langer Rede, kurzer Sinn - mit diesem DVI-Kabel habe ich ein super Bild und es ist nur halb so teuer wie im Laden. Mit den Schrauben gab es keine Probleme.


Das Gesetz der Krise: Wie die Banken die Politik regieren
Das Gesetz der Krise: Wie die Banken die Politik regieren
von Susanne Schmidt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Guter Einstieg, aber.., 18. April 2014
Wer sich etwas intensiver, aber dennoch zügig über die andauernden Auswirkungen der Finanzkrise informieren will, ist mit diesem Buch gut bedient. Wie auch im letzten Buch schreibt Susanne Schmidt kompetent und flüssig, wenn auch manchmal zu viel trockene Informationen auf einen einstürmen. Während sie im letzen Buch hin und wieder auch die Psychologie der Finanzwelt im Blick hatte und damit die Motivation der Akteure, steht bei diesem Buch mehr die technische Seite und das große Bild im Fokus – Was ist Stand der Dinge – was läuft (immer noch) schief – was muss getan werden. Die Grundlage ihrer Lösungsvorschläge ist die Vermeidung des 'Moral Hazards'. Es kann nicht sein, so schreibt sie, dass Banken Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren, nur weil sie immer wieder viel zu hohe Risiken eingehen, im Wissen, dass der Staat, also der Steuerzahler, sie raushauen wird wenn es schiefgeht. Sie plädiert daher folgerichtig für eine stärkere, aber einfache und klare Regulierung.

Dennoch vermisse ich eine entscheidende Frage in diesem Buch und gerade weil Susanne Schmidt über 30 Jahre in der Bankenbranche gearbeitet hat ist ihr diese Frage wohl nicht in den Kopf gekommen: Ist dieses Finanzsystem überhaupt noch zeitgemäß? Die ständig wiederkehrenden Wirtschaftskrisen seit über 200 Jahren hatten ihren Ursprung immer im Finanzsystem. Aber niemanden scheint das zu stören, am wenigsten die Ökonomen – man klebt das Label Konjunkturzyklen drauf und damit ist das Thema erledigt. Seltsamerweise haben sich Industrie, Logistik, Kommunikation und Handel durch den Einsatz von angewandter Wissenschaft, Kooperation und rationalem Handeln zu einer Perfektion entwickelt, die selbst vor 50 Jahren noch unvorstellbar war. Warum ist das im Finanzsystem nicht passiert? Hier sind weiterhin Unvernunft, Gier, irrationales und kriminelles Verhalten an der Tagesordnung, wie im dunkelsten Mittelalter. 2009 sagte Josef Ackermann das "....die Auswirkungen der Geldsphäre auf die reale Wirtschaft noch zu wenig erforscht sind." Recht hat er. Geld hat auch heute noch eine nahezu mystische Bedeutung. Dabei ist Geld eigentlich nur eine buchhalterische Abbildung des real vorhandenen Wohlstands. Geld ist nur eine Art Information, um Produktion und Konsum zu verbinden. Geld hat keinen Wert an sich, es ist keine Ressource wie Erdöl. Werkzeuge, Rohstoffe und Arbeitskraft verschwinden nicht plötzlich, nur weil es nicht genügend Geld gibt, also bedrucktes Papier oder digitale Zahlen in einem Computer. Auch Pflanzen und Tieren hören nicht auf zu wachsen. Doch anstatt unser Finanzsystem an die Realität anzupassen, passen wir die Realität dem Finanzsystem an und vernichten jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel, kürzen die Renten, gönnen unseren Kindern nur ein drittklassiges Schulsystem und lassen die Infrastruktur verfallen - weil das Geld fehlt. Ohne ein Nachdenken über Sinn und Zweck unseres Finanzsystems wird sich nichts ändern. Vielleicht schreibt Frau Schmidt ja mal ein Buch zu diesem Thema.


Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen
Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen
von Christian Weymayr
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

16 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Irrationale Angst vor dem Irrationalen, 20. September 2013
Es ist erstaunlich mit welch religiöser Inbrunst die Homöopathie immer wieder von angeblich wissenschaftlicher Seite attackiert wird. Als wenn es keine echten Probleme im Gesundheitswesen gibt. Denn die Bedeutung der Homöopathie, die dieses Buch ihr zuweist, kann ich in keinster Weise erkennen. Der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie beziffert die Kassenausgaben für homöopathische Arzneimittel auf 0,06 Prozent der gesamten deutschen Arzneimittelkosten jährlich. Die Organisation Transparency International schätzt, dass dem deutschen Gesundheitssystem jedes Jahr 24 Milliarden Euro durch Korruption und Betrug verloren gehen - ungefähr das tausendfache von dem was die Homöpathie kostet. Die Angst der Autoren vor dem Irrationalen erscheint mir daher irrational und konstruiert. Denn welche Gefahr geht von der Homöopathie aus? Entweder glaubt man daran und schluckt harmlose Zuckerkügelchen oder man tut es nicht. Soweit bekannt ist noch niemand an einer homöopathischen Behandlung gestorben. Bei der Schulmedizin sieht das ganz anders aus. Nach Einschätzung des Bremer Gesundheitsforschers Gerd Glaeske verursachen allein pharmazeutische Medikamente jährlich 16.000 bis 25.000 Todesfälle, durch Neben- und Wechselwirkungen. (Empfehlenswert in diesem Zusammenhang „Die Gesundheitsmafia“ von Marita Vollborn oder „Das Medizinkartell“ von Kurt Langbein) Der Amerikaner Donald Light, Professor für Gesundheitspolitik, untersuchte unlängst das Nutzen-Risiko-Verhältnis von neu zugelassenen Medikamenten. Dabei stellte sich heraus, dass 85 Prozent dieser Medikamente nur sehr geringen oder keinen Nutzen haben. Professor Light wirft den Pharmakonzernen vor, die Zulassungsbehörden mit Unmengen unvollständiger und unzureichender klinischer Tests zu überschwemmen, so dass diese kaum Zeit haben alle Unterlagen mit der notwendigen Sorgfalt zu überprüfen. Bei 39 Prozent der Medikamente fehlten wissenschaftliche Beweise für die tatsächliche Wirksamkeit und bei 49 Prozent der zugelassenen Medikamente bestand der Verdacht auf ernste Nebenwirkungen.
Auch die Wissenschaftlichkeit des Medizinbetriebs sollte man hinterfragen. So werden dessen Leitlinien, also die aktuell anerkannten Methoden der Medizin, letztlich durch abgestimmte Expertenstatements, sogenannte Konsens-Konferenzen, festgelegt. Wie unabhängig und wissenschaftlich diese Experten sind sei dahingestellt. Alles in Allem geht es in diesem Buch wohl eher darum, den Leser in ein bestimmtes Weltbild zu zwingen - die Homöopathie ist nur ein Vorwand dafür.
Kommentar Kommentare (24) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 11, 2014 10:45 PM MEST


Verdummt noch mal! Dumbing us down: Der unsichtbare Lehrplan oder Was Kinder in der Schule wirklich lernen
Verdummt noch mal! Dumbing us down: Der unsichtbare Lehrplan oder Was Kinder in der Schule wirklich lernen
von John Taylor Gatto
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,80

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der Bücher, die man gelesen haben muss!, 14. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer sich schon immer gefragt hat, warum es in unserem Bildungssystem seit Jahrzehnten, trotz allen Beteuerungen der Politik, egal von welcher Partei, keinerlei Fortschritt gibt und neuste Erkenntnisse der Hirn- und Lernforschung nicht berücksichtigt werden, wird in diesem Buch die (befürchtete) Antwort finden. Es soll alles so bleiben wie es ist, denn dieses Schulsystem dient einem bestimmten Zweck, der mit dem Wohl unserer Kinder nichts, aber auch gar nichts gemeinsam hat.


Canon PIXMA iP4700 A4 Tintenstrahldrucker
Canon PIXMA iP4700 A4 Tintenstrahldrucker

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mein letzter CANON, 3. November 2012
Der CANON IP4700 druckt in gewohnter Qualität. Die Patronen sind im Vergleich zum Vorgänger winzig und müssen nahzu monatlich, bei gelegentlichem Drucken, getauscht werden. Das ist überaus nervig, da deshalb bei fast jedem Druck eine Patrone als fast leer angezeigt wird. Außerdem braucht der Drucker extrem lange bis er zum drucken bereit ist. Das Schlimmste aber, auch dieser Drucker (vorher hatte ich den IP4200) hat nach 2 Jahren und 4 Monaten eine Fehlermeldung (B200) gebracht und verweigert seitdem die Arbeit. Ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz. Ich bin stinksauer auf CANON, diese Firma ist für mich gestorben!!!!


Goggle Polarisierende Sonnenbrille Sportbrille GUN METALLIC
Goggle Polarisierende Sonnenbrille Sportbrille GUN METALLIC

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohltat für die Augen, 21. Juni 2010
Ich habe mir die Brille zum Autofahren und Angeln gekauft. Durch die Polarisation werden Reflektionen auf ein Minimum reduziert. Das Autofahren war bei starker Sonne, auch mit normaler Sonnenbrille, für die Augen sonst sehr anstrengend und ermüdend, mit dieser Brille passiert das nicht mehr. Eine wahre Wohltat für die Augen. Beim Angeln sieht man dank dieser Brille bei starker Sonne noch Dinge, die man sonst nicht mehr sieht, wie Sandbänke, Algen, Felsen, etc. Die Brille ist außerdem sehr leicht, gut verarbeitet und dadurch angenehm zu tragen.


Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen
Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen
von Julia Friedrichs
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,95

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch über Schein und Sein, 29. Oktober 2009
Julia Friedrichs versucht mit diesem Buch ein Gefühl zu vermitteln. Ein Gefühl des Unbehagens, das inzwischen viele beschleicht, wenn sie das Wort 'Elite' hören. Was ist damit gemeint, wer bestimmt wer zur Elite gehört? Gibt es eine verbindliche Definition des Wortes 'Elite'? Werden in den sogenannten 'Eliteschulen' wirklich hochintelligente und außergewöhnlich begabte Menschen unterrichtet oder sind sie eine Kaderschmiede für den Klassenkampf von Oben gegen Unten?

Sicherlich ist dieses Buch keine tiefschürfende, umfassende, wissenschaftliche Untersuchung der deutschen Wirtschafts-Eliten und ihrer Zöglinge. Es ist eine Momentaufnahme, ein Blick durchs Schlüsselloch. Es gibt einem eine Ahnung oder bestätigt sie, wie sich gewisse Gruppen in unserer Gesellschaft heute selbst sehen - nämlich als eine Art Adel, für den die Gesetze, die das Leben und Miteinander des Normalbürgers regeln, nur eingeschränkt gültig sind. Klaus Zumwinkel, Heinrich von Pierer und Hartmut Mehdorn nur als Beispiel. Spätestens seit der Krise 2008 wissen wir, dass das Verhalten dieser Männer nicht die große Ausnahme ist, sondern Folge eines Systems, das sich in den letzten 20 Jahren weltweit durchgesetzt hat und das man feudal nennen könnte.

Leider haben die oben erwähnten Herren und ihre Kollegen in den Vorstandsetagen eine enorme Vorbildfunktion. Ein Verhalten, das vor Jahren noch als asozial bezeichnet wurde, ist nun hoffähig. So wie Teenager ihrem Popstar nacheifern, so wirkt diese 'erfolgreiche Elite' (von Pierer war sogar zeitweise Berater der Kanzlerin) als Vorbild für viele Geschäftsführer, auch in kleinen und mittelständischen Firmen. Und hier setzt, so glaube ich, auch Frau Friedrichs Buch an. Ein diffuser Elitebegriff, von einer kleinen Oberschicht dazu benutzt sich abzugrenzen, sich besser und wichtiger zu fühlen als andere, bedient niedere menschliche Bedürfnisse. Man will dazu gehören. Die Hersteller von Luxus-Produkten und eben auch die sogenannten 'Eliteschulen' wissen das zu nutzen. Aber damit ist natürlich, im wahrsten Sinne, kein Staat zu machen. Die Förderung von Talent und Begabung darf eben nicht von Herkunft und Geldbeutel abhängen. Selbsternannte Eliten und Demokratie passen nicht zusammen.


Schiebende Hände: Die kämpferische Seite des Taijiquan
Schiebende Hände: Die kämpferische Seite des Taijiquan
von Jan Silberstorff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher für Fortgeschrittene gedacht, 19. Januar 2009
Wie immer schreibt Jan Silberstorff sehr fundiert und lebendig, wobei dieses Buch wohl eher ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Autoren ist. Man erfährt, wie der Titel ja auch besagt, viel über Theorie und Praxis der Schiebenden Hände. Selbst die spirituellen Aspekte der Tai Chi Prinzipien werden ausführlich erörtert. Persönliche Erfahrungen des Autors runden die Sache ab. Meiner Ansicht nach ist das Buch für Anfänger nicht geeignet, da man ohne etwas Praxis die vorgestellten Konzepte nicht einmal ansatzweise verstehen kann.

Weil das Buch anscheinend nicht redigiert wurde habe ich nur drei Sterne vergeben. Man hat den Eindruck als wenn das Manuskript ohne Überarbeitung direkt in den Druck gegangen ist. Es wimmelt von Fehlern, die mir mein Deutschlehrer schon in der 9. Klasse um die Ohren gehauen hätte. Teils ist der Satzbau grausig verschachtelt, teils fehlen Wörter etc. (z.B. Seite 111 unten: Alles nicht zu mir gehörende, was sich meinem Raum tummelt - Seite 122, 21. Zeile: .. wir in diesem Moment einer absoluten Unkontrolliert ausgesetzt sind). Von einem Buch für 25 Euro erwarte ich in dieser Hinsicht mehr. Vielleicht in der nächsten Auflage.
Was noch sauer aufstößt ist das Vorwort von Prof. h.c. Kernspecht (Professor ehrenhalber der Sportakademie Sofia). Kernspechts Karriere ist geprägt von Kommerzialisierung, Konkurrenz und Streit. Eigentlich ein genauer Gegenentwurf zu dem, was Silberstorff in seinem vorliegendem Buch über die spirituellen Ziele des Tai Chi aussagt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 20, 2010 1:47 PM MEST


Vorsicht, Tierheilpraktiker! "Alternativveterinäre" Diagnose -und Behandlungsverfahren
Vorsicht, Tierheilpraktiker! "Alternativveterinäre" Diagnose -und Behandlungsverfahren
von Colin Goldner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,00

46 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht schon wieder, 27. März 2007
Herr Goldner scheint ein übermenschliches Genie zu sein. Auf nahezu allen wissenschaftlichen Gebieten ist er ein überragender Experte. Jetzt also auch in Sachen Tierheilkunde. Wieder einmal, wie schon in seinen anderen Büchern, nimmt er die Alternativen zur Schulmedizin aufs Korn. Alles Lug und Trug, teuflisch schlaue Betrüger legen den dämlichen Normalbürger aufs Kreuz, bis er dieses Buch liest. Welch eine Arroganz. Kommt Herrn Goldner nie der Gedanke, dass die Leute aus Erfahrung handeln, so wie seit tausenden von Jahren. Unsere Katze jedenfalls verdankt ihre Gesundheit, ja ihr Leben, einem Tierheilpraktiker, der Tierarzt war mit seinem Latein am Ende. Ob Leuten wie Goldner das gefällt oder nicht: Wer heilt hat recht!!

Wegen seiner völlig eindimensionalen Betrachtungsweise nur einen Stern.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 21, 2013 11:02 AM MEST


Die Psycho-Szene
Die Psycho-Szene
von Colin Goldner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 32,00

24 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einseitige Weltsicht, 28. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Psycho-Szene (Gebundene Ausgabe)
Wer seine Vorurteile, über die so genannte Psycho/Esoterik-Szene, bestätigen will, sollte dieses Buch lesen. Wer eine vorurteilslose Auseinandersetzung mit diesem Thema sucht, Fehlanzeige! Sicherlich gibt es in dieser Szene viele Betrüger und Leute, die nur schnelles Geld machen wollen. Aber in welchen Bereichen menschlichen Lebens gibt es das nicht. Selbst in der so genannten rationalen „Wissenschaft“ gibt es oft genug Betrug und Geldgier, da werden schnell mal Forschungsergebnisse passend gemacht um Forschungsgelder einzusacken. Herr Goldner scheint hier aber mit einem Rundumschlag alle z. Zt. alternativen Lebensformen, Heilmethoden etc. „wissenschaftlich“ ad absurdum führen zu wollen. Ganz im Stile von Skeptikern a la Carl Sagan. Wie diese Skeptiker wirklich arbeiten kann man bei Edgar Wunder nachlesen (leider nur im Internet), einem ehemaligen Führungs-Mitglied einer Skeptiker-Organisation zur Förderung kritischen Denkens. Was für mich besonders ärgerlich ist, dass Herr Goldner den wenigen Opfern der alternativer Heilmethoden allergrößte Bedeutung zumisst, die Opfer der „wissenschaftlichen Schulmedizin“, jedes Jahr 30.000 Tote allein in Deutschland durch Fehlbehandlung und Arzneimittelschäden, ihm aber nicht eine Zeile wert sind. (Empfehlenswert in diesem Zusammenhang Die Gesundheitsmafia von Marita Vollborn oder Das Medizinkartell von Kurt Langbein). Alles in Allem geht es Herrn Goldner wohl eher darum, den Leser von seinem Weltbild oder „Way of Life“ zu überzeugen. Die Angst des Autors vor dem Irrationalen scheint mir irrational. Sein Heimatland wird von einem Präsidenten regiert, der lt. eigener Aussage jeden Tag mit Gott spricht und aufgrund dessen seine weltpolitischen Entscheidungen trifft. Der Großvater dieses Präsidenten hat munter mit den Nazis Ölgeschäfte gemacht, sein Vater mit den Leuten, aus deren Land die meisten der Attentäter des 11. September stammen. Hat es jemals eine rationale Welt gegeben?


Seite: 1 | 2